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Baumstandortabstimmung der Stadt Bremerhaven

Die Baumstandortabstimmung zeigt in einer Übersicht die Möglichkeiten einer Baumpflanzung.

Chancen und Risiken des Einsatzes von Biokohle und anderer "veränderter" Biomasse als Bodenhilfsstoffe oder für die C-Sequestrierung in Böden

Wissenschaftliche Untersuchungen zur Genese fruchtbarer, Schwarzerde-artiger Böden im Amazonasgebiet (Terra Preta) lassen auf eine anthropogene Entstehung schließen. Die stoffliche Zusammensetzung der Terra Preta wird auf die aerobe und anaerobe biochemische Umsetzung organischer Siedlungsabfälle zurückgeführt. Der hohe Anteil stabiler Kohlenstoffverbindungen kann der Zugabe von Holzkohlen zugeschrieben werden. Sie werden als wesentliche Ursache für den günstigen Humus-, Nährstoff- und Wasserhaushalt dieser Böden angeführt. Hieraus resultieren Bestrebungen in Deutschland und vielen anderen Ländern, Technologien zur Herstellung und Anwendung organischer Bodenhilfsstoffe (bzw. Bodenverbesserungsmittel) zu entwickeln und in die Praxis einzuführen. So sollen in ähnlicher Weise Böden mit stabilen organischen Verbindungen angereichert und in ihren Bodenfunktionen, insbesondere ihrer Fruchtbarkeit verbessert werden. Anhand zahlreicher Veröffentlichung sollten die Chancen (Stand der technischen Herstellung, Verwendungswege, Wirkung auf Boden und Pflanzen) und Risiken (Gehalte von Schadstoffen, negative Effekte auf Boden und Pflanze, ökonomische Risiken, Gesamtökobilanz) und die rechtlichen Regelungen dargelegt werden.Quelle: http://www.umweltbundesamt.de

Verwendung von Kompost im Garten- und Landschaftsbau

Das Projekt "Verwendung von Kompost im Garten- und Landschaftsbau" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fachhochschule Weihenstephan, Staatliche Forschungsanstalt für Gartenbau, Institut für Gartenbau durchgeführt. Teil 1: Bodenverbesserung bei Pflanzflächen für Stauden und Gehölze: Nur in wenigen Fällen trifft der Garten- und Landschaftsbau auf Standorte, die eine Bepflanzung bzw. Nutzung ermöglichen, ohne dass eine Regeneration gestörter Böden eingeleitet bzw. unterstützt wird. Das breit gefächerte Aufgabenfeld des Garten- und Landschaftsbaus beinhaltet somit - gleichsam als Vorbedingung für die Gestaltung von Freiräumen aller Art - umfangreiche Maßnahmen zur Herstellung geeigneter Vegetationstragschichten, wobei vorwiegend organische Masse verwendet wird. Der sich hieraus ableitende, hohe Bedarf an organischer Substanz prädestiniert den GaLaBau für die Kompostanwendung, wodurch in diesem Bereich erhebliche Mengen pflanzlicher Abfallstoffe dem Naturkreislauf nutzbringend wieder zugeführt werden können. Untersucht wird der langfristige Einfluss einer Kompostgabe zur Bodenverbesserung bei der Pflanzung von Stauden und Gehölzen. Teil 2: Substratbestandteil für Lärmschutzwände, Pflanzcontainer und Rasengittersteine: Aufgrund geringer Kosten werden im Garten- und Landschaftsbau häufig lokal angebotene Oberbodengemische als Vegetationssubstrat favorisiert. Diese Gemische enthalten jedoch häufig Unkrautsamen oder austriebsfähige Pflanzenteile und unterliegen zudem einem deutlichen Volumenschwund, da in Folge der Verarbeitung des Bodens ein Fragmentgefüge geschaffen wird, das sich mittel- bis langfristig als wenig beständig erweist. Durch die auftretende Sackung werden die ursprünglich günstigen physikalischen Eigenschaften der Substrate (z.B. Wasserdurchlässigkeit, Luftkapazität) stark beeinträchtigt. Zudem erschwert die - je nach Herkunft- meist sehr unterschiedliche Beschaffenheit des Oberbodens die Standardisierung von Substratmischungen erheblich. Derartige Substrate sind somit wenig geeignet, um eine dauerhaft optimale Entwicklung der Begrünung sicherzustellen. Gegenstand der Untersuchungen ist der langfristige Einfluss zielgerichtet konzipierter Kompostsubstrate zur Begrünung von Lärmschutzwänden, Pflanzcontainern und Rasengittersteinen.

Bau einer Flutmulde bei Rees - Hydronumerische Modelluntersuchungen begleiten die Baumaßnahmen

Das Projekt "Bau einer Flutmulde bei Rees - Hydronumerische Modelluntersuchungen begleiten die Baumaßnahmen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesanstalt für Wasserbau durchgeführt. Etwa 20 km vor der deutsch-niederländischen Grenze fließt der Niederrhein von Süden in einer scharfen Kurve nach Westen. Am Ende dieses Reeser Rheinbogens liegt bei Rhein-km 837 die kleine namensgebende Stadt Rees unmittelbar am rechten Flussufer. Die Stadtmauern widerstehen hier seit Jahrhunderten den Fluten des Stroms. Wegen des eingeengten Flussquerschnitts haben insbesondere extreme Hochwasser in der Vergangenheit eine tiefe Erosion der Rheinsohle von mehreren Metern verursacht. Ein im Jahr 1998 begonnener Kolkverbau verhindert die weitere Tiefenerosion. Aber um das Problem nachhaltig zu beherrschen, hat die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) bereits in den 1990er-Jahren mit der Planung einer Flutmulde begonnen. Die Planungsarbeiten für die Flutmulde erstreckten sich über nahezu zwei Jahrzehnte und wurden durch umfangreiche Modelluntersuchungen der BAW begleitet. Zu Beginn der 1990er-Jahre galt es zunächst, aus verschiedenen möglichen Varianten den optimalen Korridor für die Trassierung der Flutmulde auszuwählen. Die nun im Bau befindliche Flutmulde durchsticht den Reeser Rheinbogen mit einer Breite von 150 m bis 180 m linksrheinisch auf einer Länge von rund 3 km. Der Rhein erhält dadurch einen gewaltigen Nebenarm, der ab einem Wasserstand von 80 cm über Mittelwasser zur Entlastung des Hauptstroms führt. Der Zustrom zur Flutmulde wird durch eine stromaufwärts gelegene Überlaufschwelle geregelt. Bei extremem Hochwasser steigt der Abfluss durch die Flutmulde auf rund 18 % des Gesamtabflusses im Rhein an. Hierdurch wird die Erosion in diesem Rheinabschnitt vor den Stadtmauern von Rees deutlich gemindert. Außerdem wird bei extremen Hochwasserereignissen der Wasserspiegel um etwa 10 cm abgesenkt. Die Baukosten liegen bei 50 Millionen Euro, an denen sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 4 Millionen Euro beteiligt. Neben der hydraulischen Funktion mussten insbesondere ökologische Vorgaben berücksichtigt werden, um die ökologisch hochsensiblen Naturräume nicht zu beeinträchtigen. Denn die Flutmulde liegt nicht nur in einem Landschaftsschutzgebiet des Kreises Kleve und einem Naturschutzgebiet des Kreises Wesel, welches zwei Fauna-Flora-Habitat-Areale beinhaltet, sondern gehört auch zum EU-Vogelschutzgebiet und dem 'Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung Unterer Niederrhein' (RAMSAR-Konvention, UNESCO). Um dieser Bedeutung gerecht zu werden, wird die Flutmulde naturnah gestaltet, soweit dies mit der wasserbaulichen Funktion und der Standsicherheit des Bauwerks vereinbar ist. So werden im Umfeld der Nebenrinne Feuchtwiesen geschaffen und die Ufer durch die initiale Anpflanzung von Röhricht in ingenieurbiologischer Bauweise gesichert. Text gekürzt

Entwicklung von Begruenungskonzepten fuer eine Rueckstandshalde der Kaliindustrie bei Heringen/Werra

Das Projekt "Entwicklung von Begruenungskonzepten fuer eine Rueckstandshalde der Kaliindustrie bei Heringen/Werra" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Gesamthochschule Kassel, Fachbereich 11 Landwirtschaft, Internationale Agrarentwicklung und Ökologische Umweltsicherung, Fachgebiet Landschaftsökologie und Naturschutz durchgeführt. Es handelt sich um eine Mischhalde aus Steinsalz, Gips (und Anhydrit) und Kieserit. Da die Chloride bis zu 2 m Tiefe fast vollstaendig ausgewaschen sind, besteht die Haldenoberflaeche zum ueberwiegenden Teil aus Gips (Anhydrit). Nur vereinzelt steht Bittersalz an der Oberflaeche an. Die Sukzession im Einflussbereich der Halde wird untersucht. Bei Versuchsansaaten, Pflanzungen, u.a. von Landreitgras und Duenenpflanzen, konnten erste Begruenungserfolge verzeichnet werden. Forschungsschwerpunkt ist die Foerderung der natuerlichen Besiedlung der Rueckstandshalde durch krautige Pflanzen, Graeser und Gehoelze auf grosser Flaeche.

Arboretum Liliental

Das Projekt "Arboretum Liliental" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg durchgeführt. Das Projekt umfasst die Betreuung, Pflege, Erneuerung von Anpflanzungen von insges. ca. 240 Baum- und Straucharten im Versuchsgelände Liliental der Forstlichen Versuchsanstalt Baden-Württemberg. Es beinhaltet die Dokumentation, Aufnahme- und Boniturarbeiten sowie Auswertung der Anpflanzungen und Anbauversuche im Versuchsgelände. Da es sich bei vielen der im Liliental angebauten Versuche um exotische Arten handelt, können Erkenntnisse über deren Anbauwert in Bezug auf Klimawandel gewonnen bzw. aktualisiert werden. Darüber hinaus werden die Anpflanzungen/Anlagen und Anbauversuche in ein waldpädagogisches Konzept intergriert, welches laufend an die Leitlinien der FVA und von Forst-BW angepasst wird.

Sukzession und Alternativen in der forstlichen Rekultivierung in Kiesgruben

Das Projekt "Sukzession und Alternativen in der forstlichen Rekultivierung in Kiesgruben" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Freiburg, Institut für Geo- und Umweltnaturwissenschaften, Professur für Landespflege durchgeführt. Nach heutigem Stand des Wissens und der Technik ist die forstliche Rekultivierung von Kiesgruben und Steinbrüchen sehr kosten- und energieaufwendig und dennoch vielfach nicht zufriedenstellend. Die vorliegende, auf mehrere Jahre angelegte Untersuchung befasst sich mit der Vegetationsentwicklung (ungelenkte Sukzession) in für forstliche Pflanzungen vorbereiteten Rekultivierungsflächen, und zwar auf 'rohem und mit Waldoberbodenauflage (mit entsprechendem Diasporenreservoir) behandeltem Rekultivierungssubstrat. Von besonderem Interesse sind hierbei die Gehölze. In zwei Versuchsanlagen (Kiesgrube, Versuchsgelände des Institutes) mit 32 Versuchsparzellen à 2,1 x 2,1 m bzw. 1,5 x 1,5 m werden vier Varianten werden untersucht: Rohboden (Bodengemisch), Auflage von Altwaldoberboden auf Rohboden, beide Varianten jeweils ohne und mit Strohabdeckung. Von April bis Oktober 1999 wurden acht mal Anzahl und Deckung der Arten höherer Pflanzen der Versuchsparzellen aufgenommen sowie der Diasporenregen auf die Versuchsanlage erfaßt. Um die Herkunft der keimenden Pflanzen zu erfassen, wurde neben der Erfassung des Diasporenregens mittels Keimversuchen das Diasporenreservoir der Ausgangssubstrate (Rohboden, Waldoberboden) ermittelt sowie die Flora der unmittelbaren Umgebung erfaßt. Des weiteren werden klimatische Daten einbezogen sowie auf dem Versuchsgelände standörtliche Parameter (Bodenfeuchte in unterschiedlichen Tiefen) gemessen. Es zeigen sich signifikante Unterschiede in der Besiedlungsentwicklung und der Artenzusammensetzung der verschiedenen Varianten. Die Besiedlung erfolgte am raschesten und mit höchsten Deckungsgraden auf Versuchsparzellen mit einer Auflage von Altwaldoberboden. Hier entwickelten sich erst Schlagfluren, im zweiten Jahr breitete sich verstärkt die Brombeere aus. Gehölze treten nur vereinzelt auf. Auf den Rohbodenparzellen siedelten sich erwartungsgemäß Pionier- und Ruderalarten an, die Besiedlung erfolgte gegenüber der Waldbodenvariante jedoch verzögert und nicht so üppig. Die Dynamik auf Parzellen mit Strohauflage wurde im ersten Jahr vor allem von Weizenpflanzen, im zweiten von Ruderalarten bestimmt; Arten der obigen Varianten traten stark verzögert und nur in Einzelexemplaren auf. Für gesicherte erste Prognosen reicht der kurze Untersuchungszeitraum (April bis November 1999) noch nicht aus. Bezüglich der Gehölzentwicklung lassen sich auf einzelnen Rohbodenparzellen Anzeichen für die Entwicklung von Weidengebüschen oder Brombeergestrüppen erkennen. Auf den Parzellen mit Waldbodenauflage wird sich in den nächsten Jahren möglicherweise die Brombeere durchsetzen und andere Pflanzen unterdrücken.

Untersuchungen zur Oekologie, Populationsdynamik und Bekaempfung des Apfelbaumglasflueglers, Synanthedon myopaeformis

Das Projekt "Untersuchungen zur Oekologie, Populationsdynamik und Bekaempfung des Apfelbaumglasflueglers, Synanthedon myopaeformis" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft durchgeführt. Die Massenvermehrung, die sich auf moderne Dichtpflanzungen beschraenkte, wurde durch eine Aenderung der Anbautechnik, das Hochziehen der Veredelungsstelle auf m 9-Unterlage ausgeloest. Dieses Hochveredeln fuehrt an der Unterlage zur Bildung von Adventivwurzelansaetzen, deren nichtlignifiertes Gewebe den Larven ausgezeichnete Entwicklungsbedingungen bietet. Nach ersten vorliegenden Ergebnissen ist die Bekaempfung der Larven sehr schwierig und erfordert mehrere Insektizidapplikationen. Bei den Untersuchungen sollen die Oekologie und Populationsdynamik des Schaedlings erforscht und umweltschonende Bekaempfungsverfahren entwickelt werden. Hierbei werden erstmals Pheromone eingesetzt, die 1975 in den USA (Karandinos) isoliert wurden.

Modellvorhaben: Waldgartensysteme als insektenfördernde, landwirtschaftliche Produktionsmethode - Insektenlebensräume und Strukturvielfalt in der Agrarlandschaft schaffen

Das Projekt "Modellvorhaben: Waldgartensysteme als insektenfördernde, landwirtschaftliche Produktionsmethode - Insektenlebensräume und Strukturvielfalt in der Agrarlandschaft schaffen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von STATTwerke e.V. durchgeführt. Ziel des Vorhabens ist es, Waldgartensysteme großflächig als landwirtschaftliche Produktionssysteme zum Schutz und zur Erhöhung der Insektendiversität zu etablieren. Derzeit existierende konventionelle Landwirtschaftsflächen, die durch Monokulturen geprägt und artenarm sind. Sie sollen in insektenreiche, naturnahe, biodiverse (i.S.v. genetisch, taxonomisch, ökologisch und funktional divers) und produktive Waldgartensysteme zur Nahrungsmittelproduktion als auch zum Zwecke der Bildung und Erholung umgestaltet werden. Im Rahmen des Vorhabens wird die Testung von fünf standortsangepassten Waldgartenmischvarianten auf einem insgesamt ca. 11 ha großen Areal erfolgen. Ein Vergleich der Artenvielfalt hinsichtlich Artenanzahl und Häufigkeit der Insektengruppen Ameisen, Laufkäfer und Tagfalter wird in Gegenüberstellung der zu untersuchenden Produktionsmethode sowie einer Probefläche der konventionellen Landwirtschaft durchgeführt. Dabei wird der zeitliche Verlauf ab Pflanzung über die Etablierungsphase bis zum Eintritt der Ertragsphase (ab Jahr 5) betrachtet. Weiterhin werden die fünf Produktionsmethoden hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit gegenübergestellt und untersucht. Die hohe Produktionsleistung des Systems Waldgarten soll langfristig nachgewiesen, mittels einer Datenerhebung eruiert und durch eine Untersuchung der aufgewendeten Ressourcen gegenüber der Produktionsleistung dargestellt werden. Im Zuge des Vorhabens werden der Antragsteller und seine Kooperationspartner als Multiplikatoren für Nachahmer und Interessierte dienen und durch verschiedene Angebote als Bildungsakteure im Bereich Insektenvielfalt, landwirtschaftliche Transformation, etc. auftreten.

Teilprojekt D

Das Projekt "Teilprojekt D" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Braunschweig, Institut für Pharmazeutische Biologie durchgeführt. Phytoalexine haben sich als ARD-Indikatoren herausgestellt. Die Bildung von Biphenylen und Dibenzofuranen wurde in Wurzeln verschiedener Malus-Genotypen auf verschiedenen ARD-Böden nachgewiesen. Ebenfalls gezeigt wurde die kontrollierte Exsudation von Phytoalexinen aus Wurzeln in den Boden. Einige Phytoalexine kommen vornehmlich innerhalb und andere außerhalb der Wurzeln vor. Zehn Biphenyle wurden chemisch synthetisiert und gegen ARD-relevante Mikroorganismen im Agardiffusionstest geprüft. Gegen zwei Actinomyceten-Stämme wurden schon wachstumsinhibierende Aktivitäten nachgewiesen. Auf diesen Ergebnissen basierend sollen Vorbehandlungsstrategien vor der Pflanzung entwickelt werden. Wurzeln von in vitro kultivierten M26-Pflanzen reagieren auf die Behandlung mit Hefeextrakt mit einer starken Phytoalexin-Akkumulation. Daher sollen Wurzeln von Unterlagen in einer Lösung von Hefeextrakt vorinkubiert werden, bevor sie in ARD-Boden eingebracht werden. Hier könnten sie gegen die unmittelbare mikrobielle Attacke besser geschützt sein. Als Alternative zur Bildung von Phytoalexinen durch die Wurzeln selbst sollen synthetische Phytoalexine angewendet werden. Solche, die sich als hochaktiv gegen schädliche Mikroorganismen herausstellen, müssen zunächst in großem Maßstab chemisch gewonnen werden. Dann können ARD-Böden vor der Einbringung von Unterlagen damit vorbehandelt werden. Phytoalexine sind Naturstoffe und sollten daher biologisch abbaubar und nicht persistent sein. Um den ARD-Status eines Bodens zu prüfen, ist ein Schnelltest wünschenswert. Dieser Test könnte auf einem Phytoalexin-Nachweis mittels einer Antikörperreaktion basieren. Dafür müssen Vorarbeiten zwecks Probennahme und quantitativer Extraktion erfolgen. Über den gesamten Vorhabenzeitraum werden die Phytoalexin-Profile in Proben aus den Zentralexperimenten sowie zusätzlichen Unterlagen analysiert und mit dem gesamten Datensatz des ORDIAmur-Konsortiums korreliert.

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