Das Projekt "Development of an indicatory system for degradation stages of kettle-hole mires by means of ground beetles and spiders" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Berlin, Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie, Institut für Biologie, Arbeitsgruppe Bodenzoologie und Ökologie durchgeführt. Due to mostly anthropogenic influence mires in Central Europe are undergoing rapid succession. We tried to indicate five degradation stages of a peculiar type of mires, so-called kettle-hole mires, which are located in the region of terminal moraines left by the pleistocene glaciation until 10,000 B.P. Using a database of more than 12,000 ground beetles belonging to more than 100 species sampled in 25 sites of various degradation, we tried to construct a bioindicatory system by the use of machine learning techniques. Model-tree induction yielded a classifier consisting of three decision-trees which was moderately successful in classifying mires into the correct degradation stage by using information about only nine species, thus breaking down the biotic information to a necessary minimum and creating an extremely parsimonious model. A translation of the decision-trees into fuzzy rule-based models increased bioindicatory efficiency: only one of ten unseen cases used for validation deviated more than one class from the correct degradation stage. At the moment, this model reflects a static picture of kettle-hole mire degradation, confirming what can be said upon macroscopic examination. Future studies must show whether also the more subtle dynamic aspects of mire degradation can be indicated by ground beetle occurrence.
Das Projekt "Studie zur Eignung der Avifauna als Indikator für ein nationales Monitoring der Umwelteffekte landwirtschaftlicher Produktion" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Naturschutzbund Deutschland, Landesverband Baden-Württemberg, Institut für Landschaftsökologie und Naturschutz durchgeführt.
Das Projekt "Biomonitoring Aupolder (Voegel, Libellen)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Magistrat der Landeshauptstadt Linz, Amt für Natur- und Umweltschutz, Abteilung Naturkundliche Station durchgeführt. Problembeschreibung: Die SBL setzt ueber Vermittlung der NeSt mit einem freiberuflichen Biologen ein wahrscheinlich europaweit einzigartiges Projekt der Aupolderrevitalisierung um. Die NaSt beobachtet diese Aktivitaeten hinsichtlich ihres Effektes auf die Vogelwelt und die Libellenbesiedlung. Erste Ergebnisse deuten auf eine Bereicherung fuer den Grossraum hin (siehe auch OEKO.L 96(4): 17). Programmziele: 1) Feststellen der Effekte der Aupolderrevitalisierung (und damit Verfahrensverbesserung) auf die Vogelwelt und Libellenbesiedlung als Indikator fuer die Fauna. 2) Klaerteiche in der Regionalklaeranlage Asten: Erfassung der Bedeutung fuer Limikolen als Trittsteinbiotop waehrend des Zuges in die Ueberwinterungs- und Brutgebiete.
Das Projekt "Teilvorhaben 1: Artenschutzkonzept und Verbundkoordination" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Dresden, Institut für Hydrobiologie, Professur für Limnologie (Gewässerökologie) durchgeführt. Das Verbundvorhaben ArKoNaVera hat sich zum Ziel gesetzt, Flussmuschelpopulationen, wie die der Flussperlmuschel und Malermuschel, zu stabilisieren und ihre Selbstreproduktion sowie genetische Diversität zu erhalten. Durch die Entwicklung und Anwendung eines auf einer Flussmuschel-Datenbank basierenden Entscheidungshilfewerkzeugs, werden potentiell geeignete Habitatgewässer identifiziert und effiziente Maßnahmen im Rahmen der Habitatoptimierung analysiert. Das Bestreben ist, bedingt geeignete Habitate durch ein geeignetes Kosten-Nutzen-Verhältnis so zu optimieren, dass Flussmuscheln erfolgreich überleben und reproduzieren können. Diese Maßnahmen werden in enger Kooperation mit vier Umsetzungs- und vier Wissenschaftspartnern als Best Practice-Beispiele für die Bestandssicherung der Flussmuschelpopulationen in Sachsen und in Niederbayern erarbeitet und in aktuellen oder potentiellen Lebensräumen von Großmuschelarten umgesetzt. Die habitatverbessernden Maßnahmen schließen Flächenankauf oder -tausch, Flächenpflege, Gewässeroptimierung sowie Landnutzungsänderungen im Einzugsgebiet ein.
Das Projekt "Teilvorhaben 2: Nahrungsressourcen Methoden Bestandsmonitoring" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - UFZ, Themenbereich Wasserressourcen und Umwelt, Department für Fließgewässerökologie durchgeführt. Ziel ist die Identifizierung und Bewertung der Nahrungsressourcen der beiden Großmuschelarten in unterschiedlichen Lebensphasen mit Schwerpunkt auf dem juvenilen Stadium. Zusätzlich erfolgt ein Vergleich der Ansprüche unterschiedlicher genetischer Linien der FPM in den jeweiligen Einzugsgebieten. Dabei wird die Herkunft der Nahrung unter Berücksichtigung des EZG und dessen Bewirtschaftung charakterisiert sowie Wachstum und Mortalität der Muscheln analysiert. Parallel dazu erfolgt die Methodenentwicklung und Etablierung zum Bestandsmonitoring der GMA sowie eine Evaluierung der Habitateignung durch Bioindikation. Die Beprobung der beiden Großmuschelarten und deren Nahrung erfolgt an den Projektstandorten. Die Analyse der potentiellen Nahrung erfolgt nach quantitativen und qualitativen (Nahrungsgüte, Größenverteilung, Herkunft, mikrobielle Komposition) Kriterien. Gleichzeitig wird in Labor- und Mesokosmenexperimenten neben der Filtrierrate der GMA die Assimilation sowie die Sekundärproduktion und Fitness ermittelt. Dazu kommen neben klassischen Nahrungsanalysen, molekulare Analysen, Analysen der stabilen Isotopensignatur (C/ N) sowie Zuwachsmessungen zum Tragen. Die Nahrungs- und Fitnessanalysen werden in Bezug zu Einzugsgebiets- und Uferranddaten sowie abiotischen Kriterien ausgewertet. Die Messungen werden mit der Methodenentwicklung und Etablierung zum Bestandsmonitoring sowie der Anwendung der Bioindikation zur Abschätzung der Habitateignung verbunden.
Das Projekt "Artenhilfsprojekt Rotmilan in der Rhön" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Landkreis Fulda, Hessische Verwaltungsstelle des Biosphärenreservates Rhön durchgeführt. 1. Übergeordnetes Ziel des Vorhabens ist der nachhaltige Schutz und die Entwicklung der heimischen Rotmilanpopulation im länderübergreifenden Biosphärenreservat Rhön und dessen unmittelbaren Umfeld. Dabei soll vor allem auf eine umsetzungsorientierte Schutz- und Entwicklungskonzeption geachtet werden. Der Rotmilan soll als Leitart in der Region etabliert werden. Um diese Ziele zu erreichen sollen die Rotmilanbestände gesichert, restabilisiert und ausgeweitet werden. Weiteres Gesamtziel ist diese Population als Quell- und Spenderpopulation für andere Regionen im Zentrum der Weltverbreitung zu etablieren. 2. Im Projekt ist der Aufbau eines ehrenamtlichen Beobachternetzwerks für die Kartierung der Horste und eine Erfassung der Rotmilan-Reviere vorgesehen. Die Erarbeitung eines länderübergreifenden Schutz- und Entwicklungskonzepts dient als Grundlage für die Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Brutplatzqualität und zur Optimierung der Nahrungshabitate. Durch die Integration des Rotmilanprojekts in andere Fachplanungen sollen die Projektziele verstetigt werden. Um den Rotmilan in der Region als Leitart zu etablieren sind umfangreiche Maßnahmen der Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit und Beratungsleistungen vorgesehen.
Das Projekt "Landscape-moderated use of forest structures by bats (ConFoBi, Modul B5)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg durchgeführt. Bats are considered as indicators of forest structural complexity and are frequently selected as target species for conservation programmes integrating key structural elements in forest management. Forest-dwelling bat species use old and dead trees as roosting sites, and forest gaps and linear elements for foraging and commuting. Retention of old-growth structures (as provided by the old-and dead wood concept AuT in Baden-Württemberg) may be beneficial, yet, as recent studies indicate, their use and usability by bats may strongly depend on the landscape context. Species-specific association of bat occurrence with forest structures has been shown at plot scale (1 ha), yet minimum landscape-scale requirements for abundance and distribution of such structural elements are lacking. This project will relate bat diversity, activity, and type of use to forest characteristics (especially the abundance and quality of old trees and deadwood structures) and landscape heterogeneity. Forest structure and landscape patterns will be assessed by remote sensing complemented with plot-scale terrestrial mapping. By relating bat presence and diversity to structural characteristics quantitative threshold values for integrative forest management will be derived.
Das Projekt "Teilvorhaben A: Biodiversitäts-Monitoring, Synthese der Naturnähe-Bewertung zur Entwicklung eines Naturnähe-Index für Wälder und Verbundkoordination" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Gesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt zur Sicherung des nationalen Naturerbes DBU Naturerbe GmbH durchgeführt. Das Forschungsvorhaben dient der Umsetzung des NBS-Ziels der natürlichen Entwicklung von Wäldern im Nationalen Naturerbe: 1. Entwicklung und Erprobung eines Monitoringsystems für die Naturnähe von Wäldern im Norddeutschen Tiefland (Ansatz A); 2. die experimentelle Erprobung von Maßnahmen zur Erhöhung der Naturnähe von Kiefernreinbeständen (Waldrenaturierung zur Herstellung naturnaher reifer Waldentwicklungsstadien; Ansatz B). Spezielle Ziele sind: a) Naturnähe-Monitoring: Bestimmung von geeigneten Biodiversitäts-Kenngrößen (Höhere Pflanzen, Pilze, Käfer), Synthese der Ergebnisse aus dem Verbund, Ableitung eines Naturnähe-Index. b) Waldrenaturierung: Erfassung von kurzfristigen Effekten der Maßnahmen bzgl. Biodiversitäts-Kenngrößen. c) Öffentlichkeitsarbeit: Entwicklung eines Moduls 'Natürliche Waldentwicklung' für Multiplikatorenschulungen; Anwender-Workshops und Erstellung von Praxisleitfäden. Folgende Arbeitsschritte sind von 2014-2018 geplant: 1. Flächenauswahl und Einrichtung der Tripletts im Norddeutschen Tiefland; 2. Durchführung der Maßnahmen auf den Flächen des Experiments (Ansatz B); 3. Entwicklung und Anwendung eines Schulungsmoduls 'Natürliche Waldentwicklung und Wildnis'; 4. Erhebungen von Biodiversitäts-Kenngrößen; 5. Datenanalyse, Synthese und Entwicklung eines Naturnähe-Index; 6. Anwender-Workshops für das Fachpublikum aus Forstwirtschaft und Naturschutz; 7. Publikation von Praxis-Leitfäden für Naturnähe-Monitoring und Waldrenaturierung.
Das Projekt "KMU-innovativ - 17: StygoTracing-EZG: Entwicklung eines Mikrosatelliten-basierten, faunistischen Tracerverfahrens zur Bestimmung von Wasserschutzgebieten (WSG), von Wassereinzugsgebieten (EZG) und Oberflächenwasser-Grundwasser-Wechselwirkungen (OGW)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Dresden, Fachrichtung Hydrowissenschaften, Institut für Grundwasserwirtschaft durchgeführt. Ziel des Projektes ist die Verbesserung der Qualitätssicherung im Trink- und Grundwasserschutz, durch verbesserte Abgrenzung von Trinkwasser-Einzugsgebieten (EZG) und Ermittlung von Oberflächen-Grundwasser-Wechselwirkungen (OGW). Dazu soll ein hochauflösendes Verfahren auf populationsgenetischer Grundlage entwickelt und erprobt werden, um erstmals Grundwassertiere als biologische Tracer zu nutzen: Je näher die Tiere miteinander verwandt sind, umso enger ist der hydrologische Austausch zwischen den Fundorten. Gegen Ende der Projektlaufzeit wird mit einer Fachtagung der aktuelle Stand der Forschung präsentiert, um neue Impulse für Praxis und Forschung zu geben. StygoTracing-EZG ist ein von der IGÖ GmbH koordiniertes Verbundprojekt mit der TU Dresden (TUD). Als Dienstleister stellt die Universität Koblenz-Landau Labors und Beratung bereit. Das Projekt läuft 29,5 Monate, die Kosten liegen bei rund 414.000 €. Nach der Beprobung von ca. 100 Standorten im Herbst 2016 und im Frühjahr 2017 und anschließender Bestimmung der Tiere werden drei Indikatorarten ausgewählt und die Primer entwickelt (IGÖ). Mit diesen werden die Tiere analysiert. Parallel werden Gemeinschaftsanalysen der Fauna (IGÖ) durchgeführt und von der TUD stabile Isotope sowie die Anionen/Kationen aller Wasserproben bestimmt, um die hydrologischen Zusammensetzungen zu ermitteln. Die Auswertung der Genetik-, Fauna- und Isotopen-/Ionen-Daten folgen. Die Integration und Erprobung der Daten inkl. der Verifikation des Konzeptes übernimmt die IGÖ mit Unterstützung der TUD. Die Arbeitspakete bauen inhaltlich und zeitlich aufeinander auf. Das Projekt endet mit der Impulstagung. Die wiss.-techn. Qualität und die Neuartigkeit bestehen darin, dass erstmals Tiere als Tracer für die Bestimmung von EZG und OGW verwendet werden. Damit wird ein völlig neues Produkt entwickelt und erprobt, dass auch patentiert werden soll.
Das Projekt "KMU-innovativ - 17: StygoTracing-EZG: Entwicklung eines Mikrosatelliten-basierten, faunistischen Tracerverfahrens zur Bestimmung von Wasserschutzgebieten (WSG), von Wassereinzugsgebieten (EZG) und Oberflächenwasser-Grundwasser-Wechselwirkungen (OGW)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Institut für Grundwasserökologie IGÖ GmbH durchgeführt. StygoTracing-EZG soll die Analyse von Wasserflüssen in Wasserschutzgebieten signifikant verbessern. Eine zentrale Herausforderung sowohl für die Qualitätssicherung der Wasser-versorgung als auch zur Bewirtschaftung von Feuchtgebieten ist die Kenntnis der hydrologischen Konnektivität im Einzugsgebiet (EZG). Zu diesem Zweck wird nun erstmals eine populationsgenetische Verfahrensweise angewendet, bei der die im Einzugsgebiet lebenden Tiere als biologische Tracer genutzt werden. Wasserschutzgebiets (WSG)- und Einzugsgebietsgrenzen lassen sich mit Hilfe des Verfahrens hochauflösend ermitteln. Gegen Ende der Projektlaufzeit wird mit einer Fachtagung der aktuelle Stand der Forschung präsentiert, um neue Impulse für Praxis und Forschung zu geben. StygoTracing-EZG ist ein von der IGÖ GmbH koordiniertes Verbundprojekt mit der TU Dresden (TUD), die zur Evaluierung der genetischen Analysen mit Hilfe stabiler Isotope die Hydrologie bestimmt. Als Dienstleister stellt die Universität Koblenz-Landau populationsgenetisches Know how und Labors bereit. Nach der Probennahme und anschließender morphologischer Bestimmung der Tiere werden drei Indikatorarten ausgewählt und mittels neu entwickelter Primer analysiert. Parallel dazu werden von der IGÖ GmbH Gemeinschaftsanalysen der Fauna durchgeführt, sowie von der TUD stabile Isotope und Ionen aller Wasserproben bestimmt um die hydrologischen Verhältnisse zu ermitteln. Es folgt die Auswertung der Genetik-, Fauna- und Isotopen-/Ionen-Daten und die Integration und Erprobung der Daten inkl. der Verifikation des Konzeptes. Das Projekt endet mit der Fachtagung im September 2018. Die wissenschaftlich-technische Qualität und Neuartigkeit bestehen darin, dass erstmals Tiere als Tracer für die Bestimmung der WSG, EZG und Oberflächenwasser-Grundwasserwechselwirkungen verwandt werden.
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Bund | 76 |
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Förderprogramm | 76 |
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