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MObilitätsTransformation - Erkenntnisgewinn zU Schlüsselfaktoren für nachhaltigen und resilienten Verkehr, Teilvorhaben: Technische Universität Dresden

EcoSensorBike - Messfahrrad für studentische Forschung im Bereich Verkehrsökologie

Gefördert durch die Dr. Joachim und Hanna Schmidt Stiftung für Verkehr und Umwelt entwickelt das Institut für Verkehr und Infrastruktur IVI der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft ein Messfahrrad, welches durch Sensoren verschiedenste Messgrößen des Radverkehrs erheben kann. Dies umfasst die Einflussgrößen, die sich auf den Energiebedarf beim Radfahren auswirken (Längsneigung, Windgeschwindigkeit, Fahrbahnoberfläche etc.), die Einflussgrößen, die den Fahrkomfort der Radfahrer bestimmen (Witterung, Klima etc.), die Einflussgrößen der Verkehrssicherheit (Seitenabstände, Bremsbeschleunigungen etc.) sowie die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Radfahrern (Windschatten, Verkehrskonflikte etc.). Das Messfahrrad ermöglicht zudem neue Zugänge für die Erforschung verkehrsbedingter Umweltwirkungen an Streckenzügen. Über die bisher übliche standortbezogene Betrachtung hinaus können verkehrsbedingte Umweltwirkungen linear betrachtet werden. Damit werden neue Impulse für die angewandte Forschung in den Themenfeldern Radverkehrsförderung und verkehrsbedingte Umweltauswirkungen gesetzt.

Verkehrsträgerübergreifende Analyse der Nachhaltigkeitsbetrachtung im Bereich der Verkehrsinfrastruktur (ANaBeV)

Im Rahmen des Projektes entwickelt das Institut für Verkehr und Infrastruktur IVI der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft gemeinsam mit dem Lehrstuhl Verkehrsökologie der TU Dresden für die Bundesanstalt für Straßenwesen BASt ein verkehrsträgerübergreifendes Nachhaltigkeitsbewertungssystem für den Bundesverkehrswegeplan. Das System soll die Nachhaltigkeit verschiedener Varianten der Verkehrsinfrastruktur für die drei Landverkehrsträger Straße, Schiene und Wasserstraße bewerten und einen Beitrag zur Information der Entscheidungsträger und Öffentlichkeit leisten. Im Projektverlauf werden Bewertungskriterien für Verkehrsinfrastrukturbauwerke im Bundesverkehrswegeplan entwickelt. Eine nachhaltige Verkehrsinfrastruktur soll dabei die Befriedigung der Grundbedürfnisse ermöglichen und dabei Verkehrssicherheit, die Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts, die menschliche Gesundheit und intergenerationelle Gerechtigkeit gewährleistet. Anhand verschiedener Themenfelder werden die einzelnen Projektvorschläge des Bundesverkehrswegeplans hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit miteinander verglichen und verschiedene Handlungsalternativen untersucht.

Ermittlung und Bewertung der über das Verbundprojekt 'EMiLippe' erzielten Wirkungen auf die Umwelteffizienz

Untersuchung im Auftrag des Kreises Lippe, Wirtschaftsförderung, TU Dresden, Lehrstuhl für Verkehrsökologie.

TRANSfer II (NAMA TAnDem)

Transfer klimafreundlicher Transporttechnologien und -maßnahmen; Untersuchung im Auftrag der GIZ, TU Dresden, Lehrstuhl für Verkehrsökologie.

Vergleich des Öffentlichen schienen- und straßengebundenen Personenverkehrs in Hinblick auf Energieverbrauch, CO2-Emissionen, Luftschadstoffemissionen am Beispiel ausgewählter Strecken im Raum Ostwestfalen-Lippe

Kraftstoffverbrauch und Emissionen sind wichtige Aspekte bei der Bewertung eines umweltfreundlichen Öffentlichen Verkehrs. Der Vergleich von Bus- und Bahnbetriebskonzepten im Hinblick auf diese Faktoren kann Vor- und Nachteile der Verkehrsmittel herausstellen und somit das für die Strecke beste Konzept finden. Bei der Berechnung von Dieselverbrauch und Emissionen fließen viele Randbedingungen ein, die ausschlaggebend für die späteren Ergebnisse seien können. Daher ist jeweils nur eine Falluntersuchung der Strecken möglich. Besonderer Beachtung muss auch den psychologischen Einflüssen auf die Verkehrsmittelwahl geschenkt werden. So kann die Bilanz eines Verkehrsmittel nicht umweltfreundlich sein, wenn es von den Fahrgästen gemieden wird. Schließlich muss auch der Einfluss des Individualverkehrs untersucht werden. Diese Arbeit erarbeitet daher für drei ausgesuchte Strecken in Ostwestfalen-Lippe das jeweils kraftstoffverbrauchs- und emissionsärmere Betriebskonzept unter den aktuellen Voraussetzungen. Allgemein gültige Schlussfolgerungen werden versucht herauszustellen.

Forschungsprämie: Erstellung eines datenbankgestützten Werkzeuges zum Vergleich der Umweltwirkungen der verschiedenen Verkehrsträger

Mehrsprachige Veröffentlichung - Grundwissen Verkehrsökologie (Deutsch-Tschechisch-Britische Kooperation im Bereich Verkehr und Umwelt)

Mit diesem Handbuch soll ein Überblick über das Grundwissen im Bereich der Verkehrsökologie vorgelegt werden. 'Verkehrsökologie' wird dabei als komplexe verkehrswissenschaftliche Forschungsdisziplin, die sich mit den Wechselwirkungen im System 'Mensch - Verkehr - Umwelt' beschäftigt, definiert.

Subventionen, Steuern und Abgaben im Europäischen Verkehr

Durch die Vielzahl von Steuern, Subventionen und Abgaben im Verkehrsbereich lässt es sich besonders schwer abschätzen, ob alle Verkehrsträger ihren Auswirkungen entsprechend belastet werden. Um einen fairen Wettbewerb zwischen den Verkehrsträgern in verschiedenen Ländern zu gewährleisten, müssen daher die Preise im Verkehr die ökologische Wahrheit sagen. Vor diesem Hintergrund untersuchen Ecologic und der Lehrstuhl für Verkehrsökologie an der TU Dresden im Auftrag der Europäischen Umweltagentur die Verwendung von Subventionen, Steuern und Abgaben im Verkehrsbereich. Das Vorhaben soll einen Überblick über den derzeitigen Stand der Forschung auf diesem Gebiet liefern und die Ergebnisse in einer Datenbank zugänglich machen.

Bewertung und Weiterentwicklung der Berücksichtigung fahrzeugbezogener Umweltstandards bei der wettbewerblichen Vergabe von ÖPNV-Leistungen. Teilleistung: Entwicklung von Methodik und Konzept für die Erstellung eines Rankings von ÖPNV-Unternehmen und

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat mit finanzieller Förderung durch das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt das erste deutsche ÖPNV-Umweltranking gestartet. Der VCD, der jährlich die VCD-Auto-Umweltliste herausgibt, ist auf der Suche nach Vorbildern für einen zukunftsweisenden ÖPNV: Deshalb sollen vorbildlich arbeitende Verkehrsunternehmen herausgestellt und öffentlich prämiert werden. Im genannten Projekt wird das ÖPNV-Umweltranking durch den Lehrstuhl für Verkehrsökologie wissenschaftlich begleitet.

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