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Umweltprobenbank des Bundes (German Environmental Specimen Bank)

Die Umweltprobenbank des Bundes (UPB) mit ihren Bereichen Bank für Umweltproben und Bank für Humanproben ist eine Daueraufgabe des Bundes unter der Gesamtverantwortung des Bundesumweltministeriums sowie der administrativen und fachlichen Koordinierung des Umweltbundesamtes. Es werden für die Bank für Umweltproben regelmäßig Tier- und Pflanzenproben aus repräsentativen Ökosystemen (marin, limnisch und terrestrisch) Deutschlands und darüber hinaus für die Bank für Humanproben im Rahmen einer Echtzeitanalyse Blut-, Urin-, Speichel- und Haarproben studentischer Kollektive gewonnen. Vor ihrer Einlagerung werden die Proben auf eine Vielzahl an umweltrelevanten Stoffen und Verbindungen (z.B. Schwermetalle, CKW und PAH) analysiert. Der eigentliche Wert der Umweltprobenbank besteht jedoch in der Archivierung der Proben. Sie werden chemisch veränderungsfrei (über Flüssigstickstoff) gelagert und somit können auch rückblickend Stoffe untersucht werden, die zum Zeitpunkt ihrer Einwirkung noch nicht bekannt oder analysierbar waren oder für nicht bedeutsam gehalten wurden. Alle im Betrieb der Umweltprobenbank anfallenden Daten und Informationen werden mit einem Datenbankmanagementsystem verwaltet und aufbereitet. Hierbei handelt es sich insbesondere um die biometrischen und analytischen Daten, das Schlüsselsystem der UPB, die Probenahmepläne, die Standardarbeitsanweisungen (SOP) zu Probenahme, Transport, Aufbereitung, Lagerung und Analytik und die Lagerbestandsdaten. Mit einem Geo-Informationssystem werden die Karten der Probenahmegebiete erstellt, mit denen perspektivisch eine Verknüpfung der analytischen Ergebnisse mit den biometrischen Daten sowie weiteren geoökologischen Daten (z.B. Daten der Flächennutzung, der Bodenökologie, der Klimatologie) erfolgen soll. Ausführliche Informationen und eine umfassende Datenrecherche sind unter www.umweltprobenbank.de abrufbar.

Abruf der Feinstaubwerte in der Neujahrsnacht für Baden-Württemberg

null Abruf der Feinstaubwerte in der Neujahrsnacht für Baden-Württemberg Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen der baden-württembergischen Redaktionen, wenn Sie sich für die Entwicklung der Feinstaubwerte in der Silvesternacht interessieren und aktuell am 01.01.2026 oder 02.01.2026 berichten möchten, erinnern wir Sie daran, dass Sie die Werte auf unserer Webseite Immissionsdaten Baden-Württemberg selbst abrufen können, und zwar für alle Messstellen, an denen wir Feinstaub PM10 kontinuierlich messen. Dies betrifft Standorte im städtischen und ländlichen Hintergrund sowie einige verkehrsnahe Standorte. Anleitung: Abruf von gemessenen Werten für Feinstaub PM10 auf den Webseiten der LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg Möchten Sie die Entwicklung der Feinstaubwerte verfolgen, rufen Sie unsere Webseite: Themen/Luft/Aktuelle Messwerte/Tabelle auf. Um eine Übersicht über die höchsten Werte des Tages zu erlangen, wählen Sie die Funktion „Tabelle“ sowie den Luftschadstoff „Feinstaub PM10“. Hier können Sie den höchsten Wert des Tages und des Vortages ablesen. Die Tabelle ist sortierbar. Um den zeitlichen Verlauf und die Konzentration zu einer bestimmten Uhrzeit ablesen zu können, wechseln Sie zur Funktion Diagramm , wählen die entsprechende Station aus und fahren mit Ihrem Maus-Cursor entlang der Kurve im Diagramm zur höchsten Stelle am entsprechenden Tag. So können Sie die Uhrzeit ermitteln, zu der der höchste 24h-Mittelwert (in µg/m³) ermittelt wurde. In der Grafik darunter finden Sie die Stundenmittelwerte. Auch hier fahren Sie mit Ihrem Maus-Cursor an der Kurve im Diagramm entlang zur höchsten Stelle am entsprechenden Tag. So können Sie sich den höchsten Stundenmittelwert (in µg/m³) des Tages anzeigen lassen. Rückblick: Feinstaubwerte in der Silvesternacht in den vergangenen Jahren Erhöhte Werte meist kurz nach Mitternacht In den vergangenen Jahren kam es in der Silvesternacht meist kurz nach Mitternacht zum Anstieg der Feinstaubwerte an den wohnortnahen LUBW-Messstellen zur Überwachung der Luftqualität. Der Rauch von gezündeten Böllern und Raketen besteht zum großen Teil aus Feinstaub und führt häufig zu einer erhöhten Feinstaubbelastung in der Luft. Dauer und Höhe der Belastung hängen von den Emissionen und den Witterungsverhältnissen ab. Aber auch in den vergangenen Jahren war die Belastung der Luft mit Feinstaub unterschiedlich stark ausgeprägt. Die meteorologischen Größen Wind, Temperatur und Niederschlag haben Auswirkungen auf die Austauschbedingungen in der Luft. Im Winter bestehen während ausgeprägten Hochdruckwetterlagen häufig schlechte Ausbreitungsbedingungen mit geringen Windgeschwindigkeiten und einer stabilen Schichtung der Atmosphäre (Inversionswetterlage). Vereinfacht gesagt: Ist es windig, wird die Feinstaubbelastung meist innerhalb von wenigen Stunden verweht; haben wir eine Inversionswetterlage, kann sich eine erhöhte Belastung auch über einen Tag und mehr in der Luft halten. Informationen zu den meteorologischen Bedingungen während der Silvesternacht finden Sie nun neu unter https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/luft/messwerte-meteorologie#karte . Es handelt sich um aktuelle meteorologische Messwerte des Luftmessnetzes Baden-Württemberg. Wichtiger Hinweis : Die meteorologischen Daten der LUBW durchlaufen keine qualitätssichernde Beurteilung, dennoch vervollständigen sie zusammen mit den Schadstoffdaten das Angebot und geben einen Einblick in die meteorologische Situation vor Ort. Weitere Informationen können Sie unseren Pressemitteilungen zur Neujahrsnacht aus den Jahren 2020 und 2018 entnehmen. Diese Meldungen geben die entsprechenden Entwicklungen für die beiden unterschiedlichen Wetterlagen sehr gut wieder: Inversionswetterlage 02.01.2020 Hohe Belastung der Luft mit Feinstaub am Neujahrstag Feinstaub: Vom Winde verweht 01.01.2018 Baden-Württemberg nach der Silvesternacht Nachfolgend finden Sie die verlinkte Liste der LUBW-Messstationen zur Überwachung der Luftqualität in Baden-Württemberg, an denen Feinstaub-PM10 erfasst wird: Messstelle Aalen Baden-Baden Bernhausen Biberach Eggenstein Freiburg Freiburg Schwarzwaldstraße Friedrichshafen Gärtringen Heidelberg Heilbronn Heilbronn Weinsberger Straße-Ost Karlsruhe Reinhold-Frank-Straße Karlsruhe-Nordwest Kehl Konstanz Ludwigsburg Mannheim Friedrichsring Mannheim-Nord Neuenburg Pfinztal Karlsruher Straße Pforzheim Reutlingen Reutlingen Lederstraße-Ost Schramberg Oberndorfer Straße Schwarzwald-Süd Schwäbische Alb Schwäbisch Hall Stuttgart Am Neckartor Stuttgart Arnulf-Klett-Platz Stuttgart Hohenheimer Straße Stuttgart-Bad Cannstatt Tauberbischofsheim Tübingen Tübingen Mühlstraße Ulm Villingen-Schwenningen Weil am Rhein Wiesloch Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der LUBW. Telefon: +49(0)721/5600-1387 E-Mail: pressestelle@lubw.bwl.de

Digital surface model of the watercourses Elbe and Lower Havel (Germany), DGM-W Elbe project, DOM Elbe 2022

The high-resolution digital surface model (DSM1, DOM1) of the watercourses Elbe and Lower Havel is based on the airborne laser scanning data, undertaken from 06 January 2022 to 18 March 2022 in the Elbe area and from 20 to 22 December 2021 in the Havel area. It was produced and published by Germany’s Federal Institute of Hydrology (BfG), on behalf of the River Basin Community Elbe (RBC Elbe, FGG Elbe). The work was supported by the German Federal Waterways and Shipping Administration (WSV) and the surveying offices and water management administrations of six German states - Saxony, Saxony-Anhalt, Brandenburg, Lower Saxony, Mecklenburg-Vorpommern and Schleswig-Holstein. The data cover both the area around the inland water stretches of the Elbe from the Czech-German border to the village of Zollenspieker (part of the city of Hamburg) and the Lower Havel waterway from the town of Rathenow to its confluence with the Elbe. Since the dataset has a large coverage of 4,043 km², it is split into 62 sections. They were either labelled *HW in case of flood relevant areas (in German: “hochwasser-relevante Gebiete”) or *AU in case of historical floodplains (in German: “Altauengebiete”). Financing was divided according to these categories: In the HW areas, the project was co-funded by BfG, the WSV and the federal states, while in the AU areas, BfG covered all project costs. For each section we provide hillshade (*HS) and height maps (*NHN). The data are available in a raster resolution of 1 meter in GeoTiff format; Coordinate reference frame: ETRS89.DREF91.R16; Coordinate projection: UTM Zone 33N; EPSG-Code: 25833; Height reference system: DHHN2016, national vertical reference frame in Germany (2022). For further information please contact us. Citation short: BfG et al. / i.A. FGG Elbe (2025)

Klimamodell Berlin - Planungshinweise Stadtklima 2015

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GERICS (Climate Service Center Germany) 2016a: Climate-Focus-Paper “Cities and Climate Change”. Klimaanpassungsschule der Charité – Universitätsmedizin Berlin 2016: Internet: www.klimawandelundgesundheit.de NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 2010: StadtKlimaWandel. Rezepte für mehr Lebensqualität und ein besseres Klima in der Stadt. Internet: www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/Stadtklimawandel/nabu_broschuere_stadtklimawandel_finalweb.pdf (Zugriff 08.01.2016) Stadtklimalotse 2016: Internet: www.stadtklimalotse.net/ (Zugriff 19.02.2018) UBA (Umweltbundesamt) 2016: KlimaExWoSt – Urbane Strategien zum Klimawandel. Internet: www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/werkzeuge-der-anpassung/projektkatalog/klimaexwost-urbane-strategien-klimawandel (Zugriff 08.01.2016) Europa: European Commission, Public health responses to heat waves 2016. WHO (World Health Organization Europe) (Hrsg.) 2008: Heat-health action plans, Guidance, Copenhagen. WHO (World Health Organization Europe) (Hrsg.) 2009: Improving public health responses to extreme weather/heat-waves – EuroHEAT. Technical summary, Copenhagen.

Feststellung des Unterbleibens einer Umweltverträglichkeitsprüfung für die Errichtung und den Betrieb von Rohrleitungen zur Anbindung der Bezugsstation Pfuhl an die bestehenden Erdgas-Fernleitungen der bayernets GmbH (UA 06) und der terranets bw GmbH (SWB 3) durch die terranets bw GmbH

Die terranets bw GmbH (Vorhabenträgerin) betreibt ein Gastransportsystem und versorgt dabei u. a. große Teile Baden-Württembergs. Über mehrere Übergabe- und Bezugsstationen, u. a. in Neu-Ulm („Station Steinhäule“), ist die Vorhabenträgerin an das Gastransportnetz der bayernets GmbH und damit auch an die großen Erdgasspeicher in Südbayern und Österreich angebunden. In Zusammenarbeit mit der bayernets GmbH möchte die Vorhabenträgerin die Kapazitäten des Erdgas-Transportes von Bayern nach Baden-Württemberg erhöhen und nahe der bestehenden Bezugs- und Übergabestation Steinhäule eine weitere, neue Bezugs- und Übergabestation („Station Pfuhl“) auf dem Grundstück Fl.-Nr. 545 der Gemarkung Pfuhl, Stadt Neu-Ulm, errichten. Zu diesem Zweck beantragt die Vorhabenträgerin im vorliegenden Verfahren die Errichtung und den Betrieb von zwei Anschlussleitungen, die die neue Station Pfuhl an das bestehende Erdgas-Fernleitungsnetz anbinden: Eingangsseitig wird die Station Pfuhl an die Fernleitung Ulm – Augsburg (UA 06) der bayernets GmbH angeschlossen. Die hierfür zu errichtende Anschlussleitung ist insgesamt ca. 135 Meter lang, hat einen Durchmesser von DN 400 und liegt auf dem Grundstück Fl.-Nr. 545 der Gemarkung Pfuhl. Ausgangsseitig erfolgt der Anschluss der Station Pfuhl an die SWB 3-Gasleitung der terranets bw GmbH. Hierfür wird eine ca. 440 Meter lange Leitung mit einem Durchmesser von 500 DN errichtet. Diese Anschlussleitung verläuft – weitgehend in Parallelführung zu anderen Leitungen – über die Grundstücke Fl.-Nr. 545 der Gemarkung Pfuhl und Fl.-Nrn. 1752/6, 1784 und 1782/10 der Gemarkung Neu-Ulm. Der maximal zulässige Betriebsdruck (MOP) für beide Anschlussleitungen beträgt 80 bar. Die beiden verfahrensgegenständlichen Anschlussleitungen werden unterirdisch mit einer Erdüberdeckung von mindestens 1,0 Meter verlegt. Mitverlegt werden jeweils die notwendigen Steuer- und Betriebskabel. Die Kennzeichnung des Leitungsverlaufs erfolgt durch Schilderpfähle oder Markierungssteine. Die Vorhabenträgerin rüstet die Anschlussleitung an ihr Netz auf den ersten 100 Metern stationsausgangsseitig mit einem kathodischen Korrosionsschutz aus. Die neu verlegten Rohre werden vor der Inbetriebnahme einer Wasserdruckprüfung unterzogen. Das für die Druckprüfung erforderliche Wasser wird aus dem Trinkwassernetz der Stadtwerke Ulm / Neu-Ulm Netze GmbH mittels eines Hydranten entnommen; eine Wasserentnahme aus dem Grundwasser oder aus Oberflächengewässern ist daher nicht erforderlich. Nach der Druckprüfung wird das Wassers in die Kanalisation der Stadt Neu-Ulm eingeleitet. Die Zufahrt zum Bauvorhaben wird über den Fischerholzweg und über das Grundstück Fl.-Nr. 1782/10, Gemarkung Neu-Ulm, sichergestellt. Für die Bauarbeiten werden neben denjenigen Grundstücken, auf denen sich die Leitungen und Schutzstreifen befinden, auch Fl.-Nrn. 1785 und 1752/5, Gemarkung Neu-Ulm, und Fl.-Nr. 546, Gemarkung Pfuhl, herangezogen. Die Arbeitsstreifen sind maximal 23,5 m breit. Während der Bauzeit ist keine Grundwasserhaltung mit Absenkung des Grundwasserspiegels im Trassenbereich vorgesehen. Anfallendes Niederschlagswasser wird mit Hilfe von Tauchpumpen abgepumpt und über Schläuche in angelegte Versickerungsmulden im umliegenden Gelände verteilt. Die Sickerungsmul-den beanspruchen einzeln und zusammen weniger als 1.000 m2 Fläche. Die Wiederverfüllung des Rohrgrabens erfolgt gemäß der vorhandenen Bodenschichtung und dem vorgefundenen Verdichtungsgrad. Zum Schutz der Rohre wird im Bereich der Rohrzone ein Flüssigboden vergossen. Bei Bedarf erfolgt eine nachträgliche Bodenlockerung. Die Vorhabenträgerin schätzt die Bauzeit für das Vorhaben auf ca. 20 Wochen. Bauzeitlich wer-den ca. 1 ha unbefestigte Flächen in Anspruch genommen. Ein Schutzstreifen von insgesamt 10,0 Meter bzw. im Bereich der Parallelführung von insgesamt 12,5 Meter Breite (Gesamtfläche ca. 4.500 m2) muss für Tätigkeiten an den Leitungen jederzeit ungehindert zugänglich bleiben. Deswegen dürfen dort u. a. keine bauliche Anlagen errichtet werden und der Schutzstreifen muss dauerhaft bestockungsfrei bleiben (keine tiefwurzelnden Gehölze). Dieser Schutzstreifen liegt auf den Grundstücken Fl.-Nr. 545 der Gemarkung Pfuhl sowie auf Fl.-Nrn. 1752/6, 1784 und 1782/10 der Gemarkung Neu-Ulm. Ca. monatlich wird die Trasse vom Hubschrauber aus kontrolliert; hierfür wird in nicht bewirtschafteten Bereichen der unmittelbare Leitungsbereich regelmäßig von Bewuchs freigeschnitten. Die (bereits durch die Stadt Neu-Ulm erteilte) Genehmigung des Neubaus der Bezugs- und Übergabestation Pfuhl ist nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens.

Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg: Messstation Ulm (Blau)

Die Messstation Ulm befindet sich am Fluss Blau und wird betrieben vom RP Tübingen.

Übung zur Radioaktivitätsmessung in Süddeutschland

Übung zur Radioaktivitätsmessung in Süddeutschland Mobile Messung von Radioaktivität Kommt es zu einem größeren Unfall mit Radioaktivität , arbeiten zum Schutz der Menschen viele Institutionen zusammen. Manche davon haben im Alltagsbetrieb nur wenig Berührungspunkte. Damit Absprachen im Ernstfall trotzdem funktionieren und die Einsätze aufeinander abgestimmt sind, müssen Notfallreaktionen regelmäßig geübt werden. Nach einer Übung werden die Erkenntnisse ausgewertet und Abläufe gegebenenfalls angepasst. Vom 29. Januar bis 2. Februar fand eine vom Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) organisierte Übung statt, bei der die Abläufe und die konkrete Umsetzung von Radioaktivitätsmessungen überprüft wurden. An der Übung beteiligt waren Teams aus dem Bund, aus Bayern und Baden-Württemberg sowie Einsatzkräfte vor Ort. Fiktiver Unfallort war eine Anlage nördlich von München. Vor allem zwischen München und Ulm waren daher Messfahrzeuge im Einsatz. Messungen vom Hubschrauber aus, die für Freitag, den 30. Januar geplant waren, konnten witterungsbedingt jedoch nicht stattfinden. Neben dem BfS beteiligten sich Einsatzkräfte der Feuerwehr und Mitarbeitende der Landesanstalt für Umwelt in Baden-Württemberg und des Kerntechnischen Hilfsdienstes (KHG) an den Messungen. Mit dabei waren unter anderem das Bundesumweltministerium sowie die zuständigen Ministerien und Behörden aus Bayern und Baden-Württemberg. Bundesweit 1.700 Sonden umfasst das ODL-Messnetz Zentraler Bestandteil der Übung war die Erhebung von Daten, die am BfS umgerechnet wurden, damit sie den Werten entsprechen, die man bei einem Notfall erwarten würde. Denn: Die Messdaten von Bund, Ländern und Einsatzkräften vor Ort bilden die Grundlage für weitere Entscheidungen. Dafür erstellt das BfS in einem Notfall ein Lagebild, das detaillierte Informationen zum Notfall , Prognosen zur Entwicklung sowie Empfehlungen zum Schutz der Bevölkerung enthält. Auch dies war Teil der Übung. Messungen als Grundlage für weitere Entscheidungen in einem Notfall Kommt es in der Realität zu einem Unfall im Umgang mit radioaktiven Stoffen , geben zunächst die Daten des Radioaktivitätsmessnetzes des Bundesamtes für Strahlenschutz ( ODL -Messnetz ) Aufschluss über die Strahlenbelastung. Diese Daten ermöglichen eine erste grobe Lageabschätzung in den betroffenen Gebieten. Radioaktivitätsmessung vom Hubschrauber aus In einem nächsten Schritt, wenn kein Austritt radioaktiver Stoffe mehr zu erwarten ist, kommen zusätzlich mobile Messsysteme zum Einsatz. Ihre Daten dienen dazu, genauere Kenntnis über die radiologische Lage zu gewinnen. Dabei handelt es sich etwa um Messungen vom Hubschrauber aus sowie mit speziell ausgerüsteten Fahrzeugen. Auch mobile ODL -Messgeräte können genutzt werden. Stand: 26.01.2026

Umweltprobenbank Nr. 18050: Cadmium / Vollblut / Ulm

Anzahl der Proben: 45 Gemessener Parameter: Sehr seltenes Metall, das überwiegend zusammen mit Zinkerzen vorkommt Probenart: Vollblut Ideale Matrix für die meisten Chemikalien, da es im Kontakt mit dem gesamten Organismus und im Gleichgewicht mit den Organen und Geweben steht, in denen Chemikalien gespeichert werden. Probenahmegebiet: Ulm Kleine Universitätsstadt in Süddeutschland an der Donau.

H2Demo, Entwicklung von Demonstratoren zur direkten solaren Wasserspaltung - Ergänzende Informationen zum Dachantrag für die Universität Ulm

Grüne Wasserstoffproduktion für Industrie- und Mobilitätsanwendungen in Weilheim an der Teck

Ziel des Projekts hy.teck ist die Beschleunigung der regionalen, sektorengekoppelten Energiewende durch die Realisierung einer insgesamt 8 MW Elektrolyseanlage (davon werden 4 MW in diesem Förderaufruf beantragt) in Weilheim an der Teck zur Versorgung industrieller Abnehmer vor Ort sowie einer darüber hinaus geplanten Wasserstofftankstelle zur Versorgung von mindestens 10 Brennstoffzellennutzfahrzeugen der Firma FISCHER Weilheim GmbH & Co. KG und weiteren Mobilitätsanwendern. Zur Versorgung der Elektrolyse soll erstmalig an einer Bahnaußenböschung auf der neuen Bahnstrecke zwischen Stuttgart und Ulm eine Photovoltaik-Anlage mit einer installierten Leistung von mindestens 4,4 MW errichtet und direkt mit der Elektrolyse gekoppelt werden. Um Distributionswege zu vermeiden, soll die Wasserstoffproduktion on-site bei den Industrieabnehmern und einer Wasserstofftankstelle erfolgen. Der Standort der Wasserstoffproduktionsanlage in einem neu zu erschließenden Industriegebiet befindet sich an der A8 zwischen Stuttgart und München an einem zentralen Knotenpunkt der regionalen und überregionalen Wasserstoffversorgung in Baden-Württemberg. Die geplante öffentlich zugängliche HGP J2-Tankstelle ergänzt das transeuropäische Verkehrsnetz im Korridor Rhein-Donau und erweitert das H2-Tankstellennetz im Großraum Stuttgart um eine Betankungsmöglichkeit bei 350 bar und 700 bar. Somit entsteht ein regionales und 100 % grünes Wasserstoffökosystem, das nach der Konzeptionierung, der Planung und dem Bau bis Mitte 2025 in Betrieb gehen soll. Herausforderung: Das derzeitige Angebot an grünem Wasserstoff auf dem Markt ist sehr gering. Die aktuelle Energiekrise in Deutschland verschärft dieses Problem nochmals. Nur durch die Herstellung von grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien macht sich das Land Baden-Württemberg und die Region Stuttgart unabhängig von Dritten. Dabei ist100 % grüner Wasserstoff ein idealer Energieträger, um Überschüsse aus dem Stromnetz zu speichern und in sinnvollen Bereichen, wie z. B. der emissionsfreien Mobilität, einzusetzen. Projektziel: Realisierung einer 4 MW Elektrolyse zur Herstellung und Verteilung von 100 % grünem Wasserstoff in einem regionalen Wasserstoffökosystem in Weilheim an der Teck. Vorgehensweise: Das Gesamtvorhaben hy.teck hat die Zielsetzung ein regionales Wasserstoffökosystem aufzubauen. Kernelement dieses Ökosystems ist die Realisierung einer 100 % durch erneuerbare Energien gespeiste Elektrolyse inkl. Befüllstation für mobile Speicher-Container. Im Fokus dieses Förderantrags steht die Beschaffung der 4 MW Elektrolyse zur anschließenden Versorgung einer Wasserstofftankstelle sowie Industrieabnehmer. Durch Nutzung der entstehenden Abwärme aus der Elektrolyse kann der Wirkungsgrade der Elektrolyse von 74 % auf über 90 % erheblich gesteigert werden. Verwertung: Für Baden-Württemberg ergibt sich ein regionales Leuchtturmprojekt und der Startpunkt für weitere Erdbauunternehmen und Logistiker den Weg in eine emissionsfreie Mobilität. Dabei wird im Rahmen des Vorhabens wird ein realistischer Markt für grünen Wasserstoff in Baden-Württemberg aufgebaut. Durch die Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette erfolgt eine effiziente Nutzung aller Ressourcen. Durch das hier beschriebene Vorhaben und den Einsatz von wasserstoffbetriebenen Nutzfahrzeugen und Baugeräten wird FISCHER Weilheim ermöglicht, die CO2-Emissionen in der Region Stuttgart und darüber hinaus zu reduzieren. Im Rahmen des Projektes wird entsprechende Öffentlichkeitsarbeit geleistet, sodass interessierte UnternehmerInnen sowie BürgerInnen sich über das Vorhaben informieren können. Dabei sind neben Fachvorträgen, z. B. im Cluster Brennstoffzelle BW oder der Plattform H2BW, auch Besichtigungstermine während und nach Abschluss der Realisierung geplant und somit einen Erfahrungsaustausch zu schaffen. Es wird angestrebt, die zu beschaffenden Komponenten soweit möglich aus Baden-Württemberg oder Deutschland zu beziehen.

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