Militaerflugzeuge verursachen in bestimmten Gebieten hohe Geraeuschimmissionen. In Anfragen von betroffenen Buergern und von Politikern wird haeufig die Vermutung geaeussert, dass diese Belastungen negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. In einer Vorstudie konnten Gesundheitsbereiche, in denen vordringliche Untersuchungen notwendig sind, abgegrenzt, sowie geeignete Untersuchungsmethoden erarbeitet werden. In diesem Vorhaben wurden die entsprechenden Erhebungen durchgefuehrt. Ergebnisse: Akutwirkungen von Tieffluglaerm und Langzeiteffekte chronischer Tieffluglaermexposition wurden insbesondere bezueglich ihrer Wirkung auf das Gehoer und das Herz-Kreislaufsystem untesucht. Aurale Akutwirkungen bestanden beim Menschen in temporaeren Hoerschwellenverschiebungen, deren zeitlich verzoegerte Entwicklung auf die Moeglichkeit von Schaedigungen bei chronischer Exposition verweist, bei Meerschweinchen wurden bleibende Hoerverluste von groesser gleich 30 dB bei einmaliger Exposition mit 126 dB Maximalpegel bei 50 Prozent der Tiere gefunden. Unter den extraauralen Akutwirkungen waren nur Blutdrucksteigerungen bei alten Menschen sowie Schreckreaktionen mit vegetativen Symptomen insbesondere bei schnellem Pegelanstieg gesundheitlich relevant. Mit epidemiologischer Methodik wurde nachgewiesen, dass die mittleren Hoerschwellen in stark belasteten Tieffluggebieten signifikant ueber denen in Gebieten ohne Tieffluglaerm lagen. Unterschiede im Blutdruck und der Haeufigkeit hypertoner Blutdruckwerte waren beim Vergleich verschieden belasteter Tieffluggebiete nicht festzustellen, aber die Cortisol- und Metanephrinausscheidung waren unter sehr starker Tieffluglaerm...
Die im Dieselabgas im Spurenbereich auftretenden Nitro-PAH werden besonders fuer die cancerogene und mutagene Wirkung verantwortlich gemacht. Es soll untersucht werden, ob diese Verbindungen originaere Bestandteile des Dieselabgases sind, also tatsaechlich im Strassenverkehr emittiert werden, oder ob zumindest ein Teil davon erst auf dem Sammelfilter bei der Abgasuntersuchung bzw. auf einem Partikelfilter entsteht.
Im Rahmen des bis Anfang Dezember vorzulegenden TA-Abfall-Entwurfes fuer die 'Thermische Behandlung' von Sonderabfaellen sollen durch das F+E-Vorhaben des TUEV Rheinland die bisher erarbeiteten Anforderungen auf Ueberschneidungen mit bestimmten relevanten Regelwerken ueberprueft, synoptisch dargestellt und Luecken aufgezeigt werden. Hierbei sollen insbesondere die Bereiche Brandschutz, Arbeitsschutz, Explosionsschutz, Gewaesserschutz einschliesslich Bodenschutz und Baurecht beruecksichtigt werden (z.B. Bauordnung der Laender, Verordnung zur Lagerung wassergefaehrdender Stoffe, TRbF sowie der VbF mit den dazu ergangenen Richtlinien und Verwaltungsvorschriften, einschlaegigen DIN-Vorschriften).
Die Veroeffentlichung des F+E Vorhabens Nr.: 101 020 58/02 hat sich aus verschiedenen Gruenden verzoegert. Inzwischen sind die Daten zur Umwelt '86/'87 veroeffentlicht worden und das Baugesetzbuch ist in Kraft getreten. Das Vorhaben soll sowohl in Bezug auf die Daten zur Umwelt als auch die Inhalte des Baugesetzbuches auf den neuesten Stand gebracht werden.
Die hohe Belastung der innerstaedtischen Vegetation durch Streusalz war Anlass fuer das UBA, unter oekologischen Aspekten eine Reduzierung des Auftaumitteleinsatzes zu fordern. Dieser Forderung sind eine Vielzahl von Kommunen - in allerdings unterschiedlichem Masse - inzwischen gefolgt. Im Rahmen des geplanten Vorhabens soll nunmehr untersucht werden, wie sich ein solcher oekologisch orientierter Winterdienst auf den Gesundheitszustand der innerstaedtischen Vegetation auswirkt. Die Durchfuehrung der Untersuchung soll in Berlin erfolgen, da Berlin als erste Stadt der BR Deutschland bereits seit dem Winter 81/82 auf Salz nahezu voellig verzichtet und Boden und Vegetation daher ausreichend Regenerationszeit hatten. Zudem liegen in Berlin Daten vor, die fuer die Untersuchung des jetzigen Zustandes als Vergleich dienen koennen.
Die gemaess Paragraph 9 Waschmittelgesetz gemeldeten Rahmenrezepturen (rund 20.000) von Wasch- und Reinigungsmitteln muessen - um dem Anspruch des Gesetzes nachkommen zu koennen - wissenschaftlich bearbeitet werden. Die von den Anmeldepflichtigen benutzten Bezeichnungsweisen fuer Inhaltsstoffe und Produkttypen entsprechen grossenteils nicht wissenschaftlichen Gesichtspunkten und muessen normiert und mit den im Umweltbundesamt sonst verwendeten Begriffen, z.B. gemaess Chemikaliengesetz, Stoerfallverordnung u.ae. abgeglichen werden. Die Normierung ist so durchzufuehren, dass moeglichst wenig an Informationen verloren geht. Die aufgelisteten Informationen sind in die Waschmitteldatenbank einzugeben.
Mittels spezifischer Parameter zur Beschreibung der Schadstoffmigration in mineralischen Dichtungsschichten soll das Schadstoffadsorptionspotential min. Dichtungs-Schichten in der Phase I modellmaessig errechnet werden. Grundlage dafuer sind Messdaten aus einem zweijaehrigen Feldversuch mit Lithium, Bromid, Cadmium, EDTA und Uranin. Mit den Schadstoffmigrationsparametern koennen im Rahmen der Planung die Durchbruchzeiten von Schadstoffen durch mineralische Dichtungsschichten errechnet werden. In der Phase II wird der Aufbau geeigneter Versuchsfelder beschrieben, und die erforderlichen Messgeraete angegeben, um im Rahmen des Deponiebetriebes die berechneten Daten anhand von Messergebnissen zu verifizieren bzw. die Modellrechnungen verbessern zu koennen.
Die Bodenbelastung (beispielsweise durch Saeurezufuhr; Pestizide und Schwermetalle; Altlasten; Flaechenverbrauch) stellt in der Bundesrepublik Deutschland fuer Menschen, Fauna, Flora und Sachgueter ein betraechtliches Gefaehrdungspotential dar. In der Vorphase des Forschungsvorhabens soll zunaechst der Stand des Wissens systematisch abgearbeitet und geklaert werden, fuer welche Schadensfelder die volkswirtschaftlichen Verluste erfasst, quantifiziert und auf der Basis von Schadens-, Ausweich-, Vermeidungs- sowie Planungs- und Ueberwachungskosten bewertet werden koennen. Daraufhin soll ein Ansatz entwickelt werden, mit dessen Hilfe die Kosten der Bodenbelastung flaechendeckend fuer die Bundesrepublik Deutschland geschaetzt werden koennen. Verteilungspolitische Aspekte sind bei der Schadensanalyse zu beruecksichtigen.
Um fuer die fuer 1988 vorgesehene Ueberarbeitung der Abf KlaerVL die Bedeutung der organischen Schadstoffe abschaetzen zu koennen, soll eine Uebersicht zum Vorkommen und zur Konzentration ausgewaehlter organischer Schadstoffe in (landwirtschaftlich verwertbaren) Klaerschlaemmen erstellt werden. Dafuer soll eine noch festzulegende Probenzahl auf relevante organische Schadstoffe untersucht werden. Um gleichzeitig die Untersuchungsmethode und das untersuchende Labor zu ueberpruefen, sollen die Untersuchungen auf zwei Forschungsnehmer verteilt werden, wobei ein Teil der Proben von beiden Forschungsnehmern untersucht werden soll. Die Auswahl der Stoffe erfolgt in Abstimmung mit dem UBA. Ziel des Projektes ist es, Entscheidungsgrundlagen fuer den Bereich 'Organische Schadstoffe im Klaerschlamm' fuer die Ueberpruefung der Abf KlaerVL zum Jahre 1988 zu erhalten.
Es soll die Emissionsminderung durch eine Diesel-ASU untersucht werden. Dazu sollen emissionsauffaellige Diesel-PKW instandgesetzt werden und ihre Partikelemissionen vor und nach Reparatur ermittelt werden. Anhand der Haeufigkeit der aufgetretenen Fehler und der erzielten Minderung soll die Partikelemissionsminderung errechnet werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 191 |
| Kommune | 2 |
| Land | 5 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 40 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 191 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 191 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 191 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 191 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 123 |
| Lebewesen und Lebensräume | 161 |
| Luft | 116 |
| Mensch und Umwelt | 191 |
| Wasser | 126 |
| Weitere | 191 |