<p>Der Datensatz "UV-Index" gibt Auskunft über die Strahlenbelastung ultravioletter Strahlung (UV) im Stadtgebiet Münster.</p>
<p>Der UV-Index ist ein Standardmaß für die Stärke der Sonnenbrand erzeugenden ultravioletten Strahlung an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit.</p>
<p>Hauptmerkmale des Datensatzes:</p>
<ul>
<li>Datentyp: Numerische Werte, die den UV-Index darstellen. Ein Wert von 0 bedeutet "keine Belastung", Werte größer als 11 bedeuten "extreme Belastung".</li>
<li>Der Datensatz wird täglich aktualisiert, um die jeweils aktuellen UV-Strahlungswerte wiederzugeben.</li>
<li>Erhältlich in den Formaten CSV und JSON, damit Analysen und Integration in Anwendungen möglich sind.</li>
</ul>
<p>Datenquelle: Deutscher Wetterdienst (DWD)</p>
Forstlichen Umweltmonitoring / LEVEL-II-Programm
Zur Waldzustandsüberwachung im Rahmen des Forstlichen Umweltmonitorings betreibt das Landesamt für Forsten und Großschutzgebiete im Rahmen des sog. "Level-II-Programms" der Europäischen Union zwei Dauerbeobachtungsflächen (EU-DBF). Ziel ist es, die Ursache-Wirkung-Beziehung von Umweltfaktoren in (europaweit) verbreiteten Waldökosystemen zu untersuchen, zu erkennen, zu dokumentieren und zu werten. Von den Umweltfaktoren wird der Einfluss von Luftverunreinigungen im Speziellen beobachtet.
Die EU-DBF befinden sich in den Forstämtern Sandhof und Rothemühl (Flächenbezeichnung "Torgelow").
Das Untersuchungsprogramm der im Lande betriebenen EU-DBF umfasst im Einzelnen folgende Bereiche:
- Periodische Erhebungen des Bodenzustandes (alle 10 Jahre),
- Erhebung des Kronenzustandes (jährlich),
- Blatt-/Nadelanalysen (alle 2 Jahre),
- Depositionsmessungen (alle 2 Wochen; bei Stammabfluss permanent),
- Zuwachsmessungen (alle 5 Jahre; Durchmesserzuwachs permanent),
- Meteorologische Messungen incl. der Bodentemperatur und -feuchte sowie der Global-
und UV-B-Strahlung (kontinuierlich),
- Bodenvegetation (einmal jährlich),
- Sickerwassermessung (alle 2 Wochen; permanent in Betrieb),
- Streufallmessung (alle 4 Wochen).
- Luftkonzentrationsmessungen (kontinuierlich)
Erkenntnisse aus dem Level-II-Programm bilden eine Grundlage für heutige und weit in die Zukunft reichende Behandlungs- und Planungskonzepte für den Wald. Auch sollen sie für spezielle und tiefer greifende Fragestellungen der angewandten Forschung, aber auch der Grundlagenforschung, zur Verfügung stehen und möglichst umfassend genutzt werden.
Das Land Mecklenburg-Vorpommern leitet die erfassten Level-II-Daten jährlich an die EU weiter.
Erste Ergebnisse für das Land sind in einem Zwischenbericht dargestellt, der beim Landesamt für Forsten und Großschutzgebiete eingesehen werden kann. Weiterhin ist ein Faltblatt zum Forstlichen Umweltmonitoring erhältlich.
Manuelles oder automatisiertes Schweißen ist in der metallverarbeitenden Industrie das maßgebende Fertigungsverfahren. Aufgrund ihrer geringeren Ermüdungsfestigkeit und Lebensdauer im Vergleich zum Grundwerkstoff stellen Schweißverbindungen immer strukturelle Schwachpunkte dar. Die benötigten Blechdicken in geschweißten und zyklisch beanspruchten Bauteilen und Konstruktionen und der damit verbundene Ressourcenbedarf werden dabei stets über den geringen Ermüdungswiderstand der Schweißverbindung vorgegeben. Ein wesentlicher Anteil daran ist maßgeblich auf die Kerbwirkung bzw. Spannungskonzentration am Schweißnahtübergang zurückzuführen. Aus zahlreichen Untersuchungen ist bekannt, dass die lokale Nahtgeometrie in hohem Maße für die Ermüdungsfestigkeit der Verbindung relevant ist und Risse von einzelnen Schwachstellen mit hoher Kerbwirkung initiieren. Die Identifizierung von geometrischen Schwachstellen mit hoher Kerbwirkung ermöglicht zudem die gezielte Nacharbeit. Ziel des Projekts ist der Aufbau eines Konzeptes für ein automatisierbaren und anwenderunabhängiges Verfahren zur in-line (oder nachfolgenden) Inspektion und individuellen Lebensdauerbewertung von Schweißverbindungen auf Basis von 3D-Scans zu entwickeln. Besonderes Augenmerk wird auf die Erarbeitung einer technischen Lösung zur Erstellung von 3D-Scans und deren Auswertung an Schweißverbindungen aus Baustahl (S355) durch Metallaktivgasschweißen (MAG) gelegt. Das Unternehmen Quelltech GmbH entwickelt in Zusammenarbeit mit den Liebherr Werken Biberach ein Verfahren zur in-line Digitalisierung von Schweißnahtoberflächen direkt während des MAG-Schweißprozesses. Durch konstruktive und softwaretechnische Maßnahmen soll der Einfluss von Störgrößen (u.a. Rauch, UV-Licht, Spritzer) auf die generierten 3D-Daten minimiert werden. Dies ermöglicht eine effiziente und anwenderunabhängige Kontrolle der Schweißnahtoberflächen.