Das Projekt "Koeperliche Leistungsfaehigkeit einheimischer Landbevoelkerung in den Tropen und Subtropen und deren Belastbarkeit bei forstlichen Arbeiten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft, Institut für Arbeitswissenschaft durchgeführt. Theoretisch: Klaerung der Abhaengigkeit von menschlicher Leistungsfaehigkeit und Belastungsmoeglichkeit vom Klima und von der sozialen Situation der einheimischen Landbevoelkerung. Praktisch: Arbeitsgestaltung unter Beruecksichtigung der speziellen Bedingungen in Entwicklungslaendern (Organisation, Arbeitsintensitaet, Pausen in Abhaengigkeit z.B. von Klima, Ernaehrung, Motivation).
Das Projekt "Projektbegleitung im Bereich ergonomische Voraussetzungen im Steinkohlenbergbau" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Berlin, Fachbereich 16, Institut für Bergbauwissenschaften durchgeführt. Beratung und Unterstuetzung des Projekttraegers in bergbauspezifischen Fragen.
Das Projekt "Digitalisierung in der Forsttechnik (Digi4+)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Forsttechnik durchgeführt. Zielsetzung: Der vorliegende Projektentwurf zielt darauf ab, die Kosten- und Energieeffizienz sowie die möglichen Umweltauswirkungen von forstlichen Wertschöpfungsketten durch Digitalisierung im Maschinen- und Prozessbereich zu verbessern. Die Praxistauglichkeit der Anwendungsbeispiele steht dabei besonders im Focus. Im Detail sollen nachfolgende Fragestellungen beantwortet werden: Räumlich explizite Abschätzung der Schadholzmengen nach einem Windwurfereignis für eine Modellregion sowie Entwicklung eines optimalen Aufarbeitungskonzepts. - Mit welchen Werkzeugen, Methoden und Modellen kann das Ausmaß und die räumliche Konzentration der geworfenen/geschädigten Bäume schnellstmöglich ermittelt werden? - Wie können geschädigte Bäume sicher geerntet werden, um Pilz- oder Insektenbefall und Feuerrisiko vorzubeugen und um eine Wiederaufforstung zu ermöglichen? - Wie kann die Qualität des Holzes durch effiziente Lagerung und Konservierung erhalten werden, um Lieferungen an die holzverarbeitende Industrie und damit das Einkommen der Waldbesitzer zu erhalten? Evaluierung der wissenschaftlichen und praktischen Anwendbarkeit von sog. Smart Services (z.B. Husqvarna Fleet Services oder Stihl Smart Connector) bei der Motorsäge. Durchführung von Produktivitätsstudien mit dem Ziel die Effizienz und Ergonomie bei der Motorsägentätigkeit zu verbessern. Entwicklung eines Tools für Mastseilgeräte, welches Produktions- und Betriebsparameter für weitergehende Analysen (z.B. Produktivität, Treibstoffverbrauch usw.) zur Verfügung stellt sowie die Kommunikation mit anderen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette erlaubt. Implementierung von StanForD als Datenstandard. Optimierung der Holzernte am Steilhang durch Einsatz innovativer Technologien. Der Schwerpunkt liegt bei der hochmechanisierten Holzernte mit Motorsäge und Mastseilgerät mit Prozessor im Baumverfahren sowie der traktionswindenunterstützten vollmechanisierten Holzernte mit Harvester und Forwarder im Sortimentsverfahren. Effizienzsteigerungen, Treibstoffverbrauchsreduktion und Ressourcenschonung (Bestand und Boden) sind dabei die wichtigsten Optimierungsziele. Bedeutung des Projekts für die Praxis: In Zukunft werden in Wirtschaft und Gesellschaft die Relevanz und das Ausmaß der Digitalisierung noch stärker zunehmen. Das vorliegende Projekt soll die Akzeptanz der Akteure entlang der Wertschöpfungskette Holz im Zusammenhang mit Digitalisierungsentwicklungen steigern und Ihnen die Bedeutung und Chancen der Digitalisierung besser bewusstmachen. Aus der Sicht der Forstwirtschaft kann die erfolgreiche Anwendung von digitalen Technologien nicht nur zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen, sondern liefert in Zeiten des Klimawandels wichtige Impulse zur Steigerung der Energie- und Kosteneffizienz sowie Ressourcenschonung in Kontext mit einem klimaangepassten Waldmanagement. Der digitale Wandel unterstützt die nachhaltige Entwicklung und den Klimaschutz. (Text gekürzt)
Das Projekt "Beanspruchung des Schlepperfahrers durch vorgegebene Arbeitsbelastung in konstruktiv unterschiedlich ausgebildeten Schlepperkabinen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft, Institut für Betriebstechnik und Bauforschung durchgeführt.
Das Projekt "Teilvorhaben: Systemintegration der Come-With-Me Funktion" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von ONOMOTION GmbH durchgeführt. Das Eaasy System mit Come-With-Me Funktion wird das erste elektrische Lastenrad mit autonomen, einsatzfähigen Fahrfunktionen, welches die Flexibilität konventioneller Lastenräder mit den ergonomischen Vorteilen und schlanken Zustellprozessen von Follow-Me Zustellrobotern vereinigt. Das Teilvorhaben von ONOMOTION bezieht sich auf die Entwicklung des Bremssystems für die autonome Fahrfunktion und auf die Integration des Sensorikpakets, der Lenkungsaktorik und des Antriebs- und Bremssystems an das ONO PAT Lastenrad.
Das Projekt "Teilvorhaben: Anwendungstest- und Prototypische Integration" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Marketing Service Magdeburg KG durchgeführt. Das Vorhaben Eaasy System befasst sich mit der Entwicklung eines adaptiven autonomen Zustellsystems für die letzte Meile. Angestrebt wird die deutliche Verbesserung von Effizienz und Ergonomie urbaner Zustellprozesse durch autonome Fahrfunktionen. Dafür werden das erste adaptiv autonome Zustellfahrzeug mit sprachgesteuerter Come-With-Me Funktion und die dazugehörige Dispositions-, Betriebs und Planungsumgebung entwickelt. Das Fahrzeug kann im autonomen Fahrmodus in Schrittgeschwindigkeit selbständig fahren. Im Zustellprozess wird dadurch zwischen Zustelladressen das zeitaufwendige Auf- und Absteigen obsolet. Der:die Zusteller:in dirigiert das Fahrzeug per Sprachsteuerung. Damit werden gegenüber reinen Follow-Me Ansätzen neue Freiheitsgrade (u.a. Fahren neben Person und parallele Entnahme von Sendungen) möglich. Bei langen Strecken und komplexen Verkehrssituationen wird das Fahrzeug in den manuellen Modus übernommen. Damit können Zusteller:innen schnell weitere Strecken bzw. komplexe Verkehrssituationen überbrücken. Mittels Sprachsteuerung können Zusteller:innen mit dem Fahrzeug interagieren. Sie teilen dem Fahrzeug Fahrtwünsche mit, können komplexe Anfragen stellen oder lassen sich assistieren. Das Eaasy-System senkt durch die Kombination von autonomem Fahren, intuitiver Sprachsteuerung und effizientem Dispositions- und Betriebsführungssystem die Zustellzeiten deutlich. Mit der Come-With-Me Funktion wird die körperliche Belastung der Zusteller:innen gesenkt. Das Eaasy System verfolgt das Ziel den öffentlichen Raum mittels intelligenter Lastenräder zu entlasten. Erprobung und Einsatz sind durch Limitierung des autonomen Fahrens auf 6km/h und mit produktiver Begleitperson zeitnah möglich. Mit der intuitiven Sprachsteuerung lässt es sich einfach in den Arbeitsprozess integrieren. Konkrete Zielstellung für das Vorhaben ist die Entwicklung, Implementierung und Validierung der zusteller:innenüberwachten Come-With-Me Funktion und deren Systemintegration auf TRL-6 Level.
Das Projekt "Abbau- und Dekontaminationstechniken für die Stilllegung kerntechnischer Anlagen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH durchgeführt. In diesem Vorhaben soll untersucht werden, welche Abbau- und Dekontaminationstechniken den derzeitigen Stand von Wissenschaft und Technik darstellen. Es soll analysiert werden, in welchen Anwendungsfällen sich die verschiedenen Techniken bewährt haben bzw. eine Verbesserung unter Gesichtspunkten des Strahlen-,Arbeits- und Brandschutzes sowie des Abfallmanagements erzielt werden könnte. Die Abbautechniken sollen im weiteren Sinne ebenfalls Hilfsmittel umfassen, die z.B. der Abbauplanung und dem Projekt- und Wissensmanagements dienen (moderne Informationstechnologie, Virtual Reality, etc.). Ferner soll bewertet werden, ob sich im Hinblick auf eingesetzte Techniken ein Strategiewechsel in einzelnen Teilbereichen der Stilllegung erkennen lässt. Der Fokus des Vorhabens liegt auf der Stilllegung kerntechnischer Anlagen in Deutschland, es werden jedoch auch im internationalen Umfeld eingesetzte Techniken betrachtet, sofern sie von Relevanz für deutsche Projekte sein können. Es soll ebenfalls beleuchtet werden, inwieweit Techniken aus dem konventionellen Bereich für die Stilllegung adaptiert werden könnten. Im Einzelnen sollen folgende Aspekte bearbeitet werden: - Auf typische Abbautätigkeiten bezogene Erfassung von verfügbaren und in der Praxis verwendeten Abbautechniken mit Darstellung der technischen Eigenschaften - Bewertung der Techniken im Hinblick auf sicherheitstechnische Aspekte wie Strahlenschutz des Personals, technische Vor- und Nachteile, Ergonomie, Arbeitsgeschwindigkeit und weitere charakteristische und situationsbedingte Kriterien - Referenzen aus laufenden Stilllegungsprojekten zu den eingesetzten Techniken - Betrachtung des Standes von Wissenschaft und Technik außerhalb des kerntechnischen Bereiches und Einschätzung möglicher Übertragbarkeit.
Das Projekt "Vorhaben: Digitale Unterwasserkommunikation - Hydroakustische Ultra-Breitband Technologie" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von EvoLogics GmbH durchgeführt. Im TOxAR Verbundvorhaben wird ein Arbeitsschutzsystem für Unterwasserarbeiten entwickelt, das in-situ kontinuierlich Messungen und Analysen schädlicher Substanzen vornimmt und die betreffenden Personen Gefahren chemischer Belastung warnt. Damit Taucher und Crew/Supervisor mit der angestrebten Vielzahl an Informationen versorgt werden können, bedarf es einer zuverlässigen und schnellen Kommunikation, sowie der präzisen Positionierung unter Wasser. Für die Verbindung zwischen Taucher(n), Oberflächenstation, markierten Objekten, Messstationen oder ROVs bzw. AUVs soll ein telemetrisches Netzwerk aus akustische Unterwassermodems aufgebaut werden, die zugleich als LBL- und USBL Positionierungssysteme fungieren. Diese Multifunktionalität soll durch den Einsatz eines speziellen Ultra-Breitband-Verfahrens (Sweep Spread Spectrum Technology) und multiple Signalauswertung im Parallel-Processing ermöglicht werden. Ziele sind, auf kürzeren Distanzen (bis zu einigen hundert Metern) Datenraten größer als 60 kBit/s mit maximaler Störresistenz sowie auf wenige Zentimeter genaue, georeferenzierte Positionsbestimmungen zu erreichen, durch ergonomisches Systemdesign den Taucher nicht zu behindern und über ein Control Panel die einfache und intuitive Bedienung der Systemfunktion zu gewährleisten. Zudem soll eine Ankopplung an das Head-up Display des Tauchers ermöglicht werden. Alle Positions- und Sensordaten werden automatisch editiert und sowohl dem Taucher als auch der Oberflächenstation bereitgestellt. Über die bidirektionale Verbindung zur Kontrollstation ist die Kommunikation via Kurznachrichten-Plattform mit vordefinierten Sätzen oder freiem Text möglich. Auch Fotos können ausgetauscht werden, um Objekte schneller zu identifizieren oder Risikoabschätzungen treffen zu können. Die Gesamtperformance des Systems orientiert sich dabei an modernen Smartphone Funktionalitäten, wobei ggf. auch eine Überwachung von Vitalfunktionen des Tauchers als mögliche Zusatzoption geprüft werden soll.
Das Projekt "Dachprojekt: Starkholzernteverfahren" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg durchgeführt. Die motormanuelle Aufarbeitung von Kronen in Nadelstarkholz ist physisch schwer, ergonomisch belastend, und Ursache von Arbeitsunfällen. Eine verstärkte Mechanisierung ist sinnvoll und bereits in verschiedenen vollmechanisierten Holzernteverfahren implementiert. Weitere Verfahren befinden sich derzeit in der Entwicklungs- und Implementierungsphase (s.u.). Für die Entwicklung eines Entscheidungsbaum zur Identifikation eines Bestverfahrens für eine definierte topographische Situation, einen Bestandestyp oder eine gegebene waldbauliche Behandlungsform wird eine Kriterienkatalog und ein Bewertungssystem benötigt, nach dem in einheitlicher Form die bekannten und neuen Holzernteverfahren gegenübergestellt werden können. Methoden: -Praxis-Versuchsreihen zur Abdeckung verschiendener, häufig vorkommender topographischer Situationen, sowie unterschiedlicher Bestandestypen und waldbaulicher Behandlungsformen in Ba-Wü -Zeitstudien mit nachfolgender Leistungs- und Kostenkalkulation -Ermittlung und Bewertung der Bestandesschäden an Altholzbäumen und Verjüngungen Dabei: Neuentwicklung einer quantitativen Bewertungsmethode für Holzernteschäden an Naturverjüngungen oder Voranbauten. - deskriptive Analyse der Unfallgefährdung - Analyse der Verfahrensabläufe, der Vergütung der Dienstleistungen, sowie Beurteilung des Organisationsaufwandes - Beurteilung der Sortimentsgestaltung einschließlich Verkaufsmaßermittlung und Abwicklung.
Das Projekt "IBÖ-07: EvoHive - Evolution moderner Bienenbeuten für die nachhaltige Imkereiwirtschaft der Zukunft" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Dresden, Bereich Ingenieurwissenschaften, Institut für Naturstofftechnik, Professur für Holztechnik und Faserwerkstofftechnik durchgeführt. Von der Europäischen Union über Erzeugerverbände bis hin zum Verbraucher werden an die biologisch-ökologische Haltung von Bienen zur Erzeugung von Biohonig vielfältige Anforderungen gestellt. Ein entscheidender Fakt ist die ausschließliche Nutzung biobasierter Materialien für die Herstellung der Behausungen von Bienenvölkern. Biologisch-ökologisch arbeitenden Imker sind dadurch fast ausschließlich auf die Nutzung von Beuten aus Vollholzwerkstoffen beschränkt. Damit gehen diverse Nachteile und Herausforderungen einher. So liegen sowohl ergonomische Eigenschaften als auch thermische Eigenschaften der herkömmlichen Bienenbeuten hinter beispielsweise Kunststoffbeuten aus Polystyrol zurück. Zur Lösung der Problemstellung sollen Bienenbeuten aus biobasierten Materialen beitragen, welche die positiven Eigenschaften der Holz- und Kunststoffbeuten vereinen und sich wesensgemäß an der ursprünglichen Lebensweise von Wildbienenvölkern in Baumhöhlen orientieren. Es ist Ziel, holzbasierte Beuten durch den anforderungsgerechten Einsatz von Strukturelementen in Form von modernen Naturfaserwerkstoffen unter Einsatz geeigneter Fertigungsverfahren weiter zu entwickeln. Während der einjährigen Sondierungsphase erfolgt eine wirtschaftlich und marktseitige Sondierung sowie die Ausarbeitung der konkreten Produktidee. Ein wichtiger Schritt zur Realisierung der an die Sondierungsphase anschließenden Machbarkeitsphase ist die Akquise von Projektpartnern aus den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft.
Origin | Count |
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Bund | 127 |
Type | Count |
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Förderprogramm | 127 |
License | Count |
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offen | 127 |
Language | Count |
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Englisch | 9 |
Resource type | Count |
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Keine | 87 |
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Topic | Count |
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Boden | 68 |
Lebewesen & Lebensräume | 79 |
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Mensch & Umwelt | 127 |
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Weitere | 127 |