Das Projekt "Major renovation - Definition in monetary terms" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Ecofys Germany GmbH durchgeführt. In a report for the European Council for an Energy-Efficient Economy (ECEEE), Ecofys examined the effect of using different definitions of major renovation in the Energy Performance of Buildings Directive (EPBD). The report concludes that the planned threshold of the cost related definition of major renovation could be lowered to unlock more of the cost-effective potential. Additionally, a component related definition (dealing with components like facades, windows, heating system, etc.) could be beneficial to identify more precisely situations that offer possibilities for cost effective coupled renovation.
Das Projekt "Entwicklung von Methodiken und Darstellungsformen für FFH-Verträglichkeitsprüfungen (FFH-VP) im Sinne der EU-Richltinien zu Vogelschutz- und FFH-Gebieten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Büro TGP, Trüper, Gondesen, Partner Landschaftsarchitekten durchgeführt. In einem Leitfaden sollen Methodiken für FFH-Verträglichkeitsprüfungen (FFH-VP) im Sinne der EU-Richtlinien zu Vogelschutz und FFH-Gebieten entwickelt und geeignete Darstellungsformen als Musterkarten erarbeitet werden. Diese berücksichtigen Vorgaben der einschlägigen EU-Richtlinien, der zuständigen Kommission bzw. der ständigen europäischen und nationalen Rechtsprechung zum einen - Darstellung der Gebiete für die Verträglichkeitsprüfung: Feststellen der Prüfpflicht, rechtliche Hinweise zum Umgang mit potenziellen FFH-Gebieten, faktischen Vogelschutzgebieten und weiteren Gebietskulissen, Begriffsdefinitionen und Abgrenzung der FFH-VP zu anderen Rechtsbereichen, verfahrenstechnische Hinweise zur Eingliederung der FFH-VP in das gestufte Planverfahren von Straßenverkehrsprojekten, Darstellung von Form und Inhalt einer richtlinienkonformen FFH-VP einschließlich einer Anleitung zur Erstellung einer FFH-VP, Darstellung des Ausnahmeverfahrens und Vorgehensweise bei negativem Ergebnis einer FFH-VP - und zum anderen: Entwicklung von Musterkarten zur Verbesserung und Vereinheitlichung der kartografischen Darstellung der Ergebnisse von FFH-VP.
Das Projekt "Definition and further elaboration of the 'production cycle concept" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von BIPRO Beratungsgesellschaft für integrierte Problemlösungen GmbH durchgeführt.
Das Projekt "Qualitätsanforderungen an Umweltinformationen - Herleitung, Definition und Anwendung auf die Berichterstattung zur Umweltbelastung von Konsum und Produktion" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von INFRAS AG - Forschung und Beratung durchgeführt. Die Studie definiert Qualitätsanforderungen an Umweltinformationen zu Produkten, Unternehmen, und Volkswirtschaften. Sie basieren auf dem 'True and Fair View'-Prinzip der finanziellen Rechnungslegung, auf statistischen Anforderungen und auf Richtlinien für Umweltberichterstattungen. Zentrale Qualitätsanforderungen sind die Relevanz für betroffene Entscheidungen sowie der Fokus auf das Gesamtbild, d.h. die Berücksichtigung aller relevanten Umweltwirkungen entlang des gesamten Lebensweges. Die weiteren Qualitätsanforderungen sind Verlässlichkeit, Transparenz, Verständlichkeit, Kohärenz und Vergleichbarkeit, Verfügbarkeit der Informationen sowie Aktualität. Im zweiten Teil der Studie werden Ansätze zur Messung der Gesamtumweltbelastung von Konsum und Produktion eines Landes anhand der Qualitätsanforderungen geprüft.
Das Projekt "Untersuchungen zur genetischen Vielfalt krautiger Arten in Deutschland MODUL 2" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - UFZ, Department Biozönoseforschung durchgeführt. Ab März 2020 ist die Verwendung gebietseigener Herkünfte in der freien Natur gesetzlich verpflichtend. Für gebietseigene Gehölze wurden bereits im Jahr 2012 auf Bundesebene ein Leitfaden und Mindeststandards zur Zertifizierung entwickelt. Darauf aufbauend wurde in 2018/2019 ein Fachmodul für die Akkreditierung der Zertifizierungsprogramme entwickelt. Für gebietseigenes Saatgut krautiger Arten wurden bislang keine vergleichbaren fachlichen Grundlagen entwickelt, die den relevanten Akteuren aus Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft als Orientierung dienen könnte. Leider gibt es bislang kaum Studien, die die tatsächliche genetische Differenzierung krautiger Arten umfassend untersucht haben. Meist wurde die genetische Struktur einzelner Arten nur für eine sehr geringe Anzahl an Standorten bearbeitet (siehe auch BfN-Skripten 208). Im Rahmen dieses Vorhabens sollen die zwei beschriebenen Lücken geschlossen werden. Im Modul 1 des Vorhabens soll analog zum bestehenden 'Leitfaden für gebietseigene Gehölze' ein 'Leitfaden für gebietseigenes Saatgut' erstellt und unter Beteiligung der relevanten Akteure abgestimmt werden. In dem Leitfaden sollen grundlegende Begriffsdefinitionen geklärt und praktische Hilfestellung bei der Umsetzung gegeben werden. Im Modul 2 sollen durch wissenschaftliche Untersuchungen der genetischen Differenzierung einer repräsentativen Auswahl an krautigen Arten (mindestens 50 Arten) die fachlichen Grundlagen für die Einbindung der genetischen Vielfalt in das Naturschutzhandeln signifikant verbessert werden. Die Forschungsfrage lautet deshalb: 'Wie sieht die genetische Differenzierung für eine repräsentative Auswahl an krautigen Arten in Deutschland bundesweit aus, und welche Schlussfolgerungen lassen sich daraus für die Verwendung von gebietseigenem Saatgut ableiten'. Dazu soll die genetische Struktur der Arten an 4 bis 5 Standorten innerhalb jeder der 22 Ursprungsregionen untersucht werden.
Das Projekt "Global Stakeholder Platform for Responsible Sourcing (RE-SOURCING)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Wirtschaftsuniversität Wien durchgeführt.
Das Projekt "Teilprojekt: Nachhaltiges Gemeinwohl durch nationale Partizipationsverfahren und Chancen für dezentrales Engagement in beteiligungsfernen Gruppen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Öko-Institut. Institut für angewandte Ökologie e.V. durchgeführt. Es wird allgemein angenommen, dass die Teilhabe zivilgesellschaftlicher Akteure die Herstellung 'nachhaltigen Gemeinwohls' entscheidend beeinflusst. Tatsächlich ist aber noch unklar, wann sie tatsächlich gemeinwohlfördernd wirkt. Daher fragt das Verbundprojekt ENGAGE: Unter welchen Bedingungen trägt Teilhabe zu nachhaltigem Gemeinwohl bei? Zur Beantwortung dieser Frage analysieren die Projektpartner Trends mit Blick auf Beteiligungskultur und Teilhabeformate in Deutschland sowie in fünf Fallstudien das Gemeinwohlpotenzial spezifischer Beteiligungsformate. Die Einbindung eines Praxisbeirats sowie von fallstudienbezogenen Praxispartnern garantieren Praxisnähe und Anwendungsorientierung. Im Teilprojekt des Öko-Instituts werden neben Mitarbeit an den Querschnitts-Arbeitspaketen (Begriffsbestimmung, Trendanalyse, Synthese und Dissemination) zwei Fallstudien bearbeitet. Die Fallstudie 3a untersucht die Bedingungen des Gemeinwohlpotenzials von Beteiligungsprozessen auf nationaler Ebene. Es wird eine vergleichende Untersuchung von 3 - 4 laufenden oder abgeschlossenen Beteiligungsprozessen zu nachhaltigkeitsbezogenen Themen durchgeführt. Fokussiert werden informelle konsultative Verfahren, die der nicht-organisierten Öffentlichkeit verschiedene Zugänge bieten und sie in unterschiedlichem Maße einbinden. Die Fallstudie 5b betrachtet die Bedingungen des Gemeinwohlpotenzials zivilgesellschaftlicher Initiativen in und mit Personen aus traditionellen Milieus (z.B. Kleingarten- oder Dorfladeninitiativen) und prekären Milieus (z.B. Geflüchteten- und Arbeitslosen-Initiativen). Beiträge zum nachhaltigen Gemeinwohl können etwa in der Verknüpfung ökologischer und sozialer Ziele oder in der Erweiterung der Teilhabemöglichkeiten für bisher nicht erreichte Gruppen bestehen. Die qualitative Datenerhebung und Auswertung in der Fallstudie 5b erfolgt durch das ISOE als Unterauftragnehmer. Das ISOE unterstützt das ÖI auch beim Feldzugang und bei der Organisation von Mikroexperimenten.
Das Projekt "Internationale Maßstäbe und Strategien für die Reduzierung des Flächenverbrauchs - Ableitung von Zielen, Indikatoren und Monitoringkonzepten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH durchgeführt. Das Vorhaben umfasst eine internationale Bestandsaufnahme politischer Strategien zur Verminderung des Flächenverbrauchs. Es soll untersucht werden, ob und wie der Begriff 'Flächenverbrauch' im internationalen Maßstab bislang definiert und datenmäßig untersetzt ist, welche politischen, rechtlichen, ökonomischen und planerischen Regelungen und Initiativen zur Reduzierung des Flächenverbrauchs existieren und ob und wenn ja welche Indikatoren und Monitoringkonzepte in anderen Ländern in Bezug auf den Flächenverbrauch zur Anwendung kommen. Ziel des Vorhabens ist es, auf der Basis der Bestandsaufnahme konkrete Vorschläge für geeignete Indikatorensets und Monitoringkonzepte zu entwickeln, die international zur Anwendung kommen können. Deutschland nimmt beim Flächenverbrauch eine Vorreiterrolle ein. Das 30 Hektar Ziel ist seit seiner Implementierung in der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie im Jahr 2002 ein umweltpolitischer Schwerpunktindikator, der Maßstäbe für das umweltpolitische und planungsrechtliche Handeln in Deutschland festlegt. In Europa und in der Welt ist der Flächenverbrauch erst seit einigen Jahren Gegenstand umwelt- und gesellschaftspolitischer Strategien. Die UN strebt im Rahmen der im September 2015 beschlossenen globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG's) an, bis zum Jahr 2030 Landdegradationsneutralität (land degradation neutrality) zu erreichen. Ebenso hat die EU im Rahmen des Fahrplans für ein ressourceneffizientes Europa das Ziel ausgerufen, bis 2050 die 'Landnahme' auf null zu reduzieren (zero land take). In dem Vorhaben sollen konkrete Vorschläge zur Untersetzung dieser Ziele sowie Vorschläge für Zwischenziele erarbeitet werden, die Deutschland in die Debatte zur Ausfüllung des strategischen Rahmens von SDG's und EU Politiken einspeisen kann. Die Ergebnisse sollen auf einem internationalen Workshop in Brüssel, der im Rahmen des Vorhabens ausgerichtet wird, präsentiert werden.
Das Projekt "Teilprojekt3:WelterbepotentialderLausitzerBergbaufolgelandschaftenundTentativantrag" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von IHM - Institute for Heritage Management GmbH durchgeführt. Das Vorhaben beabsichtigt zu analysieren, inwieweit die gegenwärtig oft negativ belegten Lausitzer Bergbaufolgelandschaften über eine Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe zur Quelle neuer internationaler Wertschätzung und regionaler kultureller Identität werden können. Es vertritt die Hypothese, dass das in der Lausitz illustrierte Mosaik von zwölf Jahrzehnten an Wiederherstellungsbemühungen weltweit einzigartig ist und dadurch Potentiale einer Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe birgt. Ziel des Vorhabens ist es, die wissenschaftlichen und formalen Grundlagen für eine Aufnahme der Lausitzer Bergbaufolgenlandschaften auf die deutsche Tentativliste für das UNESCO-Welterbe im Jahr 2024 zu entwickeln. Das Teilvorhaben befasst sich konkret mit der notwendigen Vorarbeit für die Einreichung eines Tentativantrags im Jahre 2021 zur Berücksichtigung für die Aktualisierung der deutschen Tentativliste durch die Kultusministerkonferenz. Hierzu werden folgende Teilziele verfolgt: Identifikation erfüllter Kriterien im Sinne der UNESCO Welterbekonvention, Ausarbeitung des potentiellen OUV (Herausragender Universeller Wert), Definition relevanter Attribute (die den identifizierten OUV illustrieren), die Identifikation eines möglichen Nominierungsgebietes sowie die Einbeziehung relevanter Stakeholder auf dem Weg zu einer möglichen Einschreibung auf die deutsche Tentativliste.
Das Projekt "International network for Leveraging sUccessful Cultural heritage Innovations and Diplomacy, cApacity building and awaREness raising (ILUCIDARE)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Katholieke Universiteit Leuven durchgeführt. ILUCIDARE is a three-year project to promote and leverage cultural heritage (CH)-led innovation and diplomacy through the creation and activation of an international community of CH practitioners in Europe and beyond, while strongly contributing to the overall objectives of the communication Towards an EU strategy for international cultural relations (JOIN/2016/029) and EU international cooperation in research and innovation (COM(2012)497). ILUCIDARE refers to both 'elucidare', aiming to provide a common definition of CH-led innovation and diplomacy, and 'lucidare', aiming to raise awareness, provide assistance, leverage and upscale CH-led innovation and diplomacy on a global scale. ILUCIDARE opts to tie its activities to strong established networks rather than just creating a new isolated project with little or no impact. The project will enable the exchanges of best practices, knowledge transfer, skills development and cross-fertilisation within its global network through an extensive use of digital engagement strategies and tools as well as participatory activities including 2 focus groups and 2 co-creation ateliers, 3 high-level international conferences, 5 international competitions (including 4 ILUCIDARE special EU Prizes for Cultural Heritage / Europa Nostra awards), online training by means of a Massive Open Online Course (MOOC), 2 academic training courses, onsite capacity buildings in 11 locations in 8 countries in South-East Europe, South America, Middle East and Africa. The strong international component of ILUCIDARE activities will allow to foster intercultural dialogue and effectively improve EU external relations through cultural heritage diplomacy. Based on continuous dialogue and exchanges facilitated by a special appointed Community Manager, ILUCIDARE will act as an e-market for CH-led innovative solutions and will support spill-overs and sustainable development collaborations to better preserve and promote CH, especially where it is at risk.
Origin | Count |
---|---|
Bund | 424 |
Type | Count |
---|---|
Förderprogramm | 424 |
License | Count |
---|---|
offen | 424 |
Language | Count |
---|---|
Deutsch | 393 |
Englisch | 62 |
Resource type | Count |
---|---|
Keine | 137 |
Webseite | 287 |
Topic | Count |
---|---|
Boden | 225 |
Lebewesen & Lebensräume | 208 |
Luft | 182 |
Mensch & Umwelt | 424 |
Wasser | 125 |
Weitere | 424 |