Am 25. August fand die erste offizielle Jungfernfahrt der MS innogy auf dem Baldeneysee in Essen statt. Die MS innogy, ein gemeinsames Projekt der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 und ihres Hauptsponsors innogy SE, ist das deutschlandweit erste Fahrgastschiff, das mit einer Methanol-Brennstoffzelle angetrieben wird. Das 2006 gebaute Fahrgastschiff stammt aus der Nähe von Lübeck und fuhr konventionell mit Dieselmotor über die Ratzeburger Seen. Im März 2017 wurde es in der Lux-Werft in Mondorf am Rhein technisch umgerüstet. Direkt am Baldeneysee wird Methanol im innogy-Besucherpavillon erzeugt. Eine Anlage filtert dort Kohlendioxid aus der Luft und wandelt es mithilfe von Strom und Wasser zu Methanol um. Die Brennstoffzelle auf dem Schiff nutzt dann das Methanol zur Stromerzeugung: Sie speist einen Elektromotor. Das Verfahren ist CO2-neutral, denn der Schiffsmotor setzt exakt so viel CO2 frei, wie zuvor für die Methanol-Herstellung aus der Luft gefiltert wurde. Und sollte der Methanol-Antrieb, der sich noch in der Testphase befindet, während der Fahrt ausfallen, übernimmt ein Dieselmotor neuester Generation und mit modernster Filtertechnik dessen Aufgabe.
Das Projekt "Mit Sensoren für eine saubere Fahrweise" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesanstalt für Wasserbau durchgeführt. Die Motoren von Binnenschiffen gelten allgemein als ineffizient und dreckig - ihr Schadstoffausstoß gilt immer noch als zu hoch. Aber ist diese pauschale Aussage richtig? Die Ladungsmenge auf einem einzelnen Binnenschiff übertrifft diejenige von LKW und Bahn um ein Vielfaches, wodurch der Transport im Allgemeinen sehr effizient ist. Trotzdem ist der Schadstoffausstoß verhältnismäßig hoch, weshalb die Europäische Union die Grenzwerte für ausgestoßene Schadstoffe auch für die Binnenschifffahrt verschärfen wird. Im Rahmen des europäischen Forschungs- und Innovationsprogramms HORIZON2020 beteiligt sich die BAW am Vorhaben PROMINENT (promoting innovation in the inland waterways transport sector; http://www.prominent-iwt.eu/). Das Vorhaben hat zum Ziel, den Treibstoffbedarf und die Luftschadstoffemissionen der Binnenschiffe durch technische Maßnahmen und energieeffiziente Navigation zu reduzieren. Mit der Entwicklung eines Assistenzsystems erhält ein Schiffsführer Hinweise, wie er seinen Zielhafen treibstoffsparend und termingerecht erreichen kann. Dafür werden neben Motor- und Verbrauchsdaten von Schiffen auch Informationen zur Wassertiefe, Strömungsgeschwindigkeit und Wasserspiegellage für den zu befahrenden Flussabschnitt benötigt. Da präzise Peildaten und mehrdimensionale numerische Modelle nicht flächendeckend für alle Wasserstraßen innerhalb der EU verfügbar sind, rüstet die BAW Binnenschiffe mit Messgeräten zur Erfassung von Sohlenhöhen und Strömungsgeschwindigkeiten aus. Dabei werden gleichermaßen die Machbarkeit und der Aufwand für die Installation und den Betrieb der Sensorik bewertet. Die Reederei Deymann Management GmbH und Co. KG mit Sitz in Haren (Ems) unterstützt das Vorhaben, indem sie die Installation der Sensoren auf dem Großmotorgüterschiff (GMS) MONIKA DEYMANN gestattet. Das Schiff wurde im Juli 2016 in den Dienst gestellt. Die BAW hat in der Bauphase den Einbau und die Verkabelung der geplanten Sensoren mit der Reederei sowie der ausführenden Werft abgestimmt und durchgeführt. Das 135 m lange und 14,2 m breite GMS verkehrt derzeit im Liniendienst zwischen Antwerpen und Mainz. Es fährt in der Regel mit drei Lagen Containern, woraus ein mittlerer Tiefgang zwischen 1,8 m und 2,5 m resultiert. Für einen Umlauf Antwerpen - Mainz - Antwerpen werden sieben bis acht Tage benötigt, sodass das Schiff den Mittelrhein rund zweimal pro Woche passiert. Eine besondere Herausforderung ist es, von einem Binnenschiff aus die Strömungsgeschwindigkeiten im laufenden Schiffsbetrieb zu erfassen, da die Strömung im nahen Umfeld des Schiffes durch das Rückströmungsfeld gestört wird. Dessen Größe und Ausdehnung hängt insbesondere vom Gewässerquerschnitt und der Schiffsgeschwindigkeit gegenüber Wasser ab. Bei geringen Wassertiefen kann daher die Geschwindigkeit nicht vertikal unter einem Binnenschiff gemessen werden, wie es bei Messschiffen sonst üblich ist. (Text gekürzt)
Das Projekt "NIP II: ELEKTRA-II - Realisierung und Erprobung eines Schubbootes als Versuchsträger eines Brennstoffzellen und Akkumulatoren hybridbetriebenen Antriebssystems für den Einsatz auf Binnenwasserstraßen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Berlin, Institut für Land- und Seeverkehr, Fachgebiet Entwurf und Betrieb Maritimer Systeme durchgeführt. Das Projekt ELEKTRA-II beinhaltet zunächst die Realisierung eines Versuchsträgers mit einem hybriden Energie- und Antriebskonzept, bestehend aus wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen und Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Während der Erprobungszeit ab 2021 wird das Zusammenwirken und das Langzeitverhalten der Komponenten analysiert und optimiert. Das Handling im Schiffsbetrieb sowie Bunkervorgänge für Strom und Wasserstoff werden bewertet und verbessert. Zur Erschließung weiterer Anwendungsbereiche werden weitere Binnenschiffstypen sowie Schiffstypen der küstennahen Schifffahrt mit ähnlichen Fahrprofilen auf ihre Eignung hinsichtlich der Installation eines innovativen Energie- und Antriebskonzeptes untersucht. Für die identifizierten Schiffstypen werden entsprechende Simulationen sowie eine Skalierungsstudie durchgeführt und das Marktpotential für neuartige Energie- und Antriebssysteme abgeschätzt. Mit der Realisierung und Erprobung des innovativen Akkumulator- und Brennstoffzellensystems auf dem Versuchsträger wird die Funktionsfähigkeit nachgewiesen, um diese gegen Ende der nächsten Dekade als Hybridsystem für den Antrieb von Binnenschiffen in den Markt zu bringen. Weitere Voraussetzungen in Form von Lebenszykluskosten und Marktfähigkeit von emissionsarmen Gütertransporten werden während des Projektes untersucht, bewertet und ggf. Randbedingungen identifiziert. Für die Versorgung des Versuchsträgers mit Strom und Druckwasserstoff von 500 bar werden während der Projektlaufzeit verschiedene Möglichkeiten bezüglich der Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit in Betracht gezogen.
Das Projekt "NIP II: ELEKTRA-II - Realisierung und Erprobung eines Schubbootes als Versuchsträger eines Brennstoffzellen und Akkumulatoren hybridbetriebenen Antriebssystems für den Einsatz auf Binnenwasserstraßen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von HGK Dry Shipping GmbH, Zweigniederlassung Duisburg durchgeführt. Das Projekt ELEKTRA-II beinhaltet zunächst die Realisierung eines Versuchsträgers mit einem hybriden Energiekonzept, bestehend aus direkt mit wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen und Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Während der Erprobungszeit ab 2021 wird das Zusammenwirken und das Langzeitverhalten der Komponenten analysiert und optimiert. Das Handling im Schiffsbetrieb sowie Bunkervorgänge für Strom und Wasserstoff werden bewertet und verbessert. Zur Erschließung weiterer Anwendungsbereiche werden weitere Binnenschiffstypen sowie Schiffstypen der küstennahen Schifffahrt mit ähnlichen Fahrprofilen auf ihre Eignung hinsichtlich der Installation eines innovativen Energie- und Antriebskonzeptes untersucht. Für die identifizierten Schiffstypen werden entsprechende Simulationen sowie eine Skalierungsstudie durchgeführt und das Marktpotential für neuartige Energie- und Antriebssysteme abgeschätzt. Mit der Realisierung und Erprobung des innovativen Akkumulator- und Brennstoffzellensystems auf dem Versuchsträger wird die Funktionsfähigkeit und reale Einsetzbarkeit nachgewiesen, um diese gegen Ende der nächsten Dekade als Hybridsystem für die Energiebereitstellung von Binnenschiffen in den Markt zu bringen. Weitere Voraussetzungen in Form von Lebenszykluskosten und Marktfähigkeit von emissionsarmen Gütertransporten werden während des Projektes untersucht, bewertet und ggf. Randbedingungen identifiziert. Für die Versorgung des Versuchsträgers mit Strom und Druckwasserstoff von 500 bar werden während der Projektlaufzeit verschiedene Möglichkeiten bezüglich der Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit in Betracht gezogen.
Das Projekt "NIP II: ELEKTRA-II - Realisierung und Erprobung eines Schubbootes als Versuchsträger eines Brennstoffzellen und Akkumulatoren hybridbetriebenen Antriebssystems für den Einsatz auf Binnenwasserstraßen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von ANLEG Gesellschaft mbH durchgeführt. Das Projekt ELEKTRA-II beinhaltet zunächst die Realisierung eines Versuchsträgers mit einem hybriden Energiekonzept, bestehend aus direkt mit wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen und Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Während der Erprobungszeit ab 2021 wird das Zusammenwirken und das Langzeitverhalten der Komponenten analysiert und optimiert. Das Handling im Schiffsbetrieb sowie Bunkervorgänge für Strom und Wasserstoff werden bewertet und verbessert. Zur Erschließung weiterer Anwendungsbereiche werden weitere Binnenschiffstypen sowie Schiffstypen der küstennahen Schifffahrt mit ähnlichen Fahrprofilen auf ihre Eignung hinsichtlich der Installation eines innovativen Energie- und Antriebskonzeptes untersucht. Für die identifizierten Schiffstypen werden entsprechende Simulationen sowie eine Skalierungsstudie durchgeführt und das Marktpotential für neuartige Energie- und Antriebssysteme abgeschätzt. Mit der Realisierung und Erprobung des innovativen Akkumulator- und Brennstoffzellensystems auf dem Versuchsträger wird die Funktionsfähigkeit und reale Einsetzbarkeit nachgewiesen, um diese gegen Ende der nächsten Dekade als Hybridsystem für die Energiebereitstellung von Binnenschiffen in den Markt zu bringen. Weitere Voraussetzungen in Form von Lebenszykluskosten und Marktfähigkeit von emissionsarmen Gütertransporten werden während des Projektes untersucht, bewertet und ggf. Randbedingungen identifiziert. Für die Versorgung des Versuchsträgers mit Strom und Druckwasserstoff von 500 bar werden während der Projektlaufzeit verschiedene Möglichkeiten bezüglich der Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit in Betracht gezogen.
Das Projekt "NIP II: ELEKTRA-II - Realisierung und Erprobung eines Schubbootes als Versuchsträger eines Brennstoffzellen und Akkumulatoren hybridbetriebenen Antriebssystems für den Einsatz auf Binnenwasserstraßen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von BEHALA - Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH durchgeführt. Das Projekt ELEKTRA-II beinhaltet zunächst die Realisierung eines Versuchsträgers mit einem hybriden Energiekonzept, bestehend aus direkt mit wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen und Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Während der Erprobungszeit ab 2021 wird das Zusammenwirken und das Langzeitverhalten der Komponenten analysiert und optimiert. Das Handling im Schiffsbetrieb sowie Bunkervorgänge für Strom und Wasserstoff werden bewertet und verbessert. Zur Erschließung weiterer Anwendungsbereiche werden weitere Binnenschiffstypen sowie Schiffstypen der küstennahen Schifffahrt mit ähnlichen Fahrprofilen auf ihre Eignung hinsichtlich der Installation eines innovativen Energie- und Antriebskonzeptes untersucht. Für die identifizierten Schiffstypen werden entsprechende Simulationen sowie eine Skalierungsstudie durchgeführt und das Marktpotential für neuartige Energie- und Antriebssysteme abgeschätzt. Mit der Realisierung und Erprobung des innovativen Akkumulator- und Brennstoffzellensystems auf dem Versuchsträger wird die Funktionsfähigkeit und reale Einsetzbarkeit nachgewiesen, um diese gegen Ende der nächsten Dekade als Hybridsystem für die Energiebereitstellung von Binnenschiffen in den Markt zu bringen. Weitere Voraussetzungen in Form von Lebenszykluskosten und Marktfähigkeit von emissionsarmen Gütertransporten werden während des Projektes untersucht, bewertet und ggf. Randbedingungen identifiziert. Für die Versorgung des Versuchsträgers mit Strom und Druckwasserstoff von 500 bar werden während der Projektlaufzeit verschiedene Möglichkeiten bezüglich der Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit in Betracht gezogen.
Das Projekt "NIP II: ELEKTRA-II - Realisierung und Erprobung eines Schubbootes als Versuchsträger eines Brennstoffzellen und Akkumulatoren hybridbetriebenen Antriebssystems für den Einsatz auf Binnenwasserstraßen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von SER Schiffselektronik Rostock GmbH durchgeführt. Das Projekt ELEKTRA-II beinhaltet zunächst die Realisierung eines Versuchsträgers mit einem hybriden Energiekonzept, bestehend aus direkt mit wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen und Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Während der Erprobungszeit ab 2021 wird das Zusammenwirken und das Langzeitverhalten der Komponenten analysiert und optimiert. Das Handling im Schiffsbetrieb sowie Bunkervorgänge für Strom und Wasserstoff werden bewertet und verbessert. Zur Erschließung weiterer Anwendungsbereiche werden weitere Binnenschiffstypen sowie Schiffstypen der küstennahen Schifffahrt mit ähnlichen Fahrprofilen auf ihre Eignung hinsichtlich der Installation eines innovativen Energie- und Antriebskonzeptes untersucht. Für die identifizierten Schiffstypen werden entsprechende Simulationen sowie eine Skalierungsstudie durchgeführt und das Marktpotential für neuartige Energie- und Antriebssysteme abgeschätzt. Mit der Realisierung und Erprobung des innovativen Akkumulator- und Brennstoffzellensystems auf dem Versuchsträger wird die Funktionsfähigkeit und reale Einsetzbarkeit nachgewiesen, um diese gegen Ende der nächsten Dekade als Hybridsystem für die Energiebereitstellung von Binnenschiffen in den Markt zu bringen. Weitere Voraussetzungen in Form von Lebenszykluskosten und Marktfähigkeit von emissionsarmen Gütertransporten werden während des Projektes untersucht, bewertet und ggf. Randbedingungen identifiziert. Für die Versorgung des Versuchsträgers mit Strom und Druckwasserstoff von 500 bar werden während der Projektlaufzeit verschiedene Möglichkeiten bezüglich der Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit in Betracht gezogen. Der Projektpartner SER verfügt über langjährige Erfahrungen bei der Ausrüstung von Schiffen mit elektrotechnischen und elektronischen Anlagen und Systemen. SER wird federführend bei der Entwicklung und technischen Integration des neuartigen Energiesystems in den Versuchsträger tätig sein.
Das Projekt "NIP II: ELEKTRA-II - Realisierung und Erprobung eines Schubbootes als Versuchsträger eines Brennstoffzellen und Akkumulatoren hybridbetriebenen Antriebssystems für den Einsatz auf Binnenwasserstraßen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Schiffswerft Hermann Barthel GmbH durchgeführt. Das Projekt ELEKTRA-II beinhaltet zunächst die Realisierung eines Versuchsträgers mit einem hybriden Energiekonzept, bestehend aus direkt mit wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen und Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Während der Erprobungszeit ab 2021 wird das Zusammenwirken und das Langzeitverhalten der Komponenten analysiert und optimiert. Das Handling im Schiffsbetrieb sowie Bunkervorgänge für Strom und Wasserstoff werden bewertet und verbessert. Zur Erschließung weiterer Anwendungsbereiche werden weitere Binnenschiffstypen sowie Schiffstypen der küstennahen Schifffahrt mit ähnlichen Fahrprofilen auf ihre Eignung hinsichtlich der Installation eines innovativen Energie- und Antriebskonzeptes untersucht. Für die identifizierten Schiffstypen werden entsprechende Simulationen sowie eine Skalierungsstudie durchgeführt und das Marktpotential für neuartige Energie- und Antriebssysteme abgeschätzt. Mit der Realisierung und Erprobung des innovativen Akkumulator- und Brennstoffzellensystems auf dem Versuchsträger wird die Funktionsfähigkeit und reale Einsetzbarkeit nachgewiesen, um diese gegen Ende der nächsten Dekade als Hybridsystem für die Energiebereitstellung von Binnenschiffen in den Markt zu bringen. Weitere Voraussetzungen in Form von Lebenszykluskosten und Marktfähigkeit von emissionsarmen Gütertransporten werden während des Projektes untersucht, bewertet und ggf. Randbedingungen identifiziert. Für die Versorgung des Versuchsträgers mit Strom und Druckwasserstoff von 500 bar werden während der Projektlaufzeit verschiedene Möglichkeiten bezüglich der Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit in Betracht gezogen.
Das Projekt "Teilvorhaben: Integration von Offshore-Inspektions-Prozessen mittels UAS in den bestehenden Offshore-Logistik-Schiffsbetrieb" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von EMS Maritime Offshore GmbH durchgeführt. Das Ziel des Projektes AIDA ist es, den Offshore-Einsatz von unbemannten Luftfahrzeugen (UAS) zur Inspektion und Wartung von Offshore-Windenergieanlagen (OWEA) auf ein neues, industrietaugliches Entwicklungslevel zu heben. Durch einen ganzheitlichen Ansatz werden folgende Themenfelder berücksichtigt: Die Schiffsplattform, die technischen Voraussetzungen seitens der UAS, die Etablierung und Validierung von mobilen sensorischen Inspektionsverfahren, auch unter Berührung der Oberfläche, und die Steigerung des Autonomiegrades der UAS-Operation. Aus dem operativen Blickwinkel eines Reeders, sind der EMO die Gefahren und Widrigkeiten der üblichen Seilzugangstechniken zur Kontrolle und Reparatur von OWEA sehr gut bekannt. Vor allem die Gefahr der Natur der Arbeit für die Seilzugangstechniker, als auch der zeitliche Aufwand von Schiff und Personal, lassen sich durch den Einsatz von UAS zum gleichen Zwecke drastisch reduzieren. Die zeitlichen Einsparungen ermöglichen es uns als Reeder und daraus resultierend auch unserem Kunden, einen effizienteren Schiffsbetrieb zu realisieren. Dies spart Treibstoff, entsprechend weniger Emissionen stößt das jeweilige Schiff aus. Zudem kann die gewonnene Zeit sinnvoll in die umfangreichen jährlichen Wartungskampagnen eines Offshore-Windparks mit integriert werden, sodass die Gesamteffizienz einer jeden OWEA im Mittel positiv beeinflusst wird. Aus Sicht der EMO können wir somit die Kundezufriedenheit steigern und unserem Schiffsbetrieb eine weitere, nützliche Ergänzung im Sinne des ganzheitlichen Service anbieten und leisten darüber hinaus noch einen wertvollen Beitrag zur Energiewende. Hinzu kommt, dass sich mit der Integration von UAS-Einsätzen in den Schiffsbetrieb, die 'Idle-Time' (Zeit, in der das Schiff alle Offshore-Techniker auf den entsprechenden Windenergieanlagen abgesetzt hat und auf deren Abholungsanfrage wartet; je nach Betriebsmuster mehrere Stunden pro Tag), ansonsten für das Schiff ungenutzte Zeit, sinnvoll nutzen lässt.
Das Projekt "NIP II: ELEKTRA-II - Realisierung und Erprobung eines Schubbootes als Versuchsträger eines Brennstoffzellen und Akkumulatoren hybridbetriebenen Antriebssystems für den Einsatz auf Binnenwasserstraßen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von EST-Floattech B.V. durchgeführt. Das Projekt ELEKTRA-II beinhaltet zunächst die Realisierung eines Versuchsträgers mit einem hybriden Energiekonzept, bestehend aus direkt mit wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen und Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Während der Erprobungszeit ab 2021 wird das Zusammenwirken und das Langzeitverhalten der Komponenten analysiert und optimiert. Das Handling im Schiffsbetrieb sowie Bunkervorgänge für Strom und Wasserstoff werden bewertet und verbessert. Zur Erschließung weiterer Anwendungsbereiche werden weitere Binnenschiffstypen sowie Schiffstypen der küstennahen Schifffahrt mit ähnlichen Fahrprofilen auf ihre Eignung hinsichtlich der Installation eines innovativen Energie- und Antriebskonzeptes untersucht. Für die identifizierten Schiffstypen werden entsprechende Simulationen sowie eine Skalierungsstudie durchgeführt und das Marktpotential für neuartige Energie- und Antriebssysteme abgeschätzt. Mit der Realisierung und Erprobung des innovativen Akkumulator- und Brennstoffzellensystems auf dem Versuchsträger wird die Funktionsfähigkeit und reale Einsetzbarkeit nachgewiesen, um diese gegen Ende der nächsten Dekade als Hybridsystem für die Energiebereitstellung von Binnenschiffen in den Markt zu bringen. Weitere Voraussetzungen in Form von Lebenszykluskosten und Marktfähigkeit von emissionsarmen Gütertransporten werden während des Projektes untersucht, bewertet und ggf. Randbedingungen identifiziert. Für die Versorgung des Versuchsträgers mit Strom und Druckwasserstoff von 500 bar werden während der Projektlaufzeit verschiedene Möglichkeiten bezüglich der Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit in Betracht gezogen.
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