Analyse der Moeglichkeiten der Reduktion des motorisierten Privatverkehrs mittels eines marktwirtschaftlichen Systems (Oekobonus). Die freie Wahl des Verkehrsmittels soll weiterhin bestehen, mittels finanzieller Anreize soll jedoch eine bewusstere Wahl umweltfreundlicher Verkehrsmittel getroffen werden. Dabei sollen Strukturanpassungen an hoehere Treibstoffkosten vorgenommen werden; dies jeweils in anbetracht der wirtschaftlichen Parameter und ihrer zu erwartenden Veraenderungen.
Untersuchung der Moeglichkeiten und Grenzen einer Umweltpolitik, die sich auf marktwirtschaftliche Anreize stuetzt. - Anwendungsbereiche (bisher): Verkehr, Waldwirtschaft, Luftreinhalteverordnung, Abfallwirtschaft. - Analyse der politischen Widerstaende bei der Umsetzung einer marktgerechten Umweltpolitik.
Es wurde untersucht, ob und inwiefern gesetzliche Bestimmungen, die finanzielle Stroeme regeln (Subventionen, Vorschriften ueber Tarifierung etc.), Auswirkungen auf das Umweltverhalten haben. Wo Bestimmungen umweltnegative Auswirkungen haben (d.h. den Verbrauch von Umweltguetern beguenstigen), wurden Vorschlaege zu einer anderen, umweltgerechteren Ausgestaltung der entsprechenden Bestimmungen gemacht.
Nutzungsbeschraenkungen im Interesse des Landschafts-, Umwelt-, Natur- oder Heimatschutzes sind fuer die betroffenen Gemeinden bzw. Grundstueckeigentuemer mit finanziellen Einbussen verbunden. Wie koennen Anreize geschaffen werden, damit solche Nutzungsbeschraenkungen freiwillig vorgenommen werden? Welche Arten von Nutzungsverzichten sind zu entschaedigen? Wie sind Abgeltungen zu finanzieren? An wen sind sie auszurichten? Welches sind ihre Auswirkungen auf andere Politikbereiche (Energie-, Landwirtschafts-, Finanz- und Regionalpolitik sowie Raumplanung)? Es werden Abgeltungsmodelle entwickelt und analysiert, darunter der Landschaftsrappen.
Evaluation der Wirkungen und Nebenwirkungen von Sackgebuehr, Separatsammlungen, Information, wenn einzeln oder in Kombination vollzogen. - Auswirkungen auf die diversen Abfallstroeme (Kehricht, Wertstoffsammlungen). - Vollzugsprobleme der Sackgebuehr. - Kostenwirksamkeit der Sackgebuehr; Vergleich mit Kostenwirksamkeit von Separatsammlungen.
Auf der Grundlage einer Studie fuer die Stadt St. Gallen: 'Die Gesamtkosten der Abfallproduktion in der Stadt St. Gallen' sollen theoretische Grundsaetze und Anforderungen fuer die Neuformulierung eines oekologischen Gebuehrenkonzeptes erarbeitet werden. Dies verlangt die Entwicklung teilweise neuer Bewertungsmethoden zur Beruecksichtigung bisher nicht einbezogener Kosten der Abfallproduktion. Diesem Kostenkonzept (Gebuehrengrundlage) werden moegliche zielorientierte Wirkungskonzepte gegenuebergestellt. Als Abschluss wird versucht, kantonale und eidg. Rahmenbedingungen fuer die Realisierung einer oekologischen Abfallwirtschaft zu formulieren.
Das Projekt ist mit der Veroeffentlichung abgeschlossen. Diese umfasst drei Hauptteile. Im ersten werden die Raumplanung und die UVP und ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede dargestellt. Im zweiten Hauptteil werden anhand von fuenf Fallbeispielen Konflikte zwischen Raumplanung und Umweltschutz gezeigt, Loesungsmoeglichkeiten dargestellt und die Schluesse daraus gezogen. Der letzte Teil zeigt, wie Raumplanung und Umweltvertraeglichkeitspruefung abzustimmen sind.
In verschiedenen Projekten des NFP 22 werden agrarwirtschaftliche und oekologische Fragestellungen bearbeitet. In dieser Teilsynthese sollen die landwirtschaftliche Bodennutzung aus agraroekonomischer Sicht analysiert und betriebswirtschaftliche und agrarpolitische Gestaltungsvorschlaege vorgelegt werden.
In this project we examined how the 'Energienutzungsbeschluss' (Federal Decree on the Use of Energy) is implemented by the authorities and how it influences the installation of electric heating equipment. This question was examined in collaboration with the most important institutions: the electricity industry, the electric heating industry and executive authorities. Using a special data evaluation of the association of the electric utilities, VSE and the sales figures of the firms of the association in the electrical appliances business, FEA, we were able to describe the regional development of electric resistance heating in Switzerland. The implementation of the law in the various cantons could be described with the help of the three following models: central, non-central and mixed implementation. It is important to know that all these models are dynamic in nature and have therefore different effects at different moments.The quantitative effect of the requirement to apply for a permit is small because it was introduced at a time when the number of newly installed electric resistance heating decreased rapidly. An estimate for the year 2005 resulted in a highest possible energy saving of one percent of the total electricity use in the winter semester (350 GWh). If the basic conditions were to change, the requirement to apply for a permit could become far more important.
Rund 20 Prozent der gesamten Endenergie werden heute in der Schweiz durch die Industrie verbraucht. Damit haengen die vielfaeltigsten energiebedingten Emissionen wie CO2, SO2, NOX, KW zusammen. Im Sinne der Technologiefolgen-Abschaetzung unter dem Stichwort 'Nachhaltige Entwicklung der Industrie' wird gefragt, inwiefern neue Technologien der zukuenftigen Industrieproduktion veraendert werden und wie sich diese Aenderungen auf den industriellen Energieverbrauch sowie die davon abhaengigen Emissionen auswirken. Eine nachfolgende Bewertung soll dann zeigen, ob dem Ziel der Nachhaltigkeit Genuege getan wird oder ob allenfalls Steuerungsmassnahmen seitens der verschiedenen Beteiligten ergriffen werden muessen, zB Massnahmen, die eine sparsame Verwendung zur Folge haben, fossile Energietraeger durch regenerierbare Energietraeger ersetzen oder Abfaelle fuer die Energiegewinnung nutzen.
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| Bund | 21 |
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