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Umweltprobenbank des Bundes (German Environmental Specimen Bank)

Die Umweltprobenbank des Bundes (UPB) mit ihren Bereichen Bank für Umweltproben und Bank für Humanproben ist eine Daueraufgabe des Bundes unter der Gesamtverantwortung des Bundesumweltministeriums sowie der administrativen und fachlichen Koordinierung des Umweltbundesamtes. Es werden für die Bank für Umweltproben regelmäßig Tier- und Pflanzenproben aus repräsentativen Ökosystemen (marin, limnisch und terrestrisch) Deutschlands und darüber hinaus für die Bank für Humanproben im Rahmen einer Echtzeitanalyse Blut-, Urin-, Speichel- und Haarproben studentischer Kollektive gewonnen. Vor ihrer Einlagerung werden die Proben auf eine Vielzahl an umweltrelevanten Stoffen und Verbindungen (z.B. Schwermetalle, CKW und PAH) analysiert. Der eigentliche Wert der Umweltprobenbank besteht jedoch in der Archivierung der Proben. Sie werden chemisch veränderungsfrei (über Flüssigstickstoff) gelagert und somit können auch rückblickend Stoffe untersucht werden, die zum Zeitpunkt ihrer Einwirkung noch nicht bekannt oder analysierbar waren oder für nicht bedeutsam gehalten wurden. Alle im Betrieb der Umweltprobenbank anfallenden Daten und Informationen werden mit einem Datenbankmanagementsystem verwaltet und aufbereitet. Hierbei handelt es sich insbesondere um die biometrischen und analytischen Daten, das Schlüsselsystem der UPB, die Probenahmepläne, die Standardarbeitsanweisungen (SOP) zu Probenahme, Transport, Aufbereitung, Lagerung und Analytik und die Lagerbestandsdaten. Mit einem Geo-Informationssystem werden die Karten der Probenahmegebiete erstellt, mit denen perspektivisch eine Verknüpfung der analytischen Ergebnisse mit den biometrischen Daten sowie weiteren geoökologischen Daten (z.B. Daten der Flächennutzung, der Bodenökologie, der Klimatologie) erfolgen soll. Ausführliche Informationen und eine umfassende Datenrecherche sind unter www.umweltprobenbank.de abrufbar.

Grundwassermessstelle Halle/S. (45370897)

Dieser Datensatz beschreibt die Grundwassermessstelle Halle/S. (45370897) in Sachsen-Anhalt. Der Datensatz enthält mehrjährige Monats-Mittelwerte aller Monate. Der Datensatz enthält Extremwerte der Pegelstände. Die Messstelle ist ein GW-Beobachtungsrohr. Die Bodenzustandserhebung entspricht: 5 - Pleistozäne Hochflächen, bedeckter GWL. Die Probennahmehäufigkeit ist wöchentlich.

Chronologie der BASE-Maßnahmen zur Öffentlichkeitsbeteiligung

Zur Vorbereitung der gesetzlich festgelegten Konferenzen zur Endlagersuche hat das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) von Beginn an verschiedene Dialog- und Beteiligungsangebote für unterschiedliche Zielgruppen geschaffen. Information bildet dabei eine zentrale Grundlage, um verschiedene Interessengruppen sowie Bürgerinnen und Bürger einbinden zu können. Viele Formate konnten auch genutzt werden, geplante Vorhaben zu verbessern und anzupassen. Viele Vorschläge und Anregungen sind bereits umgesetzt oder fließen in die weiteren Planungen mit ein wie zum Beispiel: Bundesweite Infoaktionen zur Erhöhung der Aufmerksamkeit für das Thema Endlagersuche Reisekostenerstattung für die Teilnahme an der Fachkonferenz Teilgebiete Schaffen eines Vorbereitungszeitraumes für die Beratung des Zwischenberichtes Teilgebiete Schaffen von Online -Beteiligungsinstrumenten Moderation der Fachkonferenz durch Dritte Folgende Maßnahmen hat das BASE seit 2017 durchgeführt: 08.12.2024 Das BASE hat mit der „ Strategie für die Ausgestaltung der Beteiligung bei der Endlagersuche “ in vier Handlungsfeldern Ziele entwickelt, die zum gelingenden Start und einer guten Arbeitsfähigkeit der Regionalkonferenzen beitragen. Davon ausgehend hat das BASE Maßnahmen entwickelt, die bis zum 8. Dezember 2024 öffentlich konsultiert werden konnten . Voraussichtlich im ersten Quartal 2025 wird das BASE das konsultierte Beteiligungskonzept vorlegen. 22. und 23.11.2024 Am 22. und 23. November 2024 fand das 3. Forum Endlagersuche in Würzburg als hybride Veranstaltung statt. Schwerpunkt des ersten Tages war der aktuelle Arbeitsstand der Bundesgesellschaft für Endlagerung ( BGE ). Am zweiten Tag standen u.a. die Aufgaben der Aufsicht, das Beteiligungskonzept des BASE und die Vorbereitung der Regionalkonferenzen im Fokus. Auf dem Forum wurde das neue Planungsteam Forum Endlagersuche 2024/25 gewählt und insgesamt 13 Anträge mit inhaltlichen Forderungen an die Akteure des Standortauswahlverfahrens gerichtet. Die Anträge werden in einer separaten digitalen Veranstaltung am 5.12.2024 diskutiert und abgestimmt. 14. – 25.10.2024 Zwischen dem 14. und 25. Oktober 2024 fanden die Forumstage statt, eine digitale Veranstaltungsreihe im Rahmen des 3. Forum Endlagersuche . Die acht Veranstaltungen der Forumstage zeichneten sich durch eine große Themenvielfalt aus: von den gesetzlichen Beteiligungsformaten bei der Endlagersuche, über Forschungsvorhaben des BMUV , der BGE und des BASE , der Bedeutung von Human Intrusion bis hin zu den Ausschlusskriterien auf dem Weg zu einem Endlager für hochradioaktive Abfälle und den Herausforderungen der Endlagerung bei schwach- und mittelradioaktiven Abfällen. 04.10.2024 Das BASE-Info-Mobil tourte von April bis Oktober 2024 durch Deutschland, um über die Endlagersuche zu informieren. Das Info-Mobil machte u. a. Halt in Augsburg, Dresden, Dischingen (Baden-Württemberg-Tag), Bremen (Maritime Woche), Kiel, Bocholt und Schwerin (Tag der Deutschen Einheit). 25.03.2024 Im „ Konzept zur Informierung und Beteiligung junger Generationen “ veröffentlicht das BASE eine Darstellung der konzeptionellen Grundlagen seiner Informations-, Bildungs- und Beteiligungsmaßnahmen für die jungen Zielgruppen. 20. - 25.02.2024 Das BASE nahm an der Bildungsmesse didacta teil. 650 Lehrer:innen und andere Interessierte wurden über die Bildungsangebote in Kita, Schule und Erwachsenenbildung informiert. 26.01.2024 In der öffentlichen Folgeveranstaltung des 2. Forum Endlagersuche am 26.01.2024 wurden die auf dem Forum eingereichten Anträge diskutiert und abgestimmt. Insgesamt standen 29 Anträge zur Abstimmung, wovon 20 mit einer einfachen Mehrheit als Beschlüsse des Forums angenommen wurden. Die Beschlüsse sind an das BMUV , das BASE , die BGE mbH und das Nationale Begleitgremium ( NBG ) gerichtet und sind Vorschläge zur Gestaltung des Standortauswahlverfahrens für hochradioaktive Abfälle bis zu den Regionalkonferenzen . Die Abstimmungsergebnisse wurden im Rahmen der Dokumentation der Folgeveranstaltung veröffentlicht. 17. und 18.11.2023 Am 17. und 18. November 2023 fand das 2. Forum Endlagersuche in Halle (an der Saale) als hybride Veranstaltung statt. Das zentrale Beteiligungsformat zum Standortauswahlverfahren bestand aus fachlichen Vorträgen, Diskussionen im Plenum und thematischen Arbeitsgruppen. Schwerpunkte des Forums waren die nächsten Schritte zur Eingrenzung der Teilgebiete , der neue Zeithorizont bei der Suche nach einem Endlagerstandort und die Möglichkeiten der Öffentlichkeitsbeteiligung im Verfahren, durch die Wahl der Mitglieder des Planungsteam Forum Endlagersuche (PFE) ihre Wirksamkeit zeigte. 06. - 14.11.2023 Zwischen dem 06. und 14. November fanden die Forumstage statt, eine digitale Veranstaltungsreihe im Rahmen des 2. Forum Endlagersuche . In den zehn Veranstaltungen wurden von Geologie über Beteiligung bis hin zu Fragen der jungen Generation Basisinformationen für Einsteiger:innen vermittelt sowie fachliche Diskussionsschwerpunkte aus dem Standortauswahlverfahren für ein atomares Endlager erörtert. 03.10.2023 Das BASE-Info-Mobil tourte von April bis Oktober 2023 durch Deutschland. So machte das Info-Mobil u. a. Halt in Schwerin, Biberach (Baden-Württemberg-Tag), Regensburg, Freiburg, Magdeburg, Lübeck und Hamburg (Tag der Deutschen Einheit). 21.07.2023 Im Rahmen des „Aufruf zur Mitgestaltung“ vom 10. Mai bis zum 16. Juli 2023 sind 83 Vorschläge für Programmbeiträge für das 2. Forum Endlagersuche eingegangen. Die Einreichungen adressieren Fragen zum Stand des Verfahrens, der Standortauswahl, der Methodik und den Wirtsgesteinen sowie der Öffentlichkeitsbeteiligung. Auf Basis der Einreichungen gestaltete das Planungsteam Forum Endlagersuche (PFE) ein Gesamtprogramm. 07.06.2023 Das BASE entwickelt jugendspezifische Angebote und führt World Cafés, Messeauftritte und Planspiele über die Endlagersuche an. So informierten BASE-Mitarbeitende auf dem Evangelischen Kirchentag vom 08.-10. Juni 2023 über das Verfahren, dessen Herausforderungen und die Rolle junger und zukünftiger Generationen. Im interaktiven Format, das World Café „There is no plan B“, wurden Fragen der Verantwortung, Generationengerechtigkeit und des Umweltschutzes diskutiert. Ebenso wurde das Planspiel bereits an der Helios-Schule in Köln mit der 9. Jahrgangsstufe, der „Dr. Otto-Schlein“-Schule in Magdeburg mit 11 Berufsschüler:innen der Biologisch-Technischen Assistenz und an der Hochschule Harz in Halberstadt mit 14 Student:innen des Fachbereiches Verwaltungswissenschaften durchgeführt. 10.05.2023 Die interessierte Öffentlichkeit konnte im Rahmen des „Aufruf zur Mitgestaltung“ des 2. Forum Endlagersuche 2023 eigene Programmvorschläge, z. B. Ideen für Workshops, Kreativformate oder Vorträge einreichen. 15.03.2023 Das BASE übermittelt eine Stellungnahme an das BMUV zum Bericht der BGE mbH zum Zeitplan des Standortauswahlverfahrens. In seiner Stellungnahme kommt das BASE zu dem Schluss, dass die bisherige Durchführung des Standortauswahlverfahrens zu evaluieren sei. Ziel muss eine ehrliche Analyse sein, um einen realistischen und die Bedarfe aller Akteure berücksichtigenden Zeitplan zu erstellen. In einer öffentlichen Veranstaltung stellten BASE-Mitarbeitende die Inhalte der Stellungnahme vor und beantworteten Fragen von rund siebzig Teilnehmenden. 02.02.2023 Das BASE bringt die Endlagersuche mit einem Planspiel zur Beteiligung, Unterrichtsmaterialien zur Endlagersuche und Beratung von Lehrkräften in den Schulunterricht und schafft Angebote für fächerübergreifendes Lernen. 13.01.2023 Im Rahmen des Workshops „Zeitbedarf und Zeitplanung der Standortsuche“ gab das BASE ein ausführliches Statement zum Thema der Zeitbedarfe und Zeitplanung der Standortsuche. 13.01.2023 Das Planungsteam Forum Endlagersuche ( PFE ) organisiert einen Online-Workshop zum Thema „Zeitbedarf und Zeitplanung der Standortsuche“ . Im Fokus des Impuls-Workshops standen die Fragen der Öffentlichkeit. Ziel der Veranstaltung war es, mit allen Interessierten in eine vertiefte Diskussion zu diesem Thema zu treten. 30.12.2022 Veröffentlichung der finalen Fassung der Berechnungsgrundlage für die Dosisabschätzung bei der Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen im Bundesanzeiger und auf der Infoplattform. 19.10.2022 Bei der öffentlichen Sitzung des Planungsteams Forum Endlagersuche (PFE) am 19.10.2022 stehen die planungswissenschaftlichen Anwendungskriterien im Fokus: Die Vorhabenträgerin BGE mbH stellt ihre methodischen Überlegungen dazu vor. 11.10.2022 Das BASE-Info-Mobil tourte ab dem Spätsommer 2022 durch Deutschland und machte u. a. Halt in Mainz (Rheinland-Pfalz-Tag), Hannover (Tag der Niedersachsen), Flensburg, Leipzig, Bamberg und Stuttgart. 28.09.2022 Am 28.09.22 findet die erste öffentliche Sitzung des Planungsteams Forum Endlagersuche (PFE) nach der zweimonatigen Sommerpause statt. Im Fokus der digitalen Sitzung: Die Ergebnisse der Reflexion der bisherigen Arbeit des Planungsteams. 12.08.2022 Das BASE veröffentlicht die Dokumentation des Forums Endlagersuche . Darin enthalten sind Berichte über den Programmablauf, Wortprotokolle der Diskussionen sowie die im Rahmen des Forums eingereichten Anträge und Ergebnisse der Veranstaltung. Die Dokumentation dient dazu, wesentliche Inhalte des Forums nachvollziehbar festzuhalten, um sie für Teilnehmende des Forums und weitere Interessierte im weiteren Verfahren der Endlagersuche nutzbar zu machen. 29.06. - 01.07.2022 Die eingegangenen Kommentare aus der öffentlichen E-Mail-Konsultation zur „Berechnungsgrundlage für die Dosisabschätzung bei der Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen“ werden in einem Fachworkshop erörtert. Eingeladen sind Vertreter:innen aller Interessengruppen. Mit den Ergebnissen des Fachworkshops werden das BASE und das BfS den Entwurf überarbeiten. Ergänzend wird von BASE und BfS an fachlichen Begründungstexten gearbeitet, um damit Hintergründe zur erläutern und auf vorhandene Literatur und Beispiele zu verweisen. 20.05. und 21.05.2022 Rund 385 Interessierte diskutieren am 20. und 21. Mai 2022 online und vor Ort in Mainz beim 1. Forum Endlagersuche . Zwei Tage lang tauschen sich die Teilnehmenden intensiv über Fragen der Sicherheit eines Atommüll-Endlagers, über den Umgang mit Ungewissheiten, über zeitliche Perspektiven sowie über Fragen der Öffentlichkeitsbeteiligung aus. Ein weiterer Programmpunkt ist das Podiumsgespräch zwischen der BGE mbH und Vertreter:innen der Staatlichen Geologischen Dienste aus Bayern, Brandenburg, Niedersachsen und Thüringen, dass das Nationale Begleitgremium ( NBG ) gestaltet. Zudem fasst das erste Forum Endlagersuche Beschlüsse, darunter unter anderem zur Organisation und zu den nächsten Schritten. Abschließend wählen die Teilnehmenden des Forums das neue Planungsteam . Gemeinsam mit dem BASE und dem NBG wird das Planungsteam die Arbeit der BGE mbH weiter begleiten und das nächste Forum Endlagersuche vorbereiten. 18.05.2022 Mit verschiedenen Formaten unterschiedliche Zugänge zum Thema Endlagersuche schaffen: das ist das Ziel des aktuellen Programms für das kommende erste Forum Endlagersuche am 20. und 21 Mai 2022. Die Teilnehmenden informieren sich über Vorträge, diskutieren in Arbeitsgruppen und gestalten selbst im Format des Themencamps. 12.05.2022 Das Planungsteam Forum Endlagersuche veröffentlicht seine Vorschläge zur Geschäftsordnung des Forums Endlagersuche und zur Geschäftsordnung des Planungsteams . Die Dokumente sind das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung und bilden die Arbeitsgrundlage für die jeweiligen Beteiligungsformate. Am 20. /21. Mai 2022 werden die Geschäftsordnungen im Rahmen des Forums Endlagersuche vorgestellt und von den Teilnehmenden verabschiedet. 22.04.2022 Die Öffentlichkeit ist aufgerufen, den Entwurf der „Berechnungsgrundlage für die Dosisabschätzung bei der Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen" per E-Mail zu kommentieren. Bei zwei Infoveranstaltungen im Mai 2022 werden Hintergründe erläutert und Fragen beantwortet. Die Konsultation basiert auf der Entwurfsfassung der Berechnungsgrundlage. Alle eingereichten Kommentare werden systematisch erfasst und und im Rahmen eines Fachworkshops vom 29. Juni bis 1. Juli 2022 erörtert. 11.04.2022 Das Planungsteam Forum Endlagersuche lädt zum Forum Endlagersuche am 20. Und 21. Mai 2022 in Mainz ein. Alle Interessierten können sich zu der Veranstaltung anmelden und digital oder vor Ort teilnehmen. 23.03.2022 Die Beratungs- und Planungsgruppe lädt zu der dritten öffentlichen Sitzung ein. Im Fokus der Sitzung stehen unter anderem die vorläufige Programmplanung für das Forum Endlagersuche im Mai 2022 und die Umbenennung in Planungsteam Forum Endlagersuche und Forum Endlagersuche. 18.03.2022 Das Arbeitsteam Evaluation und Auswertung der Beratungs- und Planungsgruppe lädt am Freitag, den 18. März zu dem ersten von zwei Workshops zum Thema „Beteiligung lernen“ ein. Mehr als 60 Teilnehmende diskutieren die Frage, was sich aus den Erfahrungen der Fachkonferenz Teilgebiete für die zukünftigen Herausforderungen des Endlagersuchprozesses ableiten lässt. 23.02.2022 Die Beratungs- und Planungsgruppe lädt zu der zweiten öffentlichen Sitzung ein. Im Fokus der Sitzung stehen die Auseinandersetzung mit den repräsentativen vorläufigen Sicherheitsuntersuchungen (rvSU) der BGE mbH und die Eingrenzung der momentan 90 Teilgebiete . Insbesondere Vertreter:innen der Kommunen nutzen das Angebot zum direkten Austausch mit der BGE mbH. 26.01.2022 Die Beratungs- und Planungsgruppe lädt zu der ersten öffentlichen Sitzung ein und informiert zum bisherigen Stand ihrer Arbeit und dem weiteren Vorgehen. Die Beratungs- und Planungsgruppe ist ein Arbeitsteam aus Vertreter:innen der Zivilgesellschaft sowie des BASE , der BGE mbH und des NBG . Es begleitet engmaschig den Arbeitsfortschritt der BGE mbH bei den anstehenden Arbeiten bis zum Start der Regionalkonferenzen . 08.12.2021 Die Beratungs- und Planungsgruppe kommt erstmals zusammen. Mit dem Fachforum (Mai 2022) ist sie bei der Standortsuche für ein Atommüll-Endlager ein neues Element der Öffentlichkeitsbeteiligung bis zu den Regionalkonferenzen . Nach der Diskussion grundlegender Fragen wurden konkrete nächste Schritte vereinbart. 13.11.2021 Für die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der weiteren Arbeitsschritte der BGE mbH bis zum Start der Regionalkonferenzen haben ehemalige Teilnehmer:innen der Fachkonferenz Teilgebiete gemeinsam mit dem BASE unter Obhut des Partizipationsbeauftragten ein Beteiligungskonzept erarbeitet. Auf der Veranstaltung wird dieses Konzept vorgestellt, in dessen Zentrum zwei Formate stehen: ein öffentliches Fachforum, das im Frühjahr 2022 erstmals tagen soll, sowie eine Beratungs- und Planungsgruppe, die das Fachforum u. a. inhaltlich wie organisatorisch vorbereitet. Diese Formate stellen Prototypen dar und werden nach Auswertung erster Erfahrungen verändert und angepasst. Neben der Vorstellung des Konzepts wird die erste Beratungs- und Planungsgruppe gewählt, für die alle Interessierten kandidieren können. 04. und 05.11.2021 Das BASE und Vertreter:innen der jungen Generation treffen sich in Berlin, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu besprechen. Beim Treffen werden unter anderem Rollen geklärt und konzeptionelle Überlegungen zur Beteiligung der jungen Generation diskutiert. 25. und 26.10.2021 Im zweiten Workshop zur Erstellung eines Beteiligungskonzepts kommen Vertreter:innen der BGE mbH, des NBG, der AG Vorbereitung, Verter:innen der jungen Generation und des BASE zusammen, um einen Prototypen für das Beteiligungskonzept bis zu den Regionalkonferenzen zu konzipieren. Das Ergebnis wird am 13.11. in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt. 13.10.2021 Der Partizipationsbeauftragte lädt zu einer Videokonferenz ein. Teilnehmende des ersten Workshops berichten von den Arbeitsergebnissen und sammeln in der öffentlichen Veranstaltung Feedback für die Weiterentwicklung im zweiten Workshop. 01. und 02.10.2021 Im Rahmen des ersten Workshops erarbeiten die AG Vorbereitung, Vertreter:innen der jungen Generation und das BASE gemeinsam Ideen für ein Beteiligungskonzept bis zu der Einrichtung der Regionalkonferenzen. Ziel des zweiten Workshops am 25. und 26. Oktober ist es, das Beteiligungskonzept weiter zu entwickeln, so dass es auf einer öffentlichen Veranstaltung am 13. November vorgestellt werden kann. 15.09.2021 Der Partizipationsbeauftragte am NBG lädt im Auftrag der Fachkonferenz Teilgebiete zu einer öffentlichen Videokonferenz ein. Unter dem Titel „Eigenverantwortung, Selbstorganisation, gute Partizipation – Unterschiedliche und gemeinsame Perspektiven“, steht nach Abschluss der Fachkonferenz ein erster inhaltlicher Austausch über die künftige Beteiligung im Mittelpunkt der Veranstaltung. Ziel ist es, einen Rahmen dafür zu schaffen, dass sich die Öffentlichkeit bis zur Einrichtung der Regionalkonferenzen an den Arbeitsfortschritten der BGE mbH beteiligen kann. Um ein Beteiligungskonzept gemeinsam zu entwickeln, finden im Oktober zwei Workshops statt. 07.09.2021 Im Auftrag der Fachkonferenz übergibt die letzte Arbeitsgruppe Vorbereitung die Beratungsergebnisse am 7. September an die BGE mbH. Die Übergabe findet bei einer Pressekonferenz statt, bei der auch die BGE mbH und das BASE sowie der Partizipationsbeauftragte mit Statements präsent waren. Die Aufzeichnung der Übergabe steht auf dem YouTube-Kanal der Fachkonferenz weiterhin zur Verfügung. 20.08.2021 In der Zeit vom 18. Oktober 2020 bis zum 20. August 2021 können alle Interessierten den Zwischenbericht der BGE mbH auf der Online-Beteiligungsplattform des BASE kommentieren und eigene Dokumente, zum Beispiel Stellungnahmen, hochladen. Damit wird sichergestellt, dass unabhängig von der Teilnahme an den Fachkonferenzterminen keine Hinweise, Fragen und Kritiken zum Zwischenbericht verloren gehen. Die Fachkonferenz Teilgebiete hat beschlossen, dass die Ergebnisse Teil ihres Abschlussberichtes sind. Dieser wird abschließend an die BGE mbH übergeben und muss bei der weiteren Arbeit berücksichtigt werden. 06.08 - 07.08.2021 Zum letzten der drei Beratungstermine der Fachkonferenz Teilgebiete sind ca. 1000 Personen angemeldet, parallel nehmen bis zu 500 am hybriden Veranstaltungsformat teil. Die Teilnehmenden haben auf den drei Beratungsterminen umfangreiche Anmerkungen zum Zwischenbericht der BGE mbH erarbeitet und schließen die Diskussionen dazu ab. Die Ergebnisse der Fachkonferenz sollen innerhalb eines Monats an die BGE mbH übergeben werden, die diese bei ihrer weiteren Arbeit berücksichtigen muss. Zusätzlich diskutieren die Teilnehmenden auf dem dritten Beratungstermin, wie künftige Beteiligungsmöglichkeiten bei der weiteren Eingrenzung der Teilgebiete aussehen sollten. Die dazu vorliegenden Vorschläge der Fachkonferenz sowie des BASE sollen in den folgenden Wochen gemeinsam mit dem Partizipationsbeauftragten diskutiert werden. Ziel ist es, bis Herbst 2021 einen gemeinsamen Fahrplan auszuarbeiten. Die Fachkonferenz Teilgebiete endet – die Beteiligung am Weg zu den Standortregionen wird weitergehen, versichert auch Ina Stelljes, Abteilungsleiterin für Öffentlichkeitsbeteiligung im BASE in ihrem abschließenden Statement. 27.07.2021 Die Vizepräsidentin des BASE stellt im Rahmen eines Workshops eine Diskussionsgrundlage zur weiteren Beteiligung nach der Fachkonferenz vor. Zum Workshop „Wie geht es nach der Fachkonferenz weiter?“ hatte der Partizipationsbeauftragte eingeladen. Die Diskussionsgrundlage hat das BASE vorher den Teilnehmenden zugeschickt und online veröffentlicht. 10.06. - 12.06.2021 Rund 1.500 Interessierte haben sich für den zweiten Beratungstermin der Fachkonferenz Teilgebiete angemeldet und tauschen sich digital über die Endlagersuche aus. Das BASE bringt sich über die gesamte Konferenz mit verschiedenen Beiträgen ein: Am ersten Konferenztag gibt es u. a. ein Eingangsstatement von Ina Stelljes, Abteilungsleiterin für Öffentlichkeitsbeteiligung zur Aufgabe der Fachkonferenz im Standortauswahlverfahren. Das Hauptprogramm wird am zweiten und dritten Tag um verschiedene Themenräume, virtuelle Kaffee-Ecken und Info-Tische ergänzt, an denen sich die Teilnehmenden informieren und miteinander diskutieren können. Die Fachkonferenz beschließt u. a., dass der dritte und letzte Beratungstermin am 6. und 7. August stattfinden soll. 09.06.2021 Das digitale Informationsangebot des BASE wird um die kostenlose App „ endlagersuche:360 °“ erweitert. Adressiert wird damit vor allem die junge Generation, die in einer interaktiven 3D-Welt umfassende Informationen über das Standortauswahlverfahren abrufen kann. Alle Themen und Fragen sind grafisch und zum Teil spielerisch aufbereitet. Die Nutzer:innen haben die Möglichkeit ein Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle zu besuchen, sich in einem futuristischen Labor über Radioaktivität zu informieren oder anhand von interaktiven Grafiken mehr über das Suchverfahren und die Bürgerbeteiligung zu erfahren. 01.06.2021 Die aktualisierte Broschüre für Bürger:innen (PDF, 254 KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm) sowie die Broschüre für Kommunen (PDF, 254 KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm) , mit Informationen zum Verfahren und zum Zwischenbericht sowie der Fachkonferenz Teilgebiete , werden veröffentlicht. 27.05. - 07.06.2021 Ergänzend zu der Arbeit der Vorbereitungsgruppe schaltet das BASE verschiedene Online-Anzeigen und Beiträge in den Sozialen Medien, um das Interesse für die Fachkonferenz Teilgebiete zu steigern. 10.05.2021 BASE und BGE mbH starten die digitale Veranstaltungsreihe Mitreden bei der Endlagersuche , die sich an junge Menschen bis 30 Jahre richtet. Dort werden an insg. drei Terminen (10., 17. und 31. Mai) grundlegende Informationen zur Endlagersuche vermittelt und Fragen rund um die Beteiligung diskutiert. Für die Veranstaltungsreihe 2021 hatte eine Gruppe von jungen Interessierten bei einem Workshop am 24.03. ihre Ideen für Rahmen und Inhalte mit eingebracht. 27.04.2021 Zur Unterstützung des Engagements im Rahmen der Selbstorganisation bei der Fachkonferenz Teilgebiete hat das BASE Möglichkeiten für eine Aufwandsentschädigung erarbeitet. Die Regelung gilt auch rückwirkend für die Mitglieder der ersten Vorbereitungsgruppe. Zusätzlich dazu können auch Reisekosten für Präsenz-Sitzungstermine erstattet werden, wenn diese wieder möglich sind. 24.03.2021 Das BASE und die BGE mbH laden zu einem gemeinsamen Austausch mit jungen Menschen ein, um sich über ein Veranstaltungsformat für die junge Generation im Mai auszutauschen. Rund 40 junge Erwachsene folgen der Einladung und diskutieren in Kleingruppen drei Fragen: Welche Inhalte sprechen diese Zielgruppe an? Mit welchen Mitteln könnten sich junge Leute ansprechen lassen und wie kann das Veranstaltungsformat aussehen? An der Veranstaltung nehmen auch zwei Mitglieder der Vorbereitungsgruppe Fachkonferenz teil sowie vier Mitglieder des Nationalen Begleitgremiums ( NBG ). 03.03.2021 Das BASE unterstützt ein zentrales Anliegen der Fachkonferenz Teilgebiete und verlegt die weiteren Beratungstermine: Der zweite und kommende Beratungstermin der Fachkonferenz wird vom 10. bis 12. Juni stattfinden. Ursprünglich war der zweite Beratungstermin für April avisiert worden. Für den Abschluss organisiert das BASE neue Räumlichkeiten vom 5. bis 8. August. 03.03.2021 Das BASE weitet sein Informationsangebot für Kommunen aus: Auf der Infoplattform zur Endlagersuche finden kommunale Vertreter:innen ab sofort eine Themenseite , die aktuelle Entwicklungen und relevantes Hintergrundwissen zum Suchverfahren übersichtlich zusammenträgt. Die Themenseite bietet kommunalen Gebietskörperschaften einen zentralen Ort, um sich schnell und zielgerichtet einen Überblick über den Stand der Suche und die anstehenden Beteiligungsmöglichkeiten zu verschaffen. 02.03. und 04.03.2021 In der Videokonferenz „ Dialoggespräch Standortsuche – Und was bedeutet das für Sachsen-Anhalt? “ des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt informiert das BASE über den Ablauf des Standortauswahlverfahrens und die Öffentlichkeitsbeteiligung. Fragen werden im Anschluss des Vortrags beantwortet. 22.02-23.02. 2021 Gemeinsam mit der BGE mbH veranstaltet das BASE einen Online-Dialog, der sich gezielt an junge Menschen wie Schüler:innen und Student:innen richtet. Geplant ist ein Austausch in digitaler Form am 24. März 2021 . Dafür hat das BASE verschiedene Institutionen und Verbände sowie die Teilnehmenden des Jugendworkshops 2019 „Dein Endlager!?“ eingeladen. 05.02.- 07.02.2021 Erster Beratungstermin der Fachkonferenz Teilgebiete Der von der Fachkonferenz in Eigenverantwortung organisierte erste Beratungstermin findet als digitale Veranstaltung statt. Am ersten Tag erhalten die Teilnehmenden durch mehrere, teils parallele Fachvorträge eine inhaltliche Einführung in das Thema. Zudem stimmen die Teilnehmenden über die Geschäftsordnung ab. Am zweiten Tag diskutieren die Teilnehmenden in insgesamt 22 Arbeitsgruppen zum Zwischenbericht Teilgebiete. Am dritten Tag wählen die Teilnehmenden die Mitglieder einer Arbeitsgruppe zur Vorbereitung des folgenden Beratungstermins. Zudem fasst die Fachkonferenz eine Reihe von Beschlüssen (PDF, 2 MB, Datei ist nicht barrierefrei) , darunter u.a., dass der folgende Beratungstermin nicht wie geplant im April sondern im Juni 2021 stattfinden solle, der Termin im Juni solle sich auf August verschieben. Das BASE unterstützt diese Initiativen und prüft aktuell die Umsetzbarkeit. 01.02.2021 Das BASE veröffentlicht eine Übersicht zu den Beteiligungs- und Informationsangeboten parallel zur Fachkonferenz Teilgebiete. Neben konkreten Maßnahmen zur Information und Aktivierung der Öffentlichkeit zur Fachkonferenz Teilgebiete nimmt das BASE dabei auch die Phase danach in den Blick: Wie die Zeit bis zur Einrichtung der Regionalkonferenzen mit Beteiligungs- und Informationsangeboten begleitet und vorbereitet werden kann, plant das BASE in einem partizipativen und offenen Prozess mit interessierten Akteuren und der Öffentlichkeit in den nächsten Monaten zu entwickeln. 27.01.2021 Das BASE veranstaltet einen Online -Dialog für kommunale Vertreter:innen aus den Teilgebieten unter dem Titel: „Endlagersuche mitgestalten: Beteiligungsmöglichkeiten für Kommunen“, über 250 Personen nehmen teil. 19.– 29.01.2021 Um Interessierte für die Fachkonferenz Teilgebiete zu gewinnen, schaltet das BASE zur Unterstützung der Vorbereitungsgruppe Online -Anzeigen und Beiträge über Medien-Portale und Soziale Medien. 18.10.2020 Das BASE richtet die Online-Beteiligungsplattform ein als zusätzliches Angebot, Hinweise, Kritik oder Fragen zum Zwischenbericht zu adressieren. Die Online -Beteiligungsplattform stellt unabhängig von den Fachkonferenzterminen sicher, dass keine Hinweise oder Fragen zum Zwischenbericht verloren gehen. Das BASE wird alle Eingaben am Ende gesammelt veröffentlichen und der BGE mbH übergeben. 17. und 18.10.2020 Der Auftakt der Fachkonferenz Teilgebiete findet als Digital-Veranstaltung statt. Am ersten Tag führt die BGE mbH die Teilnehmenden in den Zwischenbericht Teilgebiete ein. Der zweite Tag gibt Raum zur Vorbereitung der Selbstorganisation der Fachkonferenz. Die Teilnehmer:innen richten eine Arbeitsgruppe zur Vorbereitung des Folgetermins im Februar 2021 ein. 18.9.2020 Das BASE veröffentlicht die virtuelle Endlagerausstellung „suche:x“ . Der virtuelle Rundgang bietet umfassende Informationen für Einsteiger in das Thema Endlagersuche. 17.9.2020 Das BASE veranstaltet eine digitale Bürger:innenveranstaltung zur Endlagersuche (rund 60 Teilnehmende). Ziel ist die Information der Teilnehmenden über die bevorstehende Veröffentlichung des Zwischenberichtes und die Fachkonferenz Teilgebiete. 9.9.2020 Zweites Web -Seminar für Journalist:innen . 7.9.2020 Beginn bundesweiter Info-Aktionen über Plakate und Anzeigen zur Endlagersuche in über 2000 Städten. 25.8.2020 Das BASE eröffnet das Anmeldeverfahren zur Fachkonferenz Teilgebiete . Die Geschäftsstelle wird eingerichtet. Mandatsträger und kommunale Gebietskörperschaften erhalten Info-Pakete zum Standortauswahlverfahren und zur Öffentlichkeitsbeteiligung. 20.8.2020 Das BASE veröffentlicht den überarbeiteten Entwurf der Geschäftsordnung und das Konzept für die Fachkonferenz Teilgebiete. 19.8.2020 Das BASE veröffentlicht die Broschüre und die Animation „suche: Mitgestalter:innen“ zur Öffentlichkeitbeteiligung im Standortauswahlverfahren. 23.6.2020 Das BASE veröffentlicht die Termine und Veranstaltungsorte für die Sitzungen der Fachkonferenz Teilgebiete (Auftaktveranstaltung am 17./18.10.2020 sowie drei Beratungstermine im Februar, April und Juni 2021). 8.7.2020 Das BASE organisiert ein Web -Seminar für Journalist:innen zum Standortauswahlverfahren. Ziel ist es, insbesondere Vertreter:innen der Regionalpresse im Vorfeld der Veröffentlichung des Zwischenberichtes Teilgebiete über das Standortauswahlverfahren und die damit einhergehende Öffentlichkeitsbeteiligung zu informieren. 17.6.2020 Das BASE veröffentlicht den Entwurf einer Geschäftsordnung für die Fachkonferenz Teilgebiete. Der Entwurf steht von Ende Juni bis Mitte August 2020 zur Online -Konsultation zur Verfügung. Juni/Juli, September/ Oktober 2020 Bundesweite Info-Aktionen zur Endlagersuche : Um die Aufmerksamkeit für das Thema Endlagersuche zu erhöhen, startet das BASE ab Juni 2020 Info-Aktionen zur Endlagersuche über bekannte Medienportale im Internet. 27.4.2020 Die Infoplattform zur Endlagersuche als zentrales digitales Informationsangebot zum Standortauswahlverfahren wird freigeschaltet. Neben dem Dokumentenverzeichnis nach § 6 StandAG bietet sie umfassende Informationen rund um das Standortauswahlverfahren. 25.1.2020 Bürger:innenworkshop zur Endlagersuche in Berlin: Das BASE veranstaltet einen offenen Workshop mit ca. 100 Bürger:innen zur Endlagersuche. Die Ergebnisse werden dokumentiert und für die Vorstellung auf der 5. Sitzung der Beratungsgruppe Fachkonferenz aufbereitet. 14./15.11. 2019 Das BASE richtet die 2. Statuskonferenz Endlagerung in Berlin aus. Die Veranstaltung wird als Live-Stream veröffentlicht. Es besteht die Möglichkeit, im Rahmen der Plenardiskussionen online Fragen zu stellen. Die anderen Akteuren und die Öffentlichkeit wurden im Vorfeld an der Programmgestaltung beteiligt. 10.–17.10. 2019 Präsentation der Leihausstellung „suche:x“ im Hauptbahnhof Berlin. Die Ausstellung (2 Varianten) informiert über das Standortauswahlverfahren und kann kostenlos (z. B. von Kommunen) ausgeliehen werden. 1.10.2019 Ein Runder Tisch „Endlagersuche macht Schule“ diskutiert Möglichkeiten und Wege, wie das Thema Endlagerung im Rahmen der schulischen Bildung vermittelt werden kann. August 2019 bis Juni 2020 Das BASE richtet die Beratungsgruppe Fachkonferenz ein, die insgesamt sieben Mal tagt. In der Gruppe können sich die an der Suche beteiligten Akteure sowie Vertreter:innen aus Wissenschaft, Gesellschaft und der Kommunen einbringen und das BASE bei der organisatorischen und konzeptionellen Vorbereitung der Konferenz beraten. Alle Sitzungen sind öffentlich, die Unterlagen wurden jeweils im Vorfeld veröffentlicht. Die Protokolle sind auf der Informationsplattform veröffentlicht. 30.10.2019 Infoveranstaltung und Pressegespräch „Endlager gesucht“ in Wiesbaden. Die Veranstaltungsreihe wird vom BASE mit Teilnahme der BGE mbH und des NBG in allen Landeshauptstädten (außer Berlin) durchgeführt. Zur Veranstaltung wurden neben Bürger:innen und Vertreter:innen gesellschaftlicher Organisationen auch Bundes- und Landtagsabgeordnete eingeladen. Für das BASE diskutiert Präsident König. 29.10.2019 Infoveranstaltung und Pressegespräch „Endlager gesucht“ in Saarbrücken. Die Veranstaltungsreihe wird vom BASE mit Teilnahme der BGE mbH und des NBG in allen Landeshauptstädten (außer Berlin) durchgeführt. Zur Veranstaltung wurden neben Bürger:innen und Vertreter:innen gesellschaftlicher Organisationen auch Bundes- und Landtagsabgeordnete eingeladen. Für das BASE diskutiert Präsident König. 25.–27.10. 2019 Das BASE, die BGE mbH und das NBG veranstalten in Kassel das gemeinsame Jugendbeteiligungsformat „Dein_Endlager!?“ (60 Teilnehmende). Die Veranstaltung wurde auf einem Vorbereitungsworkshop am 10. Mai 2019 gemeinsam mit Jugendlichen und Expert:innen aus dem Bereich Jugendbeteiligung vorbereitet. Ein Folgeworkshop wird derzeit geplant. 25.09.2019 Infoveranstaltung und Pressegespräch „Endlager gesucht“ in Erfurt. Die Veranstaltungsreihe wird vom BASE mit Teilnahme der BGE mbH und des NBG in allen Landeshauptstädten (außer Berlin) durchgeführt. Zur Veranstaltung wurden neben Bürger:innen und Vertreter:innen gesellschaftlicher Organisationen auch Bundes- und Landtagsabgeordnete eingeladen. Für das BASE diskutiert Präsident König. 24.9.2019 Infoveranstaltung und Pressegespräch „Endlager gesucht“ in Bremen. Die Veranstaltungsreihe wird vom BASE mit Teilnahme der BGE mbH und des NBG in allen Landeshauptstädten (außer Berlin) durchgeführt. Zur Veranstaltung wurden neben Bürger:innen und Vertreter:innen gesellschaftlicher Organisationen auch Bundes- und Landtagsabgeordnete eingeladen. Für das BASE diskutiert Präsident König. 23.9.2019 Infoveranstaltung und Pressegespräch „Endlager gesucht“ in Hamburg. Die Veranstaltungsreihe wird vom BASE mit Teilnahme der BGE mbH und des NBG in allen Landeshauptstädten (außer Berlin) durchgeführt. Zur Veranstaltung wurden neben Bürger:innen und Vertreter:innen gesellschaftlicher Organisationen auch Bundes- und Landtagsabgeordnete eingeladen. Für das BASE diskutiert Präsident König. 19.9.2019 Infoveranstaltung und Pressegespräch „Endlager gesucht“ in Mainz. Die Veranstaltungsreihe wird vom BASE mit Teilnahme der BGE mbH und des NBG in allen Landeshauptstädten (außer Berlin) durchgeführt. Zur Veranstaltung wurden neben Bürger:innen und Vertreter:innen gesellschaftlicher Organisationen auch Bundes- und Landtagsabgeordnete eingeladen. Für das BASE diskutiert Präsident König. 18.9.2019 Infoveranstaltung und Pressegespräch „Endlager gesucht“ in Düsseldorf. Die Veranstaltungsreihe wird vom BASE mit Teilnahme der BGE mbH und des NBG in allen Landeshauptstädten (außer Berlin) durchgeführt. Zur Veranstaltung wurden neben Bürger:innen und Vertreter:innen gesellschaftlicher Organisationen auch Bundes- und Landtagsabgeordnete eingeladen. Für das BASE diskutiert Präsident König. 4.7.2019 Infoveranstaltung und Pressegespräch „Endlager gesucht“ in München. Die Veranstaltungsreihe wird vom BASE mit Teilnahme der BGE mbH und des NBG in allen Landeshauptstädten (außer Berlin) durchgeführt. Zur Veranstaltung wurden neben Bürger:innen und Vertreter:innen gesellschaftlicher Organisationen auch Bundes- und Landtagsabgeordnete eingeladen. Für das BASE diskutiert Präsident König. 3.7.2019 Infoveranstaltung und Pressegespräch „Endlager gesucht“ in Dresden. Die Veranstaltungsreihe wird vom BASE mit Teilnahme der BGE mbH und des NBG in allen Landeshauptstädten (außer Berlin) durchgeführt. Zur Veranstaltung wurden neben Bürger:innen und Vertreter:innen gesellschaftlicher Organisationen auch Bundes- und Landtagsabgeordnete eingeladen. Für das BASE diskutiert Präsident König. 27.6.2019 Infoveranstaltung und Pressegespräch „Endlager gesucht“ in Stuttgart. Die Veranstaltungsreihe wird vom BASE mit Teilnahme der BGE mbH und des NBG in allen Landeshauptstädten (außer Berlin) durchgeführt. Zur Veranstaltung wurden neben Bürger:innen und Vertreter:innen gesellschaftlicher Organisationen auch Bundes- und Landtagsabgeordnete eingeladen. Für das BASE diskutiert Präsident König. 20.6.2019 Infoveranstaltung und Pressegespräch „Endlager gesucht“ in Magdeburg. Die Veranstaltungsreihe wird vom BASE mit Teilnahme der BGE mbH und des NBG in allen Landeshauptstädten (außer Berlin) durchgeführt. Zur Veranstaltung wurden neben Bürger:innen und Vertreter:innen gesellschaftlicher Organisationen auch Bundes- und Landtagsabgeordnete eingeladen. Für das BASE diskutiert Präsident König. 17.6.2019 Infoveranstaltung und Pressegespräch „Endlager gesucht“ in Hannover. Die Veranstaltungsreihe wird vom BASE mit Teilnahme der BGE mbH und des NBG in allen Landeshauptstädten (außer Berlin) durchgeführt. Zur Veranstaltung wurden neben Bürger:innen und Vertreter:innen gesellschaftlicher Organisationen auch Bundes- und Landtagsabgeordnete eingeladen. Für das BASE diskutiert Präsident König. 13.6.2019 Infoveranstaltung und Pressegespräch „Endlager gesucht“ in Potsdam. Die Veranstaltungsreihe wird vom BASE mit Teilnahme der BGE mbH und des NBG in allen Landeshauptstädten (außer Berlin) durchgeführt. Zur Veranstaltung wurden neben Bürger:innen und Vertreter:innen gesellschaftlicher Organisationen auch Bundes- und Landtagsabgeordnete eingeladen. Für das BASE diskutiert Präsident König 27.5.2019 Infoveranstaltung und Pressegespräch „Endlager gesucht“ in Schwerin. Die Veranstaltungsreihe wird vom BASE mit Teilnahme der BGE mbH und des NBG in allen Landeshauptstädten (außer Berlin) durchgeführt. Zur Veranstaltung wurden neben Bürger:innen und Vertreter:innen gesellschaftlicher Organisationen auch Bundes- und Landtagsabgeordnete eingeladen. Für das BASE diskutiert Präsident König. Mai bis Oktober 2019 Mobile Endlagerausstellung (2019: 8 Stationen, die meisten bei Großveranstaltungen, rund 7.000 Besucher:innen), 2017-2019 insgesamt rund 27.000 Besucher:innen. 24.4.2019 Auftaktveranstaltung und Pressegespräch zur bundesweiten Infoveranstaltungsreihe „Endlager gesucht“ für Bürger:innen in Kiel. Die Veranstaltungsreihe wird vom BASE mit Teilnahme der BGE mbH und des NBG in allen Landeshauptstädten (außer Berlin) durchgeführt. Zur Veranstaltung wurden neben Bürger:innen und Vertreter:innen gesellschaftlicher Organisationen auch die Landesparlamente sowie Fachministerien und die Bundestagsabgeordneten aus den Wahlkreisen der jeweiligen Länder eingeladen. Für das BASE diskutiert Präsident König. April 2019 Das BASE veröffentlicht nach Abschluss der Beteiligung das Konzept zur Öffentlichkeitsbeteiligung in der Startphase der Endlagersuche . 30.1.2019 Das BASE diskutiert mit Wissenschaftler:innen in einem öffentlichen Workshop die Forschungsschwerpunkte für die nukleare Sicherheit der kommenden Jahre (ca. 80 Teilnehmende). 16.1.2019 Regionale Dialogveranstaltung und Pressegespräch zur Endlagersuche für Vertreter:innen der Städte, Landkreise und Kommunen in Ulm. Abschluss der insgesamt vier Veranstaltungen, die das BASE mit Unterstützung der kommunalen Spitzenverbände auf Bundesebene durchführt. 14.1.2019 Regionale Dialogveranstaltung und Pressegespräch zur Endlagersuche für Vertreter:innen der Städte, Landkreise und Kommunen in Frankfurt am Main. 10.1.2019 Regionale Dialogveranstaltung und Pressegespräch zur Endlagersuche für Vertreter:innen der Städte, Landkreise und Kommunen in Hamburg. 8.1.2019 Regionale Dialogveranstaltung und Pressegespräch zur Endlagersuche für Vertreter:innen der Städte, Landkreise und Kommunen in Leipzig. 8./9.11. 2018 Das BASE richtet die erste Statuskonferenz Endlagerung in Berlin aus (ca. 200 Teilnehmende). Die Konferenz wird live im Internet übertragen. 17.9.2018 Experten-Hearing zum Konzept (Entwurf) für die Öffentlichkeitsbeteiligung in der Startphase der Endlagersuche. 16.8.2018 Das BASE veröffentlicht ein Konzept (Entwurf) für die Öffentlichkeitsbeteiligung in der Startphase der Endlagersuche und startet eine Online -Konsultation (endend 30.9.). Mai bis Oktober 2018 Mobile Endlagerausstellung (2018: 10 Stationen, die meisten bei Großveranstaltungen, ca. 10.000 Besucher:innen). April 2018 Das BASE veröffentlicht das überarbeitete Positionspapier "Unterschiedliche Rollen - ein Ziel" . 3.2.2018 Das BASE präsentiert das Positionspapier "Unterschiedliche Rollen - ein Ziel" im Rahmen eines Bürger:innendialogs des NBG zum "Start der Standortauswahl". 17.1.2018 Workshop zur Öffentlichkeitsbeteiligung: Das BASE präsentiert sein Positionspapier "Unterschiedliche Rollen - ein Ziel" (Entwurf) und diskutiert es mit NBG und BGE mbH. Dezember 2017 Veröffentlichung der Broschüre „suche:x“ / Aktualisierung im Mai 2020. 27.9.2017 Das BASE veröffentlicht in Zusammenarbeit mit dem BMU Unterrichtsmaterialien zum Standortauswahlverfahren auf der Internetseite „Umwelt im Unterricht“ / Aktualisierung im November 2019. Mai 2017 Veröffentlichung der Animation „Endlagersuche in 5 Minuten“ . Mai bis Oktober 2017 Die bundesweite mobile Endlagerausstellung des BASE zum Standortauswahlverfahren startet mit der Teilnahme am Ev. Kirchentag in Berlin (2017: 7 Stationen, ca. 10.000 Besucher:innen). 16.5.2017 Das BASE richtet die Informationsplattform gemäß § 6 StandAG für die Veröffentlichung wesentlicher Unterlagen des BASE und der Vorhabenträgerin BGE mbH das Standortauswahlverfahren betreffend ein. Die Infoplattform wird in den Folgejahren kontinuierlich weiterentwickelt. 16.5.2017 Das Standortauswahlgesetz (StandAG) tritt in Kraft. 5.12.2016 Konstituierung des NBG . Das BASE (bis 31.12.2019 BfE) nimmt bis September 2017 als Gast an den Sitzungen teil. Ab Oktober 2018 berichtet das BASE regelmäßig auf den Sitzungen des NBG über seine Arbeit und beantwortet Fragen der Mitglieder.

2. Forum Endlagersuche: Öffentlicher Austausch zum Stand der Suche nach einem Endlager in Halle an der Saale

Großes Interesse am zweiten Forum Endlagersuche in Halle an der Saale: Am Freitag, den 17.11.2023, waren 530 Teilnehmer:innen dabei, am Folgetag 296 – je die Hälfte nahm am Tagungsort in der Leopoldina Nationale Akademie der Wissenschaften beziehungsweise digital an der zweitägigen Veranstaltung teil. Schwerpunkte des Forums waren die nächsten Schritte zur Eingrenzung der Teilgebiete und die Möglichkeiten der Öffentlichkeitsbeteiligung im Verfahren. Vieldiskutiert wurde auch der Zeithorizont bei der Suche nach einem Endlagerstandort. Auch die Wahl der Mitglieder des Planungsteams Forum Endlagersuche stand auf dem Programm. Das Forum ist ein zentrales Beteiligungsformat zur Standortauswahl für das Endlager für hochradioaktive Abfälle in Deutschland und bestand aus Diskussionen im Plenum und verschiedenen Arbeitsgruppen. Zusätzlich gab es zwischen dem 6. und 14. November 2023 zur Vorbereitung und Vertiefung bestimmter Themen mit Blick auf das Forum zehn digitale Veranstaltungen zur Endlagersuche. Stimmen auf dem 2. Forum Endlagersuche In einem Grußwort sagte Bundesumweltministerin Steffi Lemke am 17. November zur Eröffnung des Forums Endlagersuche in Halle: „Wir dürfen die langen – zu langen – Zeiträume, bis die hochgefährlichen Abfälle so sicher wie möglich verwahrt sind, nicht einfach hinnehmen. Denn letztlich ist der Zeitfaktor auch ein Sicherheitsfaktor.“ Für das BASE , Veranstalter des Forums in Zusammenarbeit mit der Bundesgesellschaft für Endlagerung ( BGE ) mbH und dem Planungsteam Forum Endlagersuche , sagte Präsident Wolfram König : „Das Forum Endlagersuche hat allen Interessierten eine Plattform geboten, sich offen über den derzeitigen Stand der Endlagersuche auszutauschen. Die Randbedingungen haben sich in den vergangenen Monaten drastisch verändert. Die Glaubwürdigkeit des Suchverfahrens hängt maßgeblich davon ab, dass alles getan wird, die Risiken der radioaktiven Hinterlassenschaften konsequent zu verringern und möglichst zügig ein sicheres Endlager zu finden. Dazu braucht es belastbare Zeitpläne und Meilensteine, die regelmäßig überprüft und öffentlich diskutiert werden.“ Der Minister für Wissenschaft und Umwelt von Sachsen-Anhalt, Professor Armin Willingmann , eröffnete den zweiten Tag mit einem Video-Grußwort: „Das notwendige Vertrauen in diesen Prozess, dann in eine in vielen Jahrzehnten anstehende Entscheidung, wird man nur erzeugen können, wenn das Verfahren tatsächlich wissenschaftsbasiert und fair abläuft.“ Johannes Hunger, der im Planungsteam Forum Endlagersuche die junge Generation vertritt, sagte: „Im Gespräch mit Bundesumweltministerin Steffi Lemke wurde ganz deutlich, wie wichtig die Beteiligung junger Menschen an der Endlagersuche ist. Wie mit der Erblast der Atomkraft umgegangen wird, entscheidet sich in den nächsten Jahren. Die Konsequenzen daraus betreffen nicht nur meine, sondern auch kommende Generationen.“ Bettina Gaebel, als Bürgerin gewählt in das Planungsteam Forum Endlagersuche sagt: „Das Bundesumweltministerium hat das Forum Endlagersuche als zentrales Beteiligungselement in der Endlagersuche bis zur Einsetzung von Regionalkonferenzen bestätigt – und dem neu gewählten Planungsteam Forum Endlagersuche mehr Freiheit in seiner Arbeit in Aussicht gestellt. Die fachlichen Impulse zu dringenden Fragen der Entsorgung des hochradioaktiven Mülls werden sowohl im politischen Raum als auch von Seiten der Akteur:innen Resonanz finden. Ein zentrales Thema waren der verlängerte Zeitbedarf für die Endlagersuche und die Eingrenzungsschritte zu Standortregionen . Vorsichtig optimistisch stimmen uns die offenen Gespräche, die zum Thema ,Lernendes Verfahren‘ und Veränderungen in der Zusammenarbeit geführt wurden.“ Dr. Thomas Lautsch, Geschäftsführer der Bundesgesellschaft für Endlagerung ( BGE mbH) , würdigte das Engagement insbesondere der Ehrenamtlichen im Planungsteam Forum Endlagersuche. Er sagte: „Für die BGE mbH ist der direkte Austausch mit Wissenschaft und kritischer Öffentlichkeit enorm wichtig. In den Forumstagen und dann in Halle sind viele Themen diskutiert worden, die die kritische Öffentlichkeit auf die Tagesordnung gesetzt hat. Die BGE mbH braucht den Dialog . Dadurch werden unsere Arbeitsergebnisse besser. Ich freue mich sehr darüber, dass das Forum Endlagersuche so erfolgreich verlaufen ist.“ Beim Forum Endlagersuche sind folgende Personen in das PFE gewählt worden, die das dritte Forum Endlagersuche vorbereiten werden: Für die Gruppe der Bürger:innen sind Bettina Gaebel und Heiko Schaak gewählt. Für die Gruppe der Wissenschaft sind Janine Hauer und Daniel Lübbert gewählt. Für die Gruppe der Kommunalen Gebietskörperschaften sind Eva Bayreuther und Asta von Oppen gewählt. Für die Gruppe der organisierten Zivilgesellschaft sind Jörg Hacker und Andreas Fox gewählt. Für die Gruppe der Unter-35-Jährigen sind Asta Haberbosch, Elisa Akansu, Johannes Hunger, Farras Fathi, Anton Koeller und Maximilian Hipp gewählt. Damit ist die Gruppe der jungen Generation deutlich größer als bei der vorhergehenden Wahl. Zum Hintergrund: Das Forum Endlagersuche wird vom Planungsteam Forum Endlagersuche (PFE) gestaltet, in dem gewählte Vertreter:innen aus der Zivilgesellschaft mit entsandten Vertreterinnen des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung ( BASE ), der Bundesgesellschaft für Endlagerung ( BGE mbH ) und des Nationalen Begleitgremiums ( NBG ) zusammenarbeiten. Im Frühjahr hatte das PFE einen Aufruf zur Mitgestaltung veröffentlicht, aus dem 83 Programmvorschläge vom Plakat bis zur kompletten Veranstaltung als Beitrag zu den Forumstagen und dem Forum Endlagersuche hervorgegangen sind. Aus diesen Beiträgen hat das PFE das Forum Endlagersuche und die zugehörige digitale Veranstaltungsreihe erarbeitet. 20.11.2023 geändert am 20.11.2023 08:10 Uhr Informationen zum Forum Endlagersuche Forum Endlagersuche Informationen zum Planungsteam Forum Endlagersuche Planungsteam Forum Endlagersuche

2023_Nov_Endbericht_Biomonitoring_Nitrat_mit_Steckbriefen_.pdf

Biomonitoring Nitrat 2023 in Sachsen-Anhalt (unter Berücksichtigung früherer Daten) Endbericht Proasellus slavus (REMY 1948) - November 2023 - Biomonitoring Nitrat 2023 in Sachsen-Anhalt (unter Berücksichtigung früherer Daten) Endbericht Im Auftrage des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt, Halle/S. LHW-Auftragsnummer: HN00028/2021 IGÖ GmbH Auftragsnummer: 247-22 Bearbeitung: Dr. Heide Stein Dr. Sven Berkhoff Dr. Andreas Fuchs PD Dr. Hans Jürgen Hahn Institut für Grundwasserökologie IGÖ GmbH Im Niederfeld 15 D-76829 Landau/Pfalz Landau, im November 2023 Inhaltsverzeichnis 1VERANLASSUNG / ZIELSETZUNG ......................................................................2 2ÖKOLOGISCHES GRUNDWASSERMONITORING IN DEUTSCHLAND .............3 3DAS BIOMONITORING NITRAT ...........................................................................5 4MATERIAL UND METHODEN ...............................................................................9 4.1METHODIK DER PROBENNAHME ............................................................................... 9 4.2DATENAUFBEREITUNG UND -ANALYSE ......................................................................10 5 ERGEBNISSE & DISKUSSION ...........................................................................13 5.1ABIOTIK, ORGANISCHES MATERIAL UND MIKROBIOLOGIE...........................................13 5.2FAUNA ...................................................................................................................15 5.2.1Fauna - Allgemeine Befunde....................................................................................... 15 5.2.2Die Bedeutung der Landnutzung für die Besiedlung des Grundwassers ............ 18 5.2.3Biologische Bewertung................................................................................................. 23 5.2.4Schwellenwertanalysen Nitrat und Kalium ................................................................ 25 6 WISSENSCHAFTLICHE UND PRAKTISCHE ANSCHLUSSFÄHIGKEIT ............29 6.1 DAS BIOMONITORING NITRAT ..................................................................................29 6.1.1Indikatoren für die Landnutzungsintensität ............................................................... 29 6.1.2Verweilzeiten des Sickerwassers & Vulnerabilität ................................................... 29 6.2 DAS BMBF-PROJEKT REGULATE .........................................................................29 7ZUSAMMENFASSUNG .......................................................................................31 8LITERATURVERZEICHNIS .................................................................................33 9ANHANG 1 STECKBRIEFE DER MESSSTELLEN DES GRUNDWASSER- BIOMONITORINGS NITRAT ...............................................................................34

Justizministerin Weidinger würdigt den Präsidenten des Amtsgerichts Halle und verabschiedet ihn in den Ruhestand

Sachsen-Anhalts Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz, Franziska Weidinger, würdigt den Präsidenten des Amtsgerichts Halle (Saale), Josef Peter Weber, der in dieser Woche in den Ruhestand wechselt. Sachsen-Anhalts Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz, Franziska Weidinger: „Ich danke Herrn Weber auch im Namen der Landesregierung für seine großen Verdienste. Seine Professionalität und sein unermüdlicher Einsatz haben die Justiz in Sachsen-Anhalt maßgeblich geprägt und gestärkt, insbesondere in den letzten fast 16 Jahren als Präsident des Amtsgerichts in Halle an der Saale. Ich wünsche Herrn Weber nun für seinen wohlverdienten Ruhestand alle Gute, vor allen Dingen Gesundheit und natürlich auch Zufriedenheit.“ Josef Peter Weber ist verheiratet und lebt in Halle (Saale). Er wurde am 29. August 1960 in Saarlouis geboren. Nach dem Abitur studierte er in Saarbrücken Rechtswissenschaften und absolvierte 1986 das erste juristische Staatsexamen, von 1986 bis 1989 das Referendariat und 1989 das zweite juristische Staatsexamen. Im September 1991 trat der Volljurist als Proberichter in den Dienst der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt ein. Es folgten Stationen als Referent und Referatsleiter im sachsen-anhaltischen Justizministerium, als Richter am Landgericht Halle, als Richter am damaligen Amtsgericht Halle-Saalekreis und von 2002 bis 2007 als Ministerialrat im Justizministerium in Magdeburg. Am 15. November 2007 begann er seine Tätigkeit als Präsident des Amtsgerichts Halle (Saale). Seit 1994 ist Josef Peter Weber zudem Mitglied im Landesjustizprüfungsamt und damit an der Ausbildung von Nachwuchsjuristen beteiligt. Hinsichtlich seiner Nachfolge im Amtsgericht Halle (Saale) wurde das entsprechende Statusamt bereits durch das Ministerium ausgeschrieben. Danilo Weiser Pressesprecher | Referatsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz des Landes Sachsen-Anhalt Domplatz 2 - 4 39104 Magdeburg Tel.: +49 391 567-6234, -6235, -6230 E-Mail: mj.presse@sachsen-anhalt.de mj.sachsen-anhalt.de justizkarriere.sachsen-anhalt.de twitter.com/Justiz_LSA

Vor Ort im Gespräch: Info-Mobil zur Endlagersuche in Halle an der Saale

Das Info-Mobil ist ein mobiles Ausstellungs- und Informationsangebot des BASE , Mitarbeiter:innen stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Für die hochradioaktiven Abfälle soll ein dauerhaft sicheres Endlager in tiefen geologischen Schichten gefunden werden. Die Ausstellung vermittelt einen schnellen Überblick über das Suchverfahren und wie sich Bürgerinnen und Bürger daran beteiligen können. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich mithilfe von Exponaten, Filmen und digitalen Inhalten über dieses wichtige Umweltprojekt zu informieren. Die Ausstellung ist am 25.5. (von 12 bis 19.00 Uhr) und 26.5. (von 10 bis 17.00 Uhr) auf dem Hallmarkt in Halle an der Saale zu sehen. Online-Informationen Wer keine Zeit hat, das Info-Mobil persönlich zu besuchen: Das BASE bietet regelmäßig digitale Infoveranstaltungen zum Thema Endlagersuche für Einsteiger:innen an. Hier werden grundlegende Informationen zum Standortauswahlverfahren und den Möglichkeiten, sich am Verfahren zu beteiligen, vermittelt. Nähere Informationen dazu finden Sie hier . Stand des Suchverfahrens 2017 begann in Deutschland die Suche nach einem Endlager für die hochradioaktiven Abfälle aus der Nutzung der Atomenergie. Das mit der Suche beauftragte Unternehmen, die Bundesgesellschaft für Endlagerung ( BGE ) mbH , hat im Jahr 2020 einen ersten Zwischenstand seiner Arbeit veröffentlicht. In seinem Zwischenbericht hat das Unternehmen 90 zum Teil sehr großflächige Gebiete (sogenannte Teilgebiete ) benannt, die auf Basis der bereits vorhandenen geologischen Daten in der Bundesrepublik grundsätzlich günstige geologische Voraussetzungen für ein Endlager erwarten lassen. Die Gebiete umfassen zusammen 54 Prozent der Fläche der Bundesrepublik. Die BGE mbH engt ihr Suchfeld derzeit weiter ein, indem sie aus den Teilgebieten wenige Regionen herausfiltert, sogenannte Standortregionen , die vor Ort näher untersucht werden sollen. Der Vorschlag für diese Regionen ist Grundlage für eine umfassende Öffentlichkeitsbeteiligung in den Regionen und eine Prüfung durch das BASE . Abschließend entscheidet der Bundestag über die Festlegung, in welchen Regionen weitere vertiefende Erkundungen für die Endlagersuche stattfinden sollen. Die Akteure Das BASE überwacht die Suche nach dem Endlager für die hochradioaktiven Abfälle . Es sorgt zudem dafür, dass die Öffentlichkeit an dem Verfahren beteiligt wird. Die BGE mbH ist mit der Endlagersuche beauftragt. Sie wertet Daten aus, erkundet den Untergrund und baut später das Endlager . 15.05.2023 Zum Info-Mobil in Halle an der Saale BASE-Info-Mobil auf Tour: Halle (Saale) 25.05.2023 - 26.05.2023 Weitere Termine des Info-Mobils Endlagersuche vor Ort: Info-Angebote des BASE

Biomonitoring Nitrat 2021 und 2022 in Sachsen-Anhalt

Stand: 21.11.2022 Biomonitoring Nitrat 2021 und 2022 in Sachsen-Anhalt (unter Berücksichtigung früherer Daten) Endbericht Proasellus slavus (REMY 1948) - November 2022 - Biomonitoring Nitrat 2021 und 2022 in Sachsen-Anhalt (unter Berücksichtigung früherer Daten) Endbericht Im Auftrage des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt, Halle/s. LHW-Auftragsnummer: HA00002/2021 IGÖ GmbH Auftragsnummer: 237-21 Bearbeitung: Dr. Heide Stein Dr. Sven Berkhoff Dr. Andreas Fuchs PD Dr. Hans Jürgen Hahn Institut für Grundwasserökologie IGÖ GmbH Im Niederfeld 15 D-76829 Landau/Pfalz Landau, im November 2022 Inhaltsverzeichnis 1Veranlassung / Zielsetzung............................................................................... 2 2Ökologisches Grundwassermonitoring in Deutschland .................................. 3 3Das Biomonitoring Nitrat .................................................................................. 4 4Material und Methoden ..................................................................................... 9 4.1Methodik der Probennahme ................................................................................ 9 4.2Datenaufbereitung und -analyse.......................................................................... 9 5 Ergebnisse ...................................................................................................... 12 5.1Abiotik, organisches Material und Mikrobiologie ................................................. 13 5.2Fauna ............................................................................................................... 14 5.2.1 Fauna - Allgemeine Befunde .......................................................................... 14 5.2.2 Die Bedeutung der Landnutzung für die Besiedlung des Grundwassers .......... 17 5.2.3 Biologische Bewertung................................................................................... 20 5.2.4 Schwellenwertanalyse Nitrat .......................................................................... 22 6Wissenschaftliche und praktische Anschlussfähigkeit ................................. 24 7Zusammenfassung.......................................................................................... 25 8Literaturverzeichnis ........................................................................................ 27 9Anhang 1 Steckbriefe der Messstellen des Grundwasser -Biomonitorings Nitrat ................................................................................................................ 28

Gemeinsame Glücksspielanstalt der Länder nimmt Arbeit in Halle (Saale) auf / Haseloff: Neue Behörde schafft qualifizierte Arbeitsplätze und stärkt den Wirtschaftsstandort

Mit dem heutigen Tag ist der Staatsvertrag zur Neuregulierung des Glücksspielwesens in Deutschland (Glücksspielstaatsvertrag 2021) in Kraft getreten. Wesentlicher Bestandteil ist die Errichtung einer neuen Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Diese Anstalt des öffentlichen Rechts in Trägerschaft der Vertragsländer hat ihren Sitz in Halle (Saale). „Mit dem neuen Glücksspielstaatsvertrag wird das bisher erlaubte Angebot in seiner inhaltlichen Ausgestaltung maßvoll erweitert. Dabei gelten strenge Auflagen und Kontrollmechanismen. Im Mittelpunkt steht der Spielerschutz. Die Glücksspielbehörde der Länder mit Sitz in Halle wird dabei die Aufgaben der Glücksspielaufsicht insbesondere im Bereich des Internets wahrnehmen. Durch die Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze wird auch der Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt gestärkt“, betonte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff. Anlässlich des Inkrafttretens des Glücksspielstaatsvertrages 2021 ist heute der Verwaltungsrat der neuen Gemeinsamen Glücksspielanstalt der Länder konstituierend im Rahmen einer Videokonferenz zusammengekommen. Die Vorsitzende des Verwaltungsrates, Sachsen-Anhalts Staatssekretärin für Inneres und Sport, Anne Poggemann, hat während der Sitzung über den Stand des Aufbaus der Anstalt informiert. „Wir sind auf einem guten Weg. Die ersten Mitarbeiter der neuen Behörde haben ihre Büroräume am Hansering in der Innenstadt von Halle an der Saale bezogen. Es werden nun sukzessive weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt. Nach bisherigem Planungsstand sind rund 110 Arbeitsplätze vorgesehen, inklusive zweier Vorstände“, sagte Poggemann. Gemäß Glücksspielstaatsvertrag 2021 hat die neue Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder zum Start gegenwärtig noch keine Verwaltungsaufgaben wahrzunehmen und somit Zeit, weiter aufzuwachsen und sich für ihre Aufgabenwahrnehmung vorzubereiten. Ziel für das Jahr 2021 ist es, den Aufbau der neuen Behörde stringent und nach Plan fortzusetzen, um diese für die zukünftige Aufgabenwahrnehmung zu befähigen. „Zunächst wird die Anstalt für die Beobachtung der Entwicklungen des Glücksspielmarktes und der Glücksspielforschung sowie die Förderung der Glücksspielforschung zuständig sein. Am 1. Juli 2022 soll die Anstalt erste Aufgaben übernehmen. Dies betrifft etwa Maßnahmen zur Zahlungsunterbindung bei illegalem Spiel, das sogenannte IP-Blocking sowie die Aufsicht bezüglich unerlaubten Glücksspiels im Internet und der Werbung dafür. Ab dem 1. Januar 2023 sollen alle weiteren, übergangsweise von verschiedenen Bundesländern wahrgenommenen, Aufgaben durch die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder mit Sitz in Halle erfüllt werden“, sagte Anne Poggemann, Vorsitzende des Verwaltungsrates. Hintergrund: Glücksspielstaatsvertrag 2021 Mit dem Staatsvertrag zur Neuregulierung des Glücksspielwesens in Deutschland (Glücksspielstaatsvertrag 2021 – GlüStV 2021) sollen ab dem 1. Juli 2021 insbesondere die bisher unter einem Totalverbot stehenden Glücksspiele im Internet wie virtuelle Automatenspiele, Online-Poker und Onlinecasinospiele unter restriktiven Voraussetzungen erlaubnisfähig sein, um Spielerinnen und Spielern eine legale, sichere Alternative zu den auf dem Schwarzmarkt angebotenen Spielen zu bieten. Um den Spielerschutz in einem Glücksspielmarkt, der dann wesentlich mehr Angebote umfassen wird, noch besser zu gewährleisten, werden zum einen die behördlichen Vollzugsmöglichkeiten erheblich verbessert und auf der anderen Seite die bisherige zentrale Spielersperrdatei erweitert. Die Spielersperrdatei umfasst künftig auch Spielhallen, Gaststätten und Örtlichkeiten von Buchmachern mit Geldspielgeräten. Zudem soll ein individuelles Einzahlungslimit für Spielerinnen und Spieler im Internet festgelegt werden, das anbieterübergreifend gültig ist und grundsätzlich 1.000 Euro im Monat nicht überschreiten darf. Zur Überwachung dieses anbieterübergreifenden Einzahlungslimits wird eine zentrale Datei (sog. Limitdatei) unterhalten. Ebenfalls gilt, dass das parallele Spielen von Glücksspielen im Internet unzulässig ist. Um das anbieterübergreifende parallele Spiel im Internet zu verhindern, ist eine weitere zentrale Datei (sog. Aktivitätsdatei), an die sich die Erlaubnisinhaber anschließen müssen, vorgesehen. Diese Dateien dienen dem Schutz der Spieler. Ein entsprechender Schutz ist bei Nutzung illegaler Angebote nicht gegeben. Veranstalter von Sportwetten, Online-Casinospielen, Online-Poker und virtuellen Automatenspielen im Internet müssen darüber hinaus ein technisches System einrichten und betreiben (sog. Safe-Server), welches sämtliche für die Durchführung der Glücksspielaufsicht erforderlichen Daten erfasst und eine jederzeitige elektronische Kontrolle durch die zuständige Aufsichtsbehörde ermöglichen muss. Neue Glücksspielaufsichtsbehörde in Halle (Saale) Das Land Sachsen-Anhalt war mit dem Aufbau der Anstalt durch Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) im März 2020 beauftragt worden. Das Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt hat zum 1. Juli 2020 eine Projektgruppe gebildet, die sich mit der Errichtung der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder befasst. Die Projektgruppe ist seitdem damit betraut, die Gründung der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder in der Rechtsform einer rechtsfähigen Anstalt öffentlichen Rechts vorzubereiten. Aufgrund der bundesweiten Zuständigkeit der Anstalt und des erforderlichen Fachkräftebedarfs für diese Einrichtung hat sich Sachsen-Anhalt für den Standort Halle (Saale) als Sitz der Anstalt entschieden. Halle (Saale) verfügt über sehr gute Verkehrsanbindungen. Im Umfeld der Stadt gibt es eine hohe Bevölkerungsdichte, so dass für die Personalgewinnung ein gutes Reservoir zur Verfügung steht. Die Unterzeichnung des Mietvertrages zur Nutzung einer Immobilie in der Innenstadt von Halle (Saale), Hansering 15, ist im Frühjahr 2021 erfolgt. Die Anstalt wird nach derzeitigem Planungsstand zum Zeitpunkt der vollständigen Übernahme ihrer Aufgaben Anfang im Jahr 2023 einen Personalumfang von dann ca. 110 Beschäftigten haben. Aktuell läuft mit Hochdruck die Personalgewinnung. Fortlaufend werden weitere Stellen ausgeschrieben: www.sachsen-anhalt.de/bs/stellenausschreibungen-der-landesverwaltung Gemäß § 27p des Glücksspielstaatsvertrages 2021 muss die neue Behörde in Halle (Saale) ihre Aufgaben nach der Übergangszeit, die für den weiteren Aufbau der neuen Behörde zur Verfügung steht, erfüllen. Die Anstalt hat erste Aufgaben zum 1. Juli 2022 (vgl. § 27p Abs. 2 GlüStV 2021), den Großteil ihrer Aufgaben jedoch erst zum 1. Januar 2023 wahrzunehmen. Ziel für das Jahr 2021 ist die Fortsetzung des Aufbaus der neuen Behörde. Ab 1. Januar 2023 wird die Gemeinsame Glücksspielbehörde dann insbesondere Erlaubnisbehörde für Anträge zur Veranstaltung von Online-Poker, virtuellem Automatenspiel und Sportwetten im Internet mit bundesweiter Zuständigkeit sein. Des Weiteren hat sie die Aufsicht über das erlaubte Glücksspiel in diesem Bereich durchzuführen und dazu die nach dem Glücksspielstaatsvertrag vorgesehenen Instrumente, wie z. B. die Limitdatei und die Aktivitätsdatei zu führen. Außerdem ist sie bundesweit für die Bekämpfung des illegalen Glücksspiels im Internet zuständig. Die übergangsweise durch das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt – der zuständigen Glücksspielaufsichtsbehörde des Landes Sachsen-Anhalt – bis zum 31. Dezember 2022 zu übernehmenden Aufgaben, wie z. B. die Erteilung von Erlaubnissen für Online-Poker und virtuelles Automatenspiel sowie die Führung der Limitdatei und der Datei zur Verhinderung parallelen Spiels im Internet bei mehreren Anbietern (Aktivitätsdatei), sind ebenfalls aus § 27p des Glücksspielstaatsvertrages 2021 ersichtlich. Ergänzende Informationen zu den Übergangsaufgaben finden sich auf der Webseite des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt: www.lsaurl.de/GlüSTV2021 Neue Spezialsoftware Ein wichtiger Punkt der Umsetzung des neuen Glücksspielstaatsvertrages ist die Schaffung der erforderlichen glücksspielrechtlichen Spezialsoftware, die zukünftig von der Anstalt zu nutzen ist. Sachsen-Anhalt übernahm die Entwicklung der Limitdatei (§ 6c GlüStV 2021), der Aktivitätsdatei (§ 6h GlüStV 2021) und des Safer-Server-Auswertesystems (§ 6i Abs. 2 GlüStV 2021). Diese Programme werden erstmals für eine bundesweite Anwendung entwickelt. Mit der Entwicklung wurde der IT-Dienstleister des Landes Sachsen-Anhalt, Dataport Anstalt öffentlichen Rechts, beauftragt. Die Dateien sind ab dem 1. Juli 2021 einsatzbereit und das Auswertesystem ist einsatzfähig, um Daten von den Safe-Servern der Anbieter abholen zu können. Dem Schutz personenbezogener Daten während des Betriebs der Dateien wird insbesondere durch die Verwendung von Pseudonymen und von anbieterbezogenen Kennungen Rechnung getragen. Weitere Informationen zum Glücksspielstaatsvertrag und zur Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder: www.mi.sachsen-anhalt.de/themen/gluecksspiel/gluecksspielstaatsvertrag-2021 Aktuelle Informationen bieten wir Ihnen auch auf der zentralen Plattform des Landes www.sachsen-anhalt.de , in den sozialen Medien über Twitter , Facebook , Youtube und über die Messenger-Dienste Notify und Telegram . Impressum: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Hegelstraße 42 39104 Magdeburg Tel: (0391) 567-6666 Fax: (0391) 567-6667 Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

Biomonitoring Nitrat 2020 Sachsen-Anhalt

Biomonitoring Nitrat 2020 in Sachsen-Anhalt Endbericht Proasellus slavus (REMY 1948) - November 2020 - Biomonitoring Nitrat 2020 in Sachsen-Anhalt Endbericht Im Auftrage des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt, Halle/s. LHW-Vergabenummer: 20/S/0059/HAL IGÖ GmbH Auftragsnummer: 217-20 Bearbeitung: PD DR. HANS JÜRGEN HAHN DR. ANDREAS FUCHS DR. SVEN BERKHOFF Institut für Grundwasserökologie IGÖ GmbH Im Niederfeld 15 D-76829 Landau/Pfalz Landau, im November 2020 Inhaltsverzeichnis 1VERANLASSUNG / ZIELSETZUNG ......................................................................2 2DAS BIOMONITORING NITRAT ...........................................................................3 3MATERIAL UND METHODEN ...............................................................................8 3.1METHODIK DER PROBENNAHME ............................................................................... 8 3.2DATENAUFBEREITUNG UND -ANALYSE ....................................................................... 9 4 ERGEBNISSE ......................................................................................................11 4.1CHEMIE, ORGANISCHES MATERIAL UND MIKROBIOLOGIE ...........................................11 4.2FAUNA ...................................................................................................................15 4.2.1Fauna - Allgemeine Befunde .............................................................................15 4.2.2Die Bedeutung der Landnutzung für die Besiedlung des Grundwassers ...........17 4.2.3Biologische Bewertung ......................................................................................21 5ZUSAMMENFASSUNG .......................................................................................22 6LITERATURVERZEICHNIS .................................................................................24 Anhang 1 Steckbriefe der Messstellen des Grundwasser-Biomonitorings Nitrat 1

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