Das 3D-Mesh ist ein vollautomatisch berechnetes, dreidimensionales Oberflächenmodell der Freien und Hansestadt Hamburg. Durch die dreidimensionale Darstellung und die hochauflösenden Bildern entsteht eine einzigartige plastische Ansicht der Stadtfläche. Damit eignet sich der Datensatz hervorragend für Visualisierungszwecke. Grundlage für das 3D-Mesh sind die Bilder der Schrägbildbefliegung 2018. Aus diesen wird eine dreidimensionale Punktwolke erzeugt, die im Anschluss zu einem Polygonnetz vermascht und mit den Schrägbildern texturiert wird. Bei diesem Datensatz handelt es sich um ein 3D-Mesh mit reduzierter Auflösung.
Das Projekt "Umsetzung im universitären Kontext" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Zoologisches Forschungsmuseum Alexander König - Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere durchgeführt. In Deutschland gibt es zu wenige Menschen, die sich mit der taxonomischen Bestimmung und Ökologie von Insekten und anderen Taxa befassen, um Maßnahmen gegen den Biodiversitäts- und Insektenverlust umsetzen und evaluieren zu können. Ziel des Projekts KennArt ist es daher, Artenkenner*innen für verschiedene Organismengruppen mit einem Fokus auf Insekten auszubilden und ein anerkanntes bundesweites Qualitätssiegel zu etablieren. Zielgruppe sind Menschen, die über gute Vorkenntnisse verfügen und sich beruflich oder ehrenamtlich spezialisieren wollen, beispielsweise Studierende, Menschen in Naturschutzbehörden, Planungsbüros, Umweltverbänden, wissenschaftlichen Einrichtungen oder Naturkundemuseen. Dazu soll ein modellhaftes und übertragbares mehrstufiges Lern-Modulsystem aufgebaut und in der Bildungslandschaft etabliert werden, das am Beispiel von drei Insekten- und zwei Pflanzengruppen im Projekt entwickelt, mehrfach bundesweit erprobt und evaluiert werden soll. Neben klassischen Seminaren und Exkursionen soll eine Onlineplattform über 'Blended Learning' eingerichtet werden. Hierfür sollen Mentoren und Spezialisten gewonnen werden, die bei Kursangeboten unterstützen sowie Interessierte vernetzen können. Zudem wird angestrebt, Creditpoint-fähige Module für Studierende zu entwickeln. Potenziellen Arbeitgebern oder Auftraggebern soll die anerkannte Qualifikation mit Stufenmodell mehr Transparenz zur tatsächlichen Qualifikation von Bewerber*innen geben. Das Projekt erfolgt in Kooperation zwischen einer Biologischen Station (NABU-Naturschutzstation Münsterland e. V.) und dem Zoologischen Forschungsmuseum Alexander König (Zentrum für Biodiversitätsmonitoring) und in Zusammenarbeit mit der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Das Projekt "Maßnahmenumsetzung, Verbundkoordination" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V. durchgeführt. Bundesweit gibt es zu wenige Menschen, die sich mit der taxonomischen Bestimmung und Ökologie von Insekten und anderen Taxa befassen. Ziel des Projekts KennArt ist es daher, Artenkenner*innen für verschiedene Organismengruppen mit einem Fokus auf Insekten auszubilden und ein anerkanntes bundesweites System zu etablieren. Zielgruppe sind Menschen, die über gute Vorkenntnisse verfügen und sich beruflich oder ehrenamtlich spezialisieren wollen, beispielsweise Studierende, Menschen in Naturschutzbehörden, Planungsbüros, Umweltverbänden, wissenschaftlichen Einrichtungen oder Naturkundemuseen. Dazu soll ein modellhaftes und übertragbares mehrstufiges Lern-Modulsystem aufgebaut und in der Bildungslandschaft etabliert werden, das am Beispiel von drei Insekten- und zwei Pflanzengruppen im Projekt entwickelt, zweifach bundesweit erprobt und evaluiert werden soll. Neben klassischen Seminaren und Exkursionen soll eine Online-Plattform (Blended Learning) eingerichtet werden. Hierfür sollen Expert*innen gewonnen werden, die bei Kursangeboten unterstützen sowie Interessierte vernetzen können. Im Vordergrund steht eine mehrstufige qualifizierte Ausbildung, die hohen Qualitätsanforderungen unterliegt (Zertifizierung angestrebt). Zudem wird angestrebt, Creditpoint-fähige Module für Studierende zu entwickeln. Potenziellen Arbeitgeber*innen soll die anerkannte Qualifikation mit Stufenmodell mehr Transparenz zur tatsächlichen Qualifikation von Bewerber*innen geben. Das Projekt erfolgt in Kooperation zwischen einer Biologischen Station (NABU-Naturschutzstation Münsterland e. V.) und einer Universität (WWU Münster, Institut für Landschaftsökologie). Eingebunden werden sollen weitere Umweltbildungseinrichtungen, Hochschulen, Naturkundemuseen mit wissenschaftlichen Sammlungen sowie besonders intensiv der BANU (Bundesweiter Arbeitskreis der staatlich getragenen Umweltbildungsstätten im Natur- und Umweltschutz), um eine Fortführung der entwickelten Angebote bundesweit zu ermöglichen.
Das Projekt "Transport- und Vermischungsvorgänge" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesanstalt für Gewässerkunde durchgeführt. Untersuchung von Transport- und Vermischungsvorgängen in den Bundeswasserstraßen (Wasserphase).
Das Projekt "Entwicklung von Lehreinheiten für die Energiebildung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Institut für Ökonomische Bildung gemeinnützige GmbH durchgeführt. Forschungsschwerpunkt: - Entwicklung differenzierter Materialien und E-Learning-Konzeptionen zur Qualifizierung von Zielgruppen, die in energiebezogenen Bereichen tätig sind bzw. entsprechende Qualifikationen anstreben - systematische mediendidaktische Fortentwicklung bestehender Blended-Learning-Konzeptionen. Ziele: - Vermittlung grundlegende energiewirtschaftliche Zusammenhänge für Nicht-Ökonomen, die in der Energiebranche tätig sind bzw. entsprechende Qualifikationen anstreben - Ziel ist das Erlangen vertiefter Einsichten in die verschiedenen Facetten der Energieversorgung und -nutzung, um ein breiteres Verständnis für die vielschichtigen Aufgaben und Anforderungen an Unternehmen in der Branche. Beschreibung: - Im Rahmen der ersten Projektphase wurde ein internetgestützter Qualifizierungsbaustein 'Energy Economics' entwickelt und eine internetgestützte Lehreinheit konzipiert. Diese wurde im Wintersemester 2013/2014 im Studiengang 'Engineering Physics' erprobt und evaluiert. Das Feedback der Teilnehmer fiel sehr positiv aus. - In der zweiten Projektphase (2014) ein weiterer internetgestützter Qualifizierungsbaustein entwickelt, auf dessen Basis ebenfalls eine Veranstaltung konzipiert, durchgeführt und evaluiert wird. Im Mittelpunkt steht darin die Auseinandersetzung mit den erneuerbaren Energien, insbesondere im Hinblick auf ihren Einsatz in Entwicklungs- und Schwellenländern. Die Lehrveranstaltung wird ausschließlich onlinebasiert durchgeführt werden. Ergebnisse/Materialien: Qualifizierungsbaustein 'Energy Economics', der sich thematisch mit den Schwerpunkten - grundlegende Strukturen internationaler Energiemärkte (insb. Erdöl, Erdgas, Kohle), - Besonderheiten der Märkte für leitungsgebundene Energieversorgung, - Bedeutung energiepolitischer Rahmensetzung auf den Märkten sowie - Förderung erneuerbarer Energien und ihrer Wirkung auf Märkten auseinandersetzt.
Das Projekt "Teilvorhaben: Untersuchung des Abtrennprozesses von BPA und Styrol aus Pyrolyseöl" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Covestro Deutschland AG durchgeführt. Die Projektvision ist, dass Polycarbonat-Abfälle flächendeckend eingesammelt und wieder zu Ausgangschemikalien für Polycarbonat-Produkte verarbeitet werden. Dadurch können Rohstoffressourcen eingespart und energieintensive Prozessschritte vermieden werden. Zur Erreichung unserer Vision ist es erforderlich, die gesamte Materialkette, beginnend von der Materialsammlung, über das Shreddern, die Sortierung, Reinigung und den Transport sowie die chemische Zerlegung in verwertbare Rohstofffraktionen bis zum Wiedereinsatz in der Polymerherstellung, neu zu gestalten. Dabei stellt die Zerlegung in verwertbare Rohstofffraktionen den energetisch intensivsten Schritt dar, so dass hierauf der Fokus des Projektes liegt. Die größte Abfallfraktion von Polycarbonat stellen Blends mit Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) dar. Deshalb soll in diesem Projekt die chemische Zerlegung durch eine selektive Pyrolyse von Polycarbonat, insbesondere PC/ABS-Blends, in hochwertige Produkte, nämlich recyceltes Bisphenol A (BPA) aus dem PC und Styrol (aus ABS) entwickelt werden. Diese Bestandteile sind die Hauptbestandteile des bei der Pyrolyse entstehenden Öls (Pyrolyseöl). Darüber hinaus soll die selektive Pyrolyse auch additiviertes Polycarbonat und PC-Komposite verarbeiten können. Hauptzielsetzung des Teilvorhabens der Covestro Deutschland AG ist, einen Prozess zur Abtrennung des BPA und Styrols aus dem Pyrolyseöl zu erarbeiten. Zusätzlich soll eine Scale-Up-Strategie entwickelt und Material für Anwendungstests generiert werden. Ziel ist die Entwicklung eines geeigneten Downstreamprozesses. Das recycelte BPA soll dann in den Standardprozessen bei Covestro zu Polycarbonat und das recycelte Styrol zu ABS weiterverarbeitet werden mit der Zielsetzung, dass diese Ausgangsstoffe zu gleichen Eigenschaften des PC bzw. ABS führen wie fossil-basierte Rohstoffe. Zudem soll als Projektziel eine ökologische und ökonomische Analyse des erarbeiteten Verfahrens erstellt werden.
Das Projekt "Teilvorhaben: Untersuchung und Optimierung der Pyrolyse von Polycarbonat im Technikumsmaßstab" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen durchgeführt. Die Vision des Projektes PC2Chem ist es, einen chemischen Recyclingprozess zu etablieren, durch den aus flächendeckend eingesammelten Polycarbonat-Abfällen wieder Ausgangschemikalien für Polycarbonat-Produkte hergestellt werden können. Dadurch kann die Nutzung fossiler Rohstoffe vermieden und energieintensive Prozessschritte eingespart werden. Zur Erreichung unserer Vision ist es erforderlich die gesamte Materialkette, beginnend von der Materialsammlung, über das Shreddern, die Sortierung, Reinigung und den Transport sowie die chemische Konversion in verwertbare Rohstofffraktionen bis zum Wiedereinsatz in der Polymerherstellung neu zu gestalten. Dabei stellt die chemische Konversion in verwertbare Rohstofffraktionen den energetisch intensivsten Schritt dar, weshalb hierauf der Fokus des Projektes liegt. Die größte Abfallfraktion von Polycarbonat (PC) stellen Blends mit Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) dar. Im Projekt erfolgt insbesondere die Entwicklung einer Pyrolysetechnologie zur chemischen Konversion von Polycarbonat-Abfällen, insbesondere PC/ABS-Blends, in hochwertige Produkte wie beispielsweise Bisphenol A (BPA) und Styrol. Darüber hinaus sollen durch selektive Pyrolyse auch additiviertes PC und PC-Komposite verarbeitet werden können. Die gewonnenen hochwertigen Moleküle werden wieder zur Herstellung von PC eingesetzt. Hauptzielsetzung des Fraunhofer IMWS ist die detaillierte Untersuchung der Pyrolyse verschiedener Polycarbonate im Technikumsmaßstab. Hierfür werden experimentelle Untersuchungen in einer Batch-Pyrolyse-Anlage und in einem kontinuierlich arbeitenden Pyrolysedrehrohr durchgeführt, um Prozessparameter für eine maximale Ausbeute an wertgebenden Komponenten zu ermitteln. Unterstützt werden die Untersuchungen durch instrumentell-analytische Methoden zur grundlegenden Untersuchung der Reaktionen verschiedener PC-Qualitäten während der Pyrolyse.
Das Projekt "Teilvorhaben 06.1: PLA-Stärke-Blends für technische Büroausstattungen und Spielzeug - Versuchsstand für künstliche Alterung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Kassel, Institut für Werkstofftechnik, Fachgebiet Kunststofftechnik durchgeführt. Polylactid (PLA) gilt bei Anwendern als einer der wirtschaftlich bedeutendsten Biokunststoffe mit hohem Wachstumspotential. Allerdings verhindert der im Vergleich zu Polyolefinen (PE, PP) höhere Preis, sowie der Mangel an verlässlichen Daten zur Beständigkeit, einen deutlich häufigeren Einsatz dieses Werkstoffes. Als Möglichkeiten zur Verringerung des Preises bieten sich die Zugabe von Füllstoffen und eine Verschäumung des Materials an. Stärke als Füllstoff konnte in der Vergangenheit bereits für verschiedene thermoplastische Kunststoffe eingesetzt werden. Die Verarbeitung von Stärke in PLA-Blends verbessert dabei zusätzlich deren Carbon Footprint, da die Gewinnung der Stärke im Vergleich zur PLA-Synthese deutlich weniger CO2 verursacht. PLA-Stärkeblends sind demnach -verglichen mit ungefülltem PLA- kostengünstiger und weisen darüber hinaus eine bessere Ökobilanz auf. Bisher ist allerdings nicht bekannt, welche Beständigkeiten die Blends gegenüber Umwelt- und Medieneinflüssen in verschiedenen Einsatzumgebungen aufweisen. Durch diese fehlenden Informationen nehmen bislang noch viele potenzielle Anwender Abstand vom Einsatz dieses biobasierten Materials. Um die Skepsis gegenüber dem Material und vorhandene Unzulänglichkeiten zu beseitigen, soll die Additivierung von PLA-Stärkeblends zur Verbesserung der Beständigkeit innerhalb dieses Vorhabens fokussiert werden und damit deren Einsatzfähigkeit in verschiedenen Alltags- und Gebrauchsgegenständen vorangetrieben werden. Der Nachweis der Beständigkeit gegen Umwelt- und Medieneinflüsse der Blend-Rezepturen würde das Interesse der verarbeitenden Firmen signifikant erhöhen. Da bei der Additivierung und Modifizierung auf den Einsatz von möglichst biobasierten Varianten geachtet werden soll, wäre erstmals eine kostengünstige Herstellung von im Idealfall vollständig biobasierten Bauteilen aus PLA-Stärkeblends möglich. Zusätzlich wären die je nach Anwendung geforderten Eigenschaften der Bauteile über die Lebensdauer garantiert.
Das Projekt "Teilvorhaben 1: Materialentwicklung und Bewertung der biologischen Abbaubarkeit" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Aachen Maastricht Institute for Biobased Materials e.V. durchgeführt. Die Schwerpunkte des AMIBM e.V. liegen in der Herstellung von Polymerblends und Fasern bzw. Mikrogranulaten und der Bewertung der biologischen Abbaubarkeit. Für die Herstellung von Blends wird PLA durch geeignete Anpassung von Taktizität (intramolekulares D/L-Verhältnis) und Enantiomerenverhältnis (intermolekulares D/L-Verhältnis) so optimiert, dass Polymere erhalten werden, die für optische Anwendungen und die Verarbeitung geeignet sind. Zudem werden selbstverstärkte optische Verbundwerkstoffe realisiert, die sich aus zwei verschiedenen PLA-Typen zusammensetzen. Einem PLA-Typ mit niedriger Schmelztemperatur zur Bildung der Matrix und einem PLA-Typ mit ultrahoher Steifigkeit und hoher Schmelztemperatur zur Bildung der Verstärkungskomponente. Die leicht recycelbaren und industriell biologisch abbaubaren Verbundwerkstoffe sind für eine hohe mechanische Festigkeit und Steifigkeit sowie für eine hohe Temperatur- und Hydrolysestabilität ausgelegt, wodurch PLA zu einem Material aufgewertet wird, das sich für technisch anspruchsvollere und anspruchsvollere Endanwendungen in der Optik eignet. Die Herstellung eines biobasierten, bioabbaubaren Polymerblends für optische Anwendungen soll realisiert werden, indem die Nachkristallisation und damit milchige Eintrübung vermieden wird. Der Lösungsansatz besteht im Blenden von PLA mit neuartigen amorphen Biopolymeren. Eine ähnliche Lösung wurde schon mit PLLA und PMMA erfolgreich umgesetzt, diese Blends sind jedoch wegen des PMMA nicht komplett biologisch abbaubar. Der letzte Schwerpunkt der Aktivitäten des AMIBM e.V. besteht in der Bestimmung der biologischen Abbaubarkeit der im Projekt entwickelten optischen Kunststoffe.
Das Projekt "Teilvorhaben 06.2: PLA-Stärke-Blends für technische Büroausstattungen und Spielzeug - Struktur-Eigenschaftsbeziehungen und Modifizierungen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung durchgeführt. Polylactid (PLA) gilt bei Anwendern als einer der wirtschaftlich bedeutendsten Biokunststoffe mit hohem Wachstumspotential. Allerdings verhindert der im Vergleich zu Polyolefinen (PE, PP) höhere Preis sowie der Mangel an verlässlichen Daten zur Beständigkeit, einen deutlich häufigeren Einsatz dieses Werkstoffes. Als Möglichkeiten zur Verringerung des Preises bieten sich die Zugabe von Füllstoffen und eine Verschäumung des Materials an. Stärke als Füllstoff konnte in der Vergangenheit bereits für verschiedene thermoplastische Kunststoffe eingesetzt werden. Die Verarbeitung von Stärke in PLA-Blends verbessert dabei zusätzlich deren Carbon Footprint, da die Gewinnung der Stärke im Vergleich zur PLA-Synthese deutlich weniger CO2 verursacht. PLA-Stärkeblends sind demnach - verglichen mit ungefülltem PLA - kostengünstiger und weisen darüber hinaus eine bessere Ökobilanz auf. Bisher ist allerdings nicht bekannt, welche Beständigkeiten die Blends gegenüber Umwelt- und Medieneinflüssen in verschiedenen Einsatzumgebungen aufweisen. Durch diese fehlenden Informationen nehmen bislang noch viele potenzielle Anwender Abstand vom Einsatz dieses biobasierten Materials. Um die Skepsis gegenüber dem Material und vorhandene Unzulänglichkeiten zu beseitigen, soll die Additivierung von PLA-Stärkeblends zur Verbesserung der Beständigkeit innerhalb dieses Vorhabens fokussiert werden und damit deren Einsatzfähigkeit in verschiedenen Alltags- und Gebrauchsgegenständen vorangetrieben werden. Der Nachweis der Beständigkeit gegen Umwelt- und Medieneinflüsse der Blend-Rezepturen würde das Interesse der verarbeitenden Firmen signifikant erhöhen. Da bei der Additivierung und Modifizierung auf den Einsatz von möglichst biobasierten Varianten geachtet werden soll, wäre erstmals eine kostengünstige Herstellung von im Idealfall vollständig biobasierten Bauteilen aus PLA-Stärkeblends möglich. Zusätzlich wären die je nach Anwendung geforderten Eigenschaften der Bauteile über die Lebensdauer garantiert.