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Naehrstoffmangelversuch auf 2 oekologisch differenzierten Standorten

Standort Rauischholzhausen - Parabraunerde: 28 Varianten nur mineralische Duengung + 28 Varianten mit Stallmistduengung zur Hackfrucht = 56 Varianten. Fruchtfolge: Zuckerrueben - Winterweizen - Wintergerste. Es werden folgende Parameter erfasst: Ertraege, Naehrstoffumsatz, Naehrstoffbilanz, Bodenuntersuchungen, Klimafaktoren. Der Versuch laeuft seit 1954, ab 1984 erfolgte eine Umstellung in der Naehrstoffkombination. Standort Gross-Gerau - Sandboden: 16 Varianten Mineralduengung. Fruchtfolge: Silomais - Wintergerste - Winterroggen. Es werden folgende Parameter erfasst: Ertraege, Naehrstoffumsatz, Naehrstoffbilanz, Bodenuntersuchungen, Klimafaktoren. Der Versuch laeuft seit 1954; ab 1984, nach 30 Jahren (= 10 Rotationen) Laufzeit, Umstellung in der Naehrstoffkombination und 8 Varianten mit Stallmistduengung zur Hackfrucht.

Eigenschaften herkoemmlicher und speziell fuer den Bio-Landbau gezuechteter Winterweizensorten unter den praktischen Bedingungen des biologischen Landbaus

Vergleich von Winterweizensorten aus konventioneller Landwirtschaft mit Sorten, die speziell fuer den biologischen Landbau gezuechtet wurden, in Feldversuchen unter den praktischen Bedingungen des biologischen Landbaus. Untersuchung von Ertragsentwicklung, Ertragsstruktur und anderen Parametern.

Erntemenge (Feldfrüchte und Grünland): Deutschland, Jahre (bis 2009), Fruchtarten

Ertrag je Hektar (Feldfrüchte und Grünland): Deutschland,Jahre (bis 2009), Fruchtarten

Anbaufläche (Feldfrüchte und Grünland): Deutschland, Jahre (bis 2009), Fruchtarten

KMU-innovativ - MykoSensExpert: Detektion von Pilzbefall im Precision Farming mit Sensor-Expertensystemen

1. Vorhabenziel In der Agrarwirtschaft führt der Pilzbefall von Nutzpflanzen zu Ertragsausfall und zwingt zum großflächigen Ausbringen von Fungiziden mit ökonomisch-ökologischen Nachteilen. Aktuell greift Precision Farming dies auf mit Gefährdungsanalyse-Plattformen, die kumulierte Wetterdaten nutzen. Benötigt werden künftig Systeme, welche mit Vor-Ort-Messungen Aussagen bis in die Felder hinein präzisieren und auch Typ und Befallsstärke zeigen. Dies ermöglicht mit GPS-Systemen gezielt gegen Befallsherde vorzugehen bzw. bei der Ernte auszusparen (ökologischer Landbau). Im Projekt MykoSensExpert wird deshalb ein generisches System zur Feld-Detektion von Fusariumbefall (Schimmelpilz) auf den Nutzpflanzen Winterweizen und Mais mit bestehenden Agrarsoftware-Umgebungen verkoppelt, um die Ausbringung von Schutzmitteln zu reduzieren und die Sicherheit von Ökoprodukten zu erhöhen. 2. Arbeitsplanung Die Agri Con GmbH wird in der ersten Phase gemeinsam mit adlantis das Inspektionssystem, bedienerfreundlich und zur Massendatenaufnahme tauglich, aufbauen. Die Messprozedur erstreckt sich über 2 Jahre und wird an Pflanzenbeständen mit bekannter und unbekannter aber erwarteter Pilzinfektion durchgeführt. Agri Con ist für die technische Realisierung dieser Messungen, deren Geo-Kodierung, die Einstufung der Pflanzenbestände, die Aufnahme jeglicher Umgebungsbedingungen und Störfaktoren verantwortlich. Das Unternehmen sorgt für den zeitnahen Datentransfer an die Entwicklungs- und Auswerteteams und für die sachgerechte Entnahme von Pflanzenmaterial zur labortechnischen Untersuchung. Voruntersuchungen für eine mögliche Praxisverwertung schließen sich an.

Vorfruchtwirkung von verschiedenen Kleearten und Saatverfahren bei unterschiedlicher Nutzung auf Winterweizen und Wintertriticale

Partner F, Partner E

Das Ziel des Projektes ist die Analyse und Bewertung unterschiedlicher Winterweizenanbausysteme (Ertrag, Resistenz) und Fungizidstrategien, basierend auf bestehende Daten und Feldexperimente unter besonderer Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer und gesamtgesellschaftlicher Aspekte. Evaluierung bestehender Datenpools für Fungizidversuche an Winterweizen. Vergleich unterschiedlicher Züchtungsziele für Winterweizen in Freilandversuchen. Bestimmung von Qualitätsparametern und Rückstandsanalysen für PSM in Winterweizen. Erfassung der Kosten und Darstellung des Nutzens unterschiedlicher Anbausysteme und Fungizidstrategien auf betriebswirtschaftlicher und gesamtgesellschaftlicher Ebene.

Variation von Saatzeit und Saatnorm bei Winterweizen unter Beruecksichtigung von Gesundheit, Winterhaerte, Ertrag, Qualitaet und der Stickstoffaufnahme vor Winter

Praxisangepasste Nutzung der Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) für die Ethanolgetreidezüchtung und -verarbeitung, Teilvorhaben 2: Entwicklung und Validierung der multivariaten NIRS-Modelle

Ziel der geplanten Forschungsarbeiten ist, die genetischen Parameter wie Varianz und Umwelteinflusse für die technologisch wichtigen Merkmale für die Ethanolproduktion bei den Getreidearten Winterweizen, Wintertriticale und Winterroggen zu verifizieren. Weiterhin steht die praxisorientierte Konsolidierung der entwickelten NIRS Methoden durch Kalibration und Validierung unter verschiedenen Umweltbedingungen an. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Überprüfung von erfolgversprechendem Zuchtmaterial im Technikumsmaßstab und Analyse Brennerei-technologische Parameter, die eine einfache Beurteilung des Pflanzenmaterials im Zuchtprozess erlauben. Die erforderlichen Kornproben werden in Feldversuchen in Hohenheim und Braunschweig generiert. Durch das Bundessortenamt, die beteiligten Züchter und die Landessaatzuchtanstalt (Universität Hohenheim) wird genetisch breites Kornprobenmaterial aus aktuellen Züchtungsprogrammen bereitgestellt. Hierzu werden die Ertragsleistung, die Inhaltsstoffe und die Ethanolausbeuten bestimmt. Sämtliches Material fließt in die Weiterentwicklung der NIRS ein, um eine robuste, breit in der Praxis anwendbare Schätzgleichung entwickeln zu können. Das wesentliche Ergebnis ist die Entwicklung einer praxisanwendbaren NIRS -Schätzgleichung, die auf den verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette 'Ethanolgetreide' einsetzbar ist. Dadurch soll eine Schnellmethode bereitgestellt werden, die eine schnelle, repräsentative und kostengünstige Beurteilung von Zuchtmaterial und Sorten ermöglicht und dazu beiträgt, den Züchtungsfortschritt zu steigern.

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