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Pressemitteilung Nr. 251 vom 16. Juli 2026 KORREKTUR: Wirtschaftsfaktor Umweltschutz: 1,9 % weniger Umsatz im Jahr 2024

Presse KORREKTUR: Wirtschaftsfaktor Umweltschutz: 1,9 % weniger Umsatz im Jahr 2024 KORREKTUR: Die am 16.07.2026 verbreitete Pressemitteilung muss aufgrund eines Fehler im vierten Absatz korrigiert werden. Die Korrektur ist fett hervorgehoben. Seite teilen Pressemitteilung Nr. 251 vom 16. Juli 2026 Umsatz mit Gütern und Leistungen für den Umweltschutz leicht rückläufig Zahl der " Green Jobs " auf gleichem Niveau wie im Vorjahr Industrie investiert 21,8 Milliarden Euro für den Umweltschutz WIESBADEN – Die Betriebe des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleitungssektors haben im Jahr 2024 in Deutschland 117,5 Milliarden Euro Umsatz mit Gütern und Leistungen für den Umweltschutz erwirtschaftet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,9 %. Damit ist seit sechs Jahren erstmals ein Rückgang der Umsätze mit Gütern und Leistungen für den Umweltschutz zu verzeichnen. Die Zahl der " Green Jobs ", also der Beschäftigten, die Güter und Leistungen für den Umweltschutz herstellen und erbringen, blieb im Jahr 2024 mit einem Rückgang von 300 Beschäftigten auf rund 404 900 (gemessen in Vollzeitäquivalenten) nahezu auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Die Investitionen der Industrie (Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe) für den Umweltschutz im Jahr 2024 betrugen 21,8 Milliarden Euro. Höchster Umsatz erneut mit Klimaschutzmaßnahmen Der höchste Umsatz wurde mit 73,0 Milliarden Euro im Jahr 2024 wie in den Jahren zuvor im Umweltbereich Klimaschutz erwirtschaftet, das war ein Zuwachs von 2,8 % gegenüber dem Vorjahr. Zu den bedeutendsten Säulen des Klimaschutzes zählten Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien (36,2 Milliarden Euro) sowie Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Einsparung von Energie (34,1 Milliarden Euro). Bei den erneuerbaren Energien waren die Güter und Leistungen im Bereich der Onshore -Windkraft mit 14,8 Milliarden Euro am umsatzstärksten. Bei der Energieeffizienzsteigerung und Energieeinsparung war die energieeffiziente Antriebs- und Steuerungstechnik (ohne Elektromobiliät) mit 11,0 Milliarden Euro der umsatzstärkste Bereich. Umsatzrückgang bei Umweltschutzmaßnahmen der Automobilindustrie Neben dem Klimaschutz waren die Luftreinhaltung sowie die Abwasserwirtschaft die umsatzstärksten Umweltbereiche. Die Luftreinhaltung erzielte im Jahr 2024 einen Umsatz in Höhe von 19,6 Milliarden Euro, das sind 15,7 % weniger als im Vorjahr. Besonders auffällig ist der Rückgang in zwei Bereichen, die maßgeblich mit der Automobilbranche verbunden sind: Den höchsten Umsatz im Bereich der Luftreinhaltung erzielten die Güter und Leistungen in der Elektromobilität mit 10,1 Milliarden Euro. Dieser ging 2024 erstmals seit der Einführung dieses Erhebungsmerkmals im Jahr 2019 um 11,5 % beziehungsweise 1,3 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr zurück. Auch der Umsatz mit Maßnahmen der katalytischen Abgasreinigung sank 2024 um 25,4 % beziehungsweise 1,9 Milliarden Euro. Im Umweltbereich Abwasserwirtschaft wurden 11,3 Milliarden Euro erwirtschaftet, rund 122 Millionen Euro beziehungsweise 1,1 % mehr als im Vorjahr. Der umsatzstärkste Bereich der Herstellung und Installation von Kanalisationssystemen blieb mit 6,4 Milliarden Euro auf dem Vorjahresniveau. Umweltbezogene Umsätze und " Green Jobs " vor allem im Verarbeitenden Gewerbe Mit 84,8 Milliarden Euro wurden rund drei Viertel (72,1 %) der umweltbezogenen Umsätze von Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes erwirtschaftet. Der wichtigste Bereich war hier erneut der Maschinenbau mit einem umweltbezogenen Umsatz von 27,3 Milliarden Euro, gefolgt von der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit 12,0 Milliarden Euro. Des Weiteren wurden im Baugewerbe 15,2 Milliarden Euro und im Dienstleistungssektor 13,1 Milliarden Euro umweltbezogene Umsätze erwirtschaftet. Nicht nur bei den umweltbezogenen Umsätzen, sondern auch bei den " Green Jobs " entfiel der Großteil auf das Verarbeitende Gewerbe: Rund zwei Drittel (63,5 % beziehungsweise 257 200) der Beschäftigten im Bereich Umweltschutz arbeiteten im Jahr 2024 im Verarbeitenden Gewerbe, beispielsweise in der Herstellung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Gut ein Fünftel (20,9 % beziehungsweise 84 500) der Beschäftigten war im Baugewerbe tätig, zum Beispiel im Bereich der Wärmedämmung von Gebäuden. Auf den Dienstleistungssektor, zu dem etwa die Planung und Projektentwicklung zur Nutzung erneuerbarer Energien in Architektur- und Ingenieurbüros zählt, entfielen 13,7 % (55 500) aller " Green Jobs ". Industrie investiert 11,9 Milliarden Euro in den Klimaschutz Die Industrie tätigte im Jahr 2024 für den Umweltschutz 21,2 Milliarden Euro an Sachinvestitionen. Dazu zählen zum Beispiel technische Anlagen und Maschinen, die dem Umweltschutz dienen. Davon entfielen mit 11,9 Milliarden Euro (56,1 %) mehr als die Hälfte der Investitionen auf den Klimaschutz, und dort überwiegend auf Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien (8,3 Milliarden Euro). Zum Klimaschutz zählen zudem Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung und Energieeinsparung (2,1 Milliarden Euro) sowie zur Vermeidung und Verminderung der Emissionen von Treibhausgasen (1,5 Milliarden Euro). Nach dem Klimaschutz war die Abwasser- und Abfallwirtschaft der Umweltschutzbereich mit den höchsten Sachinvestitionen. Dort investierte die Industrie insgesamt 7,2 Milliarden Euro (33,9 %) in den Umweltschutz, darunter 4,4 Milliarden Euro in Anlagen und Einrichtungen zur Verminderung der Abwassermenge und -fracht. Weitere 1,4 Milliarden Euro (6,7 %) Sachinvestitionen für den Umweltschutz entfielen auf den Umweltbereich Luftreinhaltung, davon 609 Millionen Euro auf die Elektromobilität, etwa auf den Kauf von Elektro- oder Hybridfahrzeugen sowie die entsprechende Ladeinfrastruktur. Zusätzlich zu den Sachinvestitionen gaben die Industrieunternehmen 516 Millionen Euro für erstmalig gemietete und gepachtete neue Sachanlagen für den Umweltschutz, zum Beispiel für die Anmietung von Photovoltaikanlagen aus. Weitere 101 Millionen Euro der Investitionen für den Umweltschutz wurden für immaterielle Vermögensgegenstände getätigt. Dazu zählt unter anderem sogenannte Umweltsoftware, die als digitales Steuerungsinstrument für das Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement der Unternehmen eingesetzt wird, zum Beispiel Software für das Treibhausgas- oder Abfallmanagement. Den Großteil der Umweltschutzinvestitionen in Sachanlagen tätigten mit 15,4 Milliarden Euro beziehungsweise einem Anteil von mehr als zwei Drittel (72,7 %) aller Branchen die Unternehmen der Ver- und Entsorgungswirtschaft. Methodische Hinweise: Die dargestellten Ergebnisse basieren auf Erhebungen der Umweltökonomischen Statistiken für das Berichtsjahr 2024. Diese liefern Informationen über den Umfang und die Struktur der in Deutschland erstellten und erbrachten Umweltschutzgüter und -leistungen sowie der Investitionen für den Umweltschutz. Zur Erhebung der Güter und Leistungen für den Umweltschutz machten 10 145 Betriebe des Produzierenden Gewerbes sowie des Dienstleistungssektors in Deutschland Angaben zu umweltbezogenen Umsätzen und Beschäftigten. Für die Erhebung der Investitionen für den Umweltschutz gaben 12 924 Unternehmen des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) an, in den Umweltschutz investiert zu haben. Weitere Informationen: Weitere Ergebnisse bieten die Datenbank GENESIS- Online (Tabellen 32511 und 32531 ) sowie die Themenseite " Umweltökonomie “ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes. Ergebnisse zum Thema Klima, Klimawandel und Klimaschutz bietet auch die Klima-Sonderseite im Abschnitt "Wirtschaft" ( www.destatis.de/klima ). +++ Daten und Fakten für den Alltag: Folgen Sie unserem WhatsApp-Kanal . +++ #abbinder-75-pm.l-content-wrapper { padding-top:30px; } #abbinder-75-pm .column-logo { width: 130px; height: 130px; } #abbinder-75-pm .picture .wrapper img { max-width: 100px; max-height: 100px; height: 100px; width: 100px; } #abbinder-75-pm .picture { margin-left:0px; padding:0 10px; } @media only screen and (min-width: 1024px) { #abbinder-75-pm .picture { margin-left:0px;padding:0 20px; } } Kontakt für weitere Auskünfte Umweltökonomie Telefon: +49 611 75 8950 Zum Kontaktformular Zum Thema Umweltökonomie Klima

Nachwuchsgruppen Klima, Umwelt und Gesundheit: Aktive Mobilität zur Förderung von Gesundheit und Umweltschutz, Teilprojekt 1: Gesundheits- und klimabezogene Korrelate von Mobilitätsverhaltensweisen unter aktuellen und zukünftigen Klimabedingungen (AMBER)

Cost allocation and incentive mechanisms for environmental, climate protection and resource conservation along global supply chains - Recommendations for selected incentive mechanisms

This report summarizes the findings of the research project "Cost allocation and incentive mechanisms for environmental, climate protection and resource conservation along global supply chains" and investigates four selected supply chain management instruments which have a high potential to increase incentives for environmental protection in global supply chains:price premiums,pay-per-performance contracts,collaborative financing of supplier investments in environmental upgrades, andofftake agreements.Each instrument is discussed regarding its contribution to effective cost-benefit between buying and supplying companies, design options, necessary framework conditions and the roles of various stakeholders to mainstreaming the instrument.

Wiederverwendung: Selektive Entfernung monovalenter Ionen aus salzhaltigen Wässern für die Grundwasseranreicherung und Trinkwasseraufbereitung

Auf Grund des global ansteigenden Wasserbedarfs und den sinkenden zur Verfügung stehenden Süßwasserressourcen, besteht ein weltweites Interesse an effizienten Entsalzungsverfahren. Süßwasser, das vom Meer oder von geogenen Salzvorkommen beeinflusst wird, weist u. a. oft erhöhte Konzentrationen an Natrium und Chlorid auf. Hohe Nitrat- und Sulfatkonzentrationen resultieren hingegen meist aus landwirtschaftlichem Einfluss. Eine vollständige Entsalzung der Wässer ist nicht sinnvoll, sondern lediglich nur eine Verminderung der monovalenten Ionen nötig. Das Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines energieeffizienten, selektiven, membranbasierten Entsalzungsverfahrens zur gezielten Entfernung monovalenter Ionen aus salzhaltigem Grund- und Oberflächenwasser sowie die Überprüfung potenzieller Anwendungen und Einsatzgebiete unter Berücksichtigung wasserchemischer, ökonomischer und ökologischer Aspekte. Es werden selektive Membranen für einen spezifischen Rückhalt monovalenter Salze entwickelt und in neukonstruierten Modulen für den Einsatz in einem elektrochemischen Verfahren in Labor- und Pilotanlagen verbaut. Mit den Anlagen werden Untersuchungen zur Identifikation optimierter Prozess- und Anlagenparameter in Abhängigkeit unterschiedlicher Rohwasserqualitäten und Aufbereitungsziele durchgeführt. Es wird geprüft, welche resultierenden Effekte und Herausforderungen bei der Grundwasseranreicherung und der Trinkwasseraufbereitung gegeben sind. Die entwickelte Technologie wird anhand einer ganzheitlichen ökonomisch-ökologischen Nachhaltigkeitsbewertung internationalen Zielgrößen wie den Nachhaltigkeitszielen gegenübergestellt, um Handlungsempfehlungen abzuleiten. Durch die Wahl der Partner aus Industrie, Wissenschaft und Praxis ist das Konsortium in der Lage, Anlagen zu bauen und die innovative Technologie bei Praxispartnern vor Ort zu testen und zu bewerten. Die Ergebnisse tragen somit maßgeblich zur Sicherung der Wasserressourcen, national wie international, bei.

Syntrophe Untersuchung von Einflussfaktoren auf Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse im Kontext der Entwicklung und Implementierung von Net-Zero Konzepten, Teilvorhaben: Perspektive der Organisation- und Managementtheorie

Nachwuchsgruppen Klima, Umwelt und Gesundheit: Aktive Mobilität zur Förderung von Gesundheit und Umweltschutz

Nachwuchsgruppen Klima, Umwelt und Gesundheit: Aktive Mobilität zur Förderung von Gesundheit und Umweltschutz, Teilprojekt 2: Transformationsprozesse für eine gesunde und klimafreundliche Mobilität (AMBER)

Unternehmen Biologische Vielfalt, Teilprojekt Mainstreaming naturnahe Firmengelände und Integration biologischer Vielfalt in betriebliches Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement

STARK Werkstoffe, Design- und Prozesslösungen für einen zukunftsfähigen und nachhaltigen Werkzeugbau mittels additiver Fertigung in der Lausitz

Innovative Werkzeuge für das Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement in der Wertschöpfungskette

Der Abschluss- und Synthesebericht fasst die übergeordneten Erkenntnisse einer Untersuchung der Umweltauswirkungen in den Lieferketten ausgewählter deutscher Branchen zusammen: Automobilindustrie, des Maschinenbaus, der Elektronikindustrie, der chemisch-pharmazeutische Industrie, der lebensmittelverarbeitende Industrie, des Bausektors und der metallerzeugenden und -verarbeitende Industrie. Deutlich wird, dass negative Umweltauswirkungen zumeist auf den tieferen Lieferkettenstufen auftreten. Aber auch bei direkten Lieferanten können Unternehmen bereits signifikante Verbesserungspotenziale heben. Dem Bericht liegen sieben Studien zugrunde, die genauere Einblicke in die Lieferketten der jeweiligen Branchen geben und Unternehmen bei der Ermittlung und Bewertung von Umweltauswirkungen unterstützen.

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