Das Projekt "Intelligente Netzanbindung von Elektrofahrzeugen zur Erbringung von Systemdienstleistungen (INEES)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Volkswagen AG durchgeführt. INEES ist ein Forschungsprojekt der Forschungspartner Fraunhofer IWES, LichtBlick AG, SMA AG und der Volkswagen Konzernforschung und wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert. In dem Projekt geht es um die intelligente Einbindung von Elektromobilen in den Strommarkt. Geplant ist u.a. ein Flottenversuch zur Erbringung von Systemdienstleistungen für den Strommarkt (Angebot von Regelenergie) - mit gepoolten Elektrofahrzeugen und Be- und Entladestation für Auto-Batterien (bidirektionale, dreiphasige DC-Wallbox mit 10kW Lade- und Entladeleistung). Insgesamt werden 20 Fahrzeuge in dem Flottenversuch in Berlin ab 2014 getestet. Das Projekt hat ein Volumen von rund 15 Mio. Euro.
Das Projekt "Verkehrsmittelübergreifende Bündelung lokalbezogener Projekte in der Fläche für die Mobilität auf dem Land ohne eigenes Auto" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Planungsbüro VIA e.G. durchgeführt. Das Verbundvorhaben 'aufdemland.mobil' bündelt in zwei Modellregionen lokalbezogene Projekte in der Fläche für die Mobilität ohne eigenes Auto, mit dem primären Ziel, im OEPNV effizientere und an die spezifisch ländlichen Bedingungen angepasste Lösungen zu entwickeln. In den Projekten des Forschungspartners VIA werden - neben der Koordinatorenrolle im Verbundvorhaben - gemeinsam mit den Umsetzungspartnern neuartige gemeinschaftliche Mobilitätsangebote komplementär zum klassischen OEPNV bzw. bedarfsorientierter OEPNV-Formen entwickelt und erprobt (Projekt 1a/1b), die Integration von Bringediensten als öffentlichen Güternahverkehr (OEGNV) in den OEPNV ausgelotet (Projekt 4), das Fahrrad als Zubringer zum OEPNV sowie die Fahrradmitnahme in Bussen modellhaft konzipiert (Projekt 5a) bzw. die Integration des Freizeitverkehrs einer BahnRadRoute ins oertliche OEPNV-Angebot und die Bahnhofsentwicklung modellhaft integriert (Projekt 5d). Von der Beteiligung im Verbundvorhaben werden mittelfristig verbesserteGrundlagen für eine erfolgreiche Mobilitätsforschung und für effiziente, einträgliche Consultingtätigkeit speziell unter den Bedingungen ländlicher Gebiete in Deutschland erwartet.
Das Projekt "Beitrag Universität Regensburg: Förderung der Akzeptanz von innovativen ÖPNV-Systemen, Analyse des Nutzerverhaltens (AP V5, V8)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Regensburg, Institut für experimentelle Psychologie, Lehrstuhl für Biologische, Klinische und Rehabilitationspsychologie durchgeführt. Übergeordnetes Verbundziel: Entwicklung eines vollständig flexibilisierten ÖPNV-Systems, dass neuartige flexible Linienverkehre, bedarfsorientierte Verkehre und Mitfahrtangebote des MIV durch moderne IuK-Techniken unter Nutzung einer (virtuellen) Mobilitätszentrale integriert, um insbesondere kurzfristig entstehende Mobilitätsbedarfe einer Region abzuwickeln. Wissenschaftliches Arbeitsziel: Förderung der Akzeptanz von innovativen ÖPNV-Systemen, Analyse des Nutzerverhaltens vor und nach dem Angebotseinführung und Bewertung in den Demonstrationsräumen. Arbeitsschritte Verbundvorhaben: Problemanalyse/Lösungskonzepte, Entwicklung von Betriebsmodellen, technische Entwicklung und Erprobung, Vorbereitung und Durchführung von Demonstratoren sowie Bewertung. Das Teilprojekt der Universität Regensburg bezieht sich insbesondere auf die Integration von bedarfsorientierten, flexibilisierten Angebotsformen für den ÖPNV in Bentheim (verkehrlich-betrieblicher Aspekt), Schwerpunkt ist die vorbereitende Analyse der Nutzerakzeptanz (Potentialabschätzung) und Begleituntersuchung sowie Bewertung. Verwertung: Anwendung und Vermittlung von Methoden zur Messung der Verkehrsmittelwahl für bedarfsorientierte Verkehre und Technikakzeptanz in der Lehre.
Das Projekt "Leitprojekt INTER-MOBIL Region Dresden (Verbundprojekt)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Planungsbüro intermobil durchgeführt. TP1: Nachfragebeeinflussung; TP2: flexible S-Bahn; TP3: virtuelle Mobilität; TP4: electronic ticket; TP5: Straßenverkehrsmanagement; TP6: Mobilitätsregelung und -information; TP7: Evaluation. Die beispiellosen Strukturwandelprozesse der neunziger Jahre haben in der Region Dresden, wie in allen vergleichbaren Ballungsräumen der neuen Bundesländer, einen 'besorgniserregenden Suburbanisierungsprozess nach nordamerikanischem Beispiel' ausgelöst, der sich 'im Zeitraffertempo' vollzieht und im Zusammenwirken mit der 'Explosion der individuellen Motorisierung' eine stadtunverträgliche Modal-Split-Entwicklung verursacht hat. Das Vorhaben intermobil Region Dresden will zur Umkehr dieses Trends beitragen. Am Beispiel des Verdichtungsraumes Dresden wird eine komplex angelegte Gesamtstrategie zu einer nachhaltigen Mobilitätssicherung entwickelt und in Szenarioanalysen, Simulationsuntersuchungen und Demonstrationsvorhaben einer umfassenden Wirkungsanalyse unterzogen. Ziel des Forschungsprojektes ist, die wirtschaftlich machbaren und politisch konsensfähigen 'Stellschrauben' für eine integrierte Nachfrage und Angebotssteuerung zu identifizieren, die in einen realen Beitrag zur nachhaltigen Mobilitätssicherung leisten können. Das Vorhaben eröffnet die Chance, die im Süd-Ost-Korridor Dresden - Sächsische Schweiz geplanten und überwiegend durch Bund und Freistaat geförderten Verkehrsinfrastrukturvorhaben mit einem Volumen von fast 2 Mrd. DM in die intelligente und effiziente Vernetzung der Mobilitätssysteme einzubeziehen. Mit dem Konsortium wurde ein Forschungsverbund geschaffen, der die Träger der Nahverkehrssysteme, die Landeshauptstadt Dresden, kleine und mittelständische Unternehmen der Region, bedeutende Industriepartner, sowie Universitäten und die Fraunhofer Gesellschaft zu einer interdisziplinären Kooperation zusammenführt. Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit begleitet das Projekt mit flankierenden Maßnahmen durch Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur für die praktische Umsetzung der Forschungsergebnisse.
Das Projekt "BMW: Park und Ride-Kommunikation" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bayerische Motorenwerke AG durchgeführt. Der OEPNV im Land Brandenburg umfasst vielfach nur noch den Schuelerverkehr und bietet somit fuer uebrige Nutzer ein unzureichendes Angebot. Durch die Entwicklung alternativer Angebotskonzepte und attraktiver Services, die Vernetzung von Kundennachfrage, Disposition und Anschlusssicherung, die Beseitigung von Innovationshemmnissen sowie durch eine umfassende integrierte Demonstration soll in IMPULS 2005 ein zukunftsfaehiges Modell fuer den laendlichen OEPNV vorgestellt werden. BMW entwickelt ein Kommunikationskonzept zu Park und Ride in der Region Berlin-Brandenburg, sowohl internet- wie auch verkehrsraumgestuetzt. Das Besondere ist, dass im Internet Belegungsprognosen zu verschiedenen Standorten angeboten werden. Die Ergebnisse des Projektes sollen auf andere Regionen uebertragbar sein.
Das Projekt "Vergleichende Ermittlung des Energieumsatzes der Lebensmittelbereitstellung aus regionalen und globalen Prozessketten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Gießen, Fachbereich 09, Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement, Institut für Landtechnik, Professur für Haushaltstechnik durchgeführt. Das laufende Projekt befasst sich seit 1/2002 mit der vergleichenden Ermittlung und Bewertung von Endenergieumsätzen regionaler und überregionaler/globaler Lebensmittelbereitstellung. Als Beispiele sind bisher Fruchtsäfte und Lammfleisch untersucht worden. Fruchtsäfte werden global als Konzentrate verschifft und hier rückverdünnt. Lammfleisch wird global als Tiefkühlware transportiert. Beiden globalen Produkten steht ein regionales Angebot vergleichbarer Qualität gegenüber. Die erhobenen Daten zeigen deutlich, dass die Betriebsgröße und nicht die Marketingentfernung den Energieumsatz bestimmt. Kleine Betriebe haben einen erheblich höheren energetischen Aufwand pro Lebensmitteleinheit als große, trotz der sehr geringen Marketingdistanzen der Kleinbetriebe. Die vorliegenden Daten lassen energetisch gesehen auf eine 'ecology of scale' schließen, analog zur 'economy of scale'. Seit Anfang 2003 laufen Erhebungen an regionalen und globalen Weinen, die bereits beim Erzeuger in die Flasche abgefüllt werden. Darüber hinaus haben Datenerhebungen an Rind- und Schweinefleisch begonnen, Erhebungen an Tiefkühl- versus Frischgemüse sind in 2004 vorgesehen. Durch die Ende 2004 vorliegende Auswahl typisch unterschiedlicher Fallbeispiele werden allgemein gültige Aussagen für Lebensmittel angestrebt.
Das Projekt "Technische Universitaet Berlin: Entwicklung von Angebotskonzepten für den Gemeinschaftsverkehr" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Berlin, Institut für Straßen- und Schienenverkehr, Fachgebiet Schienenfahrwege und Bahnbetrieb durchgeführt. Das OEPNV-Angebot im Land Brandenburg kann die heutigen Mobilitaetsbeduerfnisse aller Nutzergruppen nur unzureichend befriedigen. Durch die Entwicklung alternativer Angebotskonzepte und attraktiver Services, die Vernetzung von Kundennachfrage, Disposition und Anschlusssicherung, die Beseitigung von Innovationshemmnissen sowie durch eine integrierte Demonstration soll in IMPULS 2005 ein bedarfsgerechtes und zukunftsfaehiges Modell fuer den laendlichen OEPNV vorgestellt werden. Die TU Berlin ist vor allem in der Konzeption der geplanten Gemeinschaftsverkehre aktiv. Im Rahmen der Quantifizierung der Verkehrsnachfrage werden wissenschaftliche Methoden der Nachfrageanalyse untersucht und erweitert sowie die von anderen Partnern zugelieferten Befragungsdaten statistisch ausgewertet. Es folgt die Defizitanalyse, in der basierend auf Erreichbarkeitsmodellen, der Nachfrage und dem derzeit existierenden Angebot der Handlungsbedarf ermittelt wird. Auf dieser Basis erfolgt die Entwicklung geeigneter Betriebskonzepte, die Grundlage der Demonstrationsphase sind. Die Demonstrationsphase wird wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse des Projektes sollen auf andere Regionen uebertragbar sein.
Das Projekt "Akzeptanz des Busverkehrs in Bocholt und Potentiale der Angebotsverbesserung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Münster, Institut für Geographie durchgeführt. Auf der Grundlage eines in Kuerze einzufuehrenden Stadtbus-Systems im Mittelzentrum Bocholt wurde eine Angebots- und Akzeptanzanalyse des bestehenden Busverkehrangebots durchgefuehrt, um die Beduerfnisse und Befindlichkeiten der Bewohner Bocholts optimal in das neue Angebot einarbeiten zu koennen. Die grundsaetzlich geringe Akzeptanz des Busverkehrs im November 1999 verweist auf zahlreiche qualitative und quantitative Angebotsmaengel. Darueber hinaus konnten etliche Aussagen zu typischen Zielen des Arbeits-, Einkaufs- und Freizeitverkehrs gewonnen werden, die eine Optimierung des neuen Angebots ermoeglichen. Vorgehensweise: Es wurden in repraesentativem Umfang quantitative Haushaltsbefragungen in Bocholt durchgefuehrt. Untersuchungsdesign: Querschnitt.
Das Projekt "Entwicklung eines regionalen touristischen Leistungsangebots zur Staerkung des laendlichen Raums in Schutzgebieten (Biosphaerenreservate/Nationalparke/Naturparke)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von DTG Deutschland Touristik durchgeführt. Die Arbeitsgruppe 'Umweltdialog im Buendnis fuer Arbeit' hat die Einrichtung einer weiteren Unterarbeitsgruppe 'Entwicklung laendlicher Raeume/nachhaltiger Tourismus' beschlossen. Die Unterarbeitsgruppe soll insbesondere folgenden Schwerpunkt abdecken: Es sollen fuer Schutzgebietsregionen in den Laendern regionale Angebote entwickelt werden, die die gesamte touristische Leistungskette umfassen. Das Fehlen buchbarer Pauschalangebote ist eines der groessten Hindernisse bei der Entwicklung des Tourismus in Deutschland. Ziel des Vorhabens ist deshalb die Entwicklung und Gestaltung buchbarer Angebote im laendlichen Raum. Das Ergebnis des Vorhabens soll auch Beispiel fuer die Produktgestaltung im Bereich nachhaltiger Tourismus sein. Bei der Entwicklung und Gestaltung regionaler Angebote sind nicht nur Nachhaltigkeitsaspekte, sondern vor allem auch fuer die Vermarktung wichtige Aspekte (Buchungskontingente, Provisionen etc.) zu beruecksichtigen.
Das Projekt "Miscanthus 'Giganteus' als Industrierohstoff und für die thermische Nutzung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung durchgeführt. Die Bereitstellung von Industrierohstoffen und Energie in der Form von Wärme und elektrischen Strom aus Einjahres-, zweijährigen und ausdauernden Pflanzen stellt in allen industrialisierten Ländern und auch in Österreich mittel- und langfristig eine bedeutende Alternative zum Verbrauch fossiler Resourcen dar. Miscanthus Giganteus, eine ausdauernde Pflanze, benötigt eine stark vom Standort abhängige ein- bis zweijährige Etablierungsphase. Die Ernte des Aufwuchses ist erst ab dem zweiten Vegetationsjahr wirtschaftlich. Nach bisherigen Ergebnissen und Erwartungen ist eine ca. 20jährige Nutzungsdauer möglich. Die Feldversuche an fünf bezüglich Klima und Bodenform (Bodentyp und Art) unterschiedlichen Standorten ergaben von 1989 bis 2001 jährlich Trockensubstanzerträge von 17500 bis 24000 kg/ha. Die Ertragsschwankungen zwischen den Jahren sind relativ niedrig, standortbezogen zwischen 2000 und 4000 kg/ha. Zwischen den einzelnen Standorten gibt es bedeutende Ertragsunterschiede. Jährlich hohe Erträge werden an den Standorten ILZ (Steiermark) und in ST. FLORIAN (Oberösterreich) bei durchschnittlichen Jahresniederschlagsmengen zwischen 700 und 900 mm erzielt. Durch die geringeren Niederschläge bedingt ist das Ertragsniveau in MICHELNDORF, MARKGRAFNEUSIEDL, GROSS ENZERSDORF und STEINBRUNN niedriger. Bei Bewässerung in einer Menge von 100 bis 150 mm (Juli bis September) steigt der Biomasseertrag um ca. 2000 bis 5000 kg/ha an. Das Ertragsmaximum wird Ende November - Anfang Dezember erreicht. Bis zum üblichen Erntetermin Ende Februar - Mitte März fällt der Ertrag aufgrund des Blattfalles und Abbrechen der dünnen Stängel und Triebspitzen ab. Der Wassergehalt im Erntegut liegt bei einer Ernte Ende November - Anfang Dezember über 50 Prozent, er fällt je nach mittlerem Stängeldurchmesser und Winter-Witterungsverlauf bis Ende Februar auf 30 bis ca. 42 Prozent ab. Eine Stickstoffdüngermenge über 60 kg N/ha führt nur selten zu steigenden Erträgen. Gülle als Dünger erreicht wegen der meist dichten Blattmulchauflage nur eine geringe Düngerwirkung. Die wesentlichen Qualitätskriterien bei einer thermisch energetischen bzw. stofflichen Nutzung sind konstant. Der Aschegehalt im Erntegut weist ab dem dritten Aufwuchsjahr Werte zwischen 3,2 und 5,0 Prozent auf. Auch der N- Gehalt im Erntegut bleibt ab dem Dritten Aufwuchsjahr beinahe konstant und liegt zwischen 0,3 und 0,42 Prozent. Den größten Anteil der Miscanthusasche bilden Siliciumoxyd (ca. 40 bis 50 5) und K2O (12 bis 20 Prozent). Miscanthuserntegut ist bei entsprechender Technologie ein Rohstoff für die Zellulosegewinnung. Der Gehalt ab dem dritten Aufwuchsjahr liegt bei ca. 47,5 Prozent und ist nur geringfügig niedriger als im Laub- oder Nadelholz.
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