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Onthophagus gibbulus (Pallas, 1781) Blatthornkäfer Kein etablierter Nachweis

Eine Nachsuche in Bayern könnte erfolgreich sein, da die nächsten Vorkommen aus Oberösterreich, Vorarlberg, Kärnten und Tirol bekannt sind, ebenso aus der benachbarten Schweiz. Weitere Verbreitung: Norditalien, Ungarn, Tschechien, Polen, Finnland, Südschweden, Russland bis nach Ostasien. Nach Horion (1958) in Ingolstadt/Bayern noch ca. 1910 nachgewiesen. Gangloff (1991) bezeichnet die Art als „irrtümlich“ für das Elsass. Die Art ist bisher kein etablierter Bestandteil der Fauna Deutschlands.

Demonstration umweltgerechter Ver- und Entsorgungssysteme auf ausgewählten Berg- und Schutzhütten am Beispiel der Göppinger Hütte auf 2.245 m ü. NN im Lechquellengebirge in Vorarlberg / Österreich, Demonstration umweltgerechter Ver- und Entsorgungssysteme für ausgewählte Berg- und Schutzhütten am Beispiel der Göppinger Hütte im Lechquellengebirge in Vorarlberg, Österreich

Die Göppinger Hütte liegt auf 2245 m.ü.NN. in Österreich, Vorarlberg, im Karstgebiet. Das Trinkwasser für den Hüttenbetrieb wird aus einem Schneefeld bezogen, bzw. gegen Ende der Saison wird Regenwasser genutzt. Durch die Installation einer neuen UV-Anlage wird die Hütte mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser versorgt werden. Bisher traten in warmen Perioden Engpässe in der Wasserversorgung auf. Daraufhin stand zur Diskussion, ob der Speicherbehälter erweitert werden soll. Unter ökologischen Gesichtspunkten sollte allerdings zuerst der Hüttenbetrieb auf Einsparungsmaßnahmen untersucht werden. Im Küchenbereich wurde bereits bei den zurückliegenden Anschaffungen auf wassersparende Geräte Wert gelegt. Als größter Wasserverbraucher wurde die Toilettenanlagen mit 9 l Spülkästen festgestellt. Hier besteht das größte Einsparpotential. Durch die Installation von urinseparierenden Komposttoiletten und wasserlosen Urinalen soll dieses Potential voll ausgeschöpft werden. Der anfallende Urin wird als Teilstrom separat gesammelt und mittels Materialseilbahn zur unterhalb gelegenen Alpe transportiert und dort in eine Güllegrube gegeben. Dadurch wird eine einfachere Abwasserreinigung möglich und das Hüttenumfeld vor dem Eintrag von Nährstoffen geschützt. Das Abwasser wird derzeit in eine 2 Kammer-Grube geleitet und bei Vollfüllung ausgepumpt und der Schlamm im Hüttenumfeld verbracht. Durch die Änderungen im Sanitärbereich, verändert sich auch die Zusammensetzung des verbleibenden Abwassers. Bei Installation einer Komposttoilette muss lediglich der sogenannte Teilstrom Grauwasser gereinigt werden (26). Nach einem Variantenvergleich, der die speziellen Randbedingungen der Göppinger Hütte berücksichtigt hat, wurde als Vorzugsvariante eine mechanische Vorreinigung über eine Filtersackanlage mit einer anschließenden biologischen Reinigung in einem bewachsenen Bodenfilter gewählt. Das Küchenabwasser wird zusätzlich an einen Fettfang angeschlossen. Die Abwasserreinigungsanlage benötigt sehr wenig Energie (26) und ist gut in die Landschaft einzugliedern. Es werden durch diese Anlage mindestens die Grenzwerte für den biologischen Abbau der Extremlagen-Verordnung eingehalten. Durch diese Reinigung wird das ökologische Gleichgewicht der Umgebung der Hütte weitgehend entlastet . Durch einem gestiegenen Bedarf an Energie der Göppinger Hütte sowie durch die geplanten Anlagen (UV-Entkeimung und Abwasserreinigung) wird die Energieversorgung neu überplant. Derzeit existiert eine Photovoltaikanlage, über die auch die Materialseilbahn betrieben wird. Als Notstromversorgung dient ein Dieselaggregat. Der Gastraum wird über einen Kachelofen beheizt. Das erstellte Energiekonzept sieht in einem ersten Schritt eine verbesserte Wärmedämmung der Gaststube vor, ein wärmegedämmtes Warmwasserverteilnetz sowie den Ersatz einzelner Verbraucher durch energiesparende Einheiten. (Text gekürzt)

Erebia styx (Freyer, 1834) Styx-Erebie Tagfalter und Widderchen Vom Aussterben bedroht

E. styx ist vor allem in niedrigeren Lagen durch Gehölzaufwuchs auf offenen Felsstandorten gefährdet, so z.B. im Raum Bad Reichenhall (Böck 2020). Sie besitzt im gesamten Alpenraum nur isolierte Vorkommen. Die ehemaligen Vorkommen in den Chiemgauer Alpen konnten aktuell nicht bestätigt werden. Aus dem angrenzenden Vorarlberg (Österreich) wurde ein langfristiger Bestandsrückgang zwischen 60 und 100% auf Basis besiedelter 1-km²-Rasterfelder gemeldet (Huemer et al. 2022). Im Land Salzburg wurde der langfristige Bestandsrückgang auf 40–49% geschätzt (Gros 2023). Die Verbreitung dort ist wie auf bayerischer Seite sehr lokal. Eine wesentliche Maßnahme zur Erhaltung der Art ist die Entfernung von Gehölzen auf ehemaligen Felsfluren und auf Straßenstützhängen (Böck 2020). Zudem sollte auf die Aufforstung entsprechender Habitate verzichtet werden.

Erhaltung alter Kernobstsorten im Bodenseeraum

Das Projekt 'Erhaltung alter Kernobstsorten im Bodenseeraum' ist ein Interreg III A-Projekt der Länder Baden-Württemberg, Bayern, Vorarlberg, Liechtenstein und der Schweiz (assoziiert). Streuobstbestände sind ein im Programmgebiet beheimatetes gemeinsames Kulturgut und ein charakteristisches Landschaftselement der touristisch attraktiven Region mit hoher ökologischer Wertigkeit. Über Jahrhunderte hinweg hat sich eine große Sortenvielfalt entwickelt. Aufgrund der Siedlungsentwicklung, mangelnder Wirtschaftlichkeit, Intensivierung der Landwirtschaft sowie durch Feuerbrandbefall wurden die Bestände in vielen Bereichen stark zurückgedrängt. Mit dem Rückgang des Streuobstbaus geht ein Verlust an alten Sorten einher. Oberstes Ziel ist die Erarbeitung von gemeinsamen Strategien und Maßnahmen zur Sicherung eines breiten Kernobstsortenspektrums (Genpool) in den Streuobstbeständen des Projektgebietes Alpenrhein/Bodensee, um einem weiteren Verlust an Biodiversität entgegenzusteuern sowie Pflege, Erhalt und Potenzial des Streuobstbaus zu unterstützen und weiterzuentwickeln. Neben der Inventarisierung und Vernetzung regional gewonnener Erkenntnisse zählen hierzu Maßnahmen auf internationaler und regionaler Ebene zur Sortensicherung, in der Vermittlung von Kenntnissen in der Kernobstpflege sowie zur Verwertung und Vermarktung regionaler Sorten, unterstützt durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit.

Snow Drift Simulation Kriegerhorn Gemeinde Lech, Bezirk Bludenz

Am konkreten Beispiel des Bereiches der Lawinenschutzverbauung am Kriegerhorn in der Gemeinde Lech/Arlberg sollen computergestützte Modelle Windströmung und Schneeablagerungsverhalten simulieren. So soll die Schneemassenbilanz über den Winter für den Projektsbereich ermittelt werden, wobei zusätzlich Lösungsansätze für die generelle Problemstellung der Schneeverfrachtung erarbeitet werden.

Forschergruppe (FOR) 581: Kopplung von Strömungs- und Deformationsprozessen zur Modellierung von Großhangbewegungen, Teilprojekt 5: Geophysikalische Untersuchungen der Massenbewegung am Heumöser Hang

Die Prozess- und Geometrieparameter von Bruchvorgängen und Wassertransferprozessen am Heumöser Hang werden in drei eigenständigen Arbeitspaketen der Geophysik und Fernerkundung erhoben. (TP 5a) Mittels Nanoseismic Monitoring (NM) konnten kleinste, durch Niederschlag und externe Bodenbewegung getriggerte Bruchvorgänge erstmalig nachgewiesen werden. Nun werden durch großflächige Dauerüberwachung des Gesamthangs die Signifikanz und der Zusammenhang dieser Beobachtung mit Hangbewegung, Schneeüberdeckung und Starkregeneinwirkung untersucht. In-situ Feldexperimente in durchfeuchteten (Heumöser Hang) und trockenen (Israel) Lockersedimenten sollen Klarheit über die Herdparameter Bruchfläche, Versatz, Magnitude und spektrale Signatur schaffen. (TP 5b) Die Dynamik von 3D Feuchtefronten und der Grundwasseroberfläche im Rutschungskörper wird mittels geoelektrischer Kartierung erfasst und mit den Modellvorhersagen aus TP 1a abgeglichen. Eine Dauermessung an den Stellen des NM erlaubt Rückschlüsse auf feuchteabhängige Bruchfestigkeit und das Auftreten von Brüchen. (TP 5c) Die Methoden aus TP 5a und TP 5b der Erkundung des nahen Untergrunds werden ergänzt um eine in Raum und Zeit hoch auflösende Fernerkundung durch Drohnen. Mittels Bildverarbeitung werden Oberflächensignaturen (Abrisskanten, Vegetationskontraste durch Feuchteunterschiede) erfasst, mittels Photogrammetrie die für eine Modellierung der Hangbewegung notwendigen Informationen über Dislokation, digitales Geländemodell und Massenbilanzen abgeleitet. Die Messergebnisse und die von TP 3 ermittelten Scherbänder stellen die Basis einer großskaligen, den gesamten Hang beschreibenden Modellierung von Rutschungsraten dar. Diese korrespondiert zur ganzheitlichen Modellierung von Bodenfeuchte und Hydrologie in TP 1a.

Rheingebiet: Hochwasser, Niedrigwasser, hydrometeorologischer Zustand, Wasserbeschaffenheit

Der Rhein entspringt in den Schweizer Alpen und mündet im Rheindelta (Hauptarme Waal, Nederrijn und Ijssel) in den Niederlanden in die Nordsee. Seine Gesamtlänge beträgt 1232,7 km ( KHR 2015 ), davon befinden sich rund 870 km in Deutschland. Die für die Schifffahrt verwendete Rheinstrom-Kilometrierung beginnt an der Rheinbrücke in Konstanz (0,0) und endet bei Hoek van Holland (1032,8). Die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen und Nordrhein-Westfalen liegen vollständig (Rheinland-Pfalz, Saarland) bzw. teilweise im Einzugsgebiet des Rheins. Sehr kleine Gebietsanteile befinden sich auch in Thüringen und Niedersachsen. Die internationale Flussgebietseinheit Rhein hat eine Größe von ca. 200000 km² (Deutschland 54 %, Niederlande 17 %, Schweiz 14 %, Frankreich 12 %, Luxemburg 1 %, Österreich 1 %, Belgien, Liechtenstein und Italien je < 1 %). Die wichtigsten Nebenflüsse des Rheins sind die Aare, der Neckar, der Main und die Mosel. Weitere bedeutende Nebenflüsse sind Ill, Nahe, Lahn, Sieg, Ruhr und Lippe. [1] Für den Gewässer- und Hochwasserschutz am Rhein und seinen Nebenflüssen setzen sich folgende internationale und nationale Kommissionen / Arbeitsgemeinschaften ein: IKSR - Internationale Kommission zum Schutz des Rheins IKSMS - Internationale Kommissionen zum Schutz der Mosel und der Saar IGKB - Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee KHR - Internationale Kommission für die Hydrologie des Rheingebietes FGG Rhein - Flussgebietsgemeinschaft Rhein AWBR - Arbeitsgemeinschaft Wasserwerke Bodensee-Rhein ARW - Arbeitsgemeinschaft Rhein-Wasserwerke e.V. IAWR - Internationale Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke im Rheineinzugsgebiet agw - Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände in Nordrhein-Westfalen Überblick Rheineinzugsgebiet FGG Rhein: Der Rhein Koordinierungskomitee Rhein / IKSR (2005): Internationale Flussgebietseinheit Rhein - Merkmale, Überprüfung der Umweltauswirkungen menschlicher Tätigkeiten und wirtschaftliche Analyse der Wassernutzung. - Bericht an die Europäische Kommission [gemäß Art. 15, Abs. 2, 1. Anstrich der Richtlinie 2000/60/EG (A-Bericht)] Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (Hrsg.) (2000 - 2003): Hydrologischer Atlas von Deutschland (HAD) Wasserbeschaffenheit / Gewässergüte [1] Koordinierungskomitee Rhein / IKSR (2009 / 2015 / 2021): International koordinierter Bewirtschaftungsplan für die internationale Flussgebietseinheit Rhein IKSR: Sedimentmanagementplan Rhein Koordinierungskomitee Rhein / IKSR (2007): Bericht über die Koordinierung der Überwachungsprogramme gem. Artikel 8 und Artikel 15 Abs. 2 WRRL in der internationalen Flussgebietseinheit (IFGE) Rhein (Teil A – Bericht) IKSR (Hrsg.): IKSR-Zahlentafeln (Datenbank) IKSMS: Wasserqualität der Gewässer Mosel und Saar FGG Rhein (Hrsg.): Zahlentafeln der chemisch-physikalischen Untersuchungen (Datenbank) Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen: Wasserinformationssystem ELWAS Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK): Hochwasserportal.NRW - Hydrologische Daten Online (aktuelle Daten der Messstationen) Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz: Wasserportal (aktuelle Daten der Messstationen) Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie: Messdatenportal (Daten der Messstationen und Messstellen) Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg: Güteparameter der Online-Messstationen | Daten- und Kartendienst der LUBW (Langzeitdaten) Universität des Saarlandes, AG Gewässer-Monitoring: Gewässer-Monitoring (aktuelle Messdaten der Saar) Umweltbundesamt (Hrsg.) (2017a): Gewässer in Deutschland: Zustand und Bewertung Umweltbundesamt (Hrsg.) (2017b): Wasserwirtschaft in Deutschland - Grundlagen, Belastungen, Maßnahmen Umweltbundesamt (Hrsg.) (2022): Die Wasserrahmenrichtlinie - Gewässer in Deutschland 2021 Umweltbundesamt (Hrsg.): Geographisches Informationssystem Umwelt Bundesamt für Umwelt (CH): Hydrologische Daten und Vorhersagen (auch Wassertemperatur und aktuelle Wasserbeschaffenheitsdaten von NADUF-Stationen ) Agence de l'eau Rhin - Meuse (F): Système d'Information sur l'Eau Rhin-Meuse European Environment Agency: Water quality monitoring stations (Karte der Messstellen der Wasserbeschaffenheit (Flüsse [und Kanäle], Seen [und Talsperren], Grundwasser, Übergangs-, Küsten- und Meeresgewässer) für die EU-Berichterstattung) European Environment Agency: Waterbase - Water Quality (Daten zur Wasserbeschaffenheit der Gewässer in Europa) Unfallbedingte Gewässerbelastungen, Warn- und Alarmplan IKSR: Warn- und Alarmplan Rhein IKSMS: Internationaler Warn- und Alarmplan Mosel-Saar Rijkswaterstaat (NL): Aqualarm Lobith Der Rhein in Nachbarländern Österreich Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft: eHYD - Informationssystem zur Hydrographie Land Vorarlberg: Aktuelle Niederschläge, Wasserstände, Durchflüsse Schweiz Bundesamt für Umwelt: Hydrologische Grundlagen und Daten Frankreich Ministère de la Transition écologique et solidaire: Hydrologische Übersichten, Statistiken, Publikationen | Hochwassergefährdungskarte, aktuelle Wasserführung, Pegelstammdaten Luxemburg Administration de la gestion de l'eau: Hochwasserinformationssystem Belgien Service Public de Wallonie: Direction générale opérationnelle de la Mobilité et des Voies hydrauliques: Hochwassergefährdungskarte, aktuelle Wasserführung, Pegelstammdaten Service Public de Wallonie: Direction générale opérationnelle Agriculture, Ressources naturelles et Environnement: aqualim: hydrometrische Messungen Niederlande Rijkswaterstaat: Hydrologische Informationen und Daten Rijkswaterstaat (Fairway Information Services): aktuelle Wasserstände, Hochwasser-, Niedrigwasser- und Eismeldedienst, Schifffahrtsnachrichten RIWA RIJN (Vereinigung von Flusswasser-Unternehmen): Berichte mit Analysendaten zur Wasserqualität Hochwasser / Niedrigwasser Koordinierungskomitee Rhein / IKSR (2015 / 2021): International koordinierter Hochwasserrisikomanagementplan für die Internationale Flussgebietseinheit Rhein, Teil A IKSR (2026): Rheinatlas 2026 (Hochwassergefahren- und -risikokarten der Internationalen Flussgebietseinheit Rhein) IKSR: Thema Niedrigwasser IKSMS: Thema Niedrigwasser IKSMS (2019): Niedrigwasserproblematik im Einzugsgebiet von Mosel und Saar – Aktualisierung der Bestandsaufnahme (Februar 2019) Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie: Hochwasser / Überschwemmungsgebiete Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen: Hochwasserschutz Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz: Hochwassermanagement Rheinland-Pfalz Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg: Hochwasserschutz und -vorsorge Baden-Württemberg Hochwassernotgemeinschaft Rhein e.V.: Solidargemeinschaft von Kommunen und Bürgerinitiativen Hochwasser Kompetenz Centrum e.V.: Hochwasserschutz-Netzwerk Bundesanstalt für Gewässerkunde: Hochwassergefahren- und -risikokarten (für alle Bundesländer) Bundesanstalt für Gewässerkunde: Niedrigwasser-Informationssystem NIWIS Forschungsprojekte / -programme Non-target screening in the Rhine basin: Koordination: IKSR; Förderung: EU-Life-Programm, Pilotprojekt: Laufzeit 2021 - 2024; Projekt: Laufzeit 2024 - 2029 KAHR: Klima-Anpassung, Hochwasser und Resilienz für Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen; Verbundprojekt: 13 nationale Verbundpartner; Förderung BMBF FONA, Laufzeit 2021 - 2024 DRIeR: Drought impacts, processes and resilience: making the invisible visible; Projektpartner: Universität Freiburg, Universität Heidelberg, Universität Tübingen; Förderung: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Laufzeit 2016 - 2020 Transnationales Hochwasserrisikomanagement im Rheineinzugsgebiet. Ein historisch-progressiver Ansatz: Antragsteller: Prof. Glaser, Universität Freiburg; Förderung: DFG, Laufzeit 2014 - 2017 ERMES Rhein: Entwicklung der Ressource und Überwachung des Grundwassers im Oberrhein; Projektträger: Association pour la Protection de la Nappe Phréatique de la Plaine d'Alsace; Förderung: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (INTERREG V), Laufzeit 2016 - 2018 KLIWAS: Auswirkungen des Klimawandels auf Wasserstraßen und Schifffahrt in Deutschland; Programmkoordinierung: BfG, Programmpartner DWD, BSH, BAW, BfG; Träger: BMVBS, Laufzeit 2009-2013 RIMAX: Risikomanagement extremer Hochwasserereignisse; Koordinierung: GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ), Förderung: BMBF, Laufzeit 2005 - 2010 Rhein 2040: Programm zur nachhaltigen Entwicklung des Rheins; Koordinierung: IKSR, Laufzeit 2021-2040 KLIWA: Klimaveränderungen und Wasserwirtschaft; Koordinierung: Steuerungsgruppe KLIWA (DWD, Bundesländer: BW, RP, BY), Laufzeit seit 1999

Energie der Zukunft, BONSEI! Bestand Optimal Nutzen - Sanierung Energieeffizient Implementieren!

Durch den überdurchschnittlich hohen Flächenverbrauch in Österreich und den starken Bevölkerungsdruck vor allem in städtischen Regionen ergibt sich gerade dort die Notwendigkeit zur Entwicklung innovativer, zukunftsfähiger Lösungen zur Deckung des Wohnraumbedarfs bei gleichzeitiger Steigerung der Energieeffizienz. Besonders Ein- und Zweifamilienhäuser, die einen hohen Anteil an allen städtischen Wohngebäuden einnehmen (ca. 70%), weisen große Verdichtungspotenziale und zugleich hohe Sanierungsrückstände auf. Ähnliches gilt auch für Kleinwohnhäuser. Zur effektiven Mobilisierung dieser Flächen müssen die überwiegend privaten Eigentümer angesprochen und von Maßnahmen überzeugt werden. Im Themenkomplex Nachverdichtung, Ressourceneffizienz und Energieversorgung gibt es zahlreiche Projekte, die sich aber oftmals auf eine einzelne Komponente fokussieren und/oder Verbesserungsmaßnahmen in einer konkreten Siedlung anstreben. Es fehlt oftmals die integrative Betrachtung des Zusammenspiels aller Faktoren und das Anstreben einer räumlich übertragbaren, systematischen Lösung. Das Projekt BONSEI! hingegen wählt eben diesen systemübergreifenden Ansatz und zielt auf eine energetisch effiziente und zugleich sozial verträgliche Nachverdichtung ab, welche die Resilienz von Städten fördert und die Lebensqualität gleichbleibend hoch hält. Dazu wird zunächst eine Methodik entwickelt, die potenzielle Nachverdichtungsflächen automatisiert identifiziert. Anschließend wird ein Kriterienkatalog erstellt, der umfassende Empfehlungen für energieeffiziente Verdichtungskonzepte sowohl auf Parzellenebene als auch im Siedlungskontext liefert (z.B. geeignete Bauweise und -materialien, verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien, Erhalt der Freiraumqualität etc.). Durch laufende Abstimmung mit den LoI-Partnern in Salzburg, Vorarlberg und Wien wird die räumliche Übertragbarkeit sichergestellt. Darauf aufbauend findet eine Priorisierung der ermittelten Flächen unter Berücksichtigung der Durchführbarkeit und Dringlichkeit von Maßnahmen an konkreten Standorten statt. Dabei sollen in standardisierter Form die Kriterien des entwickelten Katalogs und deren Wechselwirkungen sowie weitere lokale Charakteristika (Wohnraumnachfrage, Sanierungsstau, rechtliche Beschränkungen, Akzeptanz, Förderinitiativen etc.) Eingang finden. Darauf aufbauend erfolgt die Konzeption eines innovativen Dienstleistungsangebots, das den Behörden den akuten Bedarf und die Möglichkeiten an Verdichtungsmaßnahmen aufzeigt und interessierten Bürgern als erste Anlaufstelle für eine sachliche Beratung bei Verdichtungsvorhaben dienen kann. Die Stadt Salzburg als Projektpartner und die weiteren LoI-Partner sehen in dem Vorhaben ein wichtiges Zukunftsthema und sind daran interessiert, die Projektergebnisse langfristig in eine urbane Dienstleistung zu integrieren. (Text gekürzt)

The influence of Biomass and its change on landSLIDE activity (BioSLIDE)

Landslides occur in many hilly and mountainous regions all over the world. These potentially damaging phenomena are caused by multiple interacting natural and anthropogenic factors. Human induced land cover changes (e.g. deforestation) are known to have a large influence on landslide activity. In contrast to climatic, geological and topographical factors, forest stands can be managed directly by humans. Therefore we suggest that in order to draw up appropriate avoidance strategies, it is crucial to investigate the interdependent processes that define stability under forested and nonforested conditions. Newly developed physically based modelling methods exist to simulate such effects. However, the reliability of the modelling results is usually hampered by the availability of reliable input data. This project strives to counter this much discussed weakness of physically based modelling approaches. The main objective of this research is to simulate and quantify the effects of forest related biomass and biomass changes on slope stability at regional scale ( 15km2). The innovative approach will be developed and tested for a study area located in the federal state of Vorarlberg, where landsliding represents a prevalent geomorphic phenomenon and high resolution multi temporal ALS (airborne laser scanning) data exist. Based on 3D ALS point cloud data from the years 2004, 2011 and 2015 multiple biomass parameters (e.g. biomass, vertical layer structure, crown volume) will be derived. An in-situ assessment of vegetation related information (e.g. root distribution) will be conducted in order to enable an empirical linking between the ALS derived information and additional relevant parameters (e.g. tree allometry). The effect of biomass- and climatic changes on slope stability will be simulated using a sophisticated physically based hydro-mechanical model, which enables to implement geomechanical (e.g. root cohesion, bulk unit weight) and hydrological (e.g. interception, evapotranspiration) effects to simulate slope stability in time. The proposed innovative combination of vegetational parameters derived from ALS data with a physically based slope stability model is expected to allow a better understanding of geomorphic interdependencies at this scale. Furthermore, this interdisciplinary approach is expected to generate synergies between scientific fields, which will lead to an improved spatio-temporal prediction of the effects of human activity and environmental changes on landslide activity.

ENG-SAVE 1, Evaluation of the low-energy-building programme in Vorarlberg (Austria)

Objective: Vorarlberg's experience with the low energy building programme provides a collection of data unique in the EU for verifying specific energy consumption calculations in the residential building industry. As the methods of calculation used are very similar to anticipated standardized EU procedures. After several years' operation, the actual consumption figures of the low energy buildings and the energy outputs of thermal solar systems are to be determined and compared with the theoretical forecasts. The results are to be correlated with key figures and evaluated: - For low energy buildings, for example, this includes specific aspects of the type of construction and choice of material; type of heat supply; solar alignment, specific energy consumption values; building size; climatic zones. - For thermal solar systems: collector type, size and orientation; hot water consumption; application of the system - For power consumpt.: appliance config., consumpt. figures (light, power, heat). General Information: 1. Introduction. In 1989 the Energieinstitut Vorarlberg initiated a pilot project - the 'Vorarlberg energy saving house' special subsidy programme; this has been an integral part of funding guidelines since January 1990. This programme provides for financial aid from the Province for residential buildings which achieve less than the limit value of 60 kWh/m2 a for the theoretical heating energy demand (calculated according to an energy balance developed from the Swiss standard SIA 380/1 and evolving from heat losses through transmission and ventilation as well as heat gains through sun, persons and waste appliance heat) and comply with specific criteria appertaining to degree of utilization of the space heating and hot water supply as well as primary energy use and emissions. Two important intermediate results are the forecast consumption figures for fuel and electrical energy, in order to permit direct comparison between the theoretical and actual situations. All significant values are summarized in a 'building energy certificate' and handed over to the client on allocation of the subsidy. Further stipulations to be observed in this programme include: advice and attendance by an energy consultant, audit and monitoring of the implementation, recording of all energy consumption figures over at least three heating periods. Parallel to this, a special subsidy for thermal solar systems introduced in the middle of 1991 which is awarded based on similar criteria. All individual data and calculations are filed centrally and the essential results are assigned to a relational database. 2. Experience to date: More than 1,000 single-family, row and multi-family houses as well as thermal solar systems have been designed, built and funded in accordance with the guidelines. 2. Project implementation: Project duration: Dec. 1995 to 31. Oct. 1999. Phase 1 - Sept. 95 to Dec. 96: Development of evaluation methods with reference to approximately ...

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