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Abfall, Altlasten, Bodenschutz

Das Sachgebiet Abfall, Altlasten, Bodenschutz, Grundwasser gibt fachtechnische Stellungnahmen und Bewertungen in seinem Fachbereich ab, insbesondere im Rahmen von Verwaltungsverfahren. Darüber hinaus obliegen uns die Überwachung von Anlagen und die fachtechnische Begleitung von Vorhaben. Aufgabenschwerpunkte dabei sind: Betrieb, Stilllegung und Nachsorge von Deponien, ordnungsgemäße und schadlose Entsorgung von Abfällen, Untersuchung und Gefahrenabwehr bei Altlasten in kommunaler Trägerschaft und als Beteiligte in bergrechtlichen Verfahren. Aufgaben: - fachtechnische Bearbeitung von Verfahren nach dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz sowie dessen Verordnungen, dem Bundesbodenschutzgesetz, der Bundesbodenschutz- und Altlastenverordnung, dem Sächsischen Abfall- und Bodenschutzgesetz und der Förderrichtlinien Abfall und Altlasten einschl. der Überwachung - fachtechnische Stellungnahmen zum kommunalen Erwerb kontaminierter Liegenschaften/Verdachtsflächen und zu Genehmigungs- und Planfeststellungsverfahren, als Beteiligter im bergrechtlichen Verfahren

Anfallende Abfälle (§5 Abs.1 Nr.3 BImSchG)

- technische Anlagendaten zu genehmigungsbedürftigen Anlagen, - Daten zu anfallenden Abfällen. Daten werden im "Anlageninformationssystems Immissionsschutz (AIS-I)" gehalten; zugehörige Module sind: - A-Modul: Arbeitsstätten und Anlagen - E-Modul: Emissionserklärung

Abfall, Altlasten, Bodenschutz

Überwachungen, Fachstellungnahmen, Beratungen, Berichte und Grundlagenbearbeitungen im Fachbereich.

Branchenprogramm zur Abfallvermeidung und -verwertung in Galvanikanlagen

Das Projekt "Branchenprogramm zur Abfallvermeidung und -verwertung in Galvanikanlagen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Ökopol Institut für Ökologie und Politik GmbH durchgeführt. Ziel und erwartete Ergebnisse: In Nordrhein-Westfalen werden derzeit ca. 350 genehmigungsbedürftige Anlagen nach den Nrn. 3.9 Spalte, 3.9 Spalte 2 a) und 3.10 Spalten 1 und 2 des Anhangs zur 4. BImSchV betrieben. Für diese Anlagen wird eine umfassende Erhebung zum Stand der Technik und zu möglichen Maßnahmen der Abfallvermeidung und der Verminderung, einschliesslich Darstellung möglicher Bester Verfügbarer Techniken durchgeführt. Hierzu werden die bei den zuständigen Immissionsschutz- und Wasserbehörden vorliegenden Unterlagen (z.B. Genehmigungsunterlagen, Abfallbilanzen, Einleitungserlaubnisse) gesichtet und ausgewertet; Angaben zum Abfall- und Abwasseranfall nach Abstimmung mit den betreffenden Industrieverbänden durch eine Betreiberabfrage zu aktualisiert, ergänzt und ausgewertet; einzelnen Anlagen zwecks Erstellung einer Prioritätenliste hinsichtlich ihrer Bedeutung bewertet; besonders abfall- und abwasserrelevante Anlagen im Hinblick auf die Anforderungen an eine weitgehende Vermeidung und Verwertung von Abfällen und Abwasser einer eingehenden Vor-Ort-Untersuchung unterzogen. Dabei wird für jede untersuchte Anlage ein detaillierter Prüfbericht zu erstellt. Ziel des Projektes ist die Ermittlung des derzeitigen Status im Hinblick auf Anfall, Aufkommen und Entsorgung von Abfällen und Schmutzwasser der Anlagen insbesondere im Hinblick auf besonders überwachungsbedürftige Abfälle; Ermittlung des Vermeidungspotentials für Abfälle und Abwässer sowie des Verwertungspotentials für Abfälle; Ermittlung des Standes des Vollzuges des Paragraph 5 Abs. 1 Nr. 3 BImSchG; exemplarische Untersuchung von Anlagen im Hinblick auf die Möglichkeit der Umsetzung von dem aktuellen Stand der Technik entsprechenden Maßnahmen zur Vermeidung und Verwertung von Abfällen und Abwasser; Erarbeitung eines Leitfadens zur Umsetzung von Maßnahmen zur Vermeidung und Verwertung von Abfällen und Abwasser. Dabei sind die Musterverwaltungsvorschriften des LAI, Anforderungen der Abwasserverordnung einschließlich der einschlägigen Anhänge, einschlägige technische Regelwerke und die Ergebnisse der exemplarischen Untersuchungen zu berücksichtigen Das Branchenprogramm wird mit den betreffenden Industrieverbänden diskutiert und wichtige Zwischenergebnisse diesen regelmäßig vorgestellt. In einer Projektsteuerungsgruppe bestehend aus Vertretern der Vollzugsbehörden werden Informationen ausgetauscht, Probleme diskutiert, Optimierungsvorschläge eingebracht und das weitere Vorgehen abgestimmt.

Teilvorhaben 2

Das Projekt "Teilvorhaben 2" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von IFG Institut für Gebirgsmechanik GmbH durchgeführt. 1. Die Arbeiten im Verbund der fünf Projektpartner haben das Ziel, Instrumentarien für die Nachweise zur sicheren und dauerhaften Untertage-Einlagerung von gefährlichen Abfällen in Steinsalzformationen zu verbessern. Dieses Folgevorhaben schließt sich inhaltlich an das BMBF-Verbundvorhaben 'Die Modellierung des mechanischen Verhaltens von Steinsalz: Vergleich aktueller Stoffgesetze und Vorgehensweisen' an, das zwischen dem 01.04.2004 und dem 30.11.2006 in einer Kooperation der gleichen Projektpartner bearbeitet wurde. 2. Im Folgevorhaben sollen nun 3D-Benchmark-Modellberechnungen zur Spannungs-, Verformungs-, Dilatanz- und Schädigungsentwicklung in einem realen, stärker beanspruchten Untertagebauwerk im Steinsalz durchgeführt werden. Dabei wird auch die Permeabilitätsentwicklung in aufgelockerten Gesteinsbereichen einbezogen. Außerdem wird eine Langzeitextrapolation des mechanischen Verhaltens vorgenommen. 3. Dieses Vorhaben dient einer realitätsnäheren Einschätzung der Stoffgesetzfähigkeiten. Es wird eine verbesserte Basis für Empfehlungen zu deren Einsatz bei der praktischen Anwendung schaffen und somit eine verbesserte Bewertung von Endlagern und Untertagedeponien ermöglichen.

Konditionierung von legierungsmetallhaltigen Schlämmen und Stäuben

Das Projekt "Konditionierung von legierungsmetallhaltigen Schlämmen und Stäuben" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Gerhard Lang GmbH & Co. KG durchgeführt. Die Gerhard Lang GmbH & Co. KG seit über 100 Jahren im Schrott- und Metallrecycling tätig. Der Schwerpunkt liegt bei der Verarbeitung von Metallabfällen zu hochwertigen Vorprodukten für die Schmelz- bzw. Gießerei-Industrie. Aus verschiedenen Produktionsverfahren der Metallbearbeitung und Oberflächentechnik resultieren Metallschlämme und -stäube mit teilweise hohen Gehalten an hochwertigen Metallen, wie Molybdän, Cobalt, Wolfram, Nickel, Chrom und Titan. Mangels effektiver Recyclingmöglichkeiten werden diese Rückstände vorwiegend als besonders überwachungsbedürftige Abfälle auf Deponien entsorgt bzw. der Verbrennung zugeführt. Im Rahmen des Demonstrationsvorhabens wird eine Produktionsanlage errichtet, mit der diese Metallschlämme und -stäube materialspezifisch erfasst und so konditioniert werden, dass sie als Rohstoffe oder Legierungszuschlag direkt in Schmelzbetrieben eingesetzt werden können. Damit werden nun Kreisläufe geschlossen, Ressourcen geschont und Entsorgungskapazitäten gespart. Insgesamt sollen 3.240 t hochwertige Metalle aus den Produktionsabfällen zurück gewonnen und zu Briketts verarbeitet werden. Folgende Umweltschutzwirkungen sollen erreicht werden: - Die Deponierung metallhaltiger Abfälle wird vermieden. - Ressourcenschonung, da die hergestellten Briketts erneut als Legierungsmittel in der Stahlindustrie eingesetzt werden können. - Der Energiebedarf ist um ein Vielfaches niedriger als bei der Herstellung von Ferrochrom und Rohnickel. - Der Lösemitteleinsatz wird im Kreislauf geführt. Lediglich 2-3 Prozent der eingesetzten Menge müssen wegen Verunreinigungen ausgeschleust werden. Die verunreinigten Lösemittel werden an den Hersteller zurückgegeben oder wiederaufbereitet. - Gasförmige Lösungsmittelemissionen treten nicht auf, da enthaltene Dämpfe vor dem Öffnen der Anlage über eine Kältefalle kondensiert werden.

Beitrag der Abfallwirtschaft zur nachhaltigen Entwicklung in Deutschland - Sachstandsanalyse und Vorschläge für Maßnahmen zur Steigerung des Nachhaltigkeitsbeitrages - Untersuchung ausgewählter Industrieabfälle (in Fortführung der Untersuchung...)

Das Projekt "Beitrag der Abfallwirtschaft zur nachhaltigen Entwicklung in Deutschland - Sachstandsanalyse und Vorschläge für Maßnahmen zur Steigerung des Nachhaltigkeitsbeitrages - Untersuchung ausgewählter Industrieabfälle (in Fortführung der Untersuchung...)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH durchgeführt. 1. In Fortführung des Sachstandsberichts zum Beitrag der Abfallwirtschaft zur nachhaltigen Entwicklung in Deutschland sollen weitere ausgewählte industrielle Abfälle einer Untersuchung unterzogen werden. Dabei geht es um die Ermittlung des Potenzials zur Substitution primärer Rohstoffe und zur Steigerung der Energieeffizienz. Daneben ist als neue Herausforderung der Verbleib von Schadstoffen besonders zu betrachten, der bei Verwertung und Beseitigung von industriellen Massenabfällen, insbesondere von besonders überwachungsbedürftigen Abfällen, als relevant erachtet werden muss. Der Schutz der Umweltgüter (Boden, Wasser, Luft) und der Ausschluss von Schadstoffen aus der Biosphäre sind als grundlegende Bedingungen zu berücksichtigen. Datengrundlagen und Forschungsergebnisse Dritter, besonders von BMBF, Landesumweltämtern und Landesentsorgungsgesellschaften, sollen einbezogen werden. Eine Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt ist geboten. 2. Diese Sachstandsanalyse muss wiederum in einem zweiten Schritt bewertet werden, im Hinblick auf den Beitrag der Abfallwirtschaft zum Ziel eines nachhaltigen Wirtschaftens. Dabei sind Handlungsalternativen zu identifizieren, zu untersuchen und auszuwerten, mit dem Ziel die aktuelle Situation hinsichtlich ihrer Richtungssicherheit besser einschätzen zu können. 3. Daraus sind sodann konkrete Maßnahmenvorschläge für das weitere Handeln abzuleiten. Im Einzelnen ist angestrebt: die Untersuchung der Stoffströme bei wesentlichen Rohstoffen im Hinblick auf ihr Potential für die Rückführung von Abfällen in Produktionsprozesse an Beispielen wie Bauschutt/Straßenaufbruch, die Untersuchung von Stoffströmen bei wesentlichen Schadstoffen im Hinblick auf kontaminationsbedingte Hemmnisse bei der Verwertung von Abfällen an Beispielen wie Lacken/Lösemitteln, die Aufzeigung von Verwertungsverfahren, die eine quantitativ und qualitativ hochwertige Rückgewinnung von Rohstoffen ermöglichen, die Ausweitung der Produktverantwortung mit dem Ziel recyclinggerechtere Konstruktionen zu realisieren, durch systematische Nutzung des Energiegehaltes der Abfallströme zur Schonung fossiler Energieträger und damit zum Klimaschutz beizutragen. Durch den Abgleich mit Handlungsalternativen können die Vorschläge auch hinsichtlich der besser umweltverträglichen Lösung (Paragraph 6.1 Satz 2 KrW-/AbfG) gemacht werden.

Bewertung von Immobilisaten zur Ablagerung auf Deponien

Das Projekt "Bewertung von Immobilisaten zur Ablagerung auf Deponien" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz durchgeführt. Die Deponieverordnung vom 24.07.2002 (DepV) regelt in § 6 Abs. 3, dass stabile, nicht reaktive besonders überwachungsbedürftige Abfälle auf einer Deponie oder einem Deponieabschnitt der Klasse I oder II abgelagert werden können, wenn diese dem Auslaug-verhalten von Abfällen entsprechen, die die Zuordnungskriterien nach Anhang 1 der Abfallablagerungsverordnung (AbfAblV) einhalten. Demzufolge ist eine Ablagerung von besonders überwachungsbedürftigen Abfällen auf Deponien der Klasse I und II nur zulässig, wenn deren vollständige und dauerhafte Stabilisierung nachgewiesen wird. Aus der chemisch-mineralogischen Fachliteratur sind viele Speicherminerale und chemische Verbindungen bekannt, die in Immobilisaten gebildet werden können. Deren Langzeitstabilität ist u.a. von zahlreichen äußeren Faktoren abhängig, wie z.B. den Bedingungen auf der Deponie, den mechanischen und hydraulischen Eigenschaften und der stofflichen Zusammensetzung der Immobilisate. Da es bisher keine konkreten Auswertungen zur Langzeitstabilität von Immobilisaten unter Deponiebedingungen gibt, soll eine Literaturrecherche und -auswertung zu diesem Thema durchgeführt werden. In dieser Studie werden bevorzugt solche Verbindungen dargestellt, die sich aus Stoffen zusammensetzen, die in gängigen Immobilisierungsverfahren eingesetzt werden und bei Ablagerung auf Deponien der Deponieklasse I oder II nach DepV unter Einhaltung der Zuordnungswerte der AbfAblV langfristig stabil sind.

Bau einer innovativen Farbgebungsanlage

Das Projekt "Bau einer innovativen Farbgebungsanlage" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Claas Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH durchgeführt. CLAAS hat im Rahmen der Umstrukturierung der Fertigung für selbstfahrende Erntemaschinen ein innovatives Oberflächenbehandlungskonzept umgesetzt, das die Entstehung von Emissionen flüchtiger organischer Stoffe (VOC-Emissionen), die zu den Vorläuferstoffen für bodennahes Ozon (Sommersmog) zählen, besonders überwachungsbedürftiger Abfälle (Lackschlämme) aus der Spritzlackierung sowie von mit Lack und Behandlungschemikalien belasteter Abwässer vermindert. Die im Rahmen des neuen Verfahrens installierte wässrige Vorbehandlung ist durch neuartige Badpflege und Spülwasserrecycling innovativ und kann grundsätzlich überall dort eingesetzt werden, wo eine wässrige Reinigung vor einer weiteren Oberflächenbehandlung erforderlich ist. Im beschriebenen Fall wird sie im Bereich Landtechnik / Großfahrzeugbau eingesetzt. Betriebswirtschaftlich rechnet sich das Verfahren.

Fortschreibung des Verzeichnisses von Verwertern fuer Abfall- und Reststoffe

Das Projekt "Fortschreibung des Verzeichnisses von Verwertern fuer Abfall- und Reststoffe" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Forschungs- und Entwicklungszentrum Sondermüll durchgeführt. Erarbeitung und Pflege eines verlaesslichen EDV-gestuetzten Verzeichnisses von Verwerterbetrieben fuer besonders ueberwachungsbeduerftige Abfaelle. 1) Identifizierung von echten Verwertern, Zwischensammlern und Transporteuren. 2) Feststellung der Uebernahmekriterien der Verwerter; 3) Ermittlung von Verfahren, Kapazitaeten, rueckgewonnenen Stoffen. 4) In Datenbank ca 500 Betriebe aus 6000 selektiert.

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