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Meteogramm bis H+78 06180 Kopenhagen- Meteogram up to H+78 06180 Copenhagen

3 Tage Vorhersage. Wind, Temperatur, Bodendruck, Bedeckung, Konvektionswolken und Niederschlag. - 3 days forecast. Wind, temperature, pressure mean sea level, cloud cover, convective clouds and precipitation.

Fahrrad und Radeln

Fahrrad fahren ist gesund und gut für die Umwelt So macht klimafreundliches Radfahren noch mehr Spaß Nutzen Sie das Fahrrad so oft wie möglich: Dies schont Ihren Geldbeutel, hält Sie gesund und hilft der Umwelt. Halten Sie Ihr Fahrrad in Schuss: Nur so bereitet es auch Fahrfreude und ist verkehrssicher. Achten Sie beim Kauf auf Markenqualität. Dies sichert die Langlebigkeit des Rades und seiner Komponenten und dient Ihrer Sicherheit. Gewusst wie Das Fahrrad ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel: emissionsfrei, leise, effizient, klimaschonend – darüber hinaus vielseitig, schnell, kostengünstig und gesundheitsfördernd. 5 Minuten Autofahren entspricht 353 Minuten Ofen vorheizen. Quelle: Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum (KNK) Energiesparend kochen ist gut - bei kurzen Wegen aufs Auto verzichten noch viel besser. Quelle: Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum (KNK) Radfahren ist ein "BigPoint in Sachen Klimaschutz. Quelle: Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum (KNK) 5 Minuten Autofahren entspricht 353 Minuten Ofen vorheizen. Energiesparend kochen ist gut - bei kurzen Wegen aufs Auto verzichten noch viel besser. Radfahren ist ein "BigPoint in Sachen Klimaschutz. Das richtige Rad: Für jeden Einsatzbereich gibt es spezielle Räder. Vom City-Rad über Tourenrad, Rennrad, Liegerad bis hin zum Lastenrad. Auch gibt es Pedelecs und E-Bikes, also Räder mit elektrischem Motor im Angebot. Welches Rad zu wem passt, kann man pauschal nicht sagen. Für alle Alltagsradler*innen können aber folgende Hinweise Orientierung bieten: Bequem und alltagstauglich: Das Gesamtgewicht sollte 18 Kilogramm nicht überschreiten, die Reifenbreite mindestens 37 Millimeter betragen. Das Rad sollte über Schutzbleche sowie einen Gepäckträger mit einer Traglast von mindestens 25 Kilogramm verfügen. Wartungsarm: Nabenschaltungen sind wartungsärmer als Kettenschaltungen und haben inzwischen auch große Übersetzungsvarianzen. Die Kette kann in einem geschlossenen Kettenschutz liegen. Federgabeln und Scheibenbremsen sind wartungsintensiver. Verkehrssicher: Das Rad sollte mit einem Nabendynamo ausgerüstet sein, der auch bei Regen verlässlich und ausreichend Licht gibt; Vorder- und Rücklicht mit Standlichtfunktion. Achten Sie auf ein hochwertiges Bremssystem. Sofern das Fahrrad mit Felgenbremsen ausgerüstet ist, achten Sie auf Felgen mit Verschleißindikator und tauschen Sie die Felge bei angezeigtem Verschleiß aus. Unabhängig vom Bremsentyp ist die regelmäßige Kontrolle und der rechtzeitige Austausch der Bremsbeläge zu empfehlen. Gesichert: Sichern Sie Ihr Rad möglichst immer über den Rahmen an einem festen Gegenstand. Massive Bügelschlösser sind besonders schwer zu knacken. Flexiblere Schlösser wie Panzerkabel und Kettenschlösser eignen sich hingegen besser, um Räder festzuketten oder zusammenzuschließen. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kombiniert verschiedene Schlösser miteinander. Für wertvolle Räder lohnt sich eine Fahrradversicherung, die oft günstig über die Hausratversicherung abgeschlossen werden kann. Gesundheit: Es gibt kaum einen gesünderen Ausdauersport als Fahrrad fahren. Mit regelmäßigem Radtraining nimmt das Herzvolumen zu, die Blutgefäße werden elastischer, und das Gehirn wird besser durchblutet – ideal, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Darüber hinaus sinkt der Ruhepuls, und die Atmung wird effektiver. Auch als Fettkiller ist Radfahren optimal, Übergewichtige trainieren auf dem Rad, ohne die Gelenke zu belasten: Wer zügig fährt (20 km/h), verbrennt circa 500 Kalorien in der Stunde. Laut ⁠ WHO ⁠ reichen bereits 30 Minuten tägliche Bewegung, um Gesundheit und Wohlbefinden erheblich zu steigern. Radfahren ist ideal dafür geeignet. Auch zeigen viele Beispiele aus Großunternehmen mit innerbetrieblichem Mobilitätsmanagement, dass mit steigender Anzahl Rad fahrender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die krankheitsbedingten Fehlzeiten abnehmen. Was Sie noch tun können: Warten Sie Ihr Fahrrad regelmäßig oder schließen Sie mit einem Fahrradhändler einen Wartungsvertrag ab. Kaufen Sie mit dem Fahrrad ein: Fahrradtaschen oder Lenkradkorb ermöglichen die sichere Beförderung kleinerer und mittlerer Lasten. Mit einem Fahrradanhänger oder einem Lastenrad (mit oder ohne elektrischer Motorunterstützung) können Sie auch schwerere Lasten (z.B. Getränkekisten) oder Kinder einfach transportieren. Beachten Sie die Hinweise zum Radfahren in der Schwangerschaft von Fahrrad und Familie e.V. und vom VCD . Nutzen Sie das Fahrrad in Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln (z.B. Arbeits- oder Schulweg) – so können Sie auch längere Strecken umwelt- und klimaschonender zurücklegen. Damit Ihre Kinder lernen, selbstständig, aktiv und sicher per Fahrrad zur Schule zu gelangen, können Sie einen Fahrradbus ins Leben rufen. Machen Sie Urlaub mit dem Fahrrad. Beachten Sie unsere Tipps zu E-Bike und Pedelecs . Wegevergleich: von Tür zu Tür im Stadtverkehr Quelle: Umweltbundesamt Diagramm als PDF Diagramm als Excel mit Daten Hintergrund Fahrradnutzung: Immer mehr Menschen fahren mit dem Fahrrad. Das belegen bundesweite Mobilitätsuntersuchungen wie Mobilität in Deutschland (MID) . Insgesamt werden in Deutschland jedoch noch immer "nur" elf Prozent aller Wege mit dem Rad zurückgelegt. Dabei boomt in einigen Städten der Radverkehr während er in anderen Städten und Gemeinden stagniert oder sogar abnimmt. Vor allem im ländlichen Raum ist der Radfahrtrend noch nicht angekommen. Andere Länder sind Deutschland weit voraus: die Niederlande erreichen einen Radverkehrsanteil von 28 Prozent und Dänemark 16 Prozent . Insgesamt verliert die Autonutzung in den europäischen Großstädten wie Kopenhagen, Paris oder Berlin an Bedeutung. Die Menschen setzen zunehmend auf eine umweltfreundliche, sportliche, gesunde und unabhängige Fortbewegung. Knapp 80 Prozent der Haushalte in Deutschland besitzen mindestens ein Fahrrad ( MID 2017 ). Nach Untersuchungen in deutschen Großstädten sind 40 bis 50 Prozent der Autofahrten kürzer als fünf Kilometer. Sie liegen damit in einem Entfernungsbereich, in dem das Fahrrad sogar das schnellste Verkehrsmittel ist (siehe Grafik). Und: Radfahren macht keinen Lärm, erzeugt keine schädlichen Abgase oder Feinstaub und vermindert die Unfallgefahr für andere. Verkehrspolitik: Das Fahrrad wird vor allem in der Freizeit und im Urlaub genutzt, der Radtourismus stellt inzwischen einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar (z.B. Radnetz Deutschland). Auch die Bundesregierung fördert den Radverkehr im Sinne einer nachhaltigen, integrierten Verkehrsplanung. Ein wesentliches Instrument dieser Förderung ist der Nationale Radverkehrsplan. Der aktuelle Nationale Radverkehrsplan 3.0 – Fahrradland Deutschland 2030 folgt 11 Leitzielen und strebt unter anderem eine Verdopplung der gefahrenen Kilometer per Rad bis 2030 (Vgl. 2017) an. Das BMDV unterstützt den Radverkehr zudem mit einer Reihe von Förderprogrammen . Auch im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (⁠NKI⁠) des ⁠BMWK⁠ wird Radverkehr unter dem Förderaufruf " Klimaschutz durch Radverkehr " auf Bundesebene gefördert. Öffentliche Fahrradverleihsysteme: Werden die Stärken der öffentlichen Verkehrsmittel mit den Vorteilen des Fahrrades verbunden, steigert das die individuelle Mobilität und nachhaltige Verkehrsmittelwahl (Nutzung im Verbund). Fahrradverleihsysteme haben meist mehrere Radverleihstationen, die häufig in der Nähe von Bahn- und Bushaltestellen verteilt sind. Damit können Einwohnerinnen und Einwohner sowie Besucherinnen und Besucher Fahrradfahrten auch spontan unternehmen. So lassen sich Angebotslücken des Öffentlichen Nahverkehrs umgehen. Für den Weg von der Bahnstation zum Büro oder von der Kneipe nach Hause stehen den Nutzern nach einmaliger Anmeldung rund um die Uhr hunderte Fahrräder zum flexiblen Einsatz zu Verfügung. Zudem gibt es stationslose Radverleihe, bei denen man das Leihrad mittels GPS-App und Smartphone lokalisiert. In einigen Kommunen gibt es erfolgreiche Pilotprojekte , bei denen Lastenräder zum Verleih zur Verfügung gestellt werden. So können Bürgerinnen und Bürger den Transport von größeren oder schwereren Gegenständen auf kürzeren Strecken auch ohne Pkw bewältigen. Gesetzeslage: Das Radfahren tangiert viele rechtliche Aspekte: Welche Lichtanlagen sind am Fahrrad vorgeschrieben? Welche Wege muss und welche darf man als Radfahrender benutzen? Was muss man bei der Leitung von Radelgruppen beachten? Die rechtlichen Grundlagen finden sich unter anderem in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO), der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG) und der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV). Das Internetangebot vom ADFC Verkehrsrecht für Radfahrende bietet hierzu eine Übersicht zu das Radfahren betreffenden Paragraphen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Themenseite Radverkehr (UBA-Themenseite).

Feldesentwicklung "Hejre Re-Development Project"

Das Unternehmen INEOS E&P A/S plant in der dänischen AWZ der Nordsee die Feldesentwicklung des Öl- und Gasfeldes „Hejre“. Das „Hejre-Feld“ liegt ca. 300 km von der dänischen Küste und ca. 49 km von der Grenze zwischen der deutschen und der dänischen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) entfernt. Das Projekt beinhaltet die Sanierung des bereits im Betrieb befindlichen Hejre-Feldes mit einer Anbindung (tie-back) des Hejre-Feldes an Süd Arne unter Nutzung der bestehenden Hejre-Anlagen. Da die Sanierung des Hejre-Feldes durch die Tie-back an Süd Arne über den zuvor genehmigten Projektumfang hinausgeht, ist gemäß dem Gesetz Nr. 4 vom 03.01.2023 über die Umweltverträglichkeitsprüfung von Plänen, Programmen und spezifischen Projekten (dänische UVP-Verordnung /Konsolidierungsgesetz Nr. 4 vom 03/01/2023) ein aktualisierter UVP-Bericht erforderlich. Aufgrund der Nähe des Vorhabens zum deutschen Sektor der Nordsee können grenzübergreifende Auswirkungen des Vorhabens nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Im Rahmen der Espoo-Konvention wurde die Bundesrepublik Deutschland deshalb in das Verfahren zur Prüfung der Umweltverträglichkeit einbezogen. Die dänische Energiebehörde Energistyrelsen Carsten Niebuhrs Gade 43 1577 Kopenhagen V Denmark hat die Genehmigung des überarbeiteten Entwicklungsplans für das Hejre-Feld „Hejre Re-Development Project“ in der dänischen Nordsee der INEOS Oil & Gas Denmark mit Datum von 26.04.2024 erteilt.

Umweltgerechtigkeit Berlin 2013

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“Mit Kühnheit und Zuversicht“ – Ausstellung zum Internationalen Frauentag im LVwA zu sehen

Am 27. März 1910 schlug die deutsche Sozialistin Clara Zetkin auf dem Zweiten Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen die Einführung eines Frauentages vor. Bereits im Jahre 1909 beging die Sozialistische Partei in den USA einen nationalen Weltfrauentag. Im Vordergrund stand damals das aktive und passive Wahlrecht für Frauen. Seitdem breitete sich die Idee in der ganzen Welt aus. „Am 19. März 1911 gingen mehr als eine Million Frauen weltweit auf die Straße. Ihre zentrale politische Forderung war das freie, geheime und gleiche Wahlrecht für Frauen. In den folgenden Jahren schlossen sich immer mehr Frauen in immer mehr Ländern diesen Demonstrationen an.“, erinnert die Vize-Präsidentin des Landesverwaltungsamtes, Yana Mark an die historischen Anfänge. Sieben Jahre später, nach Ende des Ersten Weltkrieges, erhielten die Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht. 1977 wurde der 8. März von der Vollversammlung der UN offiziell zum „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frauen und den Weltfrieden“ benannt. „Seit dem ersten Internationalen Frauentag haben die Frauen weltweit und auch in Deutschland Vieles erreicht. Viele Frauen können heute freier leben und mehr entscheiden als noch ihre Mütter und Großmütter.“, so Mark weiter. Zum Internationalen Frauentag zeigt das Landesverwaltungsamt die Ausstellung „Mit Kühnheit und Zuversicht“ - Historische Plakate zum 8. März und zum Frauenwahlrecht. Die Ausstellung zeigt Reprints von historischen Plakaten, die Frauentag und Frauenwahlrecht thematisieren. Es wurden 27 Tafeln von Plakaten über den historischen Zeitraum von 1906 bis in die Gegenwart erarbeitet. Spannend und interessant ist, was sich hier gut zeigen lässt, wie ein historisch sich ständig änderndes Frauenbild im jeweiligen Kontext eingesetzt und benutzt wird. Die Ausstellung bildet ein wunderbares optisches Lehrbuch, das die Benutzung von Klischees und Rollenbildern vom Beginn des 20. Jh. bis zur Gegenwart zeigt. Interessant ist auch der unterschiedliche Einsatz der Bilder in den beiden deutschen Staaten nach dem Krieg, an denen die Instrumentalisierung von den jeweils politisch gewählten Frauenbildern und deren Kontext gut ersichtlich ist. Insgesamt ermöglicht die Ausstellung durch den Zugang über das sich wandelnde Bild von Frauen einen guten Einstieg zur Auseinandersetzung und Bewertung der historischen Prozesse. Die Ausstellung wird komplettiert mit einem Reader, der einen Begleittext zu Ziel und Aussage enthält und in dem die einzelnen Plakate mit ihrem historischen und gestalterischen Hintergrund besprochen werden. Zu sehen ist die Ausstellung in der Ernst-Kamieth-Str. 2 zu den üblichen Geschäftszeiten (geöffnet von 7 Uhr bis 18 Uhr) bis zum 14. April 2023. Hinweis: Darüber hinaus stellt das Landesverwaltungsamt alle aktuellen Informationen über die offiziellen Kanäle bei Instagram unter @lvwalsa und Twitter unter @LVwALSA zur Verfügung. Impressum: Landesverwaltungsamt Pressestelle Ernst-Kamieth-Straße 2 06112 Halle (Saale) Tel: +49 345 514 1244 Fax: +49 345 514 1477 Mail: pressestelle@lvwa.sachsen-anhalt.de

Erschließung und Betrieb von Solsort West Lobe in der dänischen Nordsee

Das Unternehmen INEOS Oil & Gas Denmark plant die Feldesentwicklung des westlichen Teils des Öl- und Gasfeldes „Solsort“ (ca. 250 km von der dänischen Küste entfernt). Das Projekt beinhaltet das Abteufen von zwei Bohrungen, einer Injektionsbohrung und einer Förderbohrung, von der Syd Arne Nord - Plattform sowie Veränderungen an der Plattform zur Anbindung der neuen Bohrungen an das System. Das Vorhaben befindet sich auf dänischem Gebiet der Nordsee und ist nach dänischem Recht UVP-pflichtig. Zu dem Vorhaben konnte auch die deutsche Öffentlichkeit während der Auslegung der Antragsunterlagen Stellung nehmen. Die dänische Energieagentur Energistyrelsen Carsten Niebuhrs Gade 43 1577 Kopenhagen V Denmark hat die Genehmigung für das Vorhaben „Erschließung und Ausbeutung des Öl- und Gasfeldes Solsort West Lobe“ in der dänischen Nordsee der INEOS Oil & Gas Denmark mit Datum von 21.09.2022 erteilt.

Der Radfernweg Berlin – Kopenhagen

Der Radfernweg Berlin-Kopenhagen verbindet die deutsche und die dänische Hauptstadt. Dieser Flyer weist die Berliner Teilstrecke aus.

Jury kürt Siegerentwurf für die neue Mühlendammbrücke

Der Siegerentwurf für die künftige Mühlendammbrücke im Bezirk Mitte steht fest. An diesem Mittwoch stimmte das Preisgericht aus neun Preisrichter*innen, darunter Architekten, Ingenieur*innen und Vertreter*innen aus den Fachverwaltungen in Land und Bezirk, mit großer Mehrheit für den Vorschlag der gemeinsamen Bewerbung des Berliner Ingenieurbüros Arup Deutschland GmbH und der Architekten von COBE A/S aus Kopenhagen. Der Entwurf – ausgewählt aus zehn Vorschlägen in einem europaweiten, nichtoffenen Wettbewerbsverfahren der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz – bietet laut der Jury (Vorsitz: Manfred Kühne, Abteilungsleiter Städtebau in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen) für die künftige Spreeüberquerung zwischen der Breiten Straße und dem Molkenmarkt eine außerordentlich hohe gestalterische und konstruktive Qualität. Die Konstruktion überspannt die Spree mit einem beidseitigen, leicht konkaven Schwung, bindet die Uferseiten attraktiv an und integriert so den gesamten Stadtraum auf ganz neue Weise. Die Konstruktion und Detailausbildung zeigt laut Jury insgesamt eine pfiffige, durchdachte Gestaltqualität einer Brücke des 21. Jahrhunderts und erfülle zudem die Kriterien für Nachhaltigkeit etwa durch effizientes, materialsparendes Konstruieren. Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: „Ich beglückwünsche die Wettbewerbsgewinner zu ihrem beeindruckenden Entwurf, der ästhetisch und funktional überzeugt. Die künftige Mühlendammbrücke wird eine Brücke für die Berliner Mobilitätswende, mit viel Platz für die stadtverträglichen Verkehrsarten Straßenbahn, Rad- und Fußverkehr. Zugleich fügt sich die Brücke durch ihre ansprechende Gestaltung in die historische Mitte Berlins ein und bietet an dieser Stelle über der Spree eine ganz neue Aufenthaltsqualität.“ Ephraim Gothe, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung im Bezirk Mitte und Jurymitglied: „Ich freue mich über den 1. Preis, der ein sehr ernsthaftes Angebot für die Mobilitätswende aufzeigt. Natürlich ist mein Wunsch, dass wir nach Errichtung der neuen Brücke schnell die Tram in Richtung Potsdamer Platz und Hallesches Tor in Betrieb bekommen und wir dann auf eine Autospur je Richtung umrüsten können. Gratulation an die Gewinner!” Grund für den Wettbewerb war der bauliche Zustand der bisherigen Brücke aus den 1960er Jahren, die konstruktive Mängel und Defizite in der Tragfähigkeit aufweist und damit einen zügigen Ersatzneubau erfordert. Von den Wettbewerbsteilnehmern erwartet wurde die Erfüllung komplexer Anforderungen hinsichtlich Gestaltung, Funktionalität, Nachhaltigkeit, Bauabwicklung, Wirtschaftlichkeit und der städtebaulich-architektonischen Integration in das vorhandene heterogene Umfeld der historischen Mitte. Mit der künftigen Brückenkonstruktion wird zudem eine Neuaufteilung der Verkehrsflächen realisiert. Die Kfz-Spuren werden von drei auf zunächst zwei reduziert. In einer zweiten Projektphase, die zukunftsgerichtet neue Mobilitätskonzepte und Nutzungsanforderungen berücksichtigt, können die Kfz-Fahrspuren auf nur noch eine pro Fahrtrichtung reduziert werden – zugunsten von mehr Gestaltungsraum für den Rad- und den Fußverkehr. Für die Baumaßnahme ist ein Gesamtkostenrahmen von 46,5 Millionen Euro vorgesehen. Es ist geplant, die neue Brücke bis 2028 zu realisieren. Der Siegerentwurf und die weiteren Ergebnisse werden am 17. August 2021 im Lichthof der Senatsverwaltung Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Brunnenstraße 110d-111, in 13355 Berlin präsentiert. Verwendung für die Berichterstattung mit Angabe des Copyrights: Arup/COBE, SenUVK Verwendung für die Berichterstattung mit Angabe des Copyrights: Arup/COBE, SenUVK

Strandaufspülung auf Norderney: Maßnahmenstart in der nächsten Woche

Norderney/ Norden – 200.000 Kubikmeter Sand aus der Robbenplate für den Schutz der Insel vor Sturmfluten: Unter dem Schlagwort „Building with Nature“ spült der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Kürze großflächig Sand in die Buhnenfelder am Norderneyer Westkopf ein. 200.000 Kubikmeter Sand aus der Robbenplate für den Schutz der Insel vor Sturmfluten: Unter dem Schlagwort „Building with Nature“ spült der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Kürze großflächig Sand in die Buhnenfelder am Norderneyer Westkopf ein. Voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche bestimmen damit das große Baggerschiff Thor R , Spülrohre und Planierraupen das Bild am Strand zwischen Westbad und Georgshöhe. Insgesamt elf Buhnenfelder zwischen den Buhnen F und G1 stehen im Rahmen der Arbeiten im Fokus. Vermessungen hatten hier gezeigt, dass das Strandniveau zuletzt deutlich abgenommen hatte. „Ein deutlich reduziertes Strandniveau birgt das Risiko, dass die Fußsicherungen und Einfassungen der Deckwerke und Buhnen unterspült werden. Eine Gefährdung des gesamten Bauwerks wäre die Folge“, erklärt Prof. Frank Thorenz den dringenden Handlungsbedarf. Der Leiter der NLWKN-Betriebsstelle Norden-Norderney wirbt angesichts der laufenden Sommersaison für Verständnis bei Insulanern und Urlaubsgästen: „Umfangreiche Maßnahmen des Küstenschutzes, die dem langfristigen Erhalt dieser schönen Insel dienen, sind leider nur im schmalen Zeitfenster der sturmflutfreien Zeit möglich“. Je nach Wetterlage erwartet der Landesbetrieb dabei eine Dauer der Arbeiten von vier bis sechs Wochen. Bereits ab diesem Wochenende wird zunächst eine rund 300 Meter lange, vormontierte Dükerleitung mit Hilfe von Schleppern von Sylt nach Norderney geschleppt und dort in ein Buhnenfeld vor der Kaiserwiese eingeschwommen. Sie bildet die Verbindung des 84 Meter langen Baggerschiffs Thor R der dänischen Firma Rhode Nielsen A/S aus Kopenhagen mit dem Strandbereich. „An diese Leitung koppelt die voll beladene Thor R im Zuge der Aufspülung an und pumpt ein Sand-Wasser-Gemisch auf den Strand, wo sich der Sand ablagert und mit Unterstützung von Planierraupen gelenkt wird“, erklärt Prof. Thorenz den Aufspülprozess. Insgesamt soll das Strandniveau so auf einer Gesamtstrecke von 1,8 Kilometern nach und nach erhöht werden. Bereits zum dreizehnten Mal kommt damit auf der Insel Sand im Rahmen einer großflächigen Aufspülung zum Einsatz: Auch die erste Maßnahme diese Art in Deutschland fand 1951/52 auf Norderney statt. Zuletzt war die Insel 2012 Schauplatz einer Aufspülung, die sich als naturnahe Maßnahme zum Schutz vor den Angriffen des Meeres nicht nur auf Norderney bewährt hat. Bei dem aktuellen Vorhaben gehen die Küstenschützer schrittweise vor: Beginnend vor der Kaiserwiese wird jeweils ein Buhnenfeld aufgespült. Anschließend wird die Spülleitung mit Rohren bis zum nächsten Buhnenfeld verlängert, bis der gesamte Aufspülbereich fertiggestellt ist – ein Schauspiel auch für interessierte Inselgäste. Im Interesse der eigenen Sicherheit bittet der NLWKN darum, die Aufspülung von der Promenade aus zu beobachten und die Absperrungen und Hinweise an der Baustellenfläche unbedingt zu beachten. Detaillierte Hintergrundinformationen über die Maßnahme und den Inselschutz von Norderney bietet eine Informationsbroschüre, die der Landesbetrieb als Auslage an der Baustelle sowie digital unter www.nlwkn.niedersachsen.de zur Verfügung stellt. Für die Umsetzung der aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe des Bundes und der Länder zur Verbesserung des Küstenschutzes finanzierten Arbeiten sind insgesamt rund zwei Millionen Euro eingeplant.

Strandaufspülung auf Norderney abgeschlossen

Teils mehr als zwei Meter höher ist das neue Strandniveau, das in den vergangenen Wochen unter Regie des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) am Norderneyer Westkopf hergestellt wurde. Nach Abschluss der umfangreichen Aufspülung, für die in den vergangenen Tagen die letzten der insgesamt 200.000 Kubikmeter Sand im Bereich des Westbades eingespült wurden, sind die Norderneyer Strände am Westkopf nun für den Winter gewappnet, teilt der Landesbetrieb mit. Teils mehr als zwei Meter höher ist das neue Strandniveau, das in den vergangenen Wochen unter Regie des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) am Norderneyer Westkopf hergestellt wurde. Nach Abschluss der umfangreichen Aufspülung, für die in den vergangenen Tagen die letzten der insgesamt 200.000 Kubikmeter Sand im Bereich des Westbades eingespült wurden, sind die Norderneyer Strände am Westkopf nun für den Winter gewappnet, teilt der Landesbetrieb mit. „Die jetzt erfolgreich abgeschlossene Strandaufspülung leistet einen wichtigen Beitrag zum Sturmflutschutz auf der Insel. Die Gefahr einer Unterspülung des Deckwerksfußes und der Buhnen ist damit unterbunden“, betont Prof. Frank Thorenz, Leiter der für den Inselschutz zuständigen NLWKN-Betriebsstelle Norden-Norderney. Im Frühjahr durchgeführte Vermessungen des Strand- und Vorstrandbereichs hatten ergeben, dass insbesondere zwischen Westbad und Kaiserwiese ein sehr niedriges Strandniveau vorlag. Nach Einschätzung der Küstenschutzexperten des NLWKN war eine Aufspülung deshalb zeitnah erforderlich. Insgesamt wurden im Zuge der rund fünfwöchigen Arbeiten seit Mitte Juli elf Buhnenfelder zwischen den Buhnen F und G1 mit einer Gesamtlänge von 1,8 Kilometern aufgespült. „Damit konnte diese nachhaltige und naturverträgliche Maßnahme des Küstenschutzes innerhalb des gesteckten Zeitplanes abgeschlossen werden“, freut sich Prof. Thorenz. Bei den von der dänischen Spezialfirma Rhode Nielsen A/S aus Kopenhagen durchgeführten Arbeiten kamen abwechselnd die Baggerschiffe Thor R und Magni R zum Einsatz. Ihre Sandeinspülung von der der Insel vorgelagerten Robbenplate wurde am Strand durch Planierraupen unterstützt, die den Sand in die vorgesehenen Bereiche lenkten – ein Schauspiel auch für zahlreiche Inselbesucher. „Um möglichst umfassend über die dringend notwendigen Verstärkungsmaßnahmen und ihre Hintergründe zu informieren, sind in den vergangenen Wochen unter anderem rund 10.000 Flyer verteilt und ausgelegt worden“, so Frank Thorenz. Der Leiter der Norder Betriebsstelle bedankte sich ausdrücklich bei Stadt und Staatsbad Norderney für die sehr gute Kooperation sowie Anrainern und Gästen für ihr Verständnis für die Arbeiten, die nur im schmalen Zeitfenster der sturmflutfreien Zeit möglich seien. Bereits am Sonntag wurde die Dükerleitung, die den Norderneyer Strand mit der vorgelagerten Koppelstelle verband, mit Hilfe von zwei Schleppern entfernt. Die entlang des Strandes von der Kaiserwiese zum Westbad verlaufende Spülleitung wird im Laufe dieser Woche abgebaut. Bildzeile: Überwiegend günstige Witterungsverhältnisse ermöglichten eine planmäßige Durchführung der Aufspülung am Norderneyer Westkopf. Das Gros der Besucher reagierte mit Verständnis – und beobachtete die Arbeiten am und vor dem Strand von der Promenade aus (Bild: NLWKN).

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