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Teilprojekt: Ableitung von Ozeanmassenverteilung und glazial-isostatischem Ausgleich aus Satellitengravimetrie und Satellitenaltimetrie (OMCG-2)

Das Projekt "Teilprojekt: Ableitung von Ozeanmassenverteilung und glazial-isostatischem Ausgleich aus Satellitengravimetrie und Satellitenaltimetrie (OMCG-2)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Dresden, Institut für Planetare Geodäsie, Professur für Geodätische Erdsystemforschung durchgeführt. Massenbedingte Veränderungen des Meeresspiegels (MVM) sind eine wichtige Komponente des Meeresspiegelbudgets. Ist die MVM bekannt, ist es möglich aus der Kombination mit Daten der Satellitenaltimetrie Informationen zum Wärmehaushalt des Ozeans und damit zum globalen Energiehaushalt zu gewinnen. Neuere MVM Schätzungen basieren maßgeblich auf der Schwerefeld-Satellitenmission GRACE. Diese findet zunehmend auch Anwendung für regionale Studien. Allerdings bestehen zwischen publizierten MVM-Schätzungen aus praktisch identischen GRACE-Daten Diskrepanzen selbst auf der globalen Skale. Jüngere Studien veröffentlichen MVM-Trends zwischen 1,2 und 2,0 mm/a mit unrealistischen Fehlern und beanspruchen die Schließung des Meeresspiegelbudgets im Bereich 0,1-0,2 mm/a. Diese ungeklärten Diskrepanzen beeinträchtigen die Ermittlung gegenwärtiger Änderungen des Ozeanwärmegehalts aus Altimetrie, und in der Folge z. B. die Lokalisierung von Wärmesenken und Wärmetransport. Das Problem ist ebenfalls für das Verständnis und die Prädiktion regionaler Meeresspiegeländerungen in Südost-Asien besonders kritisch. Die zentrale Hypothese dieses Projekts, wie auch bei der ersten Phase des SPP, besteht darin, dass diese Diskrepanzen vor allem aus zwei Ursachen entstehen: (1) methodische Probleme in der Analyse der GRACE-Daten und (2) das ungelöste Problem, glazial-isostatische Ausgleichsbewegungen (GIA) aus den GRACE-Daten zu korrigieren. In der ersten Phase (OMCG-1) wurden zentrale methodische Unterschiede zwischen direkten und inversen MVM Schätzern untersucht. Darüber hinaus hat OMCG-1 das Verständnis über die wichtigsten Schritte zur Trennung des regionalen GIA-Effekts aus der Kombination satellitengeodätischer Verfahren verbessert. OMCG-1 wird den globalen Inversionsansatz weiterentwickeln und beginnen, die Ergebnisse der regionalen GIA-Separation in den globalen Rahmen einzubinden. Die zweite Phase (OMCG-2) soll a) verbesserte Methoden zur Definition von räumlichen Mustern aus Modellensembles untersuchen, b) die unabhängige Schätzung flacher sowie tiefer sterischer Komponenten untersuchen, c) den möglichen Zugewinn durch Einbindung von In-situ-Argo-Daten untersuchen, d) einen zeitreihenbasierten Parameterschätzungsansatz für die regionale Trennung von GIA und Eismassenänderungen implementieren, f) mögliche Biase in regionalen GIA-Schätzungen erklären sowie beheben unter Verwendung zusätzlicher GNSS-Beobachtungen und g) schließlich die Altimetrie über Eisschilden in die globale Inversion einbinden, um die Bestimmung von GIA zu verbessern. OMCG-2 wird physikalische Prozesse direkt quantifizieren, die zur Meeresspiegeländerung auf globaler und regionaler Skale beitragen. Außerdem werden Datensätze für die Modellierung für Projekte innerhalb und außerhalb des SPP bereitgestellt. Insbesondere unsere regionalisierten Daten für Nordeuropa und Südost-Asien werden helfen, Vorhersagen zu verbessern.

Erforschung eines Multi-Application-Multi-Objective-Optimization-Algorithmus für einen applikationsübergreifenden und systematischen Vergleich verschiedener Wandlertopologien, Teilprojekt RWTH

Das Projekt "Erforschung eines Multi-Application-Multi-Objective-Optimization-Algorithmus für einen applikationsübergreifenden und systematischen Vergleich verschiedener Wandlertopologien, Teilprojekt RWTH" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von RWTH Aachen University, Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe durchgeführt. Die wissenschaftlichen Ziele des Teilvorhabens sind die Entwicklung eines Algorithmus zum applikationsübergreifenden und systematischen Vergleich verschiedener Wandlertopologien (MAMOO) sowie die Erforschung von hochoptimierten Komponenten und flexiblen Multi-Port-Wandlern. Der MAMOO-Algorithmus, der im Rahmen des Projektes entwickelt wird, dient zur Auswahl und Auslegung einer optimalen Topologie in der Pre-Design-Phase, basierend auf gegebenen Randbedingungen. Aufgrund einer Inter- und Extrapolation ist der MAMOO-Algorithmus in der Lage, auch Wandler außerhalb der Parametrierung auszulegen. Zur Parametrierung des MAMOO-Algorithmus werden u.a. hochoptimierte Komponenten erforscht. Insbesondere wird das Durchschlags- und Erosionsverhaltens verschiedener Isolierstoffe bei verschiedenen Spannungsformen und Frequenzen untersucht, die in den Hochspannungskomponenten (Transformator) eingesetzt werden. Darüber hinaus werden zur Parametrierung des MAMOO Forschungsmuster der Projektpartner als auch ein hochflexibler Multi-Port-Wandler verwendet, der in diesem Teilvorhaben erforscht wird. Dieser zeichnet sich durch eine modulare Struktur aus: Kühlung, DC-Link und Magnetika (Transformator und/oder Induktivitäten) werden so gestaltet, dass eine dynamische Anpassung an die jeweilige Topologie möglich ist. Zuletzt wird der MAMOO-Algorithmus validiert und anhand der Forschungsmuster demonstriert.

AquaPol - Vernetzungs- und Transfervorhaben TransNet: Wissenstransfer und Vernetzungsstrategien zur erfolgreichen Minimierung möglicher Risiken durch Schadstoffe und Krankheitserreger im Wasserkreislauf

Das Projekt "AquaPol - Vernetzungs- und Transfervorhaben TransNet: Wissenstransfer und Vernetzungsstrategien zur erfolgreichen Minimierung möglicher Risiken durch Schadstoffe und Krankheitserreger im Wasserkreislauf" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. durchgeführt. Ziel von AquaticPollutantsTransNet ist es den Wissens- und Ergebnistransfer aus den AquaticPollutants Projekten zu Praxisanwendern, politischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit zu fördern. AquaticPollutantsTransNet wird die Forschungsprojekte dabei unterstützen, Synergien zu schaffen und die Verwertung ihrer Forschungsergebnisse durch gemeinsame strategische Kommunikations- und Verbreitungsmaßnahmen zu maximieren. Innovative Ansätze der Wissenschaftskommunikation, die u.a. in einem Hackathon erarbeitet werden, stärken den Wissenstransfer zu und den Austausch mit Stakeholdern. Dies soll dazu beitragen, die Politikgestaltung zu verbessern und Risiken durch aquatische Schadstoffe zu reduzieren. Die erste Projektphase zielt darauf ab, (I) die wichtigsten Stakeholder und den Wissensbedarf in Bezug auf aquatische Schadstoffe (CEC, AMR und Krankheitserreger) zu identifizieren und (II) innovative Methoden/Strategien/Werkzeuge zur Verbesserung des Transfers von wissenschaftlichen Erkenntnissen über aquatische Schadstoffe an die Öffentlichkeit, das Gesundheitswesen, den landwirtschaftlichen und industriellen Sektor, an politische Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit zu entwickeln. Das Ziel der zweiten Phase ist es (I) einen Mehrwerts durch die Kooperation zwischen den AquaticPollutants-Projekten zu schaffen, (II) die Zusammenarbeit mit Stakeholdern zu stärken und (III) Methoden und Kanäle zu schaffen um die Kommunikation von Ergebnissen und deren Verwertung mit Blick auf relevante Stakeholdergruppen zu unterstützen. Daher wird AquaticPollutantsTransNet eine maßgeschneiderte Verbreitungs-, Verwertungs- und Wissenstransferstrategie verfolgen, mit mehreren Kommunikations- und Verwertungswegen die Standardisierung, thematische Expertengruppen, politische Foren, wissenschaftliche Netzwerke und die Öffentlichkeit einbeziehen.

Teilvorhaben: Online Analytik für die Serienproduktion von Elektrolyseuren im Gigawatt-Bereich

Das Projekt "Teilvorhaben: Online Analytik für die Serienproduktion von Elektrolyseuren im Gigawatt-Bereich" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Forschungszentrum Jülich GmbH, Institute of Energy Technologies (IET), Grundlagen der Elektrochemie durchgeführt. Im Projekt SEGIWA werden die Grundlagen für eine automatisierte Serienfertigung für PEM-Elektrolyseure mit Leistungen im GW Bereich gelegt. Ziel und Aufgabe des IEK-9 innerhalb des Projektes ist, geeignete Online Analysemethoden, die zu Bewertung, Optimierung und Qualitätssicherung von Prozessketten und der Evaluation der Robustheit eines Serienfertigungsprozesses beitragen zu identifizieren. Dabei soll am IEK-9 die Prozesskette von den Materialien bis zur Herstellung der zentralen Komponente MEA (Membrane Electrode Assembly) abgebildet werden. Die Untersuchungen umfassen dabei auch Analysen zu Zusammenhängen zwischen Ursachen und Wirkungen, deren Verständnis die Ansatzpunkte für Modifikationen in den Prozessabläufen liefern sollen. Auf Basis der Ergebnisse werden in den späteren Phasen des Projektes Analysetechniken formuliert und gegebenenfalls in einer Form modifiziert, dass sie in einem Serienfertigungsprozess eingesetzt werden können.

Klima-Engineering über Land: Umfassende Evaluierung von Auswirkungen terrestrischer Carbon-Dioxide-Removal-Methoden auf das Erdsystem (CE-LAND+)

Das Projekt "Klima-Engineering über Land: Umfassende Evaluierung von Auswirkungen terrestrischer Carbon-Dioxide-Removal-Methoden auf das Erdsystem (CE-LAND+)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V. durchgeführt. Methoden des terrestrischen Carbon Dioxide Removal (tCDR) wie Aufforstung und Biomasseplantagen werden zuweilen als effektive, 'grüne' und sichere Varianten des Klimaengineering (CE) verstanden wegen ihrer Möglichkeit, die natürliche CO2-Aufnahme durch die Biosphäre zu erhöhen, und ihrer denkbaren ökonomischen Tragfähigkeit. Erkenntnisse aus der ersten Phase des CE-LAND-Projekts legen indes nahe, dass tCDR aufgrund schwieriger erdsystemischer und ethischer Fragen ebenso kontrovers wie andere CE-Methoden ist. CO2-Budgetierungen und rein ökonomische Bewertungen sind daher um profunde Analysen der natürlichen Begrenzungen, der Auswirkungen auf das Erdsystem mit damit verbundenen Unsicherheiten, der Tradeoffs mit anderen Land- und Wassernutzungen und der weitreichenden ethischen Implikationen von tCDR-Maßnahmen zu ergänzen. Analysen hypothetischer Szenarien der ersten Projektphase zeigen, dass effektives tCDR die Umwidmung großer Flächen voraussetzt, womit schwierige Abwägungsprozesse mit anderen Landnutzungen verbunden wären. Darüber hinaus zeigt sich, dass signifikante Nebenwirkungen im Klimasystem (außer der bezweckten Senkung der Weltmitteltemperatur) und in terrestrischen biogeochemischen Kreisläufen aufträten. CE-LAND+ bietet eine tiefergehende quantitative, räumlich explizite Evaluierung der nicht-ökonomischen Kosten einer Biosphärentransformation für tCDR. Potentielle Tradeoffs und Impakts wie auch die systematische Untersuchung von Unsicherheiten in ihrer Abschätzung werden mit zwei Vegetationsmodellen, einem Erdsystemmodell und, neu im Projekt, dynamischen Biodiversitätsmodellen analysiert. Konkret wird CE-LAND+ bisher kaum bilanzierte Tradeoffs untersuchen: einerseits zwischen der Maximierung der Flächennutzung für tCDR bzw. Biodiversitätsschutz, andererseits zwischen der Maximierung der Süßwasserverfügbarkeit für tCDR bzw. Nahrungsmittelproduktion sowie Flussökosysteme. Auch werden die (in)direkten Auswirkungen veränderten Klimas und tCDR-bedingter Landnutzungsänderungen auf Wasserknappheit (mit diversen Metriken und unter Annahme verschiedener Varianten des Wassermanagements) und Biodiversität quantifiziert. Die Tradeoffs und Impakts werden im Kontext von neben der Bekämpfung des Klimawandels formulierten globalen Nachhaltigkeitszielen - Biodiversitätsschutz, Wasser- und Ernährungssicherheit interpretiert - was sonst nicht im Schwerpunktprogramm vermittelt wird. Ferner wird das Projekt zu besserem Verständnis und besserer Quantifizierung von Unsicherheiten von tCDR-Effekten unter zukünftigem Klima beitragen. Hierzu untersucht es modellstrukturbedingte Unterschiede, Wachstum und Mortalität von tCDR-Pflanzungen unter wärmeren und CO2-reicheren Bedingungen und Wechselwirkungen zwischen tCDR-bezogenen Landnutzungsaktivitäten und Klima. Schließlich wird CE-LAND+ in Kooperationen innerhalb des Schwerpunktprogramms und mit einer repräsentativen Auswahl von Szenarien zur Evaluierung tCDR-bedingter Tradeoffs aus umweltethischer Sicht beitragen.

Teilprojekt A 05: Entschlüsselung der komplexen Prozesse, welche die Biodiversität und Ökosystemfunktion von Aquifergemeinschaften steuern

Das Projekt "Teilprojekt A 05: Entschlüsselung der komplexen Prozesse, welche die Biodiversität und Ökosystemfunktion von Aquifergemeinschaften steuern" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Leipzig, Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig durchgeführt. Das Ziel dieser Studie ist zu verstehen, wie komplexe zeitliche und räumliche Prozesse die Biodiversität und funktionelle Diversität der mikrobiellen Gemeinschaft im Hainich CZE steuern. Ebenso wollen wir die dafür verantwortlichen Mechanismen entschlüsseln. Wir werden zur Hypothesenbildung mathematische Nahrungsnetzmodelle simulieren, und wie in der mikrobiellen Gemeinschaft sich die Biodiversität, funktionelle Diversität und Ökosystemfunktion verhalten. Die Hypothesen werden anhand empirischer Felddaten getestet. Dafür werden wir Daten der verschiedenen AquaDiva Projekte aus der ersten und zweiten Phase synthetisieren und analysieren.

Vorhersage von Verschmutzungen bis zum kalten Ende des Rauchgaswegs - Teilvorhaben: Bewertung und Vorhersage von Verschmutzungen bis zum kalten Ende des Rauchgaswegs in thermischen Kraftwerken durch Experimente, Modellentwicklung und Simulation.

Das Projekt "Vorhersage von Verschmutzungen bis zum kalten Ende des Rauchgaswegs - Teilvorhaben: Bewertung und Vorhersage von Verschmutzungen bis zum kalten Ende des Rauchgaswegs in thermischen Kraftwerken durch Experimente, Modellentwicklung und Simulation." wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Institut für Feuerungs- und Kraftwerkstechnik durchgeführt. VeRa ist ein Forschungsprojekt zum schrittweisen Ersatz von fossilen Regelbrennstoffen in thermischen Kraftwerken durch Biomassen. Diese Co-Feuerung führt u.a. zur nachhaltigen Minderung der CO2-Emissionen, erlaubt die Nutzung der vorhandenen Energieinfrastruktur und leistet einen wirtschaftlichen Beitrag durch Kostenoptimierung und Bereitstellung gesicherter Leistung. Durch den verstärkten Einsatz von Biomassen ändert sich die Zusammensetzung des Rauchgases durch neue Asche- und Gaskomponenten was in Folge zu einem neuen bzw. erweiterten Potential für die Bildung von Verschlackungen, Verschmutzungen und Korrosion entlang des Rauchgasweges führt. Der Lösungsansatz dieses Projekts ist die Erarbeitung von Werkzeugen zur Vorhersage und Bewertung von Verschlackung und Verschmutzung sowie Kondensation wässriger korrosiver Phasen beim Einsatz unterschiedlicher biogener Brennstoffe bzw. Brennstoffmischungen mit hohem biogenem Anteil. Die kurzfristig realisierbare Mitverbrennung soll Biomassen als Alternative zu fossilen Brennstoffen etablieren und langfristig in einer vollständigen Umstellung auf alternative biogene Brennstoffe münden. Dieses Ziel wird sowohl mit der Weiterentwicklung von Verschmutzungsmodellen für CFD Simulationen als auch mit einem für diese Anforderungen weiterentwickelten Vorhersage-Tool verfolgt. Unter Anwendung der Softwaretools kann eine geeignete, im Hinblick auf die Minimierung von Verschmutzungsproblemen optimierte Mischung verschiedener Brennstoffqualitäten und dadurch eine Betriebsoptimierung erreicht werden. Grundlage für die Weiterentwicklung der Werkzeuge ist eine zu generierende thermochemische Oxid-Salz-Datenbank sowie die Integration von Kinetiken für langsame Reaktionen und Kondensationsvorgänge. Die Modellentwicklungen werden durch Versuche, Messungen und Analysen im Labor-, Technikums- und Pilotmaßstab unterstützt. Messkampagnen in vier Kraftwerken liefern die notwendigen Validierungsdaten und Erkenntnisse für den industriellen Maßstab.

Teilvorhaben RWTH Aachen: Energieinformationssystem-Komponenten

Das Projekt "Teilvorhaben RWTH Aachen: Energieinformationssystem-Komponenten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen University, E.ON Energy Research Center, Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik durchgeführt. Im Rahmen des Projektes 'National 5G Energy Hub - Phase I' wurde eine cloudbasierte Plattform mit einer granularen Modulstruktur entwickelt, die die Nutzung moderner IKT in urbanen Energiesystemen ermöglicht. Die wesentlichen Elemente sind die Datenerfassung, Datenübertragung, Datenspeicherung sowie Datenvisualisierung. Im Rahmen der Phase II des 'National 5G Energy Hubs' steht die Umsetzung von anwendungsspezifischen Lösungen und die Weiterentwicklung der grundlegenden Strukturen im Fokus der Arbeiten aufgeteilt auf das hier beantragte Serviceprojekt und sich angliedernde unterschiedliche themenspezifische Projekte (Satellitenprojekte). Der vorliegende Projektantrag gilt dem übergeordneten Serviceprojekt für den thematischen Verbund der Satellitenprojekte, welches die Weiterentwicklung und Pflege der zentralen Softwarearchitektur beinhaltet. Weiterhin beinhaltet der Projektantrag die Tests des zentralen Quellcodes, die Organisation des notwendigen Informationsaustausches zwischen den Partnern des thematischen Verbundes sowie die wissenschaftliche Zusammenfassung der Arbeiten aus den Projekten. Außerdem sollen aus den Erkenntnissen der Projekte Entwicklungspfade für die IKT in der Energietechnik erstellt werden. Das angestrebte Projekt wird als zentrales Serviceprojekt verstanden, das den zugehörigen Satellitenprojekten grundlegende Funktionalitäten zur Verfügung stellt und als thematische Klammer für den Verbund agiert. Hinweise aus der Wirtschaft zur Ausrichtung der Arbeiten des Serviceprojektes werden über einen Projektbegleitausschuss eingespeist. Der übergreifende fachliche Austausch findet im Rahmen von regelmäßigen Summits statt, die sich sowohl an Firmen als auch Forschungsinstitute richten. Zusammenfassend ist das Projektziel in der Phase II des 'National 5G Energy Hubs' die Überführung der Ergebnisse der Phase I auf die Anforderungen aus der Praxis und den einzelnen Anwendungsfällen aus den Satellitenprojekten in der Energietechnik.

Teilvorhaben: Bauraumangepasste Hochdruck-Wasserstoffspeichersysteme zur Integration in die Außenlastbehälter der Antares E2 (H2GA)

Das Projekt "Teilvorhaben: Bauraumangepasste Hochdruck-Wasserstoffspeichersysteme zur Integration in die Außenlastbehälter der Antares E2 (H2GA)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Dresden, Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik, Professur Leichtbaudesign und Strukturbewertung durchgeführt. Gasförmiger Wasserstoff ermöglicht den lokal emissionsfreien Betrieb von Klein- oder Mittelstreckenflugzeugen. Eine akzeptable Leistungsdichte wird nur bei einer Speicherung des Wasserstoffs bei 700 bar erzielt. Zur Steigerung der gravimetrischen Speicherdichte in Bezug auf das Gesamtsystem muss der vorhandene Bauraum z.B. in einem aerodynamischen Außenbordbehälter möglichst vollständig ausgenutzt werden. Das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der Technischen Universität Dresden (TUD-ILK) erforscht im Vorhaben H2GA die Speicherung von Wasserstoff bei 700 bar unter Ausnutzung des vorgegebenen aerodynamischen Bauraums eines Außenlastbehälters der Antares E2. Zur Umsetzung des dafür notwendigen nicht-zylindrischen elliptischen Tanks kommen Faserverbundwerkstoffe zum Einsatz, deren Faserorientierung sich derart einstellen lässt, dass trotz nicht-zylindrischem Längsschnitt ein isotensoider Spannungszustand erzielt wird, so dass die richtungsabhängigen Eigenschaften des Faser-Kunststoff-Verbunds werkstoffgerecht ausgenutzt werden. Eine derartige isotensoide Faserorientierung erfordert eine nichtgeodätische Ablage der Fasern im Fertigungsprozess. Hauptaufgabe des TUD-ILK ist die prozesssichere und luftfahrtgerechte Umsetzung von elliptischen Hochdruck-Wasserstoffspeichern zur Integration in aerodynamische Außenlastbehälter bei maximaler Bauraumausnutzung. Die durchgeführten Forschungsarbeiten finden exemplarisch an der Antares E2 statt. Im Rahmen des Vorhabens werden in der ersten Phase zylindrische Tanks spezifiziert, der Fertigungs- und Montageprozess festgelegt und die hergestellten Funktionsmuster der mechanischen Validierung und der anschließenden Flugerprobung zugeführt. In der zweiten Phase werden die aufgebauten Prozessrouten zur nichtgeodätischen Faserablage befähigt, die Faserverbund-Tankstruktur angepasst und nichtzylindrische Funktionsmuster dem Projekt zur Verfügung gestellt.

Teilprojekt A

Das Projekt "Teilprojekt A" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von BASF SE durchgeführt. Im Projekt SysBioTop-Moving ist BASF verantwortlich für die dynamische Metabolommessungen für ausgewählte DILI (drug-induced liver injury/ Substanz-induzierte Leberschädigung)-Substanzen und die Bestimmung des zeitlichen Verlaufs von Substanzkonzentrationen in vitro. Mit diesen Daten, die in die 'Multi-Pathway'-Modelle integriert werden, wird BASF dazu beitragen, Datenlücken aus SysBioTop zu schließen (s. WP 1). Darüber hinaus wird BASF zusammen mit Unilever eine Liste industrierelevanter Testsubstanzen erstellen, die in der finalen Phase des Projektes verwendet werden (s. WP 2, WP 4). In WP 1 wird BASF durch Metabolom-Daten zur Entwicklung eines Modells basierend auf verschiedenen Stress-Signalwegen für bereits existierende HepG2-Daten beitragen. Im Vergleich zu den in SysBioTop generierten Daten können dabei durch die Verwendung einer weiterentwickelten, neuen Technologie, die einen erhöhten Probendurchsatz erlaubt, zusätzliche Zeitpunkte und Konzentrationen in die Versuche einbezogen werden. Die Messung der Substanzkonzentrationen in den Zellkulturen wird es den Projektpartnern ermöglichen, kinetische Modellierungen (PBPK, Physiology-based pharmacokinetics) sowie in-vitro-in-vivo-Extrapolationen (IVIVE) durchzuführen. In WP2 werden iPSC (induced pluripotent stem cells/ induzierte pluripotente Stammzellen)-basierte Reporterzelllinien, die im Rahmen des EU-ToxRisk-Projektes entwickelt wurden, zu Zellen differenziert, die Hepatozyten, Cardiomyocyten und neuronale Zellen repräsentieren. BASF wird - wo möglich - in der Folge für diese Zellen selektive Metabolomdaten generieren. In WP 4 sollen die zu entwickelnden Modelle zur schädlichen Wirkung von Substanzen durch die Untersuchung neuer Substanzen validiert werden. Diese neuen Substanzen werden von den Industriepartnern BASF und Unilever ausgewählt und dann in der vorgesehenen Testbatterie untersucht und bzgl. ihrer schädigenden Wirkung vorhergesagt.

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