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Marine Regions Forum

Der grenzüberschreitende Charakter der Meeresumwelt sowie die Komplexität der meeresbezogenen Probleme und die Einschränkungen, die sich aus dem derzeitigen System der Governance ergeben, erfordern gemeinsames Handeln über Sektoren und Gebietsgrenzen hinweg. Zusammenarbeit zwischen Akteurinnen und Akteuren und Koordinierung bei der Umsetzung von Strategien und Maßnahmen in Meeresregionen sind wichtige Ansatzpunkte, um eine nachhaltige Nutzung der Meere sicherzustellen, werden jedoch noch lange nicht auf breiter Ebene umgesetzt. Vor diesem Hintergrund wurde in einem transdisziplinären Prozess das Marine Regions Forum entwickelt, das als partizipative Dialogplattform Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft aus unterschiedlichen Meeresregionen für einen offenen Austausch außerhalb formaler Governance-Prozesse zusammenbringt. Durch Austausch, gemeinsames Lernen und das Aufzeigen beispielhafter Zusammenarbeit will das Marine Regions Forum die verstärkte Kooperation und die Entwicklung von Governance-Ansätzen unterstützen, die einen transformativen Wandel hin zu einer nachhaltigen Nutzung und Erhaltung des Ozeans und damit für die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung befördern. Die erste größere Veranstaltung im Rahmen dieser neuen Plattform wurde 2019 in Berlin unter dem Motto "Achieving a healthy ocean - Regional ocean governance beyond 2020" als internationale Konferenz mit 200 teilnehmenden Meeresexpertinnen und -experten ausgerichtet. Die Ergebnisse dieser ersten Phase zeigen, dass Dialogräume wie das Marine Regions Forum durch die Komplementarität zu bestehenden Prozessen, die Förderung des Sektor übergreifenden Austauschs zwischen Stakeholdern und die Weiterleitung von Empfehlungen an formelle politische Prozesse in der Lage sind, Fortschritte in Bezug auf die Meeres-Governance und Nachhaltigkeitstransformationen zu ermöglichen. Quelle: Forschungsbericht

Statistische Mechanik des Wetters und des Klimas: Instabilitaeten, Vorhersagbarkeit und Antwort - MERCI

Das Projekt "Statistische Mechanik des Wetters und des Klimas: Instabilitaeten, Vorhersagbarkeit und Antwort - MERCI" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hamburg, Fachbereich Erdsystemwissenschaften, Meteorologisches Institut durchgeführt. Das Klima ist ein angetriebenes, dissipatives Nichtgleichgewichtssystem, wobei unsere Fähigkeiten die beteiligten Prozesse zu verstehen und simulieren begrenzt sind. Meteorologie und Klimaforschung verfügen noch nicht über eine Theorie zur Beschreibung von Instabilitäten, Gleichgewichtsrelaxation, Vorhersagbarkeit, Variabilität, und der Antwort auf Störungen. Trotz großer Fortschritte stoßen Klima- und Wettervorhersagemodelle nach wie vor auf Barrieren aufgrund der komplexen Randbedingungen und der Multiskaleneffekte. Diese Effekte erfordern die Parametrisierung der nicht aufgelösten Prozesse mit der Folge großer systematischer Fehler. Wir nutzen drei erfolgreiche Ansätze aus der statistischen Mechanik und der Theorie dynamischer Systeme: Covariante Lyapunov Vektoren (CLV), instabile periodische Orbits (UPO) und die Response-Theorie (RT). Dies wird uns erlauben, relevante Probleme der geophysikalischen Strömungsdynamik (GFD) im turbulenten Bereich anzugehen. Wir werden diese Ideen auf komplexere numerische Modelle als frühere Studien ausdehnen.1) Instabilitäten: Wir werden Instabilitäten in turbulenten geophysikalischen Strömungen durch CLVs beschreiben. Im Gegensatz zu klassischen Lyapunov-Vektoren bieten CLVs eine kovariante Aufspaltung der Strömung und physikalisch interpretierbare Muster und erlauben damit eine neue Interpretation von Instabilitäten. Dies wird es uns ermöglichen, eine Verbindung zwischen der Energetik und der dynamischen Eigenschaften herzustellen und damit die mesoskopischen mit den makroskopischen Eigenschaften der Strömung zu verknüpfen.2) Vorhersagbarkeit: Wir werden CLVs und UPOs nutzen, um die Vorhersagbarkeit zu analysieren und Zustände hoher und niedriger Vorhersagbarkeit besser zu verstehen. Wir werden untersuchen auf welche Weise Schwankungen der Lyapunov Exponenten (LE) mit bestimmten Eigenschaften der entsprechenden CLVs zusammenhängen. Wir werden den sogenannten Return-of-Skill in Vorhersagen von Strömungen in einen Zusammenhang mit vorübergehenden Abweichungen in der Summe der positive LEs der Strömung bringen und damit die in der Wettervorhersage beobachteten Schwankungen der Vorhersagbarkeit erklären. Wir werden die Hypothese prüfen inwieweit UPOs die niederfrequente atmosphärische Variabilität erklären können.3) Antworttheorie: Auf der Basis der RT werden wir berechnen wie eine Strömung auf Störungen reagiert, indem nur die Gleichgewichtseigenschaften verwendet werden. Wir werden aus kleinen Ensembles von gestörten Simulationen den Responseoperator empirisch für Klimamodelle ableiten. Dies wird uns eine neue Methode zur Projektion auf verschiedene räumliche und zeitliche Skalen liefern. Wir werden die Antwort von baroklinen Strömungen auf Störungen (z.B. Erwärmung und CO2-Konzentration) analysieren. Wir werden die CLVs nutzen, um die Responseoperatoren in die stabilen, instabilen und neutralen Richtungen zu zerlegen und die Hypothese prüfen inwieweit UPOs mit Resonanzen verbunden sind.

Konzept zum Wissenstransfer zur Loesung von Umweltproblemen im grenznahen Bereich (Euronatur)

Das Projekt "Konzept zum Wissenstransfer zur Loesung von Umweltproblemen im grenznahen Bereich (Euronatur)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von EuroNatur - Stiftung Europäisches Naturerbe durchgeführt.

Bevölkerungswachstum und Umweltnutzung. Eine ökonomische Perspektive

Das Projekt "Bevölkerungswachstum und Umweltnutzung. Eine ökonomische Perspektive" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Heidelberg, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Alfred Weber-Institut für Sozial- und Staatswissenschaften durchgeführt. In der vorliegenden Habilitationsschrift wird der Zusammengang von Bevölkerungswachstum und Umweltproblemen untersucht. Diese Thematik wird bislang in der umweltökonomischen Literatur kaum behandelt. Eine Ursache hierfür ist die Komplexität der Beziehungen zwischen Bevölkerungsentwicklung und Umweltproblemen. Anhand historischer und aktueller empirisch-deskriptiver Analysen wird zu klären versucht, inwieweit Bevölkerungswachstum durch die wirtschaftliche Entwicklung beeinflusst wird, und wie diese beiden Veränderungen die Inanspruchnahme der Umwelt als Schadstoffaufnahmemedium bestimmen. Eine Analyse der Theoriegeschichte zum Verhältnis von Natur und Bevölkerung und die Diskussion positiver und normativer ökonomischer Theorien der Fertilität zeigen die Möglichkeiten und Grenzen ökonomischer Modelle zur Erklärung und Beurteilung der Bevölkerungsentwicklung und der dadurch möglicherweise hervorgerufenen Umweltprobleme.

Entwicklung und Erprobung eines weiterbildenden Fernstudienganges Angewandte Umweltwissenschaften

Das Projekt "Entwicklung und Erprobung eines weiterbildenden Fernstudienganges Angewandte Umweltwissenschaften" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Koblenz, Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung durchgeführt. Entwicklung und Erprobung eines weiterbildenden Fernstudienganges Angewandte Umweltwissenschaften mit Diplomabschluss. Gestaltung eines kompletten online-Studienangebotes.

Teilprojekt 2

Das Projekt "Teilprojekt 2" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Frankenförder Forschungsgesellschaft mbH durchgeführt. Das FEMOZ-Projekt zielt darauf ab, die Widerstandsfähigkeit ländlicher Ernährungsumfelder im Kontext von Katastrophenrisiken und Klimawandel in Mosambik zu stärken. Das Ernährungsumfeld beschreibt die Interaktionen zwischen Verbrauchern und Märkten und beeinflusst deren Konsumverhalten. Der konzeptionelle Rahmen der Ernährungsumfelder umfasst die externe Domäne (Verfügbarkeit von Lebensmitteln, Preise, Märkte und Produkteigenschaften, Vermarktung und Regulierung) sowie die persönliche Domäne (Zugänglichkeit, Erschwinglichkeit, Bequemlichkeit und Begehrlichkeit). Beide Domänen werden im Zusammenhang mit Katastrophenrisiken und Klimawandel im Projekt betrachtet. Die Ziele von FEMOZ visieren zum einen die Messung der unterschiedlichen Dimensionen der Lebensmittelumgebung in den verschiedenen Zielregionen des Projekts an, um damit Schlussfolgerungen zu ziehen, wie sich Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raums (z.B. zur Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion, zur Erhöhung der Einkommen oder zur Senkung der Lebensmittelpreise) letztendlich und effektiv auf die Ernährung der Bevölkerung auswirken würden. Zum anderen untersucht FEMOZ, wie Veränderungen in dem Ernährungsumfeld durch Sensibilisierung und Wissensbildung bezüglich bewährter Praktiken in den verschiedenen Dimensionen sowie weitere Änderungen in Verhalten, Praktiken und Leistungen zur Verbesserung der Nahrungssicherheit herbeigeführt werden können. Zu diesem Zweck baut FEMOZ eine innovative dreistufige und langfristige F&E-Infrastruktur auf, die Folgendes umfasst: i) ein 'Living Lab'; ii) ein 'Science-Policy-Society Interface (SPSI)' und iii) ein 'Capacity Development Hub (CDH)'. Mit diesem Ansatz stellt FEMOZ sicher, dass die gemeinsame Forschung im 'Living Lab' zu den verschiedenen Dimensionen des Ernährungsumfelds von Anfang an skaliert wird. Das Projekt unterstützt die direkte Übersetzung der Forschungsergebnisse in die Praxis, die Befähigung von Akteuren und die Verbreitung von Best Practices.

The European Union's Support to the Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (EU4IPBES)

Das Projekt "The European Union's Support to the Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (EU4IPBES)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von United Nations Environment Programme - UNEP durchgeführt.

SUGI: Das FEW-Meter - ein integratives Modell für eine ressourceneffiziente urbane Landwirtschaft

Das Projekt "SUGI: Das FEW-Meter - ein integratives Modell für eine ressourceneffiziente urbane Landwirtschaft" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH durchgeführt. In dem internationalen Forschungsprojekt 'The FEW- Meter' analysieren die beteiligten Forschungsinstitute und Praxispartner Ressourcenverbrauch und Effizienz in der städtischen Nahrungsmittelproduktion. In ca. 60 urbanen Gärten im Ruhrgebiet sowie in den Metropolenregionen London, Paris, Pozna? und New York werden Ressourcenflüsse erhoben und modelliert. FEW- Meter möchte unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Standortbedingungen unter anderem folgende Fragen beantworten: In welchen Mengen können landwirtschaftliche Produkte in städtischen Gärten erzeugt werden? Welche lokalen Ressourcen können genutzt werden? Wie hoch ist der Einsatz von Wasser und Energie im Verhältnis zur Produktionsmenge? Welche Rahmenbedingungen wirken fördernd oder hemmend für UA und welche Entwicklungspfade sind in der Zukunft denkbar? FEW- Meter ist eines der fünfzehn Projekte, die im Rahmen eines Aufrufs der Sustainable Urbanization Global Initiative (SUGI) zum Thema 'Food - Water - Energy Nexus' weltweit gefördert werden. Die Joint Programme Initiative von Urban Europe und dem Belmont Forum bietet einen neuen, einzigartigen Kooperationsrahmen für inter- und transdisziplinäre Forschungsvorhaben. Am Projekt sind folgende Forschungs- und Praxispartnern aus Frankreich, Polen, Groß- Britannien, den USA und Deutschland beteiligt: - Adam Mickiewicz University in Poznan (AMU) - Poznan University of Life Sciences (PULS) - City of Gorzow Wielkopolski (CGW) - Polski Zwi?zek Dzia?kowcow, Okr?g Gorzow Wielkopolski (PZD) - ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) - Landesverband Westfalen und Lippe der Kleingärtner e.V. (LWL) - School of Architecture, University of Portsmouth (UP) - LEAP Micro AD Ltd - Federation of City Farms and Community Gardens (FCFCG) - AgroParisTech (APT) - IRSTV - CNRS FR2488 - The City University of New York, Graduate School of Public Health and Health Policy (CUNY) - University of Michigan, School of Natural Resources and Environment (UM). Im Einzelnen verfolgt das Projekt folgende Ziele: a) Entwicklung eines innovativen und umfassenden Systems (FEW- Meter) zur Erfassung von UA aus einem Nahrungsmittel- Wasser- Energie- Zusammenhang - FWE- Nexus, b) Etablierung einer Online- Community von Betreibern von UA, die das Sammeln von Daten unterstützen wird, c) Entwicklung von Szenarien für die optimale Nutzung städtischer Ressourcen auf der Grundlage einer Erweiterung von UA auf die gesamtstädtische Ebene sowie d) Entwicklung digitaler Werkzeuge, welche die Betreiber von UA bei der Optimierung ihrer landwirtschaftlichen Praktiken im Sinne eines nachhaltigen städtischen Metabolismus' unterstützen. Das Projekt trägt somit zur Transformation von Städten in Richtung Nachhaltigkeit bei.

A Trans-AtLantic Assessment and deep-water ecosystem-based Spatial management plan for Europe (ATLAS)

Das Projekt "A Trans-AtLantic Assessment and deep-water ecosystem-based Spatial management plan for Europe (ATLAS)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von University Edinburgh durchgeführt.

SOLUTIONS for present and future emerging pollutants in land and water resource management

Das Projekt "SOLUTIONS for present and future emerging pollutants in land and water resource management" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - UFZ, Department Wirkungsorientierte Analytik durchgeführt. WP T3 Effect-directed analysis (EDA) - WP T4 Effect-based tools (EBT) - P T5 Ecological Assessment Tools (EA) - Leitung Task T5.1: Using in situ biomarkers and bioassays in a weight of evidence approach (WOE) for the detection of pollutant mixture effects on individual and population levels - WP C1 Danube River Basin case study - Leitung: Effect based screening. Reliable methods for a harmonized European environmental risk assessment have still to be improved. For this purpose, required regulatory measures by the competent authorities are more difficult, or often impossible. A consistent risk assessment is in need for solutions in the fields of prioritisation of present pollutants, abatement of future emerging toxicants, ecotoxicological data for these substances and tools for further management approaches. The 7th EU RTD Framework Programme project SOLUTIONS (Solutions for present and emerging pollutants in land and water resource management) started recently to address these particular topics with a consortium of 39 partners and under the coordination of the Helmholtz Centre of Environmental Research in Leipzig (Germany). Within the Water Framework Directive (WFD) a huge amount of data on the chemical and ecological status of surface water and ground water were collected and are more and more available. This includes property and emission data of substances liable to registration according to the European Chemical Directive REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals), agricultural plant protection products and pharmaceuticals as well as naturally occurring substances. Furthermore, a large number of effects on water organisms driven by pollutants are proofed due to monitoring activities. The main challenge is the linkage of the occurrence of chemicals with the ecological status of surface waters represented by effects on organism and population level. On the one hand the identification of major stressors in aquatic systems is needed. On the other hand knowledge about the molecular mode of action of these chemicals at the sites of action, level of cells and organs, and resulting impacts for organisms and populations is of elementary importance. For this purpose, world leading groups in trace analysis of emerging contaminants, transformation product identification and prediction, effect-based tools (EBTs; endocrine disruption, mutagenicity, adaptive stress response, in vitro and in vivo models, high-throughput microbial gene profiling, toxicogenomics), effect-directed analysis (EDA), exposure modelling, trait-based approaches and ecological modelling, risk assessment of mixtures, abatement options and science-policy interaction will contribute to this project. These efforts will result in tools which facilitate the necessary management approaches for the protection of European waters in according to the terms of the WFD. (abridged text)

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