Due to mostly anthropogenic influence mires in Central Europe are undergoing rapid succession. We tried to indicate five degradation stages of a peculiar type of mires, so-called kettle-hole mires, which are located in the region of terminal moraines left by the pleistocene glaciation until 10,000 B.P. Using a database of more than 12,000 ground beetles belonging to more than 100 species sampled in 25 sites of various degradation, we tried to construct a bioindicatory system by the use of machine learning techniques. Model-tree induction yielded a classifier consisting of three decision-trees which was moderately successful in classifying mires into the correct degradation stage by using information about only nine species, thus breaking down the biotic information to a necessary minimum and creating an extremely parsimonious model. A translation of the decision-trees into fuzzy rule-based models increased bioindicatory efficiency: only one of ten unseen cases used for validation deviated more than one class from the correct degradation stage. At the moment, this model reflects a static picture of kettle-hole mire degradation, confirming what can be said upon macroscopic examination. Future studies must show whether also the more subtle dynamic aspects of mire degradation can be indicated by ground beetle occurrence.
Problembeschreibung: Die SBL setzt ueber Vermittlung der NeSt mit einem freiberuflichen Biologen ein wahrscheinlich europaweit einzigartiges Projekt der Aupolderrevitalisierung um. Die NaSt beobachtet diese Aktivitaeten hinsichtlich ihres Effektes auf die Vogelwelt und die Libellenbesiedlung. Erste Ergebnisse deuten auf eine Bereicherung fuer den Grossraum hin (siehe auch OEKO.L 96(4): 17). Programmziele: 1) Feststellen der Effekte der Aupolderrevitalisierung (und damit Verfahrensverbesserung) auf die Vogelwelt und Libellenbesiedlung als Indikator fuer die Fauna. 2) Klaerteiche in der Regionalklaeranlage Asten: Erfassung der Bedeutung fuer Limikolen als Trittsteinbiotop waehrend des Zuges in die Ueberwinterungs- und Brutgebiete.
StygoTracing-EZG soll die Analyse von Wasserflüssen in Wasserschutzgebieten signifikant verbessern. Eine zentrale Herausforderung sowohl für die Qualitätssicherung der Wasser-versorgung als auch zur Bewirtschaftung von Feuchtgebieten ist die Kenntnis der hydrologischen Konnektivität im Einzugsgebiet (EZG). Zu diesem Zweck wird nun erstmals eine populationsgenetische Verfahrensweise angewendet, bei der die im Einzugsgebiet lebenden Tiere als biologische Tracer genutzt werden. Wasserschutzgebiets (WSG)- und Einzugsgebietsgrenzen lassen sich mit Hilfe des Verfahrens hochauflösend ermitteln. Gegen Ende der Projektlaufzeit wird mit einer Fachtagung der aktuelle Stand der Forschung präsentiert, um neue Impulse für Praxis und Forschung zu geben. StygoTracing-EZG ist ein von der IGÖ GmbH koordiniertes Verbundprojekt mit der TU Dresden (TUD), die zur Evaluierung der genetischen Analysen mit Hilfe stabiler Isotope die Hydrologie bestimmt. Als Dienstleister stellt die Universität Koblenz-Landau populationsgenetisches Know how und Labors bereit. Nach der Probennahme und anschließender morphologischer Bestimmung der Tiere werden drei Indikatorarten ausgewählt und mittels neu entwickelter Primer analysiert. Parallel dazu werden von der IGÖ GmbH Gemeinschaftsanalysen der Fauna durchgeführt, sowie von der TUD stabile Isotope und Ionen aller Wasserproben bestimmt um die hydrologischen Verhältnisse zu ermitteln. Es folgt die Auswertung der Genetik-, Fauna- und Isotopen-/Ionen-Daten und die Integration und Erprobung der Daten inkl. der Verifikation des Konzeptes. Das Projekt endet mit der Fachtagung im September 2018. Die wissenschaftlich-technische Qualität und Neuartigkeit bestehen darin, dass erstmals Tiere als Tracer für die Bestimmung der WSG, EZG und Oberflächenwasser-Grundwasserwechselwirkungen verwandt werden.
Das Verbundvorhaben ArKoNaVera hat sich zum Ziel gesetzt, Flussmuschelpopulationen, wie die der Flussperlmuschel und Malermuschel, zu stabilisieren und ihre Selbstreproduktion sowie genetische Diversität zu erhalten. Durch die Entwicklung und Anwendung eines auf einer Flussmuschel-Datenbank basierenden Entscheidungshilfewerkzeugs, werden potentiell geeignete Habitatgewässer identifiziert und effiziente Maßnahmen im Rahmen der Habitatoptimierung analysiert. Das Bestreben ist, bedingt geeignete Habitate durch ein geeignetes Kosten-Nutzen-Verhältnis so zu optimieren, dass Flussmuscheln erfolgreich überleben und reproduzieren können. Diese Maßnahmen werden in enger Kooperation mit vier Umsetzungs- und vier Wissenschaftspartnern als Best Practice-Beispiele für die Bestandssicherung der Flussmuschelpopulationen in Sachsen und in Niederbayern erarbeitet und in aktuellen oder potentiellen Lebensräumen von Großmuschelarten umgesetzt. Die habitatverbessernden Maßnahmen schließen Flächenankauf oder -tausch, Flächenpflege, Gewässeroptimierung sowie Landnutzungsänderungen im Einzugsgebiet ein.
1. Übergeordnetes Ziel des Vorhabens ist der nachhaltige Schutz und die Entwicklung der heimischen Rotmilanpopulation im länderübergreifenden Biosphärenreservat Rhön und dessen unmittelbaren Umfeld. Dabei soll vor allem auf eine umsetzungsorientierte Schutz- und Entwicklungskonzeption geachtet werden. Der Rotmilan soll als Leitart in der Region etabliert werden. Um diese Ziele zu erreichen sollen die Rotmilanbestände gesichert, restabilisiert und ausgeweitet werden. Weiteres Gesamtziel ist diese Population als Quell- und Spenderpopulation für andere Regionen im Zentrum der Weltverbreitung zu etablieren. 2. Im Projekt ist der Aufbau eines ehrenamtlichen Beobachternetzwerks für die Kartierung der Horste und eine Erfassung der Rotmilan-Reviere vorgesehen. Die Erarbeitung eines länderübergreifenden Schutz- und Entwicklungskonzepts dient als Grundlage für die Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Brutplatzqualität und zur Optimierung der Nahrungshabitate. Durch die Integration des Rotmilanprojekts in andere Fachplanungen sollen die Projektziele verstetigt werden. Um den Rotmilan in der Region als Leitart zu etablieren sind umfangreiche Maßnahmen der Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit und Beratungsleistungen vorgesehen.
In ganz Europa wird von den Fachkreisen ein massiver Rückgang der bestäubenden Wildbienenarten signalisiert, in der Schweiz ebenso vermutet (Stand Rote Liste Bienen 1994 nach Art. 14/3 der Verordnung über den Natur- und Heimatschutz (NHV): 45% gefährdet). Damit ist ein ökologischer (ökosystemarischer) wie auch ökonomischer Leistungsabfall verbunden, mit unberechenbaren Folgen für die Biodiversität und den Menschen. Das Projekt beinhaltet die qualitative Bestandesaufnahme der rund 600 Wildbienenarten in etwa 120 Kilometerquadraten, die über ausgewählte oder alle biogeografischen Regionen und Höhenstufen der Schweiz verteilt sind. Das Projekt erhebt die momentan mangelhafte Datengrundlage und zeigt den Bedarf auf, um bis 2019 eine Aussage über den Zustand dieser Artengruppe (revidierte Roten Liste 1994) machen zu können. Die Feldaufnahmestrategie soll Synergien zu anderen Feldbeobachtungen aufzeigen (z.B. Agrarmonitoring des Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) / Bundesamt für Umwelt (BAFU) zwecks Überprüfung der Umweltziele Landwirtschaft sowie Feldaufnahmen des Monitoring Biodiversität Schweiz BDM-CH). Da einige Massnahmen zur Verbesserung des Zustands lokal-regional getroffen werden und ihre Wirkung für weitere Fördermassnahmen analysiert werden sollte, werden Standards für eine Wirkungskontrolle der Massnahmen im Agrar- und Siedlungsraum vorgeschlagen. Projektziele: Mit dem Projekt werden folgende wissenschaftlichen Grundlagen erarbeitet: 1) Einsatz der Wildbienen als Indikatorgruppe für Wirkungskontrollen und Monitoring 2) Vorgehen für die langfristige Überwachung der Wildbienenbestände 3) Zusammentragung von Feldbeobachtungen über Bienenvorkommen und Angaben über die Einflussfaktoren als Datengrundlage für spätere Analysen des Zustands (Aussterberisiko, Rote Liste) der Wildbienenarten 4) Wildbienenkenner/innen inwertsetzen.
Den Kern des MERIT-Projekts bilden ergebnisorientierte Agrarumweltmaßnahmen und ihr Beitrag zur Förderung der Biodiversität. Im Rahmen traditioneller 'handlungsorientierter' Agrarumweltmaßnahmen müssen die Landwirte in der Bewirtschaftung bestimmte Auflagen erfüllen (zum Beispiel: Mahd oder Beweidung ab einem bestimmten Zeitpunkt oder vorgegebene Mengen im Düngemitteleinsatz). Im Rahmen 'ergebnisorientierter' Maßnahmen hingegen sind die Zahlungen direkt an festgelegte Ziele geknüpft. Dies kann zum Beispiel eine Anzahl bestimmter Indikatorpflanzen sein, Vorkommen bestimmter Tierarten oder eine möglichst geringe Anzahl an Pflanzen, die auf Störfaktoren in der Bewirtschaftung hinweisen. Wie diese Ziele erreicht werden, bleibt dem Landwirt überlassen. Pilotprojekte zu ergebnisorientierten Maßnahmen gibt es bereits in Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Im Rahmen von MERIT wurden in den fünf Projektregionen - Oberallgäu (Deutschland) - Vercors (Frankreich) - Südtirol (Italien) - Kärnten (Österreich) - Entlebuch und Luzerner Hinterland (Schweiz). Interviews mit 79 Landwirten und Feldbegehungen auf 44 landwirtschaftlichen Betrieben durchgeführt. 82 Prozent der befragten Landwirte gaben unter anderem an, dass ihnen ergebnisorientierte Maßnahmen im Vergleich zu handlungsorientierten Maßnahmen mehr Flexibilität in der Bewirtschaftung ihrer Betriebe einräumen. Viele der interviewten Landwirte erklärten auch, dass sie mehr Beratung und Fortbildung benötigen um ergebnisorientierte Maßnahmen auf ihrem Betrieb umzusetzen. Im Rahmen der 44 Felduntersuchungen wurden auf den Grünlandflächen der landwirtschaftlichen Betriebe die Vielfalt an Lebensräumen, der Landschaftsstruktur, der Pflanzenarten und Blütenfarben sowie das Vorkommen von Schmetterlingen erhoben. Dabei erwies sich die Vielfalt der Blütenfarben als neuer Indikator, der signifikant mit dem Pflanzenartenreichtum korreliert und auch die Bewirtschaftungsintensität widerspiegelt. Dies lässt darauf schließen, dass die Anzahl der Blütenfarben als einfacher, aber geeigneter Indikator für die Bewertung der Artenvielfalt herangezogen werden kann. Mit Hilfe von Simulationsmodellen wurde der Einfluss ergebnisorientierter Maßnahmen auf regionaler Ebene dargestellt. Die Ergebnisse wurden durch eine Befragung von 52 Experten aus dem Agrarbereich untermauert. Mit der Durchführung ergebnisorientierter Programme können deutlich positive Wirkungen erzielt werden, wie z. B. eine größere Vielfalt im Tierbesatz und mehr unterschiedliche Bewirtschaftungsmethoden des Grünlandes. Der Intensivierung von Grünlandflächen kann entgegen gewirkt werden. Die Umsetzung solcher Programme erfordert allerdings auch Investitionen, denn die Landwirte müssen zu Fragen der Biodiversität geschult werden und es können die Verwaltungskosten steigen. (Text gekürzt)
Bats are considered as indicators of forest structural complexity and are frequently selected as target species for conservation programmes integrating key structural elements in forest management. Forest-dwelling bat species use old and dead trees as roosting sites, and forest gaps and linear elements for foraging and commuting. Retention of old-growth structures (as provided by the old-and dead wood concept AuT in Baden-Württemberg) may be beneficial, yet, as recent studies indicate, their use and usability by bats may strongly depend on the landscape context. Species-specific association of bat occurrence with forest structures has been shown at plot scale (1 ha), yet minimum landscape-scale requirements for abundance and distribution of such structural elements are lacking. This project will relate bat diversity, activity, and type of use to forest characteristics (especially the abundance and quality of old trees and deadwood structures) and landscape heterogeneity. Forest structure and landscape patterns will be assessed by remote sensing complemented with plot-scale terrestrial mapping. By relating bat presence and diversity to structural characteristics quantitative threshold values for integrative forest management will be derived.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 77 |
| Europa | 2 |
| Land | 10 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 22 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 77 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 77 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 72 |
| Englisch | 18 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 51 |
| Webseite | 26 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 45 |
| Lebewesen und Lebensräume | 77 |
| Luft | 28 |
| Mensch und Umwelt | 77 |
| Wasser | 49 |
| Weitere | 77 |