Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) wurde 2004 erstmalig nach Frankreich eingeschleppt und breitet sich seitdem in Europa und zunehmend auch in Deutschland als invasive Art aus. Wie alle Hornissen ernährt sie sich räuberisch von anderen Insekten, darunter auch Bestäuber, und schadet dadurch der heimischen Biodiversität. Insbesondere in ihrer Rolle als Schädling der Honigbiene (Apis mellifera) ist sie sowohl aus ökologischen als auch aus ökonomischen Ge-sichtspunkten problematisch. V. velutina fängt nicht nur sammelnde Honigbienen aus der Luft, sondern dringt auch in Bienenvölker ein und richtet dort erhebliche Schäden an, die zum Zusammenbruch der Völker führen können. Im Rahmen des Projekts sollen daher effektive Maß-nahmen zur Regulierung von V. velutina entwickelt werden, um die Schäden für Landwirtschaft und Ökosystem auf ein tolerierbares Maß zu begrenzen. In diesem bundeslandübergreifenden Forschungsvorhaben sollen Erfahrungen zur Bekämpfung von V. velutina aus anderen europäischen Ländern auf ihre Anwendbarkeit in Deutschland geprüft und um regional spezifische Erkenntnisse ergänzt werden. Neben baulichen Maßnahmen zum Schutz von Bienenvölkern sollen auch Strategien zum frühzeitigen Aufspüren von Nestern getestet und optimiert werden. Zudem sollen Verfahren zur Haltung von V. velutina in Flugzelten etabliert werden, um so kontrollierte Verhaltensversuche z.B. zum Test von Ködersubstanzen durchführen zu können. Auch saisonale und regionale Einflüsse auf das Nahrungsspektrum von V. velutina sollen untersucht werden. Um das Schadenspotenzial für Honigbienen einschätzen zu können, sollen Schadschwellen identifiziert und eine Statuserhebung zur vorschädigenden Pathogenbelastung bei Bienenvölkern durchgeführt werden. Die Projektergebnisse sollen genutzt werden um Handlungsempfehlungen für Imkerei, Landwirtschaft und Politik abzuleiten und darüber hinaus eine Grundlage für die Entscheidung über die Notwendigkeit zusätzlicher gesetzlicher Maßnahmen schaffen.
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) wurde 2004 erstmalig nach Frankreich eingeschleppt und breitet sich seitdem in Europa und zunehmend auch in Deutschland als invasive Art aus. Wie alle Hornissen ernährt sie sich räuberisch von anderen Insekten, darunter auch Bestäuber, und schadet dadurch der heimischen Biodiversität. Insbesondere in ihrer Rolle als Schädling der Honigbiene (Apis mellifera) ist sie sowohl aus ökologischen als auch aus ökonomischen Ge-sichtspunkten problematisch. V. velutina fängt nicht nur sammelnde Honigbienen aus der Luft, sondern dringt auch in Bienenvölker ein und richtet dort erhebliche Schäden an, die zum Zusammenbruch der Völker führen können. Im Rahmen des Projekts sollen daher effektive Maß-nahmen zur Regulierung von V. velutina entwickelt werden, um die Schäden für Landwirtschaft und Ökosystem auf ein tolerierbares Maß zu begrenzen. In diesem bundeslandübergreifenden Forschungsvorhaben sollen Erfahrungen zur Bekämpfung von V. velutina aus anderen europäischen Ländern auf ihre Anwendbarkeit in Deutschland geprüft und um regional spezifische Erkenntnisse ergänzt werden. Neben baulichen Maßnahmen zum Schutz von Bienenvölkern sollen auch Strategien zum frühzeitigen Aufspüren von Nestern getestet und optimiert werden. Zudem sollen Verfahren zur Haltung von V. velutina in Flugzelten etabliert werden, um so kontrollierte Verhaltensversuche z.B. zum Test von Ködersubstanzen durchführen zu können. Auch saisonale und regionale Einflüsse auf das Nahrungsspektrum von V. velutina sollen untersucht werden. Um das Schadenspotenzial für Honigbienen einschätzen zu können, sollen Schadschwellen identifiziert und eine Statuserhebung zur vorschädigenden Pathogenbelastung bei Bienenvölkern durchgeführt werden. Die Projektergebnisse sollen genutzt werden um Handlungsempfehlungen für Imkerei, Landwirtschaft und Politik abzuleiten und darüber hinaus eine Grundlage für die Entscheidung über die Notwendigkeit zusätzlicher gesetzlicher Maßnahmen schaffen.
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) wurde 2004 erstmalig nach Frankreich eingeschleppt und breitet sich seitdem in Europa und zunehmend auch in Deutschland als invasive Art aus. Wie alle Hornissen ernährt sie sich räuberisch von anderen Insekten, darunter auch Bestäuber, und schadet dadurch der heimischen Biodiversität. Insbesondere in ihrer Rolle als Schädling der Honigbiene (Apis mellifera) ist sie sowohl aus ökologischen als auch aus ökonomischen Ge-sichtspunkten problematisch. V. velutina fängt nicht nur sammelnde Honigbienen aus der Luft, sondern dringt auch in Bienenvölker ein und richtet dort erhebliche Schäden an, die zum Zusammenbruch der Völker führen können. Im Rahmen des Projekts sollen daher effektive Maß-nahmen zur Regulierung von V. velutina entwickelt werden, um die Schäden für Landwirtschaft und Ökosystem auf ein tolerierbares Maß zu begrenzen. In diesem bundeslandübergreifenden Forschungsvorhaben sollen Erfahrungen zur Bekämpfung von V. velutina aus anderen europäischen Ländern auf ihre Anwendbarkeit in Deutschland geprüft und um regional spezifische Erkenntnisse ergänzt werden. Neben baulichen Maßnahmen zum Schutz von Bienenvölkern sollen auch Strategien zum frühzeitigen Aufspüren von Nestern getestet und optimiert werden. Zudem sollen Verfahren zur Haltung von V. velutina in Flugzelten etabliert werden, um so kontrollierte Verhaltensversuche z.B. zum Test von Ködersubstanzen durchführen zu können. Auch saisonale und regionale Einflüsse auf das Nahrungsspektrum von V. velutina sollen untersucht werden. Um das Schadenspotenzial für Honigbienen einschätzen zu können, sollen Schadschwellen identifiziert und eine Statuserhebung zur vorschädigenden Pathogenbelastung bei Bienenvölkern durchgeführt werden. Die Projektergebnisse sollen genutzt werden um Handlungsempfehlungen für Imkerei, Landwirtschaft und Politik abzuleiten und darüber hinaus eine Grundlage für die Entscheidung über die Notwendigkeit zusätzlicher gesetzlicher Maßnahmen schaffen.
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) wurde 2004 erstmalig nach Frankreich eingeschleppt und breitet sich seitdem in Europa und zunehmend auch in Deutschland als invasive Art aus. Wie alle Hornissen ernährt sie sich räuberisch von anderen Insekten, darunter auch Bestäuber, und schadet dadurch der heimischen Biodiversität. Insbesondere in ihrer Rolle als Schädling der Honigbiene (Apis mellifera) ist sie sowohl aus ökologischen als auch aus ökonomischen Ge-sichtspunkten problematisch. V. velutina fängt nicht nur sammelnde Honigbienen aus der Luft, sondern dringt auch in Bienenvölker ein und richtet dort erhebliche Schäden an, die zum Zusammenbruch der Völker führen können. Im Rahmen des Projekts sollen daher effektive Maß-nahmen zur Regulierung von V. velutina entwickelt werden, um die Schäden für Landwirtschaft und Ökosystem auf ein tolerierbares Maß zu begrenzen. In diesem bundeslandübergreifenden Forschungsvorhaben sollen Erfahrungen zur Bekämpfung von V. velutina aus anderen europäischen Ländern auf ihre Anwendbarkeit in Deutschland geprüft und um regional spezifische Erkenntnisse ergänzt werden. Neben baulichen Maßnahmen zum Schutz von Bienenvölkern sollen auch Strategien zum frühzeitigen Aufspüren von Nestern getestet und optimiert werden. Zudem sollen Verfahren zur Haltung von V. velutina in Flugzelten etabliert werden, um so kontrollierte Verhaltensversuche z.B. zum Test von Ködersubstanzen durchführen zu können. Auch saisonale und regionale Einflüsse auf das Nahrungsspektrum von V. velutina sollen untersucht werden. Um das Schadenspotenzial für Honigbienen einschätzen zu können, sollen Schadschwellen identifiziert und eine Statuserhebung zur vorschädigenden Pathogenbelastung bei Bienenvölkern durchgeführt werden. Die Projektergebnisse sollen genutzt werden um Handlungsempfehlungen für Imkerei, Landwirtschaft und Politik abzuleiten und darüber hinaus eine Grundlage für die Entscheidung über die Notwendigkeit zusätzlicher gesetzlicher Maßnahmen schaffen.
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) wurde 2004 erstmalig nach Frankreich eingeschleppt und breitet sich seitdem in Europa und zunehmend auch in Deutschland als invasive Art aus. Wie alle Hornissen ernährt sie sich räuberisch von anderen Insekten, darunter auch Bestäuber, und schadet dadurch der heimischen Biodiversität. Insbesondere in ihrer Rolle als Schädling der Honigbiene (Apis mellifera) ist sie sowohl aus ökologischen als auch aus ökonomischen Ge-sichtspunkten problematisch. V. velutina fängt nicht nur sammelnde Honigbienen aus der Luft, sondern dringt auch in Bienenvölker ein und richtet dort erhebliche Schäden an, die zum Zusammenbruch der Völker führen können. Im Rahmen des Projekts sollen daher effektive Maß-nahmen zur Regulierung von V. velutina entwickelt werden, um die Schäden für Landwirtschaft und Ökosystem auf ein tolerierbares Maß zu begrenzen. In diesem bundeslandübergreifenden Forschungsvorhaben sollen Erfahrungen zur Bekämpfung von V. velutina aus anderen europäischen Ländern auf ihre Anwendbarkeit in Deutschland geprüft und um regional spezifische Erkenntnisse ergänzt werden. Neben baulichen Maßnahmen zum Schutz von Bienenvölkern sollen auch Strategien zum frühzeitigen Aufspüren von Nestern getestet und optimiert werden. Zudem sollen Verfahren zur Haltung von V. velutina in Flugzelten etabliert werden, um so kontrollierte Verhaltensversuche z.B. zum Test von Ködersubstanzen durchführen zu können. Auch saisonale und regionale Einflüsse auf das Nahrungsspektrum von V. velutina sollen untersucht werden. Um das Schadenspotenzial für Honigbienen einschätzen zu können, sollen Schadschwellen identifiziert und eine Statuserhebung zur vorschädigenden Pathogenbelastung bei Bienenvölkern durchgeführt werden. Die Projektergebnisse sollen genutzt werden um Handlungsempfehlungen für Imkerei, Landwirtschaft und Politik abzuleiten und darüber hinaus eine Grundlage für die Entscheidung über die Notwendigkeit zusätzlicher gesetzlicher Maßnahmen schaffen.
Honigbienen und Wildbienen mit allen fünf Sinnen erleben bee-inside ist ein modulares Monitoringsystem für Honigbienen und Wildinsekten, ein Erprobungsträger für technische Entwicklungen und ein interaktives Objekt zur Wissensvermittlung in den Bereichen Umweltbildung, Klimaschutz und Klimafolgen. Viel mehr als nur ein Bienenschaukasten, an dem man die Entwicklung der Bienen über die Saison verfolgen kann. Zur Förderung der thematischen Auseinanderset-zung sowie des Interesses der Besucher geht dieses Objekt weit über die Möglichkeiten eines herkömmlichen Schaukastens hinaus. Es ist auf dem Campus der Hochschule Magdeburg öffentlich zugänglich. Die integrierte Technik wird solar betrieben. Honigbienen Von Mai bis September bietet die Anlage die Möglichkeit, die Bienen mit allen fünf Sinnen zu erleben und sich somit wie mitten im Volk zu fühlen – eben „bee-inside“. Auf zehn Infotafeln wird grundlegendes Wissen vermittelt. In vier Schaufächern findet man Pollenproben, Präparate von Honigbienen, Wespen , Hornissen und Solitärbienen sowie deren Nester. Man kann die Wärme des Brutnestes fühlen oder die Tiere mit der Hand füttern, was auch zum Abbau von Ängsten und Vorurteilen beitragen kann. Über einen niederschwelligen Zugang mittels einfacher QR-Codes können weiterführende Informationen, Audiobeispiele und Videos von unserem Server abgerufen werden. Wildbienen Das Insektensterben wird primär mit der Honigbiene assoziiert, obwohl Wildbienen teilweise stärker unter den anthropogenen, menschengemachten, Einflüssen leiden. Daher wurden auf unserem Campus verschiedene Projekte für den Schutz von Wildbienen umgesetzt: Rasenflächen werden seltener gemäht, spezielle Flächen für bodenbrütende Wildbienen angelegt und zusätzliche Nistmöglichkeiten für Solitärbienen ge-schaffen. Am „bee-inside“ werden nicht nur Informationen über die Insekten vermittelt, sondern auch ein nicht invasiver Blick in die üblicherweise verschlossenen Brutröhren der Wildbienen ermöglicht. So sollen die Begeisterung und der Schutzwille für Honigbienen auch auf Wildbienen übertragen werden. Durch die Uni Jena wird bee-inside evaluiert. So konnten Wissen und Einstellung gegenüber den Insekten im Kontext der Klimakriese und deren Folgen untersucht werden. Standort: https://maps.app.goo.gl/2qUgxSBkVpDBVMu19
[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Poster „Nachtfalter in Rheinland-Pfalz“ INFORMATION Nachtfalter, umgangssprachlich auch Motten genannt, gehören neben den Tagfaltern zur Gruppe der Schmetterlinge (Lepidoptera). Von den ca. 3700 Schmetterlingsarten in Deutschland machen die Nachtfalter einen Großteil aus und auch in Mitteleuropa sind 75% der Schmetterlinge Nachtfalter. Obwohl sie so heißen, sind nicht alle Nachtfalter unbedingt nachtaktiv. So kann beispielweise das meist kleinere Männchen einer Art tagsüber aktiv sein. Die Raupen der Nachtfalter erkennt man an ihrer teilweise sehr auffälligen Behaarung und oft auch an ihren bunten Borstenpinseln. Nachfalter stellen keine zoologische Einheit dar, da sie keineswegs direkt miteinander verwandt sind. Deshalb werden sie in Spanner, Eulen, Spinner und Schwärmer unterschieden. Spannerartige Nachtfalter Im Gegensatz zu den meisten Spannern sitzt das Grüne Blatt (Geometra papilionaria) tagsüber nicht auf der Borke, sondern ist meist auf den hellgrünen Blättern der Birke zu finden. Hier sitzt der Falter mit ausgebreiteten Flügeln, denn er ist aufgrund seiner Farbe, der Flügelform und seiner an Blattadern erinnernden Flügelzeichnung gut getarnt. Das Grüne Blatt ist stark auf das Vorkommen von Birken angewiesen und ist daher oft in Birkenalleen, aber auch an einzelnen Birken in Gärten oder Moorgebieten zu finden. Der Stachelbeerspanner (Abraxas grossulariata) lebte ursprünglich in Hecken und an Waldrändern in der Nähe von wilden Stachelbeeren. Als man begann Himbeeren und Stachelbeeren in Obstkulturen oder Gärten anzupflanzen, war er ein gefürchteter Schädling. Doch seit einigen Jahrzehnten wird die Art zunehmend seltener. Die Flügel des Stachelbeerspanners sind weiß, mit einer orange-braunen Musterung, wegen der man ihn auch Harlekin nennt. Die Raupen weisen ebenso dieses Farbmuster auf. Das stark behaarte Weibchen des Trockenrasen-Dickleibspanners (Lycia zonaria) hat nur kurze spitze Flügelstummel und ist deshalb flugunfähig. Das Männchen erkennt man an seinen gekämmten Fühlern, der ebenfalls starken Behaarung und den weiß-braun gemusterten Flügeln. In manchen Bundesländern Deutschlands ist dieser Falter vom Aussterben bedroht und wird auch sonst nur selten gesehen, denn durch die Landwirtschaft werden die für die Raupen lebensnotwendigen Magerwiesen flächendeckend zerstört. 1 Mit einer Flugzeit zwischen März und Mai gehört das Große Jungfernkind (Archiearis parthenias) zu den frühesten Faltern des Jahres. Im Frühling sind Weidenkätzchen seine einzige Nektarquelle, weshalb es meist in der Nähe von Weiden anzutreffen ist. Oft sitzt es auch auf den Wegen, wo es Tau trinkt. In kalten Nächten verharrt der Falter an den Zweigen und wird so steif, dass man ihn einfach abschütteln kann. Die Raupen leben an Birken, wo sie die zarten, frischen Blätter fressen. Nachtfalter müssen sich vor allem tagsüber durch Tarnung vor Feinden schützen. Die meisten von ihnen haben deshalb eine unscheinbare, düstere Färbung, mit der sie die Baumrinde nachahmen. Einige grüne Falter tarnen sich auch als Blatt. Farbenfrohe Exemplare sind eher selten. Eulenartige Nachtfalter Wie der Name schon sagt, ist das Heidekrauteulchen (Anarta myrtilli) auf das Vorkommen von Heidekraut angewiesen, denn die Falter ernähren sich größtenteils von dessen Nektar, während die Raupen die Blätter fressen. Vor allem nachmittags sind die Falter aktiv an den Blüten in Heidegebieten und in Hochmooren zu finden. Da der Bestand stark zurückgegangen ist, ist das Heidekrauteulchen auf Deutschlands Vorwarnliste eingetragen. Auch das Vorkommen des Roten Ordensbandes (Catocala nupta) geht deutlich zurück, weshalb es laut der Bundesartenschutzverordnung zu den besonders geschützten Schmetterlingen zählt. Dieser Falter hat eine bemerkenswerte Abwehrstrategie entwickelt: Tagsüber befindet er sich in seiner Ruhehaltung auf der Baumrinde, wo er aufgrund seiner unregelmäßig bräunlichen Vorderflügel gut getarnt ist. Naht ein Feind, zeigen sie blitzschnell ihre roten Hinterflügel mit den schwarzen Bändern. Die Farbe erschreckt den Angreifer, und der Falter kann flüchten. Die Braune Tageule (Euclidia glyphica) zählt zu den tagaktiven Eulenfaltern. Sie kommt recht häufig vor und hält sich meist auf sonnigen Lichtungen, an Waldrändern und auf Kulturflächen auf, wo sie Blütennektar von Habichtskraut, Weißklee, Rotklee und Gewöhnlichem Hornklee sammelt. Trotz ihrer größtenteils bräunlichen Färbung wirkt die Braune Tageule beim Auffliegen recht farbenfroh, wenn man ihre ober- und unterseits gelb-orange gefärbten Flügel sieht. Im Gegensatz zu den Faltern sind die Raupen nachtaktiv und ernähren sich unter anderem von verschiedenen Kleesorten. 2 Die Flügel der Zimteule (Scoliopteryx libatrix) sind am hinteren Ende ungleichmäßig gezackt, weshalb der Falter auch Zackeneule genannt wird. Neben dem Trinken von Blütennektar ist bei ihm eine ungewöhnliche Ernährungsweise zu beobachten: Der Falter kann reife Beeren anstechen und diese aussaugen. Zu finden ist die Zimteule in der Nähe von Flüssen, feuchtegeprägten Wäldern, Parks und Gärten. Am liebsten überwintern sie in Kellern mit hoher Luftfeuchtigkeit, die sie erst Mitte Mai wieder verlassen. Im Dunkeln kann man Nachtfalter oft dabei beobachten, wie sie um Laternen und andere Lichtquellen schwirren. Normalerweise orientieren sich die Falter am Mond, den in der Natur hellsten Punkt. In der Nähe von künstlichem Licht ist dieses plötzlich der hellste Punkt. Die Insekten werden von ihrer Flugbahn abgelenkt und fliegen irritiert um die Lichtquelle. Spinner und Schwärmer Als tagaktiver und sehr farbenfroher Falter ist der Schönbär (Callimorpha dominula) ein eher untypischer Vertreter der Nachtfalter. Tagsüber ist er auf der ständigen Suche nach Nektarblumen wie Dost, Flockenblumen oder Disteln. Seine Vorderflügel sind schwarz mit gelben und weißen Flecken, die Hinterflügel sind rot und haben schwarze Flecken. In der Sonne glänzen sie leicht metallisch. Vor allem in Südeuropa fliegt der Falter oft in Schwärmen durch schattige, feuchte Täler. Gerne hält er sich auch in Feuchtgebieten wie Bachläufen, Wäldern und Teichgebieten auf. Seinen Namen trägt der Totenkopfschwärmer (Acherontia atropos) aufgrund der totenkopfähnlichen Zeichnung auf dem Brustabschnitt. Er kommt in der Nähe von Kartoffeläckern vor, denn seine Raupen ernähren sich fast ausschließlich von Kartoffelkraut. Der seltene Falter hat eine außergewöhnliche Nahrungsquelle: Er dringt in Bienenstöcke ein und saugt dort den Honig aus den Waben. Dies gelingt ihm, weil er den Geruch der Bienen annehmen kann, sodass diese ihn nicht als Feind „erriechen“ können. Sollte er doch einmal gestochen werden, ist er gegen das Bienengift resistent. Im Sommer kann man den Ligusterschwärmer (Sphinx ligustri) beobachten, wie er, ähnlich einem Kolibri, vor den Blüten in der Luft steht und Nektar saugt. Oft ruhen sie tagsüber an Hauswänden oder in Hecken. Die Falter und die ungewöhnlich massigen Raupen, die man an dem für sie typischen Horn am Körperende erkennt, tauchen in Gärten, Parks und Heckenlandschaften mit Ligusterhecken auf. 3 Der Hornissenschwärmer (Sesia apiformis) ist der größte heimische Glasflügler. Er hat kaum beschuppte und dadurch durchsichtige Flügel und einen schwarz-gelb gestreiften Hinterleib, sodass er einer Hornisse ähnelt. Auch beim Fliegen summt er ähnlich wie diese. Indem er eine wehrhafte Hornisse nachahmt, schützt der Falter sich vor Fressfeinden. Die Weibchen legen ihre Eier an Pappeln ab, in die sich die Raupe nach dem Schlupf einbohrt. Am besten zu beobachten ist der Hornissenschwärmer im Juli frühmorgens an alten Pappeln. Um die kalten Winter zu überstehen, haben die Falter verschiedene Möglichkeiten um zu überwintern. Nur wenige Arten überwintern als Falter in Höhlen, feuchten Kellern und anderen Gebäuden. Die meisten überstehen den Winter an Steinen oder Pflanzen in dort befestigten Eiern oder als Puppen. Sogenannte „Wanderfalter“ fliegen im Herbst Richtung Süden. Quellen: Hecker, Frank (2013): Der Kosmos Tier- und Pflanzenführer Stichmann, Wilfried (2011): Der große Kosmos-Naturführer Tiere und Pflanzen Dreyer, Wolfgang (2013): KosmosNaturführer Welcher Schmettrling ist das? http://www.welt-der-schmetterlinge.de/schmetterling-familien-nachtfalter http://www.insektenbox.de/schmet5.htm http://www.schmetterling-raupe.de 4
Im Rahmen einer seit Anfang der 1970er Jahre an der Ökologischen Forschungsstation Schlüchtern e. V, ehemals Ökologische Außenstelle der Goethe-Universität Frankfurt am Main, durchgeführten Langzeitstudie an höhlenbrütenden Singvögeln wurden brutbiologisch relevante Daten an Nutzern von Nistkästen erhoben. Für die vorliegende Studie liegen Datenreihen aus fünf bewaldeten Untersuchungsgebieten mit einer Gesamtzahl von rund 500 Nistkästen über insgesamt 38 Untersuchungsjahre im Zeitraum von 1970 bzw. 1971 bis 2008 nahe der Städte Schlüchtern und Steinau a. d. Straße vor. Die Daten werden auf dem Hintergrund der Temperaturentwicklung in Bezug auf Bestandsentwicklungen unterschiedlicher baumhöhlennutzender Tiergruppen bzw. -arten und Beginn der Nistkastennutzung bzw. Beginn der Eiablage unter Berücksichtigung der Niederschläge sowie phänologischer Daten ausgewertet, um daraus Rückschlüsse auf mögliche Konkurrenzphänomene zwischen den Nutzern zu ziehen. Im Fokus stehen die höhlenbrütenden Singvogelarten Kohlmeise (Parus major), Blaumeise (Cyanistes caeruleus, Syn. Parus caeruleus), Kleiber (Sitta europea) und Trauerschnäpper (Ficedula hypoleuca). Weitere einbezogene Nistkastennutzer sind Siebenschläfer (Glis glis) , Haselmaus (Muscardinus avellanarius) sowie Mäuse der Gattung Apodemus (Gelbhalsmaus A. flavicollis bzw. Waldmaus A. sylvaticus), Fledermäuse (soweit bestimmt Bechsteinfledermaus Myotis bechsteinii und Braunes Langohr Plecotus auritus), Wespen (überwiegend Sächsische Wespe Dolichovespula saxonica) und Hornisse (Vespa crabro). Es können für den Kleiber und für die Blaumeise signifikante Zu-, für den Trauerschnäpper signifikante Abnahmen der Brutvogelbestände beobachtet werden, während Kohlmeisenbestände sich über die Jahre nicht signifikant ändern. Im Falle der weiteren Nistkastennutzer können signifikante Bestandszunahmen beobachtet werden. Ebenso zeigen sich Verfrühungen sowohl im Legebeginn als auch im Beginn der Nistkastennutzung. Bestandszunahmen und Verfrühungen zeigen Zusammenhänge mit der Temperaturentwicklung. Für die Verfrühungen von 'Nicht-Vögeln' können außerdem Zusammenhänge mit den Niederschlägen festgestellt werden. Die verfrühte Eiablage führt zudem je nach Vogelart zu einer unterschiedlichen Synchronisation mit als Nestlingsnahrung genutzten Raupen auf Stieleiche (Quercus robur) und Rotbuche (Fagus sylvatica). Bestandserhöhungen, Verfrühungen und eine daraus resultierende größere Überschneidungszeit bedingen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit eines Zusammentreffens verschiedener Nutzer in den Nistkästen sowie eine Verschärfung der Konkurrenz.
Hummeln, Wespen und Hornissen sind Teil des Berliner Stadtbildes geworden. Jedoch ist das Zusammenleben mit diesen Tieren nicht immer einfach und problemlos. Da Hummeln und Hornissen aufgrund ihrer Gefährdung besonders geschützt sind, hilft hier der Berliner Hymenopterendienst. Als vermittelnde Instanz zwischen Artenschutz und Interessen des Betroffenen, berät er zu diesen Tieren, hilft vor Ort und setzt, wenn nötig, die Nester mit Genehmigung der Oberen Naturschutzbehörde um. Die hauptsächlich ehrenamtlich getragene Organisationsform leidet jedoch zunehmend unter Mangel an geeignetem Nachwuchs, an fehlender Öffentlichkeitsarbeit und an geeigneten Flächen für die Unterbringung umzusetzender Nester. Gleichzeitig ist durch die wachsende Anzahl an Allergikern und zunehmender Siedlungsdichte in Berlin mit einer steigenden Inanspruchnahme des Hymenopterendienstes zu rechnen. Dieses Projekt untersucht, wie Hymenopterendienste in anderen Städten arbeiten und inwieweit diese Systeme übertragbar sind. Neue Wege der Private Public Partnerships sollen beschritten und privatwirtschaftliche wie öffentliche Unternehmen als Kooperationspartner gewonnen werden. Zielgruppenorientierte Öffentlichkeitsarbeit soll auch in der virtuellen Realität des Internets Einzug halten und mithelfen, den allgemeinen Kenntnisstand, die Akzeptanz und Toleranz gegenüber diesen Insekten zu verbessern. Durch die Erhebung von Daten sowohl aus der Perspektive der Berater als auch der Betroffenen kann die Problematik umfassend qualitativ und quantitativ dokumentiert sowie tragfähige Konzepte und auch auf andere Bundesländer übertragbare Leitbilder entwickelt werden. Ziel ist es, die Weichen für eine Hymenopterendienstes zu stellen, der den wachsenden Problemen in diesem Segment des Berliner Artenschutzmanagements gerecht wird.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 12 |
| Land | 38 |
| Weitere | 6 |
| Wissenschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 9 |
| Taxon | 1 |
| Text | 36 |
| Umweltprüfung | 4 |
| unbekannt | 3 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 43 |
| Offen | 9 |
| Unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 53 |
| Englisch | 8 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 15 |
| Dokument | 15 |
| Keine | 14 |
| Unbekannt | 4 |
| Webseite | 31 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 20 |
| Lebewesen und Lebensräume | 53 |
| Luft | 23 |
| Mensch und Umwelt | 52 |
| Wasser | 20 |
| Weitere | 43 |