API src

Found 34 results.

Neue Mobilitätsformen, Mobilitätsstationen und Stadtgestalt

Das Projekt "Neue Mobilitätsformen, Mobilitätsstationen und Stadtgestalt" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von plan-werkStadt, büro für stadtplanung & beratung GbR durchgeführt. Veränderungen des individuellen Mobilitätsverhaltens haben Einfluss auf neue Mobilitätsformen wie z.B. Carsharing, öffentliche Fahrradverleihsysteme und Fernbusse. Mobilitätsstationen können eine örtliche Verknüpfung für die verschiedenen Verkehrsmittel bieten. Dabei stellt sich die Frage, welche Auswirkungen auf die Stadtgestalt und das Stadtbild durch neue Mobilitätsformen entstehen. In der Studie werden Praxisbeispiele analysiert und evaluiert, um Handlungsempfehlungen für beteiligte Akteure zu formulieren. Ziele: Die Klimaschutz- und Energieeinsparziele der Bundesregierung sind nur zu erreichen, wenn in allen relevanten Handlungsfeldern die Möglichkeiten zur Kohlendioxid-Einsparung genutzt werden. Jeder - zeitweilige oder dauerhafte - Verzicht auf die Nutzung eines eigenen PKW liefert einen Beitrag zum Klimaschutz. Neue Mobilitätsformen stellen einen wichtigen Beitrag zur Substitution privater PKW dar. Sie können aber nur dann ihre Wirksamkeit entfalten, wenn sie niedrige Zugangsbarrieren und eine hohe Akzeptanz in der Nutzung aufweisen. In der Studie sollen die bislang weitgehend getrennt voneinander diskutierten Themen 'Neue Mobilitätsformen', 'Mobilitätsstationen' und 'Einfluss neuer Verkehrsinfrastruktur auf die Stadtgestaltung' im Zusammenhang betrachtet und die wechselseitigen Abhängigkeiten untersucht werden. Im Ergebnis sollen Handlungsempfehlungen für künftige Anforderungen an Verkehrsinfrastrukturen sowie potenzielle Kooperationsformen und -möglichkeiten verschiedener Akteure abgeleitet werden, die sich an Kommunen und andere Partner neuer Mobilitätsformen richten. Durch das Aufzeigen guter Beispiele sollen u. a. Ressentiments abgebaut und die Akzeptanz, insbesondere in stadtgestalterischer Hinsicht, erhöht werden.

Erarbeitung eines Leitfadens für die Kommunikation von bodenbezogenen Themen für Verbraucher und Konsumenten

Das Projekt "Erarbeitung eines Leitfadens für die Kommunikation von bodenbezogenen Themen für Verbraucher und Konsumenten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von agrathaer GmbH durchgeführt. Mit dem Internationalen Jahr des Bodens gelang es, in 2015 die mediale Aufmerksamkeit auf die zentrale Bedeutung des Bodens für unser Leben zu lenken. Durch Fachveranstaltungen, Foto- und Kunstausstellungen, Fortbildungsangebote, Broschüren u.v.m. konnten die Öffentlichkeit und die Politik für den Boden sensibilisiert werden. Dabei ging primär um die Vermittlung von Botschaften über die Bedeutung des Bodens, seine Schönheit und sein Gefährdung. In diesem Projekt rücken erstmals die Handlungsmöglichkeiten jedes Einzelnen zum Bodenschutz im Alltag in den Fokus der Betrachtung. Die Bereitschaft jedes Einzelnen einen Beitrag zum Bodenschutz zu leisten, setzt jedoch die Befähigung zum Handeln voraus. Die Komplexität des Bodens erschwert es, Bodenschutzthemen eingängig zu kommunizieren. Das vorliegende Projekt liefert dafür wichtige methodische Grundlagen. Das UBA hat Ende 2016 in Abstimmung mit DBG (Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft), BVB (Bundesverband Boden), ITVA (Ingenieurtechnischer Verband Altlasten), KBU (Kommission Bodenschutz beim UBA) und ELSA (Europäisches Bodenbündnis) einen ersten Textentwurf für Handlungsempfehlungen zum Bodenschutz im Alltag erarbeitet. Mit diesen Empfehlungen sollen insbesondere die Verbraucher und Konsumenten angesprochen werden. Themen wie der Kauf torffreier Blumenerde, die Verringerung des Fleischkonsums, der bewusste Umgang mit Lebensmitteln sowie die sachgerechte Nutzung der Biotonne sind nur eine kleine Auswahl der betrachteten Handlungsfelder. Projektziele: 1. Veröffentlichung von Handlungsempfehlungen zum Bodenschutz im Alltag (Papierprint und Webseite) 2. Leitfaden für die Kommunikation von Bodenthemen

Beitrag zu Korallenriffen als Gemeinschaftsgut

Das Projekt "Beitrag zu Korallenriffen als Gemeinschaftsgut" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Leibniz Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, Forschungsbereich Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement durchgeführt. Tropische Korallenriffe bieten sowohl auf lokaler wie auf globale Ebene eine Vielzahl von Ökosystem-Dienstleistungen. Sie sind das Habitat unzähliger Fischarten, schützen Küstenlinien, sind touristischer Erholungsraum und beherbergen eine große Artenvielfalt. Tropische Riffe sind jedoch in großem Umfang auch schädigenden Faktoren ausgesetzt, die von unterschiedlichen Akteuren herrühren, so zum Beispiel Versauerung der Ozeane, Temperaturanstieg, Eutrophierung oder Überfischung. Aus ökonomischer Perspektive stellen Korallenriffe ein Gemeinschaftsgut dar. Von einer Stressreduzierung würden alle Beteiligte profitieren. Das Streben nach individuellen Vorteilen schafft jedoch Anreize, die Zerstörung fortzusetzen. Dieses Projekt leistet durch den Einsatz verschiedener Methoden aus Wirtschaftswissenschaft, Ethnographie und Ökologie einen Beitrag zur Lösung der Krise der tropischen Korallenriffe. Ziel ist zu untersuchen, unter welchen Bedingungen die Menschen bereit sind, zu einer solchen Lösung beizutragen. Die Ergebnisse werden in Managementansätze zur Bewältigung der Krise einfließen. Das Projekt ist insofern innovativ, als es sich auf eine ökologische Ressource konzentriert, aber den Schwerpunkt auf die Rolle des Menschen als primärem Einflussfaktor legt. Auch wird erstmalig durch die Kombination verschiedener Methoden die Wechselwirkung zwischen globalen und lokalen kollektiven Handlungsmustern untersucht. Im Rahme des Projekts beteiligt sich das ZEW mit Labor- und Feldexperimenten, die gezielt im interkulturellen Kontext durchgeführt werden. Ziel ist es interkulturelle Unterschiede im Umgang mit sozialen Dilemmata zu untersuchen und mehr über adäquate Rahmenbedingung zu erfahren, die helfen können solche Dilemmata zu überwinden.

Einstellungen, Wissen und Verhalten zu zentralen Umweltproblemen -International vergleichende Umfrage (ISSP)

Das Projekt "Einstellungen, Wissen und Verhalten zu zentralen Umweltproblemen -International vergleichende Umfrage (ISSP)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Zentrum fuer Umfragen, Methoden und Analysen durchgeführt. Deutscher Teil des ISSP-2000 Modules zu Umweltfragen. Erhebung in 35 Laendern parallel. Ziel: international vergleichende Erhebung der wesentlichen topoi der Umweltforschung: u.a. Weltsicht und Umwelt, Wissen und Umwelt, Risikoabschaetzung, Einstellungen zu Policyfragen und Verhaltensberichte. Teilweise werden Fragen aus 1993 repliziert, um einen Zeitvergleich zu ermoeglichen. Die Ergebnisse der Studie aus 1993 ergab u.a. fuer Europa: es erscheint nicht angezeigt ueber die unterschiedlichen europaeischen Kulturzonen und Klimazonen hinweg strikte Harmonisierungen und einheitliche Technologien zu implementieren. Dies beruht auf den damals noch drastischen Unterschieden zwischen den beobachteten Laendern auf wichtigen Sektoren wie Messung des Wasser- und Energieverbrauches, der Muellsortierung und der Umweltkenntnisse. Ein weiteres Ergebnis war die Ablehnung von drastischen staatlichen Massnahmen und die Befuerwortung von Anreizsystemen. Die neue Studie wird wichtige Aufschluesse ueber mittelfristige Veraenderungen, auch hinsichtlich der Policyfragen in Deutschland und auf fuenf Kontinenten geben.

Teilvorhaben 2: WI - Governance und Geräte

Das Projekt "Teilvorhaben 2: WI - Governance und Geräte" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH durchgeführt. Die Bundesregierung hat ein ehrgeiziges Energiekonzept vorgelegt. Es kann davon ausgegangen werden, dass seine Umsetzung nur mit einer Kombination von Energiesuffizienz, Konsistenz und Energieeffizienz erfolgreich umgesetzt werden kann. Bisher kaum erforscht sind Ansätze zur Energiesuffizienz. Diese sollen in diesem Projekt für den Sektor 'Private Haushalte' im Konsumfeld Bauen / Wohnen untersucht werden. Dies beinhaltet Beobachtungen, Analysen und die partizipative Weiterentwicklung von Ansätzen. Die Analysen und praktischen Anwendungen von Ansätzen sollen Erkenntnisse für die Erarbeitung von Governance-Leitlinien und integrierten Politikpaketen liefern, um die Implementierung von Energiesuffizienzansätzen in Zukunft zu erleichtern. Das Teilvorhaben 2: 'WI - Governance und Geräte' fokussiert zum einen in AP2 auf die Potenzialanalyse von Suffizienzansätzen bei der Gerätenutzung und durch Beratungsangebote sowie auf versorgungsökonomische Analysen des Haushalts, zum anderen auf die Entwicklung allgemeiner Governance-Leitlinien und darauf basierender konkreter politischer Instrumentenpakete in AP3. Dies erfolgt in enger Kooperation mit den Praxispartnern und bei Einbindung der Erkenntnisse aus den anderen Teilarbeitspaketen. Weiter ist das WI beteiligt an der quantitativen Analyse der Potenziale und der Akzeptanz der Ansätze sowie an der theoretischen Rahmenanalyse (AP1). Zudem wirkt das WI an der Kommunikation der Projektergebnisse nach Außen mit.

Teilvorhaben: TU Berlin; 'E3-VS'

Das Projekt "Teilvorhaben: TU Berlin; 'E3-VS'" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Berlin, Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP), Arbeitsgruppe Infrastrukturökonomie und -management durchgeführt. Ein einheitliches verkehrsträgerübergreifendes, und benutzerfreundliches Informations- und Abrechnungssystem, das einen diskriminierungsfreien Zugang für verschiedene Anbieter von Mobilitätsdienstleistungen ermöglicht, kann entscheidend zu einer erfolgreichen Einbindung der Elektromobilität in das Verkehrssystem beitragen. Im Rahmen des Projekts E3-VS werden daher integrierte Mobilitätskartenlösungen untersucht, die eine effiziente und attraktive Verknüpfung der Elektromobilität mit Angeboten des ÖPNV zu einer intermodalen Wegekette ermöglichen. Ziel dieses Projekts ist die Erarbeitung wesentlicher institutioneller und organisatorischer Grundlagen für die Einführung und das nachhaltige Angebot einer Mobilitätskarte. Mittelfristig soll der Anteil des Umweltverbunds an städtischen Fahrten dadurch erhöht werden und in der Folge zu einer Reduktion des motorisierten Individualverkehrs beitragen. Die Arbeiten des Fachgebiets Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP) der TU Berlin im Rahmen des Projekts fokussieren sich auf eine ökonomische Analyse unterschiedlicher Optionen für die institutionelle Ausgestaltung der Beziehungen zwischen den einzelnen Anbietern von Mobilitätsdiensten. Hierbei sollen insbesondere Schnittstellen im Rahmen von Abrechnungs- und Informationssystemen untersucht werden.

Teilvorhaben 1: IFEU - Energiesuffizienz in Haushalten und Kommunen

Das Projekt "Teilvorhaben 1: IFEU - Energiesuffizienz in Haushalten und Kommunen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH durchgeführt. Ausgehend von der These, dass das Energiekonzept der Bundesregierung nur mit einer Kombination von Energiesuffizienz, Konsistenz und Energieeffizienz erfolgreich umgesetzt werden kann, sollen in dem vorliegenden Vorhaben Ansätze zur Energiesuffizienz für den Sektor 'Private Haushalte' fokussiert auf das Konsumfeld Bauen/Wohnen beobachtet, analysiert, verallgemeinert und partizipativ weiterentwickelt werden. Aus den Erkenntnissen und Erfahrungen der Analyse und der praktischen Anwendung der Energiesuffizienzansätze werden anschließend Governance-Leitlinien abgeleitet, mit denen die Verbreitung von Energiesuffizienzansätzen erleichtert und bestärkt werden kann. Im Teilvorhaben 1 'IFEU - Energiesuffizienz in Haushalten und Kommunen' werden schwerpunktmäßig Analysen auf Haushalts- und kommunaler Ebene durchgeführt sowie in enger Zusammenarbeit mit den Praxispartnern die Integration der entwickelten Energiesuffizienzansätze und -strategien bei energieverbrauchsrelevanten Produkten, Dienstleistungen, Infrastrukturen, Maßnahmen oder Aktionen der Praxispartner eruiert und erprobt. Darüber hinaus ist das IFEU im AP 3 an der Entwicklung exemplarischer konkreter Vorschläge für politische Instrumente, mit denen Energiesuffizienzansätze systematisch angewendet und verbreitet werden sollen, beteiligt. Zudem übernimmt das IFEU die Koordination des Gesamtvorhabens der Rahmenanalyse (AP 1) sowie der Teilarbeitspakete AP 2.2, AP 2.3 und AP 3.1.

Teilvorhaben: FhG

Das Projekt "Teilvorhaben: FhG" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation durchgeführt. Ziel des Projektes ist die Attraktivitäts- und Nutzungssteigerung von Elektromobilität durch die multimodale Verknüpfung elektromobiler Angebote sowohl im Individualverkehr als auch im ÖPNV. Fokus ist die Maximierung des Kundennutzens durch eine Vereinfachung der Systemzugänge und eine zielgruppengerechte Konzeption und Vermarktung der Angebote. Basis dieses Vorhabens ist ein deutlicher Fortschritt in der Informations-, Zugangs- und Abrechnungstechnologie, die als System in dieser Form und Komplexität weltweit noch nicht existiert und damit Vorbildcharakter erlangen wird. Das Fraunhofer IAO übernimmt im Projekt die Querschnittsaufgabe, die Projektergebnisse und deren Auswirkungen Arbeitspaket-übergreifend zu erheben, zu evaluieren, zu kommunizieren und Transfermaßnahmen darzustellen sowie den Nutzer und die Öffentlichkeit frühzeitig einzubinden. Dazu werden Evaluierungskonzepte in den Bereichen Nutzeranforderungen und -akzeptanz, Mobilitätsverhalten sowie Geschäftsmodelle und Akteursstrukturen entwickelt und umgesetzt. Während der Umsetzungsphase der Projektergebnisse im Feldtest werden die entwickelten Lösungen und umgesetzten Anforderungen auf die Akzeptanz beim Nutzer untersucht. Zentraler Bestandteil zur Erfassung des intermodalen Reiseverhaltens als Grundlage zur Bewertung von Änderungen im Mobilitätsverhalten der Teilnehmer ist die Entwicklung eines Smartphone-basierten Erhebungsinstruments, welches die Erfassung intermodal zurückgelegter Wegeketten ermöglicht.

Komplementäre Nutzung verschiedener Energieversorgungskonzepte als Motor gesellschaftlicher Akzeptanz und individueller Partizipation zur Transformation eines robusten Energiesystems - Entwicklung eines integrierten Versorgungsszenarios Versorgungsszenarios

Das Projekt "Komplementäre Nutzung verschiedener Energieversorgungskonzepte als Motor gesellschaftlicher Akzeptanz und individueller Partizipation zur Transformation eines robusten Energiesystems - Entwicklung eines integrierten Versorgungsszenarios Versorgungsszenarios" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme durchgeführt. Ziel von 'KomMA-P' ist es, die gesellschaftlichen und technisch-ökonomischen Bedingungen der Energiewende in ihrer Interaktion zu untersuchen. Zentraler Fokus des Vorhabens ist die Wechselwirkung zwischen technischen und partizipativen Optionen, den damit verknüpften Kosten, Infrastrukturmaßnahmen und deren jeweiligen Akzeptanz. Dabei wird ausgegangen, dass Information, Anreizsysteme und verhaltensorientierten Partizipationsmöglichkeiten - wie bspw. Lastmanagement oder Energieeffizienzmaßnahmen - vermittelnd auf die Akzeptanz von Infrastruktur, Kosten und andere Veränderungen wirken, da sie Verständnis für die Gesamtzusammenhänge und gleichzeitig Chancen für eigenverantwortliche Handlungssteuerung bieten. Im Teilvorhaben wird mit zueinander kompatiblen Werkzeugen untersucht, in welchem Zusammenspiel regionale und überregionale Technologieportfolios technisch, ökonomisch und im Hinblick der gesellschaftlichen Akzeptanz empfehlenswert sind. Eine wissenschaftlich-heuristische Modellbildung zur Wechselwirkung zwischen technischen Optionen (und damit verknüpften Kosten, Infrastrukturmaßnahmen) und partizipativen Optionen (bspw. Lastmanagement oder Energieeffizienzmaßnahmen) sowie der vermittelnden Kraft von Partizipationsmöglichkeiten auf die Akzeptanz von Infrastruktur, Kosten und andere Veränderungen sichert die wissenschaftliche Verwertbarkeit. Angestrebtes Ziel ist es dabei, kostenoptimierte Transitionspfade zu entwickeln, die durch geeignete Partizipationsmöglichkeiten breiter Bevölkerungsgruppen auf eine hohe Akzeptanz treffen.

Zielkonflikt beim Lebensmitteleinkauf: Konventionell regional, ökologisch regional oder ökologisch aus entfernteren Regionen?

Das Projekt "Zielkonflikt beim Lebensmitteleinkauf: Konventionell regional, ökologisch regional oder ökologisch aus entfernteren Regionen?" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Kassel, Fachbereich 11 Ökologische Agrarwissenschaften, Fachgebiet Agrar-und Lebensmittelmarketing durchgeführt. 1. Vorhabenziel: Dieses Forschungsvorhaben beschäftigt sich mit dem Zielkonflikt, den Verbraucher haben, wenn sie vor der Wahl zwischen regionalen, konventionellen Produkten, regionalen, ökologischen Produkten und ökologischen Produkten aus weit entfernten Regionen stehen. Darüber hinaus werden die Einflussfaktoren auf die Kaufentscheidung und die Kaufmotive der Verbraucher abgefragt. So können Aussagen über die Präferenzen der Verbraucher bezüglich der Herkunft von Lebensmitteln getroffen werden. Die Ergebnisse der Kaufsimulation und die darauf aufbauenden Empfehlungen für die Praxis werden auf einem Workshop mit Experten diskutiert und anschließend entsprechend der Empfehlungen überarbeitet. 2. Arbeitsplanung: Zuerst werden basierend auf der aktuellen Literatur Hypothesen und Forschungsfragen entwickelt, die dann in dem Forschungsdesign umgesetzt werden. Die Literaturanalyse wird projektbegleitend fortgeführt. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wird eine Kaufsimulation kombiniert mit einem standardisierten Fragebogen in vier Regionen Deutschlands durchgeführt. Die Ergebnisse werden analysiert um Strategien für die Sortimentsgestaltung zu entwickeln. Gegen Ende der Projektlaufzeit wird ein Praxisworkshop organisiert und weiterhin werden die Ergebnisse in Zeitschriften veröffentlicht und auf Tagungen verbreitet.

1 2 3 4