Das Projekt "Vorhaben: Entwicklung und Upscaling einer Katalysatorbeschichtung zur Methanoxidation" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von NANO-X GmbH durchgeführt. Das Vorhaben zielt darauf ab, ein wirkungsvolles Katalysatorsystem zu entwickeln, das eine deutliche Reduzierung der Methanemissionen von Marinemotoren bewirkt. Bisher besteht kein anwendbares Verfahren, kostengünstig Methan im Abgas von Marinemotoren zu minimieren. Bisherige katalytische Systeme enthalten große Mengen an edelmetallischen teuren Katalysatoren, die zudem nicht dauerbetriebsbeständig sind. Thermische Systeme verbrennen Methan mit sehr hohen Temperaturen, was nur mit aufwändigen Anlagen und hohem Energieaufwand möglich ist. Als Ergebnis soll durch das Projektkonsortium ein neues kombiniertes katalytisch-thermisches Verfahren zur Methanminimierung im Abgas entwickelt werden, das einen thermisch rekuperierenden Katalysator enthält, mit einem robusten und preisgünstigen nichtedelmetallischen Katalysatormaterial.
Das Projekt "Vorhaben: Wissensbasierte Entwicklung eines Methanoxidationskatalysators" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Bergakademie Freiberg, Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen, Lehrstuhl Reaktionstechnik (RT) durchgeführt. Ziel des Vorhabens MinMeth ist die Entwicklung eines Katalysatorsystems zur Minderung des Ausstoßes an klimaschädlichem Methan im Abgas von erdgasbetriebenen Marinemotoren. Hierzu soll ein neues katalytisch-thermisches Verfahren der Methanoxidation verfolgt werden, das einen thermisch rekuperierenden Katalysator beinhaltet, der aus einer neuartigen robusten, preisgünstigen und edelmetallfreien Aktivkomponente besteht. Dieses neue Verfahren soll sowohl als motornah wirkendes als auch als außermotorisches Nachrüstsystem eingesetzt werden. Im Rahmen dieser Themeneinstellung und der komplementären Aufgabenteilung der Projektpartner bestehen die wesentlichen Ziele des vorliegenden Teilprojekts in der (i) gezielten Entwicklung des Methanoxidationskatalysators auf Basis von Eisen- bzw. Manganoxid mit möglichst tiefer Anspringtemperatur und hoher Dauerstabilität gegenüber thermischer und chemischer Alterung sowie in der (ii) Entwicklung und experimentellen Validierung eines numerischen Modells für die Methanoxidation und der darauf basierenden Optimierung des neu entwickelten Systems.
Das Projekt "Vorhaben: Applikation, Tests und Validierung im Feldtest eines Methankatalysators" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von HUG Engineering GmbH, Standort Magdeburg durchgeführt. Das Vorhaben MinMeth zielt darauf ab, ein wirkungsvolles Katalysatorsystem zu entwickeln, das eine deutliche Reduzierung der Methanemissionen von LNG-betriebenen Marinemotoren bewirkt. Bedingt durch die schärferen maritimen Abgasvorschriften (IMO Tier III), müssen in den sog. ECA-Zonen (Emission Control Area) Schiffsmotoren mit Abgasreinigungssystemen ausgerüstet werden. Um die teuren Entschwefelungs- und DeNOx-Anlagen zu vermeiden, wird ein erheblicher Anteil der Marinemotoren künftig auch mit verflüssigtem Erdgas (LNG) betrieben. Der vermeintlich saubere Brennstoff Erdgas hat aber den Nachteil, dass nicht das gesamte, im LNG enthaltene Methan verbrennt und deshalb Methanrückstände im Abgas die Folge sind. Methan ist um Faktor 23 treibhauswirksamer als Kohlenstoffdioxid. Zur Begrenzung von Treibhausgasausstoss werden in Zukunft auch scharfe Methangrenzwerte für Motorabgase festgelegt. Bisher besteht kein anwendbares Verfahren, kostengünstig Methan im Abgas von Marinemotoren zu minimieren. Als Projektergebnis soll ein neues, kombiniertes, katalytisch-thermisches Verfahren zur Methanminimierung im Abgas entwickelt werden, das einen thermisch rekuperierenden Katalysator enthält, mit einem robusten und preisgünstigen edelmetallfreien Katalysatormaterial.
Das Projekt "Vorhaben: Schiffsoptimierung unter Berücksichtigung von propulsionsverbessernden Maßnahmen bei Betriebsbedingungen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Schiffbau-Versuchsanstalt Potsdam GmbH durchgeführt. Ziel des Teilvorhabens der Schiffbau-Versuchsanstalt Potsdam GmbH (SVA) im Verbundvorhaben ist es, Konzepte zum Schifflinienentwurf mit ESDs für Off-Design-Bedingungen zu entwickeln und die experimentellen und numerischen Grundlagen dementsprechend zu entwickeln, anzupassen bzw. weiter zu verbessern. Dies gilt besonders unter Berücksichtigung der derzeit vom Markt geforderten Genauigkeiten von numerischen Berechnungen und Laborversuchen. Hier sind insbesondere ein neu zu entwickelndes Mess- und Aufteilungskonzept für die Wechselwirkungen der ESDs mit Schiff und Propeller sowie die Entwicklung von Standard-Prozeduren für die Analyse von ESDs unter realen Betriebsbedingungen wesentlich. Es soll zudem eine effiziente Abarbeitungsprozedur von ähnlichen oder gleichen Fragestellungen erarbeitet werden.
Das Projekt "Vorhaben: Methodische Grundlagen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Hamburg, Institut für Entwerfen von Schiffen und Schiffssicherheit M-6 durchgeführt. Ziel des Gesamtvorhabens ist es, die Wirkungsweise von bestimmten Energy Saving Devices (ESDs) für realistische Betriebskollektive zu optimieren. Dazu muss das vorliegende Teilvorhaben die nötigen Grundlagenentwicklungen bereitstellen. Diese liegen einmal auf der theoretischen Vorhersage von zu erwartenden Betriebsprofilen der Schiffe und zum anderen auf der grundlegenden Verbesserung der Berechnungsverfahren für die Propulsion unter realistischen Betriebsbedingungen sowie auf der Weiterentwicklung der Berechnungsgrundlagen für ESDs. Die Betriebsprofile sollen auf der Basis von Monte- Carlo- Simulationen erfolgen. Dabei dienen Wahrscheinlichkeitsverteilungen, die aufgrund von Betriebsmessungen von anderen Schiffen vorliegen, als Grundlage. Die Berechnung der Propulsion erfolgt dann am manövrierenden Schiff, wobei Drift- und Ruderwinkel berechnet werden. Mit diesen Eingangsdaten kann dann in die ESD- Berechnung gegangen werden, wobei sich das Vorhaben ausschließlich auf solche ESDs fokussiert, die nach dem Tragflügelprinzip arbeiten. Bei den dafür vorhandenen Berechnungsverfahren müssen einige grundlegende Neuentwicklungen gemacht werden, weil sowohl die Komplexität der Geometrien, die geforderte Berechnungsgenauigkeit als auch die Interaktion der freien Wirbelstrukturen nicht mit den verfügbaren Verfahren behandelt werden können. Damit stellt das vorliegende Teilvorhaben die nötigen Grundlagen für das Gesamtvorhaben so bereit, dass die Partner damit unternehmensspezifische Entwicklungen durchführen können.
Das Projekt "Vorhaben: Entwicklung von Entwurfsmethoden und Berechnungsverfahren für Schiffsruder und Nachstromdüsen zur Steigerung des Propulsionswirkungsgrades unter realen Betriebsbedingungen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Van der Velden Barkemeyer GmbH durchgeführt. Gesamtziel der Teilvorhabens Rudder@SEA & BSD@SEA ist die Entwicklung von robusteren Entwürfen von als ESD entworfenen Rudern und Nachstromdüsen im Kontext des gesamten Propulsionsstranges hinsichtlich des Betriebsprofiles. Um dieses Hauptziel zu erreichen werden zwei Teilziele formuliert. Die Erweiterung der verwendeten Berechnungsverfahren für den Entwurf von Rudern und Nachstromdüsen auf Betriebsprofile und die Entwicklung von Nachrechenverfahren, um Eingangsdaten für statistische Simulationen des Betriebsprofiles mit Blick auf die Propulsion zu erzeugen. Für das erste Teilziel müssen die verwendeten hydrodynamischen Entwurfsverfahren dahingehend erweitert werden, dass eine hydrodynamische Bewertung der Bauteilgeometrie bezüglich der Propulsion auch am driftenden Schiff mit Ruderwinkel und verschiedenen Propellerbelastungen möglich ist. Für die Durchführung von statistische Betriebssimulationen ist es notwendig die Wechselwirkungskoeffizienten der Propulsion einer Konfiguration auch für verschiedene Schiffszustände (Tiefgang, Trimm) für Propulsionszustände mit Drift und Ruderwinkel und Zusatzwiderständen zu kennen. Um diesen Eingangsvektor für die statistische Simulation zu erzeugen werden viskose Finite Volumen Verfahren angewandt.
Das Projekt "Vorhaben: Beurteilung der Performance des Propulsionssystems mit ESD bei Betriebsbedingungen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Mecklenburger Metallguss GmbH durchgeführt. Durch das Teilprojekt 'Beurteilung der Performance des Propulsionssystems mit ESD bei Betriebsbedingungen' innerhalb des Verbundvorhabens 'ESD@Sea' soll die Wirkungsweise von bestimmten Energy Saving Devices (ESDs) zur Leistungsreduzierung bei Schiffen für realistische Betriebskollektive beurteilt und bewertet werden. Die Auslegung des Propulsionssystems, bestehend aus Propeller, Ruder und ESD, kann damit besser bezüglich der späteren Betriebsbedingung erfolgen.
Das Projekt "Vorhaben: Entwicklung neuer Spezialemails für den induktiven Einbrand (Maritimbereich)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von KÜHN EMAIL GMBH durchgeführt. Ziel der Arbeiten ist die Entwicklung eines Verfahrens zum induktiven Einbrand von Emailschichten auf großformatigen maritimen Objekten. Emailbeschichtungen sind sehr gut im maritimen Bereich einsetzbar, ließen sich aber bisher auf den meist sehr großen maritimen Objekten nicht einbrennen. Dieses Problem soll durch eine mobile Anlage gelöst werden, mit deren Hilfe die metallischen Grundwerkstoffe induktiv erhitzt werden. Ziel der Arbeiten der Kühn Email GmbH ist die Entwicklung optimal an die Erfordernisse der induktiven Erwärmung angepasster Emailversätze und ausgehend davon aller weiteren Verfahrensschritte des gesamten Beschichtungsverfahrens.
Das Projekt "Vorhaben: Realisierung / Steuerung von Bewegungsabläufen des Induktors (Scannen)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Sensatronic GmbH durchgeführt. Das Ziel des Teilvorhabens der Sensatronic GmbH liegt in der Entwicklung und Konstruktion innovativer elektronischer und mechanischer Komponenten zur Umsetzung der Ziele des Gesamtprojektes 'Emailbeschichtung auf maritimen Fahrzeugen und Ausrüstungsgegenständen und auf stationären Maritimobjekten im Unterwasser- und Decksbereich durch induktives Aufschmelzen und Einbrennen'. Hierbei geht es um die Entwicklung einer effizienten und technologisch anspruchsvollen Methode zur großflächigen Emaillierung maritimer Objekte. Die Entwicklung einer innovativen Steuerung der Induktoren, verbunden mit der Möglichkeit, Oberflächen im Scan-Verfahren zu bearbeiten, bildet eine der wesentlichen technologischen Grundlagen, um die großflächige Emaillierung kosteneffektiv umzusetzen. Die Sensatronic GmbH wird diese Teilaufgabe des Projektes bearbeiten. Das zu entwickelnde Verfahren beruht auf der effektiven, oberflächennahen Erwärmung metallsicher Werkstoffe, um das Einbrennen von Schutzbeschichtungen zu ermöglichen. Die dazu notwendigen Steuerungen für die Bewegung der Induktoren sowie die erforderliche Messtechnik und Software werden durch Sensatronic entwickelt. Dabei steht die Regelung der Bewegung (Geschwindigkeit, Abstand zur Oberfläche, Drehwinkel der Induktoren etc.) im Vordergrund. Bei den zu bearbeitenden Objekten kann davon ausgegangen werden, dass es sich um dreidimensionale Objekte in freier Formgestaltung handelt. Diesem Umstand muss insofern Rechnung getragen werden, als das die Bewegungstechnik an geometrisch nicht näher definierten Objekten einen 'freien' Scanvorgang ausführen kann. Dabei muss ein lückenloses Überfahren der gesamten, zu bearbeitenden Oberfläche gewährleistet werden. Sensatronic wird die dafür notwendigen technischen Komponenten und Software entwickeln.
Das Projekt "Vorhaben: Anlagen- und Technologieentwicklung zum induktiven flächigen Emaileinbrennen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von OT Oberflächentechnik GmbH & Co. KG durchgeführt. Mit auf Hochfrequenz basierender und modifizierter Induktionstechnik im Zusammenwirken mit den an die Oberflächen und Konturen angepassten Bewegungsabläufe des Induktors entlang dieser werden dem Verfahren zugeschnittene Sonderemails auf den zu schützenden Flächen aufgeschmolzen und eingebrannt. Damit sollen hochwertige und beständige Oberflächen für maritime Einsatzfälle geschaffen werden, die bekannte Unzulänglichkeiten und Schwachstellen bestehender maritimer Beschichtungssysteme eliminieren und mit den hervorragenden Eigenschaften der aus einheimischen Rohstoffen erstellten und recyclebaren Emails - Reibungswiderstände minimieren und Treibstoffverbrauch signifikant senken - Fouling und Korrosion weitestgehend unterbinden und den Wartungs- und Reparaturaufwand deutlich minimieren. Zudem werden Umwelt, Flora und Fauna deutlich geschont, da keine Chemie zum Einsatz kommt. Die innovative Technologie ermöglicht eine Beschichtung großer Oberflächen und Objekte, insbesondre auch jene, die im Ofenprozess nicht emailliert werden können. Aufgabe der OT Schwerin im Projektverbund ist maßgeblich die Verfahrens- und Anlagenentwicklung mit den Projektpartnern gemeinsam, wobei Verfahren, Technik und Materialien auf iterativem Wege in wechselseitiger Anpassung optimiert werden sollen.
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Bund | 35 |
Type | Count |
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Englisch | 4 |
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