Das Projekt hat das Ziel, Planungsstrategien zum Umgang mit den aktuellen Herausforderungen Klimaanpassung, Flächendruck und Klimaschutz in wachsenden Städten zu entwickeln. Gerade in wachsenden Städten konkurriert der steigende Bedarf an Wohnflächen mit Grün- und Freiflächen, die für die klimaresiliente Stadtentwicklung dringend nötig sind. Doch trotz Druck auf den Wohnraum ist die Funktionalität der Grünstrukturen für eine klimaorientierte Ausrichtung zu sichern und zu stärken. Auch sollte ein möglichst energieeffizienter Gebäudebestand den Wohnraumbedarf decken. Kurz: Es sollen integrative Lösungen entwickelt und umgesetzt werden, die diese Zielkonflikte minimieren und Synergien aufzeigen. Für München besteht eine zentrale Aufgabe darin, das städtische Wachstum mit den Anforderungen an klimaresiliente Stadtstrukturen - d.h. gegenüber Klimawandelauswirkungen robust und anpassungsfähig - zu vereinbaren. In diesem Zusammenhang spielt es eine wichtige Rolle, die Leistungsfähigkeit von Grünflächen und weiterer grüner Infrastruktur (Vegetation, Gebäudebegrünung) zu erhalten. Insbesondere sollen Risiken, die durch den Klimawandel in München erwartet werden, wie eine Zunahme der thermischen Belastung und das häufigere Auftreten von Starkregenereignissen stärker in Planungsprozessen berücksichtigt werden. In diesem Zusammenhang sollen neue Lösungsansätze entwickelt werden. Im Teilprojekt 'Stadtklimatische Leistungen grüner Infrastruktur im Klimawandel in München' des Referats für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München werden die stadtklimatischen Leistungen von grüner Infrastruktur in München untersucht und aufbereitet. Insbesondere sollen quantifizierbare Aussagen für die Planung geschaffen werden.
Das Projekt hat das Ziel, Planungsstrategien zum Umgang mit den aktuellen Herausforderungen Klimaanpassung, Flächendruck und Klimaschutz in wachsenden Städten zu entwickeln. Gerade in wachsenden Städten konkurriert der steigende Bedarf an Wohnflächen mit Grün- und Freiflächen, die für die klimaresiliente Stadtentwicklung dringend nötig sind. Doch trotz Druck auf den Wohnraum ist die Funktionalität der Grünstrukturen für eine klimaorientierte Ausrichtung zu sichern und zu stärken. Auch sollte ein möglichst energieeffizienter Gebäudebestand den Wohnraumbedarf decken. Kurz: Es sollen integrative Lösungen entwickelt und umgesetzt werden, die diese Zielkonflikte minimieren und Synergien aufzeigen. Das Teilprojekt verfolgt 3 übergeordnete Ziele: 1. Die Koordination des gesamten Projektverbunds; 2. Die Bewertung der regulierenden Ökosystemleistungen grüner Infrastruktur basierend auf wissenschaftlichen und praxisorientierten Erkenntnissen sowie Modellierungen für typische Bebauungsstrukturen in den Reallaboren; 3. Die Analyse der Umsetzungsmöglichkeiten von Klimaschutz- und Anpassungsstrategien im Rahmen der bestehenden Gesetze und die lebenszyklusbasierten Auswirkungen grüner Infrastruktur auf den Energiebedarf und die Umweltwirkungen von Gebäuden und Quartieren.
Klimawandel und Bevölkerungszunahme stellen die Stadt München vor besondere Herausforderungen. Lokale Extremwetterereignisse, die zu Hitzestress und Überflutungen führen können, steigen in Intensität und Häufigkeit, gleichzeitig wächst die Bevölkerung sehr stark. Das Projekt Grüne Stadt der Zukunft hat das Ziel, integrierte Lösungsansätze zum Umgang mit den Herausforderungen Klimawandel und Nachverdichtung in München zu entwickeln und zu erproben, wie sich diese in der Stadtplanung umsetzen lassen. Im Fokus stehen ausgewählte Münchner Quartiere, die mit dem Zielkonflikt zwischen Grünflächen- und Wohnraumbedarf konfrontiert sind. Ein interdisziplinäres Forschungsteam aus 5 Arbeitspaketen untersucht in diesen Reallaboren, wie die Anforderungen der Klimaanpassung in den verschiedenen Planungsebenen und -prozessen verankert werden können. Vor diesem Hintergrund werden die mikroklimatische Wirkung grüner Infrastrukturmaßnahmen modelliert und sozioökonomische Analysen zur Gestaltung von urbanem Grün mit verschiedenen Akteursgruppen durchgeführt. Forschungsfragen: - Welche Faktoren und Instrumente greifen in Planungsprozessen für die Umsetzung grüner Infrastrukturen? - Welche Regulationsleistungen erbringt grüne Infrastruktur (GI) für Klimaanpassung und Klimaschutz? - Wie können der Flächenbedarf für grüne Infrastruktur und der Wohnraumbedarf aus Sicht verschiedener Zielgruppen miteinander vereinbart werden? - Welche Hemmnisse können eine Umsetzung grüner Infrastrukturmaßnahmen beeinträchtigen und wie lassen sich diese reduzieren?
Der steigende Wohnraumbedarf und zunehmende Mobilitätsnachfrage erfordern neue Konzepte für Stadtstrukturen und Mobilitätsversorgung. Flächensparende und innovative Mobilitätsangebote als Bestandteil der Planung neuer Stadtquartiere können einen Beitrag zur Lösung akuter Probleme leisten. Erfahrungen in der Planung und Umsetzung solcher Konzepte sowie der Wirkungen sind jedoch gering. Neben Nutzungspotenzialen müssen hierfür insbesondere auch rechtliche und organisatorische Fragen und Verflechtungen zwischen entsprechenden Akteuren geklärt werden. Das Verbundprojekt erarbeitet, systematisiert und vermittelt Wissen und Handlungsmöglichkeiten, indem es die Erforschung flächeneffizienter Mobilitätskonzepte mit in der Planung befindlicher Stadtquartiere verknüpft. Dabei werden Konzepte für den Personen- und Wirtschaftsverkehr berücksichtigt. Im Ergebnis soll einerseits ein allgemein verwendbarer modularer 'Baukasten' für flächeneffiziente Siedlungs- und Mobilitätskonzepte vorliegen, andererseits kurz- und mittelfristig umsetzbare Maßnahmen für ein konkretes Quartiersentwicklungsprojekt in Berlin (Wasserstadt Oberhavel). Das Teilprojekt koordiniert den Verbund und sorgt für die Integration praktischer und wissenschaftlicher Wissensbestände. Dies bezieht sich zum einen auf die Projektarbeiten der verschiedenen Verbundpartner, zum anderen auf die Verknüpfung mit verkehrspolitischen und -planerischen Maßnahmen des Landes Berlin.
Der steigende Wohnraumbedarf und die zunehmende Mobilitätsnachfrage erfordern neue Konzepte für Stadtstrukturen und deren Mobilitätsversorgung. Flächensparende und innovative Mobilitätsangebote als Bestandteil der Planung neuer Stadtquartiere können einen Beitrag zur Lösung akuter Probleme leisten. Erfahrungen in der Planung und Umsetzung solcher Konzepte sowie der Wirkungen sind jedoch gering. Neben Nutzungspotenzialen müssen hierfür insbesondere auch rechtliche und organisatorische Fragen und Verflechtungen zwischen entsprechenden Akteuren geklärt werden. Das Verbundprojekt erarbeitet, systematisiert und vermittelt Wissen und Handlungsmöglichkeiten, indem es die Erforschung flächeneffizienter Mobilitätskonzepte mit in der Planung befindlichen Stadtquartieren verknüpft. Dabei werden Konzepte für den Personen- und Wirtschaftsverkehr berücksichtigt. Im Ergebnis soll einerseits ein allgemein verwendbarer modularer ‚Baukasten' für flächeneffiziente Siedlungs- und Mobilitätskonzepte vorliegen, andererseits kurz- und mittelfristig umsetzbare Maßnahmen für ein konkretes Quartiersentwicklungsprojekt in Berlin (Wasserstadt Oberhavel / WATERKANT Berlin). Das Teilprojekt fokussiert auf Governance-Optionen und Betreibermodelle, mit denen nachhaltige quartierliche Mobilitätskonzepte für den Personen- und Wirtschaftsverkehr umgesetzt werden können. Hierfür werden verschiedene Optionen in Bezug auf die gesamtwirtschaftlichen Effekte bewertet und zudem analysiert, inwiefern geeignete Anreize für die verschiedenen Akteure gegeben sind.
a) Fachlich begründet ist die transdisziplinäre Vorlaufforschung in der bestehenden Forschungslücke zu den intersektionalen Genderaspekten menschlicher Bedürfnisse, spezifisch für urbane Räume, in denen in naher Zukunft die meisten Menschen wohnen. Bekannt sind rollenspezifische Verhaltensweisen und Zuständigkeiten, wie z. B. die ungleiche Carearbeit zwischen Männern und Frauen, unterschiedliche Einkommensverteilung, Kommunikationsmuster oder Konsum- und Ernährungsverhalten, die aktualisiert und im Vergleich zum ländlichen Raum überprüft werden sollen. Welche geschlechtsspezifischen Verhaltensmuster und deren Veränderungen sowie vergeschlechtliche Strukturen haben besondere stadträumliche Umwelteffekte in den Bedürfnisfeldern Mobilität, Konsum/Ernährung und Wohnen? Welche Wechselwirkungen gibt es und wie kann man sie bei einer nachhaltigen Stadt- und Infrastrukturentwicklung, Verkehrsplanung, bei nachhaltigem Bauen, Energiekonsum, Klimaschutz/-anpassung oder Nahrungsmittelproduktion/-konsum berücksichtigen? Mittels einer umfassenden, systematischen Literaturrecherche und Auswertung sollen die Genderaspekte für die umweltrelevante Bedürfnisfelderforschung in Ballungsräumen herausgearbeitet werden. Der Stadt-Land-Abgleich sollte exemplarisch für Wohnen und Mobilität erfolgen. b) Auf Basis der (vergleichenden) Bestandsaufnahme sollen ausgewählte Maßnahmen für die Bundesprogramme zur Stadtentwicklung vorgeschlagen werden. Sie sollen geschlechtsspezifisch und intersektoral dazu beitragen, ein umweltbewussteres und ressourcenschonenderes Handeln von Männern und Frauen zu stimulieren. Als weiterer Output sollen innovative Forschungsmethoden und transdisziplinäre Zugänge vorgeschlagen werden, die die Integration von Geschlechteraspekten in die jeweilige Bedürfnisfelderforschung anhand des Beispiels des Stadtraums ermöglichen.
Wohnen in einem lebendigen Viertel, mit einem ökologischen Energiekonzept und einem innovativen Mobilitätsangebot - dies sind Kennzeichen des Bauvorhabens 'Stadtwohnen im Rosensteinviertel'. Das Siedlungswerk Stuttgart will am Stuttgarter Nordbahnhof ein Quartier und Mobilitätskonzept mit Vorbildcharakter realisieren, bei dem moderne Mobilität (Elektromobilität und Carsharing) und regenerative Energiequellen zentrale Kriterien sind. Mit dem Vorhaben nimmt das Siedlungswerk als einziges größeres Wohnprojekt am Programm LivingLab BWemobil teil, das vom Bund als eines von vier Schaufenstern E-Mobilität gefördert wird. Als Grundlage für das Mobilitätskonzept hat das Institut für Stadtplanung und Sozialforschung Weeber+Partner im Auftrag des Siedlungswerks ein Gutachten erarbeitet, das die neue und komplexe Aufgabe fachübergreifend und mit vielfältigen Methoden angeht. Inhalte sind: - Stadtwohnen im Rosensteinviertel: Konzeption des Bauvorhabens - städtebauliche Entwicklungen - Nutzungen im Umfeld - vorhandene Mobilitätsangebote - Bewohnerstruktur: Wer zieht in das Rosensteinviertel? Vorgaben der Landeshauptstadt Stuttgart - Eigentumsverhältnisse und Wohnungsgemenge - Nachfrage nach urbanem Wohnen - Wer zieht um und aus welchen Gründen? - Erfahrungen aus bisherigen Projekten des Siedlungswerks - Mobilitätsbedürfnisse: Mobilität in Deutschland - Mobilität in der Region Stuttgart - Mobilität in Stuttgart - Mobilitätskosten - Carsharing und Elektromobilität: Carsharing - Elektrofahrzeuge und Elektromobilität - Teilen von elektromobilen Fahrzeugen - Mobilitätskonzept: Organisationsform und Strategien - Organisationsformen für Carsharing im Vergleich - Beispiele anderer Kommunen und Wohnungsbaugesellschaften. Der Ende 2013 abgeschlossene Bericht mündet in Empfehlungen - u.a. zu den geeigneten Fahrzeugen (nicht nur Pkw), der Organisation des Carsharing, der Parkierung, der Kommunikationsstrategie, zum Umsetzungsprozess und zur Einbindung in den Quartiers- und gesamtstädtischen Kontext. Zum Gutachten gehören zahlreiche Grafiken, Tabellen, Abbildungen, Kurzfassungen zu jedem Kapitel und ein ausführliches Quellenverzeichnis. Methoden waren Datenauswertungen, Dokumentenanalysen, Recherchen, Experteninterviews und ein Perspektivenworkshop mit Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen und Erfahrungen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 39 |
| Europa | 3 |
| Kommune | 2 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 13 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 39 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 39 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 37 |
| Englisch | 7 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 27 |
| Webseite | 12 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 24 |
| Lebewesen und Lebensräume | 37 |
| Luft | 16 |
| Mensch und Umwelt | 39 |
| Wasser | 15 |
| Weitere | 39 |