Transport systems are a barrier to climate-resilient societies. Their crucial societal function to provide access is outweighed by the effects transportation has on society through its nexus with public health and the climate system. These range from greenhouse gas emissions via air andnoise pollution to accidents and reinforcing harmful sedentary lifestyles. Removing the barrier needs a transformative understanding of resilience as opposed to resilience as withstanding and adapting to pressures. This chapter entangles the relationships between transportation, public health, climate, and society in a nexus framework and explains why transport systems as barrier to climate-resilient societies will prevail as long as conventional approaches to change cause further lock-in and rebound effects. It provides an understanding of resilience allowing for transformational change. In addition, two approaches that contribute to transformative resilience are presented. Firstly, people-centered mobility puts humans and their needs before infrastructure and means of transport. This is a prerequisite for deconstructing transport systems as a barrier to climate resilience. Secondly, the pricing of externalities has the potential to completely change transport systems as we know them today, by closing the gap between prices paid for transport by individual users and actual costs incurred on a societal level. Transforming the transport sector needs to be a key element of any strategy to strive toward societal resilience. Without it, negative effects of transport systems can neither be avoided nor reduced in the required order of magnitude. A climate-resilient society cannot be reached without changes in transportation. © The Author(s)
Am 30. August 2016 stellte die Umweltorganisation Greenpeace ihr Mobilitätskonzept für die rasch wachsende Stadt Berlin vor. Das vom Stadtplanungsbüro Urban Catalyst im Auftrag von Greenpeace erarbeitete Konzept zeigt Wege und Maßnahmen auf, wie Berlins Mobilität klima-freundlicher und ressourcenschonender werden kann und wie die Stadt gleichzeitig an Lebensqualität gewinnt. Als kurzfristige Lösung nennen die Stadtplaner den schnelleren Ausbau des Radverkehrs vor allem innerhalb des S-Bahn-Rings. Mittelfristig müssen auch die Bewohner der äußeren Stadt durch eine bessere Anbindung ans ÖPNV-Netz attraktive Alternativen für das eigene Auto erhalten. „Berlin muss Fahrradstadt werden. Das will nicht nur die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung, es ist auch die einzige schnelle Lösung für Probleme wie schlechte Luft und mehr Klimaschutz“, so Greenpeace-Verkehrsexperte Daniel Moser.
Budapest hat den Preis der Europäischen Mobilitätswoche 2008 gewonnen. Nach Auffassung eines unabhängigen Sachverständigengremiums hat die ungarische Hauptstadt am meisten dafür getan, um die Öffentlichkeit für die durch den Verkehr bedingte Luftverschmutzung zu sensibilisieren und während der Europäischen Mobilitätswoche umweltfreundlichere Alternativen zu fördern.
Im Jahr 2002 wurde die europäische Mobilitätswoche ins Leben gerufen, der europaweite Autofreie Tag bildet dabei den Höhepunkt der Woche.Die Europäische Woche der Mobilität steht unter der Schirmherrschaft der Europäischen Kommission. Sie findet seitdem alljährlich vom 16. bis 22. September statt und endet mit dem Aktionstag "In die Stadt – ohne mein Auto!" (autofreier Tag). Das Ziel der Veranstaltung besteht darin, einen nachhaltigen Verkehr zu fördern und der Öffentlichkeit stärker ins Bewusstsein zu bringen, welche negativen Auswirkungen die gegenwärtigen Mobilitätsverhaltensmuster auf die Umwelt und unsere Lebensqualität haben.
Das Projekt "Teilprojekt E01: Bevölkerungsdynamik - Landnutzungsmuster von Bevölkerungen des Jungpleistozäns bis Mittleren Holozäns in Europa und dem Nahen Osten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Köln, Institut für Ur- und Frühgeschichte durchgeführt. Das Teilprojekt E1 analysiert großräumige, prähistorische Bevölkerungsdynamiken und Migrationsprozesse im Arbeitsgebiet des SFB 806. Die Identifikation treibender Faktoren und die Untersuchung von großskaligen Verteilungsmustern sind für ein verbessertes Verständnis dieser Dynamiken auf kontinentaler Skala unerlässlich. Diachrone Vergleiche der Populationsdynamiken von paläolithischen Jäger-Sammlern bis zu neolithischen Bauern stehen im Mittelpunkt der Forschung. Der Einfluss von Demographie und Mobilität auf die Resilienz von Populationen und auf archäologisch definierte Traditionsräume wird untersucht werden.
Das Projekt "Physicochemical Aging Mechanisms in Soil Organic Matter (SOM- AGING): II. Hydration-dehydration mechanisms at Biogeochemical Interfaces" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau, Institut für Umweltwissenschaften durchgeführt. Soil organic matter (SOM) controls large part of the processes occurring at biogeochemical interfaces in soil and may contribute to sequestration of organic chemicals. Our central hypothesis is that sequestration of organic chemicals is driven by physicochemical SOM matrix aging. The underlying processes are the formation and disruption of intermolecular bridges of water molecules (WAMB) and of multivalent cations (CAB) between individual SOM segments or between SOM and minerals in close interaction with hydration and dehydration mechanisms. Understanding the role of these mediated interactions will shed new light on the processes controlling functioning and dynamics of biogeochemical interfaces (BGI). We will assess mobility of SOM structural elements and sorbed organic chemicals via advanced solid state NMR techniques and desorption kinetics and combine these with 1H-NMR-Relaxometry and advanced methods of thermal analysis including DSC, TGADSC- MS and AFM-nanothermal analysis. Via controlled heating/cooling cycles, moistening/drying cycles and targeted modification of SOM, reconstruction of our model hypotheses by computational chemistry (collaboration Gerzabek) and participation at two larger joint experiments within the SPP, we will establish the relation between SOM sequestration potential, SOM structural characteristics, hydration-dehydration mechanisms, biological activity and biogechemical functioning. This will link processes operative on the molecular scale to phenomena on higher scales.
Das Projekt "Einfluss von Ionen auf das atmosphärische Partikelwachstum - Studien an einem Flussreaktor und einer Aerosolkammer" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Bayreuth, Forschungsstelle für Atmosphärische Chemie durchgeführt. Sekundäre Partikelneubildung ist eine Hauptquelle für atmosphärische Partikel mit wichtigen Folgen für das Klima und die menschliche Gesundheit. Dieses Vorhaben untersucht die Rolle von Luft Ionen bei der sekundären Partikelneubildung in Flussreaktor- und Aerosolkammer-Experimenten unter kontrollierten Laborbedingungen. Trotz beträchtlicher Fortschritte in der Messtechnik zur Untersuchung der atmosphärischen Nukleation und des Partikelwachstums bestehen weiterhin Verständnislücken hinsichtlich der grundlegenden physikalischen und chemischen Prozesse. Insbesondere die möglichen Effekte von Ionen-Partikel-Wechselwirkungen und von Ionenchemie auf die Partikelneubildung werden kontrovers diskutiert. In Ergänzung zu bestehenden Forschungsprogrammen hinsichtlich der Rolle von Ionen im initialen Nukleationsschritt wird vorgeschlagen, Ionen-Partikel-Wechselwirkungen während des anschließenden Partikelwachstums zu untersuchen und sich dabei auf direkte Messungen des Ladungszustands, der Wachstumsraten und der chemischen Zusammensetzung von sekundärem organischem Aerosol zu konzentrieren. Hierzu werden der Ladungszustand und die Wachstumsraten von Partikelpopulationen mit einem modifizierten Mobilitätspartikelspektrometer unter wohldefinierten Randbedingungen in Laborexperimenten quantifiziert. In einem nächsten Schritt werden die neuartigen Messmöglichkeiten unseres Aerosol-Massenspektrometers CAChUP voll ausgeschöpft, um den Beitrag verschiedener organischer Vorläufergase zur chemischen Zusammensetzung von sekundärem organischen Aerosol bei variierenden Ladungszuständen zu quantifizieren. Schließlich werden die Ergebnisse dieser Experimente durch Messungen zur sekundären organischen Partikelbildung bei wohldefinierten Ionenkonzentrationen an einer Aerosolkammer überprüft. Die vorgeschlagene Forschungsagenda ist somit darauf abgestimmt, mögliche ladungs-katalysierte chemische Mechanismen bei der sekundären Aerosolbildung besser einzuordnen.
Das Projekt "NEMo - Nachhaltige Erfüllung von Mobilitätsbedürfnissen im ländlichen Raum" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Abteilung Wirtschaftsinformatik I, Very Large Business Applications durchgeführt. Aufgrund des demographischen Wandels wird es für Landkreise und Gemeinden zunehmend schwieriger, ein Grundangebot an öffentlichen Mobilitätsdienstleistungen wie Bus und Bahn vorzuhalten, ohne die Frage nach notwendiger sozialer Teilhabe, sinnvoller regionaler Wertschöpfung und nicht zuletzt auch realisierbaren Umweltschutzzielen zu stellen. Dabei wird der Mobilitätsbedarf auf dem Land in Zukunft, beispielsweise durch die Ballung von medizinischen Versorgungseinrichtungen und Einkaufszentren in Stadtnähe, weiter zunehmen. Bereits heute stehen die örtlichen Verkehrsbetriebe vor der Herausforderung, die Erreichbarkeit von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Schulen, Gesundheitszentren sowie Freizeitmöglichkeiten aus dem ländlichen Bereich zuverlässig zu gewährleisten. Angesichts dieser Problemlage verfolgt das Forschungsvorhaben NEMo die Entwicklung von nachhaltigen und innovativen Mobilitätsdienstleistungen sowie darauf basierenden Geschäftsmodellen für den ländlichen Raum. Dabei will NEMo neue Mobilitätsangebote schaffen, in denen auch der Bürger zum Mobilitätsanbieter wird. So könnten beispielsweise selten angefahrene Haltepunkte des öffentlichen Personennahverkehrs zusätzlich auch von Privatpersonen mit dem eigenen PKW zur Mitnahme weiterer Personen bedient werden. Durch eine höhere Personenauslastung des privaten PKWs können Versorgungslücken geschlossen und insgesamt das Verkehrsaufkommen und die damit verbundenen negativen Umweltauswirkungen reduziert werden. Zur Planung und Steuerung dieser neuen ländlichen Mobilität nehmen Informations- und Telekommunikationstechnologien eine Schlüsselfunktion ein. Im Rahmen des Vorhabens werden zunächst spezifische Anforderungen und auch Akzeptanzgrenzen dieser neuen Mobilität erfasst und anschließend in ein rechtskonformes Konzept überführt. Von Beginn an werden Bürger und öffentliche Mobilitätsanbieter in das Projekt eingebunden, damit sich die tatsächlichen Bedürfnisse und Hindernisse frühzeitig erkennen, berücksichtigen und lösen lassen. Ein besonderes Augenmerk liegt hier neben der Koordination und Vernetzung aller Akteure, insbesondere auf der Selbstorganisation der Bürger (z. B. Fahrgemeinschaften und Nachbarschaftsauto). Für die Bereitstellung eines umfassenden und offenen Mobilitätsangebots werden wirtschaftliche, gesellschaftliche und organisatorische Konzepte entwickelt. Diese Konzepte werden in einer vernetzten Plattform für den ländlichen Raum Oldenburg und den Landkreis Wesermarsch zusammengeführt, getestet und im engen Dialog mit den Bürgern bewertet. Die VolkswagenStiftung fördert das Projekt NEMo mit ca. als 1,53 Millionen Euro. Neben den acht beteiligten Lehrstühlen wird das Projekt durch eine Vielzahl assoziierte Partner (Kommunen, Kammern, Unternehmen und weitere Forschungseinrichtungen) unterstützt.
Das Projekt "Begleitforschung Elektromobilität" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Graz, Institut für Fahrzeugtechnik FTG durchgeführt. Messtechnische Erfassung von ausgewählten Daten einer Flotte von E-Fahrzeugen - Auswertung der Daten, Erfassung des Nutzerverhaltens - Potenzialabschätzung der Elektromobilität in urbanen Bereichen
Das Projekt "MIND+ Multimodales Reallabor Kooperative Mobilität Frankfurt am Main (MindPLUS)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Stadt Frankfurt am Main - Straßenverkehrsamt durchgeführt. Im Rahmen des Modellvorhabens MIND+ wird die Implementierung eines 'Multimodalen Reallabors Kooperative Mobilität Frankfurt am Main' an der Schnittstelle zum Projekt Frankfurt-MIND (Frankfurt New Mobility: Multimodal, Intelligent, Nachhaltig, Digital) der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH (VGF) ermöglicht und ist Voraussetzung für die weitere Umsetzung eines umweltorientierten Verkehrsmanagements (UVM). Das multimodale Reallabor beinhaltet neben motorisiertem Individualverkehr (MIV) und öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV) auch die Nahmobilität, Radfahrer und Fußgänger und bildet somit die Gesamtmobilität einer Stadt ab. Das Vorhaben schafft die notwendigen technischen Voraussetzungen auf MIV und ÖPNV-Seite zur Verstetigung des Verkehrsflusses und zur Umsetzung multimodaler Reiseketten, insbesondere durch die Ausstattung der Lichtsignalanlagen (LSA) an Kreuzungen mit ÖPNV-Verkehr durch Installation von Roadside-Intelligent Transport System-Stations (R-ITS-S) und der Ertüchtigung von Steuerungseinheiten an Lichtsignalanlagen (LSA). Diese R-ITS-S Systeme bilden die Grundlage für die Kommunikation zwischen Verkehrsteilnehmern und Infrastruktur (Lichtsignalanlagen) in Bezug auf verkehrsrelevante Informationen. Durch die sukzessive Ausstattung der relevanten LSA mit R-ITS-S und weiterer notwendiger Hardware (bspw. Steuergeräten) wird die Steuerbarkeit des MIV signifikant erhöht sowie die notwendige Verknüpfung von MIV und ÖPNV, über standardisierte offene (OCIT-)Schnittstellen, mit der Integrierten Gesamtverkehrsleitzentrale (IGLZ) und dem Verkehrsrechner (IGLZ Kommunikationsrechner (IKR)) ermöglicht. Zusätzlich wird eine Verbindung zum Kommunikations- und Verkehrsleitrechner der VGF im Sinne einer kooperativen Leitstelle geschaffen, wodurch zukünftig verkehrsmittelübergreifend multimodale und intermodale Reiseketten im Gesamtsystem Frankfurt am Main umweltorientiert gesteuert werden können, wodurch eine signifikante Reduktion der NO2 Emissionen möglich ist.
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