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Öffentliche Fachkonferenz zu World Nuclear Industry Status Report – BASE ist Co-Host

Öffentliche Fachkonferenz zu World Nuclear Industry Status Report – BASE ist Co-Host Anfang 26.03.2024 10:00 Uhr Ende 26.03.2024 17:00 Uhr Der „World Nuclear Industry Status Report” (WNISR) berichtet seit 2007 jährlich über den aktuellen Stand der weltweiten Atomindustrie: aktuelle Reaktorneubauprojekte, der Fortschritt beim Rückbau von Kernkraftwerken oder neue Entwicklungen im Betrieb werden vorgestellt. Ein besonderer Fokus des aktuellen Reports liegt auf einer umfassenden Analyse wirtschaftlicher Aspekte der Atomkraftnutzung. Der Report wurde u.a. aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz gefördert. Autoren der TU Berlin waren an der Erstellung des Reports maßgeblich beteiligt. Zeit: Dienstag, 26.03.2024, 10:00 – 12:00 Uhr Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Hauptgebäude, Raum H3143 Am Nachmittag des gleichen Tages findet eine öffentliche Fachkonferenz von 15:00 – 17:00 Uhr im Hörsaal H0107 des Hauptgebäudes statt. Im Pressegespräch am Vormittag werden die zentralen Ergebnisse des WNISR2023 plus Updates vorgestellt und diskutiert von: Jochen Ahlswede Abteilungsleiter Forschung und Internationales des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung Mycle Schneider Unabhängiger Energie- und Atompolitik-Analyst, Paris, Frankreich, Projektleiter des WNISR Antony Froggatt Stellvertretender Leiter des Environment and Society Programs, Chatham House, London, Großbritannien, WNISR2023 Co -Lead Doug Koplow Gründer-Direktor von Earth Track, Cambridge, USA , WNISR2023 Co -Autor Alexander Wimmers Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik, Technische Universität Berlin, WNISR2023 Co -Autor Kurzbiografien der Autor:innen Kann ein neuerlichen Ausbau der Atomkraft den Kampf gegen die Klimakrise unterstützen, wie jüngste Beschlüsse auf der UN -Klimakonferenz in Dubai im Dezember 2023 (COP28) suggerierten? Fünf Tage nach dem geplanten „Nuclear Energy Summit“ der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA am 21. März 2024 in Brüssel besteht bei der Vorstellung des World Nuclear Industry Status Report in Berlin die Möglichkeit, dies mit führenden unabhängigen Experten zu diskutieren. Der WNISR2023 liefert dazu die Fakten: Im Jahr 2022 wurde der größte Rückgang des nuklearen Anteils an der weltweiten Stromerzeugung seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima festgestellt. Er sank um 0,6 Prozentpunkte gegenüber 2021 auf einen Anteil von 9,2 Prozent. Zum Vergleich: Das historische Maximum lag 1996 bei 17,5 Prozent, der Anteil von Wind und Solar lag 2022 bei 11,7 Prozent. 2023 gingen fünf neue Atomkraftwerke ( AKW ) ans Netz, fünf wurden endgültig abgeschaltet. Daraus resultiert eine Nettoreduktion von einem Gigawatt elektrischer Leistung. Zum Vergleich: Die Leistung von Solaranlagen stieg im Jahr 2023 um 440 Gigawatt. Anfang 2024 sind 213 Reaktoren weltweit offiziell abgeschaltet – zurückgebaut sind aber nur 22 Reaktoren in Deutschland, Japan und den USA . Unabhängige Meta-Analysen, die unter anderem auch an der TU Berlin durchgeführt wurden, gehen von regelmäßig unterschätzten Kosten für die Atomenergie aus. So kann nach Ergebnissen des WNISR2023 Strom aus Atomkraftwerken bis zu viermal so teuer sein bei Betrachtung aller Kosten wie Strom aus Off-Shore-Windkraftanlagen. Hinweis: Der WNISR2023 wurde erstmals am 06.12.2023 in Brüssel vorgestellt. Nach diesem internationalen Launch diskutieren maßgebliche Autor*innen in Länderkonferenzen mit Stakeholdern vor Ort die Ergebnisse und erste Erkenntnisse zum Jahresende. Eine Vorstellung fand bereits am 6. März 2024 an der „Sciences Po“ in Paris statt. Neben den Events in Berlin wird es zudem Konferenzen in Dänemark und an vier Universitäten in Schweden geben (8. – 12. April 2024) sowie mit der Princeton University in Washington D.C. in den USA (2. Mai 2024). Adresse TU Berlin Hauptgebäude, Raum H3143 Straße des 17. Juni 135 10623 Berlin Der WNISR-Report 2023 zum Download World Nuclear Industry Status Report 2023 Kurzbiografien der Autor:innen World Nuclear Industry Status Report - Who We Are

Unterstützung bei technisch-wissenschaftlichen Fragestellungen zum Ausgleich frustrierter Investitionen

Untersuchung der Kritikalität von Schüttbettkonfigurationen bei schweren Unfällen von Leichtwasserreaktoren - KEK

OECD-NEA Benchmark Study of the Accident at the Fukushima Daiichi Nuclear Power Station (BSAF) Project Phase 2; here: German participation

Quantifizierung der Grenztragfähigkeit mechanischer Komponenten bei multiplen Störfallbelastungen auf der Grundlage eines schädigungsmechanisch basierten Grenzdehnungskonzepts

Wie die Nuklearkatastrophe von Fukushima zeigte, können natur- und/ oder zivilisatorisch bedingte auslegungsüberschreitende Belastungen nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Es muss dabei davon ausgegangen werden, dass in kerntechnischen Anlagen, z. B. durch seismische Aktivitäten, mehrere Störfallbelastungen in Folge hintereinander auftreten können. Hier gewinnt die Frage nach der Quantifizierung von Sicherheitsreserven in Bezug auf die Tragfähigkeit von kerntechnischen Komponenten an Bedeutung. Gesamtziel des Vorhabens ist es, zur zuverlässigen Bewertung der Grenztragfähigkeit von Komponenten unter komplexen Beanspruchungen ein einfaches praxistaugliches Konzept abzuleiten. Hierzu sind mit Hilfe von schädigungsmechanischen Berechnungen belastungspfadabhängige Dehnungsgrenzkurven abzuleiten. Zur Herleitung des Grenzdehnungskonzeptes werden in umfangreichen experimentellen Untersuchungen der Einfluss der Spannungsmehrachsigkeit, der absoluten Bauteilgröße, von Spannungszuständen mit zeitlich wechselnder Mehrachsigkeit (rotierendes Hauptachsengerüst) und einer multiplen Belastung quantifiziert. Dabei werden sowohl rissfreie Proben als auch Proben mit Rissen betrachtet. Die schädigungsmechanischen Berechnungen bauen auf dem Rousselier-Modell auf, das für die hier zu betrachtenden Beanspruchungszustände modifiziert werden soll. Das so abgeleitete Grenzdehnungskonzept wird dann mit Hilfe von vorliegenden Bauteilversuchen verifiziert. Um eine breite Anwendbarkeit des Grenzdehnungskonzepts zu gewährleisten, werden im Forschungsvorhaben die in den deutschen Kernkraftwerken häufig verwendeten Stähle 20MnMoNi5-5 und X6CrNiNb18-10 betrachtet.

Japanischer Gouverneur genehmigt Inbetriebnahme von Reaktoren

Der Gouverneur von Kagoshima, Yuichiro Ito, gab am 7. November 2014 die Genehmigung für die Wiederinbetriebnahme der ersten Reaktoren seit der Katastrophe von Fukushima im März 2011. Zwei Reaktoren der Anlage im südjapanischen Sendai könnten trotz der Bedenken einiger lokaler Anwohner wieder gestartet werden, sagte er. Für die Anlage gelten neue, strengere Sicherheitsvorkehrungen.

Internationales Fachforum 'Umweltpolitik 3.0' anlässlich des 30. Jahrestages der Atom-Katastrophe von Tschernobyl sowie der Gründung des Bundesumweltministeriums, Internationales Fachforum 'Umweltpolitik 3.0' anlässlich des 30. Jahrestages der Atom-Katastrophe von Tschernobyl sowie der Gründung des Bundesumweltministeriums

Anlässlich des 30. Jahrestages der Atom-Katastrophe von Tschernobyl und des 30. Jahrestages der Gründung des Bundesumweltministeriums soll im Jahr 2016 das internationale Forum 'Umweltpolitik 3.0' durchgeführt werden. Das Forum richtet sich an die wissenschaftliche Fachwelt. Im Sinne eines interdisziplinären Austauschs werden auch Vertreter aus Fachverbänden, der Zivilgesellschaft, aus Gewerkschaften, Kirchen und Wirtschaft angesprochen. Thematisiert und analysiert werden sollen: - Entwicklung, Wegmarken, Erfolge in drei Jahrzehnten deutscher Umweltpolitik - Zusammenwirken deutscher und internationaler Entwicklungen in der Umweltpolitik - Rolle der Atom-Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima für die Entwicklung der deutschen und internationalen Umweltpolitik sowie der Umgang mit den atomaren Hinterlassenschaften der Atomenergienutzung vor dem Hintergrund der Endlagersuche in Deutschland - Rolle der Bürgergesellschaft für die Entwicklung der Umweltpolitik - Rolle der Umweltpolitik für die Entwicklung von Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit - Debatte über die Zukunft ökologischer Politik; Chancen der Integration von Umwelt und Bauen Geplant ist ein Debattenkongress internationaler Experten der Umweltpolitik, die auf der Veranstaltung die Möglichkeit erhalten, in unterschiedlichen thematischen Foren ihre Beiträge einzubringen. Mit diesem Forschungsvorhaben sollen der Fachdebatte über die vergangene Entwicklung der Umweltpolitik und über mögliche Entwicklungsperspektiven neue Impulse gegeben werden. Das Vorhaben soll eine fachlich fundierte Vorbereitung und den hohen inhaltlichen Zielen entsprechende programmatische Ausarbeitung des geplanten Debattenkongresses sichergestellt. Ebenso ist die Ausführung sowie die Auswertung und Dokumentation der Kongressergebnisse Gegenstand des Auftrags.

Untersuchung fortschrittlicher Methoden für erweiterte PSA-Analysen im Rahmen des EU-Projekts ASAMPSA E

Teilprojekt G: Simulation des Unfalls in Fukushima-Daiichi zur Bewertung von ATHLET-CD (SUBA)^WASA-BOSS: Weiterentwicklung und Anwendung von Severe Accident Codes - Bewertung und Optimierung von Störfallmaßnahmen^Teilprojekt F: Beiträge zur Codevalidierung anhand von SWR-Daten und zur Bewertung und Optimierung von Störfallmaßnahmen, Teilprojekt E: Verbesserung des Lower Head-Modelles für Melcor und Melcor-Rechnungen zu Fukushima

Vorhabenziel: Die im ersten Teilprojekt (TPE-AP1) erzielten Ergebnisse dienen dazu, MELCOR weiter zu qualifizieren, konkret die Modellierung einer Kernschmelze im unteren Plenum. Weiterhin wird ein Nachwuchswissenschaftlers auf dem Gebiet der Sicherheitsforschung qualifiziert. Im zweiten Teilprojekt (TPE-AP2) wird ein MELCOR-Datensatz des KKW Fukushima erstellt und in Abstimmung mit RUB Szenarien gerechnet, um den Hergang des Fukushima-Unfalles besser zu verstehen. Arbeitsplanung: TPE-AP1 wird überwiegend im Rahmen einer Promotion abgearbeitet. Im ersten Jahr des Projektes begleitet ein Wissenschaftler das Projekt, um notwendige Vorarbeiten, um die eigentliche Kopplung des Modelles an MELCOR zu gewährleisten. Danach führt der Doktorrand die Arbeiten weitestgehend selbstständig weiter. In TPE-AP2 wird ab dem zweiten Jahr der Datensatz erstellt, im dritten Jahr werden die Szenarien gerechnet werden.

Teilprojekt E: Verbesserung des Lower Head-Modelles für Melcor und Melcor-Rechnungen zu Fukushima^Teilprojekt G: Simulation des Unfalls in Fukushima-Daiichi zur Bewertung von ATHLET-CD (SUBA)^Teilprojekt F: Beiträge zur Codevalidierung anhand von SWR-Daten und zur Bewertung und Optimierung von Störfallmaßnahmen^WASA-BOSS: Weiterentwicklung und Anwendung von Severe Accident Codes - Bewertung und Optimierung von Störfallmaßnahmen^Teilprojekt D: Erweiterung und Validierung des COCOSYS Codes für die Analyse des passiven Containment-Kühlsystems, Teilprojekt C: Analyse schwerer Störfälle in LWR zur Evaluierung und Optimierung von Severe-Accident-Maßnahmen

Das Gesamtziel des Verbundvorhabens ist es, vor dem Hintergrund der Ereignisse in Fukushima zum einen die Modellierung von Siedewasserreaktorkomponenten sowie der Gebäudekühlung weitergehend zu ertüchtigen, um somit die Leistungsfähigkeit von Schwerstörfallcodes weiter zu erhöhen, und zum anderen Notfallmaßnahmen anhand von Reaktorrechnungen zu bewerten und zu optimieren. Hierzu sollen sowohl die Anlage in Fukushima wie auch deutsche Anlagen berücksichtigt werden. Ziel des Teilvorhabens ist es, Störfallmaßnahmen zu untersuchen, die dazu beitragen können, das Fortschreiten schwerer Unfälle mit Kernschmelzen aufzuhalten oder zumindest deren Folgen, vor allem die Freisetzung von Radioaktivität aus der Anlage, abzumildern. Hierzu werden systematische Untersuchungen zum Unfallablauf mit dem Störfallcode ATHLET-CD sowie mit spezialisierten Rechenmodellen des Antragsstellers durchgeführt. Repräsentativ für die in Deutschland noch betriebenen Reaktoren (DWR-KONVOI und SWR) sollen anhand generischer Szenarien charakteristische Eckpunkte im Ablauf und Möglichkeiten der Kühlung und Rückhaltung durch Einspeisung von Wasser in den Kern sowie durch Kühlung von Kernschmelze im Sicherheitsbehälter durch Flutung der Reaktorgrube (bei SWR) herausgearbeitet werden. Hierdurch soll eine Grundlage für die Verbesserung von Accident-Management-Maßnahmen geschaffen werden. Die Arbeiten beinhalten auch eine Bewertung des Standes der Modellierung sowie Vorschläge für Weiterentwicklungen.

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