Das Projekt "Nachhaltiger Artenschutz durch Theorie & Umsetzung im besiedelten Raum" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Kommunen für biologische Vielfalt e.V. durchgeführt. Gesamtziel des Projektes ist die Förderung der biologischen Vielfalt im Siedlungsbereich von Städten und Gemeinden und damit die Verbreitung und Stärkung eines naturnahen Grünflächenmanagements. Dieses soll durch Leitbilder und Strategien im Verwaltungshandeln verankert und in Planwerken integriert werden. Im Blickpunkt stehen vor allem Kommunen, in denen noch überwiegend konventionell gepflegt wird. Die wichtigste Zielgruppe stellen dabei die für das kommunale Grün zuständigen Personen dar. Für diese werden Informationsangebote bereitgestellt und es wird eine persönliche Beratung angeboten, um damit konkrete Umsetzungen vor Ort zu ermöglichen. Folgende Angebote sind dafür vorgesehen: ein Online-Informationsportal, eine Förderberatung, eine Service-Hotline, eine Fachberatung vor Ort, sowie ein Beratungsnetzwerk aus ehemaligen Mitarbeitenden der Grünflächen- und Umweltämter, die auf Praxiserfahrungen in der naturnahen Pflege zurückgreifen können. Ein weiterer Schwerpunkt stellt die Wissensvermittlung und -verbreitung dar. Die im kommunalen Grün zuständigen Personen sollen sowohl durch Fortbildungsangebote in Form von Webinar-Schulungen, als auch durch Fortbildungen in ihrer täglichen Arbeit unterstützt werden. In Fachworkshops werden Lösungen für besondere Problemstellungen gesucht. Da die Akzeptanzförderung für die Verbreitung eines naturnahen Grünflächenmanagements in der Bevölkerung entscheidend ist, bildet diese einen Schwerpunkt in den Fortbildungsmaßnahmen. Darüber hinaus werden die Kommunen durch mediale Angebote in ihrer Öffentlichkeitsarbeit unterstützt: Mittels moderner Hilfsmittel wie einer App können Interessierte vorbildliche Stadtnaturflächen und herausragende Projekte digital sowie vor Ort besuchen und weiterführende Informationen abrufen. Durch soziale Medien sollen bundesweit Menschen zum Thema Stadtnatur und naturnahe Grünflächenpflege informiert und sensibilisiert werden.
Das Projekt "H2Giga-QT1.1 - Projektverbund zur optimierten Materialentwicklung für die technische H2-Erzeugung durch verbesserte Sauerstoffelektroden" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Sektion Chemie, Institut für Anorganische Chemie durchgeführt. Im Verbund PrometH2eus wird ein wissensbasierter, systematischer Weg aufgezeigt, wie durch Zusammenwirken von Grundlagenforschung und industrienahen Materialwissenschaften gezielt neue technisch relevante Anodenmaterialien für die Wasserstoffherstellung durch alkalische Wasserelektrolyse realisiert werden können. In diesem Teilprojekt werden (nass-)chemische Abscheidungsverfahren für katalytisch aktive Oxid-/Hydroxidterminierungen aus gut verfügbaren Elementen mit kontrollierter Zusammensetzung und Struktur auf Nickel(legierungs)oberflächen entwickelt. Dabei stehen die 3d-Übergangsmetalle, insbesondere Mn, Fe, Co, Ni im Fokus. Ebenfalls werden die Promotierung durch geringe Anteile schwererer Übergangsmetalle und der Einfluss von größeren Ionen zur Perowskitbildung untersucht. Statt der direkten Beschichtung mit vorgefertigten oxidischen Zielverbindungen (multimetallische Spinelle, Perowskite und LDHs) wird der Schwerpunkt der Arbeiten auf dem Wachstum von Präkursor-Schichten liegen (Karbonate, Hydroxide, organische Anionen), die auf der Elektrode thermisch zum OER-Katalysator umgesetzt werden. Hierbei werden sowohl strukturierte Elektroden der Projektpartner als auch planare Modelloberflächen eingesetzt, um die Phasenbildung eingehend zu studieren. Ziel sind geeignete Komposite aus dem metallischen Substrat und stabilen OER-Katalysatorschichten.
Das Projekt "Teilvorhaben: Entwicklung und Optimierung eines PEM-Brennstoffzellenstacks und degradationsreduzierender Betriebsstrategien und deren Integration in ein BHKW" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von inhouse engineering GmbH durchgeführt. Ziel im Vorhaben Sorglos-BHKW ist die Entwicklung der neuen Anlagengeneration inhouse5000+GEN2 und die Schaffung der technologischen Grundlagen zum Betrieb eines Brennstoffzellen-BHKW sowohl mit H2/Methan-Mischgasen als auch die Weiterentwicklung von Kernkomponenten wie dem PEM-Brennstoffzellenstack für den Betrieb mit reinem Wasserstoff und wasserstoffreichem Gas. Daher liegt der Schwerpunkt der Arbeiten von inhouse auf: - Entwicklung eines 100 % H2- und Reformat-tauglichen PEM-Brennstoffzellenstacks (PEM-BZ-Stack) mit 5 kW elektrischer Leistung - Analyse und Optimierung systemrelevanter Parameter und Betriebsprozeduren - Entwicklung eines optimierten Systemdesigns und Systemvalidierung in Langzeiterprobung und in Gebäudeversorgungskonzepten - Wirtschaftlichkeitsanalyse Im Projekt werden daher von inhouse betriebs- und standortrelevante sowie fertigungsprozessbasierte Fragestellungen erforscht und Lösungsansätze zur Maximierung von Lebensdauer und Effizienz des BHKW und des PEM-Brennstoffzellenstack entwickelt und validiert. Die neue Anlagengeneration erfordert auch die Entwicklung einer neuen Reformergeneration für Multi-Fuel-Betriebskonzepte mit H2/Erdgasgemischen bis 30 % H2 und eines integrierten Energiemanagers für eine vorausschauende Fahrweise und die Visualisierung von Effizienz und CO2 Reduktion für den Betreiber. Diese werden von den Projektpartnern bearbeitet und gemeinsam im Brennstoffzellen-BHKW zusammengeführt. Das Brennstoffzellen-BHKW inhouse5000+GEN2 ist damit 'H2-Ready'.
Das Projekt "Umfassende Prozessuntersuchungen zur heterogenen Eisnukleation: von einzelnen Wolkentropfen zu Wolkensimulationen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Meteorologie und Klimaforschung, Atmosphärische Aerosolforschung durchgeführt. Verlässliche Vorhersagen von Wetter und Klimawandel erfordern ein gutes Verständnis der Eisbildung in troposphärischen Wolken. Von besonderer Bedeutung ist dabei die sogenannte heterogene Eisnukleation durch atmosphärische Aerosolpartikel. Das hier beantragte Projekt beinhaltet eine umfassende Untersuchung der heterogenen Eisnukleation in Zirruswolken und Mischphasenwolken, gemeinsam mit 8 weiteren Projekten der Forschergruppe INUIT. Eisbildung durch Kontaktgefrieren wird für einzelne Tröpfchen in einem elektrodynamischen Levitator (Paulfalle) untersucht. Experimente zum Einfluss von Aerosolen auf Immersionsgefrieren, Kontaktgefrieren und Depositionsnukleation werden in der AIDA-Wolkenkammer und einer neuen dynamischen Wolkenkammer durchgeführt, falls diese wie geplant bis Anfang 2016 zur Verfügung stehen wird. Hauptziele und Arbeitspakete des Projekts sind (a) Untersuchungen zum Immersionsgefrieren, Kontaktgefrieren und zur Depositionsnukleation von INUIT-2 Referenzaerosolen in enger Zusammenarbeit mit allen anderen lNUlT-2-Partnern, (b) AIDA-Wolkensimulationsexperimente mit redispergierten atmosphärischen Aerosolen die auf Filtern gesammelt wurden (in Zusammenarbeit mit RP8), (c) AIDA-Experimente mit porösen Partikeln zur Untersuchung des Einflusses von Kapillarkondensation und Prä-aktivierung auf Eisnukleationsprozesse, (d) EDB-Experimente zur Kontaktnukleation mit atmosphärisch relevanten und komplexen Aerosolen, (e) Untersuchungen zu den grundlegenden Mechanismen des Kontaktgefrierens, (f) die Entwicklung einer umfassenden und einheitlichen Parametrisierung heterogener Eisnukleation in enger Zusammenarbeit mit RP3 und RP5, (g) erste Experimente zur Kontaktnukleation in einer neuen Wolkenkammer unter Nutzung der Expertise aus langjährigen Experimenten zum Kontaktgefrieren und mit der Wolkensimulationskammer, (h) die Durchführung von zwei AIDA-Messkampagnen, eine nur für die INUIT-2- Partner und eine mit internationaler Beteiligung, bei denen Labormethoden und Feld Instrumente für die Messung von Aerosolen und eisbildenden Partikeln getestet und miteinander verglichen werden um hohe internationale Standards in der Eisnukleationsforschung zu entwickeln und zu erhalten. Die Aktivitäten an der AIDA-Wolkenkammer bieten auch eine gute Verknüpfung der Labor-, Feld und Modellieraktivitäten innerhalb der Forschergruppe INUIT und mit externen Partnern. In Ergänzung der laufenden INUIT-Arbeiten möchten wir in weiteren drei Jahren der Forschergruppe folgende neue Schwerpunkte setzen: die Eisnukleationseigenschaften von porösen Partikeln, Immersionsgefrieren und Depositionsnukleation von größenselektierten Partikeln mit Durchmessern bis zu einigen Mikrometern, die Quantifizierung von Kontaktgefrierraten von atmosphärisch relevanten komplexen Aerosolpartikeln, und erste Wolkenkammerexperimente zum Kontaktgefrieren. Außerdem werden wir die Erstellung und Pflege einer neuen Datenbank für Laborergebnisse zur heterogenen Eisnukleation unterstützen.
Das Projekt "Untersuchungen mikrobieller Gemeinschaften und Funktionen für eine integrierte Charakterisierung von Manganknollen-Ökosystemen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung durchgeführt. Die hier beantragten Arbeiten innerhalb des Europäischen Gesamtvorhabens DEEPREST fokussieren auf die mikrobielle Biodiversität in Sedimenten und Manganknollen von pazifischen Manganknollen-Ökosystemen. Die zugrundeliegenden Probennahmen wurden im Rahmen verschiedener Expeditionen durchgeführt und decken lokale und regionale räumliche Skalen von Metern innerhalb von Stationen bis zu zehntausend Kilometern zwischen verschiedenen Manganknollengebieten ab. Bisherige Analysen haben v.a. die taxonomische Biodiversität in Kombination mit der metabolischen Aktivität betrachtet. Im hier beantragten Teilprojekt werden die Analysen entscheidend ausgeweitet: Neben der taxonomischen Zusammensetzung der mikrobiellen Gemeinschaften werden die vorherrschenden und aktiven Gruppen ebenso betrachtet wie die funktionelle mikrobielle Diversität. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt dabei auf bioinformatischen Analysen genomischer Daten. Mit statistischer Verfahren werden die lokal vorhandene, taxonomische und funktionale Vielfalt ebenso charakterisiert wie Änderungen entlang räumlicher Gradienten. Die gewonnenen Informationen werden mit weiteren Daten zu Lebensgemeinschaften und Umwelteigenschaften des Antragsstellers und weiterer Projektpartner kombiniert. Basierend darauf findet eine integrierte Analyse des multidisziplinären Datensatzes mit statistischen Methoden und Modellierungen statt. Die dabei etablierten Methoden und gewonnenen Erkenntnisse sind für einen Schutz von Tiefsee-Ökosystemen und für ein wissensbasiertes Management von größtem Wert: Basierend auf Korrelation abiotischer und biotischer Variablen und einer Kenntnis der für eine Besiedlung durch spezifische Gemeinschaften erforderlichen Habitateigenschaften können relevante Baseline- und Monitoring-Parameter identifiziert werden, sowie geeignete Areale für Schutzgebiete, Referenzgebiete und potentielle Abbaugebiete definiert werden, in denen ein geringstmöglicher Schaden durch einen Manganknollenabbau erwartet wird.
Das Projekt "Teilvorhaben: Integration der 3D-Drucktechnik in die Prozesskette und Optimierung des Gesamtsystems für die Serienfertigung innerhalb der Faserverbundbauweise" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Silence Aircraft GmbH durchgeführt. Als Hersteller von extrem leichten und hochfesten Komposite-Strukturen sind wir verpflichtet, die jeweils neueste und beste Fertigungstechnik und Materialien einzusetzen, um am Markt zu bestehen. Gemeinsam mit unseren beiden Partnern MK Technology und Z+R Kunststoff-Technik werden wir deshalb eine Technik entwickeln, die eine Zwischenschicht aus nachwachsenden Rohstoffen vollautomatisch aufbauen wird. Den Schwerpunkt unserer Arbeiten sehen wir in zwei Bereichen: 1. Perfekte Auslegung der Anlage, d.h. des Roboters, des Greifers und der Sensorik an unsere spezifischen Anforderungen der Komposite-Bauweise und Integration in unsere bestehende Fertigung. 2. Ergänzung der Biosandwich-Technik durch Aufbau von generativ hergestellten Innen- und Außenlagen. Nach Abschluss der Entwicklung sollten wir ein System besitzen, das Sandwichstruktur-Bauteile, bestehend aus mindestens drei Lagen und unter Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen, vollautomatisch herstellt.
Das Projekt "Teilvorhaben: Digitaler Zwilling für den nachhaltigen Gebäudebetrieb auf Basis GAIA-X" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von N+P Informationssysteme GmbH durchgeführt. Ziel von iECO ist es, auf Basis von Gaia-X einen gemeinsamen Datenraum für die Bauwirtschaft zu schaffen. Die Bauwirtschaft zählt mit rund 2,5 Mio. Beschäftigten und einem Umsatz von 130 Mrd. Euro zwar zu den Schlüsselbranchen der deutschen Wirtschaft, hinkt in der Digitalisierung aber hinterher und liegt in der Produktivität um bis zu 30 Prozentpunkten hinter der Industrie zurück. iECO will diese Produktivitätslücke schließen und der Bauwirtschaft neue Wertschöpfungspotenziale erschließen. Der Focus der Arbeiten von N+P liegt in der Schaffung durchgängiger Prozesse mit dem Schwerpunkten 'Integration/Anbindung von BIM-Modellen' und 'Übergabe des fertigen Gebäudes in den Betrieb (Inbetriebnahme)'. Aufgrund der langjährigen Erfahrung der N+P in diesen Bereichen sollen neue 'Digitale Services' entstehen, welche die Mehrwerte der GAIA-X Plattform wie Datensouveränität und -sicherheit gewährleisten. Diese neuen Digitalen Services sollen unter anderem den Austausch zwischen dem gemeinsamen Datenraum für die Bauwirtschaft und anderen marktführenden Softwaresystemen/Softwareplattformen sicherzustellen sowie ein entsprechendes Ökosystem schaffen. Je größer die Anzahl an Nutzern und Lösungspartnern in einem Ökosystem ist, desto relevanter ist dies für einzelne Industrien. Neben dem Austausch steht ebenfalls die Entwicklung neuer 'Digitaler Services' auf Basis des gemeinsamen Datenraumes zur Schaffung von Mehrwerten im Vordergrund. Diese zukünftige Softwaregeneration bedingt eine Microservice-orientierte Softwarearchitektur als Grundvoraussetzung der späteren 'Digitalen Services auf Basis GAIA-X', welche im Rahmen des Projektes geschaffen werden sollen. Die entwickelten 'Digitalen Services' sollen zukünftig auf einer N+P Plattform gebündelt werden, den Aufbau eines Digitalen Zwilling ermöglichen und somit auch für die Nutzung in verschiedenen Ökosystemen zur Verfügung stehen.
Das Projekt "Vorhaben: Küstenschutz und Sedimentpfade" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Hamburg, Institut für Wasserbau B-10 durchgeführt. Das Vorhaben DAM-SN-CoastalFutures - Zukunftsszenarien zur Förderung einer nachhaltigen Nutzung mariner Räume - Teilprojekt K: Küstenschutz und Sedimentpfade ist ein Teilprojekt des Verbundprojekts CoastalFutures. In CoastalFutures wird ein neuartiges skalenübergreifendes End-to-End (E2E) Modellsystem für Nord- und Ostsee und die Küstengebiete entwickelt. Mit diesem Modellsystem wird im Projekt eine virtuelle Umgebung geschaffen (i) zur Untersuchung von Auswirkungen der Klimaänderung und anthropogener Nutzungen auf Ökosysteme und (ii) zur Testung unterschiedlicher Managementmaßnahmen. Das Projekt stellt damit ein innovatives Instrument zur Entscheidungsunterstützung für ein maritimes Systemmanagement bereit und schafft Handlungswissen. CoastalFutures konzentriert sich dabei auf vier Management-sektoren: (i) Offshore-Energieerzeugung, (ii) Fischerei, (iii) Küstenschutz und Sandmanagement und (iv) Nährstoff- und Schadstoffeinträge. Im Vorhaben Küstenschutz und Sedimentpfade werden im Wesentlichen Arbeiten im Rahmen der Modellentwicklung mit einem Schwerpunkt auf die Auswirkungen von Küstenschutzmaßnahmen auf Sedimentpfade durchgeführt. Hierzu werden Detailmodelle für ausgewählte Küstenabschnitte auf Ebene von physiographischen Einheiten erstellt und betrieben mit dem Ziel, die Variabilität der örtlichen Hydrodynamik abzubilden und darauf aufbauend, Sedimenttransporte und Sedimenttransportpfade zu ermitteln und im Hinblick auf die Auswirkungen des menschlichen Handelns (Schwerpunkt hier Küstenschutz und Sedimentmanagement) zu bewerten und zudem für skalen- und kompartimentsübergreifende Modelle und Modellierung aufzubereiten und zu parametrisieren.
Das Projekt "Teilvorhaben: Umsetzungscluster Herten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von HYCON GmbH durchgeführt. Ein Fokus dieser Untersuchung ist die reale Umsetzung von Konzepten zur wasserstoffbasierten Energiebereitstellung in bestehenden Gewerbegebieten an den Standorten Gifhorn, Herten und Karlsruhe. Hierbei sollen Erkenntnisse zum einen über Möglichkeiten und technische Anpassungsbedarfe der Gewerbe/Industrien und der Infrastrukturen vor Ort an eine flexible Wasserstoffbereitstellung für eine Überführung aus der methanbasierten in eine wasserstoffbasierte Energieversorgung gewonnen werden. Zum anderen sollen auch die Hemmnisse, Kosten und THG-Minderungen für diese Standorte bestimmt werden. Ein weiterer Fokus liegt in der Übertragbarkeit der Praxisdaten auf andere Wasserstofftechnologien und Standorte mit Hilfe digitaler Zwillinge. Durch diese Vorgehensweise können Kosten-Erlössituationen, technische und betriebswirtschaftliche Lösungen, systemdienliche Einbindungen und Synergien zwischen unterschiedlichen Anwendungen evaluiert werden. Daraus können weitere Gewerbegebiete schon für Wasserstoff erweiterbar geplant werden und somit als Nukleus für eine Wasserstoffwelt dienen. Teilvorhaben: Beim Teilvorhaben der HYCON GmbH liegt der Schwerpunkt in den übergeordneten Arbeiten im Anwendungscluster Gifhorn und der Versuchsplattform Herten. HYCON entwickelt das energetische Grobkonzept für das wasserstoffbasierte und klimafreundliche Energiespeichersystem im regionalen Abfallwirtschaftszentrum Gifhorn und wird darüber hinaus die hierzu gehörige grundlegende Steuerung (Prozessleitsystem - PLS) konzipieren und programmtechnisch umsetzen, sowie das extern zu vergebende Energiemanagementsystem implementieren. Am Anwenderzentrum h2herten werden zudem Betriebsuntersuchung an einer Referenzanlage zum Aufbau einer Datenbasis durchgeführt, sodass Handlungsempfehlungen hinsichtlich einer Systemverbesserung für den Anwendungsfall der Anlage in Gifhorn gegeben werden können.
Das Projekt "Struktur- und Artenvielfalt in Gärten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Ökologie und Evolution durchgeführt. Ziel des Verbundprojektes gARTENreich (Phase 2) ist die inter- und transdisziplinäre Entwicklung von Strategien sowie von Umsetzungs- und Kommunikationsansätzen zur Sicherung und Erhöhung der biologischen Vielfalt in Privatgärten in Deutschland durch (i) die Entwicklung und pilothafte Umsetzung von Ideen und 'Biodiversität-Modulen' zur biodiversitätsfördernden Gestaltung von Privatgärten sowie Initiierung von Lernprozessen in den Kommunen (AP1), (ii) die deutschlandweite Ermittlung von Determinanten der bestehenden Gestaltung von Privatgärten sowie die Abschätzung der Handlungsbereitschaft für eine biodiversitätsfördernde Umgestaltung bei Änderung wesentlicher Einflussfaktoren (AP2), (iii) die Einschätzung der Strukturvielfalt in Privatgärten und des Potenzials von Maßnahmen zur Erhöhung der Strukturvielfalt auf die Artenvielfalt auf verschiedenen räumlichen Ebenen (AP3), sowie (iv) die Erarbeitung von bundesweit in Kommunen nutzbaren Umsetzungs- und Kommunikationsansätzen, Ableitung von geeigneten Strategien und Handlungsempfehlungen auf kommunaler und nationaler Ebene sowie ein Upscaling möglicher Effekte von Anreizprogrammen auf die Biodiversität (AP4). Der Schwerpunkt der Arbeit der FSU Jena liegt im Arbeitspaket 3 'Räumliche Erfassung von Artenvielfalt - Messung, Einflussfaktoren und Wirkung'. Hier soll (i) auf der lokalen Ebene untersucht werden, ob sich bereits existierende Indices eignen, um die Biodiversität in Privatgärten abzuschätzen, bzw. es sollen diese entsprechend angepasst werden. Anschließend soll (ii) erprobt werden, inwieweit eine räumliche Übertragung der auf lokaler Ebene gefunden Muster auf größere Skalen möglich ist, bzw. es sollen Möglichkeiten für eine Anpassung/ Erweiterung bereits bestehender Methoden getestet werden, um abschließend (iii) Möglichkeiten zur Steigerung oder Erhaltung der Artenvielfalt in Privatgärten aufzuzeigen.
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Lebewesen & Lebensräume | 60 |
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Mensch & Umwelt | 102 |
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