API src

Found 85 results.

Fette und Proteine aus Bioabfall – After-Work-Event Mehr zum Thema:

Bild zeigt: Frau Dr. Zibek vom Fraunhofer IGB stellt den Teilnehmenden das Projekt Insektenbioraffinerie vor. Bildnachweis: Fraunhofer IGB Bioökonomie in der Bioabfallwirtschaft: Mit neuen Verfahren Bioabfälle effizient verwerten und Wertstoffe erzeugen – unter diesem Titel veranstaltete das Kompetenzzentrum Bioabfall der LUBW gemeinsam mit der Umwelttechnik BW GmbH am 27. Juni 2024 zum zweiten Mal ein After-Work-Event. Die rund 45 Teilnehmenden hatten im Rahmen des After-Work-Events die Möglichkeit, die Pilotanlage des Bioraffinerieprojekts InBiRa – Die Insektenbioraffinerie live vor Ort am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart zu erleben und interessante Vorträge rund um das Thema Fette und Proteine aus Bioabfall zu hören. Im Projekt InBiRa werden organische Reststoffe und Abfälle durch die Larven der Schwarzen Soldatenfliege in neue, technisch nutzbare Produkte umgewandelt: Die Larven ernähren sich beispielsweise von überlagerten Lebensmitteln, Bioabfällen aus Gastronomie sowie Biotonnen und bauen diese Abfälle dann während ihrer Entwicklung in höherwertige Biomasse um. Diese Biomasse ist reich an Fetten, Proteinen und Chitin, woraus neue Folgeprodukte (beispielsweise für die Herstellung von Schmierstoffen oder Holzklebestoffen) hergestellt werden können. Bild zeigt: Larven der Schwarzen Soldatenfliege, Bildnachweis: Fraunhofer IGB

Informationen zur chemischen Verbindung: MYRISTOYL/ PCA CHITIN

Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung MYRISTOYL/ PCA CHITIN. Stoffart: Stoffklasse.

Informationen zur chemischen Verbindung: CHITIN

Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung CHITIN. Stoffart: Stoffklasse.

Informationen zur chemischen Verbindung: Chitin

Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung Chitin. Stoffart: Komponentenstoff.

Informationen zur chemischen Verbindung: CHITIN SULFATE

Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung CHITIN SULFATE. Stoffart: Stoffklasse.

Informationen zur chemischen Verbindung: SODIUM CARBOXYMETHYL CHITIN

Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung SODIUM CARBOXYMETHYL CHITIN. Stoffart: Stoffklasse.

Informationen zur chemischen Verbindung: HYDROLYZED CHITIN

Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung HYDROLYZED CHITIN. Stoffart: Stoffklasse.

Informationen zur chemischen Verbindung: CARBOXYMETHYL CHITIN

Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung CARBOXYMETHYL CHITIN. Stoffart: Stoffklasse.

Informationen zur chemischen Verbindung: CHITIN GLYCOLATE

Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung CHITIN GLYCOLATE. Stoffart: Stoffklasse.

Diversicornia

Einer unter vielen: der gefürchtete Museumskäfer Die Käfer aus den Familien der Diversicornia besiedeln fast alle Biotoptypen: Tümpel, Teiche, Sümpfe, Wiesen, Trockengebiete und Wälder. Es überwiegen terrestrische Arten, die in der Vegetation, in Holz oder am Boden zu finden sind. Eine ganze Reihe von Familien oder Gattungen zählen zu den xylobionten Käfern mit teilweise enger Bindung an alte Wälder. Einige hier mitbehandelte, im Larvalstadium aquatisch oder amphibisch lebenden Familien bilden die Ausnahme. Echte Bodenbewohner sind die als „Drahtwürmer“ bekannten Larven einiger Schnellkäfer. Unter den Ernährungstypen finden sich räuberische Vertreter, aber auch solche, die sich von zartem Pflanzengewebe, von Holz oder von Pilzen ernähren. Speziellere Fraßgewohnheiten haben die Speckkäfer, bei denen die Larven oft von Chitin, Horn, Haaren, Fell und anderen Substraten leben. Berüchtigt sind vor allem die „Museumskäfer“, die ganze Insektensammlungen vernichten können. Wie geht es den Diversicornia? Von den 582 bewerteten einheimischen Arten sind 5 % als ausgestorben oder verschollen klassifiziert, vom Aussterben bedroht sind 6 %. Als stark gefährdet oder gefährdet müssen weitere 6 % bzw. 12 % gelten und 5 % sind gefährdet, ohne dass das Ausmaß der Gefährdung genauer angegeben werden kann. Damit ist ein Drittel der Diversicornia ausgestorben oder bestandsgefährdet. Zusammen mit weiteren 8 %, die extrem selten sind, werden 242 Arten der hier behandelten Käfergruppen in eine Kategorie der Roten Listen aufgenommen – dies entspricht einem Anteil von 42 %. Mit „Daten unzureichend“ sind 8 % klassifiziert. In der Gefährdungsbilanz spielen die überwiegend holz- und holzpilzbewohnenden Arten eine prominente Rolle, was den Mangel an Wäldern mit Altbäumen und langer Biotoptradition dokumentiert. In anderen Gruppen liegen die Gefährdungsursachen vornehmlich in der fortgesetzten Verschlechterung und im Verschwinden von Brachen, extensivem Grünland, Magerstandorten oder Feuchtgebieten. Aktuelle Rote Liste (Stand September 2011) Schmidl, J.; Wurst, C. & Bussler, H. (2021): Rote Liste und Gesamtartenliste der „Diversicornia“ (Coleoptera) Deutschlands. – In: Ries, M.; Balzer, S.; Gruttke, H.; Haupt, H.; Hofbauer, N.; Ludwig, G. & Matzke-Hajek , G. (Red.): Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands, Band 5: Wirbellose Tiere (Teil 3). – Münster (Landwirtschaftsverlag). – Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (5): 99-124 Die aktuellen Rote-Liste-Daten sind auch als Download verfügbar.

1 2 3 4 57 8 9