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Gummiwerke Berlin

Der innerhalb eines innerstädtischen Wohngebietes in Friedrichshain gelegene Standort der ehemaligen Gummiwerke Berlin wurde seit Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart für die Gummiherstellung industriell genutzt, zuletzt zur Herstellung von Schwingungs- und Dichtungselementen für die Autoindustrie. Im Herbst 2011 wurde der Produktionsbetrieb eingestellt. Infolge des produktionsspezifischen Umgangs mit leichtflüchtigen chlorierten sowie aromatischen Kohlenwasserstoffen (LCKW bzw. BTEX) kam es in der Vergangenheit in zwei voneinander getrennten Arealen zu erheblichen Untergrundverunreinigungen. Die Umgebung der ehemaligen Taucherei und Entfettung war durch relevante LCKW-Verunreinigungen im Grundwasser und in der Bodenluft gekennzeichnet. Im Bereich eines ehemaligen unterirdischen Tanklagers wurden gravierende Verunreinigungen des Bodens und Grundwassers durch BTEX festgestellt. Im Grundwasser wurden BTEX-Gehalte von bis zu 19.000 µg/l ermittelt. Im LCKW-Schadensbereich lagen die Schadstoffkonzentrationen im Grundwasser um ein bis zwei Größenordnungen niedriger. Aufgrund der vorwiegend feinsandigen Ausbildung der Talsande – mit teilweise vorhandenen nicht horizontbeständigen Schlufflagen – und des relativ geringen hydraulischen Gefälles haben die beiden Grundwasserschäden keine große laterale Ausbreitung mit dem Abstrom erfahren. Im Bereich der ehemaligen Taucherei und der Entfettung wurde im Zeitraum von 1994 bis 1997 eine Bodenluftsanierung durchgeführt, in deren Verlauf insgesamt etwa 257 kg LCKW aus der Bodenluft entfernt wurden. Im Zusammenhang mit dem Rückbau des ehemaligen Tanklagers im Herbst 1994 wurden 8 unterirdische Tanks geborgen und entsorgt. Neben dem damit verbundenen lokalen Bodenaustausch waren keine weiteren Sanierungsmaßnahmen verbunden. Nach einer detaillierten Untersuchungsphase des Grundwassers erfolgte im Jahr 2002 die Planung einer hydraulischen Grundwassersanierung mit einer on-site-mikrobiologischen Reinigung. Die Reinigungsanlage wurde zwischen Oktober 2003 und Juni 2008 mit einer Förderrate von bis zu 10 m³/h betrieben. Die wesentlichen Anlagenbestandteile waren ein Airlift-Bio-Reaktor zur Anreicherung des kontaminierten Grundwassers mit Luft und Nährstoffen, ein Druckkiesbettfilter zur Abscheidung von Eisen und Mangan, ein Festbett-Bio-Reaktor und zwei Wasseraktivkohlefilter. Die Reinigung der Abluft aus dem Airlift-Bio-Reaktor erfolgte über Biofilter mit nachgeschaltetem Luftaktivkohlefilter. Das gereinigte Grundwasser wurde im Anstrom des Schadensbereiches über eine Rigole in den Untergrund reinfiltriert. Die Sanierung wurde 2008 eingestellt, da sich ein Hauptteil der Kontamination unterhalb der ehemaligen Gebäude befand, und dieser Bereich trotz Optimierung der Grundwasserreinigungsanlage hydraulisch nicht wirksam erfasst werden konnte. Nach Verlagerung des Produktionsstandortes in 2011 erfolgte bis 2013 der Rückbau der Gebäudesubstanz. Mitte 2013 wurden detaillierte Untersuchungen zur Schadstoffverteilung veranlasst. Nach umfangreichen Maßnahmen zur Tiefenenttrümmerung wurde im Zeitraum März 2015 bis Juni 2015 eine Bodensanierung durchgeführt. Dabei wurden die im gesättigten Bodenbereich vorhandenen Verunreinigungen mit dem Hexagonalrohraustauschverfahren (Wabe) saniert. Im Zuge der Sanierung wurden rund 7.700 t gefährliche Abfälle entsorgt. Durch ein nachgeschaltetes Grundwassermonitoring konnte nachgewiesen werden, das von den verbliebenen Restbelastungen im Boden keine Gefahr mehr für das Grundwasser ausgeht. Das Monitoring wurde Ende 2017 eingestellt und die Messstellen zurückgebaut. Ende 2015 wurde mit der Neubebauung des Grundstücks begonnen. Auf dem rund 26.000 qm großen Areal entstehen Wohnungen, Büro- und Einzelhandelsflächen, eine Kindertagesstätte sowie ein Stadtgarten. Die Kosten für die Erkundung und Sanierung des Standortes belaufen sich insgesamt auf ca. 3 Mio. €.

G10/2023/096_wesentliche Änderung einer Anlage zur Verarbeitung von Milch, in 25524 Itzehoe, Kreis Steinburg

Die Firma Breitenburger Milchzentrale eG, de-Vos-Straße 12 in 25524 Itzehoe, plant die wesentliche Änderung einer Anlage zur Verarbeitung von Milch in 25524 Itzehoe, de-Vos-Str. 12, Gemarkung Itzehoe, Flur 11, Flurstück 42/86. Gegenstand des Genehmigungsantrages sind im Wesentlichen folgende Maßnahmen im Bereich der betriebseigenen Abwasserreinigung: –Abriss des alten Tagespufferbehälters, derzeit Nutzung als Schlammspeicherbecken, ohne Abdeckung (210 m³), – Neubau eines Schlammspeicherbeckens (780 m³) als Ersatzbau mit geschlossener Abdeckung am Standort des alten Tagespufferbehälters, – Neubau eines (2.) Biofilters zur Reinigung der abgesaugten Abluft aus dem neuen Schlammspeicherbecken, – Vergrößerung der Schlammentwässerungsintervalle von ca. 6 auf 10 Wochen.

Wesentliche Änderung einer Biovergärungsanlage auf dem Grundstück Freiheit 15-16, 13597 Berlin

Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) beabsichtigen die Änderung der Biovergärungsanlage auf dem Grundstück Freiheit 15-16, 13597 Berlin. Geplant ist die Errichtung und der Betrieb einer in Containerbauweise ausgeführten Anlage zur Reinigung und Verflüssigung des bei der Biogasaufbereitung entstehenden und bisher über einen Biofilter und einen Schornstein in die Atmosphäre abgegebene Off- oder Schwachgas, welches hauptsächlich aus Kohlendioxid besteht. Das gewonnene flüssige Kohlendioxid soll in zwei Druckbehältern gesammelt und aus diesen zur Weitervermarktung in Tankfahrzeuge abgegeben werden. Die Anlage fällt unter die Nr. 8.4.1.1 der Anlage 1 UVPG. Das Vorhaben war damit einer allgemeinen Vorprüfung zu unterziehen.

Feststellung nach § 5 UVPG, Entsorgungsanstalt Nord-Niedersachsen

Die Kommunale Entsorgungsanstalt Nord-Niedersachsen, Siemensstr. 4b, 27711 Osterholz-Scharmbeck, hat am 31.07.2023 die Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb einer Bioabfallvergärungs- und Kompostierungsanlage am geplanten Anlagenstandort in 27711 Osterholz-Scharmbeck, Siemensstr. 4b, Gemarkung Pennigbüttel, beantragt. Die beantragte Bioabfallvergärungs- und Kompostieranlage bestehend aus den Teilanlagen Abfallvergärung, Gasaufbereitung sowie Nachkompostierung und Kompostaufbereitung soll am Standort des Entsorgungszentrums Pennigbüttel realisiert werden. Im Rahmen der Umsetzung des Vorhabens sollen dabei bereits am geplanten Anlagenstandort befindliche Bauten, insbesondere eine stillgelegte Mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage (kurz: MBA), umgebaut werden. Es werden insbesondere folgende Errichtungsmaßnahmen erforderlich: • Demontage der kompletten Bestandstechnik der stillgelegten MBA. • Abbruch von Containerverladehalle, Biofilter, Lagerhalle für Kompost und Erdenmischungen, Bestandsleitungen und Schächten, Sickerwasserentwässerung und Asphalt der vorhandenen Grünabfallfläche. • Rückbau des vorhandenen Löschwasserteichs und des Versickerungsbeckens. • Neubau einer Anlieferhalle zur Annahme und Zwischenlagerung des Bioabfalls sowie von Gärrest, Siebüberlauf und zerkleinertem Grünabfall. • Neubau einer Vergärungsanlage mit voraussichtlich 9 Fermentertunneln inkl. Logistiktun-nel, Technikgang sowie Lagerbehältern für Biogas, Perkolat und CO2. • Neubau einer Biogasaufbereitungsanlage für das erzeugte Biogas. • Ertüchtigung von 10 vorhandenen Rottetunneln zur Gärrestkompostierung durch Einbau neuer Belüftungsböden (Spigotböden), dem Neubau von Entwässerungsleitungen und von Schächten für die Sickerwassererfassung. • Neubau einer Lüftungstechnik für die Gärrestkompostierung auf den vorhanden Rottetunneln, in den Hallen (Ablufterfassung) und bis zur sowie im Bereich der Abluftreinigungsanlage. Anbindung der Abluftleitung der Annahmehalle für Hausmüll an die Abluft-reinigungsanlage. • Errichtung eines gekapselten Biofilters (2-teilig) mit Abluftkamin, zwei vorgeschalteten Abluftwäschern mit Schwefelsäurezudosierung, eines Lagerbehälters für Schwefelsäure und eines Lagerbehälters für Abschlämmwasser (Ammoniumsulfatlösung ASL) aus den Wäschern. • Errichtung einer Aufbereitungstechnik zur Abtrennung des Kompostes. • Ertüchtigung einer vorhandenen Bauschutthalle zu einer Kompostlagerhalle. • Neubau von vier an die Dachentwässerung angeschlossenen, unterirdisch verbauten Löschwasserbehältern, einer nachgeschalteten Versickerungsanlage für das Über-schussregenwasser sowie der notwendigen Einläufe und Leitungen zur Erfassung und Ableitung von Regenwasser der asphaltierten Freiflächen. • Neubau einer Umfahrung der in die Neuanlage integrierten vorhandenen Rottehalle sowie Anpassung der vorhandenen u. a. mit Schaffung einer neuen Zufahrtsmöglichkeit inkl. Waage über ein vorhandenes Tor.

Genehmigungsverfahren nach § 16 BImSchG für die Erhöhung der Jahresmenge der Bioabfallvergärungsanlage angelieferten Abfälle, für die Erneuerung des Biofilters sowie für den Austausch der Pressen zur Entwässerung des vergorenen Substrats und weitere Änderungen des Betriebes der AVA Abfallverwertung Augsburg Kommunalunternehmen

Genehmigungsverfahren nach § 16 BImSchG für die Erhöhung der Jahresmenge der insgesamt der Bioabfallvergärungsanlage angelieferten Abfälle, für die Erneuerung des Biofilters sowie für den Austausch der Pressen zur Entwässerung des vergorenen Substrats aus den drei Fermentern sowie weiteren Änderungen des Betriebes der Bioabfallvergärungsanlage der AVA Abfallverwertung Augsburg Kommunalunternehmen

Bekanntmachung gem. § 5 UVPG - Firma Papierfabrik Hamburger Rieger Gelsenkirchen GmbH & Co.KG

Die Papierfabrik Hamburger Rieger Gelsenkirchen GmbH & Co. KG, Alfred-Zingler-Str. 15 in 45881 Gelsenkirchen hat die Genehmigung zur wesentlichen Änderung und zum Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Papier auf dem Grundstück Alfred-Zingler-Str. 15 in 45881 Gelsenkirchen (Gemarkung Bismarck, Flur 1, Flurstück 1101) beantragt. Gegenstand des Antrages ist die Errichtung und der Betrieb eines 3.000 m³ großen Misch- und Ausgleichsbehälters, um eine stabile Betriebsweise der Kreislaufwasserbehandlungsanlage zu gewährleisten. Gegenüber dem bisher genehmigten Stand sollen die nachfolgend genannten Änderungen durchgeführt werden: • Errichtung eines 3.000 m³ zylindrischen Misch- und Ausgleichsbehälters • Vier Wasserstrahl-Luftverdichter zur Belüftung und vollständigen Durchmischung des Misch- und Ausgleichsbehälters • Zwei Umwälzpumpen für den Betrieb der vier Wasserstrahl-Luftverdichter • Zwei Pumpen zur Förderung des Abwassers aus dem Misch- und Ausgleichsbehälter zu der mechanischen Vorreinigunganlage • Eine biologische Abluftbehandlungsanlage (Biofilter) mit einem Volumen von 45 m³ • Ein Radialventilator mit einer Förderleistung der Behälterabluft von maximal 3.000 Bm³/h durch das Biofiltermaterial • Eine Wäscherstufe mit einem Natronlaugewäscher für die biologische Abluftbehandlungs-anlage

Sonac Lingen Biofilter

Gegenstand der wesentlichen Änderung sind folgende Maßnahmen: 1) Bau eines neuen Biofilters 2) Rückbau der Biofilter 1,2 und 3

Startseite > Veranstaltungsarchiv > 2014

23.01.2014 Qualifizierte Langzeitsimulation von Mischwassereinleitungen Einladung Faltblatt (1 MB) Vorträge 20.02.2014 Umweltschutz in Thailand Einladung 24.04.2014 Neue Entwicklungen bei der Deponiegasentsorgung (Biofilter, Restgasbehandlung) Einladung Vortrag (pdf-Datei 2,9 MB) 22.05.2014 Kartierung und Bewertung von FFH-Lebensraumtypen und weiteren wertvollenn Biotope außerhalb der besonderen Schutzgebiete des Schutzgebietssystems NATURA 2000 Einladung 09.10.2014 Bericht des UFZ über das TERENO-Observatorium Harz / Mitteldeutsches Tiefland Einladung Vortrag (pdf-Datei 7,2 MB) 20.11.2014 Ergebnisse der Bodenuntersuchungen in Flussauen Sachsen-Anhalts nach dem Hochwasser 2013 Einladung (pdf-Datei  77 KB) Vortrag LAU (pdf-Datei 5,9 MB) Zusammenfassung (9,8 KB) Vortrag LHW (pdf-Datei 1,2 MB) Hinweis: Die hier bereit gestellten Dokumente sind nicht barrierefrei.

Leisink Schweinehaltung GmbH, 07922 Tanna, Mastschweinehaltung

Die Leisink Schweinehaltung GmbH, Unterkoskau 93 in 07922 Tanna, stellte beim Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) den Antrag auf eine Genehmigung nach § 16 BImSchG zur wesentlichen Änderung der Anlage zum Halten von Mastschweinen im Kyffhäuserkreis, 99510 Sondershausen-Berka, Neusiedler Straße 7, Gemarkung Berka. Es handelt sich um ein Vorhaben, für welches nach Anlage 1 Nr. 7.7.1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) eine allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls zu erfolgen hat. Das geplante Vorhaben besteht aus: • Änderung der geplanten Abluftreinigungsanlagen vom Typ Hagola Biofilter NH3 in Biologische Abluftwäscher der Firma Dorset, mit gleicher zertifizierter Abscheideleistung für Geruch, Ammoniak und Staub durch Errichtung und Betrieb von 7 Stück biologischen Combi Abluftwäschern (ARA 1, ARA 2, ARA 3/3.1, ARA 8, ARA 9, ARA 10, ARA 11) anstelle von 8 Stück Biofiltern an den Ställen 1, 2, 3, 3.1, 8, 9, 10, 11 • Reduzierung der Tierplatzkapazität von geplanten 7.904 TPL für Mastschweine (25 – 110 kg) auf 6.000 Tierplätze für Mastschweine (25 – 110 kg) • Modifizierte Errichtung des mit GB Nr. 15/19 des TLUBN vom 16. Dezember 2020, genehmigten Ersatzneubaus Maststall 4 durch Verkleinerung des Baukörpers • Neudimensionierung des biologischen Combi Abluftwäschers (ARA 4) an Stall 4 aufgrund der Tierplatzkapazitätsverringerung in diesem Stall • Umsetzung der Abluftreinigungsanlagen der bestehenden Ställe in festgelegter zeitlicher Abfolge nach Inbetriebnahme des Ersatzneubaus Stall 4 • Errichtung einer Betriebsleiterwohnung im 1. OG des neuen Sozialbereiches an Stall 4

Antrag der Alltech Coppens GmbH auf Erteilung einer Genehmigung gemäß § 16 Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG)

Die Alltech Coppens GmbH hat am 12.09.2022 gemäß § 16 Abs. 1 BImSchG die Genehmigung einer wesentlichen Änderung der Lage, der Beschaffenheit oder des Betriebs einer Anlage auf ihrem Betriebsgrundstück Deller Weg 14 in 41334 Nettetal, Gemarkung Leuth, Flur 6, Flurstück 289 beantragt. Der Antrag ist am 14.09.2022 eingegangen und wurde zuletzt am 09.01.2023 ergänzt. Antragsgegenstand ist der Bau eines neuen Biofilters mit 800 m² Filterfläche einschl. Technikgebäude als Ersatz für die bestehenden Abluftreinigungsanlagen sowie der Einbau eines Wäschers in der Produktaufbereitung.

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