API src

Found 106 results.

Identifizierung von luteotropen und luteolytischen Faktoren im Gelbkörper des Luchs im Vergleich zur Hauskatze

Das Projekt "Identifizierung von luteotropen und luteolytischen Faktoren im Gelbkörper des Luchs im Vergleich zur Hauskatze" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung im Forschungsverbund Berlin e.V. durchgeführt. Die Anwendung von Methoden der assistierten Reproduktion hat ein großes Potential für die Arterhaltung von gefährdeten Spezies. Der Iberische Luchs ist die am stärksten bedrohte Katzenart weltweit (IUCN Red List). Seit 2000 werden die Bemühungen zur In-situ-Conservation durch ein wissenschaftliches Erhaltungszuchtprogramm unterstützt. Der Erfolg des Zuchtprogrammes ist aber stark vom Wissen über die Reproduktion, wie auch von geeigneten Methoden zum Reproduktionsmanagement abhängig. Die künstliche Besamung als eine Methode der assistierten Reproduktion kann derzeit nicht angewandt werden, da Luchse ganzjährig persistierende Gelbkörper ausbilden, die eine artifiziell induzierte Ovulation verhindern. Ziel des Projektes ist eine vergleichende Analyse von luteotropen und luteolytischen Faktoren im Gelbkörper (corpus luteum, CL) der Hauskatze und des Eurasischen Luchses zur Aufklärung des Funktionszyklus von Gelbkörpern bei diesen Katzenarten. Es sollen auf histologischer, molekularbiologischer und proteinchemischer Ebene Faktoren der Anbildung (nach der Ovulation), der Funktion (z. B. Vergleich zwischen trächtigen und pseudoträchtigen Hauskatzen) sowie der Regression dargestellt werden. Beim Luchs werden Ovarien aus dem gesamten Jahresverlauf mit Schwerpunkt auf die Zuchtsaison untersucht. Wir gehen von der Hypothese aus, dass das Phänomen der persistierenden Gelbkörper beim Luchs mit einer zeitlichen Entkopplung der funktionellen von der strukturellen Luteolyse einhergeht.

Teilvorhaben: Unterstützung bei der Entwicklung des VPT sowie des Verschleißmodells und Anwendung der Modelle auf einen aktuellen Antriebsstrang

Das Projekt "Teilvorhaben: Unterstützung bei der Entwicklung des VPT sowie des Verschleißmodells und Anwendung der Modelle auf einen aktuellen Antriebsstrang" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Flender GmbH durchgeführt. Neben der Entwicklung der Grundlagen für den Virtual Power Train sowie dem Verschleißmodell ist die Anwendung der Ergebnisse auf ein aktuelles Beispiel aus der Industrie ein wesentlicher Bestandteil eines Forschungsprojektes. Nur so kann gewährleistet werden, dass nach Abschluss des Projektes eine breite Anwendung in der Industrie ohne größere Zusatzaufwände stattfinden kann. Hintergrund hierfür sind die in diesem Teilprojekt zusätzlich erwarteten Erkenntnisse bei eben dieser Anwendung. Aus diesem Grund soll aufbauend auf den in diesem Forschungsvorhaben entwickelten Grundlagen, deren Erarbeitung auch in diesem Teilprojekt unterstützt wird, der Hauptfokus auf der Anwendung der Modelle auf ein aktuelles Antriebsstrangbeispiel liegen. Dieses Teilprojekt findet darum in enger Zusammenarbeit mit dem Projektpartner Vestas statt. Hierbei soll ein auf dem Prüffeld von Vestas in Dänemark bereits installierter Aufbau einer Getriebestufe genutzt werden, um das dynamische Verhalten sowie die Prognose der Verschleißzustände zu untersuchen. Ein wesentlicher Vorteil der sich hier bietet, ist die gute Zugänglichkeit der einzelnen Gleitlagerplanetenstufe für die Applikation weiterer Messtechnik. Darüber hinaus ist geplant, den Virtual Prototype auch am Beispiel eines aktuellen Antriebsstranges von Vestas mit einem Getriebe der Winergy - Flender GmbH aufzubauen. Hier werden in Bezug auf die Grundlagenuntersuchungen an dem V52 Antriebsstrang weiterführende Erkenntnisse gewonnen, da die Komponente Gleitlager sowie das dynamische Verhalten des Antriebsstranges in der Umgebung eines aktuellen Designs (integriertes System) untersucht werden kann. Mit der Zusammenführung dieser Erkenntnisse mit den Ergebnissen aus den Grundlagenuntersuchungen der anderen Teilvorhaben am 3-Wellen-Prüfstand sowie des V52 Antriebstranges können die Methoden auf weitere Anwendungen übertragen werden.

Alternativmethoden: Übertragung der Cell Painting Methode auf den E-Morph Assay zur Anwendung im phänotypischen HT/HC Screening umfangreicher Chemikalienbibliotheken (MORPHEUS)

Das Projekt "Alternativmethoden: Übertragung der Cell Painting Methode auf den E-Morph Assay zur Anwendung im phänotypischen HT/HC Screening umfangreicher Chemikalienbibliotheken (MORPHEUS)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie im Forschungsverbund Berlin e.V. (FMP) durchgeführt. Die Screening Unit (Leitung Dr. von Kries) am Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie hat einen Test zur Profilierung von Substanzwirkungen und Genfunktionen in Zellkulturen im Hochdurchsatz mit automatisierten Mikroskopen entwickelt. Hierbei können für jede einzelne Zelle bis zu 1.000 morphologische Parameter von fluoreszenz-markierten Zellstrukturen vermessen und automatisch analysiert werden (Cell Painting). Hierfür wurden Referenzsubstanzen benutzt deren Wirkmechanismus bekannt und somit den komplexen Änderungen von morphologischen Mustern der Änderungen zugeordnet werden kann. Diese am FMP etablierte Technologie soll im MORPHEUS-Projekt mit dem am BfR etablierten Test zur hormonabhängigen Änderung der Morphologie von Zellen kombiniert werden und im Resultat Tierversuche reduzieren. Die Screening Unit wird Brustkrebszellen (MCF7) und Leberzellen nach Applikation von Substanzsammlungen mit annotierter und unbekannter Wirkung in diesem Vorhaben profilieren. Der kombinierte Assay wird genutzt um aus insgesamt ca. 3000 Substanzen hormonell aktive Moleküle herauszufiltern und diese weiter zu charakterisieren. Darüber hinaus werden im Rahmen eine proof-of-concept Studie in silico Modelle zur Vorhersage von Substanzwirkungen anhand von molekularen und morphologischen Fingerabdrücken entwickelt. Hierfür werden in einem iterativen Prozess weitere 450 Substanzen aus der FMP Library gescreent um die Vorhersagen zu einzelnen Substanzen experimentell zu überprüfen und die dadurch gewonnenen Erkenntnisse zur Modellverfeinerung verwendet. Die Erkennung von morphologischen Mustern (für spezifische Substanzwirkungen signifikante Änderungen von Messwerten für Zellstrukturen, wie z.B. Zellkern oder Mitochondrien und Membransysteme) soll der Zuordnung von Störungen von Zellfunktionen dienen, die eindeutig auf hormonartige Wirkungen von Substanzen dienen. Diese spezifischen Muster sind für die Diagnostik von Krankheiten und die Entwicklung von Wirkstoffen von Bedeutung.

BiodivRestore: Entscheidungshilfen für Politik und Praxis zur Erhaltung und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt der Wälder in Europa (BIOCONSENT)

Das Projekt "BiodivRestore: Entscheidungshilfen für Politik und Praxis zur Erhaltung und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt der Wälder in Europa (BIOCONSENT)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Albert-Ludwigs-Universitätt Freiburg, Institut für Forstwissenschaften, Professur für Forst- und Umweltpolitik durchgeführt. Ziel von BIOCONSENT ist es, neue wissenschaftliche Erkenntnisse und politische Entscheidungshilfen bereitzustellen, indem (i) die (In-) Kohärenz von sektorübergreifenden Politiken analysiert, (ii) Verhaltensänderungen von Waldnutzern hin zu nachhaltigen sozioökologischen Systemen mit verbessertem Biodiversitätsstatus bewertet und (iii) biophysikalische, soziale, ökonomische und politische Treiber an der Schnittstelle Biodiversität-Wald-Forst-Klima-Wasser integriert werden. Das Projekt nutzt integrative sozio-ökologische Ansätze, um die Auswirkungen alternativer Schutz- und Wiederherstellungsmassnahmen auf die Waldbiodiversität und die Bereitstellung von Ökosystemleistungen auf verschiedenen räumlichen und zeitlichen Ebene zu bewerten und zu quantifizieren. Der wichtigste Beitrag ist die Bereitstellung von Entscheidungshilfen durch i) besseres Wissen über Zielkonflikte und Synergien zwischen Politikzielen und Bewirtschaftungspraktiken, ii) neue Entwicklung und Anwendung partizipativer Methoden der Zukunftsforschung zur Untersuchung von Verhaltensreaktionen zur Förderung transformativer Veränderungen, iii) agentenbasierte Modellierung, die Synergien und Zielkonflikte zwischen Waldschutz und -wiederherstellung bewerten und quantifizieren, und iv) Politik- und Managementempfehlungen durch Wissensverbreitung Praktiken.

Verbund RENEW - Regulatorische Experimente für Nachhaltige Entwicklung im Wissenstransfer

Das Projekt "Verbund RENEW - Regulatorische Experimente für Nachhaltige Entwicklung im Wissenstransfer" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und soziale Arbeit durchgeführt. RENEW entwickelt Governance-Optionen für Wissenstransfersysteme (WTS), um sie effektiver für systemische Innovationsprozesse einzusetzen, die zur Nachhaltigen Entwicklung (NE) beitragen. Dafür müssen transformative WTS die Akteure darin unterstützen, komplexe gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Das unterscheidet sie von herkömmlichen, auf technologiebasierte Innovation ausgelegten WTS. Die zu entwickelnden Governancestrukturen müssen an die innovations- und wissenschaftspolitischen Rahmenbedingungen anknüpfen. Das Vorhaben untersucht daher empirisch, unter welchen institutionellen und organisatorischen Rahmenbedingungen verschiedene WTS agieren. In Hinblick auf das Ziel, zu systemischen NE-Innovationen beizutragen, sind oftmals Beharrungskräfte im etablierten WTS in Deutschland zu überwinden. Methodisch stützt sich das Vorhaben auf den Ansatz der 'Theory of Change'. Aus verschiedenen Veränderungsbausteinen entwickelt das Vorhaben Konzepte für regulatorische Experimente, um bestehende Anreizlücken zu schließen bzw. Hemmnisse zu überwinden. Das Vorhaben identifiziert Governancemodelle für WTS, die Hochschulangehörige und Praxispartner stimulieren, ihr kreatives Potential so zu mobilisieren, dass daraus Impulse für systemische NE-Innovationen entstehen. In diesem Zusammenhang fokussiert das Teilprojekt der Hochschule Darmstadt auf die transformationsspezifischen und juristischen Aspekte beim NE-Transfer, während die Universität Göttingen die institutionenökonomische Analyse und Anwendung quantitativer Methoden beim NE-Transfer besonders in den Blick nimmt.

Moderne Unsicherheits- und Sensitivitätsanalysen sowie Kernreaktoranalysen

Das Projekt "Moderne Unsicherheits- und Sensitivitätsanalysen sowie Kernreaktoranalysen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH durchgeführt. Ziel des Vorhabens ist die Neu- und Weiterentwicklung, Anwendung und Validierung von deterministischen und stochastischen Rechenprogrammen und Methoden zu Unsicherheits- und Sensitivitätsanalysen. Ein großer Teil der vorgesehenen Arbeiten stützt sich dabei auf den Ergebnissen von abgeschlossenen BMWi-Vorhaben RS1536 und RS1564 sowie dem BMUB-Vorhaben 3615R01344. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Weiterentwicklung, Validierung und Anwendung - des GRS Kernsimulators KMACS, - von Methoden zur Unsicherheits- und Sensitivitätsanalyse und die damit verbundene Verarbeitung und Validierung nuklearer Daten und Kovarianzdaten, - eines gekoppelten Berechnungssystems unter Nutzung der Monte-Carlo-Methode für den Neutronentransport zur Beschreibung transienter Reaktorzustände. Die in diesem Projekt vorgesehenen Neu- und Weiterentwicklungen von Modellen und Rechenverfahren sowie deren Implementierung und Dokumentation dienen dem nachhaltigen Kompetenzaufbau und -erhalt in der GRS in den Themenfeldern neutronenphysikalische und thermohydraulische Simulationen für Kernreaktoren sowie Unsicherheits- und Sensitivitätsanalysen.

Untersuchung von Trends im nicht-monetären Vorteilsausgleich im Kontext des Post-2020 Global Biodiversity Framework.

Das Projekt "Untersuchung von Trends im nicht-monetären Vorteilsausgleich im Kontext des Post-2020 Global Biodiversity Framework." wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Leibniz-Institut DSMZ - Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH durchgeführt. Die Verhandlungen über Zugang und Vorteilsausgleich (das dritte Ziel der CBD) konzentrierten sich in der Vergangenheit zu einem großen Teil auf die Forderung nach geldwerten Vorteilen. Die nicht-monetären Vorteile, die in erster Linie durch die akademische Forschung generiert werden, wurden dagegen oft als weniger relevant abgetan, unter anderem da es an Dokumentation und wirtschaftlicher Quantifizierung mangelt. Während der Verhandlungen über das Global Biodiversity Framework post-2020 hat sich das Ziel einer quantifizierbaren Erhöhung des monetären und nicht-monetären Vorteilsausgleichs (Ziel C und Ziel 12) herauskristallisiert, das Deutschland die Gelegenheit bietet, seine erheblichen Investitionen in Forschung und nicht-monetären Vorteilsausgleich zu präsentieren. Es besteht jedoch auch die Gefahr, dass die Berichterstattung zu diesem Ziel die tatsächlich getätigten Investitionen nicht ausreichend widerspiegelt. Durch die Entwicklung und Anwendung standardisierter Methoden zur Quantifizierung spezifischer Aspekte des nicht-monetären Vorteilsausgleichs und die Bereitstellung dieser Methoden für den CBD-Prozess wird Deutschland besser in der Lage sein, den Umfang des Vorteilsausgleichs und seine weitreichenden Auswirkungen realistischer aufzuzeigen.

Teilvorhaben: Serienfertigung großskaliger Alkalielektrolyseure

Das Projekt "Teilvorhaben: Serienfertigung großskaliger Alkalielektrolyseure" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung durchgeführt. Obwohl die Alkalielektrolyse (AEL) seit Jahrzehnten im industriellen Einsatz ist, gibt es bis zur Bedienung der exponentiell steigenden CO2-neutralen Wasserstoffbedarfe entwicklungs- & produktionstechnische sowie logistische Aufgaben. Um zukünftig Märkte wie die Stahlindustrie, Raffinerien und Chemieindustrie im GW-Maßstab bei wettbewerbsfähigen Wasserstoffkosten zu bedienen, bedarf es der Weiterentwicklung der Technologie an sich sowie der Konzeptionierung von Produktionsprozesslinien inkl. Logistik für eine automatisierte Serienfertigung. Das Verbundvorhaben AEL - Ready for Gigawatt adressiert den Entwicklungs- und Forschungsschwerpunkt genau auf diese Themen und trägt damit einen entscheidenden Beitrag zur Realisierung der Ziele der Nationalen Wasserstoffstrategie und damit verbunden zur Hochskalierung der Elektrolysetechnologie in den Megawatt-Maßstab bei. Mittels dieses Vorhabens soll zum einen die Reduktion der Herstell- und Betriebskosten der Elektrolyseanlagen bewirkt und zum anderen die Konzeption von Industrieanlagen im Multi-MW-Bereich erarbeitet werden. Im Rahmen des Projektes übernimmt Sunfire, als Elektrolyseurhersteller die Gesamtkoordination und bearbeitet gemeinsam mit Unternehmen aus der Industrie und Forschung Fragestellungen zur Industrialisierung der Elektrolyse. Das Fraunhofer IFF konzipiert eine hochflexible, effiziente, skalierbare Fabrik für AEL-Stacks und im Digitalen Zwilling die im Projekt erzielten FuE-Ergebnisse inkludieren. Bekannte Anforderungen und der Stand der Wissenschaft bilden die Kriterien für zukünftige Standorte (Skalierung Produktionskapazitäten). Die großprojektbezogene Anwendung der Methodik BIM wird wissenschaftlich beleuchtet und vorhandene Methoden der Fabrikplanung vertieft. Mit der Digitalisierung bestehender Fabrikstrukturen und Betriebsmittel und durch VR-Technologien lässt sich die Ausgestaltung der Erweiterungskonzepte möglichst integrativ demonstrieren, bewerten und etabliert durchgehende Planungsdaten.

Teilprojekt 2

Das Projekt "Teilprojekt 2" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität München, Institut für Wasser und Umwelt, Lehrstuhl für Wasserbau und Wasserwirtschaft durchgeführt. Das Gesamtziel des Vorhabens 'Inno-MAUS' ist die zielgerichtete Weiterentwicklung, Bereitstellung und Integration innovativer digitaler Instrumente zum Management urbaner Starkregenrisiken. Diese sollen zur Frühwarnung und für Vorsorge und Planung einsetzbar sein. Es ist in fünf Teilziele untergliedert: 1. Transparente und offene digitale Schnittstellen realisieren und dadurch Integration der Komponenten des Starkregenrisikomanagements ermöglichen; 2. Konvektive Extremniederschläge zuverlässiger quantifizieren und vorhersagen; 3. Urbane Abflussbildung und Potenziale urbaner Wasserretention skalenspezifisch quantifizieren; 4. Abflussdynamik durch Verfahren der künstlichen Intelligenz effizient simulieren; 5. Starkregenspezifische Schäden an Gebäuden und Infrastruktur abschätzen. Es gibt vier Arbeitspakete zur Entwicklung spezifischer digitaler Instrumente und ein integrierendes Arbeitspaket zur Entwicklung von Schnittstellen und zur demonstrativen Integration und Koordination. Es werden Tests und Demonstrationen erfolgen, als 'Best-Practice-Beispiel' für das Starkregenrisikomanagement zweier (bzgl. Physik und Risikobedingung unterschiedlicher) Städte, Berlin und Würzburg. Für die wirtschaftliche Verwertbarkeit wurden drei Voraussetzungen geschaffen: 1. Konsortium mit ausgewiesenen Behörden und Kommunen, einem Unternehmen des Umweltdatenmanagements, einem KMU sowie ausgewiesenen Forschungsinstituten; 2. die Ergebnisse werden in die existierende Informationsinfrastruktur der assoziierten Partner und somit in deren Starkregenrisikomanagement integriert. 3. durch die Skalierbarkeit der Methoden soll die Übertragbarkeit und potentiell auch eine selektive Anwendung in anderen Kommunen oder Ländern erreicht werden. Die wissenschaftlich-technische Verwertung wird u.a. Anwendungs- und Trainingsworkshops, Präsentation der Ergebnisse auf (inter-)nationalen Tagungen, und Veröffentlichung in begutachteten Zeitschriften erreicht.

Teilprojekt F

Das Projekt "Teilprojekt F" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Institut für Geographie und Geologie, Lehrstuhl für Fernerkundung durchgeführt. Ziel von SUSALPS ist eine evidenz- und prozessbasierte Verbesserung des Kenntnisstandes der Auswirkung derzeitiger und zukünftiger Klima- und Bewirtschaftungsbedingungen auf wichtige Funktionen vor-alpiner und alpiner Grünlandböden unter Berücksichtigung regionsspezifischer sozio-ökonomischer Rahmenbedingungen. Auf Basis dieser Erkenntnisse sollen nachhaltige Bewirtschaftungsformen für voralpine und alpine Grünländer, ein Indikatorsystem und Entscheidungshilfewerkzeuge entwickelt werden. Ziel des von der Universität Würzburg durchgeführten Teilprojektes ist die Kartierung von Erträgen, Schnittterminen/-häufigkeit und Biodiversitätsklassen in Grünland basierend auf Fernerkundungsdaten für die Einzugsgebiete der Ammer, des Roten Main/Weißen Main und der Rott für die Jahre 2022, 2023 und 2024. Dafür soll einerseits die Übertragbarkeit der in Phase II entwickelten Algorithmen auf Grünland mit unterschiedlichen Umweltbedingungen in den beiden neuen Untersuchungsregionen getestet werden. Andererseits sollen die Fernerkundungsprodukte durch die Anwendung neuer, zukunftsweisender Methoden sowie durch die Einbeziehung zusätzlicher Kalibrierungsdaten weiter verbessert werden. Außerdem wird die Machbarkeit der Kartierung der Biodiversität von Grünland evaluiert. Diese räumlichen Daten sollen für die landwirtschaftliche Praxis leicht zugänglich und in das im Rahmen des Projektes entwickelte Entscheidungshilfesystem integriert werden, um beispielsweise optimierte Zeitpunkte und Mengen für die Gülleausbringung und Mahd bestimmen zu können.

1 2 3 4 59 10 11