Das Projekt "Teilprojekt: Waldgärtnern in Kassel" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Stadt Kassel, Dezernat IV - Umwelt- und Gartenamt durchgeführt. Im Projekt sollen auf verschiedenen städtischen Flächen multifunktionale Waldgärten umgesetzt werden, die jeweils von Gruppen in unterschiedlichen Organisationsformen angelegt, gepflegt und genutzt werden sollen. Waldgärten zeichnen sich durch eine strukturelle Ähnlichkeit zu natürlichen Wäldern aus, die durch eine Mehrschichtigkeit von vorwiegend obst- und nusstragenden Bäumen und Sträuchern, sowie einer Gemüse- und Kräuterschicht erreicht wird. Eine hohe Artenvielfalt und dauerhafte Bodenbedeckung sind explizite Ziele, um eine Erhöhung der Produktivität von Nahrungsmitteln zu erreichen, die vor allem auf der Verbesserung ökologischer Funktionen und Kreisläufe basiert. Darüber hinaus sind sie klimatisch wirksam, verbessern den Wasserhaushalt und sind Orte, die sich zur Erholung und Umweltbildung anbieten. Waldgärten können verschiedenen Nutzungsanforderungen angepasst werden, eine Erprobung in verschiedenen urbanen Kontexten steht jedoch bislang aus. Im Rahmen der kürzlich abgeschlossenen Voruntersuchung eines vom Bundesamt für Naturschutz geförderten E+E Verfahrens wurde die Machbarkeit, sowie städtische Rahmenbedingungen geprüft und Kooperationen entwickelt, um die Umsetzung auf geeigneten Flächen in Berlin und Kassel vorzubereiten. So soll in Berlin eine Kleingartenersatzfläche in eine neuartige Kleingartenanlage mit mitsamt Gemeinschaftsgarten zu einem Waldgarten und Umweltbildungsstandort entwickelt werden. In Kassel wurden in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung zwei geeignete öffentliche Grünflächen gefunden, wo gemeinschaftliche Waldgärten entstehen sollen. Ein konkreter Beteiligungsprozess zur Realisierung der Gärten soll angelehnt an Erfahrungen in Berlin durchgeführt werden. Das Umwelt- und Gartenamt der Stadt Kassel ist als Träger für die Entwicklung von zwei Waldgärten mitsamt stetiger Betreiberstruktur und Umweltbildungsangeboten anhand von Kooperationen mit Bürgern und Initiativen verantwortlich und übernimmt die Bauträgerschaft für die Umsetzung.
Das Projekt "Teilprojekt Verbundkoordination zur Umsetzung und zum Monitoring urbaner Waldgärten in Berlin und Kassel" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Potsdam, Institut für Umweltwissenschaften und Geographie, Arbeitsgruppe Landschaftsmanagement durchgeführt. Im Projekt sollen auf verschiedenen städtischen Flächen multifunktionale Waldgärten umgesetzt werden, die jeweils von Gruppen in unterschiedlichen Organisationsformen angelegt, gepflegt und genutzt werden sollen. Waldgärten zeichnen sich durch eine strukturelle Ähnlichkeit zu natürlichen Wäldern aus, die durch eine Mehrschichtigkeit von vorwiegend obst- und nusstragenden Bäumen und Sträuchern, sowie einer Gemüse- und Kräuterschicht erreicht wird. Eine hohe Artenvielfalt und dauerhafte Bodenbedeckung sind explizite Ziele, um eine Erhöhung der Produktivität von Nahrungsmitteln zu erreichen, die vor allem auf der Verbesserung ökologischer Funktionen und Kreisläufe basiert. Darüber hinaus sind sie klimatisch wirksam, verbessern den Wasserhaushalt und sind Orte, die sich zur Erholung und Umweltbildung anbieten. Waldgärten können verschiedenen Nutzungsanforderungen angepasst werden, eine Erprobung in verschiedenen urbanen Kontexten steht jedoch bislang aus. Im Rahmen der kürzlich abgeschlossenen Voruntersuchung eines vom Bundesamt für Naturschutz geförderten E+E Verfahrens wurden städtische Rahmenbedingungen geprüft und Kooperationen entwickelt, um die Umsetzung auf geeigneten Flächen vorzubereiten. In Folge sollen nun mit diesem Projekt in Berlin und Kassel drei Waldgärten in unterschiedlichen städtischen Kontexten entstehenden. Um die vielfältigen sozialen, ökologischen, klimatischen und produktiven Prozesse urbaner Waldgärten zu erfassen, soll die Entwicklung der Waldgärten fortlaufend wissenschaftlich begleitet und für den Aufbau einer Wissensbasis in Deutschland aufbereitet werden. Dies ist wichtig, da etliche Städte und Initiativen Interesse zur Entwicklung von Waldgärten geäußert haben und im Rahmen des Projektes Erfahrungen gesammelt werden können, die zur Unterstützung genutzt werden sollen. Anhand von Workshops und Schulungen will das Projekt Informations-, Vernetzungs-, und Austauschmöglichkeiten zur Entwicklung von urbanen Waldgärten schaffen.
Das Projekt "Teilprojekt Realisierung einer naturnahen Kleingartenanlage als Waldgarten in Berlin Britz" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bezirksverband Berlin-Süden der Kleingärtner e.V. durchgeführt. Im Projekt sollen auf verschiedenen städtischen Flächen multifunktionale Waldgärten umgesetzt werden, die jeweils von Gruppen in unterschiedlichen Organisationsformen angelegt, gepflegt und genutzt werden sollen. Waldgärten zeichnen sich durch eine strukturelle Ähnlichkeit zu natürlichen Wäldern aus, die durch eine Mehrschichtigkeit von vorwiegend obst- und nusstragenden Bäumen und Sträuchern, sowie einer Gemüse- und Kräuterschicht erreicht wird. Eine hohe Artenvielfalt und dauerhafte Bodenbedeckung sind explizite Ziele, um eine Erhöhung der Produktivität von Nahrungsmitteln zu erreichen, die vor allem auf der Verbesserung ökologischer Funktionen und Kreisläufe basiert. Darüber hinaus sind sie klimatisch wirksam, verbessern den Wasserhaushalt und sind Orte, die sich zur Erholung und Umweltbildung anbieten. Waldgärten können verschiedenen Nutzungsanforderungen angepasst werden, eine Erprobung in verschiedenen urbanen Kontexten steht jedoch bislang aus. Im Rahmen der kürzlich abgeschlossenen Voruntersuchung eines vom Bundesamt für Naturschutz geförderten E+E Verfahrens wurden städtische Rahmenbedingungen geprüft und Kooperationen entwickelt, um die Umsetzung auf geeigneten Flächen in Berlin und Kassel vorzubereiten. Während in Kassel zwei Waldgärten in öffentlichen Parkanlagen entwickelt werden, soll in Berlin eine Kleingartenersatzfläche in eine neuartige Waldgarten-Kleingartenanlage entwickelt werden. Die Konzeption umfasst einen zentralen Gemeinschaftsgarten mit angegliedertem Umweltbildungsgarten, einen parkartigen Verbindungsbereichen mit Obstbäumen und Beerensträuchern sowie Clustern aus mehreren Parzellen mit gemeinsamen Waldgarteninseln. Die Waldgarten-Anlage soll im Laufe der Projektzeit vielfältige Interaktionen zwischen den Gemeinschaftsgärtnern, Parzellenpächtern sowie der Nachbarschaft und Stadtgesellschaft ermöglichen. Dabei sollen ökologische und klimatische Vorteile des Waldgartens für viele Menschen erfahrbar gemacht werden.
Das Projekt "Konzeptentwicklung, Fassadenplanung und Schnittstelle zu Architektur, Realisierung, Kosten- und Marktanalyse" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Priedemann Facade-Lab GmbH durchgeführt. DESTINI hat die erstmalige Umsetzung einer solarthermischen Jalousie (STJ) an einem realen Gebäude zum Ziel. Die solarthermische Jalousie ist eine multifunktionale Technologie für transparente Fassadenbereiche. Sie vereint die Funktion eines Sonnenschutzsystems mit dem eines solarthermischen Kollektors, wobei sich Synergien ergeben. Neben der Bereitstellung von solarer Wärme (z.B. für Warmwasser) kann der solare Wärmeeintrag geregelt und verringert werden. Dadurch lässt sich der Kühlbedarf des Gebäudes verringern und der thermische Komfort erhöhen. Im Forschungsprojekt ArKol (FKZ: 0325857A-C) wurde die Technologie entwickelt und ein erstes Fassadenelement mit integrierter solarthermischer Jalousie als Labortestmuster gebaut und vermessen. Das Forschungsvorhaben DESTINI wird mittels des Bauvorhabens 'SpringPark VALLEY' bei Frankfurt die Machbarkeit der Technologie zeigen und sichtbar machen. Die Mulitfunktionalität im Realbetrieb wird durch ein Monitoring untersucht und bewertet. Um den Ansprüchen des Bauherren und der Hersteller insbesondere im Hinblick auf Ästhetik, Funktionalität, Gewährleistung und Versorgungssicherheit gerecht zu werden, muss die STJ an das Bauvorhaben angepasst und entsprechend weiterentwickelt werden. Die Besonderheiten im Planungsprozess dieser multifunktionalen Technologie soll wissenschaftlich begleitet und untersucht werden und Erkenntnisse für die Planung multifunktionaler Fassadensysteme im Allgemeinen gewonnen werden. Begleitend sollen die Schritte zu weiteren Umsetzungen der Technologie aus wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Sicht erarbeitet werden.
Das Projekt "Technologische Optimierung, Herstellung und Installation der solarthermischen Jalousie" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Schindler Fenster + Fassaden GmbH durchgeführt. DESTINI hat die erstmalige Umsetzung einer solarthermischen Jalousie (STJ) an einem realen Gebäude zum Ziel. Die solarthermische Jalousie ist eine multifunktionale Technologie für transparente Fassadenbereiche. Sie vereint die Funktion eines Sonnenschutzsystems mit dem eines solarthermischen Kollektors, wobei sich Synergien ergeben. Neben der Bereitstellung von solarer Wärme (z.B. für Warmwasser) kann der solare Wärmeeintrag geregelt und verringert werden. Dadurch lässt sich der Kühlbedarf des Gebäudes verringern und der thermische Komfort erhöhen. Im Forschungsprojekt ArKol (FKZ: 0325857A-C) wurde die Technologie entwickelt und ein erstes Fassadenelement mit integrierter solarthermischer Jalousie als Labortestmuster gebaut und vermessen. Das Forschungsvorhaben DESTINI wird mittels des Bauvorhabens 'Spring Park Valley' bei Frankfurt die Machbarkeit der Technologie zeigen und sichtbar machen. Die Mulitfunktionalität im Realbetrieb wird durch ein Monitoring untersucht und bewertet. Um den Ansprüchen des Bauherren und der Hersteller insbesondere im Hinblick auf Ästhetik, Funktionalität, Gewährleistung und Versorgungssicherheit gerecht zu werden, muss die STJ an das Bauvorhaben angepasst und entsprechend weiterentwickelt werden. Die Besonderheiten im Planungsprozess dieser multifunktionalen Technologie soll wissenschaftlich begleitet und untersucht werden und Erkenntnisse für die Planung multifunktionaler Fassadensysteme im Allgemeinen gewonnen werden. Begleitend sollen die Schritte zu weiteren Umsetzungen der Technologie aus wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Sicht erarbeitet werden.
Das Projekt "Technologische Optimierung und Monitoring" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme durchgeführt. DESTINI hat die erstmalige Umsetzung einer solarthermischen Jalousie (STJ) an einem realen Gebäude zum Ziel. Die solarthermische Jalousie ist eine multifunktionale Technologie für transparente Fassadenbereiche. Sie vereint die Funktion eines Sonnenschutzsystems mit dem eines solarthermischen Kollektors, wobei sich Synergien ergeben. Neben der Bereitstellung von solarer Wärme (z.B. für Warmwasser) kann der solare Wärmeeintrag geregelt und verringert werden. Dadurch lässt sich der Kühlbedarf des Gebäudes verringern und der thermische Komfort erhöhen. Im Forschungsprojekt ArKol (FKZ: 0325857A-C) wurde die Technologie entwickelt und ein erstes Fassadenelement mit integrierter solarthermischer Jalousie als Labortestmuster gebaut und vermessen. Das Forschungsvorhaben DESTINI wird mittels des Bauvorhabens 'Spring Park Valley' bei Frankfurt die Machbarkeit der Technologie zeigen und sichtbar machen. Die Mulitfunktionalität im Realbetrieb wird durch ein Monitoring untersucht und bewertet. Um den Ansprüchen des Bauherren und der Hersteller insbesondere im Hinblick auf Ästhetik, Funktionalität, Gewährleistung und Versorgungssicherheit gerecht zu werden, muss die STJ an das Bauvorhaben angepasst und entsprechend weiterentwickelt werden. Die Besonderheiten im Planungsprozess dieser multifunktionalen Technologie soll wissenschaftlich begleitet und untersucht werden und Erkenntnisse für die Planung multifunktionaler Fassadensysteme im Allgemeinen gewonnen werden. Begleitend sollen die Schritte zu weiteren Umsetzungen der Technologie aus wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Sicht erarbeitet werden.
Das Projekt "Teilprojekt: BEF-Up2: Skalierung der Beziehung von Biodiversität und Ökosystemfunktion auf die Landschaftsebene" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Senckenberg Biodiversität und Klima, Forschungszentrum durchgeführt. Eine große Herausforderung bei der Erforschung der Beziehung zwischen Biodiversität und Ökosystemfunktionen besteht darin, diese Beziehung auf die Landschaftsskala zu skalieren und die Rolle von Biodiversität für eine Vielzahl von Ökosystemdienstleistungen zu demonstrieren (Landschaftsmultifunktionalität). In der vorherige Phase der Biodiversitäts-Exploratorien haben wir die Biodiversität und Funktionalität von Graslandökosystemen mit deren Management sowie mit deren Biodiversität und den Eigenschaften der umgebenden Landschaft in Verbindung gebracht. Das gewonnene Wissen wird nun genutzt, um die Ökosystemdienstleistungen von Graslandökosystemen auf die Landschaftsebene hoch zu skalieren. Gleichzeitig sammeln wir im SoCuDES-Projekt sozialwissenschaftliche Daten zur Nachfrage verschiedener Interessensgruppen nach bestimmten Ökosystemdienstleistungen.In BEF-Up2 werden wir den Ansatz von BEF-Up auf Wälder und Ackerflächen ausdehnen, um anschließend ein GIS-basiertes Modell für die Bereitstellung von Ökosystemdienstleistungen (WPs1 & 2) zu erstellen. Ziel ist es, Karten für die Bereitstellung der wichtigsten Ökosystemdienstleistungen für jede der drei Untersuchungsregionen zu erstellen. Diese werden dann mit den SoCuDES-Daten zur Nachfrage nach Ökosystemdienstleistungen kombiniert, um mögliche Maße der Multifunktionalität von Ökosystemdienstleistungen auf Landschaftsebene zu entwickeln. Im GIS-Modell wird es möglich sein, Änderungen der Nachfrage der Interessengruppen, des Landmanagements und der Biodiversität zu simulieren, um besser zu beurteilen, wie sich diese Änderungen auf eine Vielzahl von Ökosystemdienstleistungen auswirken würden (WP3). Die Ergebnisse dieses Projektes tragen maßgeblich zur besseren Erforschung der Beziehung zwischen Biodiversität und Ökosystemfunktionen bei, da hier detaillierte Messungen auf den Untersuchungsflächen der Exploratorien mit umfassenden Daten zum sozialökologischen System verknüpft werden. BEF-Up2 ist ein bedeutender Gewinn für die Biodiversitäts-Exploratorien, da es darauf abzielt die bisherigen Ergebnisse der Forschungprojeckt in einen breiteren gesellschaftlichen Kontext zu stellen.
Das Projekt "Einfluß von Biokrustenstruktur und -funktion bei der Verwitterung, der Bodenbildung und bei Erosionsprozessen (CRUSTWEATHERING)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Philipps-Universität Marburg, Fachgebiet Klimageographie und Umweltmodellierung durchgeführt. Global betrachtet bilden biologische Bodenkrusten (Biokrusten) die produktivste Biomasse der -Kritischen Zone- arider Regionen der Erde. Sie bestehen aus heterotrophen Bakterien, Pilzen, Flechten, Moosen, Cyanobakterien und Algen sowie deren Ausscheidungsprodukten. Mittels extrazellulärer organischer Substanzen verkleben sie mineralische Bodenpartikel und bilden eine Art stabile -Haut- an der Bodenoberfläche. Diese aggregierte, gegenüber Wassererosion stabile Schicht trägt multifunktional zur Primärproduktion, Mineralisierung, biogenen Verwitterung, Festlegung trockener und nasser Deposition sowie zur Stabilisierung von Böden, Hängen und ganzen Landschaften bei. Als sogenannte Ökosystem-Ingenieure beeinflussen sie die Nährstoff- und hydrologischen Kreisläufe klein- und großräumig. Intensive Literaturstudien ergaben zweifelsfrei, dass die Biokrusten in ganz Südamerika nahezu unerforscht sind, obwohl sie in den Gebieten des SPP EarthShape sehr häufig vorkommen. Daher sind die Hauptziele unseres interdisziplinären Forschungsprogramms, 1) die weitgehend unbekannte Strukturierung und Zusammensetzung chilenischer Biokrusten mittels Feld- und Labormethoden zu untersuchen, um deren Verbreitung und organismische Zusammensetzung zu erfassen; 2) herauszufinden, wer von den abundanten Organismen mit welchen biochemischen Prozessen zur biogenen Verwitterung beiträgt, und die Verwitterungsraten in Abhängigkeit von Struktur und Zusammensetzung der Biokrusten und Umweltbedingungen (z.B. Mikroklima) aufzuklären; 3) die Funktion von Biokrusten in den gekoppelten biogeochemischen Kreisläufen von P- (Schwerpunkt!), C- und N-Verbindungen über räumliche Skalen, von atomar/molekular über Einzelminerale, Biokrustenmuster und Bodenprofile bis zu Hängen bzw. Einzugsgebieten zu erfassen, letzteres mittels fernerkundlich erfasster Spektraldaten und gemeinsam entwickelter Transferfunktionen sowie 4) zu verstehen, wie mikroklimatische Bedingungen und Wasserverfügbarkeit die Biokrustenzusammensetzung, Aktivität, Bedeckungsgrad und Funktion in ariden Ökosystemen steuern. Die Forschungsarbeiten beginnen mit einer gemeinsamen Feldkampagne zur Beschreibung pedologischer, geobotanischer und physisch-geographischer Gegebenheiten der Untersuchungsgebiete. Dabei werden die Forschungsflächen instrumentiert sowie Biokrusten- und Bodenproben gesammelt. Der methodisch moderne Ansatz nutzt neueste molekularbiologische, elektronenmikroskopische, pflanzenphysiologische, chemisch-analytische (massen- und synchrotronbasierte Spektroskopie) und Fernerkundungstechniken, kombiniert mit multivariater Datenanalyse. Wir erwarten, dass die Ergebnisse bisher unbekannte Biokrustenorganismen und physiologische/ökologische Funktionen erschließen sowie deren Beitrag zur biogenen Verwitterung und anderen fundamentalen Prozessen der Oberflächenformung der Erde erfassen, und damit grundlegende Erkenntnisse mit entsprechenden Daten für Geosystemmodelle auf regionaler und globaler Ebene generieren.
Das Projekt "Teilprojekt: Konzeption und Durchführung von Umweltbildungsangeboten in Waldgärten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Freilandlabor Britz e.V. - Förderverein zur Naturerziehung im Britzer Garten durchgeführt. Im Projekt sollen auf verschiedenen städtischen Flächen multifunktionale Waldgärten umgesetzt werden, die jeweils von Gruppen in unterschiedlichen Organisationsformen angelegt, gepflegt und genutzt werden sollen. Waldgärten zeichnen sich durch eine strukturelle Ähnlichkeit zu natürlichen Wäldern aus, die durch eine Mehrschichtigkeit von vorwiegend obst- und nusstragenden Bäumen und Sträuchern, sowie einer Gemüse- und Kräuterschicht erreicht wird. Eine hohe Artenvielfalt und dauerhafte Bodenbedeckung sind explizite Ziele, um eine Erhöhung der Produktivität von Nahrungsmitteln zu erreichen, die vor allem auf der Verbesserung ökologischer Funktionen und Kreisläufe basiert. Darüber hinaus sind sie klimatisch wirksam, verbessern den Wasserhaushalt und sind Orte, die sich zur Erholung und Umweltbildung anbieten. Waldgärten können verschiedenen Nutzungsanforderungen angepasst werden, eine Erprobung in verschiedenen urbanen Kontexten steht jedoch bislang aus. Im Rahmen der kürzlich abgeschlossenen Voruntersuchung eines vom Bundesamt für Naturschutz geförderten E+E Verfahrens wurden die Machbarkeit, sowie städtische Rahmenbedingungen geprüft und Kooperationen entwickelt, um die Umsetzung auf geeigneten Flächen in Berlin und Kassel vorzubereiten. So soll in Berlin eine Kleingartenersatzfläche in eine neuartige Kleingartenanlage mit Gemeinschaftsgarten zu einem Waldgarten und Umweltbildungsstandort entwickelt werden. In Kassel wurden in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung zwei geeignete öffentliche Grünflächen gefunden, wo gemeinschaftliche Waldgärten entstehen sollen. Das Freilandlabor Britz wird Angebote für Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung mit praktischen, fächerübergreifenden, prozessorientierten Lerninhalten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene entwickeln. Die Umsetzung wird an allen Standorten des Projektes erfolgen. Das Freilandlabor wird die Umweltbildungsarbeit koordinieren und einen Umweltbildungsleitfaden für Waldgärten entwickeln.
Das Projekt "Vorhaben: Beschichtungsverfahren und -technologien zur Abscheidung von seewasserfesten DLC-Schichten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von PlascoTec GmbH durchgeführt. DeepSeaProtection entwickelt ein multisensorisches Monitoring-System zur Beobachtung, Analyse und Kontrolle der ökologischen Auswirkungen des Rohstoffabbaus auf die Abbaugebiete vor allem in der abyssischen Region der Tiefsee, d.h. 1000-6000 m unter dem Meerspiegel. Basis dafür ist eine existierende Infrastruktur für autonome Tauchroboter (engl.: autonomous underwater Vehicle - AUV) mit Operationstiefen bis 150 m. Diese werden im Projekt zu einer tiefseetauglichen Infrastruktur-Plattform ausgebaut. Damit sollen sowohl großräumige Observablen wie die Trübung des Wasserkörpers durch den Abbau als auch lokale Details des Meeresbodens wie z.B. die lokale Topographie, die Rohstoffdichte und die Tiefseefauna erfasst werden. Das Monitoring-System besteht aus einer Gruppe ortsfester multifunktionale Bodenstationen, die den geometrischen Bezugsrahmen aufspannen und zur Navigation und Kartierung des Meeresbodens dienen. Sie sind ausgestattet mit unterschiedlichen Sensortypen und Kamerasystemen, die die Wassersäule oberhalb der Bodenstationen dauerhaft untersuchen. Ergänzt werden sie durch einen Schwarm AUVs zur gezielten lokalen Erkundung der Tiefsee. Eine wesentliche Herausforderung bei der Umsetzung des Projektes liegt in der tiefseetauglichen - wasserdichten und druckneutralen - Verkapselung von elektronischen Komponenten, um aufwendige und schwere Einhausungen der Einzelkomponenten aus Metall zu vermeiden. Dafür sollen die bereits eingesetzten Verkapselungen der mikroelektrischen Aufbauten aus Epoxidharz mit geeigneten Schichtsystemen aus diamond-like carbon (DLC) und Parylene überzogen werden. Darüber hinaus werden verschleißreduzierende und seewasserfeste DLC-Schichtsysteme für eine wartungsfreie Funktionalität von Einzelkomponenten der elektrischen Antriebe auch über längere Zeiträume erforscht und entwickelt.
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