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Teilprojekt: Spuren von eplosiven Eruptionen in kretazischen bis quartären Sedimenten des Indischen Ozeans

Das Projekt "Teilprojekt: Spuren von eplosiven Eruptionen in kretazischen bis quartären Sedimenten des Indischen Ozeans" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR) durchgeführt. Während der IODP Expeditionen wurden Sedimente mit diskreten Tephralagen erbohrt und beprobt, die bis ins Campan zurückreichen. Die Bohrlokationen befinden sich ca. 800 km westlich der Vulkanfront des Sunda Vulkanbogens im Indischen Ozean. Das Hauptziel der einen Expedition war es die Veränderungen des Indischen Monsuns zu untersuchen, wohingegen sich die andere Expedition zum Ziel gesetzt hatte, die Materialeigenschaften der subduzierten Sedimente zu analysieren, die für das 'seismogene Rutschen' der Platten verantwortlich sind. In diesem Projekt soll eine umfassende marine Tephrostratigrahie für die Region durch Korrelationen von Tephren entstehen, welche, wenn möglich, mit Ablagerungen an Land unterstützt werden sollen. Für einen möglichst kompletten Datensatz werden wir deshalb zusätzlich zu den Sedimenten und Tephren der Expeditionen auch Tephren von älteren ODP Bohrprojekten im gesamten Indischen Ozean, aber insbesondere auch der Bohrungen auf dem Ninetyeast Rücken analysieren.Um quantitative und qualitative Aussagen über die Herkunft und Eruptionsabfolge machen zu können, werden wir geochemische, petrologische, sowie vulkanologische Herangehensweisen und Methoden anwenden. Diese sollen durch absolute Alterdatierungen unterstützt werden um die existierenden Altersmodelle zu bestätigen. Diese stabilen Altersmodelle sind wichtig um räumliche Veränderungen von Eruptionsprozessen, Magnituden und Frequenzen von großen Vulkaneruptionen des Sunda Vulkanbogens oder anderen bisher unbekannten vulkanischen Quellen zeitlich untersuchen kann. Es ist zu Erwarten das wir dadurch mehr über die zeitliche Entwicklung von unterschiedlichen Vulkansystemen erfahren und lange Zeitreihen von explosivem Vulkanismus in dieser Region aufstellen können. In unserem Datensatz werden wir große, bereits bekannte, sowie bisher unbekannte Ausbrüche ausfindig machen, die es uns ermöglichen werden, das periodische Auftreten sowie Zyklizitäten von Ausbrüchen der Pleistozänen Vulkanzentren des Sumatra Vulkanbogens zu ergründen. Abschließend werden wir auch die Miozäne bis Pleistozäne Sedimentabfolge des Nicobar Fans untersuchen, um darin verborgene Episoden von vulkanischer Aktivität oder einzelne Ausbrüche zu entdecken.Die Anteile und Eigenschaften des vulkanischem Materials in den Sedimenten sind von besonderem Interesse, da dieses Material in der seismogenen und tsunamogenen Zone des konvergenten Kontinentalrands Sumatras subduziert wird und bestimmt wie sich die Sedimente dann verformen.

Teilprojekt: Rekonstruktion der Entwicklung des Bengal Fächers mittels sedimentphysikalischer Eigenschaften (ReconFan)

Das Projekt "Teilprojekt: Rekonstruktion der Entwicklung des Bengal Fächers mittels sedimentphysikalischer Eigenschaften (ReconFan)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Bonn, Institut für Geowissenschaften durchgeführt. Das Projekt ReconFan basiert auf meinen vorangegangenen Arbeiten und Veröffentlichungen zu den verschiedenen Ablagerungsräumen des Bengal Fächers und den Wissenslücken, die sich daraus ergeben. Der Fokus liegt bei den während der IODP Expedition 354 gewonnenen sedimentphysikalischen und optischen Daten. Die generellen Ziele sind (i) die Geschichte der Wechsellagerungen von turbiditischen und hemipelagischen Sedimenten des Bengal Fächers als Ergebnis der Interaktion von Erosion des Himalaya und der Entwicklung des Asiatischen Monsuns zu entschlüsseln, (ii) eine hochauflösende Alterskontrolle mittels orbitalem Tuning, Biomagnetostratigraphie und der Identifizierung von Aschelagen zur Verfügung zu stellen, und (iii) die Resonanz auf die Klima- und Monsunsteuerung in unterschiedlichen Zeitskalen zu studieren. Die Ziele wurden bereits teilweise erreicht innerhalb der derzeitigen Finanzierung. Es wurden drei Manuskripte erstellt: eines davon befindet sich in der Begutachtung, ein weiteres ist bereit zur Einreichung und ein drittes ist fast fertig. Während der Verlängerungsphase sollen laufende Untersuchungen abgeschlossen und bisher noch nicht eingesetzte, neue Methoden verwendet werden. Es sollen so mindestens zwei neue Publikationen als Erstautor entstehen. Für die Pleistozänen Abschnitte wurden Altersmodelle, basierend auf orbitalem Tuning und Spektralanalysen, für alle Bohrkerne der IODP-Expedition 354 unter Zuhilfenahme von Paläomagnetik und Biostratigraphie erstellt. Weiterhin wurde die Fourier-transformierte Infrarotspektroskopie eingesetzt, um die Gesamtgeochemie zu bestimmen. Diese Arbeiten sollen nun auf Plio-Miozäne Kernabschnitte ausgedehnt werden. Vor allem sollen sedimentphysikalische (Feuchtraumdichte, Kompressionsschallwellen-Geschwindigkeit und magnetische Suszeptibilität) und sedimentoptische (LaCie-Farben L*, a*, b*) Eigenschaften genutzt werden, um eine Fazieszuordnung treffen zu können, d. h. mittels geochemischer Kalibrierung die relativen Anteile der drei Hauptsedimentkomponenten Detritus, biogenes Karbonat und biogener Opal, zu bestimmen. Weiterhin soll eine neue Methode, der sogenannten Q4/7 Analyse, genutzt werden, um zu testen, ob die Faziesvariationen mittels geochemischer Eigenschaften unterschieden werden können. Weiterhin werden, basierend auf Korngrößenanalysen, die relativen Anteile von Sand, Silt und Ton für die detritische Fraktion bestimmt, um hochauflösende Sedimentbudgets für Turbidite erstellen zu können. Die ultimativen Ziele der Untersuchungen liegen darin, wichtige Informationen zur Entschlüsselung der Erosionsgeschichte, den damit verbundenen fluviatilen Transport entlang des Ganges-Brahmaputra Flusssystems, die Verlagerung der Depocenter relativ zur Meeresspiegelschwankungen, und die langzeitliche Monsun- und Klimaentwicklung zu erhalten, die auf dem unteren Bengal-Fächer dokumentiert sind.

Messung und Modellierung der aeroakustischen Schallmechanismen bei Ventilatoren

Das Projekt "Messung und Modellierung der aeroakustischen Schallmechanismen bei Ventilatoren" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität-Gesamthochschule Siegen, Fachbereich 11 Maschinentechnik, Institut für Fluid- und Thermodynamik durchgeführt. Der von den Ventilatoren abgestrahlte Schall setzt sich im allgemeinen aus diskreten und breitbandigen Anteilen zusammen. Gegenwaertig erfolgt meist eine Abschaetzung des Breitbandschalls auf der Grundlage empirischer oder halbempirischer Beziehungen aus typischen Kenngroessen des Ventilators (u.a. geometrischen, kinematischen, aerodynamischen) und einer maschinenspezifischen Konstante. Die maschinenspezifische Konstante muss experimentell ermittelt werden. Eine durchgaengige Berechnung des Laerms von Ventilatoren, d.h. eine Berechnung der tatsaechlichen Quellen aus den Stromfeldgroessen, ist bislang nicht moeglich. Sie waere deshalb von Vorteil, weil die Kenntnis empirischer Maschinenkonstanten entfiele und eine Optimierung der zu erwartenden Schallabstrahlung bereits in der aerodynamischen Entwurfsphase eines Ventilators moeglich wuerde. Ziel des Projekts ist, die akustischen Quellen mit elementaren Groessen der Stroemung im Laufrad eines Ventilators zu korrelieren. Hierzu werden experimentelle und numerische Methoden wie instationaere Druck- und Geschwindigkeitsmessungen, numerische Stroemungssimulation, Korrelationstechnik usw. eingesetzt.

Experimentation and CFD-Contrifugal Compressor Technology

Das Projekt "Experimentation and CFD-Contrifugal Compressor Technology" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von RWTH Aachen University, Institut für Strahlantriebe und Turboarbeitsmaschinen durchgeführt.

Immissions- und Emissionsmessungen von Bioaerosolen im Bereich von Geflügel- und Schweinestallungen (Luquasta) - Teilbereich HBLFA Raumberg-Gumpenstein

Das Projekt "Immissions- und Emissionsmessungen von Bioaerosolen im Bereich von Geflügel- und Schweinestallungen (Luquasta) - Teilbereich HBLFA Raumberg-Gumpenstein" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein (HBLA) durchgeführt. Bedeutung des Projekts für die Praxis: Die Daten sollen einen Hinweis darauf geben, ob die Maßnahmen in der Landwirtschaft im Luftreinhalteprogramm 2014 des Landes Steiermark eine Minimierung der Bioaerosol Konzentration in der Luft bewirken können. In einem Merkblatt werden Faktoren, die zur Minimierung der Konzentration luftgetragener Keime und Partikel führen, aufgeführt. Wenn zwischen Kontaminationsquellen und Anrainern eine Übertragung von Staub und seinen biologischen Bestandteilen bzw. Keim- und Staubemission weitgehend ausgeschlossen werden kann, sind normalerweise aus umweltmedizinischer Sicht Emissions-minderungsmaßnahmen nicht erforderlich. Mit den vorliegenden Ergebnissen besteht die Möglichkeit ein für die Steiermark und anderen Ländern gültiges Konzept mit regionalspezifischer Vorgehensweise zu erarbeiten. Zielsetzung: Die HBLFA Raumberg-Gumpenstein, Abt. Tierhaltungssysteme, Technik & Emissionen, Institut für Tier, Technik und Umwelt ist im gegenständlichen Projekt (genehmigter Antrag wurde durch die Medizinische Universität Graz gestellt, Nr. 101263/3) entscheidend an der Auswahl der Versuchsbetriebe beteiligt, sie stellt zum Teil die Kontakte zu den Betriebsleitern her, übernimmt in den einzelnen Messkampagnen die Emissionsmessungen an den Kaminöffnungen der Projektbetriebe und ist den gesamten Projektablauf (Planung der Messungen, regelmäßige Besprechungen, Diskussion der Auswertungsergebnisse, Erstellung des Abschlussberichtes) involviert. Des Weiteren werden an den jeweiligen Messtagen auf den Projektbetrieben der Status der Lüftungstechnik (Ansteuerungsleistung der Ventilatoren, Messung der Abluftgeschwindigkeit ...) sowie die Bedingungen im Stall und Tierbereich (Temperatur, Feuchte, Tiergewichte, Futtermittel, Einstreu ...) dokumentiert Das Ziel dieses Projekts besteht darin, den Istzustand der Emissionen und Immissionen von Bioaerosolen und Feinstaubpartikeln im Bereich von Tierhaltungsanlagen mit verschiedenen Messstrategien zu erheben. Für die Beurteilung der anlagenbezogenen Emissionen und Immissionen wird vergleichend die natürliche Hintergrundkonzentration der Bioaerosole und Feinstaubpartikel in der Umgebungsluft bestimmt. Es gilt festzustellen, ob die Keimkonzentrationen der Umgebungsluft aus der Stallluft resultieren. Die Leitparameter (Keime bzw. biogene Substanzen), welche in VDI 4250 Blatt 3 (2016) Richtlinie zur Emissions- und Immissionsbeurteilung herangezogen werden, werden auf ihre Adaptierbarkeit überprüft. Für die zukünftigen Bewertungen der Immissionen werden Ausbreitungsrechnungen durchgeführt, um die Fläche des Areals zu definieren, in dem ein neu zu errichtendes Stallgebäude für die Haltung von Nutztieren stehen soll. Die Daten aus der vorliegenden Studie werden mit den Ergebnissen und Bewertungen anderer EU Länder verglichen, um ein Konzept für eine Bewertungsgrundlage zu erstellen. (Text gekürzt)

Teilvorhaben: Erarbeitung eines Geräuschmodells zur Beschreibung des Akustikverhaltens eines WP-Demonstrators m.d. geringsten derzeit möglichen akust. Emissionen

Das Projekt "Teilvorhaben: Erarbeitung eines Geräuschmodells zur Beschreibung des Akustikverhaltens eines WP-Demonstrators m.d. geringsten derzeit möglichen akust. Emissionen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Viessmann Werke Allendorf GmbH durchgeführt. Die Wärmepumpe (WP) nimmt in der zukünftigen Wärmeversorgung von Gebäuden eine Schlüsselrolle ein. Neben ökonomischen Aspekten sind die energetische Effizienz und die Akustik zwei signifikante Kriterien um die Marktdurchdringung der Wärmepumpe zu erhöhen. Die akustischen Emissionen von Luft-Wasser WP haben einen entscheidenden Einfluss auf deren Akzeptanz bei den Endnutzern und somit auf den breiten Einsatz der Technologie. Besonders in den Ballungsräumen ist es immer schwieriger, die bestehenden Vorschriften und Verordnungen zum Schallschutz einzuhalten. Neben Einzelkomponenten (Verdichter und Ventilator) wird die emittierte Schallleistung durch die Einbausituation der Komponenten, den Aufstellungsort der WP sowie durch deren Betrieb bestimmt. Für die Entwicklung von Schallminderungsmaßnahmen ist damit eine integrale Betrachtung des Wärmepumpensystems notwendig, um die Wirkzusammenhänge zu erfassen und gezielte Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten. Bei der Betrachtung des Betriebs von Luft-Wasser-WP hinsichtlich hoher Effizienz und geringer Schallemission ergibt sich ein Zielkonflikt zwischen energieeffizienten Betriebspunkten und Betriebspunkten mit verminderten Geräuschemissionen. Bei einer energetisch-akustisch optimalen Auslegung müssen daher beide Effekte in Kombination betrachtet werden. Innerhalb des Projektes wird deshalb die Optimierung in einem ganzheitlichen Konzept umgesetzt, welches die Ebenen der Komponente, der Geräteeinheit, des Gesamtsystems und der Anwendung berücksichtigt. Zusätzlich sollen energetisch-akustisch optimale Betriebspunkte identifiziert und die WP auf diese Betriebspunkte ausgelegt werden. So können sowohl die Energieeffizienz erhöht als die Geräuschemissionen gesenkt und somit die Akzeptanz gesteigert werden. Als Ergebnis liefert das Projekt einen energetisch-akustisch optimierte Wärmepumpenkonstruktion, die die Wirkzusammenhänge zwischen Betriebsweise und Lärmentwicklung mit Fokus auf die Nutzerakzeptanz berücksichtigt.

Teilvorhaben: Bewertung von Methoden und Maßnahmen zur Betriebs- und Komponentenoptimierung mit Fokus auf energetischer Effizienz und akustischen Emissionen

Das Projekt "Teilvorhaben: Bewertung von Methoden und Maßnahmen zur Betriebs- und Komponentenoptimierung mit Fokus auf energetischer Effizienz und akustischen Emissionen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen University, E.ON Energy Research Center, Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik durchgeführt. Die Wärmepumpe (WP) nimmt in der zukünftigen Wärmeversorgung von Gebäuden eine Schlüsselrolle ein. Neben ökonomischen Aspekten sind die energetische Effizienz und die Akustik zwei signifikante Kriterien um die Marktdurchdringung der WP zu erhöhen. Die akustischen Emissionen von Luft-Wasser-WP haben einen entscheidenden Einfluss auf deren Akzeptanz bei den Endnutzern und somit auf den breiten Einsatz der Technologie. Besonders in den Ballungsräumen ist es immer schwieriger, die bestehenden Vorschriften und Verordnungen zum Schallschutz einzuhalten. Neben Einzelkomponenten (Verdichter und Ventilator) wird die emittierte Schallleistung durch die Einbausituation der Komponenten, den Aufstellungsort der WP sowie durch deren Betrieb bestimmt. Für die Entwicklung von Schallminderungsmaßnahmen ist damit eine integrale Betrachtung des Wärmepumpensystems notwendig, um die Wirkzusammenhänge zu erfassen und gezielte Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten. Bei der Betrachtung des Betriebs von Luft-Wasser-WP hinsichtlich hoher Effizienz und geringer Schallemission ergibt sich ein Zielkonflikt zwischen energieeffizienten Betriebspunkten und Betriebspunkten mit verminderten Geräuschemissionen. Bei einer energetisch-akustisch optimalen Auslegung müssen daher beide Effekte in Kombination betrachtet werden. Innerhalb des Projektes wird deshalb die Optimierung in einem ganzheitlichen Konzept umgesetzt, welches die Ebenen der Komponente, der Geräteeinheit, des Gesamtsystems und der Anwendung berücksichtigt. Zusätzlich sollen energetisch-akustisch optimale Betriebspunkte identifiziert und die WP auf diese Betriebspunkte ausgelegt werden. So können sowohl die Energieeffizienz erhöht als die Geräuschemissionen gesenkt und somit die Akzeptanz gesteigert werden. Als Ergebnis identifiziert und bewertet das Projekt Maßnahmen und Methodiken zur Lärmminderung von Luft-Wasser-WP durch Analyse der Wirkzusammenhänge zwischen Betriebsweise und Lärmentwicklung mit Fokus auf der Nutzerakzeptanz.

Integrale Betrachtung, Optimierung und methodische Bewertung von Luft-Wasser-Wärmepumpen zur Reduktion akustischer Emissionen

Das Projekt "Integrale Betrachtung, Optimierung und methodische Bewertung von Luft-Wasser-Wärmepumpen zur Reduktion akustischer Emissionen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen University, E.ON Energy Research Center, Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik durchgeführt. Die Wärmepumpe (WP) nimmt in der zukünftigen Wärmeversorgung von Gebäuden eine Schlüsselrolle ein. Neben ökonomischen Aspekten sind die energetische Effizienz und die Akustik zwei signifikante Kriterien um die Marktdurchdringung der WP zu erhöhen. Die akustischen Emissionen von Luft-Wasser-WP haben einen entscheidenden Einfluss auf deren Akzeptanz bei den Endnutzern und somit auf den breiten Einsatz der Technologie. Besonders in den Ballungsräumen ist es immer schwieriger, die bestehenden Vorschriften und Verordnungen zum Schallschutz einzuhalten. Neben Einzelkomponenten (Verdichter und Ventilator) wird die emittierte Schallleistung durch die Einbausituation der Komponenten, den Aufstellungsort der WP sowie durch deren Betrieb bestimmt. Für die Entwicklung von Schallminderungsmaßnahmen ist damit eine integrale Betrachtung des Wärmepumpensystems notwendig, um die Wirkzusammenhänge zu erfassen und gezielte Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten. Bei der Betrachtung des Betriebs von Luft-Wasser-WP hinsichtlich hoher Effizienz und geringer Schallemission ergibt sich ein Zielkonflikt zwischen energieeffizienten Betriebspunkten und Betriebspunkten mit verminderten Geräuschemissionen. Bei einer energetisch-akustisch optimalen Auslegung müssen daher beide Effekte in Kombination betrachtet werden. Innerhalb des Projektes wird deshalb die Optimierung in einem ganzheitlichen Konzept umgesetzt, welches die Ebenen der Komponente, der Geräteeinheit, des Gesamtsystems und der Anwendung berücksichtigt. Zusätzlich sollen energetisch-akustisch optimale Betriebspunkte identifiziert und die WP auf diese Betriebspunkte ausgelegt werden. So können sowohl die Energieeffizienz erhöht als die Geräuschemissionen gesenkt und somit die Akzeptanz gesteigert werden.

Teilvorhabentitel: Entwicklung der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik und Komponenten

Das Projekt "Teilvorhabentitel: Entwicklung der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik und Komponenten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von HOWATHERM Klimatechnik GmbH durchgeführt. Im vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Forschungsvorhaben 'Einsatz dezentraler Ventilatoren zur Luftförderung in zentralen RLT-Anlagen - 03ET1200A' wird gezeigt, dass der Stromverbrauch von Ventilatoren zur Luftförderung um 10% bis 50% gesenkt werden kann, wenn statt drosselnden Volumenstromregler dezentrale Ventilatoren zur Luftverteilung eingesetzt werden. Dies ist in vielen Fällen auch die wirtschaftlichere Variante. Das neu entwickelte Konzept der 'semizentrale Lüftung' leistet damit einen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden. Vor dem Hintergrund und dem großen Interesse der Fachöffentlichkeit wird das vorliegende Folgeprojekt SLIM beantragt. Ziel ist die Unterstützung bei der Markteinführung der semizentralen Lüftung sowie die Weiterentwicklung des Betriebsmonitorings. Erreicht werden soll dies durch drei Entwicklungslinien. Zum einen wird ein abgestimmtes Komponentenportfolio für die semizentrale Lüftung mit dezentralen Ventilatoren entwickelt und durch HOWATHERM am Markt angeboten. Dies erlaubt den Planern, auf fertige Produktlinien zurückzugreifen. Zweitens wird im Rahmen von vier Modellprojekten das Erfahrungswissen mit der semizentralen Lüftung erweitert und die sichere und robuste Anwendung in der Praxis demonstriert. Hierdurch wird das Vertrauen bei Planern und Bauherren gestärkt. Drittens werden innovative Methoden zum Betriebsmonitoring im Bereich der Ventilatoren entwickelt. Die Methoden nutzen vorhandenen Messdaten und werten diese gezielt aus. Entwickelt werden sollen a) eine automatische Betriebspunktanalyse für Ventilatoren, b) Methoden zur automatischen Fehlererkennung sowie c) eine selbstadaptierende Regelung (Betriebszeiten und Sollvolumenströme). Diese Methoden können von semizentralen und von konventionellen Lüftungsanlagen sowohl beim Neubau als auch bei Bestandsanlagen genutzt werden und die Energieeffizienz in der Betriebsphase deutlich verbessern.

EnOB: Semizentrale Lüftung und intelligentes Betriebsmonitoring

Das Projekt "EnOB: Semizentrale Lüftung und intelligentes Betriebsmonitoring" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Kassel, Fachgebiet Technische Gebäudeausrüstung durchgeführt. Im vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Forschungsvorhaben 'Einsatz dezentraler Ventilatoren zur Luftförderung in zentralen RLT-Anlagen - 03ET1200A' wird gezeigt, dass der Stromverbrauch von Ventilatoren zur Luftförderung um 10% bis 50% gesenkt werden kann, wenn statt drosselnden Volumenstromregler dezentrale Ventilatoren zur Luftverteilung eingesetzt werden. Dies ist in vielen Fällen auch die wirtschaftlichere Variante. Das neu entwickelte Konzept der 'semizentrale Lüftung' leistet damit einen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden. Vor dem Hintergrund und dem großen Interesse der Fachöffentlichkeit wird das vorliegende Folgeprojekt SLIM beantragt. Ziel ist die Unterstützung bei der Markteinführung der semizentralen Lüftung sowie die Weiterentwicklung des Betriebsmonitorings. Erreicht werden soll dies durch drei Entwicklungslinien. Zum einen wird ein abgestimmtes Komponentenportfolio für die semizentrale Lüftung mit dezentralen Ventilatoren entwickelt und durch HOWATHERM am Markt angeboten. Dies erlaubt den Planern, auf fertige Produktlinien zurückzugreifen. Zweitens wird im Rahmen von vier Modellprojekten das Erfahrungswissen mit der semizentralen Lüftung erweitert und die sichere und robuste Anwendung in der Praxis demonstriert. Hierdurch wird das Vertrauen bei Planern und Bauherren gestärkt. Drittens werden innovative Methoden zum Betriebsmonitoring im Bereich der Ventilatoren entwickelt. Die Methoden nutzen vorhandenen Messdaten und werten diese gezielt aus. Entwickelt werden sollen a) eine automatische Betriebspunktanalyse für Ventilatoren, b) Methoden zur automatischen Fehlererkennung sowie c) eine selbstadaptierende Regelung (Betriebszeiten und Sollvolumenströme). Diese Methoden können von semizentralen und von konventionellen Lüftungsanlagen sowohl beim Neubau als auch bei Bestandsanlagen genutzt werden und die Energieeffizienz in der Betriebsphase deutlich verbessern.

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