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Gendergerechtigkeit als Beitrag zu einer erfolgreichen Klimapolitik: Forschungsreview, Analyse internationaler Vereinbarungen, Portfolioanalyse

Geschlechtergerechtigkeit kann einen Beitrag zu einer erfolgreichen Klimapolitik leisten. Die Studie fasst den aktuellen Stand der nationalen und internationalen Fachliteratur zu den Genderaspekten von ⁠Klimaschutz⁠ und ⁠Klimafolgenanpassung⁠ zusammen. Auf Basis des Forschungsreviews und der Gender-Analyse internationaler klimarelevanter Vereinbarungen wurden Genderdimensionen vorgeschlagen, mittels derer eine umweltpolitische Portfolioanalyse vorgenommen wurde. Die Portfolioanalyse ergab, dass genderwirksame Klimaschutz-Schwerpunkte bei Planen, Bauen und Wohnen sowie Verkehr zu setzen wären. Bei Klimaanpassung sind die Handlungsfelder mit Genderwirkungen vor allem Katastrophenschutz und Gesundheit.

Geschlechterverhältnisse und Nachhaltigkeit

Vor 15 Jahren im Jahr 2002 startete das ⁠UBA⁠ das Projekt „Geschlechterverhältnisse und Nachhaltigkeit“, das auch aus heutiger Sicht noch als Leuchtturmprojekt bezeichnet werden kann. In dem Projekt untersuchte das UBA, wie Umweltpolitik und Geschlechtergerechtigkeit ineinander greifen und sich gegenseitig stärken können. Die Erkenntnisse, Empfehlungen und aufgeworfenen Fragen haben bis heute nichts an Relevanz eingebüßt. Deswegen veröffentlicht das UBA hiermit den bisher noch nicht erschienenen Abschlussbericht von 2004, in memoriam  der Projektbeteiligten und  damaligen Fachbereichsleiterin III, Jutta Penning.

Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel, NWG (2): FoodforJustice - Power, Politics, and Food Inequalities in a Bioeconomy

Das Projekt "Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel, NWG (2): FoodforJustice - Power, Politics, and Food Inequalities in a Bioeconomy" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Freie Universität Berlin, Lateinamerika-Institut durchgeführt. Food for Justice untersucht normative Fragen von Ungleichheit und Gerechtigkeit, Rechte und Demokratie, die in Diskursen um die Frage 'Wie werden wir die Welt ernähren?' aufkommen. Es gibt eine zunehmende Politisierung in der Produktion, dem Vertrieb und dem Konsum von Nahrungsmitteln, da die Beziehungen der Nahrungsmittelherstellung durch wirtschaftliche, soziale, politische, kulturelle und ökologische Ungleichheiten strukturiert sind. Die Bürger nehmen zunehmend das globale Ernährungssystem als Teil der historischen Ursachen der ökologischen Krise und des anhaltenden Hungers in der Welt wahr. Obwohl die Gründe dafür lange bekannt, neigt die Forschung zur Ernährungssicherheit und Bioökonomie dazu auf Althergebrachtes zu vertrauen: Sie sucht nach technologischen Festsetzungen für ein gewinnorientiertes Modell bei gleichzeitiger Ausbeutung der Lebenden Materie. Was zur Vertiefung der Debatte benötigt wird, ist mehr Wissen darüber, welches Nahrungsmittelsystem sich Bürger wünschen, welche Lösungen bereits vorhanden sind, die soziale Anliegen ansprechen und wie öffentliche Politiken auf ein faires und nachhaltiges Ernährungssystem umgeleitet werden können. Food for Justice kombiniert theoretische Perspektiven von Geschlechter-, Umwelt- und postkolonialer Forschung mit dem Konzept der globalen Ungleichheiten und bezieht sich auf die soziale Bewegungsforschung in Bezug auf Nahrungsmittelgerechtigkeit. Sie wird Herausforderungen und Lösungen sowohl in Europa/Deutschland als auch in Lateinamerika/Brasilien untersuchen. Food for Justice befasst sich mit der sozialen Mobilisierung, die auf Ungerechtigkeiten im Ernährungssystem abzielt, und mit sozialen und politischen Innovationen, die auf Ungleichheiten eingehen, die die Ernährungssicherheit untergraben.

Teilprojekt 2 umweltepidemiologische Forschung (INGER-HMGU)

Das Projekt "Teilprojekt 2 umweltepidemiologische Forschung (INGER-HMGU)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH) - Institut für Epidemiologie II durchgeführt. Das Verbundprojekt INGER hat zum Ziel, Methoden für eine geschlechtersensible Datenerhebung und Datenanalyse in populationsbasierten Studien zu umweltbezogener Gesundheit zu entwickeln, diese Methoden bei ausgewählten Fragestellungen in den Bereichen Umweltepidemiologie, Umwelttoxikologie und Public-Health-Forschung zu Umwelt und Gesundheit zu erproben und auf der Basis der durch diese eigenen Datenanalysen sowie aus systematischen Literaturauswertungen gewonnenen Erkenntnisse eine fundierte Wissensgrundlage zu schaffen, die für geschlechtersensible Präventionsmaßnahmen im Bereich Umwelt und Gesundheit sowie für einen geschlechtersensiblen umweltbezogenen Gesundheitsschutz genutzt werden kann. Das Helmholtz Zentrum München bearbeitet in dem Verbundprojekt INGER den Bereich umweltepidemiologische Forschung mit Schwerpunkt auf Exposition gegenüber (straßenverkehrsbezogenen) Luftschadstoffen, Lärm und Lufttemperatur.

Teilprojekt 3: umwelttoxikologische Forschung (INGER-UBA)

Das Projekt "Teilprojekt 3: umwelttoxikologische Forschung (INGER-UBA)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Umweltbundesamt durchgeführt. Das Verbundprojekt INGER hat zum Ziel, innovative Methoden für eine geschlechtersensible quantitative Forschung zu umweltbezogener Gesundheit mit Bezug auf gendertheoretische Ansätze interdisziplinär zu entwickeln und zu erproben. Im Rahmen des Projektes befasst sich das Umweltbundesamt mit der Integration von Gender (soziologische Komponente) und Geschlecht (biologische Komponente) in der Umwelttoxikologie und umweltbezogenen Gesundheitsforschung. Das Ziel des Teilprojektes ist die Erfassung des aktuellen Wissenstandes und die Entwicklung von Maßnahmen zur gendergerechten Datenerhebung in Humanbiomonitoring Studien. In epidemiologischen Studien werden zwar geschlechtsspezifische Daten erhoben, diese werden dennoch selten kritisch bewertet und die Auswertung der Variablen begrenzt sich überwiegend auf die dichotome Darstellung der Geschlechtsunterschiede. Um die Datenerhebung in populationsbasierten Studien zu umweltbezogener Gesundheit durch umfassende Erhebung von Sex/Gender-Dimensionen entsprechend gendertheoretischer Konzepte zu verbessern, werden im Rahmen dieses Projektes neue Fragen bzw. Fragebogenmodule entwickelt und erprobt. Darüber hinaus werden neue statistische Analysestrategien identifiziert und die Ergebnisse der Quantifizierung von Sex/Gender für die Umweltexpositionen und umweltbezogener Gesundheit in den Humanbiomonitoring Studien eingesetzt.

Koordination und Teilprojekt 1 Public-Health-Forschung (INGER-UniB)

Das Projekt "Koordination und Teilprojekt 1 Public-Health-Forschung (INGER-UniB)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Bremen, Institut für Public Health und Pflegeforschung durchgeführt. Das Verbundprojekt INGER hat zum Ziel, Methoden für eine geschlechtersensible Datenerhebung und Datenanalyse in populationsbasierten Studien zu umweltbezogener Gesundheit zu entwickeln, diese Methoden bei ausgewählten Fragestellungen in den Bereichen Umweltepidemiologie, Umwelttoxikologie und Public-Health-Forschung zu Umwelt und Gesundheit zu erproben und auf der Basis der durch diese eigenen Datenanalysen sowie aus systematischen Literaturauswertungen gewonnenen Erkenntnisse eine fundierte Wissensgrundlage zu schaffen, die für geschlechtersensible Präventionsmaßnahmen im Bereich Umwelt und Gesundheit sowie für einen geschlechtersensiblen umweltbezogenen Gesundheitsschutz genutzt werden kann. Die Universität Bremen koordiniert das Verbundprojekt INGER und bearbeitet den Bereich Public-Health-Forschung zu Umwelt und Gesundheit mit Schwerpunkt auf gebauter Wohnumwelt und sozialer Kontext.

WOODCLUSTER: Verminderung des ostafrikanischen Holzdefizits: Forschung und Lehre zu nationalen Bioökonomien, die auf bäuerlicher Holzproduktion basieren

Das Projekt "WOODCLUSTER: Verminderung des ostafrikanischen Holzdefizits: Forschung und Lehre zu nationalen Bioökonomien, die auf bäuerlicher Holzproduktion basieren" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Dresden, Fachrichtung Forstwissenschaften, Institut für Internationale Forst- und Holzwirtschaft, Professur für Tropische und Internationale Forstwirtschaft durchgeführt. Die Ostafrikanischen Ländern erleben eine gewaltige Holzversorgungslücke. Dies führt langfristig zu einer vollständigen Erschöpfung der natürlichen Ressourcen und zur Gefährdung der Existenzgrundlage der ländlichen Bevölkerung. Ziel ist dieses Holzversorgungsdefizit zu vermindern, durch höhere Leistungsfähigkeit der Holzcluster und Integration von kleinbäuerlichen Betrieben. Das Projekt wird mit einem Bottom-up-Bioökonomie Ansatz einen signifikanten Beitrag für effiziente 'Non-Food-Value Chains' leisten, mit Relevanz für ländliche Entwicklung, Stadt-Land-Systeme, nachhaltiger Energieversorgung und der Gestaltung von Rahmenbedingungen und Institutionen. In drei Partnerländern werden die Holz-Cluster auf nationaler Ebene, exemplarische Holz- Wertschöpfungsketten und Holzbiomasseproduktion in kleinbäuerlichen Betrieben mit einem partizipativen Ansatz mit Genderbezug untersucht und Optionen zur Verbesserung erarbeitet. Eingesetzt werden speziell entwickelte Instrumente: Partizipative Innovation-Plattformen (PIP) und Sozioökonomische Feldlaboren (SFL). Zwei universitäre Lehreinheiten werden entwickelt, mit direktem Bezug zum Forschungsprozess und 'on the job training' von Studenten, komplementiert durch einen Schulungs- und einen E-Learningkurs.

Interdependente Genderaspekte der Bedürfnisfelder Mobilität, Konsum, Ernährung und Wohnen als Grundlagen des urbanen Umweltschutzes - Gender Mainstreaming für eine zielgruppenspezifischere, effektivere urbane Umweltforschung

Das Projekt "Interdependente Genderaspekte der Bedürfnisfelder Mobilität, Konsum, Ernährung und Wohnen als Grundlagen des urbanen Umweltschutzes - Gender Mainstreaming für eine zielgruppenspezifischere, effektivere urbane Umweltforschung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von ISIconsult privates Institut für Sozialinnovation Consulting UG (haftungsbeschränkt) durchgeführt. a) Fachlich begründet ist die transdisziplinäre Vorlaufforschung in der bestehenden Forschungslücke zu den intersektionalen Genderaspekten menschlicher Bedürfnisse, spezifisch für urbane Räume, in denen in naher Zukunft die meisten Menschen wohnen. Bekannt sind rollenspezifische Verhaltensweisen und Zuständigkeiten, wie z. B. die ungleiche Carearbeit zwischen Männern und Frauen, unterschiedliche Einkommensverteilung, Kommunikationsmuster oder Konsum- und Ernährungsverhalten, die aktualisiert und im Vergleich zum ländlichen Raum überprüft werden sollen. Welche geschlechtsspezifischen Verhaltensmuster und deren Veränderungen sowie vergeschlechtliche Strukturen haben besondere stadträumliche Umwelteffekte in den Bedürfnisfeldern Mobilität, Konsum/Ernährung und Wohnen? Welche Wechselwirkungen gibt es und wie kann man sie bei einer nachhaltigen Stadt- und Infrastrukturentwicklung, Verkehrsplanung, bei nachhaltigem Bauen, Energiekonsum, Klimaschutz/-anpassung oder Nahrungsmittelproduktion/-konsum berücksichtigen? Mittels einer umfassenden, systematischen Literaturrecherche und Auswertung sollen die Genderaspekte für die umweltrelevante Bedürfnisfelderforschung in Ballungsräumen herausgearbeitet werden. Der Stadt-Land-Abgleich sollte exemplarisch für Wohnen und Mobilität erfolgen. b) Auf Basis der (vergleichenden) Bestandsaufnahme sollen ausgewählte Maßnahmen für die Bundesprogramme zur Stadtentwicklung vorgeschlagen werden. Sie sollen geschlechtsspezifisch und intersektoral dazu beitragen, ein umweltbewussteres und ressourcenschonenderes Handeln von Männern und Frauen zu stimulieren. Als weiterer Output sollen innovative Forschungsmethoden und transdisziplinäre Zugänge vorgeschlagen werden, die die Integration von Geschlechteraspekten in die jeweilige Bedürfnisfelderforschung anhand des Beispiels des Stadtraums ermöglichen.

Partner E

Das Projekt "Partner E" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität zu Köln, Institut für Ethnologie durchgeführt. Die Nahrungsmittelproduktion zeigt in vielen Regionen Ostafrikas stagnierende oder rückläufige Tendenzen. Im Gegensatz dazu zeigen Feuchtgebiete ganzjährige Wasserverfügbarkeit, haben relativ fruchtbaren Böden und bieten die Möglichkeit mehrere Kulturen im Jahr zu ernten. Ihre Fläche in den vier Zielländern wird auf 20 Millionen Hektar geschätzt, wovon derzeit nur ein kleiner Teil agrarisch genutzt wird. Wir postulieren, dass diese Feuchtgebiete zur Kornkammer der Region werden. Eine nachhaltige Sicherung der Ernährung wird aber nur dann möglich sein, wenn sich eine intensivierte Nutzung der Feuchtgebiete mit dem Erhalt diverser ökosystemarer Leistungen in Einklang bringen lässt. Ein Konsortium aus Bonn-Köln-Jülich-Mainz sowie mehreren afrikanischen Partnern will die Bedeutung von Feuchtgebieten für eine nachhaltige Ernährungssicherung untersuchen. Neben der Erfassung raum-zeitlicher Prozesse der Stoffverlagerung und unter Berücksichtigung von Gender- und Gesundheitsaspekten werden Technologie-Optionen entwickelt und hinsichtlich ihrer Eignung bewertet, ein hohes Produktionspotential mit Belangen des Naturschutzes zu vereinbaren. Mit Hilfe von Modellierungs- und Bewertungsansätzen werden die Daten disziplinen- und skalenübergreifend integriert und Entscheidungshilfen zur regionalen Extrapolation erarbeitet. Die Einbindung von Nutzern und Akteuren aus Entwicklung und Politik stellen die Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen in der Region und darüber hinaus sicher.

Partner G

Das Projekt "Partner G" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Mainz, Geographisches Institut durchgeführt. Nahrungsmittelproduktion im Einklang mit Naturschutz Die Nahrungsmittelproduktion zeigt in vielen Regionen Ostafrikas stagnierende oder rückläufige Tendenzen. Im Gegensatz dazu zeigen Feuchtgebiete ganzjährige Wasserverfügbarkeit, haben relativ fruchtbaren Böden und bieten die Möglichkeit mehrere Kulturen im Jahr zu ernten. Ihre Fläche in den vier Zielländern wird auf 20 Millionen Hektar geschätzt, wovon derzeit nur ein kleiner Teil agrarisch genutzt wird. Wir postulieren, dass diese Feuchtgebiete zur Kornkammer der Region werden. Eine nachhaltige Sicherung der Ernährung wird aber nur dann möglich sein, wenn sich eine intensivierte Nutzung der Feuchtgebiete mit dem Erhalt diverser ökosystemarer Leistungen in Einklang bringen lässt. Ein Konsortium aus Bonn-Köln-Jülich-Mainz sowie mehreren afrikanischen Partnern will die Bedeutung von Feuchtgebieten für eine nachhaltige Ernährungssicherung untersuchen. Ein Konsortium aus Bonn-Köln-Jülich-Mainz sowie mehreren afrikanischen Partnern will die Bedeutung von Feuchtgebieten für eine nachhaltige Ernährungssicherung untersuchen. Neben der Erfassung raum-zeitlicher Prozesse der Stoffverlagerung und unter Berücksichtigung von Gender- und Gesundheitsaspekten werden Technologie-Optionen entwickelt und hinsichtlich ihrer Eignung bewertet, ein hohes Produktionspotential mit Belangen des Naturschutzes zu verbeibaren. Mit Hilfe von Modellierungs- und Bewertungsansätzen werden die Daten disziplinen- und skalen - übergreifend integriert.

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