Das Projekt "Teilprojekt Rheinland-Pfalz" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Naturschutzbund Deutschland (NABU) - Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. - NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen durchgeführt. Im Rahmen des Projektes Kita-Naturbotschafter werden in den drei Bundesländern Rheinland-Pfalz, Saarland und Nordrhein-Westfalen Menschen in der nachberuflichen Phase zu Kita-Naturbotschaftern ausgebildet, um in einer Patenkita Bildungsangebote und Praxisprojekte zum Thema Biologische Vielfalt anzubieten. In den Kitas werden konkrete Projekte zur Förderung der Biologischen Vielfalt umgesetzt. Um die Wirkung zusätzlich in der Einrichtung zu verankern wird ein Elternteil in die praktische Arbeit eingebunden (Tandem). Die Freiwilligen werden hierzu regional in Praxisworkshops geschult und kontinuierlich durch NABU-MitarbeiterInnen in den Regionen begleitet. Insgesamt sollen während der Projektlaufzeit bis zu 350 Kita-NaturbotschafterInnen ausgebildet werden. Diese werden über den Ausbildungszeitraum mit einem Elternteil in der Kita aktiv und transportieren das Thema Biologische Vielfalt kindgerecht in die Einrichtung. Im Sinne einer umsetzungsorientierten Bildung für nachhaltige Entwicklung werden konkrete Praxisprojekte in den Einrichtungen bzw. deren Außengelände initiiert und umgesetzt. Durch enge Zusammenarbeit mit den Kita-Teams, der Elternschaft und den jeweiligen Trägern der Einrichtungen soll das Thema 'Biologische Vielfalt' im Lebensumfeld von Kindern und darüber hinaus in weite Bevölkerungskreise transportiert werden.
Das Projekt "Teilprojekt 4 (LMU-CF): Aufbau der Zentren der zentralen ACTRIS Kalibriereinrichtungen für die Qualitätssicherung von hochentwickelten (CARS-AHL-LMU) und automatisierten augensicheren (CARS-ALC-LMU) Lidarsystemen im Rahmen einer Kalibriereinrichtung für Aerosolfernerkundung (CARS)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Ludwig-Maxililians-Universität München, Meteorologisches Institut, Lehrstuhl für Experimentelle Meteorologie durchgeführt. Die LMU München baut ein Qualitätssicherungszentrum für automatisierte augensichere Lidare und Ceilometer auf und wird sie anschließend in Betrieb nehmen (CARS-ALC-LMU). Aktivitäten umfassen die Entwicklung und Erprobung neuer Methoden zur Qualitätssicherung, z.B. durch den Betrieb von Referenzsystemen und Echtzeit-Überwachung des Gerätezustands, sowie die Entwicklung neuer Verfahren, um die Ableitung von Aerosol- und Wolkenparametern zu verbessern und zu erweitern. Ein weiterer Bestandteil sind Fortbildung und Training von Betreibern, der Transfer von Wissen sowie Betriebsempfehlungen und Qualitätskontrollverfahren für Nutzer. Ergebnisse werden auch über wissenschaftliche Publikationen der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Die ALC-Einheit wird gemeinsam mit dem Meteorologischen Observatorium Hohenpeißenberg des Deutschen Wetterdienstes betrieben. Zum anderen wird die LMU München ein Qualitätssicherungszentrum für komplexe Hochleistungs-Lidarsysteme aufbauen (CARS-AHL-LMU). Die Ziele umfassen die Standardisierung dieser Systeme, das Labeling der National Facilities (NF), die regelmäßige Überprüfung bezüglich der ACTRIS Qualitätsanforderungen, sowie die Unterstützung der NFs bei zentralen Aufgaben, was zur Homogenisierung der Geräte und Methoden führt und Entwicklungen ermöglicht, zu denen einzelne Partner nicht in der Lage wären. Diese Aufgaben teilt sich die Einheit an der LMU München (CARS-AHL-LMU) mit den Partnern in Bukarest (CARS-AHL-INOE) und Potenza (CARS-AHL-CNR). In München liegt der Schwerpunkt auf der Spezifikation und Überprüfung der elektronischen, optischen und mechanischen Eigenschaften der Lidarsysteme, z.B. durch direkte Vergleiche mit einem Referenzlidarsystem und durch die Entwicklung und Analyse von speziellen Testmessungen, welche die Nutzer selbst an ihren Geräten durchführen können. Eine homogenisierte Fehlerrechnung und die Aus- und Weiterbildung der Lidaroperatoren der NFs sind weitere Aufgaben.
Das Projekt "Teilprojekt Nordrhein-Westfalen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Naturschutzbund Deutschland, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. durchgeführt. Im Rahmen des Projektes Kita-Naturbotschafter werden in den drei Bundesländern Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Saarland Menschen in der nachberuflichen Phase zu Kita-Naturbotschaftern ausgebildet, um in einer Patenkita Bildungsangebote und Praxisprojekte zum Thema Biologische Vielfalt anzubieten. In den Kitas werden konkrete Projekte zur Förderung der Biologischen Vielfalt umgesetzt. Um die Wirkung zusätzlich in der Einrichtung zu verankern wird ein Elternteil in die praktische Arbeit eingebunden (Tandem). Die Freiwilligen werden hierzu regional in Praxisworkshops geschult und kontinuierlich durch NABU-MitarbeiterInnen in den Regionen begleitet. Insgesamt sollen während der Projektlaufzeit bis zu 350 Kita-NaturbotschafterInnen ausgebildet werden. Diese werden über den Ausbildungszeitraum mit einem Elternteil in der Kita aktiv und transportieren das Thema Biologische Vielfalt kindgerecht in die Einrichtung. Im Sinne einer umsetzungsorientierten Bildung für nachhaltige Entwicklung werden konkrete Praxisprojekte in den Einrichtungen bzw. deren Außengelände initiiert und umgesetzt. Durch enge Zusammenarbeit mit den Kita-Temas, der Elternschaft und den jeweiligen Trägern der Einrichtungen soll das Thema 'Biologische Vielfalt' im Lebensumfeld von Kindern in weite Bevölkerungskreise transportiert werden.
Das Projekt "Teilprojekt B: Simulationsmodelle zur Wasser- und Nährstoffdynamik im System Boden-Pflanze." wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V., Forschungsplattform Datenanalyse & Simulation durchgeführt. Das Ziel des I4S-Projekts ist die Entwicklung eines integrierten Systems zur ortsspezifischen Steuerung der Bodenfruchtbarkeit, welches Empfehlungen zur Anpassung der Düngung und anderer Maßnahmen gibt, um die Bodenfunktionen zu verbessern und Umweltbelastungen zu vermindern. Die Systementwicklung richtet sich primär an landwirtschaftliche Dienstleister und Landwirte, aber auch an Nutzer aus Verwaltung, Forschung und verwandter Wirtschaftsbereiche (z.B. Umweltschutz). Die Schwerpunkte umfassen die Entwicklung und den Aufbau einer Multisensorplattform zur on-the-go-Kartierung des Oberbodens (RapidMapper), sowie die auf den Sensordaten und teilweise auf Bodenprozessmodellierung beruhende ortsspezifische Steuerung der Hauptnährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium sowie der Bodenreaktion (pH) und der organischen Substanz im Oberboden (Pflughorizont). In weiteren Entwicklungsstufen soll eine Multisensorplattform zur stop-and-go-Kartierung des Unterbodens entwickelt werden (RapidProfiler). Darüber hinaus wird die ortsspezifische Steuerung weiterer Hauptnährstoffe (insbesondere Schwefel und Magnesium), Mikronährstoffe und Bodenfunktionen (Erosionswiderstand, Filterwirkung, Wasserspeicherung) einbezogen. Letztlich soll ein Entscheidungsunterstützungssystem (EUS) aufgebaut werden, mit dem Sensordaten zu Bodenparameterkarten verarbeitet werden, um aus ihnen mit Hilfe von Bodenprozessmodellen und Düngungsalgorithmen hochauflösende Düngeapplikationskarten zu errechnen. Dieser integrierte Ansatz gewährleistet, dass (a) bei der Gestaltung der Sensoren auf eine möglichst gute Passfähigkeit zum Datenbedarf der Modelle geachtet wird, (b) die Modelle umgekehrt möglichst großen Nutzen aus dem Angebot an Sensordaten ziehen, (c) die Interpretation der Modellrechnungen unter Berücksichtigung agronomischer und externer sozio-ökonomischer Rahmenbedingungen erfolgt.
Das Projekt "Teilvorhaben: Methodenanwendung auf reale BIM-Projekte an der Schnittstelle zwischen Anlagenbau und Simulation" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Rud. Otto Meyer Technik GmbH & Co. KG durchgeführt. Die dynamische Gebäudesimulation gewinnt stetig an Bedeutung bei der Vorhersage der Energieverbräuche von Gebäuden wird immer stärker in der Planung für effiziente Gebäude eingesetzt. So erlauben die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Gebäudeenergiegesetz (GEG), simulative Verfahren als Nachweis. Eine Herausforderung dieser Verfahren ist der höhere Aufwand. Im Projekt BIM2SIM werden Methoden entwickelt, um die Modelle aus dem Building Information Modeling (BIM) für die Erstellung von Simulationen nutzbar zu machen. BIM2SIM hat gezeigt, dass sich BIM-Modelle mit entsprechender Qualität hervorragend zur Erstellung und Parametrierung von Simulationsmodellen eignen, die Modelle in aktuellen Planungsprozessen diesen Qualitätsanforderungen jedoch nicht genügen. In dem Projekt BIM2Praxis sollen die Ergebnisse und Erkenntnisse aus BIM2SIM in die Praxis überführt werden. Dazu soll ein reales Bauprojekt als Grundlage dienen, welches mit den neuen Methoden überarbeitet werden soll. Diese neuen Methoden sollen an den realen Planungsprozess angepasst und erweitert werden. Die gewonnenen Erkenntnisse zum realen Projekt sollen anschließend genutzt werden, um Handlungsempfehlungen zu entwickeln, welche zukünftige Planungsprozesse aktiv unterstützen können. Unter Einbezug von Unternehmen aus der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) - hierzu zählen Planer, Hersteller und Softwareentwickler - sollen die Grundlagen für eine bessere BIM-Modellqualität im TGA-Bereich geschaffen werden. Das Projekt soll ein Leitbild schaffen, um die Modellqualität im BIM-Prozess weiter zu erhöhen und die Anwendung der energetischen Gebäudesimulation und Komfortuntersuchungen aus der Forschung in die Praxis zu überführen. Schwerpunkt für die ROM-Technik ist die Entwicklung und Anpassung der Methoden zur schnellen effizienten Erstellung und Anwendung von Simulationsmodellen an der Schnittstelle zwischen Konstruktion / Anlagenbau und begleitender Planung bzw. Simulation.
Das Projekt "Teilvorhaben: Anbindung von Kleinstanlagen an eine Redispatchplattform" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von emsys grid services GmbH durchgeführt. Das Projekt 'Redispatch 3.0' soll die Integration von Anlagen aus der Niederspannung sowie die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch zwischen VNB und mit ÜNB verbessern und den Redispatch 2.0 weiterentwickeln. Ziele sind höhere Anteile erneuerbarer Energien durch eine höhere Auslastung in den Stromnetzen, Senken von Betriebs- und Investitionskosten bei VNB sowie die Förderung netzdienlicher Beiträge dezentraler Anlagen, insbesondere in der Bereitstellung von Systemdienstleistungen. Dazu gehört auch die Erforschung von echtzeitfähigen und resilienten Digitalisierungskonzepten als Voraussetzung für reaktive Netzführung. In dem Rahmen des Teilprojekts setzt emsys grid services Schwerpunkte auf der Evaluierung, Entwicklung und pilotweisen Umsetzung von Anbindungskonzepten von Kleinstanlagen sowie auf der Entwicklung von Methoden zum dynamischen Pooling von Kleinstanlagen und deren Integration in bestehende Redispatch Prozesse. Wesentlicher Bestandteil des Teilprojektes ist die Implementierung der neuen Methoden in der emsys Redispatchplattform und die Bereitstellung der optimierten Plattform für einen Feldtest mit der EWE Netz. Hierzu werden echte Erzeugungsanlagen über ein virtuelles Kraftwerk angebunden und unter Berücksichtigung von verschiedenen situationsaufgelösten Störfallszenarien und Unsicherheiten der Netzzustandsprognosen Methoden zur Engpassbestimmung, Potenzialbestimmung und Abrufen erprobt. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist der Vergleich von Netzzustandsanalysen und -prognosen mit real erfassten Daten des Netzzustandes im Feldtest. Ziel des Teilprojektes ist es, Konzepte und Methoden zu entwickeln, teilweise zu implementieren und damit die Grundlage zu schaffen, dass die emsys Redispatch Plattform auch den Niederspannungsbereich komplett abbilden kann.
Das Projekt "Teilvorhaben: Entwicklung und Umsetzung eines standortspezifischen Monitoringsystems /Kommunikation und Wissenstransfer" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hydrosion GmbH durchgeführt. Das Vorhaben UNLIMITED setzt sich zum Ziel, die notwendigen Grundlagen für eine Lithiumproduktion aus heißem Thermalwasser in Deutschland zu entwickeln. Die Untersuchungen schließen den Oberrheingraben und das Norddeutsche Becken ein, in denen erhöhte Lithiumgehalte in Thermalwässern bereits belegt sind. Dafür soll die Nachhaltigkeit einer Lithiumproduktion standortspezifisch und regional untersucht und bewertet werden, sowie verschiedene Adsorbentien in einem Demonstrator unter den Bedingungen einer im Betrieb befindlichen Geothermieanlage getestet werden. Im Hinblick auf eine nachhaltige Bewirtschaftung ist neben der Herkunft des gelösten Lithiums auch das Verständnis über wesentliche Reservoirprozesse wichtig. In diesem Zusammenhang ist in das Forschungsvorhaben UNLIMITED Themen wie Ressourcenanalysen, technisch mögliche Gewinnungsrate eingebunden. Im Rahmen des Teilvorhabens 'Entwicklung und Umsetzung eines standortspezifischen Monitoringsystems / Kommunikation und Wissenstransfer' wird ein Monitoringprogramm mit folgenden Schwerpunkten konzipiert und standortbezogen realisiert: - Hydrochemisches Tiefenwassermonitoring zur Überwachung der Nachhaltigkeit der Lithium-Ressource - Hydro- und radiochemisches Extraktionsmonitoring zur Bewertung des Extraktionsverfahrens und dessen Auswirkungen auf das geothermische Fluid Darüber hinaus befasst sich das Teilvorhaben mit der Kommunikationsarbeit und Wissenstransfer unterschiedlicher Zielgruppen (wissenschaftlichen Community, Öffentlichkeit, etc.).
Das Projekt "Teilprojekt 6: Nachhaltigkeitsbewertung und -optimierung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Sondervermögen Großforschung, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse durchgeführt. Im NETPEC-Projekt werden (photo)elektrochemische Ansätze für effiziente Technologien zum Entzug von Kohlenstoffdioxid (CO2) aus der Atmosphäre entwickelt. Es werden in der Photoelektrochemie Stoffe mittels der Energie aus Sonnenlicht ineinander umgewandelt. Wird hierbei CO2 in kohlenstoffreiche feste oder flüssige Produkte wie Oxalat oder Kohlenwasserstoffe umgewandelt, ist eine sichere Langzeitspeicherung möglich. Mögliche Effizienzen und Speicherpotenziale, aber auch die dafür benötigte Konfiguration der photoelektrochemischen Zellen hängen stark vom gewählten Produkt ab. Hier werden zunächst Oxalat und Kohleflocken untersucht. Der interdisziplinäre Ansatz in NETPEC beinhaltet aber darüber hinaus eine fortlaufende, kritische Evaluierung aller Komponenten. Das Speicherpotenzial der verschiedenen Produkte wird bezüglich der Wechselwirkung mit den geologischen Reservoirs und zukünftigen Klimaänderungen beurteilt. Für die vielversprechenden Produkte Oxalat und Kohlenstoff werden Katalysatoren entwickelt und mittels elektrochemischer und spektroskopischer Methoden, sowie der Modellierung ihrer elektronischen Struktur untersucht. Die Katalysatoren werden dann an effiziente, für die benötigte Prozessspannung entwickelte Mehrfachsolarzellen auf Perowskitbasis angekoppelt. Neue Technologien und Systementwürfe, insbesondere zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz, müssen umfassend nachhaltig sein. Das Ziel des Teilvorhabens NETPEC-KIT besteht darin, den Projektpartnern die systemanalytischen Informationen zu liefern, die notwendig sind, diese Anforderung zu erfüllen. Um das Steuerungspotenzial der dazu durchgeführten Analysen möglichst weitgehend zu nutzen, ist die Integration in den F&E-Prozess erforderlich. Schwerpunkte sind der Vergleich des NETPEC-Konzeptes mit Konkurrenztechnologien zur Entwicklung von Anforderungsprofilen und Schwachstellenanalysen zur Identifikation von Optimierungsansätzen für Umweltwirkungen und Kosten mit lebenszyklusbezogenen Methoden.
Das Projekt "Vorhaben: Auswirkungen von Ozeanalkalinisierung auf Fischerei und Nahrungssicherheit" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Institut für Agrarökonomie durchgeführt. Das Projekt untersucht Potenziale, Machbarkeit und Umweltrisiken verschiedener Möglichkeiten der atmosphärischen CO2-Entnahme durch Alkalinitätserhöhung (AE). AE verringert die Aktivität von CO2 im Meerwasser, wodurch der Gasaustausch von CO2 aus der Atmosphäre in den Ozean verstärkt und die atmosphärische CO2 Konzentration verringert werden kann. Damit sollen Entscheidungsträger über die o.g. Aspekte mariner AE informiert werden. In diesem Teilgebiet werden speziell die Auswirkungen der AE auf Fischerei und Nahrungssicherheit untersucht. Die AE hat direkte Auswirkungen auf Umweltbedingungen von Fischbeständen (z.B. deren Produktivität), und indirekt über Auswirkungen auf die Fischerei auch auf die globale Wirtschaft. Nord- und Ostsee sind wichtige Meeresökosysteme, die nur teilweise den Bedarf an Fisch der angrenzenden Bevölkerung decken. Fisch wird zu einem großen Teil auf dem Weltmarkt gehandelt, weshalb die europäische Nachfrage durch zusätzliche Importe gedeckt wird. Änderungen in der Fischbestandsentwicklung und der Nachfrage nach Fisch, die durch AE verursacht werden, beeinflussen die Fischerei und die Ernährungssicherheit daher weit über den reinen geographischen Anwendungsbereich hinaus. Mit einem Konsortium aus Ressourcenökonomen, Fischereiökologen und Meereswissenschaftlern mit Expertise in ökologisch-ökonomischer Modellierung werden potenzielle Vorteile/ Konflikte verbunden mit der Einführung von AE bei der Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs), einschließlich Fragen der Ernährungssicherheit und Verteilungsgerechtigkeit, unter folgenden Schwerpunkten untersucht, entwickelt und bewerten: (i) direkten und indirekten Auswirkungen von AE auf die Fischerei in der Nord- und Ostsee, (ii) neue sozio-ökologische Anpassungspfade für die Fischerei unter Berücksichtigung von AE-Auswirkungen und (iii) weltweite Auswirkungen, insbesondere für regionale Ernährungssicherheit und Fischereieinkommen, unter Berücksichtigung des internationalen Handels.
Das Projekt "Teilvorhaben: Maschinen- und Prozesstechnik" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von KraussMaffei Technologies GmbH durchgeführt. Im Forschungsvorhaben Lite2Duro werden drei wichtige prozesstechnische Hemmnisse der Spritzgießverarbeitung von duromeren Formmassen erforscht und die Lösungen an zwei industriellen Anwendungen demonstriert. Als erster Aspekt wird eine aktive Kavitätsbalancierung entwickelt, mit welcher die Prozesssicherheit bei der Verwendung von Mehrkavitäten-Spritzgießwerkzeugen gesteigert wird. Der zweite Schwerpunkt ist eine begleitende Spritzgießmaschinen-Entwicklung, durch welche das verarbeitbare Kunststoff-Volumen pro Zyklus gesteigert wird. Als dritter Aspekt wird eine Recycling-Strategie für den Angussverteiler entwickelt, welche auf einer direkten Rückführung in den Spritzgießprozess basiert. Im Rahmen des Projektes stellt sich KraussMaffei der Aufgabe, eine geeignete Maschinentechnologie zur Steigerung des Schussvolumens im Duromer-Spritzgießen zu erforschen. Das Ziel ist es weiterhin, durch den Aufbau einer wirtschaftlichen Pilotanlage und der Umsetzung und prozesssicheren Herstellung einer Gehäuseeinheit in Mehrfachkavität, die Ressourcen- und Treibhauseinsparungen aufzuzeigen und die Wettbewerbsfähigkeit der Prozessinnovation gegenüber dem Stand der Technik zu demonstrieren.
Origin | Count |
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Bund | 79 |
Type | Count |
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Förderprogramm | 79 |
License | Count |
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offen | 79 |
Language | Count |
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Deutsch | 78 |
Englisch | 6 |
Resource type | Count |
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Keine | 68 |
Webseite | 11 |
Topic | Count |
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Boden | 45 |
Lebewesen & Lebensräume | 48 |
Luft | 42 |
Mensch & Umwelt | 78 |
Wasser | 33 |
Weitere | 79 |