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Energienetze

Flächenbezogene Informationen zu Stadtgebieten, die sich in einem maximalen Abstand von 250 m zu einem Fernwärme- oder Gasnetz befinden. Eine leitungsliniengetreue Darstellung ist aufgrund von datenschschutzrechtlichen Vorgaben nicht möglich.

Austausch der Flexo-Dächer auf dem Fermenter und dem Gärrestespeicher gegen Tragluftdächer als wesentliche Änderung der Biogasanlage in Altmärkische Wische OT Falkenberg (Biogas Falkenberg GmbH & Co. KG)

Die Biogas Falkenberg GmbH & Co. KG betreibt in Altmärkische Wische im Ortsteil Falken-berg eine Anlage zur Herstellung von Biogas. Es ist geplant die momentan auf dem Fermenter und Gärrestespeicher verbauten Flexo-Dächer durch Tragluftfächer zu ersetzen und damit die maximale Lagerkapazität an Biogas von ehemals unter 3 Tonnen auf 8,7 Tonnen zu erweitern. Bei diesem Vorhaben wird die Biogas Falkenberg GmbH & Co. KG durch das Ingenieurbüro von Lehmden Planungsbüro GmbH unterstützt. Der geplante Austausch der Dächer ist notwendig, da diese Verschleißerscheinungen aufwei-sen. Aus diesem Grund ist geplant, die bestehenden Flexo-Dächer zu demontieren und durch Tragluftdächer zu ersetzen. Durch die einhergehende Erhöhung der Gasspeicherkapazität ist ein flexiblerer Betrieb des BHKW möglich. Das gewonnene Biogas wird weiterhin zum Betrieb des vorhandenen BHKWs genutzt. Dessen Wärmeleistung trägt zur Heizung der Biogasanlage und einer Trocknung bei. Die gewonnene Energie wird zur Versorgung der Anlage genutzt und der Überschuss ins öffentliche Netz eingespeist.

Bestandsanalysen

Für Berlin liegen vielfältige Daten zum Gebäudebestand, zur Energieinfrastruktur wie auch zu den verwendeten Heizungstechniken vor. Für eine detaillierte Bestandsanalyse, auf der eine kommunale Wärmeplanung fußen soll, sind diese häufig inhomogenen oder aggregierten Daten jedoch nicht ausreichend. Zum Gebäudebestand liegen vorrangig Daten aus dem Amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystem (ALKIS) vor, wie zum Beispiel zu Gebäudegrundrissen oder zur Geschossigkeit, die jedoch kaum Informationen zu energetischen Aspekten und zum Baujahr enthalten oder Aussagen zum aktuellen energetischen Sanierungsstand ermöglichen. Vorliegende Informationen und Daten zu Energieversorgungsnetzen in Berlin wie zu den Fernwärme-, Gas- oder Stromnetzen sind als Gesamtnetzinformationen eher allgemeiner Natur und beschreiben übergreifend zum Beispiel Anschlusszahlen, Trassenlängen oder Brennstoffverbräuche. Detaillierte Informationen über den Ausbaustand, über freie Anschlusskapazitäten oder über die genaue räumliche Lage liegen jedoch nicht vor und müssen von den Energieversorgern eingeholt werden. Gleiches gilt für die jährlichen Energieverbräuche, die derzeit bereits straßenblockscharf im Energieatlas Berlin dargestellt werden, zu deren gebäudegenauen Ausprägung ebenso bisher keine Informationen bei der Verwaltung vorhanden sind. Energieatlas Berlin Zudem liegen für Gebiete, in denen noch Öl- oder Flüssiggasheizungen dominant sind, keine weiteren Informationen vor. Gleiches gilt für Gebäude, die noch mit Kohle beheizt werden. Daher sollen Daten zu den dezentralen Heizungstechniken über die Schornsteinfeger eingeholt und ein auswertbarer Datenbestand aufgebaut werden. Die in Berlin bereits verfügbaren räumlich verorteten Geo-Daten werden über die Angebote des Berliner Energieatlas und des Geoportals Berlin bereitgehalten. Dazu zählen erste überschlägige Informationen zu Potenzialen der Erneuerbaren Energien, wie zum Beispiel zu oberflächennaher Geothermie, zur in Berlin anfallender Biomasse oder zur Solarenergie. Ebenfalls finden sich dort Informationen zur Struktur des Berliner Gebäudebestands. Zudem liegen in den Berliner Bezirken wie auch bei den Fachplanungsstellen in den Hauptverwaltungen Detaildaten vor, die beispielsweise im Rahmen von energetischen Quartierskonzepten erarbeitet wurden, und die für die Wärmeplanung genutzt werden können. Geoportal Berlin Um weitere Daten für die gesamtstädtische Wärmeplanung zusammenzutragen, befindet sich die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) mit den entsprechenden Stakeholdern und datenhaltenden Stellen im Austausch. Dazu bietet das im Januar 2024 in Kraft getretene Wärmeplanungsgesetz (WPG) die rechtliche Grundlage. Demnach ist die planungsverantwortliche Stelle zur Erhebung eines vorformulierten Datenkatalogs ermächtigt, um auf dessen Basis die kommunale Wärmeplanung erstellen zu können. Dabei sind auch entsprechende Vorgaben zur Datenhaltung und zum Umgang mit teilweise sensiblen Daten, wie personenrelevanten oder sicherheitsrelevanten Daten, einzuhalten.

Bedeutung der erneuerbaren Energien für die Energiewende Die Energiewende gemeinsam gestalten Schwerpunkte Solarenergie Bürgerenergie Windenergie Wertschöpfungsrechner Allgemeine Informationen zu den erneuerbaren Energien:

Ziel der Energiewende ist es, Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit in einen neuen Einklang zu bringen, um eine zuverlässige, nachhaltige und bezahlbare Energieversorgung zu gewährleisten. Dabei spielen die erneuerbaren Energien (EE) wie z.B. Wind, Sonne und Biomasse eine entscheidende Rolle für eine klimaneutrale und nachhaltige Energieversorgung. Schon heute kommen mehr als 61,5 % der Bruttostromerzeugung in Sachsen-Anhalt aus erneuerbaren Energien. Neben der Energieerzeugung werden die Energieversorgungsnetze angepasst, um- und ausgebaut, verschiedene Sektoren intelligent miteinander verbunden und die Möglichkeiten der Digitalisierung genutzt. Dabei ist es wichtig sicherzustellen, dass der Strom aus erneuerbaren Energien effizient genutzt wird, beispielsweise durch die Flexibilisierung des Energiesystems. Zentrale Flexibilitätsoptionen sind Sektorenkopplung, Wärme-, Strom- und Gasspeicher.

Energieaufsicht Sicherheit der Energieversorgung Genehmigung des Netzbetriebes Belieferung von Kunden mit Energie Transport von Strom und Gas Versorgungssicherheit Gasspeicher Krisenvorsorge Dokumente

Die Kontrolle der Sicherheit und Zuverlässigkeit der Energieversorgung und der Leitungsnetze gehört auf Grundlage von § 49 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) zu den Aufgaben der Energieaufsicht. Zuständig dafür ist das Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt (MWU). Das Energierecht setzt dabei vor allem auf die Eigenverantwortung. Deshalb legen die technischen Fachverbände der Energiewirtschaft (zum Beispiel der VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. und der DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. ) die Anforderungen an die Ausstattung und technische Sicherheit Anlagentechnik im Sinne anerkannter Regeln der Technik fest. Die Energieaufsicht wird in der Regel nur anlassbezogen tätig. Ihr obliegt keine formalisierte Überwachung im Zuge einer konkreten Anlagen- oder Komponentengenehmigung. Wer den Betrieb eines Energieversorgungsnetzes für Elektrizität und Gas aufnehmen möchte, benötigt gemäß § 4 EnWG eine Genehmigung der nach Landesrecht zuständigen Behörde. Für in Sachsen-Anhalt gelegene Netze ist diese Behörde das Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt (MWU). Mit der Beantragung muss der Nachweis erbracht werden, dass das Unternehmen die personelle, technische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit besitzt, den Netzbetrieb entsprechend den Vorschriften des EnWG auf Dauer zu gewährleisten. Welche Antragsunterlagen einzureichen sind, entnehmen Sie bitte dem nebenstehenden Merkblatt zur Beantragung der Genehmigung des Netzbetriebes nach § 4 EnWG (PDF, 263KB). Wer vorsätzlich oder fahrlässig ohne Genehmigung nach § 4 Abs. 1 EnWG ein Energieversorgungsnetz betreibt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die nach § 95 EnWG mit einer Geldbuße geahndet wird. Energieversorgungsunternehmen, die Kunden mit Energie beliefern, ohne dabei ein Netz zu betreiben, benötigen keine Netzgenehmigung. Beliefern sie Haushaltskunden, sind gemäß § 5 EnWG die Aufnahme und Beendigung der Tätigkeit sowie Änderungen ihrer Firma bei der Bundesnetzagentur unverzüglich anzuzeigen. Die eigentliche Belieferung von Kunden, der Verkauf von Strom und Gas, unterliegt dem freien Markt. Jeder kann sich seinen Strom- oder Gasanbieter frei wählen und dabei zum Beispiel auf den Preis und die Herkunft der Energie achten. Anders ist das beim Transport von Strom und Gas durch die Leitungsnetze. Diese Netze gehören einzelnen Netzbetreibern, die nicht frei gewählt werden können. Aus diesem Grund werden die Höhe der Netzentgelte durch die Bundesnetzagentur und die Landesregulierungsbehörde kontrolliert. Die Strom- und Gasnetze werden durch die Netzbetreiber sicher betrieben. Dadurch ist die Versorgungssicherheit im Strom- und Gasbereich sehr hoch. Zum Ausdruck kommt das beispielsweise im SAIDI-Wert (System Average Interruption Duration Index). Dieser Wert gibt die durchschnittliche Ausfalldauer je versorgtem Verbraucher an. Zuletzt lag der SAIDI-Wert bei nur 12,8 Minuten im Strom- und 1,26 Minuten im Gasbereich. Die SAIDI-Werte werden durch die Bundesnetzagentur erhoben und auf deren Webseite für Strom und Gas veröffentlicht. Während Strom nur in sehr kleinem Maß (in Pumpspeicherkraftwerken oder Batterien) gespeichert werden kann, lässt sich Erdgas sehr gut speichern. Dies erfolgt meist in unterirdischen Speichern, beispielsweise ehemaligen Gaslagerstätten oder in großen Hohlräumen in Salzlagerstätten, den sogenannten Kavernen. In Sachsen-Anhalt befinden sich Gasspeicher für 32.400 Terawattstunden (TWh), das sind 14 Prozent der bundesdeutschen Vorräte. Die in Deutschland insgesamt gespeicherte Gasmenge entspricht etwa 28 Prozent des deutschen Jahresverbrauchs. Nur noch etwa 8 Prozent des hier verbrauchten Erdgases stammen aus deutscher Förderung. Die Gasversorgung in Deutschland ist jedoch wegen der vielen Importquellen sehr sicher. Die Speicherung ist vor allem deshalb notwendig, weil im Winter an Tagen mit besonders hohem Wärmebedarf zusätzlich zu den Importen auch im Sommer eingespeichertes Gas in die Gasleitungen eingespeist werden muss. Durch Wettereinflüsse, technische Störungen, Unfälle oder Handlungen Dritter kann die Energieversorgung gestört werden. Die Betreiber von Strom- und Gasnetzen bereiten sich auf solche Störfälle vor und haben rund um die Uhr Einsatzpersonal und Material verfügbar.

Planfeststellungsverfahren für das Vorhaben "HH-WIN, Abschnitt C"

Als Netzbetreiber der Freien und Hansestadt Hamburg plant die Hamburger Energienetze GmbH (vormals Gasnetz Hamburg GmbH) den Bau eines Wasserstoffverteilnetzes namens "HH-WIN". Ziel des Netzes ist einerseits die Versorgung der ansässigen Industrie mit Wasserstoff und andererseits die Einspeisung des von ortsansässigen Produzenten oder schiffseitigen Importinfrastrukturen gelieferten Wasserstoffs in das künftige nationale Wasserstoffkernnetz. Das Vorhaben "HH-WIN, Abschnitt C" der Hamburger Energienetze GmbH umfasst zwei Leitungen: Zum einen die Errichtung einer Wasserstoff-Transportleitung zwischen Hamburg-Moorburg und Niedersachsen-Leversen („HH-WIN-C70“) zum Anschluss von HH-WIN an das Transportnetz der Gasunie und zum anderen die Errichtung einer Verteilleitung von Hamburg-Moorburg zum geplanten Wasserstoffverteilnetz innerhalb Hamburgs bis zum Moorburger Bogen („HH-WIN-C25“). Die Trassenführung der HH-WIN-C70 beginnt am Standort des ehemaligen Kohlekraftwerkes Hamburg-Moorburg, an dem zukünftig das Hamburg Green Hydrogen Hub entstehen soll. Die Leitung verläuft über ca. 13,2 km Richtung Süden bis zur geplanten Gasübernahmestation in Niedersachsen-Leversen. Das hiesige Vorhaben betrifft nur die auf Hamburger Stadtgebiet befindlichen 9,23 km der Leitungstrasse. Die Genehmigung der verbleibenden ca. 3.98 km auf niedersächsischem Landesgebiet erfolgt über das dort zuständige LBEG (Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie). Die HH-WIN-C25-Verteilleitung verläuft in derselben Trasse wie die HH-WIN-C70-Transportleitung, hat jedoch nur eine Länge von 2,4 km. HH-WIN-C25 verläuft in derselben Trasse wie die Transportleitung, hat jedoch nur eine Länge von 2,4 km und schließt im Kreuzungsbereich Moorburger Bogen/Fürstenmoordamm an das künftige Verteilnetz an. Beide Leitungen haben eine Nennweite DN 500 und werden in einem gemeinsamen Graben verlegt. Ab dem Moorburger Bogen wird die Leitung HH-WIN-C70 als Einzeltrasse, inklusive Begleitrohre, geführt. Vom Moorburger Bogen verläuft die Trasse Richtung Ellernweg/Zum Fürstenmoor. Hierbei wird die Hauptdeichlinie und der Straßenverlauf Moorburger Bogen gequert. Dem Straßenverlauf Zum Fürstenmoor folgend biegt die Trasse nach Westen in den Tempowerkring und trifft dann auf die Straße Am Radeland. Hier verläuft die Trasse Richtung Westen und knickt vor der Autobahn A 7 nach Süden ab. Hierbei wird die Deutsche Bahn und die Stader Straße gequert. Der Stader Straße bzw. der Cuxhavener Straße nach Westen folgend schwenkt die Trasse in den Forstweg Stadtscheide ein und folgt dem Verlauf der Stadtscheide bis zur Landesgrenze Niedersachsen.

Energienetze Bayern GmbH & Co.KG, Frankenthaler Straße 2, 81539 München_Vorhaben am Standort Oberindling 45, 94060 Pocking; Gemarkung Indling, FlurNr. 108_Bekanntgabe der Feststellung UVP-Pflicht_negative standortbezogene Vorprüfung

Antrag auf Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb eines LPG-Lagerbehälters mit Bio- gaseinspeiseanlage zum Lagern und Verbrauchen von Flüssiggas Propan nach § 4 BImSchG auf Flurstück 108, Gemarkung Indling, Oberindling 45, 94060 Stadt Pocking durch die Energienetze Bayern GmbH & Co.KG, Frankenthaler Straße 2, 81539 München

ERVIN Germany GmbH - Erweiterung der Anlage zum Herstellen von metallischen Partikeln und Strahlmitteln

Der ERVIN Germany GmbH, Industriestraße A 15, 01612 Glaubitz, wird auf ihren Antrag vom 21. Dezember 2022, zuletzt geändert am 20. Februar 2023, gemäß § 8 BImSchG i. V. m. § 1 der 4. BImSchV und den Nummern 3.2.2.1, 3.22.2 und 8.12.3.2 des Anhangs 1 in Verbindung mit Anhang 2 dieser Verordnung die Immissionsschutzrechtliche Genehmigung 2.Teilgenehmigung für die wesentliche Änderung der Anlage zum Erschmelzen von Stahl i.V. m. der Erweiterung der Anlage zum Herstellen von metallischen Partikeln und Strahlmitteln in 01612 Glaubitz, Industriestraße A 15, Gemarkung Glaubitz, Flst.-Nrn. 506/63, 545/9, 547/1, 572/3, 572/12, 575/6, 575/33, erteilt. Die ERVIN Germany GmbH beantragt die Erweiterung der Anlage zum Herstellen von metallischen Partikeln und Strahlmitteln von 60.000 t/a auf eine Kapazität von 120.000 t/a Fertigerzeugnissen. Die Änderung umfasst insbesondere die Errichtung bzw. bauliche Erweiterungen und den Betrieb der Anlagen einschließlich Nebenanlagen und -einrichtungen der Betriebseinheiten 10 (Rohstoffhalle), 20 (Schmelzanlage), 50 (Wärmebehandlung), 60 (Grit), 80 (Lager und Versand), 90 (Verwaltungsgebäude), 110 (Energienetz, elektrisch), 120 (Wassernetz), 130 (Erdgasnetz) sowie die dafür notwendige Infrastruktur.

Energieminister Willingmann empfängt Bundesnetzagentur-Chef Müller in Magdeburg

Sachsen-Anhalts Energieminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat am Mittwoch den Präsidenten der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, zu einem Antrittsbesuch in Magdeburg empfangen. Müller hatte die Leitung der Bundesbehörde am 1. März 2022 kurz nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine und der darauffolgenden Energiekrise übernommen. Themen des gut einstündigen Austauschs im Energieministerium waren daher auch die aktuelle Versorgungssicherheit, der beschleunigte Ausbau Erneuerbarer Energien einschließlich der Wasserstoffinfrastruktur sowie die Wärmewende. „Gerade in Krisenzeiten ist ein enger Austausch zwischen Bundesnetzagentur und Ländern von großer Bedeutung. Auch wenn die akute Energiekrise abgewendet wurde, die Erdgasbelieferung durch verlässliche Partner weithin ersetzt ist, Flüssiggasterminals die Arbeit aufgenommen haben und die Gasspeicher gut gefüllt sind, müssen wir die Entwicklung weiterhin gemeinsam im Auge behalten und einen intensiven Austausch pflegen“, erklärte Willingmann. Dies gelte gleichermaßen für den verstärkten Ausbau Erneuerbarer Energien. „Wir benötigen nicht nur mehr Windkraft und Photovoltaik. Wir müssen auch die Energienetze weiter ausbauen und zugleich darauf achten, dass die Kosten gerecht verteilt werden“, betonte der Minister. Ende September werde das auch bei der Energieministerkonferenz in Wernigerode besprochen. Willingmann ist in diesem Jahr Vorsitzender der Konferenz. Und hat Müller zur Energieministerkonferenz in den Harz eingeladen. Aktuelle Informationen zu interessanten Themen aus Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt gibt es auch auf den Social-Media-Kanälen des Ministeriums bei Facebook, Instagram, LinkedIn, Mastodon und Twitter.

110-kV-Freileitung Bierde - Nienburg (LH-14-1090)

Die Avacon Netz GmbH, im folgenden Vorhabenträgerin, plant Mast- und Fundamentverstärkungsmaßnahmen an der 110-kV-Freileitung Bierde – Nienburg (LH-10-1090). Mit Schreiben vom 31.03.2021 beantragte die Vorhabenträgerin, unter Vorlage der Planunterlagen, die Änderungen an der 110-kV-Freileitung Bierde – Nienburg (LH-10-1090) im Wege des Anzeigeverfahrens gemäß § 43f EnWG zuzulassen. Beim beantragten Vorhaben handelt es sich um Sanierungsmaßnahmen an der bestehenden 110-kV-Freileitung Bierde – Nienburg (LH-10-1090), um weiterhin ein sicheres, zuverlässiges und leistungsfähiges Energieversorgungsnetz zu betreiben. Die vorliegende Planung umfasst Baumaßnahmen an den Masten Nr. 41, 42, 56, 101, 107, 108, 110, 115, 116, 117, 118, 119, 121 und 122. Weitere Verstärkungsmaßnahmen finden im Bundesland Nordrhein-Westfalen statt; diese wurden gesondert beantragt.

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