Das Projekt "Teilvorhaben: Entwicklung der KIWaSuS-Plattform mit Schwerpunkt KI-Engine und Basiskomponenten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von neusta software development West GmbH durchgeführt. Im Rahmen des Gesamtvorhabens KIWaSuS soll ein Echtzeitwarn- und Echtzeitmanagementsystem für urbane Sturzfluten unter Einsatz von KI-Verfahren, insbesondere maschinellen Lernverfahren, entwickelt werden. Als Spezialist für KI-Anwendungen und webbasierte Portallösungen wird neusta software development west (neusta) eine Plattform zum GV beisteuern, die den gesamten Lebenszyklus datengetriebener Anwendungen abdeckt. Einerseits liefert neusta in seinem Teilvorhaben Konzeption und Erstellung von echtzeitfähigen KI-Modellen inklusive der zugrunde liegenden Datenplattform. Andererseits baut neusta darauf webbasierte Fachanwendungen und Visualisierungen für interne und externe Nutzer auf. Die Erstellung der Datenplattform beinhaltet Infrastruktur für Datentransport und -speicherung, Datenbereinigung, Datenanalyse. Für die KI-Anwendung liefert neusta Modellentwicklung, Training, Test, Dokumentation und Infrastruktur für den überwachten Betrieb von KI-Modellen. Als Webanwendungen trägt neusta die nutzergerechte Visualisierung von Warnhinweisen und Alarmierungen, Frontends für die Datenerfassung sowie die Projekthomepage bei. In das Konsortium bringt neusta Erfahrung aus dem industriellen Umfeld ein. Dort dürfen KI-Modelle keine Blackbox sein sondern sind revisionssicherer, stabiler und skalierbarer Bestandteil einer kritischen Infrastruktur.
Das Projekt "Vorhaben: Augmented-Reality Tauchermaske - Orientierung und Alarmierung in Echtzeit" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung, Institutsteil Rostock durchgeführt. In diesem Verbundprojekt wird ein Arbeitsschutzsystem für Unterwasserarbeiten entwickelt, das während eines Einsatzes in-situ und in Echtzeit kontinuierlich Messungen und Analysen schädlicher Substanzen vornimmt und die betreffenden Personen warnt, sollte die Gefahr einer chemischen Belastung bestehen. Zu entwickeln sind neuartige Sensoren für die mobile Lanzen als Geräteträger dienen und ein Sensornetz aufspannen, um den Arbeitsbereich abdecken zu können. Die Lanzen können leicht unter Wasser in den Boden eingebracht werden und sind nach Arbeitsende auch schnell wieder zu demobilisieren. In Kombination mit einem Augmented-Reality (AR)-Alarmsystem in der Taucherbrille wird der Arbeiter in Echtzeit mit Ortsangaben der Schadstoffbelastung gewarnt. Gestützt wird die Sensorik durch ein innovatives Unterwasser- Kommunikations- und Positionierungssystem für einen robusten Datentransfer und eine genaue Lokalisierung von Anwender und auftretender Schadstoffquelle. Für das angedachte System sollen die Sensoren zusätzlich als Plaketten am Körper getragen werden können, um im Ernstfall körperbezogene Messungen zu erhalten, die helfen können, die beste Art der Arbeitsschutzmaßnahme auszuwählen. Im Mittelpunkt des Teilvorhabens steht die Entwicklung eines Echtzeit-Orientierungs- und Alarmierungssystems bei Schadstoffbelastung mit innovativer Informationsanzeige für den Unterwasser-Arbeiter. Diese muss dahingehend konzipiert sein, dass sich die zu schützende Person zu jedem Zeitpunkt und auch bei schlechtesten Sichtverhältnissen orientieren und navigieren kann und sowohl die Gefahrenlage als auch die Verortung der Schadstoffe schnell erfassbar dargestellt werden können.
Das Projekt "Teilvorhaben: Status Quo und Perspektiven der Sicherheitskommunikation in Extrem-Ereignissen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Siegen, Institut für Medienforschung durchgeführt. Status Quo und Perspektiven der Sicherheitskommunikation in Extrem-Ereignissen: Im Rahmen des Vorhabens sollen die Sicherheitskommunikation, die Risikowahrnehmung sowie die Governance in Zusammenhang mit dem Hochwasserereignis 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wissenschaftlich dokumentiert und aufbereitet werden. Hierfür ist es erforderlich, in enger Zusammenarbeit mit den entsprechenden Landes- und Bundesinstitutionen den zeitlichen und räumlichen Ablauf des Hochwasserereignisses, insbesondere den Ablauf der Warnung und Alarmierung sowie auf der Warnlage basierende Entscheidungen, z.B. über Evakuierungen, aufzuarbeiten, um daraus Schlussfolgerungen und Empfehlungen für zukünftige Hochwasserereignisse abzuleiten. Die erarbeiteten Konzepte und Vorschläge werden den Katastrophenschutzbehörden auf kommunaler, Länder- und Bundesebene zur Verfügung gestellt.
Das Projekt "Vorhaben: Konzeption eines nutzerorientierten Erdbebenwarnsystems zur Alarmierung in Echtzeit mittels einer verteilten, dezentralen Kommunikationsplattform" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme durchgeführt. Das Ziel von ROBUST ist die Entwicklung eines interdisziplinären Erdbebenfrühwarn- und Reaktionssystems, mit dem die gesamte Prozesskette von der sensorischen Erdbebenerkennung, über die schnelle Schadensprognose bis hin zu einer zielgruppengerechten Bereitstellung von Informationen und Alarmierungen nahezu in Echtzeit abgedeckt wird. Das Fraunhofer FOKUS konzipiert dafür eine effiziente Kommunikationsplattform, welche eine unmittelbare Warnung ermöglicht und damit die Basis für zeitkritische Maßnahmen bereitstellt. Durch die geringen Vorwarnzeiten bei Erdbeben in Deutschland und Europa ist ein neuartiges, dezentrales und verteiltes System notwendig, welches direkt vor Ort alarmiert. Zudem erfolgt die Anbindung an das bestehende Bevölkerungswarnsystem KATWARN, um verschiedenste Zielgruppen nutzerspezifisch zu erreichen. Dies reicht von ortsabhängigen Warn-Meldungen bis hin zu Informationen für spezielle Nutzerkreise. Die Realisierbarkeit des Systems wird für Deutschland in der Region mit der höchsten seismischen Gefährdung (entlang des Rheins) in enger Kooperation mit Anwendern aus der Industrie demonstriert.
Das Projekt "Teilvorhaben: Entwicklung und Aufbau gassensorischer Systeme zur Überwachung von Fährdecks und Ladestationen für alternativ betriebene Fahrzeuge auf RoRo Fährschiffen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Institut für Sicherheitsforschung durchgeführt. Die Anzahl alternativ betriebener Fahrzeuge (ABF) ist in den letzten Jahren weltweit stark gestiegen, eine weitere Zunahme in den nächsten Jahren zu erwarten und umweltpolitisch erwünscht. Aus diesem Grund sind auch Betreiber von RoRo-Fährschiffen zunehmend mit der Notwendigkeit des Transportes von ABF - einschließlich der Bereitstellung von Ladenmöglichkeiten für Elektrofahrzeuge - konfrontiert. Im Gegensatz zu bisherigen konventionell betriebenen Fahrzeugen gehen von ABF neue und andere Gefahren aus. Flüssiggase und Wasserstoff können aus Tanks austreten und zu explosionsgefährlichen Luft/ Gasgemischen führen. Beim Ladevorgang von Hochleistungs-Li-Ionenbatterien können fehlerhafte Ladungsvorgänge zu kritischen Zuständen bis hin zum explosionsartigen Versagen führen. Das Teilvorhaben der HBRS zielt auf die Identifizierung freigesetzter Gase im Falle einer Beschädigung oder eines Feuers, die Entwicklung von effizienten Detektionsverfahren, die auf einen nicht regulären Zustand der ABF hinweisen und eine rechtzeitige Alarmierung ermöglichen, sowie die Entwicklung von Funktionsmustern für Detektionssysteme für Fährdecks oder bestimmte Stellbereiche für ABF ab.
Das Projekt "High Resolution Copernicus-Based Information Services at Sea for Ports and Aquaculture (HiSea)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Stichting Deltares durchgeführt.
Das Projekt "Teilprojekt: Messsensorenverbund mit Alarmierung zur Echtzeitüberwachung von Kleingewässern bei Starkregenereignissen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von geoFact GmbH durchgeführt. Als Teil des Verbundprojekts HAPLUS leistet das Vorhaben einen Beitrag zur Erforschung und Validierung eines neuartigen Frühwarn- und Alarmierungssystems für plötzliche Sturzfluten nach Starkregenfällen, das auf der Verknüpfung hochgenau erfasster Geodaten und präziser Abflusssimulationen mit Echtzeit-Wetterdaten und einem repräsentativen Netz von Abfluss-Messsystemen basiert. Dazu werden verschiedene Sensorprinzipien untersucht und in einem redundanten, energieautarken Messsensorenverbund kombiniert, der bei Unwettergefahrenlagen aktiviert werden kann. Zentrales Element des HAPLUS-Systems ist ein Server und eine Datenbank, der Wetter- und Abflussdaten verknüpft und mittels selbstlernenden Algorithmen kritische Schwellwerte erkennt und auf dieser Grundlage Alarmmeldungen auslöst. Darüber hinaus widmet sich das Teilvorhaben der Etablierung der erforderlichen technischen Alarmierungsfunktionen einschließlich einer dedizierten Alarmbox für besonders gefährdete Anlieger.
Das Projekt "Enabling Precision Aquaculture with multi-variable real-time sensing and Copernicus Earth Observation data (Undersee)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von MATEREOSPACE LDA durchgeführt.
Das Projekt "Teilvorhaben: Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege durch Reduktion vermeidbarer Alarme" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Philips Medizin Systeme Böblingen GmbH durchgeführt. 1. Vorhabenziel: Mit der zunehmenden Entwicklung der Biosensorik und damit verbundener Überwachungsmöglichkeiten steigt die Häufigkeit akustischer und optischer Alarme auf der Intensivstation. Lärmbelastung und häufige Unterbrechungen klinischer Primärprozesse stellen eine zu großen Teilen vermeidbare Arbeitsmehrbelastung dar und führen zu erheblichem schwer zu kompensierendem kognitivem Stress, sowie mittelfristig zu einer für die Patienten gefährlichen Desensibilisierung professionell Pflegender für Alarme ('Alarm fatigue'). Die enorme psychische Belastung bei Patientenzwischenfällen ('second victim' Effekt) ist weiterer Faktor in diesem Kontext. Das Projekt zielt auf die Entwicklung methodischer und technischer Konzepte, um die Arbeits- wie auch die kognitive Belastung klinischen Pflegepersonals durch Alarme messbar und nachhaltig zu verringern. Hierzu werden folgende Arbeitspakete zeitlich überlappend bearbeitet: 1. 'Alarm Datawarehouse' - Erstellung einer Komponente, welche laufend Alarmdaten in einem repository sammelt. Wesentliche Informationen der Alarme müssen erhalten bleiben. 2. Alarmsystemgüte - Prä- & postinterventionelle Bestimmung der Güte der Alarmsysteme in mehreren Kliniken 3. Mitarbeiterbelastung - Prä- & postinterventionelle Bestimmung der Mitarbeiterbelastung durch Alarme 4. Entscheidungsunterstützung - Exemplarische Implementierung, Installation und Evaluation entscheidungsunterstützender Funktionen zur Alarmreduktion 5. Alarmreduktion-Methodologie - Entwicklung einer Methodologie zur Reduktion vermeidbarer Monitoralarme basierend auf aktuellen Daten zur Alarmgüte 6. Alternative Alarmdistribution, -signalisierung & -eskalation - Entwicklung und Test alternativer Verfahren zur Distribution und Signalisierung von Alarmen unter Ansprechen multimodaler nicht-akustischer Sinneskanäle und unter Berücksichtigung unterschiedlicher Aufmerksamkeitsstufen. Parallel erfolgt die Dissemination der Arbeitsergebnisse in Fachgremien und Konferenzen.
Das Projekt "Teilvorhaben: Alarm Improve - Definition von Metriken zur Alarmsystemgüte und entscheidungsunterstützender Funktionen zur Verbesserung der Alarmsituation" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Justus-Liebig-Universität Gießen, Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Schmerztherapie durchgeführt. 1. Vorhabenziel Lärmbelastung und häufige Unterbrechungen klinischer Primärprozesse stellen eine erhebliche Belastung für das Personal von Intensivstationen dar und führen zu erheblichem schwer zu kompensierendem kognitivem Stress, sowie mittelfristig zu einer für die Patienten gefährlichen Desensibilisierung professionell Pflegender für Alarme ('Alarm fatigue'). Neue Techniken steigern die Überwachungsmöglichkeiten; gleichzeitig steigt aber auch die Anzahl der Fehlalarme. Mit dem Projekt AlarmRedux stellt sich das Uniklinikum Gießen den gestiegenen Herausforderungen. Arbeitsprozesse sollen analysiert und verbessert werden, neue Alarmierungsroutinen entwickelt und getestet werden. Das Uniklinikum Gießen bereitet sich so auf zukünftige Herausforderungen vor und strebt eine gesteigerte Mitarbeiterzufriedenheit und Versorgungsqualität an. 2. Arbeitsplanung Im Projektverlauf soll auf der Intensivstation der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Schmerztherapie des Universitätsklinikums Gießen zunächst die Belastung durch Alarme erhoben werden. Im weiteren Projektverlauf erarbeitet das Klinikum Oldenburg gemeinsam mit den anderen Projektpartnern ein Konzept zur Reduktion vermeidbarer Alarme. Diese sollen dann implementiert und im Testbetrieb eingesetzt werden. Zur Erfolgskontrolle wird zum Projektende hin erneut die Belastung durch Alarme erhoben.
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