Die Untersuchungen haben zum Ziel, ein Verfahren zu entwickeln, bei dem sich nach Konzentrierung der Schwefeloxide durch Sorption ein Wiederaufheizen der Abgase eruebrigt. Die Reaktionssubstanzen sollen nach der Regeneration, bei der fluessiger Schwefel als Produkt erzeugt wird, erneut verwendbar sein. Die Untersuchungen gliedern sich in 1. die Ermittlung von Ab- bzw. Adsorptionsdaten fuer SO2, 2. die Erzeugung von H2S aus Methan und Schwefel, wobei anfallender CS2 durch Hydrolyse in H2S ueberfuehrt wird, und 3. die Umsetzung von SO2 mit H2S zu elementarem Schwefel.
Offene Verbrennung von Pflanzenmaterial verschiedener Herkunft. Dabei Messung von Temperatur, Flussrate, Gewichtsverlust und Spurengaskonzentrationen im Abgas. Gemessene Spurengase: CO, CO2, CH4, C2-C10-Kohlenwasserstoffe, NO, N2O, NH3, HCN, CH3CN, SO2, H2S, CS2, COS.
The database includes measurements of the trace gases carbonyl sulfide (OCS) and carbon disulfide (CS2) in seawater (in picomol per liter) and the marine boundary layer (parts per trillion, ppt). It consists of individual datasets compiled from published original data, digitalization from publications (pdf documents) and unpublished data. Only shipborne measurements or measurements from time series stations with a dominant marine signal are included. The database contains mainly surface ocean measurements, but few available profiles down to >1000 m are included as well. Temporal resolution ranges from 12 minutes to hourly or monthly intervals. The database includes the following metadata (if available): latitude, longitude, depth, time of sampling, meteorological and physical parameters, main reference, method, contributor(s). The database is intended to facilitate model evaluation and the identification of global patterns. Data in excel and txt-files are identical.
Schwefelkohlenstoff ist ein industrielles Lösungsmittel mit einem breiten Anwendungsgebiet welches einen weltweiten Transport voraussetzt. Es wird aufgrund seiner physikalischen Eigenschaft als Dense-Non-Aqueous-Phase-Liquid (DNAPL) charakterisiert. Diese Charakterisierung basiert auf einer schlechten Wasserlöslichkeit, verantwortlich für die Ausbildung einer eigenen flüssigen Phase, sowie einer höheren Dichte welche die DNAPL im Grundwasser absinken lässt. Die Sanierung einer DNAPL-Kontamination im Untergrund stellt demnach eine besondere Herausforderung dar. In diesem Forschungsprojekt werden unterschiedliche Sanierungstechnologien einer potentiellen, während des Transportes auftretenden, Schwefelkohlenstoff-Kontamination in der gesättigten und der ungesättigten Zone auf ihre Realisierbarkeit und Effizienz untersucht. Der vorsorgende Bodenschutz erfordert dazu: - Entwicklung eines detaillierten Prozessverständnisses zum Verhalten der beteiligten Fluide im Untergrund. - Grundlegende Untersuchung von Sanierungsverfahren in der ungesättigten und gesättigten Zone unter Berücksichtigung möglicher Kontaminationsszenarien. - Demonstration und Untersuchung des Fluidverhaltens in der ungesättigten Zone im Technikumsmaßstab. - Demonstration der Sanierungseffizienz ausgewählter Verfahren für die gesättigte und ungesättigte Zone im Technikumsmaßstab.
Schwefelkohlenstoff ist ein industrielles Lösungsmittel mit einem breiten Anwendungsgebiet welches einen weltweiten Transport voraussetzt. Es wird aufgrund seiner physikalischen Eigenschaft als Dense-Non-Aqueous-Phase-Liquid (DNAPL) charakterisiert. Diese Charakterisierung basiert auf einer schlechten Wasserlöslichkeit, verantwortlich für die Ausbildung einer eigenen flüssigen Phase, sowie einer höheren Dichte welche die DNAPL im Grundwasser absinken lässt. Die Sanierung einer DNAPL-Kontamination im Untergrund stellt demnach eine besondere Herausforderung dar. In diesem Forschungsprojekt werden unterschiedliche Sanierungstechnologien einer potentiellen, während des Transportes auftretenden, Schwefelkohlenstoff-Kontamination in der gesättigten Zone auf ihre Realisierbarkeit und Effizienz untersucht. Der vorsorgende Bodenschutz erfordert dazu: Entwicklung eines detaillierten Prozessverständnisses zum Verhalten der beteiligten Fluide im Untergrund. - Grundlegende Untersuchung von Sanierungsverfahren in der gesättigten Zone unter Berücksichtigung möglicher Kontaminationsszenarien. - Anpassung bewährter In-Situ-Technologien zur Grundwassersanierung an die Besonderheiten der eingesetzten Substanzen. - Demonstration der Sanierungseffizienz der ausgewählten Verfahren im Technikumsmaßstab.
DOAS-Messungen erlauben die gleichzeitige, berührungsfreie Erfassung der Konzentration einer großen Zahl von atmosphärischen Spurenstoffen (z. B. O3, SO2, NO2, NO3, HNO3, CH2O, CS2, Benzaldehyd, monozyklische Aromate) mit Messgrenzen im ppt-Bereich. Die übliche Betriebsart liefert zwar Konzentrationsmittelwerte über Messstrecken bis einigen Kilometern Länge, jedoch zunächst keine Information über die Höhenverteilung der Spezies. Diese ist jedoch für die Kenntnis der Wechselwirkung der Spurenstoffe in der Grenzschicht von großer Bedeutung. Im Vorhaben wird eine neuartigen Variante des DOAS-Prinzips zur Erfassung von Vertikalprofilen zur Einsatzreife gebracht. Bei der neuen DOAS-Variante verläuft der Lichtweg zwischen einer Spektrometer-Teleskop-Kombination am Boden und einem oder mehreren Retroreflektoren, die an einem Fesselballon oder Mast angebracht sind. Eine sequentielle Meßfolge mit Absorptionstrecken in unterschiedlichen Höhen ergibt die Eingangsdaten für eine spezielle Form der DOAS-Auswertung für Höhenprofile. Zunächst wird das Verfahren an stationären, in unterschiedlichen Höhen angebrachten Retroreflektoren erprobt. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf Messstrecken in der Umgebung Heidelbergs, bei denen Höhendifferenzen von ca. 400 m ausgenutzt werden können. Parallel hierzu wird vom Industriepartner die Nachführung des Teleskops auf einen Retroreflektor entwickelt, der der Bewegungsdynamik eines Fesselballons unterliegt. Tests der Anordnung werden an einem Mast-Aufbau getestet. Zur Regelung der Nachführung werden Bildverarbeitungstechniken eingesetzt, die die Lage des reflektierten Lichtflecks erkennen. Das Verfahren wird dann in einer Feldmesskampagne eingesetzt und die erreichten Kenngrößen des Verfahrens werden dokumentiert.
The feasibility of an in-situ remediation of a shallow aquifer underneath a production building contaminated with carbon disulphide (CS2) up to residual saturation was investigated under contact of an international chemical company and its consultant. Two different methods were investigated on a lab scale to determine the remediation capacity: alcohol flushing and hot water flushing. Additionally the treatment and destruction of the effluent contaminant as well as the regeneration of the applied alcohol was investigated under the aspects of efficiency and costs. Alcohol Flushing: Based on column experiments it was found that a mixture of ispropanol and water (70/30, v/v) was adequate to remove more than 99% of the residual contaminant mass during less than 5 pore volumes of flushed alcohol mixture. The density of the initial CS2 was significantly reduced and resulted in forming a single phase LNAPL mixture. No co-solvent alcohol was required. The 2-D box experiments with original soil from the contaminated site verified the high remediation capacity of the flushing technology. During the box experiments the investigations were focused on the design of an adequate hydraulic system to remove CS2 from the bottom of the aquifer using horizontal wells. The hydraulic system was designed by numerical modeling. After flushing the soil with 7 pore volumes of the alcohol mixture, only 0.2 % of the initial CS2 contamination remained in the soil. For financial reasons a recycling of the alcohol is required. Concerning the separation process (alcohol from CS2), the efficiency of chemical adsorption on activated carbon and stripping was investigated. For the concentration process of the used alcohol mixture rectification, distillation, and vacuum evaporation were examined. The cost of recycling the isopropanol and the oxidation process to destruct CS2 were estimated to be half of the price of isopropanol of industrial quality. Hot Water Flooding: The 2-D box experiment applying hot water flooding (75°C) demonstrated the applicability of this technology to remediate a carbon disulphide contaminated aquifer using soil material from the site. Due to the physical properties of CS2 the remediation process is based on evaporation (soil vapor extraction), mobilization of free product and thermal destruction. (abridged text)
Bei der Produktion von Zellwolle, Rayon und Zellglas nach dem Xanthogenatverfahren fallen ausserordentlich grosse Mengen an Schwefelwasserstoff und Schwefelkohlenstoff in der Abluft an. Wegen der grossen Geruchsintensitaet dieser Stoffe muessen sie aus der Abluft entfernt werden. Die Herstellung von Schwefelsaeure - die wieder bei der Viskoseherstellung eingesetzt werden kann - aus dem Schwefelinhalt der Viskoseabluft soll entwickelt werden. Angestrebt wird eine Verbesserung des Standes der Technik zur Fortschreibung der TA-Luft und die Uebertragung auf Altanlagen (Rechtsinstrument Para. 7 BImSchG)
Im Bericht wird die Aufbereitung von Luftqualitätsmesswerten aus der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) für den Zeitraum von 1969 bis 1990 beschrieben. Beinhaltet sind die Schadstoffe Blei, Chlor, Fluor, Kohlenmonoxid, Ozon, Schwebestaub, Schwefeldioxid, Schwefelkohlenstoff, Schwefelwasserstoff, Stickoxide, Stickstoffdioxid, Stickstoffmonoxid und Sulfat. Die Arbeiten umfassten die Extraktion der Messwerte aus den Rohdaten mit anschließender Klassifikation und Plausibilitätskontrolle. Das Ergebnis sind qualitätsgesicherte Einzeldaten der Luftqualitätsmessungen der DDR. Die validierten Daten sind in einem umfangreichen Paket abrufbar.
Strengere Umweltschutzvorschriften erfordern verstaerkte Anstrengungen auch Abgase mit niedrigen Konzentrationen an uebelriechenden Schadgasen, wie zB H2S und CS2 zu reinigen. Fuer sehr grosse Abluftstroeme (500 000 m3/n) mit hohen Luftfeuchtigkeiten (80 Prozent bei 25 Grad C) muss ein hydrophobes Adsorbens wie Aktivkohle verwendet werden, um eine hohe Kapazitaet fuer die Schadgase zu ermoeglichen. Fuer die Entwicklung eines Adsorptionsprozesses wurde ein Screening geeigneter Adsorption durchgefuehrt. H2S kann aus einem H2S/CS2-Luftgemisch durch Oxidation zu Schwefel mit einer impraegnierten Aktivkohle entfernt werden, CS2 im zweiten Bett durch Adsorption an einer engporigen Kohle. Die Regeneration des ersten Bettes erfolgt durch Extraktion des Schwefels, des zweiten Bettes durch Wasserdampfdesorption.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 37 |
| Land | 2 |
| Weitere | 1 |
| Wissenschaft | 5 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Chemische Verbindung | 7 |
| Daten und Messstellen | 1 |
| Förderprogramm | 28 |
| Gesetzestext | 5 |
| Text | 3 |
| unbekannt | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 10 |
| Offen | 30 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 37 |
| Englisch | 5 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Datei | 2 |
| Dokument | 1 |
| Keine | 35 |
| Webseite | 4 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 27 |
| Lebewesen und Lebensräume | 30 |
| Luft | 27 |
| Mensch und Umwelt | 40 |
| Wasser | 26 |
| Weitere | 35 |