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Thermische Abfallbehandlung

Unter dem Begriff thermische Abfallbehandlung werden alle technischen Prozesse und Verfahren zusammengefasst, die mit Hilfe von technischen Einrichtungen und einem deutlich erhöhten Temperaturniveau thermisch induzierte Umsetzungsprozesse des kohlenstoffhaltigen Anteils der Abfälle zum Ziel haben. Als technische Ausführungen werden damit Verbrennungsanlagen, Pyrolyse- und Vergasungsanlagen sowie als besondere technische Ausprägung die Plasmapyrolyseanlagen erfasst. Je nach Oxidationsgrad und Temperaturniveau entstehen dabei unterschiedliche Reaktionsprodukte, die auch zur Charakterisierung und Abgrenzung der thermischen Verfahren untereinander genutzt werden können. Quelle: www.link.springer.com

Immissionsschutzrecht; Genehmigungsverfahren nach § 16 BImSchG für die wesentliche Änderung des Heizkraftwerkes der Stadtwerke Rosenheim GmbH & Co. KG am Standort Färberstraße 47, 83022 Rosenheim

Die Stadtwerke Rosenheim GmbH & Co.KG, Bayerstraße 5, 83022 Rosenheim, hat die immissionsschutzrechtliche Genehmigung nach § 16 BImSchG für die für die wesentliche Än-derung des Heizkraftwerkes am Standort Färberstraße 47, 83022 Rosenheim, Fl.Nrn. 330 und 330/5 der Gemarkung Rosenheim beantragt. Das Vorhaben umfasst im Wesentlichen folgende Bestandteile: - Errichtung und Betrieb eines Gasmotoren-Heizkraftwerks mit den Gasmotoren 8 und 9 mit einer Feuerungswärmeleistung von jeweils 12 MW, den zugehörigen zwei Schornsteinen mit einer Höhe von jeweils 36 m, einem Elektroheizkessel mit 3,3 MW und weiteren Anlagenteilen und Nebeneinrichtungen in einem neuen Gebäude, - Reduzierung der Betriebsstunden der zwei Kessel des Reserve-Spitzenheizwerkes (RSHW) von je 8.760 h/a auf je 2.000 h/a, - Errichtung und Betrieb eines neuen Spitzenlast- / Notstromdieselaggregates in einem bestehenden Gebäude mit einer Feuerungswärmeleistung von 4,1 MW (Diesel 3), eines Schornsteins mit einer Höhe über Erdgleiche von 35,1 m und einem Einsatz von bis zu 300 h/a bei gleichzeitiger Demontage des bestehenden Notstromaggrega-tes (Diesel 1), - Änderung der Vergasungsanlage PGW 500 durch Einsatz der zusätzlichen Einsatz-stoffe Altholz A I - A III mit Einleitung der erzeugten Gase in den Müllkessel, befristet bis zum 31.12.2024, - Alternativer Einsatz von Erdgas im Holzgas-Blockheizkraftwerk, befristet bis zum 31.12.2024, - Erhöhung der Gesamt-Feuerungswärmeleistung am Standort von 150 MW auf 178,1 MW.

Klärschlamm umweltfreundlich nutzen: Pilotanlage im Klärwerk

Klärschlamm umweltfreundlich nutzen: Pilotanlage im Klärwerk In Kläranlagen wird Wasser sauber. Im zurückbleibenden Schlamm jedoch konzentrieren sich die Schadstoffe. Deshalb soll er zukünftig nicht mehr als Dünger auf den Feldern landen. In einem Projekt des Umweltinnovationsprogramms (UIP) wird nun demonstriert, wie der Klärschlamm direkt wo er entsteht sinnvoll genutzt werden kann: im Klärwerk. Im Klärwerk der Stadt Renningen bei Stuttgart wird eine Anlage in Betrieb genommen, in der der Klärschlamm mit Solarenergie und Abwärme getrocknet und dann in einer Vergasungsanlage mit Turbine zur Energieerzeugung genutzt wird. Die Anlage versorgt sich komplett selbst mit Strom und Wärme. Überschüssiger Strom wird in das Netz des Klärwerks eingespeist. Die im Klärschlamm enthaltenen organischen Schadstoffe werden bei diesem Verfahren zerstört. Der Quecksilber-, Arsen- und Cadmium-Gehalt wird weitgehend reduziert. Die zurückbleibende Klärschlamm-Asche kann als Phosphordünger oder, weiter aufbereitet, als Grundstoff in der Düngemittelindustrie vermarktet werden.

Vorhaben: Grundlagenforschung zur Vergasung und Verbrennung gemischter maritimer Abfälle

Das Projekt "Vorhaben: Grundlagenforschung zur Vergasung und Verbrennung gemischter maritimer Abfälle" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Bergakademie Freiberg, Institut für Wärmetechnik und Thermodynamik, Lehrstuhl Gas- und Wärmetechnische Anlagen durchgeführt. Das Gesamtprojekt zielt auf die Entwicklung einer integrierten Lösung zur Beseitigung von Klärschlämmen und Abfällen aus dem Schiffsbetrieb ab. Diese Reststoffe sollen über einen integrierten Prozess durch Pyrolyse, Vergasung und Verbrennung energetisch nutzbar gemacht werden. Im Teilprojekt sollen die Gase aus Verbrennung, Vergasung und Pyrolyse untersucht werden. Dies dient der Auslegung und Optimierung der Anlagen, um möglichst geringe Schadstoffemissionen zu erreichen. Insbesondere wird die Zusammensetzung der Verbrennungsabgase benötigt, um die Abgasreinigungsanlage auslegen zu können. Weiterhin wird die Materialinteraktion untersucht, Dies betrifft zum einen Feuerfestmaterial, zum anderen den allgemeinen Stahlbau. Zur Erreichung des Ziels soll eine vorhandene Vergasungsanlage umgebaut werden. Dazu wird die Anlage um eine Pyrolysestrecke und um eine neue Brennkammer erweitert. Für die Bestimmung der Abgaszusammensetzung sollen Massenspektrometer und Fouriertransform Infrarotspektrometer zum Einsatz kommen. Zusätzlich noch Drägerröhrchen für einige schwer bestimmbare Bestandteile. Die Analyse der Aschen aus dem Abgastrakt und Dioxinmessungen werden über ein zertifiziertes Labor abgebildet. Die Gaszusammensetzungen sollen für verschiedene Abfallzusammensetzungen und Betriebsbedingungen ermittelt werden, um einen umfangreichen Datensatz für die Optimierung einer Anlage in Betriebsgroße zur Verfügung zu haben. Die Arbeiten werden durch Simulationen mit der Software FactSage unterstützt, um die Plausibilität prüfen zu können. Weiterhin wird im Rahmen des Projekts ein Computermodell des Prozesses erstellt, um die Effekte der Skalierung vorhersagen zu können. Das Teilvorhaben ist eng mit der Entwicklung des Gesamtsystems verbunden und bietet darüber hinaus Möglichkeiten die gewonnenen Erkenntnisse auf andere Gebiete anzuwenden.

Teilvorhaben: Spurenstoffverhalten und Mineralstoffdaten

Das Projekt "Teilvorhaben: Spurenstoffverhalten und Mineralstoffdaten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Forschungszentrum Jülich GmbH, Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK), IEK-2: Werkstoffstruktur und -eigenschaften durchgeführt. Das Verbundvorhaben beschäftigt sich mit der Entwicklung und Bewertung von Technologien zur flexiblen Herstellung (Polygeneration) von Strom und synthetischen Energieträgern (z.B. Fischer-Tropsch-Kraftstoff, Methan, Methanol) basierend auf der Vergasung von Reststoffen (Biomasse, Abfälle, etc.). Die Auswahl eines geeigneten Vergasungsverfahrens und Prozessparameter für einen bestimmten Brennstoff bzw. geeigneter Brennstoffe für eine Vergasungsanlage hängt unter anderem von den anorganischen Bestandteilen des Brennstoffes und deren Verhalten im Prozess ab. Die Ziele dieses Teilvorhabens liegen vor allem im Bereich der Grundlagengewinnung zum Spurstoffverhalten in verschiedenen Vergasertypen und der Ermittlung und Modellierung spezifischer thermochemischer und thermophysikalischer Stoffdaten. Die Freisetzungsmechanismen und der prinzipielle Einfluss des Brennstoffes und der Prozessparameter auf die Freisetzung und das Verhalten flüchtiger anorganischer Verbindungen während Pyrolyse und Vergasung sollen aufgeklärt werden. Darauf basierend sollen Risiken und Möglichkeiten sowie Möglichkeiten zur Beeinflussung identifiziert werden. Weiteres Ziel ist die Erstellung konsistenter thermochemischer und -physikalischer Datenbanken und Modelle zur Modellierung von Asche- und Schlackeeigenschaften unter Vergasungsbedingungen.

Teilvorhaben Rohgasabhitzestrecke für die Wärmeintegration

Das Projekt "Teilvorhaben Rohgasabhitzestrecke für die Wärmeintegration" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Arvos GmbH durchgeführt. Eine zuverlässige Rohgaskühlung ist integraler Bestandteil einer thermisch effizienten Vergasungsanlage. Der Betrieb und die Zuverlässigkeit des Rohgaskühlers sind kritische Themen des Vergasungsprozesses mit Auswirkungen auf die Ökonomie der Gesamtanlage. Im Rohgaskühler wird die gewonnene Wärme des abzukühlenden Rohgases in Hochdruckdampf konvertiert. Dieser Dampf wird in der Anlage z.B. als Antriebsenergie von Pumpen, Kompressoren und Turbinen zur Stromerzeugung genutzt. Eine Leistungsminderung durch Verschmutzung oder ein Ausfall des Rohgaskühlers hat nicht nur Einfluss auf das weitere Prozessieren des Synthesegases, sondern reduziert auch auf die Dampferzeugung. Diese auf die Gesamtanlage negative Auswirkung muss durch Importdampf kompensiert werden. Dies hat entsprechenden Einfluss auf die Gesamtwirtschaftlichkeit. Das Ziel des Vorhabens seitens ARVOS GmbH besteht darin, eine zuverlässige Rohgaskühlerstrecke für die im Gesamtvorhaben zu untersuchenden Vergasungsprozesse zu designen. Erforderlich hierfür ist eine experimentell abgesicherte Wissensgrundlage im Bereich Korrosions- und Erosionspotenzial der in den Vergasungsprozessen entstehenden Rohgase. Hier ist insbesondere die Frage der Werkstoffauswahl für besagte Kombination aus Vergasungsprozess und Einsatzprodukt zu klären. Die Erfahrung mit anderen, fossilen Vergasungsprozessen zeigt, dass eine rein theoretische Betrachtung für eine zuverlässige Auswahl der Werkstoffe nicht ausreichend ist. Neben Korrosion und Erosion ist auch das Verschmutzungsverhalten der in den Rohgasen mitgeführten Aschen und Schlacken ein weiteres Untersuchungsfeld. Die angestrebte Verwendung von Ersatzbrennstoffen aus Abfall, Biomasse oder ähnlichen Reststoffen stellt erhöhte Anforderungen an das Design einer Abhitzestrecke aufgrund der im Vergleich zu fossilen Brennstoffen inhomogenen Brennstoffzusammensetzung.

TP3: Analyse und Bewertung der Reststoffe zur Nutzung in einer Vergasungsanlage

Das Projekt "TP3: Analyse und Bewertung der Reststoffe zur Nutzung in einer Vergasungsanlage" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH durchgeführt. Im Teilvorhaben biogeniVBV3DBFZ werden Gärreste hinsichtlich deren Vergasungs- und Düngeeigenschaften analysiert und bewertet. Neben den Gärresten aus einer Biogasanlage, welche von der Cosun Beet Company GmbH & Co. KG betrieben wird, werden zusätzlich in der Region Anklam anfallende Reststoffe betrachtet. Anschließend werden Voruntersuchungen zur Verdichtbarkeit im Einzelpresskanal zusammen mit der ATNA Industrial Solutions GmbH durchgeführt. Darauf aufbauend erfolgen erste Brikettierversuche mit den Reststoffen. Mit dem Ziel, eine Handlungsempfehlung zur Verarbeitung der anfallenden Gärreste zu erstellen, werden anhand von definierten Standortszenarien relevante Aufbereitungstechnologien zusammengestellt und ökonomisch sowie ökologisch bewertet. Dabei spielen vor allem die Prozessschritte Separation, Trocknung und Kompaktierung eine wichtige Rolle. Die Bearbeitung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Projektpartnern mele Energietechnik GmbH und ATNA Industrial Solutions GmbH.

Sludge2P - Energieautarke Rückgewinnung von Phosphaten durch ganzheitliche Klärschlammverwertung mit integrierter Wasserstoffgewinnung; Teilvorhaben: Errichtung und Betrieb der Vergasungsanlage sowie Simulation und Up-Scale der Anlagentechnik

Das Projekt "Sludge2P - Energieautarke Rückgewinnung von Phosphaten durch ganzheitliche Klärschlammverwertung mit integrierter Wasserstoffgewinnung; Teilvorhaben: Errichtung und Betrieb der Vergasungsanlage sowie Simulation und Up-Scale der Anlagentechnik" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Siegen, Institut für Energietechnik, Lehrstuhl für Energie- und Umweltverfahrenstechnik durchgeführt. Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines neuartigen Verfahrenskonzepts, bei dem durch die Kombination eines zweistufigen Klärschlammvergasungsverfahrens für getrockneten Klärschlamm mit einer anschließenden innovativen schmelztechnischen Behandlung der entstehenden Klärschlammaschen ein Produktgas und ein verwertbares Düngemittel erzeugt wird. Dabei soll aus dem Produktgas Wasserstoff abgetrennt werden. Das verbleibende Restgas dient der Beheizung des Schmelzreaktors. Im Vergleich zu bisher bekannten Ansätzen zur Phosphorrückgewinnung weist der angestrebte Behandlungsweg eine deutlich bessere Energieeffizienz auf, da die gesamte Prozesskette von der Klärschlammtrocknung bis zur schmelztechnischen Behandlung der Aschen ganzheitlich betrachtet wird und alle Verfahrensstufen prinzipiell für einen Vor-Ort-Betrieb durch den Kläranlagenbetreiber geeignet sind; hierdurch kann eine weitgehende Energieautarkie erreicht werden. Gleichzeitig wird erwartet, dass sich dieses Verfahren durch einen nur geringen Additiveinsatz und eine Minimierung der Abfallströme auszeichnen wird.

Einsatz gering aufbereiteter Waldresthölzer im Rosenheimer Verfahren zur Holzvergasung

Das Projekt "Einsatz gering aufbereiteter Waldresthölzer im Rosenheimer Verfahren zur Holzvergasung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Stadtwerke Rosenheim GmbH & Co. KG durchgeführt. Gelingt es, die klimafreundliche Technologie der Holzvergasung an gering aufbereitetes Waldrestholz anzupassen, steigert dies die Wirtschaftlichkeit und Attraktivität von Holzvergaser-Kleinanlagen. Der Einsatz dieser Bioenergieerzeugung in ländlichen, waldreichen Kommunen wäre durch ihre gute Integration in den flexiblen Energiemarkt und Nahwärmenetze möglich. Im Sinne der Politikstrategie Bioökonomie fördert dies regionale Investitionen und schafft dezentrale Wertschöpfungsketten und Absatzmärkte, sowohl in der Forstwirtschaft, als auch in der Energiewirtschaft. Die CO2-neutrale Strom- und Wärmebereitstellung leistet einen Beitrag zur Energiewende und kann durch Nutzung eines Reststoffes, trotz steigendem Energiebedarf, den Flächenverbrauch für den Anbau weiterer nachwachsender Rohstoffe verhindern. Im Rahmen des hier vorgeschlagenen Projekts sollen nur gering aufbereitete Waldresthölzer im Rosenheimer Verfahren zur Holzvergasung genutzt werden. Gering aufbereitet bedeutet im Kontext dieser Projektskizze lediglich biologisch getrocknet und gehackt. Hierzu wird die interne Brennstoffaufbereitung der Vergasungsanlage hinsichtlich verschiedener Störstoffe ertüchtigt. Die von den Stadtwerken Rosenheim entwickelte Lambda-Steuerung des Vergasungsprozesses, welche sich im Betrieb mit sog. 'Premium Hackschnitzeln' der Qualitätsklasse 'ENplus A1' bewährt hat, soll im Einsatz nur gering aufbereiteter Waldhackschnitzel erprobt und ggf. angepasst werden. In Versuchsreihen soll ein Vergaserkennfeld entwickelt werden, in welchem der Vergasungsprozess in Abhängigkeit der Brennstoffeigenschaften (Wassergehalt, Korngröße, Feinanteil) und bei variabler Last zuverlässig und bei hohem Gesamtwirkungsgrad betrieben werden kann. Angesichts des höheren Wassergehalts nicht thermisch getrockneter Ware gilt der Feuchte des erzeugten Holzgases besonderes Interesse: Im Sinne einer Doppelstrategie soll das Produktgas nach den Ansprüchen der Gasverwertung im BHKW zusätzlich entfeuchtet werden.

KeVergAv - Brennstoffspezifische Kennzahlen zum Vergasungs- und Ascheverhalten unterschiedlich aufbereiteter Holz- und Strohbrennstoffe

Das Projekt "KeVergAv - Brennstoffspezifische Kennzahlen zum Vergasungs- und Ascheverhalten unterschiedlich aufbereiteter Holz- und Strohbrennstoffe" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH durchgeführt. Um im zukünftigen, von fluktuierenden Energiequellen geprägten Energiesystem die notwendige Netzstabilität und Versorgungssicherheit zu gewährleisten, werden Biomassevergasungsanlagen im kleinen bis mittleren Leistungsbereich (30-500 kWel) eine entscheidende Rolle für die flexible und bedarfsgerechte Strom- und Wärmebereitstellung spielen. Neben Holz werden zunehmend biogene Reststoffe wie z.B. Stroh als Brennstoff eingesetzt werden. Kennzahlen zum Vergasungsprozess, die es ermögliche das Vergasungs- und Aschebildungsverhalten vergleichbar zu beschreiben, sind in diesem Zusammenhang ein wichtiges Werkzeug, um umfangreiche Optimierungen an kleintechnischen Biomassevergasungsanlagen im Bereich der Brennstoffflexibilisierung bzw. Nutzung von Rest- und Abfallstoffen zu realisieren und deren Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Die Entwicklung bzw. Ableitung solcher Kennzahlen ist Thema des Vorhabens. Dabei soll der Einfluss des Aufbereitungszustandes von Holz und Stroh durch die Verwendung von rohem, gewaschenem, torrefiziertem und additiviertem Brennstoffen untersucht werden. Um vergleichbare Kennzahlen zum Vergasungs- und Ascheverhalten aufstellen zu können, sollen die Homogenisierungsansätze aus dem Projekt stROhgas verwendet werden. Die Brennstoffe werden im Festbett-Laborvergaser des DBFZ eingesetzt. Dabei kommt sowohl bei der Versuchsplanung als auch der -auswertung das Programm 'Design of Experiments' zum Einsatz, um statistisch belastbare Versuchsergebnisse zu erzielen. Die Untersuchungen zu wichtigen Aschetransformationsprozessen und zum Ascheverhalten erfolgt theoretisch mittels thermodynamischer Gleichgewichtsberechnung unter Einsatz der Software FACTSAGE und durch experimentelle Laboruntersuchungen in einem inertisierbaren Muffelofen.

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