Das Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines quantitativen Verständnisses der dynamischen biogeochemischen Prozesse in Auesedimenten, um zu einer prozessbasierten Abschätzung der Umsetzungsprozesse redox-sensitiver Spezies wie Stickstoff und Schwefel und von Herbiziden wie Glyphosat und MCPA zu gelangen. Untersuchungskampagnen (Bohrungen) unter unterschiedlichen Randbedingungen (Hochwasser, Trockenheit, Wiederbefeuchtung) in Kombination mit zielgerichteten Laborexperimenten sollen aufzeigen, wie hydrologische Faktoren, die im Hinblick auf die Umsetzung von Schadstoffen relevanten biogeochemischen Prozesse steuern.
Das Moorschutzkonzept wurde in den Jahren 1996 bis 1998 vom Landschaftsministerium und Umweltministerium entwickelt und im Frühjahr 2000 durch die Landesregierung bestätigt.
Schwerpunkt des Konzeptes sind der Schutz und der Erhalt der verbliebenen naturnahen Moore sowie die Renaturierung von bis zu 75.000 ha Mooren in überflutungsgefährdeten Bereichen und in Mooren, für die M-V eine besondere Verantwortung innerhalb der EU wahrnimmt.
Für weitere 40.000- 60.000 ha Moorflächen wird das Förderprogramm zur "Naturschutzgerechten Grünlandnutzung" angeboten. Alle anderen Moorflächen sollen entsprechend der guten fachlichen Praxis der landwirtschaftlichen Nutzung bewirtschaftet werden.
Mit der Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zum Schutz und zur Entwicklung von Mooren am 24.08.2000 werden Vorhaben ermöglicht, die den ökologischen Zustand in den Mooren verbessern sollen.
This publication compares different methodological approaches to accounting for greenhouse gas emissions from peatlands in Germany: national GHG reporting under the UN Climate Convention, corporate reporting based on the GHG Protocol, and standards for peatland climate protection projects. It analyses differences in objectives, spatial and temporal references, and methodological accuracy. The study addresses public experts and decision-makers, supporting them in critically assessing the quality and limitations of each approach and selecting suitable methods for climate protection strategies. Veröffentlicht in Fact Sheet.
Die Publikation vergleicht verschiedene methodische Ansätze zur Erfassung von Treibhausgasemissionen aus Mooren in Deutschland: die nationale THG-Berichterstattung nach Klimarahmenkonvention, unternehmerische Berichterstattung nach GHG Protocol sowie Standards für Moorklimaschutzprojekte. Analysiert werden Unterschiede in Zielsetzung, räumlich-zeitlichem Bezug und methodischer Genauigkeit. Die Studie richtet sich an Fachöffentlichkeit und Entscheidungsträger*innen und unterstützt sie dabei, die Aussagekraft und Grenzen der jeweiligen Ansätze kritisch abzuwägen sowie geeignete Methoden für Klimaschutzstrategien zu wählen. Veröffentlicht in Climate Change | 51/2025.
Coastal wetlands can serve as natural laboratories for assessing the future impacts of sea-level rise and the intricacies of the effect of sulfate (SO42-) on emissions of greenhouse gases, such as methane (CH4) and carbon dioxide. In the case of previously drained and freshened wetlands, we can observe how freshwater terrestrial microbial communities react and adapt to intrusion of SO42- rich saline waters. We conducted a 3-month anoxic incubation experiment with soil extracted from a peatland on the German Baltic coast which was rewetted with brackish water in late 2019 to examine how microbial communities at the site had adapted to the new conditions after two years. Soil slurries were incubated at a moderate temperature of 15 °C at two different salinities (reflecting surface water and average peat soil water salinity) and sampled at 8 timepoints. At each timepoint 5 replicates of each treatment were destructively harvested and sampled for concentrations of CH4, dissolved inorganic carbon (DIC), total aqueous organic carbon, SO42-, ammonium, and other major ions, pH values, qPCR analysis, and δ13DIC and δ13CH4 values.