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Deutsche Badegewässer sind wieder ausgezeichnet

Erneut wurden über 96 Prozent der Badegewässer in Deutschland mit „ausgezeichnet“ oder „gut“ bewertet In vielen Bundesländern hat die Badesaison bereits begonnen und dem Badespaß in der Natur steht auch diesen Sommer nichts im Weg: Deutschlands Badegewässerqualität bleibt auf hohem Niveau. Dies bestätigte der Bericht der EU-Kommission zur Qualität der europäischen Badegewässer, der am 28. Mai 2024 in Brüssel vorgestellt wurde. Insgesamt erfüllten 98 Prozent der offiziellen deutschen Badegewässer an Seen, Flüssen und Küsten die Mindestanforderungen der EU-Badegewässerrichtlinie. Mit den Höchstnoten „ausgezeichnet“ und „gut“ wurden zudem wieder über 96 Prozent der Badegewässer bewertet. Lediglich sieben der insgesamt 2.291 Badegewässer in Deutschland wurden in der Saison 2023 als „mangelhaft“ eingestuft. In 155 Fällen wurde an Badegewässern zum Schutz der Gesundheit Badender vorsorglich ein Badeverbot verhängt oder vom Baden abgeraten. In den häufigsten Fällen geschah dies aufgrund von aufgetretenen ⁠ Cyanobakterien ⁠ („Blaualgen“, 94 Mal) oder aus wasserhygienischen Gründen (37 Mal). Die Ursache für eine unzureichende hygienische Wasserqualität lag dabei meist in Starkregenereignissen, die Schmutzwasser in die Gewässer eingetragen hatten. In weiteren 24 Fällen haben etablierte ⁠ Vorhersage ⁠- und Frühwarnsysteme vor einer möglichen Verschmutzung im Badegewässer gewarnt. In der Badesaison 2023 wurden 2.291 deutsche Badegewässer untersucht und insgesamt 13.295 Wasserproben ausgewertet. Von diesen Badegewässern lagen 362 an der Küste von Nord- und Ostsee, 1.892 an Seen- und Talsperren und 37 an Flüssen. Die aktuellen Messdaten können für jedes Badegewässer online auf den Internetseiten der Bundesländer eingesehen werden. Eine Übersicht gibt es auf der ⁠ UBA ⁠-Internetseite unter Wasserqualität in Badegewässern.

Beste Wasserqualität in fast allen rheinland-pfälzischen Badeseen

Beste Wasserqualität in fast allen rheinland-pfälzischen Badeseen Zu Beginn der Badesaison ist ein unbeschwertes Badevergnügen in den rheinland-pfälzischen Badeseen wieder möglich / Neu gestalteter Rheinland-pfälzischer „Badegewässeratlas“ unter www.badeseen.rlp.de veröffentlicht Messwerte „Damit Jede und Jeder unbeschwert das Baden in den rheinland-pfälzischen Badeseen genießen kann, wird die Wasserqualität regelmäßig überprüft. Das Ergebnis: Fast allen 66 EU-Badeseen in Rheinland-Pfalz bescheinigt die EU eine ausgezeichnete oder gute Wasserqualität“, sagt Klimaschutzministerin Katrin Eder. Die konkreten Messergebnisse sind ab sofort im rheinland-pfälzischen „Badegewässeratlas“ ( www.badeseen.rlp.de ) öffentlich einsehbar. Dieser wurde vom Landesamt für Umwelt vor der Badesaison umfassend überarbeitet und zeigt sich nun in einem neuen Gesicht. Dr. Frank Wissmann, Präsident des Landesamtes für Umwelt (LfU) erläutert die Vorteile: „Durch die Neugestaltung des Badegewässeratlas gewinnen wir eine bessere Übersichtlichkeit und mehr Attraktivität. Über ein Kontaktformular können Beobachtungen vor Ort und Fragen schnell und unbürokratisch an das Landesamt für Umwelt übermittelt werden.“ Hier, im Landesamt für Umwelt, sitzen die Fachleute, die während der Badesaison die Cyanobakterien-Überwachung koordinieren und fachlich begleiten. Zusätzlich zu den Untersuchungen vor Ort wird die Überwachung durch Methoden der Fernerkundung unterstützt, um Algenmassenentwicklungen frühzeitig zu erkennen. Dr. Wissmann bestätigt: „Die Ergebnisse aus der Satellitenüberwachung haben sich in den vergangenen Jahren im Vergleich zu den Messungen vor Ort gut bewährt.“ Die potenziell toxinbildenden Cyanobakterien, sog. ,Blaualgen‘, können bei einer Massenvermehrung Gesundheitsgefahren für Badende darstellen. Über die Ergebnisse informieren das Landesamt und die vor Ort zuständigen Stellen, die bei Bedarf entsprechende Einschränkungen für die Badegäste aussprechen. Bei einer Massenentwicklung dieser Blaualgen nimmt die Sichttiefe deutlich ab und das Wasser verfärbt sich grünlich. Die Ministerin ergänzt: „Besonders aufgrund der Klimawandels, der die Entstehung von Massenentwicklungen wahrscheinlicher macht, ist die Überwachung besonders wichtig.“ Die Ergebnisse der hygienischen Wasserqualität finden sich im EU-Badegewässerbericht 2023, der gerade vorgelegt wurde: Der Großteil der Badegewässer in Rheinland-Pfalz hält die aktuellen mikrobiologischen EU-Grenzwerte ein. Auf Grundlage von Werten der vergangenen vier Jahre sind bis auf ein Badegewässer alle anderen Badeseen mit „Ausgezeichnet“ und „Gut“ bewertet worden. Der Stadtweiher Baumholder wurde mit „Ausreichend“ eingestuft. Mit dieser guten Bewertung gibt Katrin Eder grünes Licht für unbeschwertes Badevergnügen in Rheinland-Pfalz. Die Hinweise der vor Ort jeweilig zuständigen Kreisverwaltungen sowie die Hygienekonzepte der Betreiber der jeweiligen Badegewässer sind weiter zu befolgen. „Das bis auf ein Badegewässer die Badeseen so gut abschneiden, ist vor dem Hintergrund des Klimawandels nicht selbstverständlich. Zudem möchte ich auch darauf hinweisen, dass alle Badegewässer wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen sind“, gibt Klimaschutzministerin Katrin Eder zu bedenken. So solle kein Abfall hinterlassen oder Fische und Wasservögel gefüttert werden, Schwimmen sei nur an den ausgewiesenen Badestellen zugelassen. „Flusswasser ist aus hygienischen Gründen grundsätzlich als gesundheitlich bedenklich anzusehen, daher ist in Rheinland-Pfalz kein Fluss oder größerer Bach als Badegewässer ausgewiesen“, so die Ministerin. Wegen der nicht auszuschließenden Infektionsgefahr und den Gefahren durch Schiffsverkehr sowie der zum Teil starken Strömung auf den großen Flüssen rät sie generell vom Baden in Fließgewässern ab. Hintergrund: Zu den offiziellen Badeseen in Rheinland-Pfalz zählen zahlreiche kleinere Stehgewässer, aber auch der 331 Hektar große Laacher See. Weiträumige Naherholungsgebiete mit mehreren Baggerseen befinden sich entlang des Rheins. Die EU-Badegewässer werden in vier Kategorien (ausgezeichnet, gut, ausreichend, mangelhaft) eingestuft. Vor und während der Badesaison werden die EU-Badegewässer jedes Jahr von den Gesundheitsämtern der Kreisverwaltungen und dem Landesamt für Umwelt (LfU) untersucht. Die Überwachung der Gewässer erfolgt durch Besichtigungen, Probenahmen und Analysen der Proben. In Ausnahmesituationen und bei unerwartet hohen Einzelwerten der mikrobiologischen Parameter werden Maßnahmen, wie z.B. ein befristetes Badeverbot, erlassen. Zusätzlich zu den Keimbelastungen kontrolliert das LfU die Badegewässer auf Algenblüten. Insbesondere Cyanobakterien (Blaualgen) stehen hierbei im Fokus, da sie beispielsweise Hautreizungen oder Durchfall auslösen können. Gewässer mit einem großen Potential für das Auftreten von Blaualgenblüten werden regelmäßig vom LfU untersucht, um Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen. Entsprechende Informationen und Warnhinweise vor Ort sind unbedingt zu beachten. Übersichtskarten, Steckbriefe, aktuelle Messwerte und etwaige Warnhinweise zu den rheinland-pfälzischen Badegewässern finden Sie im „Badegewässeratlas“ unter www.badeseen.rlp.de .

Beste Wasserqualität in fast allen rheinland-pfälzischen Badeseen

Klimaschutzministerin Katrin Eder eröffnet die Badesaison 2023 – Unbeschwertes Badevergnügen in den rheinland-pfälzischen Badeseen wieder möglich / Rheinland-pfälzischer „Badegewässeratlas“ unter www.badeseen.rlp.de veröffentlicht Messwerte. 12.06.2023 „Damit jede und jeder unbeschwert das Baden in den rheinland-pfälzischen Badeseen genießen kann, wird die Wasserqualität regelmäßig überprüft. Das Ergebnis: Fast allen 67 EU-Badeseen in Rheinland-Pfalz bescheinigt die EU eine ausgezeichnete Wasserqualität“, sagt Klimaschutzministerin Katrin Eder. Die Daten zur hygienischen Wasserqualität sind dazu ab sofort im rheinland-pfälzischen „Badegewässeratlas“ ( www.badeseen.rlp.de ) öffentlich einsehbar. Dr. Frank Wissmann, Präsident des Landesamtes für Umwelt (LfU), erläutert: „Neben den Überwachungsmaßnahmen der Gesundheitsämter überprüft das Landesamt die Badegewässer unter anderem auf potentiell toxinbildende Cyanobakterien, den sogenannten Blaualgen. Dadurch können bei einer Massenvermehrung mögliche Gesundheitsgefahren für Badende rechtzeitig erkannt werden. Über die Ergebnisse informiert das Landesamt die zuständigen Stellen, die entsprechende Einschränkungen aussprechen.“ Bei einer Massenentwicklung nimmt die Sichttiefe deutlich ab und das Wasser verfärbt sich grünlich. Beispiel hierfür ist die diesjährige Cyanobakterien-Massenvermehrung im Meerfelder Maar im April und Mai, die engmaschig vom LfU überwacht wurde. Pünktlich zu Beginn der Badesaison war die Massenentwicklung zusammengebrochen und es konnte Entwarnung gegeben werden. Im Naherholungsgebiet „Blaue Adria“ wurde der Jägerweiher wieder als EU-Badegewässer angemeldet. Die Ergebnisse der hygienischen Wasserqualität bestätigen damit auch den EU-Badegewässerbericht 2022, der gerade vorgelegt wurde: Der Großteil der Badegewässer in Rheinland-Pfalz hält die aktuellen mikrobiologischen EU-Grenzwerte ein. In der vergangenen Badesaison 2022 sind bis auf drei Badegewässer alle anderen Badeseen mit „Ausgezeichnet“ bewertet worden. Die drei übrigen Gewässer befinden sich in der Kategorie „Gut“. Dazu gehören folgende Seen: Der Stadtweiher Baumholder, der Große Weiher in Mechtersheim und das Sanduferbad Rülzheim. Mit dieser guten Bewertung gibt Katrin Eder grünes Licht für unbeschwertes Badevergnügen in Rheinland-Pfalz. Die Hinweise der vor Ort jeweilig zuständigen Kreisverwaltungen sowie die Hygienekonzepte der Betreiber der jeweiligen Badegewässer sind weiter zu befolgen. „Zudem möchte ich auch darauf hinweisen, dass alle Badegewässer wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen sind“, ergänzt Klimaschutzministerin Katrin Eder. Zu ihrem Schutz sollte kein Abfall hinterlassen oder Fische und Wasservögel gefüttert werden. Schwimmen sei nur an den ausgewiesenen Badestellen zugelassen, um die Auswirkungen auf Pflanzen und Tiere gering zu halten. Flusswasser ist aus hygienischen Gründen grundsätzlich als gesundheitlich bedenklich anzusehen, daher ist in Rheinland-Pfalz kein Fluss oder größerer Bach als Badegewässer ausgewiesen. Wegen der nicht auszuschließenden Infektionsgefahr und den Gefahren durch Schiffsverkehr sowie der zum Teil starken Strömung auf den großen Flüssen wird vom Baden in Fließgewässern abgeraten. Hintergrund Zu den offiziellen Badeseen in Rheinland-Pfalz zählen zahlreiche kleinere Stehgewässer, aber auch der 331 Hektar große Laacher See. Weiträumige Naherholungsgebiete mit mehreren Baggerseen befinden sich entlang des Rheins. Die EU-Badegewässer werden in vier Kategorien (ausgezeichnet, gut, ausreichend, mangelhaft) eingestuft. Vor und während der Badesaison werden die EU-Badegewässer jedes Jahr von den Gesundheitsämtern der Kreisverwaltungen und dem Landesamt für Umwelt (LfU) untersucht. Die Überwachung der Gewässer erfolgt durch Besichtigungen, Probenahmen und Analysen der Proben. In Ausnahmesituationen und bei unerwartet hohen Einzelwerten der mikrobiologischen Parameter werden Maßnahmen, wie z.B. ein befristetes Badeverbot, erlassen. Zusätzlich zu den Keimbelastungen kontrolliert das LfU die Badegewässer auf Algenblüten. Insbesondere Cyanobakterien (Blaualgen) stehen hierbei im Fokus, da sie beispielsweise Hautreizungen oder Durchfall auslösen können. Gewässer mit einem großen Potential für das Auftreten von Blaualgenblüten werden regelmäßig vom LfU untersucht, um Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen. Entsprechende Informationen und Warnhinweise vor Ort sind unbedingt zu beachten. Übersichtskarten, Steckbriefe, aktuelle Messwerte und etwaige Warnhinweise zu den rheinland-pfälzischen Badegewässern finden Sie im „Badegewässeratlas“ unter www.badeseen.rlp.de . Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität vom 12.06.2023

Badesaison 2022: "Wasserqualität fast überall ausgezeichnet"

Badesaison 2022: "Wasserqualität fast überall ausgezeichnet" Das LfU untersucht die Badeseen in Rheinland-Pfalz unter anderem auf Cyanobakterien (Blaualgen). Die Messwerte können im „Badegewässeratlas“ unter www.badeseen.rlp.de eingesehen werden. „Angesichts der steigenden Temperaturen steht einem Sprung in einen kühlen Badesee nichts im Weg. Fast allen 65 EU-Badeseen in Rheinland-Pfalz bescheinigt die EU eine ausgezeichnete Wasserqualität“, sagt Klimaschutzministerin Katrin Eder. Ein unbeschwertes Badevergnügen bestätigen auch die aktuellen Untersuchungsergebnisse der hygienischen Wasserqualität, die im rheinland-pfälzischen „Badegewässeratlas“ ( www.badeseen.rlp.de ) veröffentlicht werden. Dr. Frank Wissmann, Präsident des Landesamtes für Umwelt (LfU), ergänzt: „Neben der regelmäßigen Untersuchung der Badegewässer durch die Gesundheitsbehörden überprüft das Landesamt unter anderem das Auftreten von Cyanobakterien, den sogenannten Blaualgen, damit mögliche Gesundheitsgefahren für Badende rechtzeitig erkannt werden können.“ Die Ergebnisse der hygienischen Wasserqualität bestätigen damit auch den EU-Badegewässerbericht 2021, der gerade vorgelegt wurde: Der Großteil der Badegewässer in Rheinland-Pfalz hält die aktuellen mikrobiologischen EU-Grenzwerte ein. In der vergangenen Badesaison 2021 sind bis auf fünf Badegewässer alle anderen Badeseen mit „Ausgezeichnet“ bewertet worden. Die fünf übrigen Gewässer befinden sich in der Kategorie „Gut“. Dazu gehören folgende Seen: Der Stadtweiher Baumholder, der Kief‘scher Weiher, der Helmbachweiher, der Große Weiher in Mechtersheim und das Sanduferbad Rülzheim. Mit dieser guten Bewertung gibt Katrin Eder grünes Licht für unbeschwertes Badevergnügen in Rheinland-Pfalz. Die Hinweise der vor Ort jeweilig zuständigen Kreisverwaltungen sowie die Hygienekonzepte der Betreiber der jeweiligen Badegewässer sind weiter zu befolgen. „Zudem möchte ich auch darauf hinweisen, dass alle Badegewässer wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen sind“, gibt Klimaschutzministerin Katrin Eder zu Bedenken. So solle kein Abfall hinterlassen oder Fische und Wasservögel gefüttert werden, Schwimmen sei nur an den ausgewiesenen Badestellen zugelassen. „Flusswasser ist aus hygienischen Gründen grundsätzlich als gesundheitlich bedenklich anzusehen, daher ist in Rheinland-Pfalz kein Fluss oder größerer Bach als Badegewässer ausgewiesen“, so die Ministerin. Wegen der nicht auszuschließenden Infektionsgefahr und den Gefahren durch Schiffsverkehr sowie der zum Teil starken Strömung auf den großen Flüssen rät sie generell vom Baden in Fließgewässern ab. Hintergrund: Zu den offiziellen Badeseen in Rheinland-Pfalz zählen zahlreiche kleinere Stehgewässer, aber auch der 331 Hektar große Laacher See. Weiträumige Naherholungsgebiete mit mehreren Baggerseen befinden sich entlang des Rheins. Die EU-Badegewässer werden in vier Kategorien (ausgezeichnet, gut, ausreichend, mangelhaft) eingestuft. Vor und während der Badesaison werden die EU-Badegewässer jedes Jahr von den Gesundheitsämtern der Kreisverwaltungen und dem Landesamt für Umwelt (LfU) untersucht. Die Überwachung der Gewässer erfolgt durch Besichtigungen, Probenahmen und Analysen der Proben. In Ausnahmesituationen und bei unerwartet hohen Einzelwerten der mikrobiologischen Parameter werden Maßnahmen, wie z.B. ein befristetes Badeverbot, erlassen. Zusätzlich zu den Keimbelastungen kontrolliert das Landesamt für Umwelt die Badegewässer auf Algenblüten. Insbesondere Cyanobakterien (Blaualgen) stehen hierbei im Fokus, da sie beispielsweise Hautreizungen oder Durchfall auslösen können. Gewässer mit einem großen Potential für das Auftreten von Blaualgenblüten werden regelmäßig vom Landesamt für Umwelt untersucht, um Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen. Entsprechende Informationen und Warnhinweise vor Ort sind unbedingt zu beachten. Übersichtskarten, Steckbriefe, aktuelle Messwerte und etwaige Warnhinweise zu den rheinland-pfälzischen Badegewässern finden Sie im „Badegewässeratlas“ unter www.badeseen.rlp.de . Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz vom 3. Juni 2022

Management kurzzeitiger Verschmutzungen an Flussbadegewässern

Flüsse sind komplexe ökologische Systeme, die eine unterschiedliche Nutzung erfahren. Einerseits bilden sie den Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten, andererseits gehören sie zu den wichtigsten ökonomischen und infrastrukturellen Einheiten. An Fließgewässer werden somit unterschiedliche Nutzungsansprüche gestellt - mit entsprechenden Auswirkungen. Badegewässer an Flüssen einzurichten und zu managen, stellt daher in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung dar. Strömungen und die Schifffahrt bergen physische Risiken für das Baden im Fluss. Zudem müssen Vorsorgemaßnahmen ergriffen werden, um die Gesundheit der Badenden auch bei einer stark schwankenden hygienischen Wasserqualität zu schützen. Die daraus resultierenden Bemühungen, um ein sicheres Baden in Fließgewässern zu gewährleisten, können sich aber insbesondere für Städte und Metropolregionen lohnen, in denen Seen und Talsperren kaum vorhanden sind oder sich diese nur mit erhöhtem Aufwand für die Bevölkerung erreichen lassen. Vor diesem Hintergrund entstand aus dem BMBFgeförderten Projekt FLUSSHYGIENE (2017-020) nicht nur ein unterstützender thematischer Leitfaden, sondern es konnte im Zuge dessen auch ein Frühwarnsystem an fünf Berliner Flussbadegewässern erfolgreich eingerichtet und betrieben werden. Quelle: UMID : Umwelt und Mensch - Informationsdienst ; Umwelt & Gesundheit, Umweltmedizin, Verbraucherschutz / Boden- und Lufthygiene (Berlin) Institut für Wasser- - (2022), Heft 02, Seite 33

Leitfaden zum Umgang mit „kurzzeitigen Verschmutzungen“ in Flussbadegewässern

Der Leitfaden ist aus dem Verbundprojekt „FLUSSHYGIENE“ (2015-2019) im Rahmen des ⁠ BMBF ⁠-ReWaM -Vorhabens „Regionales Wassermanagement“ entstanden. Mit interdisziplinären Beiträgen aller Projektbeteiligten zeigt der Leitfaden die Möglichkeiten und Grenzen auf, um Flussbadegewässer einzurichten und zu bewirtschaften. Insbesondere dient er als Hilfestellung im Umgang mit kurzzeitigen Verschmutzungen nach EG-Badegewässerrichtlinie (2006/7/EG) in Flussbadegewässern. Es werden Möglichkeiten vorgestellt, die Badenden während mikrobiologischer Verschmutzungsereignisse in Fluss(Badegewässern) zu schützen und Maßnahmen beschrieben, um längerfristig eine bessere hygienische Wasserqualität zu erreichen. Entwickelt wurde der Leitfaden speziell für Behörden und Institutionen sowie für Interessensverbände, die sich mit dem Thema des Flussbadens beschäftigen. Veröffentlicht in Broschüren.

Bestnoten für deutsche Badegewässer

Die allermeisten deutschen Badegewässer verzeichneten 2018 ausgezeichnete oder gute Wasserqualität 98 Prozent der Badegewässer in Deutschland erfüllten in der Badesaison 2018 die Qualitätsanforderungen der EG-Badegewässerrichtlinie. Etwa 93 Prozent wurden sogar mit der besten Note „ausgezeichnet“ bewertet. Dies zeigen die am 6. Juni von der EU-Kommission veröffentlichten Daten zur Wasserqualität der Badegewässer 2018. Damit bleibt die Qualität der deutschen Badegewässer weiterhin gut – auch für das Jahr 2017 wurden ähnliche Ergebnisse gemeldet. Lediglich sechs deutsche Badegewässer wurden 2018 von der Kommission als mangelhaft bewertet. 74 Badegewässer waren während der Badesaison ganz oder zeitweise geschlossen, davon 45 wegen ⁠ Cyanobakterien ⁠. Ursachen für dauerhafte Schließungen waren vor allem Sanierungsarbeiten oder das Fehlen eines Betreibers. Wegen schlechter hygienischer Wasserqualität waren lediglich sieben Badegewässer zeitweise geschlossen. Die aktuellen Daten können für jedes Badegewässer online auf den Internetseiten der Bundesländer eingesehen werden. Eine Übersicht gibt es unter www.uba.de/wasserqualitaet-in-badegewaessern . In der Badesaison 2018 gab es aufgrund des heißen Sommers in einigen Bundesländern besonders viele Probleme mit Cyanobakterien. Daher mussten 45 Badegewässern zeitweise geschlossen werden. Massenhafte Vermehrung von Cyanobakterien, oft auch "Algenblüte“ genannt, erkennt man an einer blaugrünen Trübung des Wassers oder grünen Schlieren an der Gewässeroberfläche. Ob man dann noch baden kann oder nicht, zeigt ein einfacher Test: Wenn man bis zu den Knien im Wasser stehend seine Füße nicht mehr sieht, sind meist zu viele Cyanobakterien im Wasser. Bei Cyanobakterienblüten sollten auch Kleinkinder im Krabbelalter nicht am Strand spielen, da sie leicht größere Mengen an mit Cyanobakterien belastetem Sand oder Wasser aufnehmen können. Badegewässer sind nicht nur zum Baden da, sondern werden wie alle Gewässer vielfältig genutzt und damit potentiell verschmutzt – zum Beispiel durch Abwassereinleitungen oder Abschwemmungen von landwirtschaftlichen Flächen. Daher wird die hygienische Wasserqualität regelmäßig von den zuständigen Behörden der Bundesländer überprüft. Die EG-Badegewässerrichtlinie legt fest, wie überprüft wird. Zum Schutz der Badenden vor Infektionskrankheiten müssen zwei mikrobiologische Parameter als Indikatoren für Krankheitserreger regelmäßig untersucht werden: die Bakterien Escherichia coli und intestinale Enterokokken. In der Badesaison 2018 wurden 2.289 deutsche Badegewässer untersucht, insgesamt wurden 13.371 Wasserproben ausgewertet. Von den Badegewässern lagen 366 an der Küste von Nord- und Ostsee, 1.923 an Binnengewässern. Seit der Einführung dieser Überwachung im Jahre 1976 hat sich die Qualität der Badegewässer stark verbessert. So gab es in den 1990er Jahren noch 10 bis 15 Prozent mangelhafte Badegewässer gegenüber nur noch 0,3 Prozent in der Badesaison 2018.

Flussbadegewässer

Flussbadegewässer Flüsse bilden ökologisch wichtige, oberirdische Süßwasseradern. Da sie vielfältigen Nutzungen ausgesetzt sind, schwankt die hygienische Wasserqualität stark. Das BMBF-geförderte Projekt FLUSSHYGIENE hatte es sich zur Hauptaufgabe gemacht, ein besseres Verständnis über die Dynamik mikrobiologisch relevanter Einträge in Fließgewässern zu gewinnen. Flussbadegewässer Flüsse sind komplexe ökologische Systeme, die auf vielfältige Weise genutzt werden. Sie sind Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten und bilden wichtige ökonomische und infrastrukturelle Einheiten. Über Flüsse erfolgt die Ableitung von gereinigtem Abwasser aus Kläranlagen, die Schifffahrt nutzt die Flüsse als Transportwege und einige Flüsse, wie zum Beispiel der Rhein, dienen sogar der Trinkwassergewinnung. An Fließgewässer werden somit unterschiedliche Nutzungsansprüche gestellt – mit entsprechenden unterschiedlichen Auswirkungen. Badegewässer an Flüssen einzurichten, stellt in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung dar. Einerseits sind Strömungen und die Schifffahrt Risiken für das Baden im Fluss. Andererseits müssen Vorsorgemaßnahmen ergriffen werden, um die Badenden auch bei stark schwankender hygienischer Wasserqualität zu schützen. Die Mühen können sich aber insbesondere für Städte und Metropolregionen lohnen, in denen Seen und Talsperren kaum vorhanden sind oder nur mit erhöhtem Aufwand für die Bevölkerung erreicht werden können. Das Forschungsprojekt FLUSSHYGIENE Das ⁠ BMBF ⁠-geförderte Projekt FLUSSHYGIENE (2015 - 2019) hat sich der Fragestellung nach Dynamik und Einträgen mikrobiologischer Stoffe in Flüssen gewidmet. Unter dem Gesichtspunkt, auch an Flüssen sichere Badegewässer einzurichten, hat das Forschungsteam aus fachübergreifenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Institute, Einrichtungen und Behörden (darunter das ⁠ UBA ⁠) deutschlandweit Untersuchungen an Rhein, Mosel, Ruhr, Isar, Ilz, Spree und Havel durchgeführt. Das Projekt wurde 2019 mit dem Berliner AQUA AWARD ausgezeichnet. Als Ergebnis dieser Forschung entstanden mehrere Produkte, die praktische Unterstützung leisten, um ein Flussbadegewässer mit der notwendigen Infrastruktur an Land einzurichten und zu managen. Folgende drei Hilfestellungen können auf dieser Seite unter „Dokumente“ als PDF heruntergeladen werden. Leitfaden zum Umgang mit „kurzzeitigen Verschmutzungen“ in Flussbadegewässern Mit interdisziplinären Beiträgen aller Projektbeteiligten zeigt der Leitfaden die Möglichkeiten und Grenzen auf, um Flussbadegewässer einzurichten und zu bewirtschaften. Insbesondere dient er als Hilfestellung im Umgang mit kurzzeitigen Verschmutzungen nach EG-Badegewässerrichtlinie (2006/7/EG) in Flussbadegewässern. Es werden Möglichkeiten vorgestellt, die Badenden während mikrobiologischer Verschmutzungsereignisse in Fluss badegewässern zu schützen und Maßnahmen beschrieben, um längerfristig eine bessere hygienische Wasserqualität zu erreichen. Entwickelt wurde der Leitfaden speziell für Behörden und Institutionen sowie für Interessenverbände, die sich mit dem Thema des Flussbadens beschäftigen. Maßnahmensteckbriefe: Maßnahmen zur Verbesserung der hygienischen Badegewässerqualität in Fließgewässern (IWW) Wenn die Ursachen bekannt sind, die die Wasserqualität beeinträchtigen, kann nach Maßnahmen gesucht werden, um diese Ursachen zu verringern oder zu beseitigen. Die Maßnahmensteckbriefe beinhalten Detailinformationen zu Verbesserungsmaßnahmen wie zum Beispiel zu Wirksamkeit, Anwendbarkeit, Kosten und möglichen Interessenskonflikten. Betrachtet werden dabei vier Themengebiete, in denen Maßnahmen zur Anwendung kommen können: die Abwasserreinigung im Klärwerk, die Umsetzung im System der Trenn- bzw. Mischwasserkanalisation, die Umsetzung im und am Gewässer sowie die Umsetzung im Gewässerumland. Praxisleitfaden zur Eröffnung neuer Flussbadestellen (inter 3) Der Praxisleitfaden erläutert und veranschaulicht am Beispiel der Berliner Vorstadtspree die wichtigsten Arbeitsschritte für die Einrichtung und reibungsarme Eröffnung neuer Flussbadestellen. Es werden die wesentlichen Elemente, Akteure und Rahmenbedingungen analysiert und mit den Bedingungen an anderen Flüssen (insbesondere der Ruhr) abgeglichen und verallgemeinert. Zudem gibt der Leitfaden einen bündigen Überblick über die relevanten Ablaufschritte, Anforderungen und Ansprechpersonen für die Eröffnung einer neuen Flussbadestelle. Iterativ können dabei die wesentlichen Aspekte durchgearbeitet werden, um die Machbarkeit einer neuen Flussbadestelle einschätzen und entsprechende Schritte für eine konkrete Umsetzung einleiten zu können.

Leitfaden zum Umgang mit "kurzzeitigen Verschmutzungen" in Flussbadegewässern

Der Leitfaden ist aus dem Verbundprojekt "FLUSSHYGIENE" (2015-2019) im Rahmen des BMBF-ReWaM -Vorhabens "Regionales Wassermanagement" entstanden. Mit interdisziplinären Beiträgen aller Projektbeteiligten zeigt der Leitfaden die Möglichkeiten und Grenzen auf, um Flussbadegewässer einzurichten und zu bewirtschaften. Insbesondere dient er als Hilfestellung im Umgang mit kurzzeitigen Verschmutzungen nach EG-Badegewässerrichtlinie (2006/7/EG) in Flussbadegewässern. Es werden Möglichkeiten vorgestellt, die Badenden während mikrobiologischer Verschmutzungsereignisse in Fluss(Badegewässern) zu schützen und Maßnahmen beschrieben, um längerfristig eine bessere hygienische Wasserqualität zu erreichen. Entwickelt wurde der Leitfaden speziell für Behörden und Institutionen sowie für Interessensverbände, die sich mit dem Thema des Flussbadens beschäftigen. Quelle: https://www.umweltbundesamt.de

Augezeichnete Wasserqualität vieler Badeseen in Rheinland-Pfalz

Fast alle 70 EU-Badeseen in Rheinland-Pfalz laden zum Schwimmen ein. Das zeigen aktuelle Untersuchungen der hygienischen Wasserqualität, die das Landesamt im "Badegewässeratlas" (wwww.badeseen.rlp.de) veröffentlicht. Lediglich Cyabobatkerien, sog. Blaualgen, bereiten ein paar wenigen Seen Sorge.

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