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Found 135 results.

Infodienst Landwirtschaft

Broschüre mit aktuellen Fachinformationen für Landwirtschaftsbetriebe

Quantifizierung der landwirtschaftlich verursachten Kosten zur Sicherung der Trinkwasserbereitstellung

Die vorliegende Studie analysiert die landwirtschaftlich verursachten Kosten, die Wasserversorgern im Rahmen der Trinkwasserbereitstellung entstehen und legt dabei einen besonderen Fokus auf die Nitratproblematik. Auf Basis einer Primärdatenerhebung in fünf Modellregionen von drei verschiedenen Kooperationspartnern (OOWV; Regionen: Südoldenburg und Ostfriesland / RheinEnergie; Regionen: linksrheinisch und rechtsrheinisch / RWW; Region: Holsterhausen/Üfter Mark) werden reaktive und präventive Maßnahmen untersucht, die Versorger angesichts der Nitratbelastung ergreifen. Nach einer Vorstellung der verschiedenen Modellregionen und ihrer jeweiligen Besonderheiten werden reaktive Maßnahmen näher beschrieben und anhand der Modellregionen beispielhaft dargestellt, welche Kosten für die Wasserversorger anfallen. Da keiner der o.g. Wasserversorger derzeit eine erweiterte Trinkwasseraufbereitung vor dem Hintergrund der Nitratbelastung durchführt, werden zusätzlich die hypothetischen Kosten einer solchen Aufbereitung für die einzelnen Modellregionen ermittelt. Dabei werden sowohl Aufbereitungsverfahren zur Verringerung einer Nitrat- als auch einer PSM-Konzentration betrachtet. Anschließend werden präventive Maßnahmen beschrieben, mit Hilfe derer der Eintrag von Stickstoff auf landwirtschaftlichen Flächen nachhaltig reduziert werden soll. Schließlich werden die Ergebnisse aufgegriffen, um erstmalig ein Konzept und erste Ergebnisse einer Generalisierung der Kosten darzustellen. Es wird aufgezeigt, von welchen Faktoren die Kosten wesent-lich beeinflusst werden und wie sich die Ergebnisse interpretieren lassen. Quelle: Forschungsbericht

Studie zur Eignung der Avifauna als Indikator für ein nationales Monitoring der Umwelteffekte landwirtschaftlicher Produktion

Das Projekt "Studie zur Eignung der Avifauna als Indikator für ein nationales Monitoring der Umwelteffekte landwirtschaftlicher Produktion" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Naturschutzbund Deutschland, Landesverband Baden-Württemberg, Institut für Landschaftsökologie und Naturschutz durchgeführt.

Analyse der Effizienz von Maßnahmen zur Reduktion von THG-Emissionen (THG-Effizienz)

Das Projekt "Analyse der Effizienz von Maßnahmen zur Reduktion von THG-Emissionen (THG-Effizienz)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein (HBLA) durchgeführt. Zielsetzung: 1. Formulierung eines Modells zur Ableitung von landwirtschaftlichen THG-Emissionen aus den Produktionsverfahren. Adaptierung der Massenflussmodellierung aus Farmlife und SALCA, Modellüberprüfung und Validierung der resultierenden direkten und indirekten THG-Emissionen. Der Fokus liegt auf den Treibhausgasen Methan (CH4) und Lachgas (N2O). Denn für diese beiden Treibhausgase nimmt der Sektor Landwirtschaft einen sehr hohen Anteil an den nationalen Emissionen ein, während dies bei den sektoralen CO2 Emissionen nicht der Fall ist. 2. Aufbereitung der Daten, Analyse und Bewertung der unterschiedlichen Produktionsverfahren hinsichtlich ihrer THG-Effizienz (sowohl Ökonomie als auch Wirkung). Bspw. können THG-Bilanzen als statistische Grafiken oder als digitale Karten für einzelne Produktionsverfahren aufbereitet werden. Die Verwendung von digitalen Karten kann insofern sinnvoll sein, als damit regionale Schwerpunkte in der Maßnahmenplanung gesetzt werden können. 3. Prüfung von unterschiedlichen Lösungsansätzen zur THG-Einsparung und der Machbarkeit zur Umsetzungsmaßnahmen. Varianten können bspw. eine Effizienzsteigerung in der Bewirtschaftung auf den landwirtschaftlichen Betrieben hinsichtlich der THG-Emissionen, bspw. in den Bereichen Düngereinsatz/Düngermanagement, oder technische Ansätze wie die Verwertung von Methan durch Fermentation in Biogasanlagen sein. 4. Integration der potenziellen Maßnahmen in das erarbeitete Modell und Abschätzung von Umsetzungskosten zur Ableitung von wirtschaftlichen THG-Reduktionspotenzialen. Je nach Produktionsverfahren wird der Zeithorizont für die Wirkungsanalyse und die ökonomische Analyse unterschiedlich zu wählen sein. Mit Bezugnahme auf bestehende Publikationen scheint es angebracht, Maßnahmen mit einem Zeithorizont zwischen fünf und 15 Jahren zu betrachten. Mit den Ergebnissen soll die Diskussionsgrundlage zu den potenziellen Lösungsansätzen für Wissenschaft, Politik und Beratung erweitert werden. Bedeutung des Projekts für die Praxis: Es bestehen zunehmend Bestrebungen in der österreichischen Landwirtschaft, klimawirksame Maßnahmen auszuarbeiten und Handlungen zu setzen. Eine Bewertung und Auswahl von potenziellen Aktivitäten benötigt eine ausgearbeitete Daten- und Entscheidungsgrundlage, um die Wirksamkeit und Effizienz von Maßnahmen einordnen zu können. Als ein wesentlicher Baustein sind die wirtschaftliche und technische Machbarkeit und die verbundenen Kosten und Leistungen abzuschätzen.

Immissions- und Emissionsmessungen von Bioaerosolen im Bereich von Geflügel- und Schweinestallungen (Luquasta)

Das Projekt "Immissions- und Emissionsmessungen von Bioaerosolen im Bereich von Geflügel- und Schweinestallungen (Luquasta)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Medizinische Universität Graz, Institut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin durchgeführt. Das Ziel dieses Projekts besteht darin, den Istzustand der Emissionen und Immissionen von Bioaerosolen und Feinstaubpartikeln im Bereich von Tierhaltungsanlagen mit verschiedenen Messstrategien zu erheben. Für die Beurteilung der anlagenbezogenen Emissionen und Immissionen wird vergleichend die natürliche Hintergrundkonzentration der Bioaerosole und Feinstaubpartikel in der Umgebungsluft bestimmt. Es gilt festzustellen, ob die Keimkonzentrationen der Umgebungsluft aus der Stallluft resultieren. Die Leitparameter (Keime bzw. biogene Substanzen), welche in VDI 4250 Blatt 3 (2016) Richtlinie zur Emissions- und Immissionsbeurteilung herangezogen werden, werden auf ihre Adaptierbarkeit überprüft. Für die zukünftigen Bewertungen der Immissionen werden Ausbreitungsrechnungen durchgeführt, um die Fläche des Areals zu definieren, in dem ein neu zu errichtendes Stallgebäude für die Haltung von Nutztieren stehen soll. Die Daten aus der vorliegenden Studie werden mit den Ergebnissen und Bewertungen anderer EU Länder verglichen, um ein Konzept für eine Bewertungsgrundlage zu erstellen. Die Messungen haben einerseits das Ziel, den Anlagenbetreibern Möglichkeiten der Reduktion von Emissionen durch technische Maßnahmen aufzuzeigen und andererseits sollten die Ergebnisse der Immissionsmessungen Sicherheit für die Anwohner liefern zum Beispiel, dass es mit der Entfernung zur Emissionsquelle je nach meteorologischen Gegebenheiten zu einer deutlichen Abnahme der anlagenspezifischen Werte kommen kann und dass ab einem bestimmten Bereich die Zusammensetzung der Bioaerosolflora jener der natürlichen Hintergrundbelastung entspricht. Dabei kann in der Bearbeitung der Thematik auch auf die Möglichkeiten von zusätzlichen in der ländlichen Umgebung vorhandenen Emissionsquellen für Bioaerosole (z.B. Kompostierung u.a.) eingegangen werden. Mit den zu erwartenden Messergebnissen können in dieser ersten orientierenden Studie lediglich die Situationen für die untersuchten Betriebe beschrieben werden und die Ergebnisse sind nicht übertragbar auf Betriebe mit anderen Parametern (z.B. andere Anlagengröße, technische Abluftführung, klimatologische Bedingungen usw.). Keinesfalls sind Aussagen zu Grenz- oder Richtwerten möglich, da es diese aus unterschiedlichsten Gründen (insbesondere im Zusammenhang mit messtechnischen Fragestellungen) für Bioaerosole nicht geben kann. Es ist den Antragstellern auch nicht möglich aus den Messergebnissen eine medizinische Bewertung abzuleiten.

Analyse und Optimierung der Produktionseffizienz und der Umweltwirkung in der österreichischen Rinderwirtschaft

Das Projekt "Analyse und Optimierung der Produktionseffizienz und der Umweltwirkung in der österreichischen Rinderwirtschaft" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Zentrale Arbeitsgemeinschaft österreichischer Rinderzüchter (ZAR) durchgeführt. 1. Erfassung von Daten in Pilotbetrieben. Um Effizienzparameter ableiten zu können, werden in ausgewählten Betrieben Daten zu Körpermasse, Bemuskelung, Mobilisierung, Gesundheit und Fütterung erfasst. 2. Schätzung der Lebendmasse mit Hilfe des Körpermaßes Brustumfang und ev. anderer Körpermaße wie Bauchumfang und Kreuzhöhe sowie BCS. Aufbauend auf repräsentativen Futtermittelanalysen und wichtigen auf den Pilotbetrieben erarbeiteten tier- und futterbedingten Faktoren (Lebendmasse, Milchleistung, Alter, Laktationsstadium; NEL-Gehalt des Grundfutters, Kraftfutteraufnahme) wird die Futteraufnahme berechnet. 3. Ableitung der optimalen Lebendmasse zur Erzielung der höchsten Nährstoff-Effizienz. Aus einer Datenbasis von 10 Forschungs- und Universitätsinstituten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz liegen sehr umfangreiche Daten zu Lebendmasse, Futter- und Nährstoffaufnahme sowie Milchleistung vor, bei unterschiedlichen Rassen (FV, BV, HF), Alter und Laktationsstadium sowie auch Fütterungsbedingungen. Aus diesen Daten lässt sich der Nährstoffaufwand pro kg Milch und in Abhängigkeit von der Lebendmasse unter Berücksichtigung von Rasse, Alter, Laktationsstadium und Fütterungsniveau ableiten. Auf Grund der Produktionsbedingungen in Österreich soll der Verwertung des Grundfutters besonderes Augenmerk geschenkt werden und auch die Effizienz pro (Grund)-Futterfläche berechnet werden. Darüber hinaus kann mit den Daten aus den Pilotbetrieben dieses Projektes die aktuelle Situation in Österreich bei Fleckvieh, Braunvieh und Holstein bewertet werden. Auf Basis des oben beschriebenen Datenmaterials werden mit Hilfe von Modellrechnungen über publizierte Regressionsgleichungen die Umweltwirkungen (CO2- und CH4-Emissionen) je Einzeltier kalkuliert. usw.

Einfluss von Fütterung und Genotyp auf Methanproduktion sowie Energie- und Proteinstoffwechsel von Milchkühen (Respirationsmessung) (Klimaeffizienz-Milch)

Das Projekt "Einfluss von Fütterung und Genotyp auf Methanproduktion sowie Energie- und Proteinstoffwechsel von Milchkühen (Respirationsmessung) (Klimaeffizienz-Milch)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein (HBLA) durchgeführt. Der Klimawandel ist weltweit ein heiß diskutiertes Thema und es besteht Übereinstimmung, dass Maßnahmen gesetzt werden müssen um die Erderwärmung einzudämmen. In dieser Diskussion hört man häufig von der 'Kuh als Klimakiller'. Ziel dieses Projektes ist, durch exakte Messungen des Gasstoffwechsels den tatsächlichen Beitrag von Milchkühen zur globalen Erwärmung abzuschätzen und aus den gewonnenen Erkenntnissen Strategien zur Reduktion des Ausstoßes von Methan (und anderen relevanten Gasen) zu entwickeln. Zur Umsetzung dieses Projektes sollen von allen sich derzeit am Forschungsbetrieb der HBLFA-Raumberg-Gumpenstein befindlichen Milchkühe zumindest einmal Messungen in einer Respirationskammer durchgeführt werden. Bei diesen Messungen werden neben der Methanproduktion (CH4) auch die Erzeugung von Kohlendioxid (CO2), Ammoniak (NH3) und Lachgas (N2O) sowie der Verbrauch an Sauerstoff (O2) durch die Kühe erhoben. Dadurch sollen zuverlässige Aussagen zur von Milchkühen produzierten Menge an klima- und umweltrelevanten Gasen ermöglicht werden. Da derzeit an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein unterschiedliche Genotypen/Rassen gehalten und unterschiedliche Fütterungssysteme angewandt werden, sollen Aussagen für verschiedene landwirtschaftliche Produktionssysteme ermöglicht werden. Der ursprüngliche Zweck von Respirationskammern lag darin, den Energiestoffwechsel der Tiere zu untersuchen. Durch diese Methode können die Energieverluste in Form von Methan festgestellt werden und die Menge an produziertem CO2 gibt darüber hinaus Auskunft über die produzierte Wärmemenge des Tieres. In Kombination mit Futtermittel-, Kot- und Harnuntersuchungen kann somit der gesamte Energiestoffwechsel abgebildet und alle Energieverluste ermittelt werden. Mit dieser Methode kann auf experimentelle Weise sehr genau jene Energiemenge ermittelt werden, die dem Tier für die Erhaltung der Körperfunktionen und die Erbringung von Leistungen zur Verfügung steht (Metabolische Energie (ME) = Bruttoenergie (GE) - Kotenergie (FE) - Harnenergie (UE) - Methanenergie (CH4) - Wärmeverluste (H)). Wird zusätzlich noch die erbrachte Leistung der Kuh herangezogen, kann eine Bilanzierung des Energiestoffwechsels der Kuh durchgeführt werden. Durch die Bestimmung der Stickstoff-Gehalte (Eiweiß-Gehalte) in Futtermittel, Milch, Kot und Harn können auch Berechnungen zum Proteinstoffwechsel der Tiere erfolgen. Die gewonnenen Daten aus der Stoffwechselbilanzierung sollen anschließend zur Überprüfung der aktuellen Energie- und Proteinbedarfsempfehlungen herangezogen werden. Die Ergebnisse dieses Projekts sollen abschließend in Form mehrerer Publikationen und Vorträge veröffentlicht werden und als Grundlage für Beratungswerkzeuge verwendet werden. So ist in weiterer Folge auch eine Implementierung der Daten in das Ökobilanzierungsprogramm der HBLFA Raumberg-Gumpenstein angedacht.

Teilvorhaben 2: Emissionsminderung bei der Ausbringung von Gärresten durch Ansäuerung

Das Projekt "Teilvorhaben 2: Emissionsminderung bei der Ausbringung von Gärresten durch Ansäuerung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt. Bei der Ausbringung von Gärresten aus Biogasanlagen besteht häufig das Risiko erhöhter Ammoniakemissionen. Diese sind einerseits umweltrelevant und bedeuten andererseits auch Nährstoffverluste. Die Ammoniakemissionen lassen sich durch die Absenkung des pH-Wertes deutlich verringern, das wurde bei der Ausbringung von Rohgülle bereits vielfach erfolgreich erprobt. Da bei Gärresten aufgrund des höheren Anteils an Ammoniumstickstoff und des höheren pH-Wertes das Emissionsrisiko deutlich höher einzuschätzen ist, soll in dem Forschungsprojekt die Emissionsminderung an Gärresten untersucht werden. Das betrifft vor allem Ausbringungstermine bei wärmerer Witterung. Dazu werden Feldversuche in den Fruchtarten Winterraps, Winterweizen und Mais unter solchen Bedingungen durchgeführt, die ein hohes Emissionspotenzial erwarten lassen. Gerade unter solchen Bedingungen sind so große Effekte für Umwelt und Nährstoffmanagement möglich. Es lassen sich nennenswerte Einsparungen an Treibhausgasemissionen durch Anwendung des Verfahrens erzielen. Deutschland verfolgt sehr ambitionierte Ziele im Bereich des Klimaschutzes. Die dazu erforderlichen Reduzierungen der Ammoniakemissionen aus der Landwirtschaft können und müssen unbedingt einen Beitrag zur Erreichung dieser Ziele leisten. Durch das Verfahren der Gärrestansäuerung können diese wesentlich effizienter eingesetzt werden. Das verbessert auch den Gewässerschutz, weil die Nährstoffüberhänge verringert werden können. Die Minderung der Ammoniakemissionen ist außerdem eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Verfahren der Schleppschlauchausbringung langfristig weiter zur Verfügung steht, um kosteneffizient und schlagkräftig Gülle und Gärreste in wachsende Bestände ausbringen zu können. Das Vorhaben seitens des Verbundpartners CAU Kiel wird unter dem Akronym 'AcidDigSoil', FKZ 22019313, beantragt. Die Vorhabensbeschreibung wurde gemeinsam für beide Vorhaben unter Federführung der CAU Kielerstellt.

Verringerung der Lachgas-Emission bei der Verwertung von Gärrückständen durch Zugabe Lachgas-reduzierender Bakterien

Das Projekt "Verringerung der Lachgas-Emission bei der Verwertung von Gärrückständen durch Zugabe Lachgas-reduzierender Bakterien" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Darmstadt, Fachbereich Biologie, Arbeitsgruppe Mikrobielle Energiewandlung und Biotechnologie durchgeführt. Die Düngung landwirtschaftlich genutzter Flächen führt zu erhöhten Emissionen des Treibhausgases N2O (Lachgas). Dafür sind verschiedene Stoffwechselprozesse der mikrobiellen Gemeinschaft des Ackerbodens verantwortlich. In diesem Projekt soll untersucht werden, inwieweit durch eine innovative Gärrestaufbereitung spätere N2O-Emissionen verringert bzw. vollständig unterdrückt werden können. Dazu sollen N2O-reduzierende Bakterien aus Gärrückständen und Ackerböden isoliert und charakterisiert werden. Geeignete Isolate werden Gärrückständen zugesetzt (Bioaugmentation), um deren Wachstums- und Überlebensfähigkeit sowie deren Aktivität der N2O-Reduktion zu N2 zu prüfen. Es handelt sich um FuE-Arbeiten im Bereich der universitären Grundlagenforschung. Vorrangiges Ziel ist das Proof of Concept des Forschungsansatzes. Ein langfristig zu entwickelndes Verfahren soll marktrelevant und kostengünstig sein; es sieht eine kurze Behandlungszeit von Gärrückständen vor. Falls erfolgreich, ist davon auszugehen, dass das Projekt signifikante Beiträge zur nachhaltigen und klimafreundlichen Verwertung von Gärrückständen leisten und die gesellschaftliche Akzeptanz der Verwendung von Gärrückständen als Düngemittel steigern wird.

Abschätzung landwirtschaftlichen CH4 und N20 Emissionen

Das Projekt "Abschätzung landwirtschaftlichen CH4 und N20 Emissionen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesamt für Umwelt durchgeführt. Die Schweiz hat sich zu verringerten Treibhausgasemissionen verpflichtet. Emissionen von Methan und Lachgas aus landwirtschaftlichen Quellen sind schwierig zu reduzieren. Die Aktivität beinhaltet Projekte, die Treibhausgasemissionen aus verschiedenen landwirtschaftlichen Quellen quantifizieren. Die Daten können im Treibhausgasinventar verwendet werden. Es wird eine Basis für Reduktions- oder Kompensations-Möglichkeiten erarbeitet. Der Fokus liegt auf den beiden Gasen Methan (CH4) und Lachgas (N2O). Projekt 1: Untersuchung von Recyclingdüngern im Biolandbau 2018-2022: Quantifizierung der Klimawirkung von Recyclingdüngern in biologischen Produktionssystemen im Hinblick auf die Klimaberichterstattung und Handlungsempfehlungen zu emissionsarmen Verfahren im Hinblick auf eine mögliche Entwicklung von Kompensations- oder Mitigationsprojekten. Projekt 2: Evaluation und Reduktion von Methanemissionen aus Biogasanlagen 2018-2021: Bestimmung verlässlicher CH4 Emissionfaktoren für landwirtschaftliche Biogasanlagen in der Schweiz für das Nationale Treibhausgasinventar und Entwicklung von Reduktionsstrategien in der Praxis. Projektziele: Projekt 1: Quantifizierung der Klimawirkung von Recyclingdüngern in biologischen Produktionssystemen zu Projekt 1: 3.5-jähriger Exaktversuch mit verschiedenen Recyclingdüngern mit oder ohne Zugabe von Pflanzenkohle. Feldmessungen der Treibhausgase N2O und CH4 über eine Periode von drei Jahren. Projekt 1: Empfehlung zur optimalen Anwendung in der Praxis Projekt 1: Erarbeiten von praxisrelevante Empfehlungen zur optimalen Anwendung der Produkte in der Praxis anhand der Untersuchungsergebnisse für verschiedene Recyclingdünger mit / ohne Pflanzenkohle. Projekt 2: Umsetzung von Mitigationsmassnahmen und Kosten-Nutzen-Analyse Projekt 2: Basierend auf der ersten Mess-Serie werden Empfehlungen zur Minimierung von CH4 Emissionen erarbeitet (bspw. Leckagen abdichten, Änderungen in Verfahren oder Organisation der Anlagen). Mögliche Massnahmen werden dem Reduktionspotential und den Kosten gegenübergestellt. Projekt 2: Bestimmung von Emissionsfaktoren für landwirtschaftliche Biogasanlagen Erste Mess-Serie von Methan an drei Schweizer Anlagen mit zwei sich ergänzenden Methoden: 'remote sensing' und 'on-site' Messungen.

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