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'Marktplatz der Maerkte' im Rahmen der TerraTec - Fachmesse und Forum fuer globale Umweltmaerkte

Baufeld West am Truppenübungsplatz Stetten am kalten Markt

ID: 5151 Allgemeine Informationen Kurzbeschreibung des Vorhabens: Vor dem Hintergrund geplanter künftiger Bauvorhaben von mehreren Gebäuden am militärischen Standort Albkaserne Stetten a.k.M. ist der Bereich West herzurichten und zu erschließen. Das Grundstück ist hierfür baureif zu machen und durch eine Umzäunung in den bestehenden militärischen Sicherheitsbereich einzubinden, um das unbefugte Betreten zu verhindern und die sicherheitsrechtlichen Anforderungen zu gewährleisten. Raumbezug In- oder ausländisches Vorhaben: inländisch Ort des Vorhabens Verfahrenstyp und Daten Eingangsdatum der Antragsunterlagen: 27.10.2025 Datum der Vorprüfung: 02.10.2024 Art des Zulassungsverfahrens: Waldumwandlungsverfahren nach § 45 Abs.2 Bundeswaldgesetz UVP-Kategorie: Forstliche und landwirtschaftliche Vorhaben Zuständige Behörde Verfahrensführende Behörde: Name: Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr KompZ BauMgmt - Standort Stuttgart Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr KompZ BauMgmt S K6 Nürnberger Str. 184 70374 Stuttgart Deutschland Stellungnahmen und Einwendungen im Rahmen des Beteiligungsverfahrens sind zu richten an: Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, Kompetenzzentrum Baumanagement Stuttgart, Postfach 10 52 61, 70045 Stuttgart Vorhabenträger Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr Kompetenzzentrum Baumanagement Stuttgart Nürnbergerstr. 184 70374 Stuttgart Deutschland Öffentlichkeitsbeteiligung Auslegung: Auslegung UVP-Bericht Baufeld West am Truppenübungsplatz Stetten am kalten Markt Kontaktdaten des Auslegungsortes Gemeindeverwaltung Stetten am kalten Markt Schlosshof 1 72510 Stetten am kalten Markt Deutschland Öffnungszeiten des Auslegungsortes Montag bis Mittwoch  8:15 Uhr bis 12:15 Uhr Donnerstag 14:00 Uhr bis 18:30 Uhr Freitag   8:15 Uhr bis 12:15 Uhr Weitere Ortshinweise Gemeindeverwaltung Stetten a.k.M., Rathaus, EG-Zimmer 001 Eröffnungsdatum der Auslegung 20.11.2025 Enddatum der Auslegung 19.12.2025 Erörterung: Erörterungstermin Ort der Erörterung Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr Kompetenzzentrum Baumanagement Stuttgart Nürnberger Str. 184 in Gebäude 4n, Raum 231/232 der Theodor-Heuss-Kaserne 70374 Stuttgart Deutschland Ort der Informationsveranstaltung: Deutschland Hinweise / Ankündigungen / Erläuterungen: In dem vorgenannten Verfahren findet der nach §§ 18 Abs. 1 S. 4 UVPG, 73 Abs. 6 S. 1 VwVfG vorgeschriebene Erörterungstermin am Montag, den 02.03.2026 um 10:30 Uhr in Gebäude 4n, Raum 231/232 der Theodor-Heuss-Kaserne, Nürnberger Str. 184, 70374 Stuttgart statt. Der Erörterungstermin ist nicht öffentlich. Teilnahmeberechtigt sind der Träger des Vorhabens, die Behörden, die Betroffenen sowie diejenigen, die Einwendungen erhoben oder Stellungnahmen abgegeben haben. Ende der Frist zur Einreichung von Einwendungen: 19.01.2026 Beginn der Frist zur Einreichung von Einwendungen: 20.11.2025 Verfahrensinformationen und -unterlagen Dokumente Öffentliche Bekanntmachung zur Auslegung der Unterlagen Baufeld West_2.pdf Projektinformation Baufeld West .pdf Öffentliche Auslegung 251015 UVP-Bericht Albkaserne Stetten.pdf Anlage 1_251015 EA-Bilanz Baufeld West.pdf Anlage 2_251015 UVP-VP_Ausklinkung Baufeld West.pdf Anlage 3_251015 Formblatt_Natura2000_VorpruefungAusklinkung Baufeld West.pdf Anlage 4_251015 Natura-2000-Verträglichkeitsprüfung zum Baufeld West StOÜbPl Stetten a. k. Markt.pdf Anlage 5_251015 Antrag_Ausnahme-Befreiung_§33NatschG_Albkaserne_Stetten.pdf Anlage 6_HB-WU-15_Forstlicher Fachbeitrag_0.pdf Anlage 7_220124 Faunistische Kartierung Alb-Kaserne Stetten.pdf Anlage zur Anlage 6_KB-SG-01_Maßnahmenblatt_neu_0.pdf Öffentliche Bekanntmachung zur Auslegung der Unterlagen Baufeld West_3.pdf Projektinformation Baufeld West _0.pdf Erörterungstermin In dem vorgenannten Verfahren findet der nach §§ 18 Abs. 1 S. 4 UVPG, 73 Abs. 6 S. 1 VwVfG vorgeschriebene Erörterungstermin am Montag, den 02.03.2026 um 10:30 Uhr in Gebäude 4n, Raum 231/232 der Theodor-Heuss-Kaserne, Nürnberger Str. 184, 70374 Stuttgart statt. Der Erörterungstermin ist nicht öffentlich. Teilnahmeberechtigt sind der Träger des Vorhabens, die Behörden, die Betroffenen sowie diejenigen, die Einwendungen erhoben oder Stellungnahmen abgegeben haben.

Wirtschaftsfaktor Umweltschutz: Beschäftigungswirkungen des Umweltschutzes und Wettbewerbsfähigkeit der Umweltwirtschaft - Aktualisierung wichtiger Kenngrößen

Neben dem Klimaschutz stellen auch andere Bereiche, wie beispielsweise die Trinkwasserversorgung oder Abwasserbehandlung, Luftreinhaltung, Lärmminderung oder Abfallbeseitigung in vielen Regionen der Welt ein Problem dar und führen zu verstärkten Investitionen in den Umwelt- und Klimaschutz. Dadurch steigt weltweit der Bedarf an Umwelt- und Klimaschutztechnologien sowie an Produkten, die umweltfreundlich und ressourcenschonend sind. Umso wichtiger werden Umwelt- und Klimaschutz auch für die Wirtschaft. Die Analysen der vergangenen Jahre belegen diese zunehmende Bedeutung des Umweltschutzes für Wirtschaft und Beschäftigung. Sie zeigen auch, dass Deutschland eine starke Rolle bei der Entwicklung und Vermarktung von Umwelttechnologien hat. Diese gute Wettbewerbsposition eröffnet große Chancen für die deutsche Wirtschaft. Vor diesem Hintergrund ist es erforderlich, verlässliche und zeitnahe Informationen zu den Beschäftigungswirkungen des Umwelt- und Klimaschutzes zu gewinnen und die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der deutschen Umweltschutzindustrie regelmäßig anhand von Indikatoren zu analysieren. Entsprechende Daten werden von der offiziellen Statistik oder anderen Quellen jedoch nicht zur Verfügung gestellt und können nur im Rahmen von Forschungsprojekten geschätzt werden. In dem Vorhaben sollen wichtige Kenngrößen zur wirtschaftlichen Bedeutung des Umweltschutzes aktualisiert werden. Zu diesen Kenngrößen gehören u.a. Umweltschutzbeschäftigte, Welthandelsanteile im Umweltschutz, Produktionsvolumen an Umweltschutzgütern und Patente für Umwelttechnologien. Einen Schwerpunkt bildet die wirtschaftliche Bedeutung des Klimaschutzes. Dieser Schwerpunkt soll weiter ausgebaut werden, um entsprechende Daten in die nationale und internationale Debatte einspeisen zu können. Auch die durch Effizienzmaßnahmen ausgelösten wirtschaftlichen Impulse sollen in diesem Projekt aktualisiert werden. Das Projekt soll außerdem ermöglichen, auf aktuelle politische Entwicklungen einzugehen und den sich hieraus ergebenden Bedarf an Daten und wirtschaftlichen Kenngrößen zu decken. Die Methodik der Vorgängeruntersuchungen soll verwendet und weiterentwickelt werden. Letzteres ist erforderlich, um den Aktualisierungen der Datenbasis und der Klassifikationen durch das Statistische Bundesamt bzw. das europäische Patentamt Rechnung tragen zu können. Darüber hinaus sind methodische Weiterentwicklungen erforderlich, um weitere wichtige Themenfelder abdecken zu können. Die Aktualisierung der meisten Daten erfolgt alle zwei Jahre. Somit erfolgen im Projekt zwei Aktualisierungen, die jeweils zeitnah veröffentlicht werden. Eine Ausnahme bilden die Indikatoren zur ökonomischen Bedeutung von Energieeffizienzmaßnahmen. Hier erfolgt die Aktualisierung jährlich. Neben der Erhebung der Daten spielt die öffentlichkeitswirksame Aufbereitung eine wichtige Rolle.

Forschung und Praxis gemeinsam für regionale Klimaanpassung

<p>Innerhalb der Fördermaßnahme "RegIKlim" des Bundesforschungsministeriums (BMBF) wurden sechs Empfehlungen formuliert, die aufzeigen, wie die Forschung zur Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen in Kommunen und Regionen beitragen und effektiv weiterentwickelt werden kann. Dabei wird deutlich, dass die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis nötig ist, um Klimaanpassung zu stärken.</p><p><strong>⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/b?tag=BMBF#alphabar">BMBF</a>⁠-Fördermaßnahme RegIKlim vereint Wissenschaft und Praxis für kommunale und regionale Klimaanpassung</strong></p><p>Im Rahmen der <a href="https://www.fona.de/de/massnahmen/foerdermassnahmen/regionale-informationen-zum-klimahandeln.php"><strong>Fördermaßnahme RegIKlim</strong></a> (Regionale Informationen zum Klimahandeln) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erarbeiten Wissenschaftler*innen gemeinsam mit Praxisakteuren in <a href="https://www.regiklim.de/DE/Modellregionen/modellregionen_node.html;jsessionid=5B2F7778E8687B822A95C0AD072EDC45.intranet212"><strong>sechs Modellregionen</strong></a> – von der ostfriesischen Küste bis ins bayerische Alpenvorland – regional angepasste Lösungen für die Auswirkungen von Klimaveränderungen. Das Umweltbundesamt, das Climate Service Center Germany (GERICS) und das Institut für ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/r?tag=Raumordnung#alphabar">Raumordnung</a>⁠ und Entwicklungsplanung der Universität Stuttgart (IREUS) koordinieren, begleiten und vernetzten die Modellregionen in einem Querschnittsvorhaben. Das Ziel von RegIKlim ist es, benötigtes (Forschungs-)Wissen für die kommunale und regionale ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/a?tag=Anpassung_an_den_Klimawandel#alphabar">Anpassung an den Klimawandel</a>⁠ zu generieren und in entscheidungsrelevante Prozesse in der Praxis zu integrieren.</p><p>Im Querschnittsvorhaben WIRKsam der BMBF Fördermaßnahme wurden nun gemeinsam mit den Koordinierenden der Modellregionen sechs Empfehlungen für den Bund, die Länder, Kommunen und die Forschung erarbeitet, die aufzeigen sollen, wie diese Zielsetzung effektiv erreicht werden kann. Wichtige Kernpunkte des <a href="https://www.regiklim.de/DE/Publikationen/publikationen_node.html"><strong>Empfehlungspapiers</strong></a> werden folgend mit Praxisbeispielen aus den Modellregionen des Forschungsvorhabens vorgestellt.</p><p><strong>Empfehlung 1: Erarbeitung wissenschaftsbasierter Handlungsanleitungen</strong></p><p>Die Vielzahl an Leitfäden für kommunale Klimaanpassung sollte durch konkrete, anwenderorientierte, mit behördlichen Prozessen kompatible Entscheidungs-unterstützungstools ergänzt werden. Die Verfasser*innen des Papiers empfehlen diese in Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis erarbeiten zu lassen. Kommunen sollen somit dazu befähigt werden mit sogenannten „Instrumenten der Klimaanpassung“ selbstständig und zielführend mit regionalisierten Klimadaten und -informationen arbeiten zu können. Auch die Festlegung von einheitlichen, praxistauglichen Indikatoren bzw. Ziel- und Schwellenwerten für die Klimaanpassung sowie Anleitungen zu deren einfacher Handhabung würden die Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen in der kommunalen Praxis fördern.</p><p>An diesen Punkten setzt beispielsweise das Projekt <a href="https://tu-dresden.de/bu/umwelt/hydro/ihm/meteorologie/forschung/forschungsprojekte/projekt-klimakonform"><strong>KlimaKonform</strong></a> an. Forschende und Praxisakteure der Modellregion erarbeiten hier gemeinsam einen integrativen und handlungsorientierten Ansatz zur Ermittlung und Bewertung von Kapazitäten und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel im Flussgebiet der Weißen Elster. Die innerhalb dieses Prozesses entstehenden digitalen Produkte dienen der Wissensvermittlung und Maßnahmenplanung. Sie sollen nach Fertigstellung über eine Erweiterung in das Regionale Klimainformationssystems <a href="https://rekis.hydro.tu-dresden.de/"><strong>ReKIS</strong></a> integriert werden und Kommunen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zur Verfügung stehen.</p><p><strong>Empfehlung 2: Klimaanpassung in Planungsinstrumenten und Genehmigungsverfahren </strong></p><p>Die Belange der Klimaanpassung sowie verbindliche Anpassungsziele sollten verpflichtend in die Raumplanung bzw. kommunale Politikgestaltung integriert werden. Auch der Stadtumbau sowie Stadtumbaumaßnahmen sollten einen ambitionierteren Beitrag zur Klimaanpassung und zum ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimaschutz#alphabar">Klimaschutz</a>⁠ leisten.</p><p>Das Projekt <a href="https://www.iawak-ee.de/"><strong>IAWAK-EE</strong></a> zeigt, wie eine solche Verpflichtung umgesetzt werden kann. Die in der Modellregion erarbeiteten Ergebnisse und Maßnahmen sollen in den sich im Aufstellungsprozess befindlichen Integrierten Regionalplan der Region Lausitz-Spreewald aufgenommen werden.&nbsp;Die Pilotkommunen Liebenwerda und Amt Schlieben des Landkreises Elbe-Elster wurden hierfür in das Projekt mit eingebunden und beabsichtigen, das Thema Klimaanpassung auch in ihre kommunale Planung zu integrieren.</p><p>Teile dieser Empfehlung setzt ebenso das Projekt <a href="https://www.project.uni-stuttgart.de/isap/"><strong>ISAP</strong></a> um: Es bereitet Informationen zum ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klima#alphabar">Klima</a>⁠ der Region Stuttgart sowie Bewertungen von Klimaanpassungsmaßnahmen für die Stadt- und Regionalplanung auf. Diese sollen in einem nächsten Schritt in formelle und informelle Planungs- und Abwägungsprozesse einfließen. Das zu entwickelnde Online-Tool soll Planenden und (kommunal-) politischen Entscheidungsträger*innen, aber auch Bürger*innen als Informations- und Beratungsplattform zur Klimaanpassung dienen.</p><p><strong>Empfehlung 3: Klimaanpassung als kommunale und partizipative Pflichtaufgabe</strong></p><p>Klimaanpassung sollte als kommunale Pflichtaufgabe verankert und Ämter-übergreifend bearbeitet werden. Relevante Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft sollten an diesem Prozess beteiligt werden. Verantwortlichkeiten und Rollen sowie geeignete Kommunikationsformate sollten bei der Umsetzung von Klimaanpassung von Beginn an klar sein.</p><p>Alle Modellregionen der BMBF-Fördermaßnahme RegIKlim arbeiten mit partizipativen Forschungsansätzen. <br>Die Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren bildet einen zentralen Baustein im Projekt <a href="https://ms.hereon.de/wakos/index.php.de"><strong>WAKOS</strong></a><strong>, </strong>das sich mit der Anpassung an sogenannte Ereignisbündel, wie dem gleichzeitigen Auftreten von Starkregenereignissen und Sturmfluten an Ostfrieslands Küsten, befasst. In einem transdisziplinären Prozess arbeiten Forscher*innen mit regionalen Praktiker*innen und Entscheidungsträger*innen aus dem Bereich Wassermanagement und Küstenschutz zusammen, um gemeinsam Strategien zur Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln. &nbsp;</p><p><strong>Empfehlung 4: Klimaanpassung kommunal unterstützen und regional koordinieren</strong></p><p>Insbesondere kleine Kommunen benötigen aufgrund mangelnder personeller und finanzieller Ressourcen Unterstützung bei der Klimaanpassung, vor allem bei der Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen. Diese Unterstützung sollte auf übergeordneter Ebene, etwa durch Landkreise, wissenschaftliche und beratende Institutionen bzw. regionale Planungsträger erfolgen. Hierbei ist es zentral, dass das von der Wissenschaft generierte Anpassungswissen lokal übersetzt und die Anforderungen der Bundes- und Landesebene für Kommunen vermittelt werden.</p><p>Die Pilotkommunen Garmisch-Partenkirchen und Weilheim im Bayerischen Oberland erhalten bei ihren Bemühungen zur Klimaanpassung zum Beispiel Unterstützung von Wissenschaftler*innen des Projekts <a href="https://klimaanpassung-oberland.de/"><strong>KARE</strong></a>. In enger Zusammenarbeit mit den Forschenden entwickeln und erproben die Gemeinden Instrumente für das Risikomanagement und die Anpassung an die Folgen von ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/s?tag=Starkregen#alphabar">Starkregen</a>⁠.</p><p><strong>Empfehlung 5: Wissenschaftsbasierte Risikokommunikation </strong></p><p>Die private Eigenvorsorge bspw. von Bürger*innen und Unternehmen spielt neben den Anpassungsbemühungen der Kommunen ebenfalls eine entscheidende Rolle für die Klimaanpassung. Kommunen sollten hierfür die Rolle als Kommunikator von Themen wie Klimarisiken, Anpassungsbedarfen und Anpassungsmöglichkeiten übernehmen. Dieses Wissen zur Klimaanpassung sollte von der Forschung in Zusammenarbeit mit öffentlichen Einrichtungen in zielgruppenspezifische Formate gebracht und adressatengerecht übermittelt werden. Dadurch trägt die Risikokommunikation im besten Fall dazu bei, die Akzeptanz für kommunales Klimahandeln zu erhöhen sowie die Eigenvorsorge von Bürger*innen und Unternehmen zu fördern.</p><p>Das Projekt <a href="https://r2k-klim.net/"><strong>R2K-Klim+</strong></a> zeigt wie dies funktionieren kann: Mit Hilfe eines interaktiven 3D-Landschaftsmodells konnten sich Duisburgerinnen und Duisburger auf dem Umweltmarkt über mögliche Klimawirkungen für ihre Stadt, wie Niedrigwasser, Hochwasser, Hitze, ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/d?tag=Drre#alphabar">Dürre</a>⁠ und Starkregen sowie über Anpassungsmaßnahmen informieren. Die Visualisierung von ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimafolgen#alphabar">Klimafolgen</a>⁠ und damit verbundener Schäden vermittelt auch Laien ein grundlegendes Verständnis von Klimaanpassung und macht Handlungsnotwendigkeiten deutlich.</p><p><strong>Empfehlung 6: Langfristige Finanzausstattung für Klimaanpassung </strong></p><p>Oft sind die Aktivitäten vieler Kommunen im Bereich der Klimaanpassung projektbezogen, wie etwa bei deren Mitwirkung in Forschungsprojekten. Dies erlaubt Kommunen und Regionen nicht langfristig zu planen, Personal dauerhaft einzustellen und das Thema Klimaanpassung fest in Planungs- und Entscheidungsprozesse zu integrieren. Die dringend benötigten langfristigen, strukturellen Veränderungen bleiben somit aus.<br>Kommunen benötigen solide und auf Dauer angelegte finanzielle und personelle Ressourcen, um die Herausforderungen durch den Klimawandel, vor allem durch Extremereignisse, bewältigen zu können. Es sollte geprüft werden, ob und gegebenenfalls wie diese Ressourcen von Bund und Ländern bereitgestellt werden könnten.</p><p>Die BMBF-Fördermaßnahme <strong>RegIKlim </strong>umfasst sechs Modellregionen und zwei Querschnittsprojekte. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis sowie die in den Projekten entwickelten Instrumente sollen nach Möglichkeit dauerhaft in Prozesse der Klimaanpassung auf kommunaler und regionaler Ebene verstetigt und in andere Regionen transferiert werden. Wie das am besten gelingen kann, soll in einer angestrebten zweiten Forschungs- und Entwicklungsphase der BMBF-Fördermaßnahme in den Jahren 2023-2026 analysiert und getestet werden.</p><p>&nbsp;</p><p><em>Autorin und Autor:</em> Henriette Schubert und Dr. Andreas Huck (Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung, Umweltbundesamt)</p><p>Dieser Artikel wurde als Schwerpunktartikel im <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/newsletter/archiv/newsletter-klimafolgen-anpassung-nr-81">Newsletter Klimafolgen und Anpassung Nr. 81</a> veröffentlicht. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/newsletter">Hier</a> können Sie den Newsletter abonnieren.</p>

H2020-EU.3.5. - Societal Challenges - Climate action, Environment, Resource Efficiency and Raw Materials - (H2020-EU.3.5. - Gesellschaftliche Herausforderungen - Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe), Urban Nature Labs (UNALAB)

CLIENT II China - PIRAT-Systems: Energetische Prozessoptimierung und Implementierung von Ressourceneffizienten Abwassertechnologien auf kommunalen Kläranlagen, Teilprojekt 2

Das Projekt PIRAT-Systems zielt auf die Entwicklung, Anpassung und Implementierung von innovativen Technologien für den chinesischen Markt ab, um in den Bereichen Phosphorelimination und Phosphorrückgewinnung mit anschließender Düngemittelproduktion, Steigerung der Energieeffizienz auf Kläranlagen durch Energieanalysen, Implementierung von Faulungsanlagen mit Co-Vergärung und energieeffiziente Stickstoffelimination einen Beitrag zu den förderpolitischen Zielen Umweltschutz und Ressourceneffizienz und zur Transition hin zu einer ressourcenorientierten Abwasserbehandlung zu leisten. Mit der Erstellung von Bemessungsansätzen, Planungsinstrumentarien und Marktstrategien, dem Aufzeigen von Transitionswegen und der Förderung der Akzeptanz bei Betreibern, Behörden und Bevölkerung werden Umsetzungshemmnisse überwunden, so dass das Verwertungspotenzial sowohl innerhalb Chinas als auch in anderen Ländern enorm ist. Dadurch wird zum einen das Marktpotential der Technologien und zum anderen die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen erhöht.

CLIENT II China - PIRAT-Systems: Energetische Prozessoptimierung und Implementierung von Ressourceneffizienten Abwassertechnologien auf kommunalen Kläranlagen, Teilprojekt 1

Das Projekt PIRAT-Systems zielt auf die Entwicklung, Anpassung und Implementierung von innovativen Technologien für den chinesischen Markt ab, um in den Bereichen Phosphorelimination und -Rückgewinnung mit anschließender Düngemittelproduktion, Steigerung der Energieeffizienz auf Kläranlagen durch Energieanalysen, Implementierung von Faulungsanlagen mit Co-Vergärung und energieeffiziente Stickstoffelimination einen Beitrag zu den förderpolitischen Zielen Umweltschutz und Ressourceneffizienz und zur Transition hin zu einer ressourcenorientierten Abwasserbehandlung zu leisten. Mit der Erstellung von Bemessungsansätzen, Planungsinstrumentarien und Marktstrategien, dem Aufzeigen von Transitionswegen und der Förderung der Akzeptanz bei Betreibern, Behörden und Bevölkerung werden Umsetzungshemmnisse überwunden, so dass das Verwertungspotenzial sowohl innerhalb Chinas als auch in anderen Ländern enorm ist. Dadurch wird zum einen das Marktpotential der Technologien und zum anderen die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen erhöht.

CLIENT II China - PIRAT-Systems: Energetische Prozessoptimierung und Implementierung von Ressourceneffizienten Abwassertechnologien auf kommunalen Kläranlagen, Teilprojekt 5

CLIENT II China - PIRAT-Systems: Energetische Prozessoptimierung und Implementierung von Ressourceneffizienten Abwassertechnologien auf kommunalen Kläranlagen, Teilprojekt 9

CLIENT II China - PIRAT-Systems: Energetische Prozessoptimierung und Implementierung von Ressourceneffizienten Abwassertechnologien auf kommunalen Kläranlagen, Teilprojekt 8

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