Das Ziel dieses Vorhabens ist es, Bioenergiedörfer (BED) auf die Zeit nach der 20jährigen EEG-Vergütung vorzubereiten und mit ihnen Zukunftsperspektiven zu gestalten. In einem interdisziplinären Verbund sollen Prozesse entwickelt werden, die als eine Art Blaupause für die bestehenden BED funktionieren können und ihnen Handlungsmöglichkeiten für einen Weiterbetrieb ermöglichen. Der Kern des Projektes ist die Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs für BED, der zuerst in der Theorie vorbereitet und dann in der Praxis erprobt werden soll. Schwerpunkte dieser Maßnahmen liegen in den Bereichen Reststoffverwertung und ökologisch optimierter Anbaukonzepte, regionale Grünstromvermarktung, Einbindung in regionale Flexibilitätsmärkte und die Nutzung ergänzender Energietechnologien. Die Ergebnisse werden durch einen Leitfaden und eine Transferplattform für die Bioenergiedörfer zur Verfügung gestellt.
Das Ziel dieses Vorhabens ist es, Bioenergiedörfer (BED) auf die Zeit nach der 20jährigen EEG-Vergütung vorzubereiten und mit ihnen Zukunftsperspektiven zu gestalten. In einem interdisziplinären Verbund sollen Prozesse entwickelt werden, die als eine Art Blaupause für die bestehenden BED funktionieren können und ihnen Handlungsmöglichkeiten für einen Weiterbetrieb ermöglichen. Der Kern des Projektes ist die Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs für BED, der zuerst in der Theorie vorbereitet und dann in der Praxis erprobt werden soll. Schwerpunkte dieser Maßnahmen liegen in den Bereichen Reststoffverwertung und ökologisch optimierter Anbaukonzepte, regionale Grünstromvermarktung, Einbindung in regionale Flexibilitätsmärkte und die Nutzung ergänzender Energietechnologien. Die Ergebnisse werden durch einen Leitfaden und eine Transferplattform für die Bioenergiedörfer zur Verfügung gestellt.
Ziel von E-Navi ist, die wissenschaftlichen Erkenntnisse an Modellregionen praktisch zu erproben. Die Modellregion Mecklenburg ist einer der Räume, in denen Szenarien aufgebaut und implementiert werden, die für die Forschungsarbeit das Grundlagenmaterial bilden, die aber auch Thesen der Forschungsarbeit evaluieren sollen. Die praktischen Resultate aus den Modellregionen werden in das System der Navigation eingebunden und gleichzeitig neue Optionen, die aus dem Navigationsprozess entstanden sind, vor Ort überprüft. Die in der Modellregion Mecklenburg zu erprobenden Konzepte sollen einen integrativen Rahmen für energiewendebedingte Veränderungen vor Ort bilden. Im Fokus stehen hier vor allem: - der Betrieb von Energieerzeugungsanlagen, insbesondere von PV im Wesentlichen für den Eigenbedarf - die Entwicklung eines örtlichen Versorgungssystems mit Strom, Wärme und kommunalen Dienstleistungen (Mobilität) auf Grundlage lokal erzeugten, grünen Stroms Anliegen der Konzepte ist die Etablierung von problemgerechten Betreibermodellen, die echte bürgerschaftliche Mitgestaltung erlauben, sowie von Geschäftsmodellen, die auf eine Vollversorgung mit grüner, örtlicher Energie abzielen. Außerdem soll mit der Erforschung der wissenschaftlichen Methode Reallabor ein neues Instrument zur Gestaltung von robustem Wissen bei den Stakeholdern geschaffen werden, dass in großer Akzeptanz untereinander Bürgern, Wissenschaftern und Regionalentwicklern Kooperation auf Augenhöhe ermöglicht. Teilregion Elde-Energiedörfer: Entwicklung neuer Mobilitätskonzepte zur Nahversorgung. Beteiligungsgenossenschaft für den betrieb von bürgernaher Mobilität und Energieerzeugung und -verteilung. Konzepte zu Power2Gas und Power2Heat, Integration der schon vorhandenen Biogasanlage in Bollewick. Teilregion: Rehna: Planung von ca. 8 Windenergieanlagen, Strom und Wärme zum Eigenbedarf. Genossenschaft. der Strom soll kostengünstig zur Verfügung gestellt werden, Gewinne für Daseinsvorsorge, insbesondere Mobilität und Verkehr AP 1 Bedarfsermittlung - AP 2 Betreiberkonzept zur Energieerzeugung - AP 3 Konzepte zu E2G und E2F, Netze - AP 4 Konzepte für Wärmepumpen- und KWK - AP 6 Mobilität - AP 7 Wirtschaftlichkeit - AP 8 Kommunikation.
The overall objective of BioVill is to develop regional bioenergy concepts in Slovenia, Serbia, Croatia, Macedonia and Romania up to the investment stage in order to become 'bioenergy villages'. This will increase the market uptake of bioenergy on the basis of cooperation with partners from countries with established bioenergy markets (Austria, Germany). The following specific objectives and activities will contribute to the overall objective: (1) 5 villages have developed the institutional set-up and energy management concept for becoming a bioenergy village up to investment stage for physical infrastructure with at least one bioenergy village in Serbia, Croatia, Slovenia, Romania and Macedonia. The local market uptake of bioenergy value chains are to be proven by signing of letters of commitment. (2) Mobilization of 62 GWh/y heat and power based on solid biomass in at least 5 target villages. The individual biomass value chains will include the production and distribution of heat and electricity. The concepts include technical and non-technical aspects for each target village. (3) Increase public acceptance of sustainable bioenergy and raise public awareness on commercial opportunities for farmers, foresters and the bioenergy value chain as a whole by means of public participation. This will be realized by ensuring the public participation of the inhabitants (5,000 households) in the target regions for setting up at least 5 villages across the 5 implementing countries. (4) Capacity Building of users and key actors in business and legislation to manage the bioenergy villages in a sustainable way and be able to either enact the EU based national legislation or make full use of the opportunities that these new markets create for them. In the set-up of bioenergy villages along the bioenergy value chains it will involve at least 500 participants in order to have a critical mass of key actors.
Die Landesregierung unterstützt den Ausbau energieeffizienter Wärmenetze und setzt damit wichtige Maßnahmen des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts Baden-Württemberg sowie des Landeskonzepts Kraft-Wärme-Kopplung um. Denn Wärmenetze ermöglichen es, erneuerbare Energien, hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung und Abwärme möglichst effizient zu nutzen. Mit dem breit angelegten Förderprogramm energieeffiziente Wärmenetze sollen nicht nur der Bau und die Erweiterung von Wärmenetzen, sondern auch die Erstellung von Wärmeplänen als Grundlage für Wärmenetze gefördert werden. Zudem sollen gezielt auch Beratungs- und Informationsmaßnahmen im Vorfeld zu einer Investition unterstützt werden, um Akteure vor Ort zur Umsetzung von Wärmenetzen zu motivieren.
Die lokale Ebene stellt sowohl für die Umsetzung von Maßnahmen der von der Bundesregierung beschlossenen Energiewende als auch für eine Vielzahl energiepolitischer Konflikte die zentrale Handlungsebene dar. Damit sind Kommunen mit vielfältigen Entscheidungs- und Handlungsbedarfen konfrontiert. Gleichwohl ist bisher kaum empirisch abgesichertes Wissen über die verschiedenen Handlungs- und Konfliktlösungsoptionen für die lokale Neuausrichtung der Energieversorgung verfügbar. Das Vorhaben EnerLOG - Lösung von lokalen energiepolitischen Konflikten und Verwirklichung von Gemeinwohlzielen durch neue Organisationsformen im Energiebereich versucht diese Lücke zu schließen. Die Entscheidung für bestimmte Organisationsformen der Energieversorgung wird dabei mit der Frage nach sozialen, ökologischen und ökonomischen Gemeinwohlzielen verknüpft. Die Verankerung von Zielen des Gemeinwohls bietet die Möglichkeit zur Lösung vielfältiger lokaler energiepolitischer Konflikte. Das gemeinsame Ziel des Vorhabens ist es, die Realisierung neuer gemeinwohl-orientierter Institutionen im Energiebereich wissenschaftlich vorzubereiten, in der Praxis zu begleiten und die gewonnenen Erkenntnisse in einem Praxisleitfaden zusammenzufassen und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. EnerLOG analysiert hierfür am Beispiel von Rekommunalisierungen, Energiegenossenschaften und Bioenergiedörfern die Entstehung neuer Organisationsformen in der Energieversorgung sowie die damit verknüpften neuen Governanceformen. Mit der Konzentration auf Gemeinwohl und neue Organisationsformen greift das Vorhaben einen zentralen Teilaspekt der Energiewende auf. Aus der Analyse lokaler Modelllösungen wird ein Praxisleitfaden für die Bearbeitung lokaler energiepolitischer Konflikte und die Verankerung von Gemeinwohlzielen in der Energieversorgung entwickelt.
Vorhabenziel: Das Vorhaben dient der Weiterentwicklung von Umsetzungsstrategien und -hilfen für die energetische Biomassenutzung. Hierfür wird ein innovatives und verbessertes Instrumentarium für die nachhaltige Umsetzung von Biomassenutzungskonzepten auf regionaler und kommunaler Ebene entwickelt. Dies umfasst eine koordinierte Standortsuche mit verbesserten Beteiligungsmöglichkeiten für die Bürgerschaft, Methoden zur Berücksichtigung ökologischer Aspekte auf allen Planungsstufen und Beratungskonzepte für die nachhaltige Biomassebereitstellung und -nutzung. Arbeitsplanung: Analyse der Steuerungsmöglichkeiten bei der Realisierung von Biomasseanlagen (Förder- und Planungspraxis). Bestandsaufnahme und Charakterisierung der Formen der Bürgerbeteiligung bei der Planung von Biomasseanlagen. Evaluation zweier Bioenergieregionen (Partizipationsverfahren, Beratungsangebote). Evaluation bestehender Beratungsangebote für eine nachhaltige Biomassenutzung (regional/kommunal). Ermittlung von Erfolgsparametern für eine nachhaltige Realisierung und Planung einzelner Biomasseanlagen am Beispiel von mind. 3 Bioenergiedörfern. Anpassung von Planungs-/Partizipationsmethoden zur Beachtung konkurrierender Nutzungsansprüche. Entwicklung eines Leitfadens zur Umsetzung von Nachhaltigkeitskriterien für die standortangepasste Bereitstellung von Biogassubstraten. Konzeption von Beratungsangeboten.
Thema: 1. Bildung eines Projektbeirates und Durchführung einer Fragebogenaktion zur Ermittlung der Zielgruppenstruktur, deren konkreter Informations- und Kommunikationsbedürfnisse sowie bestehender Hemmnisse und Barrieren. Erstellung eines Berichtes zu den Ergebnissen der Fragebogenaktion. 2. Bundesweite Road-Show 'Bioenergie für Kommunen' durch Praxisseminare und Vorträge auf kommunalen Messen, Konferenzen und Fachtagungen (von 2011 bis 2013). 3. Lehr- und Demonstrationsfahrten 'Bioenergie für Kommunen' (jeweils 2 in 2011, 2012 und 2013). 4. Projektbezogenes Internet-Informations-Angebot 'BioKommunal' und begleitende Projekt-Öffentlichkeitsarbeit. 5. Etablierung einer kommunalen Bioenergie-Bundesliga mit Verleihung eines kommunalen Bioenergie- Preises. Ziele: - Aufbau eines bundesweiten Netzwerks für Bioenergie-Kommunen - Initiierung von Mobilisierungsmaßnahmen für einen verstärkten Einsatz von Bioenergie in Kommunen - Fokussierung auf mittlere, größere und städtische Kommunen - Mobilisierung von insb. biogenen Reststoffen und Bioabfällen in diesen Kommunen - Fokussierung auf innovative Technologien mit Multiplikator-Effekt - Einbezug von geeigneten F&E-Projekten aus dem BMU-Förderprogramm 'Optimierung der energetischen Biomassenutzung'. Maßnahmen: Es werden alle Bioenergieträger in einer Kommune erfasst und fließen als Bewertungskriterien in die Bioenergie-Bundesliga mit ein. Besondere Bewertungen gibt es hierbei für den Einsatz von biogenen Reststoffen und Bioabfällen sowie für innovative Technologien mit Multiplikator-Effekt. Schwerpunkte: Arbeitspaket 5 'Bioenergie-Bundesliga mit Preisverleihung'.
Thema: 1. Bildung eines Projektbeirates und Durchführung einer Fragebogenaktion zur Ermittlung der Zielgruppenstruktur, deren konkreter Informations- und Kommunikationsbedürfnisse sowie bestehender Hemmnisse und Barrieren. Erstellung eines Berichtes zu den Ergebnissen der Fragebogenaktion. 2. Bundesweite Road-Show 'Bioenergie für Kommunen' durch Praxisseminare und Vorträge auf kommunalen Messen, Konferenzen und Fachtagungen (von 2011 bis 2013). 3. Lehr- und Demonstrationsfahrten 'Bioenergie für Kommunen' (jeweils 2 in 2011, 2012 und 2013). 4. Projektbezogenes Internet-Informations-Angebot 'BioKommunal' und begleitende Projekt-Öffentlichkeitsarbeit. 5. Etablierung einer kommunalen Bioenergie-Bundesliga mit Verleihung eines kommunalen Bioenergie- Preises. Ziele: - Aufbau eines bundesweiten Netzwerks für Bioenergie-Kommunen - Initiierung von Mobilisierungsmaßnahmen für einen verstärkten Einsatz von Bioenergie in Kommunen - Fokussierung auf mittlere, größere und städtische Kommunen - Mobilisierung von insb. biogenen Reststoffen und Bioabfällen in diesen Kommunen - Fokussierung auf innovative Technologien mit Multiplikator-Effekt - Einbezug von geeigneten F&E-Projekten aus dem BMU-Förderprogramm 'Optimierung der energetischen Biomassenutzung'. Maßnahmen: Der Bundesverband BioEnergie (BBE) ist verantwortlich für die Projektleitung sowie die organisatorische und administrative Projektplanung, -durchführung und -abwicklung. Zudem ist der BBE zuständig für die Umsetzung der Arbeitspakete: 1. Bildung eines Projektbeirates und Fragebogenaktion zur Ermittlung der Zielgruppenstruktur, deren konkreter Informations- und Kommunikationsbedürfnisse sowie bestehender Hemmnisse und Barrieren. 2. Bundesweite Road-Show 'Bioenergie für Kommunen' durch Praxisseminare und Vorträge auf kommunalen Messen, Konferenzen und Fachtagungen (von 2011 bis 2013). 3. Lehr- und Demonstrationsfahrten 'Bioenergie für Kommunen' (jeweils 2 in 2011, 2012 und 2013). 4. Projektbezogenes Internet-Informations-Angebot 'BioKommunal' und begleitende Projekt-Öffentlichkeitsarbeit. 5. Etablierung einer kommunalen Bioenergie-Bundesliga mit Verleihung eines kommunalen Bioenergie- Preises. Schwerpunkte: - Bundesweite Road-Show 'Bioenergie für Kommunen' durch Praxisseminare und Vorträge auf geeigneten kommunalen Messen, Fachkonferenzen und Fachtagungen (BBE) - Lehr- und Demonstrationsfahrten 'Bioenergie für Kommunen': Präsentation von Best-Practice-Anlagen, die für die Zielgruppen des Projektes 'BioKommunal' (mittlere, größere und städtische Kommunen) als Transfermaßnahme und Wissensvermittlung besonders interessant sind. (BBE) - Öffentlichkeitsarbeit durch Internetseite, Pressmitteilungen, Pressegespräche und Pressekonferenzen (BBE).
Die Beratung von Land- und Forstwirten in Hessen zu Optionen im Bereich Bioenergie sowie Öffentlichkeitsarbeit zur sachgerechten Information zum Energiepflanzenanbau wird seit September 2009 erfolgreich durchgeführt. Neben der Erst- und betrieblichen Einzelberatung sind Bildungsarbeit sowie die Erstellung regionaler Medien (DVD) und die öffentlichkeitswirksame Durchführung von Fachtagungen, Lehrfahrten etc. etabliert. Die Einrichtung von Demonstrationsbetrieben in Verbindung mit Energiepflanzengärten wird durch die erstellte DVD deutlich verstärkt. Die ergänzte Laufzeit von 16 Monaten erlaubt die weitere Entwicklung dieser Bereiche einschließlich Arbeiten hin zu einer institutionellen Verankerung der Arbeitsbereiche im Land Hessen. Schwerpunkte der kommenden Arbeit sind (stichwortartig): Nutzung der DVD in Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit; Bioenergiedörfer (einschl. Alternativen), Infos zur EEG Novelle, Demobetriebe, Privatwaldnutzung. Das Vorhaben wird von einer Projektgruppe unter Koordination des Witzenhausen-Institutes umgesetzt. Die vorgesehenen Maßnahmen umfassen: Kurzveranstaltungen, Vorträge, Lehrfahrten, Fachtagungen, Schulungen, Hoftage sowie die Einrichtung und Nutzung von Demonstrationsbetrieben in Verbindung mit Radwegen sowie Demonstrationsfeldern für den Energiepflanzenanbau. In der Öffentlichkeitsarbeit werden darüber hinaus die aktuell erstellten regionale Materialien eingesetzt und der regionale Bereich des Internetportals gepflegt.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 16 |
| Europa | 1 |
| Kommune | 1 |
| Land | 6 |
| Weitere | 1 |
| Wissenschaft | 5 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 16 |
| Text | 6 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 6 |
| Offen | 16 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 21 |
| Englisch | 2 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 7 |
| Webseite | 15 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 7 |
| Lebewesen und Lebensräume | 19 |
| Luft | 8 |
| Mensch und Umwelt | 22 |
| Wasser | 4 |
| Weitere | 22 |