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Found 33 results.

Support in the preparatory work for ecodesign and energy labelling measures including tyres labelling and Energy Star labelling programme from: Lot 1: Consumer NGOs: stakeholder representation

Das Projekt "Support in the preparatory work for ecodesign and energy labelling measures including tyres labelling and Energy Star labelling programme from: Lot 1: Consumer NGOs: stakeholder representation" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Öko-Institut. Institut für angewandte Ökologie e.V. durchgeführt.

The waste dilemma: the attempt of Germany and Italy to deal with the waste management regulation in two European countries

Das Projekt "The waste dilemma: the attempt of Germany and Italy to deal with the waste management regulation in two European countries" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Bielefeld, Graduiertenkolleg 724 'Auf dem Weg in die Wissensgesellschaft: institutionelle und epistemische Transformationen der Wissensproduktion und ihre gesellschaftlichen Rückwirkungen' durchgeführt.

Phänomenologie der Jagd und des Verbrauchs von Zugvögeln in den Feuchtgebieten von Fereydoonkenar: Strategien und Strategien zum Schutz von Zugvögeln

Das Projekt "Phänomenologie der Jagd und des Verbrauchs von Zugvögeln in den Feuchtgebieten von Fereydoonkenar: Strategien und Strategien zum Schutz von Zugvögeln" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Justus-Liebig-Universität Gießen, Zentrum für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung durchgeführt. Die in der iranischen Stadt Ramsar 1971 verabschiedete internationale Konvention zum Schutz von Feuchtgebieten internationaler Bedeutung verfolgt das Ziel, Wasser- und Watvögel sowie deren Lebensräume zu schützen. Der Iran hat im Rahmen der Ramsar-Konvention 25 Feuchtgebiete als Schutzgebiete ausgewiesen - darunter das Talab-e Fereyduan-Kenar Feuchtgebiet südlich des Kaspischen Meeres. In diesem Feuchtgebiet befinden sich jährlich mehr als 500 verschiedene Vogelarten. Die unkontrollierte und illegale Jagd und der Konsum von diesen wanderden Vogelarten bedroht viele Arten in ihrer Existenz und stellt eine Bedrohung für die biologische Vielfalt dar. Einem ganzheitlichen Schutz der Biodiversität und der Landökosysteme haben sich alle UN-Mitgliedstaaten u.a. auch im Nachhaltigkeitsziel 15 (Leben an Land) verpflichtet. Dem Projekt liegen folgende Ziele zugrunde: 1. Identifizierung der Ursachen, die für die Jagd auf Wandervögel und deren Konsum in der Bevölkerung verantwortlich sind; 2. Entwicklung möglicher Strategien zur Stilllegung des Marktes für diese Vogelarten unter besonderer Berücksichtigung von Maßnahmen, die sich in Deutschland und der EU zur Verhinderung der Jagd und des Verbrauchs bewährt haben; 3. Entwicklung von politischen Maßnahmen für den Vogelschutz im Fereyduan-Kenar Feuchtgebiet, die auch zur Verwirklichung der globalen Nachhaltigkeitsziele zu nachhaltigem Konsum (SDG 12) und Leben an Land (SDG 15) beitragen; 4) Vorbereitung eines gemeinsamen Forschungsantrags zu 'effektivem Regieren zum Schutz von Feuchtgebieten im globalen Mehrebenensystem'. Das Projekt wird mit verschiedenen Akteuren vor Ort Interviews und Workshops durchführen. Es sind dabei u.a. folgende Akteure eingebunden: Wissenschaftler und Experten aus dem Vogel- und Naturschutz, Umwelt-NGOs bzw. Naturschutzorganisationen, Verbraucherorganisationen, nationale Regierungsbehörden bzw. regionale und lokale Verwaltungen und internationale Organisationen.

Ansätze zur Schaffung eines neuartigen und nachhaltigen Wirtschaftssystems unter Einbeziehung von Konsumenten im Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungssektor

Das Projekt "Ansätze zur Schaffung eines neuartigen und nachhaltigen Wirtschaftssystems unter Einbeziehung von Konsumenten im Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungssektor" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von EIT Food CLC CENTRAL GmbH durchgeführt. Das European Institute of Innovation and Technology (EIT) wählte 2016 ein Konsortium mit über 50 Partnern aus 15 Ländern aus, das als Knowledge and Innovation Community (KIC) die Herausforderungen im Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungssektor für Europa adressiert. Das KIC besteht aus fünf Innovationszentren (Co-Location Centers, CLC) in Freising, Reading, Madrid, Leuven und Warschau. Die EIT Food CLC Central GmbH ist eines dieser CLC des 'EIT Food'. Mit Sitz am WZW der TU München wird das CLC Central, das die deutschen, österreichischen und niederländischen Partner des EIT Food vereint, als entscheidender Innovationsmotor im Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungssektor in Deutschland operieren. Das CLC Central hat als Innovationszentrum des EIT Food das Ziel, das Lebensmittelsystem zu revolutionieren. In einem konsumentenzentrierten Ansatz werden gemeinsam mit marktführenden Unternehmen, technologisch führenden Start-Ups, exzellenten Forschungs- und Bildungseinrichtungen, sozialen Entrepreneuren, Regierungsorganisationen, Großstädten und Verbraucherorganisationen innovative und zukunftsfähige Lösungen geschaffen, die das Recht jedes Menschen auf den nachhaltigen Zugang zu sicherer, gesunder und schmackhafter Nahrung in Europa gewährleisten. Die möglichst direkte Einbindung von Interessenvertretern und Endverbrauchern sowie innovativen Start-Ups ist besonders auf lokaler Ebene grundlegend. Eine entsprechende inhaltliche und personelle Entwicklung vor Ort im Bereich Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit (Wiederherstellung von Konsumenten-Vertrauen) sowie Schaffung einer neuen, transparenten und nachhaltigen Start-Up Kultur (Verringerung der Gründungs-Fehlerrate) ist eine Notwendigkeit. Mit der beantragten Förderung werden neuartige, regionale und nationale Lösungsansätze im Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungssektor geschaffen und die Sichtbarkeit und die Mission des CLC Central als Innovationsknoten insbesondere bezüglich der deutschen Interessen gefördert.

Teilprojekt 2: Entwicklung und Analyse konzeptioneller Lösungen aus dem Vertrags- und Marktdesign

Das Projekt "Teilprojekt 2: Entwicklung und Analyse konzeptioneller Lösungen aus dem Vertrags- und Marktdesign" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V. durchgeführt. Dynamische Strompreise und intelligente Netze sind essenziell für eine CO2-neutrale Stromproduktion. Die großflächige Integration volatiler erneuerbarer Energien braucht Konsumenten, die Ihren Verbrauch an aktuelle Strompreise anpassen - speziell bei zunehmender Sektorkopplung. Dynamische Preise gelten als zielführend, wurden aber bislang kaum umgesetzt. Dies ändert sich durch den technischen Fortschritt. Zentrales Hindernis bleibt die Nutzerakzeptanz, die oft auf Basis nicht-monetärer Abwägungen und irrationaler Muster entscheiden und somit dynamische Tarife ablehnen. Zur Hebung der Effizienzpotenziale von dynamischen Preisen - insbesondere mit Blick auf mehr Wind- und Solarstrom - zielt BeSmart darauf ab, ökonomische und rechtliche Lösungen zur Akzeptanzsteigerung entwickeln. Dazu vereint das Projekt Verhaltens-, Experimental- und Rechtsökonomie. Grundlage ist die Konzeption eines analytischen Verhaltensmodells zur Stromtarifwahl von Verbrauchern, dass auch die Analyse von rechtlichen Barrieren sowie die Erforschung eines adäquaten Vertragsdesigns erlaubt. Zudem wird eine Umfrage mit integriertem Experiment zur Erhebung von Präferenzen für Tarifcharakteristika bzw. Reaktionen auf Anreize durchgeführt. Schließlich erfolgt eine numerische Anwendung des Modells zur Simulation von marktgleichgewichten basierend auf Marktdaten und Umfrageergebnissen. Dadurch können Eingriffe zur Beseitigung einer nicht-optimalen Tarifwahl bewertet werden. BeSmart verfolgt das Ziel, exzellente Forschung und Anwendung zu vereinen, was durch Kooperation mit einem transdisziplinären Begleitkreis erreicht wird. Dieser umfasst Stadtwerke, Energieunternehmen, Verbraucherorganisationen sowie nationale und internationale Universitäten. Die interdisziplinäre Ausrichtung des Teams, die angestrebte Zusammenarbeit mit den Partnern sowie die Kombination verschiedener Methoden soll anwendungsorientierte Forschung bereitstellen, um dynamische Preise und somit die Klimaziele voranzubringen.

Teilprojekt 2: Evaluation und Anpassungsmaßnahmen an Hochwasserrisiken und Innenraumtemperaturen

Das Projekt "Teilprojekt 2: Evaluation und Anpassungsmaßnahmen an Hochwasserrisiken und Innenraumtemperaturen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Leibniz Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, Forschungsbereich Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement durchgeführt. Aufbauend auf dem Sozial-Ökologischen Panel (SÖP), das im BMBF-geförderten Projekt Eval-MAP (2012-2015) etabliert wurde, verfolgt das ZEW im Forschungsvorhaben Eval-MAP II vorrangig die Ziele, Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel in privaten Haushalten in Deutschland quantitativ zu erfassen und ihre Determinanten und Barrieren mit empirischen Methoden zu analysieren. Das Forschungsvorhaben wird den im früheren Projekt Eval-MAP etablierten, öffentlich zugänglichen Haushaltspaneldatensatz um zwei zusätzliche Erhebungswellen erweitern, um auf dieser Datenbasis und unter Anwendung ökonometrischer und experimenteller Methoden die Grundlage für eine evidenzbasierte Bewertung klimapolitischen Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel zu verbessern. Der Einsatz der effektivsten Mittel zur Erreichung einer klimaneutralen Gesellschaft erfordert ein Verständnis darüber, wie Haushalte und Stakeholder auf verschiedene Anreize reagieren. Daher legt das Projekt eine hohe Priorität auf die Mitgestaltung und -erzeugung von Wissen: In Workshops und im bilateralen Austausch werden wir den engen Kontakt zu Stakeholdern aus Politik, Unternehmens- und Verbraucherorganisationen pflegen, um deren Einblicke für unseren Forschungsansatz und die Interpretation der Ergebnisse gewinnbringend nutzen zu können.

Teilprojekt 1: Rechtliche und ökonometrische Analysen

Das Projekt "Teilprojekt 1: Rechtliche und ökonometrische Analysen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Kassel, Institut für Volkswirtschaftslehre, Fachgebiet Umwelt- und Verhaltensökonomik durchgeführt. Dynamische Strompreise und intelligente Netze sind essenziell für eine CO2-neutrale Stromproduktion. Die großflächige Integration volatiler erneuerbarer Energien braucht Konsumenten, die ihren Verbrauch an aktuelle Strompreise anpassen; speziell bei zunehmender Sektorkopplung. Dynamische Preise gelten als zielführend, wurden aber bislang kaum umgesetzt. Der technische Fortschritt ändert dies. Zentrales Hindernis bleibt die Akzeptanz der Nutzer, die oft auf Basis nicht-monetärer Abwägungen und irrationaler Muster entscheiden und somit dynamische Tarife ablehnen. Zur Hebung der Effizienzpotenziale von dynamischen Preisen - insbesondere mit Blick auf mehr Wind- und Solarstrom - zielt BeSmart darauf ab, ökonomische und rechtliche Lösungen zur Akzeptanzsteigerung zu entwickeln. Dazu vereint das Projekt Verhaltens-, Experimental- und Rechtsökonomie. Grundlage ist die Konzeption eines analytischen Verhaltensmodells zur Stromtarifwahl von Verbrauchern, dass auch die Analyse von rechtlichen Barrieren sowie die Erforschung eines adäquaten Vertragsdesigns erlaubt. Zudem wird eine Befragung mit integriertem Experiment zur Erhebung von Präferenzen für Tarifcharakteristika bzw. Reaktionen auf Anreize durchgeführt. Schließlich erfolgt eine numerische Anwendung des Modells zur Simulation von Marktgleichgewichten basierend auf Marktdaten und Befragungsergebnissen. Dadurch können Eingriffe zur Beseitigung einer nicht-optimalen Tarifwahl bewertet werden. BeSmart verfolgt das Ziel, exzellente Forschung und Anwendung zu vereinen, was durch Kooperation mit einem transdisziplinären Begleitkreis erreicht werden soll. Dieser umfasst Stadtwerke, Energieunternehmen, Verbraucherorganisationen sowie nationale und internationale Universitäten. Die Interdisziplinarität des Teams, die angestrebte Zusammenarbeit mit den Partnern sowie die Kombination diverser Methoden soll anwendungsorientierte Forschung bereitstellen, um dynamische Strompreise und somit die Erreichung der Klimaziele voranzubringen.

Begutachtung von Ökostrom

Das Projekt "Begutachtung von Ökostrom" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) - Institutsteil Kassel durchgeführt. Die seit 1997 gültige Binnenmarktrichtlinie Elektrizität der Europäischen Union hat die Entwicklung von Ökostromprodukten in Deutschland gefördert. Um die besondere Qualität von Ökostrom für den Verbraucher nachprüfbar gewährleisten zu können, wurden von verschiedenen Organisationen Gütelabel entwickelt, die im Detail voneinander abweichen und untereinander konkurrieren.Zu den bekanntesten zählen die der TÜV, des Grünen Strom Label e.V. und des EnergieVision e.V. Mit der Verabschiedung von wichtigen Gesetzen wie beispielsweise dem EEG, besteht i.d.R. die Notwendigkeit, die Gütekriterien für Ökostrom weiterzuentwickeln. Der vom WWF Deutschland, dem Öko-Institut e.V.und der Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen gegründete Trägerverein Energie-Vision e.V. tut dies für sein Gütesiegel 'ok-Power' regelmäßig und hat damit u.a. auch einen Anreiz zum Bau von neuen Ökostrom-Erzeugungsanlagen geschaffen. Das ISET hat die im Rahmen der Pilotzertifizierungsphasebegonnene Begleitung von Ökostromanbieter in 2006 fortgeführt. So sind die Produkte 'Hamburg Newpower' der Vattenfall Europe Hamburg AG, 'Nahstrom- Naturstrom aus Kassel der Städtische Werke AG, 'Terra' der MVV EnergieAG Mannheim, 'ÖkoPur' der Vattenfall Europe Berlin AG & Co. KG und 'SaarÖko-Pur' der Energie SaarLorLux nach den 'ok-Power'-Kriterien begutachtet worden.

Club Nachhaltige Plastikverpackungen - Die Rolle der Konsumenten für eine erfolgreiche Transition zur Kreislaufwirtschaft

Das Projekt "Club Nachhaltige Plastikverpackungen - Die Rolle der Konsumenten für eine erfolgreiche Transition zur Kreislaufwirtschaft" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production gGmbH durchgeführt. Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Auf der Suche nach Lösungswegen für eine nachhaltige Entwicklung wird immer wieder große Hoffnung auf technische Ansätze gelegt. So entstehen hier etliche neue Ideen und Verfahren, welche in ihrer Grundidee sehr vielversprechend sind und ein großes ökologisches Entlastungspotenzial verheißen. Zu oft scheitern diese technischen Neuerungen jedoch am Markt und können sich nicht durchsetzen. Die Gründe hierfür sind vielfältig, fehlende Nutzerakzeptanz (tatsächlich auftretend oder auch nur befürchtet) spielt hierbei jedoch häufig eine entscheidende Rolle: Sei es aufgrund höherer Preise, aufgrund von Misstrauen gegenüber der Glaubwürdigkeit oder auch aufgrund (befürchteter) mangelnder Vereinbarkeit mit den Alltagsroutinen vieler Verbraucher*innen. Grundanliegen des Projekts ist es, Einstellungen, Wahrnehmungen und tatsächliches Verhalten von Verbraucher*innen bei der Entwicklung von nachhaltigen/kreislauffähigen Verpackungen stärker zu berücksichtigt. Dabei sollen nicht nur das Verhalten der Verbraucher*innen, sondern auch der Entscheider*innen in Industrie und Handel besser verstanden werden, um auf beiden Seiten Hemmnisse für nachhaltige Verpackungsinnovationen zu identifizieren und abzubauen. Gegenstand des Projekts war vor diesem Hintergrund zunächst die langfristige Einrichtung eines 'Clubs für nachhaltige Verpackungslösungen' mit dem Ziel, unter Beteiligung aller relevanten Stakeholdergruppen (Handel, KMU, Verbraucherorganisationen, NGOs, Wissenschaft u.a.) Erkenntnisse über Einstellungen und Verhalten der Konsumenten im Rahmen der Kreislaufwirtschaft in Initiativen und Handlungsempfehlungen zu übersetzen. Dies soll vor allem Handel und KMU bei der Einrichtung eines erfolgreichen - d.h. von Konsumenten mitgetragenen und so letztlich umweltentlastenden - Kreislaufsystems unterstützen. Die Arbeit im Club fokussiert dabei auf den Sektor Verpackungen und hierbei vorrangig (aber nicht ausschließlich) den Werkstoff Plastik. Der Club wird in regelmäßigen Workshops zusammengebracht, um Wissen zum Verbraucherverhalten im Hinblick auf die Kreislaufwirtschaft im Verpackungsbereich und die zentralen Herausforderungen zu bündeln. In einem Projekt des CSCP und der Stiftung Sitra werden auf EU-Ebene weitere Clubs ('Consumer Insight Action Panels') zu Elektronik und nach Möglichkeit auch zu Textil eingerichtet, welche den gleichen Ansatz nutzen werden. Hier ist eine enge Kooperation geplant.

Nachhaltige Weiterentwicklung des Gesamtkonzepts des Pflanzenschutzes im Ökologischen Obstbau unter Einbeziehung relevanter gesamtgesellschaftlicher Aspekte auf der Grundlage von fünfjährigen Praxisdaten zur Anwendung von pflanzenschutzrelevanten Maßnahmen

Das Projekt "Nachhaltige Weiterentwicklung des Gesamtkonzepts des Pflanzenschutzes im Ökologischen Obstbau unter Einbeziehung relevanter gesamtgesellschaftlicher Aspekte auf der Grundlage von fünfjährigen Praxisdaten zur Anwendung von pflanzenschutzrelevanten Maßnahmen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fördergemeinschaft ökologischer Obstbau e.V. durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, in Zusammenarbeit von Praxis, Beratung, Forschung, Wirtschafts- und Handelspartnern sowie Verbraucher- und Umweltorganisationen auf der Basis einer fünfjährigen fundierten Grundlage von Praxisdaten Strategieansätze für eine Optimierung des Gesamtkonzepts zur Gesunderhaltung der Kulturpflanzen im Ökologischen Obstbau zu erarbeiten. Dabei werden gesamtgesellschaftliche Aspekte (Einfluss auf die Biodiversität in der Agrarlandschaft, Ressourceneffizienz, Anforderungen an die innere und äußere Qualität sowie faire Preise), die für dieses Konzept relevant sind, und die entsprechenden Akteure in die Ausarbeitung einbezogen. Außerdem sollen die konkreten Nutzungsmöglichkeiten der Datengrundlage und der Optimierungsansätze in der einzelbetrieblichen Beratung getestet werden. In AP 1 soll das Gesamtkonzept zur Gesunderhaltung der Kulturpflanzen im Ökologischen Obstbau im systemaren Ansatz unter Einbeziehung von relevanten gesamtgesellschaftlichen Aspekten auf der Basis der Erhebung fünfjähriger Praxisdaten aufbereitet und in Broschürenform für verschiedene Nutzergruppen bereitgestellt werden. In AP 2 soll eine vergleichende Evaluierung der Nutzung der Broschüre und des bereits vorhandenen SoftwareTools zum Benchmarking in der einzelbetrieblichen Beratung erfolgen. In AP 3 sollen in vier Arbeitskreisen (Biodiversität, Ressourceneffizienz, Anforderungen an die innere und äußere Qualität sowie faire Preise) die Strategieansätze im Gesamtsystems zur Gesunderhaltung der Kulturpflanzen im Ökologischen Obstbau unter Einbeziehung gesamtgesellschaftlicher Aspekte in Zusammenarbeit mit den relevanten Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, NGO sowie relevanten Behörden optimiert werden. Dafür werden jeweils zwei Workshops veranstaltet und zu Projektende Strategiepapiere ausgearbeitet. Das Vorhaben führt zu einer intensiven Vernetzung von Praxis, Beratung, Wissenschaft, Wirtschaft (z.B. IBMA), Handel und Umwelt- und Verbraucherorganisationen sowie entsprechender Behördenvertreter. Ein systemarer Ansatz für das Gesamtkonzept wird durch die Einbeziehung der gesamtgesellschaftlichen Aspekte und Akteure in das bereits bestehende Konzept und Netzwerk erreicht. Die erarbeiteten Strategieansätze können sowohl für die Optimierung von Kombinationsstrategien als auch als Basis für Managementsysteme und Entscheidungshilfen auf verschiedenen Ebenen genutzt werden. Das Projekt schafft damit auch eine fundierte Grundlage für eine weitere Ausdehnung des Ökologischen Obstbaus.

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