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Long-term CO2 and CH4 flux measurements and associated environmental variables from a rewetted peatland

Abstract

Rewetted Peatland_GHG analysis Code: software packages (R and Matlab) for the calculation of greenhouse gas (GHG) fluxes at a rewetted peatland

Abstract

Entwickeln von Anreizen für Paludikultur zur Umsetzung der Klimaschutzziele 2030 und 2050

Für die Erreichung der deutschen und internationalen Klimaschutzziele bis zu den Jahren 2030, 2045 und 2050 müssen die Treibhausgas (THG)-Emissionen aus der Entwässerung und landwirtschaftlichen Nutzung von Moorböden - im Jahr 2020 rund 42 Mio. Tonnen CO2-Äq., fast 80 % aller Emissionen aus Moorböden - substanziell reduziert werden. Die wirkungsvollste Maßnahme dafür ist die vollständige Wiedervernässung sämtlicher Moorböden. Eine klimafreundliche Weiterführung der Bewirtschaftung und Biomasse-Nutzung kann durch Paludikulturen erfolgen. In Anlehnung an das evidenzbasierte 1,5˚C-Ziel des Übereinkommens von Paris müsste eine weitgehende Wiedervernässung nahezu aller landwirtschaftlich genutzter Moorböden mit einem Flächenumfang von 1,3 Mio. ha bis spätestens zum Jahr 2050 erfolgen. Aus dieser Zielvorgabe wird unabhängig von den Umsetzungschancen ein maximales theoretisches Flächenpotenzial für eine nasse Moorbodenbewirtschaftung abgeleitet. Darauf aufbauend werden mögliche Finanzierungsinstrumente analysiert und der fiskalische Finanzbedarf für die Wiedervernässung sowie die Umstellung auf Paludikultur in einem Szenario Paludi-Anreize berechnet. Um Paludikultur mit finanziellen Anreizinstrumenten zielgerichtet fördern zu können, müssen bestehende rechtliche und politische Rahmenbedingungen, vor allem die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union, angepasst werden. Auf der Basis von Näherungswerten für die Kosten der Wiedervernässung sowie der Etablierung von Paludikultur wird ein theoretischer Orientierungswert für den fiskalischen Finanzbedarf ausgewählter Finanzierungsansätze ermittelt. Neben den kostenorientierten Förderungen wird eine Klimaschutzprämie diskutiert und kalkuliert, die die Wiedervernässung der Flächen anreizen soll. Der errechnete Orientierungswert für das Szenario Paludi-Anreize liegt bei 21 Mrd. Euro (2022 - 2049), wovon etwa 60 % auf eine Klimaschutzprämie entfallen und 24 % auf die Kosten für die Umstellung auf Paludikultur. Der volkswirtschaftliche Nutzen durch die Wiedervernässung übersteigt mit 67,5 Mrd. Euro vermiedener Klimafolgeschäden deutlich den Finanzbedarf. Die vorliegende Studie ist keine Machbarkeitsstudie. Sie stellt ein mögliches Szenario für die Förderung der Wiedervernässung und Umsetzung von Paludikultur dar, damit die klimaschutzpolitischen Ziele erreicht werden können. Quelle: Forschungsbericht

Moorschutzkonzept der Landesregierung

Das Moorschutzkonzept wurde in den Jahren 1996 bis 1998 vom Landschaftsministerium und Umweltministerium entwickelt und im Frühjahr 2000 durch die Landesregierung bestätigt. Schwerpunkt des Konzeptes sind der Schutz und der Erhalt der verbliebenen naturnahen Moore sowie die Renaturierung von bis zu 75.000 ha Mooren in überflutungsgefährdeten Bereichen und in Mooren, für die M-V eine besondere Verantwortung innerhalb der EU wahrnimmt. Für weitere 40.000- 60.000 ha Moorflächen wird das Förderprogramm zur "Naturschutzgerechten Grünlandnutzung" angeboten. Alle anderen Moorflächen sollen entsprechend der guten fachlichen Praxis der landwirtschaftlichen Nutzung bewirtschaftet werden. Mit der Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zum Schutz und zur Entwicklung von Mooren am 24.08.2000 werden Vorhaben ermöglicht, die den ökologischen Zustand in den Mooren verbessern sollen.

Gutachten zur Wiederherstellung des Teschower Sees, Landkreis Rostock, Teil I u. II

Enthält Angaben zu landschaftsökologischer Bedeutung des Gebietes und zu historischen und aktuellen Nutzungsformen. Enthält weiterhin Kartiererergebnisse, Pflege- und Entwicklungsempfehlungen der Gewässer, des Grünlandes, des Waldes und der Jagd.

Neue Impulse für den Klimaschutz durch Moorbodenschutz: Datengrundlagen, europäischer Kontext und Perspektiven nach 2045

Das Projekt "Neue Impulse für den Klimaschutz durch Moorbodenschutz: Datengrundlagen, europäischer Kontext und Perspektiven nach 2045" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Humboldt-Innovation GmbH durchgeführt. Damit die Klimaschutzziele in den Sektoren LULUCF und Landwirtschaft erreicht werden können, müssen ambitionierte Klimaschutzmaßnahmen durch Moorbodenschutz (Moorklimaschutzmaßnahmen) angestoßen und umgesetzt werden. Die wichtigste Maßnahme ist dabei die Wiedervernässung drainierter Moorböden. Diese Aufgabe ist mit einer tiefgreifenden Transformation für die Beteiligten verbunden, die als solche anerkannt werden muss, dabei aber nicht als prohibitives Hindernis gesehen werden darf. Es ist wesentlich, die Umsetzung von Moorklimaschutzmaßnahmen stetig zu verbessern. Die wissenschaftliche Untersuchung und Weiterentwicklung von Datengrundlagen können ebenso wie die Analyse erfolgsversprechender Moorklimaschutzansätze im europäischen Kontext dazu beitragen, die Umsetzung von Wiedervernässungen und anderen Interventionen zum Moorklimaschutz für die Beteiligten zu erleichtern und eine dauerhafte klimafreundliche Moornutzung zu ermöglichen. Entsprechend zielt dieses Forschungsvorhaben darauf ab, auf drei Feldern neue Impulse für den Moorklimaschutz zu setzen: 1. Datengrundlagen und Bilanzierung der Klimawirkung von Mooren, 2. Moorschutz in anderen europäischen Staaten und 3. Perspektiven für den Moorklimaschutz nach 2045.

Teilvorhaben: Rettung der Flussperlmuschel in Südostbayern

Das Projekt "Teilvorhaben: Rettung der Flussperlmuschel in Südostbayern" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Landkreis Passau durchgeführt. Das Projekt MARA hat die Entwicklung und Stabilisierung selbsterhaltender, funktionaler Populationen der Flussperlmuschel sowie der vergesellschafteten Verantwortungsarten Bachforelle, Huchen und Nase zum Ziel. Weiterhin soll über die Maßnahmen ein Beitrag für einen naturnahen Wasserhaushalt der Gewässereinzugsgebiete geleistet werden, damit deren Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel erhöht wird. Über ein Nachzuchtprogramm soll vor allen Dingen bei der akut vom Aussterben bedrohten Flussperlmuschel sowie der für ihre Fortpflanzung notwendigen Bachforelle der kurzfristige Erhalt der lokalen Bestände gesichert werden. Über Maßnahmen zur Aufwertung und Verbesserung des Lebensraums sollen gleichzeitig geeignete Bedingungen für eine natürliche Fortpflanzung der Bestände hergestellt werden. Hierunter fallen die Behebung struktureller Defizite in den Gewässern, die anhand von Renaturierungsmaßnahmen adressiert werden. Mit Maßnahmen in den Einzugsgebieten der Gewässer soll deren Qualität als Lebensraum weiter gesteigert werden, indem der Sediment-, Nähr- und Schadstoffeintrag durch Vermeidungs- und Minimierungsmaßnahmen verringert wird. Zusätzlich sollen die Auswirkungen von durch den Klimawandel verstärkt auftretenden Extremabflüssen (sowohl Hoch- als auch Niedrigwasser) anhand von Maßnahmen zur Wasserspeicherung in der Fläche wie z.B. durch Wiedervernässung von Feuchtflächen verringert werden. Alle Maßnahmen werden durch eine frühzeitige Einbindung von Anliegern sowie intensive Öffentlichkeitsarbeit flankiert. Durch ein breit gefächertes Umweltbildungs- und Exkursionsprogramm sowie die Erstellung einer Kinderbroschüre sollen vor allem Kinder und Jugendliche für das Thema sensibilisiert und begeistert werden.

Ökonomisch und ökologisch tragfähige moorbodenerhaltende Grünlandbewirtschaftung

Das Projekt "Ökonomisch und ökologisch tragfähige moorbodenerhaltende Grünlandbewirtschaftung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein durchgeführt. Die Stiftung Naturschutz-S-H und die CAU führen das Verbundprojekt KlimaFarm durch. Die Laufzeit beträgt 10 Jahre (01.12.2021 bis 30.11.2031, das Budget beträgt 14,3 M Euro. Es wird ein Fördervolumen in Höhe von 12,7 M Euro beantragt. Entwässerte Moore tragen durch ihre Treibhausgas (THG)-Emission erheblich zum Klimawandel bei. Zur Reduzierung der THG-Emissionen bedarf es der großflächigen Wiedervernässung von Moorböden. Um die Akzeptanz der Landeigentümer*innen und Landnutzer*innen für die Maßnahmen zu gewinnen, müssen ökonomische Alternativen zur herkömmlichen Nutzung für die Landwirtschaft entwickelt werden. Das Projekt KlimaFarm vereint eine klimapositive Vernässung von Grünland auf Moorstandorten (Modul 1) mit einer weiteren wirtschaftlichen und moorbodenerhaltenden Nutzung der Flächen (Modul 2). Das Kernstück ist die KlimaFarm in der Eider-Treene-Sorge-Region. Es sollen Verfahren für die Beerntung von 405 ha vernässter Moorgrünlandfläche und Logistikketten entwickelt und erprobt werden, um über das Vorprodukt Gras/Graspellets (Modul 2) die Veredelung zu Pflanzenkohle und Graspapier zu erreichen (Modul 3). Begleitet werden diese Maßnahmen durch Messungen der Wasserstände und der THG-Emissionen und ein Monitoring der Biodiversität. Parallel werden die erprobten Ernte- und Logistikketten betriebswirtschaftlich und in Hinblick auf ihre Klimawirksamkeit bewertet (Modul 4). Daneben dienen die THG-Messdaten der Validierung einer Künstlichen Intelligenz, die eine konkrete Vorhersage für zu erwartende Einsparungen von THG-Emissionen ermöglichen soll (Modul 5). Über intensive Öffentlichkeitsarbeit mit Symposien, einer Ausstellung, Hoftagen und Workshops soll der Wissenstransfer sicher gestellt werden (Modul 6). Die auf den Flächen der Stiftung Naturschutz zu erprobenden Methoden werden auf weitere landwirtschaftliche Flächen übertragbar sein und damit Landwirt*innen Anreize für die Umstellung auf eine moorbodenschonende Bewirtschaftung ihrer Grünlandflächen bieten.

Ökonomisch und ökologisch tragfähige moorbodenerhaltende Grünlandbewirtschaftung

Das Projekt "Ökonomisch und ökologisch tragfähige moorbodenerhaltende Grünlandbewirtschaftung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung, Abteilung Grünland und Futterbau/Ökologischer Landbau durchgeführt. Die Stiftung Naturschutz-S-H und die CAU führen das Verbundprojekt KlimaFarm durch. Die Laufzeit beträgt 10 Jahre (01.12.2021 bis 30.11.2031, das Budget beträgt 14,3 M Euro. Es wird ein Fördervolumen in Höhe von 12,7 M Euro beantragt. Entwässerte Moore tragen durch ihre Treibhausgas (THG)-Emission erheblich zum Klimawandel bei. Zur Reduzierung der THG-Emissionen bedarf es der großflächigen Wiedervernässung von Moorböden. Um die Akzeptanz der Landeigentümer*innen und Landnutzer*innen für die Maßnahmen zu gewinnen, müssen ökonomische Alternativen zur herkömmlichen Nutzung für die Landwirtschaft entwickelt werden. Das Projekt KlimaFarm vereint eine klimapositive Vernässung von Grünland auf Moorstandorten (Modul 1) mit einer weiteren wirtschaftlichen und moorbodenerhaltenden Nutzung der Flächen (Modul 2). Das Kernstück ist die KlimaFarm in der Eider-Treene-Sorge-Region. Es sollen Verfahren für die Beerntung von 405 ha vernässter Moorgrünlandfläche und Logistikketten entwickelt und erprobt werden, um über das Vorprodukt Gras/Graspellets (Modul 2) die Veredelung zu Pflanzenkohle und Graspapier zu erreichen (Modul 3). Begleitet werden diese Maßnahmen durch Messungen der Wasserstände und der THG-Emissionen und ein Monitoring der Biodiversität. Parallel werden die erprobten Ernte- und Logistikketten betriebswirtschaftlich und in Hinblick auf ihre Klimawirksamkeit bewertet (Modul 4). Daneben dienen die THG-Messdaten der Validierung einer Künstlichen Intelligenz, die eine konkrete Vorhersage für zu erwartende Einsparungen von THG-Emissionen ermöglichen soll (Modul 5). Über intensive Öffentlichkeitsarbeit mit Symposien, einer Ausstellung, Hoftagen und Workshops soll der Wissenstransfer sicher gestellt werden (Modul 6). Die auf den Flächen der Stiftung Naturschutz zu erprobenden Methoden werden auf weitere landwirtschaftliche Flächen übertragbar sein und damit Landwirt*innen Anreize für die Umstellung auf eine moorbodenschonende Bewirtschaftung ihrer Grünlandflächen bieten.

Brandenburgs Luchgebiete klimaschonend bewahren - Initiierung einer moorerhaltenden Stauhaltung und Bewirtschaftung

Das Projekt "Brandenburgs Luchgebiete klimaschonend bewahren - Initiierung einer moorerhaltenden Stauhaltung und Bewirtschaftung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. durchgeführt. Das Projekt Teil des Gesamtvorhabens 'Moorbodenschutz' und fokussiert auf die Entwicklung effizienter Verfahrensketten für die nachhaltige Nutzung von Biomasse von wiedervernässten Flächen der Landwirtschaft. Es werden standortangepasste landwirtschaftliche Verfahren entwickelt, die eine zuverlässige Bereitstellung von Biomasse aus der Landwirtschaft für die stoffliche Verwertung in innovativen Produkten (z.B. Fasern für Bau-, Dämmstoff- und Papierindustrie; Torfersatzstoffe) in hoher Qualität sicherstellt. Hierfür wird die gesamte landwirtschaftliche Produktionskette von Anbau, Ernte, Lagerung bis zur Biomasselogistik standortspezifisch entwickelt und optimiert. Auf Basis des im Projekt erlangten Wissens zu Ertrag, Biodiversität und jahreszeitlicher Rohstoffverfügbarkeit sowie neuer Produktlösungen werden Wertschöpfungsketten entworfen und die für die Realisierung erforderlichen Akteure vernetzt. Für Reststoffströme aus den Verfahren der stofflichen Nutzung können energetische Verwertungsalternativen im Sinne von Nutzungskaskaden in diese Wertschöpfungsketten integriert werden. Die im Projekt in den drei Kerngebieten zu etablierenden Moorhöfe dienen sowohl zur praxisnahen kontinuierlichen Verfahrensentwicklung als auch als Best-Practice Beispiele für die überregionale Demonstration der Entwicklungslösungen von der Landwirtschaft bis zum Endprodukt.

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