Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website "ETOX: Informationssystem Ökotoxikologie und Umweltqualitätsziele" des Umweltbundesamtes zur ökotoxikologischen Verbindung Jod 125. Stoffart: Stoffklasse.
Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung Jod und anorganische Jodverbindungen einschließlich Natrium- und Kalium-Jodide, Natrium- und Kalium-Jodate, Jodophore einschließlich Polyvinylpyrrolidon-Jod. Stoffart: Stoffklasse.
Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung Organische Jodverbindungen - Jodoform. Stoffart: Stoffklasse.
Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website "ETOX: Informationssystem Ökotoxikologie und Umweltqualitätsziele" des Umweltbundesamtes zur ökotoxikologischen Verbindung Jod 131. Stoffart: Stoffklasse.
Das Projekt "Charakterisierung der Ableitung von radioaktiven Stoffen aus speziellen Arten von Einrichtungen im Bereich Medizin und Industrie mit der Fortluft" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Dornier Nuclear Services GmbH durchgeführt. Gemäß § 103 Absatz 1 Satz 1 StrlSchV hat der Strahlenschutzverantwortliche dafür zu sorgen, dass Ableitungen aus den dort aufgeführten Anlagen und Einrichtungen mit einer Genehmigung nach AtG bzw. StrlSchG überwacht werden (Eigenüberwachung). Während im Bereich der Kerntechnik die Emissionen radioaktiver Stoffe mit der Fortluft für alle Betriebsphasen hinreichend bekannt sind, liegen im Bereich der Einrichtungen nur wenige detaillierte Erkenntnisse zu Emissionsszenarien (Nuklidvektoren, zeitliche Verläufe) vor. Um zu diesen Fragestellungen den Kenntnisstand zu verbessern wurde vom BfS das FV 'Evaluierung des aktuellen Standes bei der Überwachung der Ableitung von radioaktiven Stoffen mit der Fortluft und dem Abwasser in Medizin und Industrie - 3619S52560' initiiert und umgesetzt. Es zeigte sich, dass die Ableitungen der meisten Einrichtungen zu keiner Exposition für die Bevölkerung von mehr als 10 µSv/a führen und nur bei einzelnen Typen von Einrichtungen die 10 µSv/a überschritten werden könnten. Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens sollen für drei unterschiedliche Typen von Einrichtungen (Nuklearmedizin, Isotopenproduktion, Großforschungseinrichtungen) für einen Zeitraum von sechs Monaten kontinuierliche Messungen in der Fortluft durchgeführt werden um die Ableitung von kurz- und langlebigen radioaktiven Stoffen zu quantifizieren. Hierbei ist im vorgegebenen Messzeitraum kontinuierlich die Fortluft durch Direktmessungen auf gasförmige radioaktive Stoffe hin zu analysieren. Zusätzlich sind zur Erfassung längerlebiger Radionuklide geeignete Sammeleinrichtungen zu betreiben und entsprechende Analysen durchzuführen (z.B. gasf. Jodverbindungen, H-3, C-14). Neben der kontinuierlich-nuklidspezifischen Analyse sind begleitend auch Gesamtalpha- und Gesamtbetamessungen durchzuführen, um auch die zeitlichen Änderungen der Ableitung in Relation zu den in der Einrichtung durchgeführten Tätigkeiten bzw. Forschungsexperimenten in Beziehung zu setzen und zu plausibilisieren.
Das Projekt "Deutsche Beteiligung am OECD/NEA ESTER" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von OECD - Nuclear Energy Agency (NEA) durchgeführt. Das OECD/NEA Projekt 'Experiments on Source Term for delayed Releases' (ESTER) hat das Ziel, zu einer verbesserten Ermittlung des Quellterms bei schweren Störfällen im Kernkraftwerk beizutragen, indem bestehende Wissenslücken hinsichtlich der verzögerten Spaltproduktfreisetzung aus dem Primärkreis sowie hinsichtlich der Bildung organischer Iodverbindungen in Gegenwart flüchtiger gasförmiger organischer Komponenten (volatile organic compound, VOC) geschlossen werden sollen. Hierzu sollen beim Operating Agent IRSN (Institut de Radioprotection et de Sureté Nucléaire) sowie bei CEA (Commissariat à l' énergie atomique et aux énergies alternatives) Experimente und numerische Arbeiten zur chemischen Wiederfreisetzung abgelagerter Iodverbindungen im Primärkreis und zur Organoiodbildung im Sicherheitsbehälter durchgeführt werden.
Das Projekt "THAI Experimente - Unfallbeherrschung und Quellterm-Verbesserung von Analysen und Notfallmaßnahmen bei schweren Unfällen - OECD/NEA THEMIS" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Becker Technologies GmbH durchgeführt. Es sind Untersuchungen in der von Becker Technologies betriebenen erweiterten THAI+ - Anlage in Eschborn vorgesehen, die zur Verbesserung von Analyse-Werkzeugen und Maßnahmen zur Beherrschung schwerer Störfälle beitragen. Das betrifft die Verbesserung der Vorhersagegenauigkeit von Rechenprogrammen und ihrer Modelle ebenso wie die Einschätzung der Leistungsfähigkeit der Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Beherrschung von Störfällen, wie z.B. die gefilterte Druckentlastung oder der Einsatz katalytischer Wasserstoff-Rekombinatoren. Die Themen beziehen sich auf die späte Unfallphase. Durch die Beton-Schmelze-Wechselwirkung werden neben Wasserstoff (H2) und Wasserdampf große Mengen Kohlenmonoxid (CO) freigesetzt. Die Versuche dienen dem Verständnis des Einflusses von CO auf Rekombinatoren und auf die H2/CO Verbrennung (Deflagration). Weiterhin auf Themen zur Spaltproduktrückhaltung in Wasservorlagen und das Verhalten von Iod und Iod-Verbindungen, die in den Sicherheitsbehälter freigesetzt werden und dabei quellterm-relevante langzeit-luftgetragene IOx Aerosole entstehen. Entsprechende Experimente untersuchen den Einfluss und die Wechselwirkung dieser IOx Partikel mit anderen Aerosolen, die thermische Stabilität der Iodozone, sowie ihre Interaktion mit Rekombinatoren. Die Flexibilität der THAI-Anlage wird genutzt, um sowohl ein- als auch zweiraumspezifische Untersuchungen durchzuführen, wie sie im vorliegenden Vorhaben benötigt werden. Die angebotenen Experimente sollen im Rahmen des OECD-NEA Joint Project 'THEMIS' durchgeführt werden; ein entsprechendes OECD-Abkommen ist in Vorbereitung.
Das Projekt "Mini-DOAS Messungen während der HALO Southtrac Mission im Herbst 2019" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Heidelberg, Institut für Umweltphysik durchgeführt. Mit dem Antrag soll die Teilnahme des mini-DOAS Instrumentes an der Southtrac Kampagne im Herbst 2019, sowie die Auswertung, Interpretation und Veröffentlichung der dabei gemessenen Daten beantragt werden. Das mini-DOAS Instrument ist ein passives Fernerkundungsinstrument mit dem gleichzeitig in Nadir- und Limb-Richtung Himmelsstreulicht im UV/vis/NIR von Bord des Forschungsflugzeuges HALO gemessen und spektral analysiert wird. Mit den Messungen können mit Hilfe der Differentiellen Optischen Absorptions Spektroskopie (DOAS) die Konzentrationen wichtiger Spurenstoffe auf Flughöhe, sowie Vertikalprofile und vertikale Säulen bestimmt werden, wobei einige der gemessenen Spurenstoffe mit anderen Messmethoden nicht (BrO, OClO, IO, C2H2O2, und C3H4O2) oder nur schwer (NO2, HONO, und CH2O) nachweisbar sind. Die Messungen im Nadir und Limb erlauben auch alle 3 Phasen des atmosphärischen H2O (u.a. den Wasser- und Eiswasserpfad), Eigenschaften des atmosphärischen Strahlungstransportes (u.a. relative Radianzen, Photonenweglängen, ...), sowie einige mikrophysikalische Eigenschaften von Aerosole und Wolkenteilchen zu bestimmen. Mit den Messungen des mini-DOAS Instrumentes sollen im Rahmen der Southtrac Kampagne drei spezielle wissenschaftlichen Ziele verfolgt werden (CHEM-1_Q1, CHEM-1_Q2 und CHEM-2_Q1), die im Einklang mit dem Kampagnenantrag stehen. Insbesondere (a) komplettieren unsere hochgenauen Messungen von BrO (und IO) das Budget der ozonschädlichen Brom- und Iodverbindungen (CHEM-1_Q1), und (b) helfen die Messungen von BrO und OClO den Ozonverlust in der oberen Troposphäre unteren Stratosphäre einzugrenzen (CHEM-1_Q2). Weiterhin dienen (c) die Messungen von NO2, HONO, aber insbesondere auch von CH2O und C2H2O2 die Abluft aus der Biomassenverbrennung nachzuweisen (CHEM-2_Q1).
Das Projekt "Deutsche Beteiligung am OECD/NEA BIP-3 Projekt" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Nuclear Energy Agency (NEA) durchgeführt. In der dritten Phase des OECD-Projekts mit dem Titel 'Behavior of Iodine Project (BIP)' sollen aufbauend auf den vorangegangenen Phasen offen gebliebene Fragestellungen zur Simulation des Jodverhaltens im Sicherheitsbehälter (SB) bei schweren Störfällen mittels experimenteller Untersuchungen beantwortet werden. Die durchgeführten Experimente haben zum Ziel, zu einer Verbesserung der Simulation des Adsorptions- und Desorptionsverhaltens auf im SB eingesetzter Farbe beizutragen, eine exaktere Modellierung des Verhaltens (Bildung und Zersetzung) organischer Jodverbindungen in der SB-Atmosphäre zu ermöglichen sowie den Einfluss von Alterung der Farbe und Verunreinigungen der SB-Atmosphäre auf die an der Farbe bzw. in der SB-Atmosphäre ablaufenden Prozesse zu ermitteln. Dabei soll auch der Austausch von Simulationsergebnissen und -strategien unter den beteiligten Partnern gefördert werden.
Das Projekt "Halogenid-Perowskite als neuartige Absorber für Hochleistungs-Dünnschichtsolarzellen - Teilprojektantrag KIT: Herstellung und spektroskopische Charakterisierung nasschemisch prozessierter Perowskit-Solarzellen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Lichttechnisches Institut durchgeführt. l ist die Aufklärung der materialwissenschaftlichen Grundlagen, die diese neue Materialklasse in der Photovoltaik so erfolgreich machen, in Kopplung mit der Herstellung und Charakterisierung von PV-Demonstratorzellen mit skalierbaren Verfahren. Für den Standard-Perowskit (CH3NH3)PbI3 und für bleisubstituierte Strukturen wie (CH3NH3)SnI3, sollen die chemischen, strukturellen, elektronischen und optischen Eigenschaften sowie die Defektbildungs- und Migrationsmechanismen, die Grenzflächeneigenschaften und das Wachstumsverhalten von Schichten erfasst und spezifische Bauelementstrukturen entwickelt werden. Dafür werden vergleichend parallel Vakuum-Depositionsverfahren sowie nasschemische auch für die Drucktechnik verwendbare Verfahren eingesetzt, und Für die Arbeitsgebiete 'A - Synthese', 'B - Deposition von Zellstrukturen' und 'C - Analytik und Spektroskopie ' werden für die universitären Gruppen detaillierte Arbeitspakete vorgeschlagen. Der assoziierte Partner BASF wird eigene Planungen zur Zellherstellung vornehmen.
Origin | Count |
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Bund | 30 |
Type | Count |
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Chemische Verbindung | 4 |
Förderprogramm | 26 |
License | Count |
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geschlossen | 4 |
offen | 26 |
Language | Count |
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Deutsch | 26 |
Englisch | 5 |
Resource type | Count |
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Keine | 24 |
Webseite | 6 |
Topic | Count |
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Boden | 19 |
Lebewesen & Lebensräume | 21 |
Luft | 19 |
Mensch & Umwelt | 30 |
Wasser | 19 |
Weitere | 27 |