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Teilvorhaben UfU e. V.

Das Projekt "Teilvorhaben UfU e. V." wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Unabhängiges Institut für Umweltfragen UfU - e.V. durchgeführt. Invasive gebietsfremde Arten (IGA) verursachen Probleme für den Schutz und die Erhaltung der einheimischen Flora und Fauna, schaffen wirtschaftliche Schäden und gefährden z.T. die Gesundheit der Bevölkerung. IGA sind eine wesentliche Ursache des Verlustes an Artenvielfalt. Die EU Verordnung 1143/2014 sieht ein System von Prävention, Früherkennung und sofortiger Beseitigung bereits weit verbreiteter IGA vor. Ein weiteres Ziel dieser Verordnung ist die Errichtung nationaler Überwachungssysteme zur Früherkennung, zum Monitoring und zur Kontrolle. Citizen Science wird weltweit als notwendig für das Monitoring von IGA angesehen. Über den direkten Beitrag zur Kontrolle hinaus wird durch die Beteiligung von Bürger*innen an der Kartierung von IGA auch die Wahrnehmung für die Problematik erhöht und ein wichtiger Beitrag zur Prävention weiterer Invasionen geleistet. Fast alle bisherigen Ansätze zur Erfassung von IGA basieren auf der visuellen Bestimmung anhand von bereitgestellten Materialien. Die neue Idee dieses Antrages ist es, mit tierischen Helfern zu arbeiten. Hunde können ideale Partner bei der Suche und Diskrimination von IGA sein, wenn sie in geeigneter Weise und nach klaren Regeln trainiert werden. Das Unabhängige Institut für Umweltfragen betreibt seit 2010 die Koordinationsstelle Invasive Neophyten in Schutzgebieten Sachsen-Anhalts (KORINA). Bestandteil von KORINA ist die Arbeit mit Laien. In Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und dem Verein Wildlife Detection Dogs e.V. soll versucht werden, Hundehalter*innen und ihre Hunde auf der Basis einer kontrollierten Methodik für die Suche nach IGA zu trainieren. Aktivitäten des Projektes sind u.a. die Erarbeitung von Informationsmaterialien, die Durchführung von Schulungen von Hundehaltern, die Gewinnung von IGA-Daten einschließlich Verarbeitung, kartografische Darstellung und statistische Auswertung, Verbreitungs- bzw. Trendmodellierung sowie partizipative Formate der Auswertung mit Laien.

Entwicklung eines material- und energieeffizienten Holzbausystems aus Laub- und Nadelholz

Das Projekt "Entwicklung eines material- und energieeffizienten Holzbausystems aus Laub- und Nadelholz" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität München, Institut für Entwerfen und Bautechnik, Professur für Entwerfen und Holzbau durchgeführt. Mit dem vorliegenden Vorhaben soll ein Beitrag zu einer materialeffizienten und nachhaltigen Nutzung des einheimischen Rohstoffs Holz im modernen Holzbau geleistet werden. Das Vor-haben konzentriert sich auf die Weiterentwicklung von Brettsperrholzbauteilen. Die Herstellung und Verwendung dieses Holzbaustoffes hat in den letzten 20 Jahren exponentiell zugenommen und eine weitere Steigerung ist absehbar. Die Bauteile werden bisher nahezu aus-schließlich aus Nadelholz gefertigt, eine Ressource, die knapper werden wird. Auf Grund der großen Produktionsmengen eignen sich die Bauteile besonders gut zur Aufnahme großer Mengen von Laubholz mit derzeit kaum verwertbaren Qualitäten. Mit dem Projekt werden folgende Ziele erreicht: - Entwicklung ressourcen-optimierter Brettsperrholzbauteile mit und ohne Verbund mit Beton - durch diskontinuierliche Verlegung der inneren Brettlagen und gleichzeitiger Integration von Brandstopp-Lagen aus modifiziertem Cottonid - unter Verwendung von bisher stofflich nicht genutzten Laubholzsortimenten für die Mittellagen, insbesondere aus juvenilem Buchenholz, insektengeschädigten Eichenbohlen und/oder Schnittholz mit hohem Splintholzanteil und Restrollen und -bohlen aus der Furnierherstellung - durch Lösung der grundsätzlichen Fragen zur Herstellung von hybridem Brettsperrholz (HBSP) für Wand-, Dach- und Deckenbauteilen - Konzentration der Arbeiten auf Deckenbauteile mit und ohne Verbund - dabei weiterer Reduzierung der Bauteildicken durch Ausnutzung zweiachsiger Tragwirkung - Nutzung der entstehenden Hohlräume für Installationen und Litzen zur Vorspannung - bei gleichzeitiger Angabe aller brandschutztechnischen, bauphysikalischen und mechanischen Leistungsmerkmale - Bereitstellung einer firmenneutralen allgemeinen nationalen oder europäischen Zulassung zur Herstellung und Verwendung der Bauteile in der Praxis - Darstellung der möglichen Anwendungen mit Abschätzung der zu erwartenden Wirtschaftlichkeit - Einschätzung des Absatzpotenzials.

Teilvorhaben: Technologische und inhaltliche Grundlagen zur Erfassung des Ist-Zustandes.

Das Projekt "Teilvorhaben: Technologische und inhaltliche Grundlagen zur Erfassung des Ist-Zustandes." wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Darmstadt, Institut für Politikwissenschaft durchgeführt. Die Energiewende erfordert einen Umbau des sozio-technischen Energiesystems mit seinen Sektoren Strom, Wärme und Verkehr. Vor allem die Energietransformation im Verkehrssektor stellt dabei nicht nur eine technische, sondern vor allem eine gesellschaftliche Herausforderung dar. Das Vorhaben adressiert daher die zentrale Fragestellung, wie eine größere Akzeptanz und eine fundamentale Verhaltensänderung der Bürger*innen durch neue Partizipationsformen in der Energietransformation im Bereich Mobilität und Verkehr erreicht werden kann. Hierzu ist es notwendig einen transdisziplinären, systemintegrativen und sektorübergreifenden Forschungs- und Transformationsansatz zu verfolgen. Ziel des Projektes PAEGIE ist die Konzeption und Umsetzung von Bottom-Up-Beteiligungsprozessen mit innovativen Instrumenten zur Simulation und bildhaften Darstellung von verkehrs- und mobilitätspolitischen planerischen Sachverhalten. Es wird ein partizipativer interaktiver Planungsprozess erarbeitet, um die Akzeptanz energiepolitischer Lösungen im Verkehr/Mobilität und damit verbunden Strom/Gebäude zu erhöhen und eine nachhaltige Verhaltensänderung zu erreichen. Dabei kommt der Simulation und Visualisierung mittels Tools wie einem Multitouch-Tisch sowie einer Web-Applikation (Open Source) entscheidende Bedeutung zu. Die digitalen, interaktiven Bottom-Up-Beteiligungsprozesse werden in ausgewählten Quartieren in Darmstadt entwickelt. Aufgrund ihrer herausgehobenen Stellung als Modellprojekt für urbane Digitalisierung der Zukunft ermöglicht die Digitalstadt Darmstadt auch die Erprobung der Forschungsergebnisse im Dialog mit Politik und Gesellschaft. Die Stadt Darmstadt hat Interesse an den entwickelten Instrumente bzw. Tools bekundet, die für gleichartige Fragestellungen andernorts eingesetzt werden können. Der Transfer der Projektergebnisse wird daher auch durch Informationsveranstaltungen gewährleistet, die sich an interessierte Bürger, Unternehmen und politische Entscheidungsträger richten.

Visualisierung; Teilvorhaben: 3D-Anwendung zur partizipativen Planung von Mobilitätskonzepten.

Das Projekt "Visualisierung; Teilvorhaben: 3D-Anwendung zur partizipativen Planung von Mobilitätskonzepten." wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung durchgeführt. Die Energiewende erfordert einen Umbau des sozio-technischen Energiesystems mit seinen Sektoren Strom, Wärme und Verkehr. Vor allem die Energietransformation im Verkehrssektor stellt dabei nicht nur eine technische, sondern vor allem eine gesellschaftliche Herausforderung dar. Das Vorhaben adressiert daher die zentrale Fragestellung, wie eine größere Akzeptanz und eine fundamentale Verhaltensänderung der Bürger*innen durch neue Partizipationsformen in der Energietransformation im Bereich Mobilität und Verkehr erreicht werden kann. Hierzu ist es notwendig einen transdisziplinären, systemintegrativen und sektorübergreifenden Forschungs- und Transformationsansatz zu verfolgen. Ziel des Projektes PAEGIE ist die Konzeption und Umsetzung von Bottom-Up-Beteiligungsprozessen mit innovativen Instrumenten zur Simulation und bildhaften Darstellung von verkehrs- und mobilitätspolitischen planerischen Sachverhalten. Es wird ein partizipativer interaktiver Planungsprozess erarbeitet, um die Akzeptanz energiepolitischer Lösungen im Verkehr/Mobilität und damit verbunden Strom/Gebäude zu erhöhen und eine nachhaltige Verhaltensänderung zu erreichen. Dabei kommt der Simulation und Visualisierung mittels Tools wie einem Multitouch-Tisch sowie einer Web-Applikation (Open Source) entscheidende Bedeutung zu. Die digitalen, interaktiven Bottom-Up-Beteiligungsprozesse werden in ausgewählten Quartieren in Darmstadt entwickelt. Aufgrund ihrer herausgehobenen Stellung als Modellprojekt für urbane Digitalisierung der Zukunft ermöglicht die Digitalstadt Darmstadt auch die Erprobung der Forschungsergebnisse im Dialog mit Politik und Gesellschaft. Die Stadt Darmstadt hat Interesse an den entwickelten Instrumenten bzw. Tools bekundet, die für gleichartige Fragestellungen andernorts eingesetzt werden können. Der Transfer der Projektergebnisse wird daher auch durch Informationsveranstaltungen gewährleistet, die sich an interessierte Bürger, Unternehmen und politische Entscheidungsträger richten.

Teilvorhaben: Entwicklung eines Prüfstandes zur Bewertung der Qualität von rCF-Hybridtapes und Tapes

Das Projekt "Teilvorhaben: Entwicklung eines Prüfstandes zur Bewertung der Qualität von rCF-Hybridtapes und Tapes" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Textechno Herbert Stein GmbH & Co. KG durchgeführt. Ziel des Projektes 'Infinity' ist der Aufbau, die Etablierung und die Darstellung eines nachhaltigen Verfahrenskreislaufs für Carbonfaserverbundmaterialien unter Einsatz neuartiger Recyclingtechnologien, -materialien und Verarbeitungsverfahren sowie die Substitution des Carbonfaserprimärmaterials durch hochwertige Recycling- und biobasierte Materialien zur signifikanten CO2-Reduktion im Leichtbau. Der Einsatz carbonfaserverstärkter Kunststoffen (CFK) für die Substitution isotroper metallischer Werkstoffe und der damit verbundenen Materialeffizienz spielt im Leichtbau eine wesentliche Rolle. Die Herstellung von Primär-Carbonfasern und Bauteilen basiert jedoch auf fossilen Rohstoffen, ist sehr energieintensiv sowie in den meisten etablierten Bauteilherstellungsverfahren ineffizient im Umgang mit Ressourcen und dadurch in einem häufig vermeidbaren Maße klimaschädlich und umweltbelastend. Infinity baut auf die Vorteile des Einsatzes von Carbonfasern im Leichtbau, trägt jedoch wesentlich zur Lösung dieses Missstands bei, realisiert ein ganzheitliches Konzept, das hochwertiges Recycling von Hochleistungsrohstoffen, Verwertung anfallender Carbonfaserabfälle, Entwicklung neuartiger Recyclingmaterialien mit erweiterten Eigenschaften, die Substitution von Neuware durch Recyclingmaterial, die Substitution von energie- und CO2-ineffizienten Werkstoffen sowie den Einsatz lastpfadgerechter Verarbeitungsverfahren beinhaltet und dadurch ein sehr hohes CO2-Einsaprpotetential besitzt. Für Textechno ist die Entwicklung und Validierung eines Prüfstandes zur Bewertung der Qualität der im Rahmen des Projektes erzeugten rCF-Tapes Ziel des Projektes. Mit dem so entwickelten Prüfstand sollen in reproduzierbarer Weise belastbare Kenndaten der Tapes erzeugt werden, die sowohl die Prozesseigenschaften beschreiben, als auch Vorhersagen über die Qualität der zu erzeugenden Bauteile ermöglichen bzw. unterstützen.

Teilvorhaben: Modifizierung einer Produktionslinie zur Gewinnung von rCF aus Trockenabfällen und Herstellung von rCF Zwischenprodukten

Das Projekt "Teilvorhaben: Modifizierung einer Produktionslinie zur Gewinnung von rCF aus Trockenabfällen und Herstellung von rCF Zwischenprodukten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von ALTEX Textil - Recycling GmbH & Co. KG durchgeführt. Ziel des Projektes 'Infinity' ist der Aufbau, die Etablierung und die Darstellung eines nachhaltigen Verfahrenskreislaufs für Carbonfaserverbundmaterialien unter Einsatz neuartiger Recyclingtechnologien, -materialien und Verarbeitungsverfahren sowie die Substitution des Carbonfaserprimärmaterials durch hochwertige Recycling- und biobasierte Materialien zur signifikanten CO2-Reduktion im Leichtbau. Der Einsatz carbonfaserverstärkter Kunststoffen (CFK) für die Substitution isotroper metallischer Werkstoffe und der damit verbundenen Materialeffizienz spielt im Leichtbau eine wesentliche Rolle. Die Herstellung von Primär-Carbonfasern und Bauteilen basiert jedoch auf fossilen Rohstoffen, ist sehr energieintensiv sowie in den meisten etablierten Bauteilherstellungsverfahren ineffizient im Umgang mit Ressourcen und dadurch in einem häufig vermeidbaren Maße klimaschädlich und umweltbelastend. Infinity baut auf die Vorteile des Einsatzes von Carbonfasern im Leichtbau, trägt jedoch wesentlich zur Lösung dieses Missstands bei, realisiert ein ganzheitliches Konzept, das hochwertiges Recycling von Hochleistungsrohstoffen, Verwertung anfallender Carbonfaserabfälle, Entwicklung neuartiger Recyclingmaterialien mit erweiterten Eigenschaften, die Substitution von Neuware durch Recyclingmaterial, die Substitution von energie- und CO2-ineffizienten Werkstoffen sowie den Einsatz lastpfadgerechter Verarbeitungsverfahren beinhaltet und dadurch ein sehr hohes CO2-Einsaprpotetential besitzt. ALTEX arbeitet zusammen mit dem Vorwissen des DITF an der Aufstellung und Modifizierung einer industriellen Produktionslinie zur Gewinnung von rCF aus Trockenabfällen und der Weiterverarbeitung, von diesem rCF und dem gewonnen rCF Material der Kooperationspartner, zu einem Faserband, welches als Vorprodukt für das hochorientierte Fasertape dient, sowie einem Vliesstoff zum Vergleich der Preis/Leistungs-Qualität.

Teilvorhaben: rCF-Tape Placement, Materialcharakterisierung & ganzheitliche Bewertung und Demonstratorbau

Das Projekt "Teilvorhaben: rCF-Tape Placement, Materialcharakterisierung & ganzheitliche Bewertung und Demonstratorbau" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik durchgeführt. Ziel des Projektes 'Infinity' ist der Aufbau, die Etablierung und die Darstellung eines nachhaltigen Verfahrenskreislaufs für Carbonfaserverbundmaterialien unter Einsatz neuartiger Recyclingtechnologien, -materialien und Verarbeitungsverfahren sowie die Substitution des Carbonfaserprimärmaterials durch hochwertige Recycling- und biobasierte Materialien zur signifikanten CO2-Reduktion im Leichtbau. Der Einsatz carbonfaserverstärkter Kunststoffen (CFK) für die Substitution isotroper metallischer Werkstoffe und der damit verbundenen Materialeffizienz spielt im Leichtbau eine wesentliche Rolle. Die Herstellung von Primär-Carbonfasern und Bauteilen basiert jedoch auf fossilen Rohstoffen, ist sehr energieintensiv sowie in den meisten etablierten Bauteilherstellungsverfahren ineffizient im Umgang mit Ressourcen und dadurch in einem häufig vermeidbaren Maße klimaschädlich und umweltbelastend. Infinity baut auf die Vorteile des Einsatzes von Carbonfasern im Leichtbau, trägt jedoch wesentlich zur Lösung dieses Missstands bei, realisiert ein ganzheitliches Konzept, das hochwertiges Recycling von Hochleistungsrohstoffen, Verwertung anfallender Carbonfaserabfälle, Entwicklung neuartiger Recyclingmaterialien mit erweiterten Eigenschaften, die Substitution von Neuware durch Recyclingmaterial, die Substitution von energie- und CO2-ineffizienten Werkstoffen sowie den Einsatz lastpfadgerechter Verarbeitungsverfahren beinhaltet und dadurch ein sehr hohes CO2-Einsaprpotetential besitzt.

Teilvorhaben: Entwicklung und Erforschung der rCF-Hybridtapes sowie ihrer Herstellungsprozesse

Das Projekt "Teilvorhaben: Entwicklung und Erforschung der rCF-Hybridtapes sowie ihrer Herstellungsprozesse" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf durchgeführt. Ziel des Projektes 'Infinity' ist der Aufbau, die Etablierung und die Darstellung eines nachhaltigen Verfahrenskreislaufs für Carbonfaserverbundmaterialien unter Einsatz neuartiger Recyclingtechnologien, -materialien und Verarbeitungsverfahren sowie die Substitution des Carbonfaserprimärmaterials durch hochwertige Recycling- und biobasierte Materialien zur signifikanten CO2-Reduktion im Leichtbau. Der Einsatz carbonfaserverstärkter Kunststoffen (CFK) für die Substitution isotroper metallischer Werkstoffe und der damit verbundenen Materialeffizienz spielt im Leichtbau eine wesentliche Rolle. Die Herstellung von Primär-Carbonfasern und Bauteilen basiert jedoch auf fossilen Rohstoffen, ist sehr energieintensiv sowie in den meisten etablierten Bauteilherstellungsverfahren ineffizient im Umgang mit Ressourcen und dadurch in einem häufig vermeidbaren Maße klimaschädlich und umweltbelastend. Infinity baut auf die Vorteile des Einsatzes von Carbonfasern im Leichtbau, trägt jedoch wesentlich zur Lösung dieses Missstands bei, realisiert ein ganzheitliches Konzept, das hochwertiges Recycling von Hochleistungsrohstoffen, Verwertung anfallender Carbonfaserabfälle, Entwicklung neuartiger Recyclingmaterialien mit erweiterten Eigenschaften, die Substitution von Neuware durch Recyclingmaterial, die Substitution von energie- und CO2-ineffizienten Werkstoffen sowie den Einsatz lastpfadgerechter Verarbeitungsverfahren beinhaltet und dadurch ein sehr hohes CO2-Einsaprpotetential besitzt. Basierend auf dem in eigenen Arbeiten der letzten Jahre erreichten Proof-of-Concept zur Tapeherstellung aus rCF ist das Ziel der DITF innerhalb des Teilvorhabens die weitere Erforschung und Optimierung des Verfahrens und der Materialeigenschaften. Das gefundene Potenzial mechanische Eigenschaften mit rCF-Material in ähnlichen Bereichen wie Neuware zu erreichen soll weiterentwickelt werden. Ziel ist es, auf rCF-Tapes basierte CFK für hochwertige Strukturanwendungen zu erreichen.

Teilvorhaben: Entwicklung eines CO2-armen Pyrolyseverfahrens durch Pyrolyseölrückgewinnung

Das Projekt "Teilvorhaben: Entwicklung eines CO2-armen Pyrolyseverfahrens durch Pyrolyseölrückgewinnung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Pyrum Innovations AG durchgeführt. Ziel des Projektes 'Infinity' ist der Aufbau, die Etablierung und die Darstellung eines nachhaltigen Verfahrenskreislaufs für Carbonfaserverbundmaterialien unter Einsatz neuartiger Recyclingtechnologien, -materialien und Verarbeitungsverfahren sowie die Substitution des Carbonfaserprimärmaterials durch hochwertige Recycling- und biobasierte Materialien zur signifikanten CO2-Reduktion im Leichtbau. - Entwicklung einer folgeprozessgerechten Methode zur CO2-effizienten Rückgewinnung hochwertiger rCF unter Einsatz industrieller Technologien (Pyrolyse, Solvolyse und Trockenabfallrecycling). Signifikante Optimierung der CO2-Bilanz der Pyrolyse durch die Ergänzung des Verfahrens um eine Pyrolyseöl-Rückgewinnung, wodurch ein vollständig stoffliches Recycling erzielt wird. - Entwicklung eines hochorientierten Tapematerials aus rCF welches 25 % der Kosten und 75 % der Leistung von neuwertigen thermoplastischen Carbonfasertapes aufweist und damit ein effektives Kosten/Nutzen-Spektrum für die Demonstrator-Anwendung aufweist. - Einsatz biobasierter und recycelter Polymere für Matrizes (z.B. biobasiertes PET, rPET) - Entwicklung einer Messmethode zur Qualitätssicherung von Recyclingtapes hinsichtlich Geometrie, Homogenität und Fehlerüberwachung - Bewertung der erzeugten 'Infinity-Tapes' für die Einsatzfähigkeit in Kombination mit Fibre-Placement-Technologien (Design-Richtlinien, Umformverhalten, Steering Radien) und Material-Benchmark zur Identifikation zugehöriger Anwendungspotentiale anhand anwendungs- und technologiespezifischer Anforderungskataloge - Entwicklung des Direktspritzgussverfahrens (inklusive physikalischem Schäumen) zur Funktionalisierung mittels angespritzten Verschnittabfällen, sowie pyrolytisch und solvolytisch recycelter Fasern.

Teilvorhaben: Prozessentwicklung Spritzgießverfahren

Das Projekt "Teilvorhaben: Prozessentwicklung Spritzgießverfahren" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von KraussMaffei Technologies GmbH durchgeführt. Ziel des Projektes 'Infinity' ist der Aufbau, die Etablierung und die Darstellung eines nachhaltigen Verfahrenskreislaufs für Carbonfaserverbundmaterialien unter Einsatz neuartiger Recyclingtechnologien, -materialien und Verarbeitungsverfahren sowie die Substitution des Carbonfaserprimärmaterials durch hochwertige Recycling- und biobasierte Materialien zur signifikanten CO2-Reduktion im Leichtbau. Der Einsatz carbonfaserverstärkter Kunststoffen (CFK) für die Substitution isotroper metallischer Werkstoffe und der damit verbundenen Materialeffizienz spielt im Leichtbau eine wesentliche Rolle. Die Herstellung von Primär-Carbonfasern und Bauteilen basiert jedoch auf fossilen Rohstoffen, ist sehr energieintensiv sowie in den meisten etablierten Bauteilherstellungs-verfahren ineffizient im Umgang mit Ressourcen und dadurch in einem häufig vermeidbaren Maße klimaschädlich und umweltbelastend. Infinity baut auf die Vorteile des Einsatzes von Carbonfasern im Leichtbau, trägt jedoch wesentlich zur Lösung dieses Missstands bei, realisiert ein ganzheitliches Konzept, das hochwertiges Recycling von Hochleistungsrohstoffen, Verwertung anfallender Carbonfaserabfälle, Entwicklung neuartiger Recyclingmaterialien mit erweiterten Eigenschaften, die Substitution von Neuware durch Recyclingmaterial, die Substitution von energie- und CO2-ineffizienten Werkstoffen sowie den Einsatz lastpfadgerechter Verarbeitungsverfahren beinhaltet und dadurch ein sehr hohes CO2-Einsaprpotetential besitzt. Im Rahmen des Projektes stellt sich KraussMaffei der Aufgabe, eine geeignete Maschinentechnologie für die Direktverarbeitung von Verschnittabfällen zu erforschen. Das Ziel ist es weiterhin, am Ende der Projektlaufzeit den TRL einer wirtschaftlichen Fertigungszelle für die prozesssichere Verarbeitung von Verschnittabfällen und rCF-Tapes zu steigern und die Wettbewerbsfähigkeit des Recyclingmaterials gegenüber Neuware sowie die Vorteile der Direktverarbeitung zu demonstrieren.

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