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Kriterien fuer die Erarbeitung von Immissionsminderungszielen zum Schutz der Boeden

Anreicherungen von persistenten und schwer abbaubaren Stoffen und irreversible Aenderungen der Kationen- und Anionen-Austauschkapazitaeten bei anhaltenden nicht nur schwer vermeidbaren anthropogenen Stoffeintraegen erfordern eine Bewertung der langfristigen und raeumlichen Auswirkungen. Bei der Besorgnis schaedlicher Bodenveraenderungen sind Immissionsminderungsziele aus der Sicht des Bodenschutzes aufzustellen und Vorschlaege fuer moegliche zeitlich und raeumlich differenzierte Massnahmen zu machen, die im Rahmen der Regelungen fuer die Luftreinhaltung, aber teilweise auch fuer landwirtschaftliche Stoffeintraege einzusetzen sind.

Durchfuehrung von Literaturrecherchen, Auswertung und Aufbereitung der Literatur und Ueberpruefung von Daten zu prioritaeren Altstoffen

Die zu prioritaeren Altstoffen (der 1. EG-Prioritaetenliste und folgende, BUA-Alstoffberichtsentwuerfe und sonstige prioritaere Altstoffe) vorliegenden Daten in den Grunddatensaetzen und Berichten sind auf Vollstaendigkeit und Bonitaet zu pruefen. Es sind zu den prioritaeren Altstoffen Literaturrecherchen hinsichtlich der Bereiche Exposition und Oekotoxikologie durchzufuehren und auszuwerten. Die in den Berichten und Grunddatensaetzen zu prioritaeren Altstoffen enthaltenen Daten sind einer kritischen Pruefung zu unterziehen. Weiterhin muss die gelieferte und gesammelte Literatur aufbereitet und ausgewertet werden. DB zur Fruehkoord. 18.8.95/T 15.9.95

Erarbeitung eines Thesaurus zu biologischen Objekten und Pflanzengesellschaften

Ziel des Vorhabens ist die Erarbeitung eines Thesaurus der biologischen Objekte und Pflanzengesellschaften. Dabei soll bereits vorhandenes Wortgut des Umweltthesaurus des Umweltbundesamtes, der Schlagwortliste der BFANL und des Thesaurus des Instituts fuer Landschaftsforschung und Naturschutz, Halle (ILN) beruecksichtigt werden. Der Thesaurus soll der Indexierung entsprechender Literatur der Umweltliteraturdatenbank ULIDAT und der Umweltforschungsdatenbank UFORDAT dienen

Aufgaben des betrieblichen und ueberbetrieblichen Stoffstrommanagements

In diesem Vorhaben sollen kooperative umweltpolitische Aktivitaeten und Projekte im nationalen und europaeischen Raum, die sich dem Konzept des Stoffstrommanagements zuordnen lassen, systematisch auf typische Anforderungen an Datensaetze und an die Informationsvermittlung untersucht werden. Als Ergebnis wird eine Zuordnung von Datensatz-Typen zu typischen Aufgaben im Stoffstrommanagement (z.B. Schwachstellenanalyse, Bewertung von Produkt- und Verfahrensalternativen, Stoff- und Rezepturdatenbanken, Warenbegleitbriefe, Zertifizierung, etc.) erwartet. Hiermit und mit Vorschlaegen fuer die Organisation der Informationsvermittlung, vor allem entlang der Akteursketten Lieferanten, Hersteller, Handel, Verbraucher, sollen Moeglichkeiten einer Vereinfachung und Effizienzsteigerung sowohl des betrieblichen wie des ueberbetrieblichen oder regionalen Stoffstrommanagements aufgezeigt werden. Dies soll schwerpunktmaessig am einem ausgewaehlten Fallbeispiel erfolgen.

Verminderung der Schwermetallkontamination aus Wasserversorgungsleitungen - Teilvorhaben II: Rechtliche Aspekte der Verhinderung oder Beseitigung gefaehrlicher Materialien insbesondere in der Hausinstallation

Sowohl die Trinkwasserverordnung (TVO) als auch das Bundesseuchengesetz bieten zur Zeit keine hinreichende Rechtsgrundlage fuer Anordnungen zum Auswechseln der Bleileitungen. Beide Rechtsgrundlagen eignen sich nicht zur Durchsetzung von 'reinen Vorsorgewerten'. Eine geeignete Rechtsgrundlage bietet allein Paragraph 9 Abs. 1 Ziff. 3 LMBG. Allerdings ist die Gesetzgebungskompetenz des Bundes im Hinblick auf Art. 74 Ziff. 19 und 20 GG zweifelhaft (gilt auch fuer die jetzige TVO). Zivilrechtlich stellt die Ueberschreitung des Grenzwerts der TVO allein noch keinen Mangel dar, den der Vermieter zu beseitigen haette. Ein Auswechseln der Rohre waere daher keine Erhaltungs-, sondern eine Verbesserungsmassnahme. Folge: Umlegung auf die Miete; Haftung des Vermieters nur, wenn im Einzelfall Fehler der Mietsache vorliegt oder Verletzung von Aufklaerungspflichten.

Einrichtung je einer Messtelle und Durchfuehrung von Untersuchungen zur Feststellung des Schadstoffeintrags in die Nord- und Ostsee aus der Atmosphaere

Zur Untersuchung des Schadstoffeintrages in die Nord- und Ostsee soll eine Messstelle in Daen. Nienhof (20 km noerdl. Kiel) aufgebaut und die UBA-Messstelle Westerland ausgebaut werden. Untersucht werden soll der Eintrag mit dem Niederschlag; als Komponenten sind vorgesehen die Hauptionenbestandteile H+, NH+4, Na+, K+, Mg2+, Ca2+, SO2-4, NO-3, Cl-, die Schwermetalle Pb, Cd, Cu, Zn, As, Cr, Ni (graue Liste der Parcom), organische Mikrovereinigungen wie PCB, Pestzide und Quecksilber in seinen verschiedenen Bindungsformen. Die Arbeiten an der Analysetechnik fuer organische Verbindungen sollen an der Universitaet Kiel, die an der Hg-Analytik an der Messstelle Westerland durchgefuehrt werden.

Erarbeitung von Kriterien fuer die Beurteilung des Umweltrisikos durch potentiell wassergefaehrdende Pflanzenschutzmittel - Fischtest 'Early life stage - Fruehe Lebensstadien', Karpfen

Das UBA soll ab 1.1.85 am Vollzug des Pflanzenschutzgesetzes beteiligt werden. Dabei ist durch das UBA u.a. zu beurteilen, ob es bei einer Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln zu Schaeden durch Belastung des Wassers kommen kann. Methoden fuer die Pruefung der Umweltvertraeglichkeit von Pflanzenschutzmitteln sind auf ihre Tauglichkeit im Hinblick auf das Zulassungsverfahren zu untersuchen. Im Rahmen dieses Vorhabens soll die Wirkung von Pflanzenschutzmitteln auf die fruehen Lebensphasen des Fisches (Karpfen) untersucht werden ('Early life stage').

Erarbeitung von Kriterien fuer die Beurteilung des Umweltrisikos durch potentiell wassergefaehrdende Pflanzenschutzmittel - aquatische Modelloekosysteme im Freiland

Das UBA soll ab 1.1.85 am Vollzug des Pflanzenschutzgesetzes beteiligt werden. Dabei ist durch das UBA ua zu beurteilen, ob es bei einer Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln zu Schaeden durch Belastung des Wassers kommen kann. Methoden fuer die Pruefung der Umweltvertraeglichkeit von Pflanzenschutzmitteln sind auf ihre Tauglichkeit im Hinblick auf das Zulassungsverfahren zu untersuchen. Ein neuer Ansatz zur Beurteilung von Pflanzenschutzmitteln bietet sich durch die Verwendung von Modelloekosystemen im Freiland.

Bilanz ueber Verbrauch und Verbleib von Quecksilber in der Bundesrepublik Deutschland 1983-1986

Auf der Basis bestehender Bilanzen zum Verbrauch und Verbleib von Quecksilber sollen fuer die Jahre 1983-1986 Erhebungen durchgefuehrt werden. Dabei sind nicht nur die erzeugten und verwendeten Mengen zu erfassen, sondern auch die produktionsbedingten Ausfluesse in die Umwelt.

Entwicklung und Vermittlung geeigneter Strategien zur Verminderung verkehrsbedingter Umweltbelastungen durch Abgase und Laerm in den Staedten

Die Ziele des Vorhabens sind: 1. Die Analyse und Bewertung der verkehrsbedingten Laerm- und Schadstoffbelastungen in den Staedten. 2. Die Entwicklung von Strategien zur Umweltentlastung unter besonderer Berucksichtigung des Wirtschaftsverkehrs, der technischen Verbesserungsmoeglichkeiten sowie der Moeglichkeiten der Luftreinhalte- und Laermminderungsplanung. 3. Entwicklung konkreter lokaler Konzepte zur Laerm- und Schadstoffminderung fuer 3 Modellstaedte, wobei insbesondere eine Bewertung der im Rahmen von Paragraph 40 Abs. 2 BImSchG zu treffenden Massnahmen erfolgen soll.

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