Messung der Schalleistung an Motoren im Last- und Drehzahlbereich. Einfluesse der Motorlagerung auf das Fahrzeuggeraeusch. Ursachenforschung
Der Grundwert-Emissionspegel wird in der Schall 03 fuer einen Normzug mit 51 dB(A) angegeben. Urspruenglich sollte er mit 48 dB(A) festgeschrieben werden. Aufgrund der Messserien kann der Wert 51 dB(A) als gesichert gelten, wenn Gleise mit UJC-60 Schienen, Betonschwellen und Schotterbett auf gutem Unterbau vorhanden sind. Ziel der Studie, die im Rahmen der Beratung zur Schall 03 zu umfangreichen Messungen gefuehrt hat, ist es, weitere Daten ueber ortsspezifische Laermabstrahlungen anderer Oberbauformen zu sammeln und die in 5,1 bis 5,5 genannten Einfluesse der Fahrzeugarten, Bremsbauarten, Zuglaengen, Geschwindigkeiten und Fahrbahnarten durch Messungen statistisch abzusichern oder fortzuschreiben.
Zur Einhaltung der stetig steigenden Anforderungen des Gesetzgebers, aber auch der Endverbraucher gilt es, die Geraeuschabstrahlung der Automobile und hierbei insbesondere der Motoren zu reduzieren. Mit Hilfe experimenteller und vor allem numerischer Methoden werden neue Konzepte der Reduktion der Schallabstrahlung entwickelt und bewertet.
Die gegenueber konventionellen Triebwerks-Tragfluegelanordnungen hoehere Schallemission von Hochauftriebssystemen ist Anlass einer detaillierten Untersuchung der wirksamen Schallerzeugungsvorgaenge mit dem Ziel, eine Reduktion der abgestrahlten Schalleistung bei Erhaltung der flugmechanischen Leistungsdaten zu erreichen. Moegliche Laermminderungsmassnahmen werden an Modellsystemen in einem stationaeren Freistrahlpruefstand untersucht und beinhalten unter anderem Formaenderungen der Tragfluegel- und Klappenhinterkantengeometrien, Aenderungen in der Oberflaechenbeschaffenheit von Tragfluegel und Klappe sowie die aerodynamische Beeinflussung der Klappengrenzschichten.
Grundlage zur Konzipierung geraeuschmindernder Massnahmen an den Laermquellen eines Flugtriebwerks ist die umfassende Kenntnis der relevanten Geraeuscherzeugungsmechanismen der Komponenten und ihrer akustischen Wechselwirkung, wobei akustische Feldmessungen durch Untersuchungen im Triebwerksinneren - hier interessieren die Instationaeren Stroemungs- und Druckphaenomene in den Triebwerksbausteinen - ergaenzt werden. Besondere Schwierigkeiten bereitet hierbei die Bestimmung instationaerer hochfrequenter Druckvorgaenge im Bereich von Heissgasstroemungen. Dabei ist der Einsatz hitzebestaendiger Wechseldruckaufnehmer erforderlich. An einem Forschungstriebwerk wurden bereits komponentenbezogene Wechseldruckspektren aufgenommen. Die gegenwaertige Planung sieht die direkte Korrelation von internen Wechseldruckphaenomenen mit der externen Schallabstrahlung vor.
Vorhersageverfahren fuer das durch die Umstroemung einer Flugzeugzelle in Landekonfiguration - d.h. mit ausgefahrenen Auftriebshilfen und Fahrwerken - entstehende Geraeusch (Flugzeugeigengeraeusch) sollen entwickelt werden. Die Vorhersage umfasst die zu erwartende Schalleistung sowie die spektrale Verteilung und Richtcharakteristik des abgestrahlten Schalldruckes. Hierzu werden die Beitraege einzelner Geraeuschkomponenten zur Gesamtschallabstrahlung z.B. der Tragfluegel - mit und ohne ausgefahrene Vorfluegel- und Landeklappen -, der Leitwerke sowie der Fahrwerks-Schachtsysteme unabhaengig voneinander untersucht. Ein Experimentalprogramm umfasst Modelluntersuchungen an diesen Komponenten im verkleinerten Massstab. Fuer die aeroakustischen Messungen steht ein stationaerer Freistrahlpruefstand zur Verfuegung. Darueberhinaus werden Segelflugzeuge als Traeger fuer die zu untersuchenden Flugzeugkomponenten herangezogen.
Das Gesamtprojektziel ist es, die akustische Schallabstrahlung einer getriebelosen Windenergieanlage zu bestimmen, damit in Zukunft valide Aussagen bereits im Entwicklungsprozess getroffen werden können. Daher soll im Rahmen des Projektes die Körperschallabstrahlung einer Windenergieanlage mit einem hochpoligen Ringgenerator (fremdgespeister Direktläufer) analysiert werden. Windenergieanlagen müssen Schallgrenzwerte gemäß (TLA16) (DIN11) einhalten, welche rechtlich vorgeschrieben und relevant für die Akzeptanz der Bürger in der unmittelbaren Nähe sind. Die tatsächliche Schallabstrahlung einer Windenergieanlage ist mit den aktuellen Methoden nur unzureichend simulativ bestimmbar. Zudem können die relevanten Schalltransferpfade und die Anregung nur schwer bestimmt werden. Innerhalb dieses Teilprojektes wird ein Mehrkörpersimulationsmodell (MKS) der gesamten Windenergieanlage aufgebaut, welches die Oberflächenbeschleunigung der Windenergieanlage abbildet. Innerhalb des Modells werden relevante Schalltransferpfade, wie die Lager, berücksichtigt und die Anregungskräfte und Verluste des Generators mittels elektromagnetischen Modellen bestimmt. Bei solch einem Anlagentyp spielen die vom Generator ausgehenden Körperschallanregungen für die Gesamtschallabstrahlung der Windenergieanlage eine besondere Rolle, da diese über die tragenden Strukturkomponenten in die Rotorblätter, in den Turm und die Verkleidung geleitet werden und von da aus in die Umgebung emittieren. Die hier zu erarbeiteten Abbildungsmethoden sollen zukünftig in die Entwicklungsprozesse einfließen und, bereits vor den ersten Prototypentests, Prognosen zur möglichen Schallabstrahlung liefern.
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| Bund | 232 |
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| Förderprogramm | 232 |
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| Offen | 232 |
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|---|---|
| Keine | 173 |
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