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Aufgabenträger der öffentlichen Wasserversorgung (Sachsen)

Aufgabenträger der öffentlichen Wasserversorgung: - Zweckverbände - Teilzweckverband - Gemeinden

Wasser

Das Referat "Siedlungswasserwirtschaft" ist obere Wasserbehörde und zuständig für die fachtechnische Bewertung von Fragen der Wasserhaushaltssanierung und Wasserbewirtschaftung. Es besteht aus den drei Sachgebieten: Wasserrecht/ Abgaben/ Fördermittel, Wasserhaushaltssanierung und Wasserbewirtschaftung/ Wasserbau. Aufgaben: - Festsetzung und Verrechnung der Abwasserabgabe und Wasserentnahmeabgabe - Förderung von Maßnahmen der Wasserwirtschaft (Bewilligung, Auszahlung und Verwendungsnachweisprüfung) - Wasserrechtliche Genehmigungen zu abwassertechnischen Anlagen und Wasserversorgungsanlagen und Bewilligungen - Wassersicherstellung und Notwasserversorgung - Fachaufsicht über die Unteren Wasserbehörden - fachtechnische Vorbereitung der wasserrechtlichen Planfeststellungsverfahren der LMBV in den Braunkohlensanierungsgebieten - fachliche Bewertung der bergrechtlichen Sonderbetriebspläne Grundwasserwiederanstieg - Überwachung des Grundwasser- und Oberflächenwassers im Bereich des Sanierungsbergbaus - Erarbeitung von Grundsätzen und behördliche Begleitung bei der Renaturierung bergbaulich beeinflusster Fließgewässer - Erteilung hydrologischer Auskünfte - Mitwirkung an der Erstellung von Bewirtschaftungsplänen und Maßnahmenprogrammen - Umsetzung der Maßnahmeprogramme und Bewirtschaftungspläne FGG Elbe - fachtechnische Begleitung von wasserrechtlichen Planfeststellungsverfahren nach § 31 WHG und sonstige PFV mit Wasserrechtstatbeständen - bautechnische Prüfung, Überwachung und wasserrechtliche Abnahme von planfestgestellten Maßnahmen - Mitarbeit am operativen Hochwasserschutz und fachliche Beratung und Kontrolle der Wasserwehren - Überwachung der Talsperren und Speicher gemäß § 84 (1) SächsWG - fachliche Begleitung der Hochwasserschutzkonzepte an Gewässern II. Ordnung - Teilnahme an Gewässer- und Deichschauen

Siedlungswasserwirtschaft der Hansestadt Rostock, Landkreise Bad Doberan, Güstrow

Siedlungswasserwirtschaft 1. Genehmigungen zur Errichtung, wesentlichen Änderung und Beseitigung von Trinkwasseranlagen (§ 38 LaWG) 2. Genehmigungen zur Errichtung, wesentlichen Änderung und Stillegung von Abwasseranlagen (§ 38 LaWG) 3. Festsetzungsbescheide für Wasserentnahmeentgeld, für Abwassereinleiterüberwachung und Abwasserabgabengebühr 4. Abwasserbeseitigungskonzepte

Siedlungswasserwirtschaft (StALU MS Neubrandenburg)

Siedlungswasserwirtschaft

Sauberes Wasser für Umwelt und Gesundheit

Vom 26. bis 28. März 2025 treffen sich im Eurogress Aachen über 800 Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung, um sich über Strategien und Technologien zum Umgang mit unserer wichtigsten Ressource Wasser auszutauschen. Dabei stehen in diesem Jahr neben der Überwachung der Gewässergüte und technologischen Herausforderungen zum Gewässerschutz auch Fragen zu Klimaschutz und zur Klimaanpassung auf der Tagesordnung. „Wir müssen unsere Gewässer für den Klimawandel fit machen,“ sagte Elke Reichert, die Präsidentin des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz. „Immer häufiger erleben wir Extremwetterlagen, wie Starkregen oder Dürreperioden, die sich direkt auf die Gewässer auswirken. Zerstörungen und wirtschaftliche Schäden können die Folge sein.“ Sie begrüßte deshalb, dass neben den vielfältigen technischen Herausforderungen der Wasserwirtschaft auch Fragen der nachhaltigen Krisen- und Katastrophenvorsorge auf der Tagesordnung stehen. Der Leiter des Instituts für Siedlungswasserwirtschaft und Siedlungsabfallwirtschaft der RWTH Aachen (ISA), Prof. Dr. Thomas Wintgens erklärte: „Unser Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen erfordert nicht nur ein Umdenken, sondern auch die Implementierung konkreter und praxisnaher Maßnahmen. Da unsere Gewässer keine nationalen Grenzen kennen, ist es entscheidend, dass wir in Europa gemeinsam handeln.“ Traditionell beschäftigt sich die größte Fachtagung im Bereich der Wasserwirtschaft mit Themen wie Gewässergüte und Grundwasser. Der nachhaltigen Nutzung unserer gemeinsamen Ressourcen kommt eine herausragende Bedeutung zu. Konkrete Strategien und Technologien zu Themenbereichen wie Wasser- und Energieeffizienz, umweltbewusstem Bauen in der Wasserwirtschaft, Innovationen bei der Behandlung von Klärschlamm und der Rückgewinnung von Rohstoffen werden von den Expertinnen und Experten besprochen. Vorträge, Gespräche und eine Exkursion zielen darauf ab, innovative Lösungen in der Wasserwirtschaft zu präsentieren und deren Anwendung im europäischen Kontext zu fördern. Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler stellen ihre aktuellen Forschungsergebnisse aus wasserwirtschaftlichen und umweltbezogenen Master- und Doktorarbeiten im Forum Young Scientists vor. Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen in einer Fachausstellung zu präsentieren und ihre Innovationen in kurzen Vorträgen in einem Technologieforum vorzustellen. Darüber hinaus wird es zum ersten Mal ein Karriereforum geben, bei dem berufliche Perspektiven in der Wasserwirtschaft erkundet und Kontakte geknüpft werden können. Veranstalter der Essener Tagung sind: • Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen (ISA) •  Institut zur Förderung der Wassergüte- und Wassermengenwirtschaft (IFWW) •  Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen (FIW) •  Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) Das Tagungsprogramm ist mit dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr (MUNV), dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) sowie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) abgestimmt. zurück

Wasser in die Landschaft!

Nicht nur uns Menschen, auch die biologische Vielfalt konfrontiert der Klimawandel immer öfter mit Hitze und Trockenheit. Der instabile Landschaftswasserhaushalt hat vor allem für Feuchtgebiete und Gewässer Folgen. Zum Schutz der Feuchtgebiete legte die Berliner Strategie zur Biologischen Vielfalt schon 2012 nahe, Naturschutz, Klimaschutz und Siedlungswasserwirtschaft zu verbinden. Regenwasser zurückzuhalten, ist ein Schlüssel der Strategien Berlins zur Klimaanpassung. Vor allem in Neubauprojekten soll Regenwasser nicht mehr von versiegelten Flächen in die Kanalisation fließen, sondern vor Ort verdunsten und versickern. Das ist das Prinzip der Schwammstadt. In ihr kommt das Regenwasser der Vegetation zugute, die durch Verdunstung kühlt und Schatten spendet. Fachleute sprechen von dezentralem Regenwassermanagement. Dezentrales Regenwassermanagement Auch Berlins Abwasser ist eine wertvolle Ressource. Haushalte, Industrie und Gewerbe der Stadt verbrauchen jeden Tag fast 550.000 Kubikmeter Trinkwasser. In der im Zentrum vorherrschenden Mischkanalisation fließt dem Abwasser noch ein Teil des Regenwassers zu. Stadtweit kommen so täglich rund 624.000 Kubikmeter Wasser zusammen, die in sechs Klärwerken gereinigt und dann wieder in die Flüsse und Seen geleitet werden. Über 100 Jahre wurde die Landschaft um den Lietzengraben bei Hobrechtsfelde als Rieselfelder genutzt: Auf den Flächen versickerte das Abwasser der Stadt im heutigen Landschaftsschutzgebiet Buch zur Abwasserbehandlung Berlins genutzt. Mit der Inbetriebnahme des Klärwerks Schönerlinde wurde die Verrieselung des Abwassers 1985 eingestellt und mit der Renaturierung der Rieselfelder begonnen. Gewässer und Gräben wurden so umgebaut, dass das Wasser langsamer abfließt. Dennoch hat sich ein Wassermangel eingestellt, der sich negativ auf den Wasserhaushalt der Niedermoore, Feuchtgebiete und Gewässern ausgewirkt hat. Deshalb wird seit 2005 gereinigtes Abwasser aus dem Klärwerk Schönerlinde eingeleitet. Dank dieser Wiedervernässung haben sich artenreiche halboffene Waldlandschaften und Feuchtgebiete entwickelt, in denen seltene Vögel wie Kranich, Rothalstaucher oder Rohrweihe brüten. 2019 wurde das Projekt in der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Pressemitteilung vom 22.08.2019 Bei der Abwasserreinigung werden derzeit etwa 97 Prozent der ungelösten und biologisch abbaubaren Nährstoffe zurückgehalten. In den nächsten Jahren wird das Klärwerk Schönerlinde mit weiteren Reinigungsstufen nachgerüstet: bis 2024 mit einer Ozonierung (um dann auch organische Spurenstoffe wie pharmazeutische Rückstände zurückzuhalten) und bis 2027 mit einer zusätzlichen Filtrationsanlage für die Nährstoffe. Damit dürften sich weitere Möglichkeiten ergeben, einen Teil des Wassers in die Landschaft zu leiten. Wie diese Potenziale aussehen, wird noch untersucht. Die Landschaft um Hobrechtsfelde und Buch, aber auch die angrenzende Blankenburger Feldmark mit der Zingergrabenniederung könnten profitieren. Eine erste Studie dazu ist 2019 im Rahmen der Gesamtstädtischen Ausgleichskonzeption entstanden. Diskutiert wird auch, mit einer weiteren Leitung Wasser in das Wuhletal zu führen. Lietzengraben

Aufgabenträger der öffentlichen Wasserversorgung (Sachsen) - Teilzweckverband "Brockwitz-Rödern"

Schematische Abgrenzung des Teilzweckverbandes "Brockwitz-Rödern" Umfasst die Gemeinden: Diera-Zehren, Meißen, Klipphausen, Radebeul, Coswig, Weinböhla, Moritzburg, Radeburg, Ebersbach, Niederau

Microsoft Word - Anhang_sachsen_anhneu.doc

Institut für Kulturtechnik und Siedlungswasserwirtschaft, Universität Rostock Anhang 9. Anhang 9.1. Abwasserteichanlage Söllichau Bild 9-1: Absetzteich und Zufluß der Abwasserteichanlage Söllichau Bild 9-2: Nachklärteich mit Wasserlinsen, Abwasserteichanlage Söllichau I Institut für Kulturtechnik und Siedlungswasserwirtschaft, Universität Rostock II Anhang Länge [m] 60 50 40 30 20 10 0 0 7 10 6.6 Zulauf 6.4 6.2 20 Breite [m] Ablauf 6 5.8 30 5.6 O2-Konzentration [mg/l] 6.8 5.4 Bild 9-3: Sauerstoffverteilung in 10 cm Tiefe im belüfteten Teich der Abwasserteichanlage Söllichau (Messung am 15.10.2002) Länge [m] 60 50 40 30 20 10 0 0 7 10 6.6 Zulauf 6.4 6.2 20 Breite [m] Ablauf 6 5.8 30 5.6 O2-Konzentration [mg/l] 6.8 5.4 Bild 9-4: Sauerstoffverteilung im Mittel über 50 cm und 100 cm Tiefe im belüfteten Teich der Abwasserteichanlage Söllichau (Messung am 15.10.2002) Länge [m] 60 50 40 30 20 10 0 0 0.22 10 Zulauf 0.18 v [m/s] 0.14 20 Breite [m] Ablauf 0.1 30 0.06 0.02 Bild 9-5: Fließgeschwindigkeitsverteilung im Mittel über 10 cm und 100 cm Tiefe im belüfteten Teich der Abwasserteichanlage Söllichau (Messung am 15.10.2002) Institut für Kulturtechnik und Siedlungswasserwirtschaft, Universität Rostock III Unterschreitungshäufigkeit [%] Anhang 100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 BSB5 < 10°C ; (n=8) BSB5 > 10°C ; (n=11) BSB5-Grenzwert 0 10 20 30 40 50 60 BSB5 [mg/l] Unterschreitungshäufigkeit [%] Bild 9-6: Unterschreitungshäufigkeit der BSB5-Ablaufwerte in Abhängigkeit von der Temperatur, Anlage Söllichau, 2001 100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 CSB < 10°C ; (n=8) CSB > 10°C ; (n=11) CSB-Grenzwert 0 20 40 60 80 100 120 CSB [mg/l] Unterschreitungshäufigkeit [%] Bild 9-7: Unterschreitungshäufigkeit der CSB-Ablaufwerte in Abhängigkeit von der Temperatur, Anlage Söllichau, 2001 100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 NH4-N ; (n=21) NH4-N-Grenzwert 0 20 40 60 NH4-N [mg/l] Bild 9-8: Unterschreitungshäufigkeit der NH4-N-Ablaufwerte, Anlage Söllichau, 2001

Microsoft Word - Abrechnung Sachsen-Anhalt..doc

UNIVERSITÄT ROSTOCK Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Fachbereich Landeskultur und Umweltschutz Institut für Kulturtechnik und Siedlungswasserwirtschaft 18059 Rostock; Satower Str. 48 Forschungsbericht „Abwasserteichanlagen in Sachsen-Anhalt“ ProjektleiterDr.-Ing. Matthias Barjenbruch ProjektbearbeiterDipl.-Ing. Claudia Erler Rostock, im Januar 2003 Institut für Kulturtechnik und Siedlungswasserwirtschaft, Universität Rostock 2 Inhaltsverzeichnis 1Veranlassung ........................................................................................................ 3 2Abwasserteichanlagen in Sachsen-Anhalt......................................................... 4 2.1. Einsatz von Abwasserteichen....................................................................... 4 2.2. Betriebsergebnisse aus den behördlichen Überwachungen ..................... 5 3 Herstellung einer algenfreien Probe ................................................................... 8 3.1. Gesetzliche Vorgaben und praktische Handhabung .................................. 8 3.2. Vergleich unterschiedlicher Methoden der Algenabtrennung ................... 9 4 Untersuchungen zur Leistungsfähigkeit ausgewählter Abwasser- teichanlagen in Sachsen-Anhalt........................................................................ 11 4.1. Kenndaten der Anlagen und Vorgehensweise .......................................... 11 4.1.1.Kenndaten......................................................................................... 11 4.1.2.Vorgehensweise................................................................................ 12 4.2. Untersuchungsergebnisse.......................................................................... 12 4.2.1.Kläranlage Söllichau.......................................................................... 12 4.2.2.Kläranlage Heiligenthal ..................................................................... 20 4.2.3.Kläranlage Walbeck .......................................................................... 29 4.2.4.Kläranlage Warnstedt........................................................................ 37 5Vergleichende Bewertung und Empfehlungen ................................................ 45 6Ergänzende Hinweise zum ATV-DVWK-A 201.................................................. 46 6.1. Ansätze zur Bemessung/Modellierung von Abwasserteichen................. 46 6.2. Betrieb von Abwasserteichanlagen ........................................................... 50 6.3. Optimierungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Reinigungsleistung 51 7Zusammenfassung und Ausblick...................................................................... 52 8Literaturverzeichnis............................................................................................ 55 Anhang Institut für Kulturtechnik und Siedlungswasserwirtschaft, Universität Rostock 1 3 Veranlassung Generell werden in Deutschland Abwasserteichanlagen als naturnahe Verfahren der Abwasser- reinigung in ländlichen Gebieten als sinnvolle, wirtschaftlich interessante Alternative zu techni- schen Reinigungsverfahren bis zu einer Anschlussgröße von 5.000 E eingesetzt. Weltweit findet dieses Low-Cost-Verfahren auch in größeren Anwendungen Einsatz. Die Jahrzehnte langen Er- fahrungen zum Bau und Betrieb von Abwasserteichen sind in heute gültigen Regelwerken, wie ATV-A 201 (1989) und EN 12 255-5 (1999) zur „Abwasserbehandlung in Teichen“, enthalten. Abwasserteiche gelten allgemein als betriebssichere und stabile Abwasserreinigungsverfahren, mit denen bei sachgemäßer Bewirtschaftung sowie minimalem technischen und personellen Auf- wand die gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden können. Im Bundesland Sachsen-Anhalt bestehen 76 Abwasserteichanlagen, die mittel- und langfristig betrieben werden. Zwei Drittel dieser Teiche sind laut der behördlichen Statistik schon länger als 10 Jahre in Betrieb. Insbesondere bei technisch belüfteten Abwasserteichanlagen wurden in letzter Zeit Probleme hinsichtlich der Einhaltung der Anforderungen gemäß Abwasserverordnung festgestellt. Die ungenügenden Ablaufwerte bzw. mangelnden Reinigungsleistungen sind nicht nur mit ortsspezifischen Besonderheiten begründbar, sondern können allgemeine systembezo- gene Ursachen haben (Einschätzung des AK „Kommunalabwasser“ des MRLU). In verschiedenen neueren Untersuchungen an Abwasserteichanlagen zeigte sich in den letzten Jahren eine Häufung von Überschreitungen bei der Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestanforderungen. Um die Ursachen näher zu quantifizieren, sollen im Rahmen dieses Pro- jektes folgende Gesichtspunkte untersucht, analysiert und ausgewertet werden: •Statistische Auswertungen und Darstellungen von Ergebnissen aus der behördlichen Überwachung und der Eigenüberwachung von Teichkläranlagen des Landes Sachsen- Anhalt; •Tiefenuntersuchung und gezielte Charakterisierung von Ursachen für die schwankenden Reinigungsleistungen von vier ausgewählten Teichkläranlagen (KA Söllichau, KA Heili- genthal, KA Walbeck, KA Warnstedt) •Entwicklung von Abhilfemaßnahmen (z.B. Sanierungskonzepte) und Aufstellung möglicher Handlungsanweisungen zu den genannten Teichkläranlagen •Ergänzungen zur Bemessungs- und Betriebsrichtlinie des ATV A 201. In diesem Abschlußbericht werden Ergebnisse der Recherche zur Bemessungs- und Betriebs- richtlinie ATV-A 201 dargestellt. Ergänzend werden aus der behördlichen und Eigenüberwachung Ergebnisse statistisch ausgewertet, zusätzlich der Einfluss der Analysemethoden auf die Her- stellung algenfreier Proben dargestellt und Ergebnisse der Untersuchungen einzelner Anlagen zu betrieblichen Einflüssen auf die Reinigungsleistung vorgestellt.

Microsoft Word - Schlussbericht04SAnh.doc

UNIVERSITÄT ROSTOCK Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Institut für Umweltingenieurwesen Fachgruppe Siedlungswasserwirtschaft 18059 Rostock; Satower Str. 48 „Untersuchungen an Abwasserteichanlagen in Sachsen-Anhalt im Jahr 2004“ ProjektleiterDr.-Ing. Matthias Barjenbruch ProjektbearbeiterDipl.-Ing. Claudia Erler Rostock, im Dezember 2004 Institut für Umweltingenieurwesen, Fachgruppe Siedlungswasserwirtschaft, Universität Rostock 2 Inhaltsverzeichnis 1Veranlassung ........................................................................................................ 4 2Abwasserteichanlagen in Sachsen-Anhalt......................................................... 5 2.1. Entwicklungsstand des Einsatzes von Abwasserteichanlagen................. 5 2.2. Entwicklung der Betriebsergebnisse aus den behördlichen Überwachungen ............................................................................................. 5 3 Betriebliche Einflüsse auf die Reinigungsleistung von Abwasserteichen...... 9 3.1. Übersicht zu den Einflüssen ......................................................................... 9 3.2. Durchflusszeit und Flächenbelastung ......................................................... 9 3.3. Zulaufkonzentration..................................................................................... 11 3.4. Vorreinigung................................................................................................. 14 3.5. Entwässerungsnetz und Verdünnung........................................................ 15 3.6. Leitdämme und -wände in Abwasserteichen............................................. 16 3.7. Abwasserteichdichtungen .......................................................................... 17 3.8. Belüfterleistungen ....................................................................................... 18 3.9. Untersuchungen zur Reinigungsleistung im Winter................................. 19 3.10. Wartung....................................................................................................... 22 4 Ergebnisse der Untersuchungen zum schwer abbaubaren CSB ................... 23 4.1. Literaturzusammenfassung zum schwer abbaubaren CSB ..................... 23 4.2. Rest-CSB der untersuchten Teiche in Sachsen-Anhalt............................ 24 4.3. Gelchromatographische Analyse ............................................................... 26 4.4. Zusammenfassung und Ausblick zum schwer abbaubaren CSB............ 29 5 Bemessung von Abwasserteichanlagen .......................................................... 31 5.1. Anwendungsmöglichkeiten von DENIKAplus ........................................... 31 5.2. Vergleich der Bemessungs- und Modellierungsansätze .......................... 40 5.3. Bewertung der Bemessungsrichtlinie des ATV-A 201 mit Praxisdaten .. 43 6 Tiefenuntersuchungen an ausgewählten Abwasserteichanlagen.................. 47 6.1. Kläranlage Eickendorf ................................................................................. 47 6.2. Kläranlage Böddensell ................................................................................ 56 6.3. Kläranlage Mahlsdorf................................................................................... 66 6.4. Kläranlage Wallstawe .................................................................................. 74 Institut für Umweltingenieurwesen, Fachgruppe Siedlungswasserwirtschaft, Universität Rostock 3 6.5. Kläranlage Dambeck.................................................................................... 84 6.6. Kläranlage Tangeln...................................................................................... 92 6.7. Kläranlage Rietzel ...................................................................................... 103 6.8. Kläranlage Holdenstedt ............................................................................. 113 7Zusammenfassung ........................................................................................... 124 8Literaturverzeichnis.......................................................................................... 130 9Anhang .............................................................................................................. 134 9.1. Teichdichtung ............................................................................................ 134 9.2. Abwasserteichanlage Eickendorf............................................................. 135 9.3. Abwasserteichanlage Böddensell ............................................................ 140 9.4. Abwasserteichanlage Mahlsdorf .............................................................. 144 9.5. Abwasserteichanlage Wallstawe .............................................................. 147 9.6. Abwasserteichanlage Dambeck ............................................................... 152 9.7. Abwasserteichanlage Tangeln.................................................................. 155 9.8. Abwasserteichanlage Rietzel.................................................................... 158 9.9. Abwasserteichanlage Holdenstedt........................................................... 162 9.10. CSB-Abbautests ....................................................................................... 165 9.11. Ergänzende Ergebnisdarstellungen der Bemessungsuntersuchungen mit DENIKAplus ......................................................................................... 175

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