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Besamungsstationen mit Zulassung nach Tierzuchtgesetz

Betreiber von Besamungsstationen oder von Embryo-Entnahmeeinheiten für den nationalen Handel bedürfen der Erlaubnis nach §18 des Nationalen Tierzuchtgesetzes (TierZG, 2019). Die Erlaubnis erfolgt durch die zuständige Tierzuchtbehörde des entsprechenden Bundeslandes.

Glücklichere Schweine - nicht nur in Iden Landwirtschaftsministerin eröffnet Deckstall in der Altmark

Magdeburg/Iden. Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert hat heute einen neuen Deckstall in der Lehrwerkstatt Schwein im Zentrum für Tierhaltung und Technik der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau (LLG) in Iden in der Altmark eröffnet. ?Die Sauen werden hier jetzt in der Gruppe gehalten? erklärt Dalbert. ?Es ist das erklärte Ziel, sowohl politisch als auch gesellschaftlich, Sauen nicht mehr im Kastenstand zu halten. Tierhaltung muss artgerecht sein. Wir müssen die Haltungsbedingungen so gestalten, dass es den Tieren gut geht. Das haben wir in Iden mit dem Umbau des Stalles jetzt umgesetzt.?Nur noch während der Besamung für drei bis maximal fünf Tage werden die Sauen in Iden künftig fixiert. Danach kommen die Tiere in die Gruppenhaltung. ?Eine Fixierung der Sauen darf über das absolut notwendige Mindestmaß nicht hinausgehen. Das gilt für die Zeit der Besamung zum Schutz der Tiere während der Rausche, aber zum Beispiel auch bei tiermedizinischer Behandlung?, meint die Landwirtschaftsministerin. Mit der Eröffnung des umgebauten Deckstalls im Zentrum für Tierhaltung und Technik der LLG geht das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie mit gutem Beispiel voran.?Mit dem Schweinezüchterverband sind wir uns grundsätzlich einig, in eine zukunftsfähige Gruppenhaltung von Sauen umzusteigen. Bei der Umstellung von einer rechtskonformen Kastenhaltung zu einer Gruppenhaltung der Sauen ergibt sich für die Halter nach Berechnungen meines Ministeriums nicht grundsätzlich ein erhöhter Platzbedarf?, berichtet Dalbert.  Aus rechtlicher Sicht kommen keine Übergangsfristen für die Haltung in Kastenständen, die den derzeitigen Vorgaben der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung nicht entsprechen, in Betracht. In Sachsen-Anhalt   bewerten   die  Vollzugsbehörden  den   Einzelfall  und  setzen  dafür Fristen.  Dabei werden folgende Kriterien berücksichtigt.-             Umstellungskonzept-             wirtschaftliche Situation (Bindungsfristen für bestehende Fördermaßnahmen, Liquidität), -             ggf. erforderliche Genehmigungen (Baurecht, BImSchG)-             bisherige Zuverlässigkeit des TierhaltersDas Landwirtschaftsministerium kann den Umstellungsprozess aktuell über die Premiumförderung des Agrarinvestitionsförderungsprogramms unterstützen. Der Agrarministerkonferenz wird ein Rahmenpapier zur zukünftigen Ausgestaltung der Gruppenhaltung vom Bund vorgelegt werden, welches Grundlage für die Förderung sein soll. Künftig wird Sachsen-Anhalt die Premiumförderung nur noch für Gruppenhaltung bei Sauen anbieten.  Unterstützt wird das politische Ziel einer artgerechten Tierhaltung auch durch das ?Magdeburger Urteil? zur Bemessung der Kastenstandbreite. Mit dem Urteil vom November 2015 hatte das Oberverwaltungsgericht Magdeburg festgestellt, dass die Tiere genügend Platz haben müssen, um sich darin insbesondere liegend ungehindert ausstrecken zu können. Dieses Urteil wurde vom Bundesverwaltungsgericht im November 2016 bestätigt und gilt seitdem bundesweit. ?Aus dieser Rechtsvorschrift hat sich für Schweinehalter eine Handlungspflicht ergeben?, betont die Landwirtschaftsministerin. Impressum:Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energiedes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleLeipziger Str. 5839112 MagdeburgTel: (0391) 567-1950Fax: (0391) 567-1964Mail: pr@mule.sachsen-anhalt.de

Sub project: Core Project 9 'Soil' Linking biodiversity and land use to soil functions

Das Projekt "Sub project: Core Project 9 'Soil' Linking biodiversity and land use to soil functions" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Max-Planck-Institut für Biogeochemie durchgeführt. Böden sind als Standort für Pflanzen und Lebensraum für eine Vielzahl von Mikroorganismen ein integraler Bestandteil von Ökosystemen. Das Kernprojekt Boden stellt grundlegende Daten über Bodeneigenschaften und Bodenfunktionen bereit. Wir organisieren zudem koordinierte Bodenprobenahmen auf den Experimentier-Flächen (EP) und beteiligen uns an der Synthese in den Biodiversitäts Exploratorien (BE). Im Vordergrund steht dabei die Fragestellung, wie sich Landnutzung und Biodiversität auf den Eintrag, die Speicherung und die Stabilität von Kohlenstoff und Nährstoffen im Boden auswirken. In der vergangenen Projektphase der BE haben wir 2017 die koordinierte Bodenprobenahme auf allen EP wiederholt und grundlegende Bodenparameter für weitere Projekte zur Verfügung gestellt. Wir haben zudem das Monitoring des Streufalls auf allen Waldflächen fortgesetzt. Wir konnten zeigen, dass der Streufall in den ungenutzten Wäldern größer als in genutzten Wäldern war, wozu insbesondere die größere Menge an Zweigen, Ästen und Früchten im ungenutzten Wald beitrug. Die Umsatzzeiten von Kohlenstoff in der organischen Auflage zeigen, dass diese sowohl durch den Standort (z.B. pH Wert, Nährstoffverfügbarkeit) als auch durch die Qualität der Streu beeinflusst werden. Der Abbau von organischer Substanz wurde auf allen Experimentier-Flächen in situ durch Messung der Bodenatmung bestimmt. Durch die Trockenheit im Sommer 2018 waren die gemessenen Bodenatmungsraten gering. Trotzdem konnten im Wald Effekte der Untersuchungsregion, der Landnutzung und der Hauptbaumart nachgewiesen werden. Die Nährstoffauswaschung wurde mit Austauscherharzen im Jahr 2018/19 kumulativ bestimmt, so dass die Analyse noch nicht abgeschlossen ist. In der kommenden Projektphase werden wir das Bodenmonitoring auf allen EP fortsetzen. In enger Kooperation mit anderen Projekten werden wir eine weitere Bodenprobenahme auf allen 300 EP organisieren. Diese Probenahme wird dann auch die neu etablierten Wald- und Grünlandexperimente einschließen. Auf allen Flächen werden wir grundlegende Bodeneigenschaften und Indikatoren für die Bodenqualität bestimmen, auch um die Vergleichbarkeit der neuen Versuchsflächen mit den bisherigen Untersuchungsflächen (den Kontrollflächen) sicherzustellen. Wir werden das Bodenprobenarchiv sowie das Streufall-Monitoring in den BE fortführen. Da die zentrale Frage des Waldexperiments ist, inwiefern ein Lückenschlag durch geänderte Resourcenverfügbarkeit die Biodiversität beeinflusst, werden wir in den neu etablierten Lücken sowohl den Streueintrag, als auch die Nährstoffverfügbarkeit im Boden bestimmen. Wir werden überprüfen, ob diese Änderungen in der Nährstoffverfügbarkeit durch den Abbau von organischer Bodensubstanz bedingt werden. Dazu werden wir die Bodenatmung, Enzymaktivitäten, den Streuabbau und die Aktivität der Bodenfauna bestimmen. Zusätzlich zu unseren bisherigen Synthese-Aktivitäten werden wir dann zur gemeinsamen Bewertung des Waldexperimentes beitragen.

Forstliche Umweltbeobachtung: Boden - Wasser - Luft

Das Projekt "Forstliche Umweltbeobachtung: Boden - Wasser - Luft" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft durchgeführt. Ermittlung von Ausmaß, Verlauf und weiterem Fortschreiten der Walderkrankungen zur Vorbereitung und Auswertung der jährlichen Waldzustandserhebung im Rahmen der Erforschung von Ursachen für Waldschäden.

Andrologische Untersuchungen bei Vögeln der Ordnung Psittaciformes zum Zweck der Arterhaltung und Gefangenschaftszucht

Das Projekt "Andrologische Untersuchungen bei Vögeln der Ordnung Psittaciformes zum Zweck der Arterhaltung und Gefangenschaftszucht" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Leipzig, Veterinär-Physiologisch-Chemisches Institut durchgeführt. Weltweit ist eine rasante Zunahme des Artensterbens auch bei der Klasse Aves zu verzeichnen. Die durch Umweltzerstörung und unzählige andere menschliche Einflüsse (z. B. illegaler Handel mit teuren Wildvögeln) am meisten betroffene Tierordnung stellen die Papageienvögel dar. Derzeit ist fast ein Drittel der Papageienpopulation vom Aussterben bedroht. Eine Möglichkeit, diesen Trend aufzuhalten, besteht in der gezielten und effektiven Nachzucht bedrohter Arten in der Obhut des Menschen mit dem Ziel einer späteren Wiederauswilderung. Leider waren solche Bemühungen bisher oft erfolglos. Ein Grund hierfür besteht in dem nahezu vollständigen Fehlen fundierter wissenschaftlicher Untersuchungen zum Reproduktionsstatus, der Spermagewinnung, -analyse und -konservierung und zur künstlichen Besamung für die Ordnung der Papageien (Psittaciformes). Ziel dieses Projektes ist daher die Erarbeitung von nicht invasiven Methoden zur Bestimmung der Reproduktionssituation verschiedener Papageienspezies. Darüber hinaus soll bei diesen Vögeln eine effektive Gewinnung von Sperma sowie dessen genaue Beurteilung und optimale Nutzung langfristig etabliert werden.

Teilprojekt: 'Projektkoordination, Konzeption und Anwendung der nützlingsfördernden Blühmischungen und Öffentlichkeitsarbeit'

Das Projekt "Teilprojekt: 'Projektkoordination, Konzeption und Anwendung der nützlingsfördernden Blühmischungen und Öffentlichkeitsarbeit'" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland e.V. durchgeführt. Die Landwirtschaft als größter Flächennutzer Deutschlands bietet Lebensräume für viele am Agrarökosystem gebundene wildlebende Arten. Durch Intensivierung der Landwirtschaft mit ausgeräumten Landschaften und dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln stehen diese Arten stark unter Druck. Damit fehlen auch die von diesen Arten erbrachten Ökosystemdienstleistungen wie Bestäubung aber auch die natürliche Schädlingsbekämpfung. Dies führt zu einer weiteren Abhängigkeit von Insektiziden: eine Negativspirale. Mit einem fundamental neuen Ansatz zeigt dieses Projekt auf, wie der vermeintliche Interessenkonflikt zwischen Naturschutz und Agrarwirtschaft entschärft werden kann. Hierbei werden Interessen und Belange von Natur, Landwirtschaft und Politik ebenbürtig berücksichtigt indem gleichzeitig die Förderung von Biodiversität UND agrarischer Produktivität zentral steht. Erfahrungen im Ausland haben gezeigt, dass die dringend notwendige Unterbrechung der Abhängigkeit von Insektiziden möglich ist: Durch die Verwendung von Blühstreifen mit spezieller Pflanzenzusammensetzung konnten dort nicht nur Biodiversität und Bestäuber, sondern auch gezielt Nützlinge, welche biologische Schädlingsbekämpfung leisten, gefördert werden. Dadurch konnte der Schädlingsdruck minimiert und somit der Einsatz von Insektiziden reduziert bis eingestellt werden. Das wiederum wirkte sich zusätzlich positiv auf die lokalen Insekten und die durch sie erbrachten Ökosystemdienstleistungen aus: eine Positivspirale entstand. Das erhöhte nicht nur die Biodiversität, sondern steigerte auch die Erträge. Im Rahmen dieses Verbundprojektes passen wir nun gemeinsam mit Landwirten diesen Ansatz an deutsche regionale Gegebenheiten an, evaluieren die Effektivität dieser Maßnahmen in Deutschland und transferieren gewonnenes Wissen in die Praxis. Über die konkrete Umsetzung von Lösungswegen machen wir diese erlebbar und zeigen mit diesen auf, wie eine Win-Win Situation für Landwirtschaft UND Natur möglich ist.

Revitalisierung und ökologische Aufwertung bodensaurer Magerrasen durch die Anreicherung und nachhaltige Nutzung der Heilpflanze Arnica montana.

Das Projekt "Revitalisierung und ökologische Aufwertung bodensaurer Magerrasen durch die Anreicherung und nachhaltige Nutzung der Heilpflanze Arnica montana." wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Marburg, Botanischer Garten durchgeführt. Das primäre Ziel des Vorhabens besteht darin, ertragsarme bodensaure Magerrasenflächen durch ein passgenaues Flächenmanagement und durch eine zusätzliche Anreicherung ihrer Charakterart, der Heilpflanze Arnica montana, derart aufzuwerten, dass eine deutlich verbesserte ökonomisch Nutzung dieses Grünlandtyps, bei einer gleichzeitigen deutlichen Steigerung der Artenvielfalt, ermöglicht wird. In diesem Zusammenhang soll eine nachhaltige Vermarktung von Arnica momtana-Blüten etabliert und ein Netzwerk genetischer Erhaltungsgebiete für die prioritäre WEL-Art Arnica montana aufgebaut werden. Eine intensive projektbegleitende Öffentlichkeitsarbeit, z.B. in Form von Infoveranstaltungen für Landwirte/innen in Zusammenarbeit mit den zuständigen Landwirtschaftsämtern, soll dazu beitragen, weitere Landwirte/innen für das Vorhaben zu gewinnen. Ziel ist es, den anhaltenden Rückgang von artenreichem Magergrünland am Dauergrünland in Deutschland, der bereits unter 4% liegt, zu stoppen. Dies ist dringend erforderlich, da durch die zunehmende Unternutzung und Verbrachung bodensaurer Magerrasen der Blütenpflanzenreichtum auf diesen Flächen bereits extrem abgenommen hat und damit auch die Nahrungsgrundlage (Nektar & Pollen) und der Lebensraum vieler Wildinsekten unwiederbringlich verschwunden ist. Dies stellt aus Sicht der Landwirtschaft langfristig ein großes Problem dar, weil gerade Wildinsekten für die optimale Bestäubung zahlreicher landwirtschaftlicher Nutzpflanzen unentbehrlich sind. So können beispielsweise Klee, Wicke, Ackerbohne und Erbse nur durch Hummeln effektiv bestäubt werden. Durch Schautafeln an den Projektflächen, Flyern, Internetpräsenz, etc. soll die Relevanz des Vorhabens, insbesondere in Bezug auf den Wildbienenschutz, als Voraussetzung für einen optimalen Fruchtansatz in der landwirtschaftlichen Nutzpflanzenproduktion, auf breiter Ebene, von den Bewirtschaftern/innen bis hin zu den Konsumenten/innen kommuniziert werden.

Plant-pollinator networks in agro-ecosystems

Das Projekt "Plant-pollinator networks in agro-ecosystems" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Zoologisches Forschungsmuseum Alexander König - Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere durchgeführt. Pollination is crucial for maintaining angiosperm biodiversity and represents one of the most important ecosystem services. With the increasing threats of massive insect decline, studying pollination and associated networks has become more important than ever. However, studying plant-pollinator interactions at a species level with morphological methodologies is time-consuming, expensive, and depends on exceptional taxonomic expertise. In this study, we target the plant-pollinator networks of two important crops (caraway and apple) using a combination of traditional methods with DNA barcoding and metabarcoding. With this approach, we can identify potential dipteran and hymenopteran pollinators and - from their pollen load's their associated plant species. This project is a collaboration between the ZFMK and the Agroecology and Organic Farming Group (INRES) at the University of Bonn and part of GBOL II.

Teilprojekt: Einfluß von Landnutzung auf Bestäubergesundheit und Bestäubungsleistung

Das Projekt "Teilprojekt: Einfluß von Landnutzung auf Bestäubergesundheit und Bestäubungsleistung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Ulm, Institut für Evolutionsökologie und Naturschutzgenomik durchgeführt. Ungefähr 90% der landwirtschaftlichen Flächen Deutschlands werden intensiv bewirtschaftet mit dem Ziel den Ertrag pro Fläche zu steigern. Diese Intensivierung der Agrarflächen führt zu einer überwiegend monotonen und verarmten Landschaft in der Bestäuber durch ein geringes Angebot an Nahrung und Nistmöglichkeiten, Habitatfragmentierung und Pestizide negativ beeinflusst werden können. Diese Faktoren, alleine oder in Kombination, können bei Bestäubern Stress auslösen, was zu morphologischen Fehlentwicklungen (z.B. asymmetrische Flügel), physiologischen Veränderungen (z.B. veränderter Pheromonproduktion), oder erhöhter Krankheitsanfälligkeit führen kann. Diese Verschlechterung der Bestäubergesundheit kann die Lebensdauer von Individuen verkürzen, aber beeinflusst auch Bestäuberverhalten und -aktivität und somit letztendlich die erbrachte Bestäubungsleistung. Um den Erhalt von Bestäubung in Agrarlandschaften zu gewährleisten, ist es daher unumgänglich den Zusammenhang zwischen intensiver Landnutzung, Bestäubergesundheit und Bestäubungsleistung zu verstehen. In unserem Projekt kombinieren wir Freilandmessungen in Agrarlandschaften mit Labor- und Freilandexperimenten, um zu verstehen, wie Änderungen im Landmanagement Bestäubergesundheit und Bestäubungsleistung beeinflussen. Wir werden Asymmetrie in der Flügelentwicklung, Pheromonproduktion, Fettkörpergröße und Virenbefall als Indikatoren für Bestäubergesundheit und Bestäuberverhalten und -aktivität, wie z.B. Flugdistanzen und -verhalten oder gesammelter Pollen, als Indikator für Bestäubungsleistung messen und mit Daten über Landnutzungintensität auf den 150 Graslandfläche der Biodiversitätexploratorien kombinieren. Die Landnutzungsintensität der einzelnen Flächen setzt sich aus dem Landnutzungsindex (LUI), Pflanzendiversität, Pestizideinsatz und Umgebungsparametern zusammen. Mit Bombus lapidarius und Episyrphus balteatus - Vertreter zwei wichtiger Bestäubergruppen: Bienen und Schwebfliegen - als Fokusarten, werden wir testen, ob Änderungen in der Bestäubergesundheit durch unterschiedliches Landmanagement zu Änderungen in der Bestäubungsleistung führen. Zudem werden wir experimentell verschiedene Landnutzungszenarien (Nahrungsverfügbarkeit und Insektizideinsatz) simulieren, um zu untersuchen, wie Einzelfaktoren und deren Kombination zu Änderungen in der Bestäubergesundheit beitragen. Zusammenfassend wird unsere Studie aufzeigen, ob sich Änderungen in der Bestäubergesundheit durch Intensivierung der Landnutzung negativ auf die Bestäubungsleistung auswirken und welche Änderungen die treibenden Faktoren dahinter sind. Somit wird diese Studie wichtige Informationen für Managementmaßnahmen zur Verbesserung der Bestäubergesundheit und dem Erhalt von Bestäubungsleistung in Agrarlandschaften liefern.

Impact of Intrafollicular Sulfated Steroids on Follicular Cells and the Oocyte's Developmental Capacity in Cattle

Das Projekt "Impact of Intrafollicular Sulfated Steroids on Follicular Cells and the Oocyte's Developmental Capacity in Cattle" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Gießen, Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie der Groß- und Kleintiere mit Tierärztlicher Ambulanz durchgeführt. Steroid hormones are essential in orchestrating oocyte maturation, i.e. estrogens of follicular origin support the development of the female gamete and fertilization. In this project the concentration of free and conjugated estrogens during follicular development will be analysed and compared to local concentrations in the developing follicle. Cattle are suitable animal models because of the accessibility and suitability for frequent examination and sampling. Furthermore, it has been useful for understanding several features of human reproduction including follicular dynamics, the fate of the emerging follicles is orchestrated mainly by gonadotropins and steroid hormones in a similar manner. Ovarian SULT1E1 participates locally in the regulation of follicular estrogen activity. The ESTcatalysed down-regulation of estrogen activity enables normal ovulation. Conversely, sulfoconjugated estrogens may also be precursors of the production of free estrogens depending on estrogen sulfatase (StS) acitivity. In mammals, follicular luteinisation/ovulation is triggered by a surge in LH and is characterised by numerous physical and biochemical changes, including the decreased production of estradiol (E2). This loss in E2 biosynthetic capacity has been explained by a marked decrease in the expression of key steroidogenic enzymes involved in the follicular production of active estrogens. However, little is known about the regulation of enzymes/proteins responsible for the inactivation and elimination of estrogens, as mediated for example by EST during this period.

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